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Erderwärmung um 2° bringt dramatische Konsequenzen, aber Klimabemühungen stocken
Anfang Oktober veröffentlichte der Weltklimarat (IPCC) einen Sonderbericht zur globalen Erwärmung. Der Bericht listet potenzielle Folgen der erwarteten Erderwärmung um 1,5°C auf, und macht auch deutlich, dass die Konsequenzen noch viel dramatischer ausfallen werden, sollte sich die Erde noch stärker - im Bericht um 2° - erwärmen.

Das niedrigere der beiden Szenarien würde z.B. bedeuten, dass statt der gesamten Korallenriffe der Welt nur etwa 70-90% dem Klimawandel zum Opfer fallen würden. Es gäbe weniger Dürrekatastrophen und Überschwemmungen, nur halb so viele Menschen müssten unter Wassermangel leiden, und nur halb so viele Tiere würden ihren Lebensraum verlieren. Auch die unaufhaltsame Schmelze der Eisdecke der Antarktis könnte aufgehalten werden.

Dennoch scheint die Einigung auf dem letztjährigen Weltklimagipfel in Paris, die weltweite Erwärmung "weit unter 2°C" zu halten, in Frage zu stehen. Die aktuell diskutierte Roadmap der EU zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft steuert nur auf 80% CO2-Reduktion bis 2050 zu, statt ehrgeizigeren Zielen wie 90% oder gar 100%. Damit würde die globale Erwärmung im besten Fall auf 2° begrenzt werden können. Die EU steht mit der mangelhaften Umsetzung des Parisers Klimaabkommens nicht allein: nur 16 Staaten haben nationale Klimaziele definiert, die ehrgezig genug sind, um ihre Reduktionsziele aus dem Pariser Abkommen zu erreichen - die meisten davon Inselstaaten, die besonders stark vom erwarteten Anstieg des Meeresspiegels betroffen sein werden.
Wenig verwunderlich ist daher, dass auch für das Jahr 2018 ein neues Rekordhoch der globalen CO2-Emissionen prognostiziert wird. Die Erde steuert somit derzeit auf eine globale Erwärmung um 3°C zu.
Mehr zum IPCC-Bericht finden Sie hier: www.de-ipcc.de.
Umwelt-Prioritäten für den österreichischen Ratsvorsitz in der EU
ADie österreichische Präsidentschaft im Rat der EU in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres steht im Zeichen der Umweltpolitik, denn bis Jahresende müssen die Umsetzungspakete für die Erreichung der Klimaziele 2030 geschnürt werden. Es hänge von der Führung der österreichischen Ratspräsidentschaft ab, ob es ein robustes Regelwerk für die Erreichung der 2030-Ziele ("Governance-Verordnung"), gute Förderbedingungen für erneuerbare Energien ("Market Design"-Richtlinie) und ambitionierte CO2-Grenzwerte für die Hersteller von Fahrzeugen im "Clean Mobility Package" geben wird, so Global 2000.
Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger dazu: "Ich habe Klimaschutz  bisher bei allen Ratstagungen auf die Agenda gesetzt, das ist eine Priorität unserer Präsidentschaft!"

