Sollten Sie dieses E-Mail nicht ordentlich sehen, klicken Sie hier, oder kopieren Sie den folgenden Link in Ihren Browser:
http://www.oekomanagement-club.at/newsletter7/newsletter-7.html

 
Editorial

Kürzlich wurde die österreichische Nachhaltigkeitsstrategie 2 Jahre alt. Mehr als 200 Ziele aus allen Lebensbereichen sollten erstmals unter einem Dach zusammengefasst werden. Die erste Prüfung der Strategie ergibt, dass der Weg der "kleinen Schritte", der mit der Nachhaltigkeitsstrategie eingeschlagen wurde, erste Früchte trägt. Mehr über die bisherige und zukünftige Entwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie können Sie in dieser Ausgabe des Newsletters nachlesen.
Auch auf europäischer Ebene steht das Rad nicht still: Die Vorbereitungen für das 2005 startende CO2-Handelssystem gehen ihrem Abschluss zu, dennoch bleibt einiges zu tun. Wir berichten darüber und über den europäischen Umwelt- und Gesundheitsplan für die nächsten Jahre, der der gegenseitigen Beeinflussung von Mensch und Umwelt Rechnung trägt.
Und auch bei EMAS, dem europäischen Umweltmanagementsystem, gibt es Neues zu berichten - ein umfassender Toolkit für Organisationen, die an der Einführung des Systems interessiert sind, ist nunmehr aktualisiert online abrufbar. Außerdem erfahren Sie über die anlaufenden Maßnahmen des Lebensministeriums zur Stärkung der Marke EMAS und können nachlesen, wie sie als validierte Organisation das EMAS-Zeichen am besten in der Werbung für Ihr Unternemen einsetzen. Dass ihre Kunden es zu schätzen wissen, das erfahren Sie aus dem Artikel "Wie wichtig ist Nachhaltigkeit für Konsumenten?".
Mit diesem breiten Spektrum an Neuigkeiten verabschieden wir uns für diesen Sommer und wünschen Ihnen "nachhaltige Erholung"!


Ihr Ökomanagement NÖ-Club

Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Zweites Arbeitsprogramm zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie vorgestellt

Ende Juni wurde im Ministerrat der erste Fortschrittsbericht der Nachhaltigkeitsstrategie, die Österreich im Rahmen der europäischen Nachhaltigkeitsstrategie sowie der Agenda 21 (des weltweiten Aktionsprogrammes für das 21. Jahrhundert) entwickelt hat, vorgestellt.
Gleichzeitig wurden 80 neue Maßnahmen für das Jahr 2004 präsentiert, die neue Schwerpunkte für die weitere Umsetzung der Strategie darstellen werden.

Die österreichische Nachhaltigkeitsstrategie, die im Jahr 2002 erarbeitet wurde und bis 2005 implementiert werden soll zielt darauf ab, Lebensqualität in Österreich zu erhalten, Österreich als dynamischen Wirtschaftsstandort über die Förderung von Innovation und Vernetzung zu stärken, Vielfalt und Qualität im Lebensraum Österreich zu schützen und Österreichs Verantwortung in Europa und der ganzen Welt bewusst wahrzunehmen.

Im Fortschrittsbericht werden erstmals Trends und Entwicklungen anhand von Indikatoren analysiert und Umsetzungserfolge der in den Vorjahren initiierten Maßnahmen aufgezeigt. In vielen Schlüsselbereichen wird dabei auch belegt, dass Österreich im europäischen Vergleich hervorragend abschneidet. Hier finden sich unter anderem die Aktionsprogramme zu den Themen Klimaschutz, Ernährung, biologische Landwirtschaft sowie Regionale und Lokale Agenda 21. Allerdings befinden sich etwa 90% der insgesamt 200 Ziele noch in der Umsetzungsphase, wodurch eine umfassende Beurteilung der Resultate erst 2006, im nächsten Fortschrittsbericht, möglich sein wird.

Die Maßnahmen des neuen Arbeitsprogramms lassen sich, neben den Maßnahmen zur Fortführung der bestehenden Programme, in 4 Schwerpunkte gliedern:

  • Popularisierung von Nachhaltiger Entwicklung: Durch einen Dialog mit der Öffentlichkeit (über PR-Aktionen, Veranstaltungen und umfassende Information) wird eine Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit für Nachhaltigkeit angestrebt; lokale und regionale Akteure, Jugendliche, Kunstschaffende und die österreichischen Medien sollen ebenfalls stärker in das Programm miteinbezogen werden.

  • Nachhaltiger Konsum: Bürgern sollen die Wahlmöglichkeiten bei Konsum und Lebensstil (zB bewusstes Einkaufen, Mülltrennung) stärker vor Augen geführt werden – ein diesbezügliches Projekt sind die erstmals im Herbst 2004 stattfindenden „Nachhaltigen Wochen“. Außerdem sollen die sozialen und Umweltauswirkungen von Produkten und Diensten in ihren Marktpreisen ausgedrückt werden, Maßnahmen zur Förderung regionaler und fair gehandelter Produkte und solcher aus biologischem Anbau ergriffen werden.

