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Editorial

In den letzten zwei Monaten hat sich Einiges an der Gesetzesfront getan - während das Inkrafttreten der Gentechnik-Kennzeichnungsverordnung das Tagesthema der österreichischen Medien ist, sind weitere wichtige Umweltgesetzesänderungen in Planung: Wir berichten über bevorstehende Änderungen des Umweltmanagement- und des Ökostromgesetzes.
Weiters lesen Sie über die erfolgreichen Gewinner des Nachhaltigkeitspreises TRIGOS 2004 - vielleicht Motivation genug, sich an einer der angekündigten Ausschreibungen - wie dem Austrian Environmental Reporting Awards  - zu beteiligen.
Neuigkeiten gibt es zudem vom Kyoto-Protokoll, nach Einreichung der Allokationspläne durch die Bundesländer lässt sich ein klareres Bild von der Zukunft des Emissionshandels malen.
Auch eine aktuelle Studie über die Chancen, die Österreichs Wirtschaft auf dem Umweltsektor durch die Osterweiterung entstehen, wird in dieser Ausgabe des Ökonetzwerk-Newsletters vorgestellt.

Wir dürfen auch zwei neue Partner im Ökonetzwerk begrüßen, die Sie ab jetzt regelmäßig mit aktuellsten Neuigkeiten aus Ihren Kompetenzgebieten versorgen werden: ÖKOBERATUNG, die Umweltinitiative des Landes Oberösterreich, sowie die Kommunalkredit Austria AG, Ansprechpartner in Sachen Umweltförderung.

Nicht zuletzt möchten wir Sie ansprechen, sich am heurigen Welt-Umwelttag und seinen zahlreichen Aktionen und Festivitäten zu beteiligen, um auch einmal die bunte und ausgelassene Seite des Umweltschutzes zu erleben.

Ihr Ökomanagement NÖ-CLub

Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

UMG-Novelle: Entwurf online

In Kürze soll das Umweltmanagementgesetz (UMG), das die Umsetzung der EMAS bzw. EMAS II-VO in Österreich zum Ziel hat, novelliert werden. Der Entwurf der Novelle und  Stellungnahmen dazu sind online abrufbar. 

Ein wichtiger Punkt der Novelle ist die gesetzliche Regelung der Ausbildung, Zulassung und der Pflichten von Umweltgutachtern. Durch die Festlegung von Anforderungen an allgemeine sowie branchenspezifische Kenntnisse, und der Einteilung nach Qualifikation in leitende Umweltgutachter, Umwelteinzelgutachter und Teammitglieder, sollen Rechtssicherheit im Hinblick auf die Fähigkeiten von Umweltgutachtern geschaffen und eine hohe Qualität der Begutachtungen gewährleistet werden. Dafür werden auch die Kompetenzen und Zuständigkeiten der Gutachter erweitert, die nunmehr auch für die Prüfung und Validierung von Treibhausgasemissionsberichten und Projekt Design Dokumenten (im Sinne der projektbezogenen Mechanismen des Kyoto-Protokolls) Verantwortung übernehmen können.

Weiters soll die Eintragung, Verweigerung, Streichung und Aussetzung der Eintragung von Organisationen erleichtert und vereinfacht werden. So soll zum Beispiel ein freiwilliges Aussetzen von Organisationen aus EMAS II durch ein formloses Schreiben möglich sein.
Zudem soll in Zukunft auch die Eintragung von nicht nach EMAS validierten Organisationen, die ein nachhaltiges Umweltmanagementsystem betreiben, möglich sein. Damit sollen künftig entsprechende Umweltmanagementsysteme identifiziert beziehungsweise Kriterien für die Registrierung festgelegt werden. So sollen auch nach anderen UMG zertifizierte Unternehmen – unter Voraussetzung der Gleichwertigkeit des Systems – von Verwaltungsvereinfachungen profitieren können. 

Eine weitere Erleichterung betrifft die Regelung zur Fortschreibung des konsolidierten Genehmigungsbescheides. Gegenüber der bisherigen Regelung wird künftig nur mehr ein einziger Bescheid bei Anlagenänderungen erlassen, der gleichzeitig einen Bescheid zur „Fortschreibung des konsolidierten Genehmigungsbescheides“ darstellt.