Konkret sieht Österreich folgende umweltpolitische Schwerpunkte der Ratspräsidentschaft:
  • Klimaübereinkommen
    Die Weiterentwicklung des Umweltrahmenprogramms  müsse einen klaren Schwerpunkt für das Jahr 2030 haben, klima- und umweltpolitische Ziele müssten in konkrete Verpflichtungen und vor allem messbare Ziele für Europa gegossen werden, so Köstinger. Am Jahresende hat Österreich zudem den Ratsvorsitz während der wichtigen Klimakonferenz in Polen, bei der ein Regelwerk für die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens beschlossen werden soll.
  • C02-Standards für Fahrzeuge
    Hier wurde bereits eine wichtige Einigung im Rat erzielt: Neu zugelassene PKWs sollen ab 2025 15% weniger und 2030 30% weniger CO2 Emissionen ausstoßen. Bisher ist in der EU festgelegt, dass PKWs im Flottendurchschnitt nicht mehr als 95g/km CO2 und LNF nicht mehr als 147g/km CO2 ausstoßen dürfen, von dieser Basis aus soll nun die Senkung erfolgen. Für leichte Nutzfahrzeuge gelten Reduktionsziele von 15% bis 2025 und 30% bis 2030.
  • Reduzierung  von Einwegkunstoffen
    Auch hier wird an einer neuen Richtlinie gearbeitet. Österreich setzt sich dabei gegen gegen Plastikverschmutzung in den Binnengewässern und Weltmeeren sowie für den Ausstieg aus der Verwendung von Mikroplastik in diversen Produktgruppen ein.
  • Biodiversität
    Der österreichische Vorsitz hat im Oktober Schlussfolgerungen für die Ausrichtung der zukünftigen globalen Biodiversitätspolitik nach 2020 vorgelegt. Darin fordern die Umweltminister einen ambitionierten Strategieplan für Biodiversität nach 2020, der einen übergeordneten Rahmen für die Biodiversität innerhalb der Vereinten Nationen und für alle Interessenträger bietet, wenn es um die Vision 2050 für den Erhalt der biologischen Vielfalt geht. Dieser Rahmen sollte dafür sorgen, dass Biodiversität und Ökosystemleistungen ganz oben auf der politischen Agenda stehen, und sollte die Umsetzung des Übereinkommens über die biologische Vielfalt und der zugehörigen Protokolle sowie der übrigen die Biodiversität betreffenden multilateralen Umweltübereinkommen und der relevanten Nachhaltigkeitsziele stärker voranbringen. Der Rat betont außerdem, dass 2020 ein hochrangiges Gipfeltreffen zur Biodiversität auf Ebene der Staats- und Regierungschefs anberaumt werden muss, um zu erreichen, dass die biologische Vielfalt und ihr entscheidender Beitrag zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mehr politisches Gewicht erhalten.
  • Neufassung der POPs-Verordnung
    Die Verordnung über persistente organische Schadstoffe (POPs) setzt Maßnahmen gegen besonders schädliche und langlebige Chemikalien, die sich aus den Verpflichtungen des internationalen Stockholmer Übereinkommens ergeben. Der österreichische Ratsvorsitz strebt an, die Neufassung der Verordnung, die Anpassungen an den Vertrag von Lissabon und an die Begriffsbestimmungen des EU-Chemikalien- und Abfallrechts sowie eine Adaptierung des Monitoringsystems vorsieht, zum Abschluss zu bringen.
  • LIFE Verordnung
    Im Hinblick auf die Verhandlungen zum Programm LIFE zur Förderung von Umwelt-, Klima- und nachhaltigen Energieprojekten für die Periode 2021-2027 strebt der österreichische Vorsitz rasche und effiziente Fortschritte an.
Mehr zum Arbeitsprogramm Umwelt finden Sie hier.
32% der Chemikalien in der EU sind nicht konform mit REACH
Nach einer Studie des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sind 32% der 1.814 nach der REACH-Verordnung von der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) zugelassenen Stoffe nicht mit der EU-Gesetzgebung konform.

Die Zahlen des BfR beziehen sich auf Stoffe, die in Mengen von mehr als 1.000 Tonnen hergestellt werden, für die eine Genehmigung gemäß der REACH-Chemikalienverordnung eingereicht wurde. Meist erfüllen sie die Gesetze hinsichtlich des ökotoxikologischen Risikos (61%), des mutagenen Risikos (40%) und des fortpflanzungsgefährdenden Risikos (34%) nicht.   
Dazu äußert sich Tatiana Santos, leitende Chemikalienbeauftragte der EBB (Europäisches Umweltbüro), wie folgt:" Die chemische Industrie verstößt gegen das Gesetz, und die Polizei lässt dies zu. Die EU hat die besten Regeln der Welt, aber bei der Anwendung gehört sie zu den schlechtesten."
Häufig würden Hersteller unter dem Vorwand der Bereitstellung zusätzlicher toxikologischer Daten erwirken, dass ihre Produkte durch anhaltende Ausnahmen auf dem Markt blieben.    