  • Dynamischer Wirtschaftsstandort: Zentrales Ziel ist hier die Forcierung eines ressourceneffizienten, nachhaltigen Wirtschaftsstandorts. Gemeinsam mit Wissenschaft und Wirtschaft soll die Ressourceneffizienz  bis 2020 um den Faktor 4 gesteigert werden. Dafür sollen praktikable und effiziente Wege zu einer Reduktion der Material- und Energieintensität, zu einer Schließung von Stoffkreisläufen, zu einer Erhöhung des Anteils nachwachsender Rohstoffe und Energieträger sowie zu einer Verlängerung der Lebensdauer von Produkten begangen werden. Der Export Nachhaltiger Produkte – die österreichische Umwelttechnik exportiert bereits jetzt über 50% ihres Umsatzes – soll, zB über die Kyoto-Mechanismen JI/CDM, verstärkt werden. Schließlich sollen zukunftsorientierte Produkte und Dienstleistungen (zB Leasing statt Kauf) gefördert werden, die  deutlich ressourcensparender gegenüber althergebrachten Modellen sind.

  • Weiterentwicklung der österreichischen Nachhaltigkeitsstrategie: Hier wird vor allem die stärkere Koordination zwischen Bund, Ländern und Gemeinden angestrebt, und Instrumente zur Sicherung von Umsetzungs- sowie Prozessqualität in der Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie gesucht. Schließlich soll auch die Stellung der Nachhaltigkeitsstrategie in der österreichischen Politik gestärkt werden.

Links auf Nachhaltigkeitsstrategien und –berichte der EU bzw. aller EU-Länder, umfangreiche Hintergrundinformationen zum Strategieprozess, sowie alle Dokumente finden Sie auf www.nachhaltigkeit.at.

Emissionshandel: Nationale Allokationspläne angenommen

Die EU-Kommission hat Anfang Juli die nationalen Allokationspläne für den EU-weiten Emissionshandel (NAP) für Österreich, Großbritannien und Deutschland mit einigen Auflagen genehmigt. Fünf Pläne (Dänemark, Irland, Niederlande, Slowenien und Schweden) wurden ohne weitere Auflagen angenommen. Griechenland und Italien haben noch noch keinen Allokationsplan übermittelt und wurden daher von der Kommission gemahnt.

Die Kritikpunkte der Kommission betreffen vor allem Vorkehrungen in den NAP, nach denen eine allzu große Menge CO2 emittiert werden darf, und solche, die eine nachträgliche Änderung der Zuteilungsmenge erlauben. Dies könnte nämlich die Erreichung der Klimaschutzziele gefährden.
So wurde im Falle Österreichs nicht akzeptiert, dass Ausstoßberechtigungen von alten Anlagen, die außer Betrieb genommen werden, einfach auf neue Anlagen umverteilt werden. Eine weitere Änderung des ursprünglichen Plans wurde von Österreich bereits im Juni umgesetzt, die Menge der Zertifikate wurde um 110.000 Tonnen – 0,33% der Gesamtmenge – reduziert. Irrtümlich wurde eine Anlage der Voest doppelt gezählt, die Reduktion behebt diesen Irrtum.
Österreich, Großbritannien und Deutschland haben den Änderungen bereits zugestimmt. Sollten diese bis 30. September umgesetzt werden, dann gelten die entsprechenden NAP ohne neuerliche Prüfung als akzeptiert.
Insgesamt beträgt die Menge der genehmigten Allokationspläne 2879,6 Mio Tonnen CO2 (davon Österreich: 98,2), davon entfallen 40% auf bereits bestehende 5137 Anlagen (davon 205 in Österreich).

Überdies erhielten alle Staaten mit Ausnahme von Deutschland, Frankreich, Österreich und Schweden endgültige Mahnschreiben von der Kommission, da sie die Richtlinie über den Emissionshandel zum 31. Dezember 2003 noch nicht in einzelstaatliches Recht umgesetzt hatten.

Die Reaktion der europäischen Industrie auf die beschlossenen Allokationspläne ist vorsichtig positiv. Allerdings gibt es Kritik an der Beschränkung des Handelssystems auf Europa, da dadurch könnte eine Verlagerung der Produktionsstandorte in Entwicklungsländer, in denen das Kyoto-Protokoll nicht gilt, befürchtet wird. Der europäische Industrie-Dachverband (UNICE) hat Ende Juni die EU-Kommission aufgefordert, schon ab dem Jahr 2007 in Verhandlungen mit den dem Kyoto-Protokoll bisher nicht beigetretenen Staaten, vor allem den USA, Russland und China, einzutreten; nach Auslaufen der ersten Phase des Handelssystems 2008 solle das Protokoll dann auf weitere Staaten ausgedehnt werden – dann wäre die Industrie auch zu ambitionierteren Klimaschutzzielen bereit.

Mehr zu diesem Thema finden Sie auf www.eu-emissionshandel.at.

