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Extreme Wetterereignisse kosten EU halbe Billion Euro
Überschwemmungen, Dürreperioden, Hitzewellen und andere klimabedingte Extreme verursachten zwischen 1980 und 2017 wirtschaftliche Verluste in Höhe von 453 Milliarden Euro, und forderten die Leben von mehr als 115.000 Menschen in ganz Europa.

Nach den von der Europäischen Umweltagentur (EUA) im April dieses Jahren veröffentlichten Daten haben die 33 Länder des Europäischen Wirtschaftsraums seit der Wende des Jahrzehnts einen kollektiven Verlust von 13 Mrd. EUR pro Jahr erlebt.
Deutschland, Italien, Frankreich und das Vereinigte Königreich führten die Liste der am stärksten von den Schäden betroffenen Länder an. Frankreich verzeichnete mit 23.415 Todesfällen seit 1980 die höchste Zahl von Todesopfern.
Ungefähr 68% dieser Todesfälle wurden durch "Klima- und Hitzewellenereignisse" verursacht, während 22% durch "geophysikalische Ereignisse" wie Erdbeben und Erdrutsche ausgelöst wurden.
Die Schäden in Höhe von fast einer halben Billion Euro entsprechen in etwa dem gesamten Bruttoinlandsprodukt Belgiens.
Fast ein Drittel der gesamten wirtschaftlichen Schäden wurde durch Überschwemmungsschäden verursacht, ein weiteres Drittel durch Stürme. Die teuersten Einzelereignisse waren das Mitteleuropa-Hochwasser von 2002 (21 Mrd. EUR) und die Dürre- und Hitzewelle von 2003 (15 Mrd. EUR).
Nach Angaben der deutschen Rückversicherungsgruppe Münchener Rück war 2017 weltweit das zweitkostenreichste Jahr bei Naturkatastrophen, das Jahr 2011 das teuerste.

Die Europäische Kommission bereitet sich darauf vor, in den kommenden Monaten einen "Risk Data Hub" einzurichten, der dabei helfen wird, Verluste und Schäden durch Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Dürren, Stürme und andere extreme Wetterereignisse, die mit dem Klimawandel immer häufiger auftreten, aufzudecken.

Obwohl klima- und wetterbedingte Verluste sowohl aufgrund des Verlusts an Menschenleben als auch aus finanzieller Sicht eindeutig von Bedeutung sind, zögern die politischen Entscheidungsträger, sie mit neuen Regeln und Zielen aufzunehmen.
Der von der Kommission vorgelegte Klimaplan für 2050 wurde in dieser Hinsicht weitgehend begrüßt, da er zu dem Schluss gelangte, dass eine ehrgeizige Klimapolitik die Gesundheitskosten um rund 200 Mrd. EUR pro Jahr senken, vorzeitige Todesfälle reduzieren und die Luftqualität massiv verbessern würde.

Mehr dazu finden Sie auf www.euractiv.com.
Extraktionsindustrien verursachen 50% der weltweiten CO2-Emissionen
Die Extraktionsindustrien sind für die Hälfte der weltweiten CO2-Emissionen und für mehr als 80% des Verlusts an biologischer Vielfalt verantwortlich, so die umfassendste Umweltbilanz von Bergbau und Landwirtschaft des "Global Resources Outlook", der im März dieses Jahres in Nairobi veröffentlicht wurde.

Heute werden die Ressourcen dreimal schneller als 1970 aus dem Planeten gefördert, obwohl sich die Bevölkerung in dieser Zeit nur verdoppelt hat. Jedes Jahr verbraucht die Welt mehr als 92 Milliarden Tonnen an Materialien - Biomasse (hauptsächlich Nahrungsmittel), Metalle, fossile Brennstoffe und Mineralien - und diese Zahl wächst jährlich um 3,2%.
Seit 1970 hat die Gewinnung fossiler Brennstoffe (Kohle, Öl und Gas) von 6 Mrd. Tonnen auf 15 Mrd. Tonnen zugenommen, die Metalle stiegen um 2,7% pro Jahr, andere Mineralien (insbesondere Sand und Kies für Beton) haben sich auf 9 Mrd. nahezu verfünffacht. Die Ernte von Biomasse stieg von 9 auf 24 Milliarden Tonnen.