Den Bericht des Bfr finden Sie hier.
CO2-Emissionen in der EU steigen weiter an
Vorläufige Schätzungen der Europäischen Umweltagentur (EEA) zeigen, dass die Treibhausgas-Emissionen (THG) in der Europäischen Union im Jahr 2017 einen leichten Anstieg um 0,6% gegenüber 2016 verzeichnen. Ausschlaggebend dafür ist insbesondere der gestiegene Treibstoffverbrauch im Verkehrssektor. Das EU-Emissionsreduktionsziel für 2020 wird voraussichtlich erreicht werden, so die EEA. Ergänzende längerfristige Analysen zeigen jedoch, dass die nationalen Anstrengungen deutlich verstärkt werden müssen, um die EU-weiten Ziele für 2030 zu erreichen.

Für Österreich ergibt die erste Abschätzung, die das Umweltbundesamt durchgeführt hat, dass die Treibhausgas-Emissionen für das Jahr 2017 gegenüber 2016 voraussichtlich um 2,8 % bzw. 2,2 Mio. Tonnen CO2 Äquivalent anwachsen. Hauptgründe dafür sind die positive Konjunkturentwicklung, die insbesondere zu höheren Emissionen aus Industrie und Verkehr führt, und der witterungsbedingte höhere Erdgasverbrauch im Gebäudebereich. Die Treibhausgas-Inventur mit den exakten, qualitätsgesicherten Zahlen für Österreich für das Jahr 2017 wird Mitte Jänner 2019 vorliegen.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf www.umweltbundesamt.at.
Klima- und Energiefonds und BMNT starten das Klimawandel-Anpassungs-Programm "KLAR!"
Die Anpassung an den Klimawandel gilt seit dem Pariser Abkommen 2015 als zweite zentrale Säule der internationalen Klimapolitik. Die Auswirkungen des veränderten Klimas zeigen schon heute drastische Konsequenzen. Dabei wird Österreich aufgrund seiner alpinen Lage auch in Zukunft im Vergleich zum europäischen Durchschnitt stärker vom Klimawandel betroffen sein. Neben Land- und Forstwirtschaft bekommt besonders auch der Tourismus die Folgen zu spüren.

Europaweit einzigartig unterstützt das Förderprogramm "KLAR! – Klimawandel-Anpassungsmodellregionen“ österreichische Regionen dabei, sich rechtzeitig auf die Herausforderungen des Klimawandels einzustellen. Insgesamt 2,1 Millionen Euro stehen den 20 Regionen in Österreich zur Verfügung, um sich auf Ereignisse wie etwa Hitzeperioden  oder Starkniederschlag, vorzubereiten, Fehlinvestitionen zu vermeiden und rechtzeitig Gegenmaßnahmen zu setzen.