Hälfte der europäischen Betriebe nicht gerüstet für CO2-Handel

Eine von LogicaCMG in Großbritannien, Belgien, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden durchgeführte Studie ergibt, dass die Hälfte der befragten europäischen Unternehmen nicht genügend auf den europaweiten Handel mit CO2-Emissionsberechtigungen, der ab 01.01.2005 stattfinden soll, vorbereitet sind. 

Obwohl die befragten Unternehmen aus der Automobil-, der Papier- sowie der Zementindustrie und aus dem stahlverarbeitenden Bereich schätzen, dass die Einführung des CO2-Handels erhebliche Auswirkungen auf ihr Unternehmen haben wird, gibt es bei Planung und Emissionsmanagement noch großen Nachholbedarf: Auf Top-Management-Ebene haben zwar 7 von 10 Organisationen Pläne zur Umsetzung ausgearbeitet, doch ein Budget dafür wurde bisher nur in einem Drittel der Unternehmen bereitgestellt – ein Anzeichen für die hinkende Umsetzung der Maßnahmen auf operativer Ebene (Einführung von EDV-Systemen, Anpassung der Produktionsprozesse). Auch wissen nur rund ein Drittel der betroffenen Organisationen gut oder sehr gut über Abläufe und Rahmenbedingungen des Handelssystems Bescheid.
Unklar sind auch die Folgen des Emissionshandels für die Unternehmen selbst: Es bestehen Informationsmängel bezüglich der Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis; 40% der Organisationen befürchten jedoch eine Schmälerung ihrer Gewinne. 

Optimistisch sind die Organisationen jedoch, was die Umsetzung des CO2-Handelssystems auf europäischer Ebene belangt – kaum eine Organisation bezweifelt die Einführung des Systems, 4 von 10 sehen zudem ein attraktives Marktpotential für den Handel mit Emissionszertifikaten und wollen sich aktiv daran beteiligen. Die Bedeutung der Beteiligung am System für die Kunden eines Unternehmens wird ebenfalls als hoch eingestuft, daher hat kaum ein Unternehmen vor, nichts zu unternehmen und Strafen in Kauf zu nehmen.

Die Studie zeigt, dass Organisationen sich der Bedeutung des Emissionshandelssystems zwar bewusst zu sein scheinen, dass es an Information und klaren Umsetzungsmaßnahmen auf allen Unternehmensebenen mangelt. Über die Hälfte aller europäischen Unternehmen müssen die nächsten Monate intensiv nutzen, um einen reibungslosen Einstieg ins System zu schaffen und Strafen, die in Millionenhöhe rangieren können, zu vermeiden.

Die vollständigen Ergebnisse der Studie ersehen Sie hier

Siebenter Umweltkontrollbericht veröffentlicht

Vor kurzem wurde der siebente Umweltkontrollbericht des Umweltbundesamtes der Öffentlichkeit vorgestellt. Darin werden die wesentlichen Veränderungen in der österreichischen  Umweltlandschaft zwischen 2001 und 2003 aufgezeichnet.

Der Kontrollbericht konnte einige positive Entwicklungen auf dem Gebiet Umwelt feststellen: So haben entsprechende Maßnahmen wie die Reform der EU-Agrarpolitik zu einem 9%-igen Zuwachs des Biolandbaus geführt, Österreich liegt damit im europäischen Spitzenfeld. Auch die gute Wasserqualität konnte durch Abwasserreinigung und –vermeidung erhalten werden. Positiv zu vermerken ist weiters, das das Abfallaufkommen seit 1999 konstant geblieben ist. Lediglich 27% des Abfallaufkommens wurden dabei ohne Vorbehandlung auf Deponien abgelagert. Dieser Wert wird ab 2004 weiter sinken, da ab Anfang dieses Jahres eine thermische bzw. mechanisch-biologische Vorbehandlung von heizwertreichen Abfällen vor der Deponierung zwingend geworden ist.

Eines der im Umweltkontrollbericht identifizierten Problemfelder ist der ständig steigende Flächenverbrauch für Siedlungs- und Verkehrszwecke, der – trotz nahezu stagnierender Gesamtbevölkerung – um 23% gestiegen ist. Fortschreitende Landschaftszersiedelung, Zerschneidung von Lebensräumen und dauerhafte Flächenverluste sind die Folge. Auch die Bodenqualität und die Biodiversität sind durch die fortschreitende Landschaftszerstörung gefährdet. Es wird daher als notwendig angesehen, die Belange des Schutzes der Biodiversität stärker in andere Politikbereiche, wie Land-, Forstwirtschaft oder Raumplanung zu integrieren.