Die größte Überraschung für die Autoren war der enorme Klimaeffekt, wenn Materialien aus dem Boden gezogen und für den Einsatz vorbereitet wurden. Alle Sektoren zusammen machten 53% der weltweiten CO2-Emissionen aus - noch bevor Kraftstoff verbrannt wurde.
Das Papier zeigt auch wachsende Ungleichheiten: In den reichen Ländern verbrauchen die Menschen durchschnittlich 9,8 Tonnen Ressourcen pro Jahr, das Gewicht von zwei Elefanten. Dies ist 13 Mal höher als in Ländern mit niedrigem Einkommen. Vieles davon ist nicht zu sehen, da für ein kleines Endprodukt, z. B. ein Mobiltelefon, häufig sehr viele Materialien benötigt werden.

Die Autoren betonen, es sei unumgänglich, das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch zu entkoppeln. Das könnte durch einen schnelleren Übergang zu erneuerbaren Energieträgern erfolgen, durch intelligentere Stadtplanung, eine Änderung  der Ernährungsgewohnheiten (hin zu weniger Fleisch und somit weniger Weideflächen), und einer Vermindung von Abfällen (derzeit werden ein Drittel aller Nahrungsmittel weggeworfen) sowie einem stärkeren Fokus auf die Schaffung einer Kreislaufwirtschaft, die mehr Materialien wiederverwendet. Sie forderten auch den Einbezug der Kosten der Ressourcengewinnung in die Steuerpolitik.

Mehr dazu finden Sie auf der Webseite von The Guardian.
Einwegplastik: Verbote in Österreich und auf EU-Ebene
Im April dieses Jahres schickte die österreichische Bundesregierung ein Gesetz in Begutachtung, wonach ab 1. Jänner 2020 keine Einweg-Plastiksackerl mehr verkauft werden dürfen. "Dieses Gesetz ist ein klares Bekenntnis gegen die Wegwerf-Gesellschaft. Ich freue mich sehr, dass es heute auf Schiene gebracht wird.  Mit dem Verbot von Einweg-Plastiksackerln übernehmen wir eine europaweite Vorreiterrolle – es gibt nur zwei Staaten, die das vor Österreich umgesetzt haben. Nachhaltige Mehrweg-Artikel sind die Zukunft", betont Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger.
Mehr dazu finden Sie auf www.bmnt.gv.at.

Gleichzeitig hat auch das EU-Parlament für eine neue EU-weite Gesetzgebung gegen Plastikmüll gestimmt. Hintergrund dafür ist das Müllproblem in europäischen Meeresgewässern und an Stränden, das zu einem beträchtlichen Teil auf einige wenige Einweg-Kunststoffprodukte zurückzuführen ist.
Die Richtlinie über Einweg-Kunststoffe befasst sich mit einer Reihe von Maßnahmen:
  • Verbot ausgewählter Einwegprodukte aus Kunststoff, für die es Alternativen auf dem Markt gibt: Wattestäbchen, Besteck, Teller, Strohhalme, Rührer, Stäbchen für Ballons sowie Becher, Lebensmittel- und Getränkebehälter aus Schaumpolystyrol, und alle Produkte aus oxo-abbaubarem Kunststoff.
  • Maßnahmen zur Verringerung des Verbrauchs von Lebensmittelbehältern und Getränkebechern aus Kunststoff sowie spezifische Kennzeichnung bestimmter Produkte.
  • Erweiterte Herstellerverantwortungsregelungen zur Deckung der Kosten für die Beseitigung von Abfällen, die für Produkte wie Tabakfilter und Fanggeräte gelten.
  • Ein Ziel von 90% für die getrennte Sammlung von Kunststoffflaschen bis 2029 (77% bis 2025), und ein Gebot für eine feste Verbindung zwischen Verschlüssen und Flaschen sowie das Einbringen von 25% recyceltem Kunststoff in PET-Flaschen ab 2025 und 30% ab 2030.
Nach der förmlichen Verabschiedung der Richtlinie im Ministerrat haben die EU-Mitgliedsstaaten zwei Jahre Zeit, diese in nationales Recht umzusetzen.
Mehr dazu finden Sie hier.
Energiewende-Index: Österreich weltweit auf Rang 6
Ohne eine Energiewende kann kein Staat seine Klimaziele erreichen. Das Ziel ist, fossile Energieträger zu reduzieren und erneuerbare Quellen auszubauen. Österreich ist dabei durchaus erfolgreich.  Im Energiewende-Index verbessert sich Österreich im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze und belegt den sechsten Platz von 115 untersuchten Ländern. Besser schneiden nur Dänemark, Finnland, Norwegen, die Schweiz und Schweden ab. Österreich zählt damit zu den globalen Vorreitern im Bereich der Energiewende. "Der Energiewende-Index zeigt: wir sind auf einem guten Weg", so Umweltministerin Elisabeth Köstinger. "Das heißt nicht, dass wir unsere Anstrengungen nicht noch weiter intensivieren müssen, es heißt aber, dass die Arbeit der letzten Jahre Erfolge zeigt.  Bis 2030 wollen wir unser Ziel erreichen, 100 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren zu erzeugen. Wir werden daher weiterhin erneuerbare Energie konsequent ausbauen", so Umweltministerin Elisabeth Köstinger.