Gemeinsam mit dem Umweltbundesamt und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) haben die Regionen ein individuelles Klimaszenario bis 2050 erarbeitet. Sie wissen nun ganz genau, welche Klimaveränderungen auf sie zukommen und können so sichere und passgenaue Lösungen auf Basis des letzten Standes der Klimaforschung erstellen. Jetzt, in der zweiten Phase des Programms, starten die 20 Regionen auf Basis dieser Erkenntnisse mit der Umsetzung der Maßnahmen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.klimafonds.gv.at und klar-anpassungsregionen.at.
Rückblick: EMAS-Konferenz 2018
Im Rahmen der österreichischen EU-Präsidentschaft fand die EMAS-Konferenz 2018 am Mittwoch, 26. September 2018 zum Thema FUTURE EMAS – PERSPEKTIVEN FÜR DEN BETRIEBLICHEN UMWELTSCHUTZ im Austria Center Vienna statt.
Berichtet wurde u.a. über die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen zur Wirksamkeit des Umweltmanagements und über die möglichen weiteren Entwicklungen von EMAS im Europäischen Kontext. Die Vorträge wurden flankiert von Berichten aus der betrieblichen Praxis und von Beispielen für effektive Umweltkommunikation.
Die Unterlagen zur Konferenz sowie und die Vorträge können auf www.bmnt.gv.at heruntergeladen werden.
Nachhaltig gewinnen! 2018/19
Das "Green Events Austria"-Netzwerk, hat den Wettbewerb "nachhaltig gewinnen!" ins Leben gerufen und zeichnet nachhaltig gelungene Veranstaltungen im Bereich Kultur, Sport sowie Feste aus und in Kooperation mit dem Sportministerium auch nachhaltige Sportvereine.

Seit 2011 werden nachhaltige Events mit Vorbildcharakter ausgezeichnet und ins Rampenlicht gestellt.
Auch dieses Jahr können Kultur- und Sportveranstaltungen, Feste und nachhaltige Sportvereine am Wettbewerb teilnehmen. Anmeldeschluss ist der 8. April 2019.
Die Veranstaltungen müssen zwischen 1. April 2018 und 31. März 2019 stattgefunden haben. Ausschlaggebend für die Bewertung der eingereichten Events sind Kriterien der nachhaltigen Veranstaltungsorganisation und -abwicklung:
  • die Vermeidung und Trennung von Abfall
  • die An- und Abreise mit klimafreundlichen Verkehrsmitteln
  • die Verpflegung mit regionalen, saisonalen, biologischen produzierten oder fair gehandelten Lebensmitteln
  • der schonende Umgang mit Energie und Wasser
  • Aspekte der sozialen Verantwortung
  • die Kommunikation der Green Event Maßnahmen
Die genauen Teilnahmebedingungen finden Sie auf nachhaltiggewinnen.at.

Neues aus Niederösterreich

Lesen Sie hier den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.


Neues aus Salzburg

Neuigkeiten vom umwelt.service.salzburg erfahren Sie auf www.umweltservicesalzburg.at.

Neues aus der Steiermark

Neues von der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit finden Sie auf www.win.steiermark.at.   

 

Neues aus Wien

Neues vom ÖkoBusinessPlan Wien erfahren Sie auf www.wien.gv.at/umweltschutz/oekobusiness.

 

Veranstaltungen

Wachstum im Wandel
Konferenz 

Unter dem Titel „Europe’s Transformation: Where People Matter“ wird am 14. und 15. November 2018 im Rahmen des österreichischen Vorsitzes im Rat der Europäischen Union die vierte internationale Wachstum im Wandel-Konferenz stattfinden. Vortragende aus dem Sozial- und Umweltsektor sowie aus Wirtschaft und Politik treffen im Austria Center Vienna mit rund 700 Teilnehmenden zusammen. Thematischer Schwerpunkt ist die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) und des Pariser Klimaabkommens.

Veranstalter: BMNT, Umweltbundesamt
Termin: 14.-15..11.2018
Ort: Austria Center Vienna, Bruno-Kreisky-Platz 1, 1220 Wien
Weitere Informationen: wachstumimwandel.at

Energieeffizienz-Projekte umsetzen
Seminar

Energie-Contracting bietet die Chance, wirtschaftliche Energieeinsparpotenziale und erneuerbare Energieträger in Ihrem Unternehmen und in Gebäuden mit vertraglich fixierten Erfolgsgarantien umzusetzen. Als KundIn bezahlen Sie nur für die nachweislich erzielten Energiekosten­ein­sparungen (Einspar-Contracting) bzw. für die gelieferte Energie (Liefer-Contracting) und überlassen dem ­Contractor die technisch-wirtschaftlichen Risiken – "alles inklusive".
Je nach Wunsch des Kunden / der Kundin umfasst das Energiedienstleistungspaket alle notwendigen Elemente, von der ­Anlagenplanung über Errichtung, Inbetriebnahme, Betriebs­führung bis zur Finanzierung.
Dieses Seminar bietet wichtige Entscheidungsgrundlagen und klärt auf, welche Vorteile Energie-Contracting für Ihr ­Unternehmen bieten kann bzw. wann eine Umsetzung von Einsparmaßnahmen in Eigenregie vorteilhaft ist.