Weiters wird der ständig wachsende Verkehr als wichtiger Problembereich identifiziert. Im Vergleich zu 1980 hat die Verkehrsleistung im Personenverkehr um ca. 80 % zugenommen, beim Güterverkehr kam es beinahe zu einer Verdopplung der Transportleistung. Seit dem Jahr 2000 wird in Österreich für den Sektor Mobilität mehr Energie aufgewendet als für den Bereich Haushalte. Bei Kohlendioxid- und Stickoxidemissionen weist der Verkehr noch vor Industrie und den Haushalten die höchsten Gesamtemissionen auf – diese sind seit 1990 um ganze 62% gestiegen. Auch steigende Emissionen von Feinstaub und Ozon sowie eine steigende Lärmbelastung sind zu verzeichnen.

Nicht verwunderlich ist daher auch die schlechte Bilanz, was die Entwicklung der ausgestoßenen Treibhausgasemissionen in Österreich betrifft: Statt der angestrebten Reduktion von Kohlendioxid, Methan und Lachgas um 13% gegenüber 1990 sind die Emissionswerte seit 1990 um 10% gestiegen. Im EU-Vergleich liegt Österreich damit an viertletzter Stelle. Um den durch den Treibhausgaseffekt hervorgerufenen extremen Wetterereignissen (wie Überschwemmungen und Hitzewellen) entgegenzuwirken, müssen daher dringend zusätzliche Maßnahmenpakete implementiert werden, um die jährlichen Emissionen entsprechend zu reduzieren.

Eine Zusammenfassung des Umweltberichts können Sie hier downloaden. Hintergrundinformationen und die vollständige Fassung finden Sie unter www.umweltbundesamt.at.

EMAS-Toolkit für KMU online

Seit Juni 2004 ist ein neuer „Werkzeugkasten“ der EU für die Einführung des Eco-Management and Audit Scheme (EMAS) in Klein- und Mittelunternehmen online unter www.inem.org/new_toolkit/ abrufbar.
Die angebotenen Unterlagen ermöglichen es Unternehmen, sich detailliert über EMAS zu informieren, und sich selbstständig auf eine erste Auditierung nach EMAS vorzubereiten.

Der Plan ist in 11 Abschnitte gegliedert und geht nach dem Prinzip „Informieren – Vorbereiten – Überprüfen – Handeln“ vor. Nach einer Einführung in das Managementsystem und die damit verbundenen Vorteile und Kosten wird Schritt für Schritt der Einstieg in EMAS beschrieben: Über eine erste interne Bestandsprüfung wird der Weg hin zur Entwicklung eines Ökomanagementsystems mit Zielen und Maßnahmen anschaulich dargestellt. Ziel ist die Anerkennung der Maßnahmen durch ein erfolgreiches Audit, und die Kommunikation der Umweltleistungen nach außen. Handbücher, Guidelines und Checklisten, die man für die Umsetzung in der eigenen Organisation übernehmen kann, unterstützen praxisnah die einzelnen Schritte.
Ein großer Teil des Toolkits ist der Beschaffung weitergehender Informationen von nationalen Behörden und der Beantragung von Förderungen gewidmet. Als weitere Hilfestellung kann man sich auch über Fallstudien innovative Projekte und Herangehensweisen an EMAS informieren.

Der Plan soll vor allem Klein- und Mittelunternehmen den – ressourcensparenden – Einstieg in das Umweltmanagementsystem erleichtern.

Marketing mit EMAS

Um die nach EMAS validierten Organisationen zu unterstützen und den Nutzen aus einer Validierung nach EMAS für die Unternehmen zu steigern läuft in Österreich derzeit eine Marketing-Initiative an, mit der die Markte „EMAS“ in der Öffentlichkeit gestärkt werden soll.

So hat das Lebensministerium kürzlich an alle registrierten Organisationen Werbemittel mit dem EMAS-Logo ausgesendet.
Derzeit wird außerdem an einem Serviceordner Kommunikation gearbeitet, der den EMAS-Organisationen die tägliche Arbeit erleichtern soll. In diesem werden die im Rahmen des Kommunikationskonzepts erarbeiteten, substanziellen Inhalte und kreativen Lösungen umgesetzt.
Anregungen von Betrieben, die das EMAS-Zeichen bereits umgesetzt haben oder Ideen für Werbung mit dem Zeichen haben, werden noch gesucht und sollen ebenfalls Platz im Ordner finden – auf www.emas.gv.at finden Sie mehr über das Marketingkonzept und Möglichkeiten zur aktiven Mitgestaltung. Ab September 2004 ist auch der Serviceordner hier verfügbar. 

Mehr über die Grundsätze zur Werbung mit dem EMAS-Logo, Regeln und Beispiele für seine Verwendung finden Sie in diesem Bericht.
Mehr über Marketing mit EMAS erfahren Sie unter auch unter http://www.emas-logo.de/.

Wie wichtig ist Nachhaltigkeit für Verbraucher?

Eine vor kurzem im Auftrag der deutschen „Verbraucherzentrale Bundesverband“ durchgeführte Studie ergibt, dass Konsumenten zunehmend ökologische und soziale Folgewirkungen des Konsums in ihre Kaufentscheidung mit einbeziehen. Die Studie deckt auf, welche diesbezüglichen Kriterien als wichtig eingeschätzt werden, und wo Konsumenten zusätzlichen Informationsbedarf sehen.