Für den Energiewende-Index (Energy Transition Index, ETI) ermittelt das World Economic Forum den Status der Energiewende in 115 Ländern. Die Bewertung der Länder erfolgt anhand zweier gleich gewichteter Faktoren: der "Transition Readiness" und der "System Performance". Wie gut ein Land im jeweiligen Bereich aufgestellt ist, wird in Prozent gemessen. In beiden Bereichen erzielt Österreich ein Ergebnis von 71 Prozent. Im Bereich "Transition Readiness" liegt Österreich damit im weltweiten Vergleich sogar auf Platz 3. Dieser Faktor berücksichtigt die politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Ausgangsbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Kriterien hier sind unter anderem die Verfügbarkeit von Investitionen, effektive Regulierung, politisches Engagement und die Flexibilität des derzeitigen Energiesystems. Im Bereich "System Performance" wird der Status der Energiewende berücksichtigt. Es wird die Fähigkeit der aktuellen Energiearchitektur der jeweiligen Länder gemessen, die Faktoren des Energiedreiecks bereitzustellen: wirtschaftliche Entwicklung und Wachstum, Energiesicherheit und Zugang, sowie Umweltverträglichkeit.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Überprüfung der Umsetzung der EU-Umweltpolitik 2019
Im April dieses Jahres hat die EU-Kommission ihre zweite Überprüfung der Umsetzung der Umweltvorschriften in den EU-Mitgliedsstaaten veröffentlicht.
  • Bei der Überprüfung hat sich gezeigt, dass 18 Mitgliedstaaten immer noch mit hohen Stickstoffoxidemissionen kämpfen und 15 Länder ihre Feinstaubemissionen weiter verringern müssen.
  • Auch die Abfallvermeidung bleibt für alle Mitgliedstaaten weiterhin eine große Herausforderung. Bei der Abfallbewirtschaftung haben neun Mitgliedstaaten gute Aussichten, die Recyclingziele zu erreichen, und fünf haben sie bereits erreicht, aber vierzehn Mitgliedstaaten laufen Gefahr, die Ziele für 2020 beim Recycling von Siedlungsabfällen zu verfehlen.
  • Im Bereich der Wasserwirtschaft besteht weiterhin großer Handlungsbedarf, um die Ziele der Wasserrichtlinien, insbesondere in Bezug auf die Erreichung eines guten Zustands unserer Gewässer bis 2027, zu erreichen. In zwei Dritteln der Mitgliedstaaten wird das kommunale Abwasser immer noch nicht ordnungsgemäß behandelt.
  • Was den Schutz der Natur und Biodiversität anbelangt, so hat sich das Netz "Natura 2000" an Land und auf See weiter ausgedehnt. Die EU hat das Ziel des Übereinkommens über biologische Vielfalt, bis 2020 einen Anteil von 10 % ihrer Küsten- und Seegebiete als geschützte Meeresgebiete auszuweisen, schon jetzt übertroffen. Gleichwohl müssen die meisten Mitgliedstaaten ihre Anstrengungen zur Vollendung und Bewirtschaftung des Natura-2000-Netzes verstärken.
  • Im Bereich des Klimawandels haben die Mitgliedstaaten gute Fortschritte bei der Umsetzung der EU-Klimavorschriften gemacht, sodass die Ziele für 2020 voraussichtlich erreicht werden. Die Anstrengungen müssen jedoch in allen Mitgliedstaaten ebenso wie auf EU-Ebene verstärkt werden, um die internationalen Verpflichtungen aus dem Pariser Übereinkommen zu erfüllen und die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden.
Der Länderbericht für Österreich hält im Vergleich zur Bestandsaufnahme 2017 fest, dass die Emissionen im Bereich der Luftqualität insgesamt zurückgehen, in einigen städtischen Gebieten dennoch einen Anstieg von NO2 (Stickstoffdioxid) zu verzeichnen ist. Bei der Ausweisung von Natura 2000 Schutzgebieten und Erhaltungsmaßnahmen für geschützte Arten und Lebensräume gibt es ebenfalls Fortschritte. Zudem bescheinigt der Bericht Österreich eine gute Umweltsituation, insbesondere in den Bereichen Wasserqualität (Fortschritt zu einem guten ökologischen Zustand der Gewässer) und beim Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft betreffend Wiederverwendung und Erreichung der Recyclingziele.