Veranstalter: ARS
Termin: 14.11.2018
Ort:  ARS Seminarzentrum, Schallautzerstraße 2-4, 1010 Wien
 
Teilnahmegebühr: 450 € exkl. USt
Weitere Informationen: www.ars.at

UVP-Recht in der Praxis
Seminar 

Während manche meinen, UVP würde hinsichtlich des Umfanges der Einreich- und Verfahrensunterlagen vor allem für unglaublich viel Papier stehen, stellt die Umweltverträglichkeitsprüfung tatsächlich ein seit mehr als 20 Jahren nicht mehr aus der österreichischen und europäischen Verwaltungspraxis wegzudenkendes Genehmigungsregime für Vorhaben unterschiedlichster Art, aber meistens größeren Ausmaßes dar.
Rechtzeitig zu dieser Seminarveranstaltung wird neben einigen weiteren gesetzgeberischen Initiativen im Bereich des Umwelt- und Verfahrensrechts auch ein Entwurf einer Novelle zum UVP-Gesetz erwartet, dessen Vorstellung ausgiebig Raum gegeben werden soll. Gleiches gilt auch für die Rechtsprechung, da in den letzten Monaten einige Großprojekte Gegenstand vor dem Bundesverwaltungsgericht und dem Verwaltungsgerichtshof waren und sind. 

Veranstalter: ÖWAV
Termin: 21.11.2018
Ort: D3 Convention Center, Alfred-Dallinger-Platz 1, 1030 Wien
Teilnahmegebühr: 230 € (Mitglieder) / 400 € (Nicht-Mitglieder), exkl. USt
Weitere Informationen: www.oewav.at

16. Österreichische Photovoltaik-Tagung
Tagung  

Das energiepolitische Ziel 100 % erneuerbare Stromerzeugung in Österreich bis 2030 bedeutet, dass die Photovoltaik wesentliche Anteile der Stromversorgung übernehmen muss. Für die Forschung und Technologieentwicklung bedeutet dies, dass es zu verstärkten Anstrengungen kommen muss, geeignete technologische Lösungen anzubieten. Neben technologischen Fragen der Komponenten spielen daher auch vermehrt Fragen des systemischen Einbaus in unsere lokale Energiesysteme eine wesentliche Rolle; die Erfolge in der Photovoltaik, in der Energiespeichertechnologie und in weiteren dezentralen Energieformen und vor allem in diversen digitalen Begleittechnologien machen es möglich, dass die ökologische Wende im Energiesystem gelingt. Diese Tagung soll Impulse geben, damit Österreichs Innovationslandschaft im weiteren Umfeld der Photovoltaik ihre Stärken weiter ausbauen kann.  

Veranstalter: PV Austria
Termin: 22.-23.11.2018
Ort: FH Krems, Am Kampus Krems, 3500 Krems
Teilnahmegebühr: 380 € exkl. USt 
Weitere Informationen: www.pvaustria.at

ECOVATION 2018 – Öffentliche Beschaffung innovativ und nachhaltig gestalten 
Tagung

Die Konferenz "Ecovation 2018" behandelt die Themen Nachhaltigkeit und Innovation in der öffentlichen Beschaffung und zeigt entsprechende Synergien zwischen beiden Themen sowohl auf europäischer Ebene als auch in den Mitgliedstaaten auf. Dabei wird eine große Bandbreite an Themen behandelt welche von Digitalisierung über Mobilität bis hin zu Kreislaufwirtschaft reicht. Die gemeinsam von BMDW, BMNT und BMVIT veranstaltete Konferenz richtet sich dabei an Stakeholder aus öffentlicher Verwaltung und Wirtschaft.