In einem neuen fünften Abschnitt regelt die Novelle schließlich die Zulassung von Fachpersonal und –organisationen für Prüfungen und Beurteilungen von betrieblichen Abfällen. Es sollen künftig Listen mit qualifizierten Fachpersonen veröffentlicht werden, die Abfallbesitzern welche Abfallbeurteilungen in Auftrag geben müssen, erhöhte Rechtssicherheit geben sollen.

Umwelthaftung - Richtlinie angenommen

Im März 2004 wurde von der EU die Umwelthaftungsrichtlinie zur Vermeidung und Sanierung von Umweltschäden beschlossen. Damit setzt die EU einen Schritt zur Umsetzung des sogenannten Verursacherprinzips – das eine verschuldensunabhängige Haftung des Verursachers eines Schadensfalls vorsieht –, das schrittweise auf dem Gebiet der Umweltlegislative im EU-Raum umgesetzt werden soll. 

Die neue Richtlinie soll sicherstellen, dass es zu einer Behebung von Umweltschäden und zu einer Vermeidung weiterer Schäden kommt, selbst wenn die Verantwortlichen alle geforderten Maßnahmen zur Vermeidung getroffen haben. Von der Richtlinie erfasst sind (tatsächliche oder potentielle) Schäden an biologischer Vielfalt, Wasser- und Bodequalität, die durch eine berufliche Tätigkeit entstanden sind. Verantwortlich für die Behebung des Schadens ist der Betreiber, die zuständige Behörde kann als letzter Ausweg selbst tätig werden – die dadurch entstandenen Kosten sind dem Betreiber anzulasten.
Eine verschuldensunabhängige Haftung ist für Fälle vorgesehen, die von der Gefährdungshaftung (zB IPPC-Richtlinie, Richtlinie über gefährliche Substanzen etc.) erfasst sind. Liegen diese Voraussetzungen nicht vor und es kommt dennoch zu Schädigungen der biologischen Vielfalt (geschützte Arten und Lebensräume), haftet der Betreiber lediglich bei Verschulden. Ausnahmen für genehmigten Normalbetrieb und für den Stand der Technik sind nicht vorgesehen, sie können von den Mitgliedsstaaten aber als haftungsmildernde Umstände bei der Kostenanlastung berücksichtigt werden.

Eine gesetzliche Deckungsvorsorge ist zunächst nicht verpflichtend, die Mitgliedsstaaten werden aber angehalten, Anreize zur Schaffung von Instrumenten und Märkten zu schaffen.
Die Umsetzungsfrist für die Mitgliedstaaten beträgt drei Jahre.  

Mehr über den Entscheidungsprozess erfahren Sie unter europa.eu.int und wwwdb.europarl.eu.int.

Kyoto: Erste Fortschrittsprognosen

Zwei Monate nach Ausgabe der ersten Allokationspläne durch die Mitgliedsstaaten wird eine erste Bilanz über die Effizienz des Emissionshandelsystems auf dem Weg zur Erreichung der Kyoto-Ziele (einer Verminderung des EU-weiten CO2-Ausstoßes um 8% gegenüber dem Niveau von 1990) gezogen: Der WIFO sieht die Entwicklungen vorsichtig positiv. Trotz der relativ großzügigen Zuteilungspläne (in der ersten Phase von 2005-2007 dürfen 33,2 Mio t CO2 emittiert werden), die für bestehende Anlagen faktisch keine Einschränkungen im Ausstoß bedeuten, seien diese ein erster und wichtiger Schritt, um den Bedarf abzuschätzen und sich in der Ausübung dieses neuen Klimaschutzinstrumentes zu üben – als Vorbereitung für die nächste, wichtige Phase ab 2008. Ergänzt werden müssten die Klimaschutzbemühungen jedoch im Bereich Verkehr, wo noch keine derartigen Regelungen bestehen – auf diese Weise könnte auch eine verbesserte Akzeptanz der Industrie, beim Klimaschutz mitzuhelfen, erreicht werden.

Umweltkommissarin Margit Wallström äußerst sich indes viel kritischer zu den Allokationsplänen, die ihrer Meinung nach in allen Staaten zu hohe Ausstoßmengen erlauben: Nur wenn die gehandelten Zertifikate knapp seien, könnte ein funktionierender Markt damit entstehen. Bereits jetzt jedoch sind die Preise für den Ausstoß einer Tonne CO2 von ursprünglich 13 auf 6 Euro gefallen. Fallen die Preise weiter, gibt es für die Industrie keinen Anreiz mehr, ihren Ausstoß zu reduzieren.