Mehr dazu finden Sie auf http://europa.eu/.
Förderschwerpunkte 2019: "Raus aus dem Öl" und Gebäudesanierung
Im Jahr 2019 stellt das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus für den Austausch von Ölkesseln sowie die thermische Sanierung von Gebäuden, die über 20 Jahre alt sind, 42,7 Millionen Euro zur Verfügung. Davon profitieren können Private, Gemeinden und Betriebe.
  • Die thermische Gebäudesanierung wird – je nach Verbesserungsgrad – mit bis zu 6.000 Euro gefördert. Beispiele für förderungsfähige Sanierungsmaßnahmen sind Dämmung der Außenwände, Dämmung der obersten Geschoßdecke bzw. des Daches und Dämmung der untersten Geschoßdecke bzw. des Kellerbodens. Auch die Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren wird gefördert.
  • Der „Raus aus dem Öl”-Bonus fördert den Tausch eines fossilen Heizsystems gegen eine klimafreundliche Wärmepumpe, Holzzentralheizung oder einen Nah-/Fernwärmeanschluss mit bis zu 5.000 Euro. Dabei wird die Vorlage eines Energieausweises oder eines Energieberatungsprotokolls eingefordert.
Die Abwicklung erfolgt direkt über die Online-Plattform der Kommunalkredit Public Consulting (KPC). Die Aktion startet am 1. März 2019 und ist – nach Verfügbarkeit der Mittel – befristet bis 31. Dezember 2019.

Weiterführende Informationen und den Link zur Online-Einreichung finden Sie unter www.raus-aus-dem-öl.at.
Umfassendes Förderpaket für Erneuerbare Energien gestartet
Der Ausbau erneuerbarer Energien ist eine der zentralen Maßnahmen, um die Ziele der Klima- und Energiestrategie #mission2030 der Bundesregierung zu erreichen. Der Klima- und Energiefonds setzt daher seine Ausbauprogramme für erneuerbare Energien in Kooperation mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) fort:
  • Photovoltaikanlagen für Private und Betriebe
    Seit dem Jahr 2008 werden Photovoltaikanlagen mit maximal 5kWp vom Klima- und Energiefonds gefördert. In Summe wurden rund 60.000 Anlagen in Österreich damit errichtet. 2019 stehen insgesamt 4,3 Millionen Euro Förderbudget zur Verfügung. Neben Privatpersonen können erneut auch Betriebe, Vereine oder auch Institutionen ihre neu errichtete Anlage zur Förderung einreichen. Gefördert werden freistehende PV-Anlagen oder Aufdachanlagen mit 250 Euro/kWp, gebäudeintegrierte Anlagen mit 350 Euro/kWp sowie Gemeinschaftsanlagen bis max. 50 kWp (200 Euro/kWp bzw. 300 Euro/kWp).
    Einreichungen sind bis zum 30.11.2019 unter www.pv.klimafonds.gv.at möglich.
  • Photovoltaikanlagen in der Land- und Forstwirtschaft
    Land- und Forstwirtschaftliche Betriebe haben große Dachflächen und einen hohen Stromverbrauch – ideale Voraussetzungen für den Einsatz von Photovoltaik. Gefördert werden mit einem Gesamtbudget von rund 3,4 Mio. Euro neu installierte, im Netzparallelbetrieb geführte Photovoltaik-Anlagen. Einreichen können alle österreichischen land- und forstwirtschaftlichen Betriebe. Die Förderung wird in Form eines einmaligen Investitionskostenzuschusses ausbezahlt. Nähere Informationen gibt es auf www.pv-lw.klimafonds.gv.at.
  • Holzheizungen für Private
    Gefördert wird der Ersatz von bestehenden Biomasseanlagen und neue Pelletskaminöfen. Ausgenommen von der Förderung sind Öfen, bei denen das klassische Scheitholz zum Einsatz kommt. Pelletskaminöfen werden mit 500 Euro gefördert, der Ersatz von Biomasse-Bestandsanlagen mit 800 Euro. Der Tausch fossiler Kessel wird ab heuer über den Sanierungsscheck gefördert. Auch hier kann bis 30.11.2019 eingereicht werden, Infos auf www.holzheizungen.klimafonds.gv.at.
  • Kleine Solarthermieanlagen für Private
    Die Förderaktion richtet sich an Private, die eine Solaranlage zur Beheizung von Gebäuden und/oder zur Warmwasserbereitung in Gebäuden neu errichten möchten. Das Gebäude muss älter als 15 Jahre sein. Erweiterungen von bestehenden Solaranlagen und die Wiederverwendung gebrauchter Kollektoren werden nicht gefördert. Die Anlagen werden pauschal mit 700 Euro gefördert. Informationen dazu gibt es auf www.solaranlagen.klimafonds.gv.at.
In Summe stehen dafür heuer 9,7 Mio. Euro zur Verfügung.