Grundsätzlich gewinnen sogenannte „verborgene“ Produkteigenschaften, die sich schwer vom Kunden selbst überprüfen lassen, an Bedeutung. Gründe dafür sind die relative Annäherung der wahrnehmbaren Qualitäten der Angebote und zunehmende Bewusstseinsbildung für Umwelt- und soziale Belange in der Bevölkerung.
Kunden beachten nach wie vor Kriterien, die die eigene Gesundheit und Sicherheit beeinflussen (zB gentechnikfreie Inhaltsstoffe bei Lebensmitteln, Allergien auslösende Stoffe bei Textilien). Doch der Informationsbedarf beschränkt sich nicht mehr nur auf rein produktbezogene Faktoren – auch die „Herstellungsqualität“ gemessen an ökologischen und sozialen Indikatoren, hat große Bedeutung. Obwohl zwischen Herstellungsqualität (zB ökologisch verträgliche Stromzusammenstellung, schadstoffarme PKWs, keine Tierversuche bei der Herstellung) und Produktqualität kein nachweisbarer Zusammenhang besteht, bringt diese dem Kunden doch einen sogenannten "Selbstachtungsnutzen".
So würden 64% der Konsumenten keine Produkte von einem Unternehmen kaufen, von dem sie eine schlechte Meinung haben. Besonders wichtig sind ihnen neben dem Verzicht auf Kinderarbeit Leistungen der Hersteller im Umweltschutz.

Bei zunehmend komplexen Produkten wie technischen Geräten oder Finanzdienstleistungen steigt die Wichtigkeit der „verborgenen Qualitäten“ für die Kaufentscheidung dementsprechend. Hier ist auch die Unzufriedenheit der Konsumenten mit dem vorhandenen Informationsangebot groß: Informationen sind nur schwer und unvollständig zugänglich und verständlich und kaum vergleichbar.
Und während bei Lebensmittel und Textilien der Informationsbedarf vorwiegend durch Aufdrucke auf der Verpackung abgedeckt wird, sind Konsumenten bei komplexeren Produkten an zusätzlicher Information interessiert. Hier bevorzugen vor allem die jüngeren Kundengruppen das Internet als Informationsmedium, daneben werden auch schriftliche Informationen (Broschüren) und Telefonhotlines in Anspruch genommen.
Unumgänglich für Marktakzeptanz und –entwicklung von komplexen Produkten ist daher die Glaubwürdigkeit und Vergleichbarkeit der angebotenen Information. Standardisierte Informationsdarbietung (zB Gütesiegel, Nachhaltigkeitsberichte, unabhängige Unternehmensaudits) können dazu beitragen, diese auch zu gewährleisten.

Die gesamte Studie können Sie unter www.unternehmenstest.de abrufen.

Wettbewerb "Energieregionen der Zukunft" ausgeschrieben

Im Rahmen des Impulsprogramms "Nachhaltig Wirtschaften" startet des Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie den Wettbewerb „Energieregionen der Zukunft“. Im Rahmen des Wettbewerbs werden bereits realisierte, vorbildhafte Aktivitäten, Maßnahmen und Projekte mit Energiebezug auf regionaler/lokaler Ebene ausgezeichnet, die im Sinne der Programmlinie "Energiesysteme der Zukunft" richtungweisend sind.

Die teilnehmenden Programme müssen einen eindeutigen Beitrag zu struktureller, sozialer und technologischer Innovation geleistet haben. Die Aktivitäten sollen nicht älter als 3 Jahre sein und sollten schwerpunktmäßig in Österreich liegen; sie müssen jedoch nicht unbedingt abgeschlossen sein. Die Beurteilung erfolgt nach dem Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung (zB Förderung der Nutzung erneuerbarer Energieträger, Orientierung am Effizienzprinzip, Beitrag zu Sicherung von Arbeit, Einkommen und Lebensqualität). Die Initiativen müssen sich durch Neuheit, Originalität und Effektivität, sowie Vorbildwirkung für weitere Projekte auszeichnen.

Folgende Themen werden angeboten:

  • Erfolgreiche Umsetzung innovativer Energiesysteme;

  • Besonders innovative Einzelmaßnahmen mit lokalem und kommunalem Bezug;

  • Implementierung von Leitbildern, Visionen und Konzepten;

  • Lokale und regionale Initiativen. 

Der Wettbewerb richtet sich an Gemeinden, Bezirke, Regionen, lokale bzw. regionale Akteure und Netzwerke. Projekte können bis 20.10.2004 eingereicht werden. Die Preisverleihung durch den Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie erfolgt Anfang 2005 auf Basis des Vorschlags einer unabhängigen Jury. Die Jury kann Preisgelder in der Höhe von insgesamt 30.000,-- € vergeben.

Weitere Informationen dazu und das Formular für die Teilnahme finden Sie unter www.energiesystemederzukunft.at.