Die bestehenden Pläne würden den EU-Anforderungen nicht genügen und nach Ablauf der Begutachtungsphase durch die Kommission am 30. Juni höchstwahrscheinlich zur Änderung an die einzelnen Staaten zurückgeschickt werden.

Einen ausführlicheren Bericht über die ersten Auswirkungen des Emissionshandels lesen Sie hier. Die WIFO-Bilanz zum Einsatz der NAP können sie dem WIFO Monatsbericht 04/2004 (www.wifo.ac.at) entnehmen.  

Osterweiterung - Chancen für Österreich

Durch die Osterweiterung und die damit verbundenen Investitionen, um die Beitrittsländer an die EU-Standards auf dem Gebiet Umwelt und Umweltschutz anzugleichen, entstehen Österreichs Wirtschaft große Chancen.
Die Umwelttechnikbranche, die bereits jetzt von den Anpassungsmaßnahmen in den "neuen" Mitgliedsstaaten überdurchschnittlich profitiert hat, hat weiterhin die Möglichkeit, in Ost- und in Südosteuropa Märkte für ihre Produkte und Services zu finden.
Österreich ist auf mehreren Gebieten - so zB im Bereich der erneuerbaren Energie und im Anlagenbau - führend in Europa, zusätzlich profitiert es von seiner Nähe zu den Staaten im Osten und Südosten Europas, und von den teilweise bereits bestehenden geschäftlichen Kontakten dorthin. Der Umweltmarkt im Osten wird daher als der Motor für zukünftiges Wachstum der Exporte und der Wirtschaft in Österreich angesehen.

Eine Kurzfassung zweier aktuellen Studien über die Chancen der österreichischen Wirtschaft in Ost- und Südosteuropa finden Sie hier. Die Vollversionen der Studien können Sie hier abrufen.

Ökostromgesetz-Novellierung

Vor kurzem wurde von Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Bartenstein eine Änderung des Ökostromgesetzes angekündigt und die Betroffenen – Sozialpartner, Länder, Anlagenbetreiber u.A. – wurden zu einer Fachenquete eingeladen, um über notwendige Änderungen des Gesetzes und die weitere Zukunft von Ökostrom in Österreich zu diskutieren.

Von Seiten des Ministeriums wird über einen Stopp des Fördergeldwachstums nachgedacht, da Österreich das Ziel der EU-Verordnung (4% Ökostrom am gesamten Stromverbrauch) statt 2008 bereits 2005 erreichen wird und der Ausbau von Ökostrom zu höheren Kosten für die Endverbraucher führe als ursprünglich angenommen: Die Erreichung des geforderten Ökostromanteils von vier Prozent kostet 214 statt den geplanten 117 Mio. Euro pro Jahr, ohne Deckelung der Förderungen würde der Anteil von Ökostrom an den Stromkosten der Konsumenten bald 6% (statt der derzeitigen 3%) erreichen.
Konkret wird statt des bisherigen auf mehrere Jahre fixierten Stromabnahmetarifes, der als zu inflexibel gilt, ein Ausschreibungssystem zur Förderung der effizientesten Anlagen erwogen. Auf diese Weise soll der Schwerpunkt der Förderungen auf Energien, bei denen Österreich heimische Quellen besitzt und auch die Technologieführerschaft innehat, verlagert werden - vor allem bei der Biomasse sei dies der Fall.

Österreichs Ökostrom-Allianz (Biomasseverband, IG Windkraft, Kleinwasserkraft und Photovoltaik) erkennt die Erreichung des EU-Zieles an, kritisiert aber, dass mit den geplanten Änderungen der weitere Ausbau von Ökostromanlagen verhindert werde, was angesichts des ständig steigenden Strombedarfes problematisch sei.
Die Regierung müsse ihre Ziele überdenken, um die Erreichung zukünftiger Zielsetzungen, wie dem Ausbau des Anteils an erneuerbaren Energien von 70 Prozent (1997) auf 78,1 Prozent im Jahr 2010, sicherzustellen. Mit den erwarteten künftigen Preissteigerungen bei den Emissionshandelszertifikaten wird auch argumentiert, dass die Förderung von Ökostrom relativ zu anderen Maßnahmen zur Erreichung des Kyotozieles billiger werden würde.

Auf www.oekostromforum.at finden Sie zu diesem Thema alle Daten und Fakten, sowie Diskussionsforen zu allen aktuellen Entwicklungen.