Eine Registrierung und Antragstellung ist ab sofort bis zum jeweiligen Registrierungsende des jeweiligen Programms möglich. Die Einreichung für PV-Anlagen für Private und Betriebe, Solaranlagen und Holzheizungen verläuft online in einem zweistufigen Verfahren. Sollte kein Förderbudget mehr vorhanden sein, werden die Registrierungsplattformen geschlossen. Diese können jedoch bei Rückflüssen durch Stornierungen wieder geöffnet werden. Einreichung für die Förderung von PV-Anlagen in der Land- und Forstwirtschaft ist aufgrund der Co-Förderung der EU etwas anders gestaltet; nähere Informationen unter www.pv-lw.klimafonds.gv.at.

Neues aus Niederösterreich

Lesen Sie hier den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.


Neues aus Salzburg

Neuigkeiten vom umwelt.service.salzburg erfahren Sie auf www.umweltservicesalzburg.at.

Neues aus der Steiermark

Neues von der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit finden Sie auf www.win.steiermark.at.   

 

Neues aus Wien

Neues vom ÖkoBusinessPlan Wien erfahren Sie auf www.wien.gv.at/umweltschutz/oekobusiness.

 

Veranstaltungen

Bioökonomie: Alles nachhaltig!?
Fachdialog 

Die Bioökonomiestrategie, die im März beschlossen wurde, schlägt Handlungsfelder vor, in denen in Folge konkrete Maßnahmen zur weiteren Etablierung der biobasierten Wirtschaft in Österreich mit den betroffenen Wirtschaftszweigen diskutiert werden sollen. Die Bioökonomie bietet vielfältige Möglichkeiten und Chancen. Doch bestehen neben diesen Vorteilen auch Gefahren? Bleiben Naturschutz und Biodiversität auf der Strecke? Kommt Gentechnik „durch die Hintertür“? Welche Verantwortung haben Konsumentinnen und Konsumenten? Erstrangige Referenten berichten über den Stand der Dinge, über notwendige Schritte und stehen Rede und Antwort.

Veranstalter: Umwelt Management Austria
Termin: 14.05.2019
Ort: Novum Wien Hauptbahnhof, Karl-Popper-Straße 16, 1100 Wien
Weitere Informationen: www.uma.or.at

Österreichische Abfallwirtschaftstagung 2019
Tagung

Unter dem Leitthema "Vom Wert- zum Werkstoff" wird im Zuge der AWT 2019 in Eisenstadt die Umsetzung des EU-Kreislaufwirtschaftspakets in Österreich zur Diskussion gestellt. Mit der Festrede von Prof. Exenberger zum Thema "Globale Ungleichgewichte im Zeitalter nachhaltiger Entwicklungsziele" und einleitenden Vorträgen zum maritimen Littering und zu den aktuellen Vorhaben des BMNT wird die AWT 2019 eröffnet.
In vier weiteren Themenblöcken werden an zwei Tagen die aktuellen Herausforderungen am Weg zur Kreislaufwirtschaft beleuchtet und dabei v.a. die Themen Ökodesign und mögliche rechtliche Lenkungsinstrumente angesprochen. Einen weiteren Themenschwerpunkt bildet das Thema Kunststoffrecycling bzw. auch Strategien im Hinblick auf Einwegplastik und Biokunststoffe. Auch die Zukunft der Abfallwirtschaft wird ins Visier genommen.