Wasserpreis NEPTUN 2005 ausgeschrieben

Vor kurzem wurde der „NEPTUN Wasserpreis 2005“ vom Lebensministerium ausgeschrieben. 2004 findet damit die Ausschreibung des Preises, der auf das kostbare Gut Wasser aufmerksam machen und zu einem sorgsamen Umgang damit anregen soll, bereits zum vierten Mal statt.  

Der Preis wird in vier Kategorien vergeben, die so gestaffelt sind, dass jeder Österreicher mitmachen kann:

  • WasserSPASS: Hier werden gelungene Fotos gesucht, auf denen Situationen im Zusammenhang mit Wasser festgehalten worden sind.

  • WasserSCHUTZ: Prämiert werden Projekte und Initiativen, die sich für den Schutz, die Reinhaltung und den Aufbau natürlicher Lebensräume im und am Wasser engagieren, sowie Technologien zur Beseitigung oder Verhinderung von Wasserverschmutzung.

  • WasserVISION: Hier steht nicht die technische Umsetzung, sondern die Vision innovativer und ökologisch sowie soziokulturell wertvoller Projekte im Zusammenhang mit Wasser(schutz) im Vordergrund.

  • WasserKREATIV: Die künstlerische Auseinandersetzung mit Wasser ist Gegenstand dieses Preises.

Die Preise haben einen Gesamtwert von 35.000 Euro. Einreichungen werden bis zum 31. Oktober 2004 angenommen. Die Prämierung erfolgt im März 2005 rund um den Weltwassertag durch Umweltminister Pröll.

Nähere Informationen und die Teilnahmebedingungen ersehen Sie unter www.wasserpreis.info.

Umwelt- und Gesundheitsplan 2004-2010 der EU gestartet

Die europäische Kommission hat bei der der vierten Ministerkonferenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Ende Juni dieses Jahres den Umwelt- und Gesundheitsplan bis 2010 vorgestellt.
Der Plan hat zum Ziel, den Auswirkungen schädlicher Umwelteinflüsse auf die menschliche Gesundheit zu begegnen und steht unter dem Motto, eine sichere Zukunft für unsere Kinder zu gewährleisten.

Mit dem Plan soll ein neues Instrument zur Koordination der europäischen Gesundheits-, Umwelt- und Wissenschaftspolitiken geschaffen und gleichzeitig die Zusammenarbeit mit der WHO verbessert werden.
Die Kommission reagiert somit auf den Anstieg von Zivilisationskrankheiten in Europa, allen voran Asthma. Geschätze 15% aller Erkrankungen werden in der EU durch Umwelteinflüsse hervorgerufen.

Der Umwelt- und Gesundheitsplan soll in drei Stufen ablaufen: Zum einen sollen umfassende Informationen gesammelt werden, um noch unbekannte Verbindungen zwischen Umwelteinflüssen wie Luft- und Wasserverschmutzung und Krankheiten des Menschen zu identifizieren; weiters sollen die Auswirkungen des Klimawandels auf den menschlichen Körper untersucht werden. In einem zweiten Schritt sollen die europäischen Forschungsaktivitäten vorangetrieben und stärker vernetzt werden. Schließlich soll die Bevölkerung besser über die Risiken informiert werden, und, wo notwendig, die europäischen Maßnahmenpakete den Erkenntnissen angepasst werden.

Mehr über den Umwelt- und Gesundheitsplan der Kommission erfahren Sie hier.

proVision Forschungsprogramm angelaufen

Im Juni dieses Jahres hat der Rat der Europäischen Union dem Konzept des österreichischen Programms "proVision" für die Forschung für Nachhaltige Entwicklung zugestimmt.  

Das Programm der Wissenschaftsministeriums mit dem Titel "proVision. Vorsorge für Natur und Gesellschaft" soll Forschung zur Sicherung eines verantwortungsvollen und vorsorgenden Umgang mit unseren Lebensgrundlagen vorantreiben und als zentrales Element einer nachhaltiger Entwicklung in Österreich und Europa fungieren. proVision wird an das erfolgreiche Vorläuferprogramm „Kulturlandschaftsforschung; Nachhaltige Entwicklung österreichischer Landschaften und Regionen“ anknüpfen, aber eine ganz eigenständige Identität entwickeln.

Mit einer Laufzeit von 10 Jahren (ab 2004) und einem Budget von 2,1 Mio. Euro (für das Jahr 2004) verfolgt proVision die folgenden Ziele:

  • Steigerung der internationalen Zusammenarbeit;

  • Verbesserung der Wissenschaft-Praxis-Kooperationen;

  • Steigerung des Anteils von Frauen in der Wissenschaft;

  • Verbesserung der Karrieremöglichkeiten für JungwissenschaftlerInnen;

  • Etablierung dauerhafter Kooperationen zwischen dem Forschungs- und Bildungssystem.

Neben der Stärkung einer stellen- und länderübergreifenden Zusammenarbeit  wird das Ziel verfolgt, die wissenschaftliche Exzellenz Österreichs in der Nachhaltigkeitsforschung zu stärken und in der österreichischen Innovationslandschaft neue Impulse zu setzen.