Veranstalter: BMVIT, BMNT und BMDW
Termin: 26.-27.11.2018
Ort: Austria Center Vienna, Bruno-Kreisky-Platz 1, 1220 Wien
Weitere Informationen: www.bmnt.gv.at

Going Green - CARE INNOVATION 2018
Symposium 

Dieses Symposium ist die einzige Plattform für die Vorstellung der Fortschritte bei der Entwicklung ökoeffizienter Elektrogeräte und Automobilprodukte.
Führende Experten aus Industrie, Wissenschaft, Beratung, Recycling und öffentlichem Raum aus der ganzen Welt präsentieren die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Umweltdesign, saubere Fertigung, Ressourceneffizienz, Klimawandel, neue ökoeffiziente Technologien, Sammlung, umgekehrte Logistik, Erneuerung, CO2-Handel, Wiederverwendung, Recycling und Politikgestaltung. Führende Unternehmen und Institutionen der grünen Elektr(on)ik stellen auf der Messe ihre innovativen Produkte, Verfahren und Dienstleistungen vor.

Veranstalter: International CARE Electronics Office
Termin: 26.-29.11.2018
Ort: Schönbrunn Tagungszentrum, Schönbrunner Schloßstraße 45, 1120 Wien

Teilnahmegebühr: 1090 €, exkl. USt
Weitere Informationen:  ci2018.care-electronics.net

Abfallrecht für die Praxis
Seminar 

Auch die diesjährige Ausgabe von "Abfallrecht für die Praxis" hat den Anspruch, die abfallwirtschaftliche Praxis komprimiert und kompetent über die Entwicklungen des Abfallrechts zu informieren.
Wir beginnen wie jedes Jahr mit einem Infoblock zu den aktuellen Projekten auf nationaler und EU-Ebene, was heuer aufgrund der laufenden EU-Präsidentschaft gleich doppelt so spannend sein sollte. Wie immer nutzen wir den Vormittag auch dazu, einen Überblick zur Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs und der Landesverwaltungsgerichte zu geben. Ein gesonderter Block wird sich mit ausgewählten Spezialfragen zum frisch erlassenen Kreislaufwirtschaftspaket der EU auseinandersetzen. Im dritten Teil der Veranstaltung widmen wir uns verschiedenen Neuerungen für Sammler und Behandler. Ein Blick auf den Dauerbrenner ALSAG wird die Tagung schließlich abrunden.

Veranstalter: ÖWAV
Termin: 28.11.2018   
Ort: Bundesamtsgebäude - Festsaal, Radetzkystraße 3, 1030 Wien
Teilnahmegebühr:
230 € (ÖWAV-Mitglieder) / 400 € (Nicht-Mitglieder), exkl. USt
Weitere Informationen: www.oewav.at

RENEXPO INTERHYDRO 2018
Messe und Kongress

Die RENEXPO® INTERHYDRO, größte Wasserkraftausstellung mit Kongress im deutschsprachigen Raum, versammelt jährlich Marktführer, innovative Unternehmen, Betreiber und Experten aus ganz Europa. Die Verzahnung aus Messe und Kongress ermöglicht Business und Networking direkt am Markt.

Veranstalter: REECO
Termin: 29.-30.11.2018   
Ort: Messezentrum Salzburg, Am Messezentrum 1, 5020 Salzburg

Weitere Informationen: www.renexpo-hydro.eu

Aktuelle Rechtsinformation

Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter europa.eu.int/eur-lex abrufen.

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Impressum

Herausgeber: Ökomanagement NÖ-Club
Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

 

Chefredaktion: Anna Podovalova
Geschäftsführer: Hans Günter Plescher MAS
Brennaustraße 10
A-3500 Krems/Donau
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