Betriebliche Ökoeffizienzstrategien

Die Darstellung der Kosten und des Nutzens eines Umweltmanagements nach EMAS war eines der Ziele des vom BMLFUW im letzten Jahr beauftragten Projektes „Erarbeitung betrieblicher Ökoeffizienzstrategien". In diesem Zusammenhang wurde ein praxisorientiertes Instrument in Form eines Excel-Datenblattes entwickelt, welches Unternehmen die ökologische und ökonomische Bewertung von Umweltmaßnahmen ermöglicht.

Das Datenblatt enthält Felder und Anleitungen für die Beschreibung von Umweltmaßnahmen, ihre Zuordnung zu bestimmten Bereichen (zB Abfall, Luft, Energie), die damit angestrebten Ziele sowie Kosten der Umsetzung.
Die Daten sollen aus bisheriger Dokumentation (Plänen und Budgets, Umweltberichten) übertragen werden. Neben einer übersichtlichen Darstellung bietet das Datenblatt auch die Möglichkeit einer Auswertung – so wird ersichtlich, welche Maßnahmen zB den größten ökologischen Nutzen bringen, bzw. welche Maßnahmengruppen mit den höchsten Kosten verbunden sind. Auch der Vergleich über mehrere Jahre wird erleichtert.

Details zum Umgang mit dem Datenblatt (Ausfüllen und Auswerten) sowie eine Leervorlage können Sie unter www.emas.gv.at downloaden.

TRIGOS 2004 vergeben

Der von der Initiative „CSR Austria“ dieses Jahr erstmals ausgeschriebene Preis für gelebte Nachhaltigkeit in Österreichs Unternehmen wurde kürzlich vergeben.

Bewerben konnte man sich dabei für drei Kategorien: „Gesellschaft“, „Arbeitsplatz“, sowie „Markt“.
In der ersten Kategorie wurde vorbildlicher Einsatz für die Gesellschaft – darunter auch die Umwelt Österreichs – ausgezeichnet, in die Kategorie „Arbeitsplatz“ fielen Initiativen zur Gleichbehandlung, Bildung und Motivation der Mitarbeiter, unter „Markt“ wurden schließlich nachhaltige Produkte und Dienstleistungen sowie verantwortungsvoller Umgang mit Kunden und Partnern verstanden. Pro Kategorie wurden je ein großes, ein mittleres, und ein kleines Unternehmen prämiert.
Mehr als 50% der insgesamt 80 Einreichungen stammten dabei von KMU.  

Die Sieger lauten:

Kategorie Gesellschaft:
              - Großes Unternehmen: Philips Austria GmbH "Philips Schülerfonds der Caritas";
              - Mittleres Unternehmen: Omicron electronics GmbH "Crossing Borders";
              - Kleines Unternehmen: Brainbows Informationsmanagement GmbH "Orangefarm Township".

Kategorie Arbeitsplatz:
             - Großes Unternehmen: Eybl International AG "Eybl Deta";
             - Mittleres Unternehmen: Dynea Austria GmbH "Betriebliche Sozialarbeit - aus Verantwortung für die
               Menschen im Betrieb";
             - Kleines Unternehmen: Trachten-Damenmode Pachatz "Flexibles Arbeitszeitmodell".

Kategorie Markt:
            - Großes Unternehmen: VA TECH HYDRO GesmbH & Co "Wasserkraftwerk Bulgarien";
            - Mittleres Unternehmen: Gugler print & media GmbH;
            - Kleines Unternehmen: Verpackungszentrum Graz "Entwicklung von Gewebesäcken und Big Bags aus
              Naturfasern".

Am 18. Mai wurden nun die neun Unternehmen, die im letzten Jahr bereits entsprechende Projekte gestartet und umgesetzt haben, feierlich ausgezeichnet. BM Bartenstein übergab die Preise. Zwei der Sieger, Dynea Austria GmbH und Gugler print & media GmbH beweisen ihr Engagement auch durch ihre Mitgliedschaft beim Ökomanagement NÖ-Club, mehr über die Unternehmen lesen Sie hier.

Die Initiative, die gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Österreich und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit sowie mehreren NPOs gegründet wurde, soll Unternehmen dabei unterstützen, verstärkt gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, und diese auch nach außen zu kommunizieren. Auf diese Weise soll ein Beitrag zu Österreichs Nachhaltigkeitsstrategie geleistet werden.