Mehr zum Programm und zum Fortschritt der Initiativen lesen Sie unter www.umweltbundesamt.at/umwelt/provision/

Neue Stromkennzeichnung in Österreich

Seit erstem Juli dieses Jahres gibt es eine österreichweit einheitliche Stromkennzeichnung. Demnach müssen Stromanbieter den vom Endkunden bezogenen Strom auf der Stromrechnung nach Primärenergiequellen aufschlüsseln.
Die neue im Elektrizitätswirtschafts und –organisationsgesetz festgeschriebene Regelung erfolgt als Umsetzung der europäischen Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie aus dem Jahr 2003 und soll dem Kunden erlauben, sich als Entscheidungskriterium für seine Lieferantenwahl ein Bild über die Aufbringungsart des Lieferanten zu machen.

Die neue Regelung kommt dadurch auch Kunden, die umweltverträglich hergestellten Strom beziehen möchten, entgegen. Dass ein deutliches Interesse der Bevölkerung an Ökostrom besteht ergibt eine von der imug Beratungsgesellschaft in Deutschland durchgeführte repräsentative Umfrage: Neben Verlässlichkeit des Stromanbieters und Preis stellen die Umweltbemühungen bzw. ein hoher Anteil aus umweltschonend erzeugtem Strom das wichtigste Entscheidungskriterium für einen Stromanbieter dar. Mehr als 57% der Befragten äußern großes Interesse daran, Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen (Sonne, Wind, Wasser, Biomasse) zu beziehen – und immerhin 38% wären dafür auch zu einem Preisaufschlag von 6% pro (Zweipersonen-)Haushalt und Monat bereit.  

Ein Kritikpunkt am neuen Gesetzestext in Österreich bleibt allerdings, dass ein Teil der Richtlinie, nämlich die Verpflichtung der Stromversorger, bei der Stromkennzeichnung auch Informationen über die Umweltauswirkungen der Stromerzeugung in Bezug auf CO2-Emissionen und radioaktiven Abfall, nicht umgesetzt wurde.

Auf den Gesetzestext zur neuen Stromkennzeichnung können Sie hier zugreifen.

Neues aus Niederösterreich

Hier finden Sie den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.

Neues aus Oberösterreich
Hier erfahren Sie Neues von der ÖkoBeratung.
Neues aus Salzburg

Hier finden Sie News des Umweltservice Salzburg.

Neues aus der Steiermark

Lesen Sie hier Aktuelles von der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit.

Neues aus Wien
Neues vom ÖkoBusinessPlan Wien lesen Sie hier.
Veranstaltungen

OÖ Umweltkongress 2004
Kongress

Der diesjährige Umweltkongress steht unter dem Thema "Bauen, Wohnen, Leben - mit Qualität" und behandelt Perspektiven einer zukunftsfähigen Siedlungsentwicklung. Es werden Modelle und Konzepte einer innovativen und Ressourcen schonenden Baukultur vorgestellt.

Veranstalter: Land Oberösterreich
Termin:
08.-09.09.2004
Ort:
Kongress- und Theaterhaus, A-4820 Bad Ischl 
Teilnahmegebühr:
EUR 115   
Weitere Informationen und Anmeldung: www.ooe.gv.at

Symposium Gleisdorf Solar 2004  
Symposium  

Die AEE veranstaltet jährlich ein Symposium zur Solarenergienutzung. Schwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung sind neue Märkte, Komponenten und Systementwicklungen, Solaranlagen für Warmwasser und Raumheizung, solare Prozesswärme, solares Kühlen und solares Bauen.

Veranstalter: AEE Arbeitsgemeinschaft für Erneuerbare Energien
Termin: 08.-11.09.2004
Ort: forum kloster, 8200 Gleisdorf
Teilnahmegebühr:
EUR 270 (EUR 120 für Einzeltage, Ermäßigung für Mitglieder und Studenten)
Weitere Informationen und Anmeldung
: www.aee.at   

Bosnien und Herzigovina - Chancen für österreichische Unternehmen auf dem Umweltsektor
Workshop

Dieser Workshop stellt den Handlungsbedarf auf dem Umweltsektor im ehemaligen Jugoslawien, insbesondere auf den Gebieten Wasserversorgung, Mülldeponien und Kläranlagen, dar und gibt einen Überblick über rechtliche Rahmenbedingungen, Wirtschaftslage sowie Möglichkeiten zur Marktbearbeitung.

Veranstalter: Eco & Co Ökotechniknetzwerk Steiermark, Wirtschaftskammer Steiermark, Außenhandelsstelle Sarajevo
Termin: 09.09.2004
Ort: Wirtschaftskammer Steiermark, Körblergasse 111-114, 8010 Graz
Teilnahmegebühr: EUR 50 (EUR 25 für Mitglieder)

Weitere Informationen und Anmeldung: www.ecoundco.at  

Technologien, Verfahren und Dienstleistungen zur wirtschaftlichen Reduktion des betrieblichen Wassereinsatzes
Tagung

Diese Tagung setzt sich mit Möglichkeiten auseinander, Wasser im betrieblichen Alltag einzusparen und behandelt vor allem das Outsourcing der Wasserver- und -entsorgung sowie -aufbereitung an Dritte. Die Veranstaltung richtet sich an kaufmännisches und technisches Personal von produzierenden Unternehmen sowie an Vertreter von Wasserver- und -entsorgungsunternehmen.

