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Arbeitsschwerpunkte 2019 der NÖ Umweltverbände

Anlässlich des Beschlusses des NÖ Abfallwirtschaftsplans bis 2024 durch die NÖ Landesregierung informieren LAbg. Bgm. Anton Kasser, Präsident des Vereins "die NÖ Umweltverbände", und LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf über die Arbeitsschwerpunkte 2019 der NÖ Umweltverbände.

Das Jahresarbeitsprogramm der NÖ Umweltverbände setzt unter anderem Schwerpunkte in Sachen Plastikvermeidung und -recycling. Anton Kasser dazu: "In unseren Projekten fokussieren wir hinkünftig noch stärker auf das Thema Plastik. Es ist unser erklärtes Ziel, bei all unseren Projekten das Recycling von Plastik und somit das zweite Leben des Plastikabfalls als recycelter Wertstoff in neuen Produkten noch breiter zu thematisieren." Diesjährig wird dieser Akzent beim Frühjahrsputz, den Sauberhaften Festen und bei der Trennsetter-Kampagne besonders hervorgehoben. Richtige Sammlung und Trennung, der Einsatz von Mehrweggeschirr und die Verwertungsgeschichte von Plastik finden sich darin wieder.

"Niederösterreich ist ein Vorreiter in der kommunalen Abfallwirtschaft. Pro Jahr und Einwohner fallen über eine halbe Tonne an Abfall an. Mit unserer Recyclingquote von 62 Prozent nehmen wir bundesweit einen Spitzenplatz ein", führen Kasser und Pernkopf aus. Die Umweltverbände wollen gemeinsam mit dem Land NÖ daran arbeiten, diese Quote auf 65 Prozent zu erhöhen. "In unserem Bundesland werden über 890.000 Tonnen Abfälle pro Jahr gesammelt. Das ist ein Verdienst eines engmaschigen Netzwerks von 430 Sammelzentren und der Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Umweltverbänden und den Gemeinden.", schließen Kasser und Pernkopf.

Die Presseaussendung dazu finden Sie hier.
Informationen zum NÖ Abfallwirtschaftsplan: www.noel.gv.at

Niederösterreich führt österreichweites Greenpeace-Ranking an

Das kürzlich veröffentliche Ranking von Greenpeace führt Niederösterreich als Spitzenreiter an. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace nennt in ihrem Bericht die niederösterreichische Initiative "Natur im Garten" als "maßgeblich mitverantwortlich für diesen Erfolg".

"Niederösterreich ist dank der Initiative ‚Natur im Garten‘ führend in der ökologischen Pflege unserer Natur. Wir sind stolz, dass Niederösterreich anderen Ländern als ökologisches Vorbild dienen kann. Unser Ziel in Niederösterreich ist es, dass bis Ende 2020 jede Gemeinde ihre Grünflächen nach höchsten ökologischen Kriterien pflegt", so Landesrat Martin Eichtinger.

Bereits 324 Gemeinden in NÖ setzen auf biologischen Pflanzenschutz. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister dieser Gemeinden haben dieses Bekenntnis schriftlich unterfertigt und an "Natur im Garten" übermittelt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ergebnisse des Expertenforums "Mobilität" präsentiert

Die Ergebnisse eines Expertenforums zum Thema "Mobilität" wurden von Landesrat Ludwig Schleritzko und Markus Gansterer vom Verkehrsclub Österreich (VCÖ) im März im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien vorgestellt.

"Niederösterreich forciert die Nutzung klimafreundlicher Antriebe und ist schon jetzt das Bundesland mit den meisten Elektro-Fahrzeugen. Zurzeit stehen wir bei fast 6.000 Elektro-Fahrzeugen in Niederösterreich", so Schleritzko. "Dieser Trend soll auch im Öffentlichen Verkehr Einzug halten. Mit dem neuen Programm sollen nun drei konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Erstens wird in Testregionen der Einsatz von Elektro-Bussen eingerichtet. Das große Ziel ist, alle Busse auf nachhaltige Antriebe umzustellen. Ab 2030 wollen wir keine Fahrzeuge mehr bestellen, die mit fossilen Brennstoffen angetrieben werden", kündigte der Landesrat an.

Als zweite Maßnahme werde der Wirtschaftsverkehr ins Rampenlicht gerückt. "Um unsere Ziele zu erreichen, müssen wir auch die Wirtschaftsverkehre, den kompletten Bereich der Logistik mitdenken. Das betrifft Logistikunternehmen, Gemeinden, Forschungseinrichtungen und natürlich auch die Länder Niederösterreich und Wien", führte Schleritzko aus. Ein spezieller Teil sei das Thema Citylogistik. Gerade unsere Ballungszentren seien vom Güterverkehr betroffen. "Das gilt sowohl für die Anlieferung von Waren für Unternehmen, aber natürlich auch für die Privathaushalte. Wir setzen darauf, Güterverkehr besser zu lenken, zu bündeln und diesen soweit es geht, zu reduzieren", fuhr Schleritzko fort. Als Beispiel führte er die Forcierung öffentlicher Paketboxen bei Bahnhöfen an.