Mehr über TRIGOS und die Initiative „CSR Austria“ lesen Sie unter www.csr-austria.at.

AERA ausgeschrieben

Seit drei Jahren werden jährlich die besten Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichte österreichischer Unternehmen mit den von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder in Kooperation mit dem ABCSD und der Industriellenvereinigung verliehenen „Austrian Environmental Reporting Awards“ ausgezeichnet.

Der Preis wird in drei Kategorien vergeben:
              - Bester Umweltbericht;
              - Bester Nachhaltigkeitsbericht (der auch soziale, ethische, monetäre u.a. Aspekte betrachtet);
              - Bester Bericht eines Klein- und Mittelbetriebes (unter 250 Mitarbeiter). 

Die Gewinner der jeweiligen Kategorie messen sich beim ESRA (European Sustainability Reporting Awards) mit den besten Berichten aus weiteren elf europäischen Ländern. Einsendeschluss ist der 30. September 2004.

Nähere Informationen zu Teilnahmebedingungen und Anmeldung erfahren Sie unter www.kwt.or.at.

Climate Alliance Awards 2004

Seit 1996 werden von „Klimabündnis Österreich“ jährlich Auszeichnungen für die besten Klimaschutz-Projekte der Städte und Gemeinden vergeben.
Mit diesem Preis soll engagierten Einzelpersonen für ihren Einsatz für die Umwelt und den Klimaschutz gedankt werden. Alle Klimabündnis-Gemeinden sind eingeladen, Personen zu nennen, die im Sinne der oben genannten Ziele eine Auszeichnung "verdient" haben. Einsendeschluss für Nominierungen ist der 31. Juli 2004.
Die Ehrung erfolgt im Rahmen des Österreichischen Klimabündnis-Treffens 2004 in Oberwart/Burgenland am 20. Oktober 2004.

Nähere Informationen dazu erhalten Sie hier.

Regionale Programme für betrieblichen Umweltschutz

Regionale Programme sollen Unternehmen dabei unterstützen, ihre Umweltsituation zu evaluieren und erste Schritte zu Verbesserungen zu setzen. Förderungen im Rahmen dieser Programme sind daher nicht mehr nur für konkrete Projekte, sondern auch für Beratungsmaßnahmen, bei der der Handlungsbedarf oft erst aufgedeckt wird, zu erhalten.
Derzeit sind diese Förderinstrumente bereits in den Ländern Wien, Niederösterreich, Steiermark, Salzburg und Vorarlberg institutionalisiert.

Einen informativen Hintergrundbericht der Kommunalkredit Austria AG zu diesem Thema lesen Sie hier.

Austrian Business Academy for Sustainable Development (ASD) gegründet

Mit dem Ziel, nachhaltige Entwicklung in Politik, Verwaltung und Wirtschaft fachlich zu unterstützen, wurde vor kurzem das Kompetenzzentrum „Austrian Business Academy for Sustainable Development (ASD)“ gegründet.
Träger sind der Austrian Business Council for Sustainable Devolopment (ABCSD), eine Vereinigung österreichischer Unternehmen für Ökoeffizienz und gesellschaftliche Verantwortung,  und das Österreichische Institut für Nachhaltige Entwicklung (ÖIN). 

Die ASD bezweckt, Managementkenntnisse für einen nachhaltigen Wettbewerb zu vermitteln und Innovationspotentiale in Unternehmen, zB für ökoeffiziente Produkte und Dienstleistungen, aufzudecken.
Sie bietet zu diesem Zweck Informationsveranstaltungen, Seminare und Lehrgänge an, betreut Pilotprojekte und bietet mit fachlicher Betreuung und der Weitergabe aktueller Informationen Netzwerkunterstützung.
Neben inhaltlichen Aspekten werden auch gezielt Managementtools vermittelt; der Schwerpunkt liegt dabei bei maßgeschneiderten Lösungen und praxisnaher Umsetzung.
Beispiele für die angebotenen Leistungen sind die Implementierung einer Sustainability Balanced Scorecard oder die Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten, Coaching und Weiterbildung für Umweltbeauftragte, oder die Unterstützung bei Produkt- und Prozessinnovationen.

Mehr über die ASD und das Kursprogramm, das voraussichtlich im Herbst 2004 startet, erfahren Sie unter www.asd.at. 