Veranstalter: Institut für ressourcenschonende und nachhaltige Systeme
Termin: 16.09.2004
Ort:
TU Graz, Inffeldgasse 25, 8010 Graz
Teilnahmegebühr:
EUR 52
Weitere Informationen und Anmeldung: rns.tugraz.at

Österreichische Umweltrechtstage
Rechtspolitisches Forum  

Thema dieses Forums ist die aktuelle Situation im Umweltrecht: Anhand mehrerer Vorträge wird dargestellt, wie Umweltqualitätsziele auf österreichischer und europäischer Ebene in der Praxis umgesetzt werden können und sollen. Im Besonderen werden Chancen und Risiken am Beispiel Luft, Wasser und Naturschutz behandelt.

Veranstalter:
Österreichischer Wasser- und Abfallwirtschaftsverband
Termin:
16.-17.09.2004  
Ort:
Johannes Kepler Universität Linz, Altenbergerstraße 69, 4040 Linz-Auhof
Teilnahmegebühr:
EUR 425 exkl. USt (EUR 355 für Mitglieder)
Weitere Informationen:
www.oewav.at

Tag der Chemie
Tag der offenen Tür  

Das Umweltbundesamt öffnet am 27. September die Pforten seiner Labors der Öffentlichkeit und lädt zu Vorträgen zu den Themen "DDT - gefeiert und gefeuert", "Mensch, Chemie, Umwelt - Sicherheit im Umgang mit Chemikalien" sowie "Umweltanalytik - Chemie im Dienste der Umwelt" ein. 

Veranstalter: Umweltbundesamt
Termin: 27.09.2004
Ort: Umweltbundesamt GmbH, Ingen Houszgasse 3, 1090 Wien
Teilnahmegebühr:
kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung:
www.umweltbundesamt.at, +43 (1) 31 304-0

2. Österreichischer Lokaler Agenda 21-Gipfel
Workshop

In einem österreichweiten Teilnehmerkreis werden aktuelle Themen rund um die Lokale Agenda 21 in Vorträgen, Diskussionen und Workshops bearbeitet. Die Themen sind vielfältig und richten sich an Interessierte, Bürgermeister und Bürger und Wirtschaftstreibende. Es wird u.A. behandelt, wie LA21-Prozesse über lange Zeit lebendig gestaltet werden können. Was eine Agenda 21-Region zu bewegen vermag, führt die Exkursion in die Mühlviertler Alm eindrucksvoll vor Augen.

Veranstalter: Land Oberösterreich, BMLFUW
Termin: 28.-30.09.2004
Ort:
Theatercasino Linz, Promenade 39, 4020 Linz
Teilnahmegebühr:
wird noch bekannt gegeben   
Weitere Informationen und Anmeldung: www.ooe.gv.atmargarete.durnig@ooe.gv.at

Ausbildung zum Giftbeauftragten 
Sachkundekurs  

In diesem Sachkundekurs werden Sachkenntnisse vermittelt, die Giftbeauftragte in Unternehmen sowie Giftbezieher benötigen. Mit Abschluss des Kurses erwirbt man die laut Anlage 4 der Giftverordnung 2000 für den Bezug einer Giftbezugsbewilligung notwendigen Sachkenntnisse.

Veranstalter: Umweltbundesamt
Termin: 28.-30.09.2004
Ort: Umweltbundesamt GmbH, Spittelauer Lände 5, 1090 Wien
Teilnahmegebühr:
EUR 1.010 exkl. USt
Weitere Informationen und Anmeldung
: www.umweltbundesamt.at, +43 (1) 713 80 24-13    

Ökoeffizienz-Erfahrungsaustausch
Tagung  

Für EMAS-Organisationen und für an EMAS interessierte Betriebe findet eine Workshopreihe zum Thema "Ökoeffizienz-Erfahrungsaustausch" statt.

Veranstalter: Eco4Ward
Termin: 05.10.2004 (Graz), 14.10.2004 (Wien)  
Ort: s.o.
Teilnahmegebühr:
kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung:
hermine.dimitroff@eco4ward.at  

Aktuelle Rechtsinformation
Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter www.europa.eu.int/eur-lex abrufen.
Impressum
Herausgeber: Ökomanagement NÖ-Club
Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Design: Fa. PROCONCEPT
Chefredaktion: Anna Podovalova
Geschäftsführer: Hans Günter Plescher MAS
Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien
Tel./Fax: 01 / 714 5690
club@oekomanagement.at
Fa. PROCONCEPT Unternehmensberatung
Polly & Partner
2721 Bad Fischau-Brunn
www.polly.at