Drittens werde ein Infrastruktur-Paket für die Ost-Region auf die Schiene gebracht, so der Landesrat. Schon jetzt gebe es etwa im Verkehrsverbund Ost-Region eine gute Zusammenarbeit. "Eine der jüngsten Erfolge ist die S 7 in Richtung Flughafen. 2017 haben Niederösterreich und Wien die Angebote deutlich ausgebaut und die Fahrtzeiten nochmals verkürzt. Dieses bessere Angebot sorgte für einen Fahrgastzuwachs von 30 Prozent", hielt er fest. Die Herausforderung liege darin, dass solche Angebotsausweitungen nicht mehr möglich seien. "Grund dafür ist die fehlende Infrastruktur in der Ost-Region. Schon jetzt fahren etwa auf der S-Bahn-Stammstrecke durch Wien die Züge in einem dichteren Intervall als auf den U-Bahn-Strecken. Für die Zukunft bedeutet das: Wir brauchen neue Infrastruktur", sagte der Landesrat.

Gansterer vom VCÖ meinte: Es brauche klimafreundliche Maßnahmen wie den Ausbau der Bahninfrastruktur und einen Taktfahrplan für ganz Österreich, um die Klimaziele zu erreichen. Der motorisierte Verkehr müsse verlagert bzw. vermieden werden. "Es braucht mehr Kapazitäten für den Öffentlichen Verkehr rund um Wien", betonte er. Die Mobilitätswende könne nur gelingen, wenn man auch die Gemeinden und die ländlichen Regionen für dieses Thema begeistere. In den ländlichen Regionen müssten die Ortskerne gestärkt werden, "um in den Gemeinden mehr kurze Wege zurücklegen zu können", so Gansterer.

Weitere Informationen: www.noel.gv.at

Veranstaltungen


Sanierung gemeinsam neu gedacht
Seminar

In diesem eintägigen Seminar wird das Thema Sanierung gesamtheitlich betrachtet und es werden gemeinsam Ideen und Lösungsansätze erarbeitet, die über eine energetische Betrachtung hinausgehen. Als gemeinsames Angebot vom ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich und der 17&4 Organisationsberatung GmbH wird das Seminar auch zur Verlängerung einer bestehenden klimaaktiv-Kompetenzpartnerschaft um weitere 3 Jahre angerechnet.

Termin: 03.05.2019
Ort:  BauAkademie Niederösterreich, Krumpöckallee 21, 3550 Langenlois
Teilnahmegebühr: 230 €
Weitere Informationen: www.ecoplus.at

BAUEN.DIGITAL.NIEDERÖSTERREICH
Informationsveranstaltung  

Building Information Modeling (BIM) verändert die Prozesse in der Bauwirtschaft. Von der Planung und Ausschreibung über die Errichtung bis hin zum Betrieb eröffnet die Digitalisierung viele Möglichkeiten Qualität zu steigern und Kosten zu sparen.
Erhalten Sie aus erster Hand die gesammelten Erfahrungen aus laufenden BIM-Pilotprojekten des Landes NÖ, den aktuellen technologischen Stand und die künftigen Entwicklungen in diesem Bereich.
BAUEN.DIGITAL.NIEDERÖSTERREICH ist eine Kooperationsveranstaltung der Baudirektion des Landes Niederösterreich und des Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich.

Termin: 16.05.2019
Ort: HYPO NOE Landesbank Zentrale, Panoramasaal, Hypogasse 1, 3100 St. Pölten
Teilnahmegebühr: kostenlos
Information und Anmeldung: www.ecoplus.at

e-Mobilitätstag 2019
Messe und Festveranstaltung

Am 25. Mai 2019 geht der e-Mobilitätstag in Melk in die nächste Runde. Auf dem Wachauring kann alles, was sich auf zwei oder vier Rädern elektrisch fortbewegt, kostenlos getestet werden. Ein Kinderprogramm, Beratungen und ein Schmankerlmarkt gehören ebenfalls zu diesem Volksfest der e-Mobilität.

Termin: 25.05.2019
Ort: Wachauring Melk, Am Wachauring 2, 3390 Melk

Teilnahmegebühr: kostenlos
Information und Anmeldung:
www.enu.at

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