Welt-Umwelttag

Am 05. Juni 2004 wird unter dem Motto "Nachhaltig leben - Vorteile genießen"" der Welt-Umwelttag in Österreich gefeiert.
Seit 1972 beteiligen sich mehr als 150 Staaten jährlich am vom Umweltprogramm der Vereinigten Nationen ausgerufenen "World Environment Day", in Österreich ist dieser ein Kooperationsprojekt zwischen Umweltministerium, "die umweltberatung" und vielen Organisationen und AktivistInnen. Die Themen Nachhaltigkeit und sparsamer Umgang mit den Ressourcen sowie auch deren länder- und kontinentübergreifende Bedeutung sollen durch Aktionen, Veranstaltungen und Kampagnen dargestellt werden. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu informieren und zum Mitmachen zu bewegen.

Unter www.umwelttag.at erfahren Sie alles über alle diesbezüglichen Aktionen und Festveranstaltungen in den Bundesländern.

Ökoberatung: Oberösterreich als neuer Partner des Ökonetzwerks

Die ÖKOBERATUNG, eine Initiative der Wirtschaftskammer Oberösterreich und des Landes Oberösterreich, motiviert und berät oberösterreichische Betriebe zu vorbeugenden Umweltschutzmaßnahmen und unterstützt sie bei der Lösung umweltrelevanter Fragestellungen.
Seit kurzem ist die Ökoberatung als fünftes Bundesland im Ökonetzwerk vertreten und steuert in dieser Ausgabe den ersten Beitrag mit relevanten News aus Oberösterreich bei. Wir begrüßen den neuen Partner herzlich.
Unter www.oeko-beratung.at erfahren Sie mehr über die Initiative.

Chemikalienleasing: Interessantes von der Veranstaltung

Am 13.05.2004 fand das von ÖkoBusinessPlan Wien und vom Ökomanagement NÖ-Club veranstaltete Diskussionsforum zum Thema „Chemikalienleasing - Dienstleistungsorientierte Geschäftsmodelle für Chemikalienanwendung“, statt.
Die vorgetragenen Themen inkludieren eine Einführung in das Thema Chemikalienleasing, mögliche Businessmodelle und Lösungswege für
die Praxis, Chemikalienleasing aus abfall- und wirtschaftsrechtlicher Sicht, sowie Chemikalienleasing im Bereich Wärmeträgeröle und Entlackung. 
Auf d
ie Unterlagen zu den Referaten, die auf der Veranstaltung vorgetragen wurden, können Sie hier zugreifen.


Lesen Sie hier über die aktuelle Tätigkeit des Ökomanagement NÖ-Club.
Hier
finden Sie mehr über die aktuelle Tätigkeit des ÖkoBusinessPlanWien.

Neues aus Salzburg

Hier finden Sie News des Umweltservice Salzburg.

Neues aus der Steiermark

Lesen Sie hier Aktuelles von der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit.

Veranstaltungen

Oberösterreichische Solartagung
Konferenz  

Aktuelle Informationen über den Solarmarkt und über die neuesten technologischen Entwicklungen stehen genauso auf dem Programm wie die Vorstellung von Vorzeigeprojekten und attraktive Kosten-Nutzen-Vergleiche. Eine Exkursion zu innovativen Solarthermieprojekten rundet das Programm ab.

Veranstalter: Oberösterreichischer Energiesparverband
Termin: 08.06.2004
Ort: Veranstaltungszentrum Redoutensäle, Promenade 39, 4020 Linz
Teilnahmegebühr:
EUR 30
Weitere Informationen und Anmeldung:
www.esv.or.at   

Corporate Social Resposibility - Modewort oder Nebeneinander von Wirtschaft und Gesellschaft?  
Diskussionsrunde  

Vertreter aus der Privatwirtschaft, aus NPOs, sowie aus Forschung und Verwaltung diskutieren über den Stellenwert von Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung in der heutigen Wirtschaftslandschaft.

Veranstalter: Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit, CSR Austria, Katholische Aktion Steiermark
Termin: 22.06.2004
Ort: Wirtschaftkammer Deutschlandsberg, Frauentaler Straße 53, 8530 Deutschlandsberg 
Teilnahmegebühr:
kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung
: www.oeko.at, +43 (316) 48 28 45.    