Veranstalter: ÖWAV, BMNT, Land Burgenland, Burgenländischer Müllverband, Umweltdienst Burgenland
Termin: 15.-17.05.2019
Ort:  Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt, Franz-Schubert-Platz 6, 7000 Eisenstadt
 
Teilnahmegebühr: 360 € (ÖWAV-Mitglieder) / 590 € (Nicht-Mitglieder), exkl. USt
Weitere Informationen: www.oewav.at

EMAS gemeinsam umsetzen
Workshopreihe  

Mit dieser Workshop-Reihe werden Unternehmen unterstützt, ein Umweltmanagementsystem nach EMAS einzuführen und voneinander zu lernen. Ein intensiver Erfahrungsaustausch zwischen TeilnehmerInnen und Experten aus der Praxis (Gutachter, Berater und Vertreter von EMAS Betrieben) hilft dabei.
In den Workshops erlangen die Teilnehmer das Wissen und das praktische Know-how zur Implementierung eines Umweltmanagementsystems. Am Ende der Workshopreihe werden die Projektergebnisse einem Expertenteam vorgestellt und die Teilnehmer ausgezeichnet. 
 

Veranstalter: österreichische Umwelt-Regionalprogramme, BMNT, Umweltbundesamt
Termin: ab 21.05.2019 (sechs Termine)
Ort: unterschiedliche Orte
Teilnahmegebühr: 1.900 € exkl. USt 
Weitere Informationen: www.umweltbundesamt.at

Green Cooperation: Gemeinsames Handeln für Umwelt und Klima
EMAS-Konferenz 2019 

Die Konferenz "Green Cooperation: Gemeinsames Handeln für Umwelt und Klima" am Mittwoch, den 5. Juni 2019 in der Orangerie von Schloss Schönbrunn richtet sich vor allem an ein interessiertes Fachpublikum aus den Bereichen Umweltmanagement, Umweltzeichen und nachhaltige Beschaffung. Die Konferenz ist frei zugänglich.
Im Rahmen der Konferenz wird Frau Bundesministerin Elisabeth Köstinger die Gewinner des neuen Wettbewerbs Umweltmanagement-Preis 2019 auszeichnen. 

Veranstalter: BMNT
Termin: 05.06.2019
Ort: Orangerie, Schloss Schönbrunn, Schönbrunner Schloßstraße 47, 1130 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: www.bmnt.gv.at

34. BIOEM - Bio- und Bioenergiemesse 
Messe

Vier Tage ab Fronleichnam wird Großschönau alljährlich zur Messemetropole Niederösterreichs, und das bereits seit über 30 Jahren. Die Themengebiete umfassen "Energie, Umwelt und Speicher", "Bauen und Sanieren", "Wohnen und Sicherheit", "Natur und Garten", "Wellness und Gesundheit" und "Elektromobilität".

Veranstalter: TDW/BIOEM Großschönau
Termin: 20.-23.06.2019
Ort: Großschönau, 3922 Großschönau
Teilnahmegebühr: 10 €
Weitere Informationen: www.bioem.at

Lehrgang Energiebeauftragter
Lehrgang

Ziel der 4-tägigen Ausbildung ist es, grundlegende Kenntnisse im Energierecht, Energiemanagement, Energiekostenmanagement und in der Energietechnik zu vermitteln. Das erworbene Wissen qualifiziert zur Bewertung, Steuerung und Steigerung der betrieblichen Energieeffizienz. Außerdem befähigt der Lehrgang zum Aufbau eines Energiemanagementsystems oder zur Vorbereitung von Energieaudits.
Die schriftliche Prüfung bildet 4 Wochen nach dem Theorieblock den Abschluss des Lehrgangs. Zusätzlich ist innerhalb dieser 4 Wochen eine Projektarbeit über ein ganzheitliches Energiekonzept zu erstellen. Die Präsentation der Projektarbeit erfolgt am Tag der schriftlichen Prüfung. Im Fokus des dualen Systems steht die Vermittlung umfassender theoretischer & praktischer Kenntnisse.

Veranstalter: ARS
Termin: 01.10.-06.11.2019   
Ort: ARS Seminarzentrum, Schallautzerstraße 2-4, 1010 Wien
Teilnahmegebühr: 1.480 € exkl. USt

Weitere Informationen: www.ars.eu

Aktuelle Rechtsinformation

Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter europa.eu.int/eur-lex abrufen.

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