Abfallwirtschaft für Wien
Fachtagung

Unter der Schirmherrschaft von Wiens Bürgermeister Dr. Häupl findet dieses Jahr eine Fachtagung zu Umweltpolitik und Abfallwirtschaft statt. Es werden Stand und Perspektiven der Abfallwirtschaft Wiens, aber auch vorbildliche Lösungen  aus dem In- und Ausland präsentiert und und mit führenden Experten auf dem Gebiet diskutiert. Die Themenblöcke umfassen dabei Abfallverbrennung, Kompostierung, und Abfallverwertung und -entsorgung. 
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.


Veranstalter:
TK Verlag Karl Thomé-Kozmiensky, Stadt Wien
Termin: 23.
-24.06.2004  
Ort:
Messe Congress Center, Sausstellungsstraße, 1020 Wien
Teilnahmegebühr:
EUR 330 (EUR 230 für Hochschul- und Behördernangehörige, EUR 120 für Studenten)
Weitere Informationen:
www.abfall.wien.at, www.vivis.de, tkverlag@vivis.de  

CO2-Emissionshandel in Österreich
Seminar

Dieses zweitägige Seminar informiert Anlagenbetreiber über Grenzen und Spielräume durch das Emissionszertifikategesetz und bietet unter Anderem Informationen zu Monitoring und Zertifizierung sowie Entscheidungshilfen bezüglich des Energiemixes von Unternehmen und der Teilnahme an JI- bzw. CDM-Projekten.

Veranstalter: Euroforum GmbH Österreich
Termin: 29-30.06.2004
Ort: Hotel Renaissance Penta Vienna, Ungargasse 60, 1030 Wien
Teilnahmegebühr: EUR
1.540 excl. MWSt
Weitere Informationen und Anmeldung:
www.euroforum.at  

EMAS-Erfahrungsaustausch
Diskussionsrunde

Die Veranstaltung bespricht Neuerungen des UMG und beleuchtet Vorteile von EMAS aus Behörden- und Gutachtersicht. Der Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Parteien, die EMAS betrifft, soll angeregt werden, die Kommunikation zwischen Behörden und Gutachtern verbessert werden. Die Zielgruppen der Veranstaltung sind Behördenvertreter, Gutachter und Vertreter von Abwasser- und Abfallwirtschaftsverbänden.

Veranstalter: ÖWAV, BMLFUW
Termin: 30.06.2004
Ort: Marché Mövenpick Autobahnraststation Wörthersee (A2)
Teilnahmegebühr:
kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung:
www.oewav.at  

Umweltpolitik und Öffentlichkeitsarbeit
Informationsveranstaltung

Diese Veranstaltung informiert Gemeinden über mögliche Ziele umweltpolitischer Strategien, die Vorteile der Lokalen Agenda 21, Möglichkeiten zur Umsetzung und Publikmachung von Nachhaltigkeitsstrategien. Beispiele erfolgreicher Gemeinden werden vorgestellt.

Veranstalter:
Land Oberösterreich
Termin:
01.-02.07.2004
Ort:
Landesbildungszentrum Schloss Weinberg, Weinberg 1, 4292 Kiefernmarkt  
Teilnahmegebühr:
EUR 62   
Weitere Informationen und Anmeldung: www.ooe.gv.at

Die Dynamik des Bewahrens  
Festveranstaltung  

Zum erstmals in Österreich gefeierten Tag der Natur am 03.07.2004 soll diese Festveranstaltung einen würdigen Auftakt bieten. Thema sind Naturschutzgebiete - Schutzgebiete aus Österreich und Ihr Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt werden vorgestellt, Auswirkungen des Klimawandels besprochen. Naturschutzinstrumente und Managementtechniken werden präsentiert. Die Festveranstaltung schließt mit einem Abendprogramm ab.

Veranstalter: Umweltbundesamt, Lebensministerium, u.A.
Termin: 02.07.2004
Ort: Schloss Laxenburg, 2361 Laxenburg
Teilnahmegebühr:
EUR 10
Weitere Informationen und Anmeldung
: www.umweltbundesamt.at   

Aktuelle Rechtsinformation
Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter www.europa.eu.int/eur-lex abrufen.
Impressum
Herausgeber: Ökomanagement NÖ-Club
Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Design: Fa. PROCONCEPT
Chefredaktion: Anna Podovalova
Geschäftsführer: Hans Günter Plescher MAS
Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien
Tel./Fax: 01 / 714 5690
club@oekomanagement.at
Fa. PROCONCEPT Unternehmensberatung
Polly & Partner
2721 Bad Fischau-Brunn
www.polly.at