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Positive Bilanz für Ökomanagement in Niederösterreich

Das Umweltberatungsprogramm des Landes Niederösterreich kann auf eine erfolgreiche Bilanz zurückblicken. Nicht nur Betriebe, sondern auch viele Gemeinden, Vereine und NON-PROFIT Organisationen nahmen seit 2007 am Programm für Umwelt- und Klimaschutz teil. Neben den wichtigsten Beratungsthemen wie Energie, Ressourcenverbrauch und Kohlendioxid-Ausstoß etabliert sich vor allem die nachhaltige Mobilität verstärkt als Beratungsthema sowohl bei Betrieben als auch in Gemeinden.

"Insgesamt konnte das Förderprogramm für Beratungen zum Umwelt- und Klimaschutz allein in den letzten zehn Jahren schon mehr als 2.000 Betriebe und NON-PROFIT Organisationen erreichen, davon 381 niederösterreichische Gemeinden. Die Aktion schützt das Klima und stärkt die teilnehmenden Betriebe langfristig. Das macht ökologisch und ökonomisch Sinn", zieht LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf Bilanz. "Mit Ökomanagement NÖ ist es nicht nur gelungen, die generelle Einstellung in den teilnehmenden Betrieben und Organisationen zu Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen zu verbessern, sondern auch jährlich deutliche umweltrelevante Einsparungen zu erreichen. Mit über 2.100 Maßnahmen, die aus den Beratungen hervorgegangenen sind, wurden 128 Millionen Euro an Investitionen ausgelöst, gleichzeitig sparen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen dadurch auch 8,6 Millionen Euro pro Jahr ein", ist die Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus und Sport, Petra Bohuslav, mit dem Ergebnis zufrieden. "Umweltrelevante Investitionen stärken die Wirtschaft und werden vom Land Niederösterreich durch die betriebliche Umweltförderung unterstützt", so Bohuslav.

In den vergangenen zehn Jahren wurden geplante und umgesetzte Maßnahmen und Einsparungen in einer Datenbank erfasst. Diese bilanziert mit Einsparungen von rund 57 Gigawattstunden elektrischer Energie, 5,2 Millionen Liter Heizöl und 5 Millionen Kubikmeter Gas, 7 Millionen Liter Diesel und 2,4 Millionen Transportkilometer, 53.000 Kubikmeter Trinkwasser, 294.000 Kilogramm Restmüll und 145.000 Kilogramm gefährlichem Abfall. Durch die Beratungen von Ökomanagement NÖ wurde der jährliche Kohlendioxid-Ausstoß von niederösterreichischen Betrieben und Gemeinden um jährlich 64.000 Tonnen reduziert. Das entspricht 231.000 LKW-Fahrten zwischen Wien und Salzburg.

Mit den nicht gefahrenen Transportkilometern könnte man beinahe 60-mal die Erde umrunden, und vom eingesparten elektrischen Strom können rund 16.000 Haushalte ein Jahr lang leben oder rund 23.000 Elektroautos ein Jahr lang betrieben werden. Letztendlich werden pro Jahr 2.672 Großcontainer Restmüll weniger entsorgt.

Ökomanagement NÖ wurde 2001 vom Land Niederösterreich für die Wirtschaft und die Gemeinden eingerichtet, und hat nunmehr seit zehn Jahren einen Fokus auf dem Thema Energiesparen. Neben den Energieberatungen fördert Ökomanagement NÖ vor allem Beratungen für Umweltzeichen und Umweltmanagementsysteme wie EMAS oder ISO 14.001, Nachhaltigkeitsberichte oder Corporate Social Responsibility (CSR)-Berichte, um das Leben und Wirtschaften in Niederösterreich nachhaltig zu unterstützen. Insgesamt wurden die teilnehmenden Organisationen mit 4,38 Millionen Euro gefördert, mit Kofinanzierung durch das Lebensministerium.

Mehr Informationen: www.oekomanagement.at

Global 2000-Studie: Niederösterreich Vorreiter bei Klima- und Energiepolitik

Global 2000 veröffentlichte im April einen Bundesländer-Vergleich zur Frage, wie "klimafit" die österreichischen Bundesländer beim Heizen und Sanieren sind. Das Ergebnis zeigt, dass Niederösterreich die Führungsposition unter den österreichischen Bundesländern einnimmt. Dazu LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf: "Global 2000 bestätigt unsere langjährigen, intensiven Bemühungen im Bereich der Energiewende. Insbesondere mit dem Heizkesselverbot in Neubauten haben wir einen richtigen und notwendigen Schritt gesetzt, die Energiewende auch im Wärmebereich weiter voranzutreiben. 750 Biomasse-Anlagen erzeugen stattdessen Nahwärme für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher."

Mit einem langfristigen Energiefahrplan sowie dem österreichweit ersten Energieeffizienzgesetz hat Niederösterreich bereits frühzeitig die Weichen für eine nachhaltige und zukunftsfähige Energiepolitik gesetzt. 2019 tritt nun auch das bereits beschlossene Verbot von Ölheizungen im Neubau in Kraft. Für Bestandsanlagen werden Förderungen zum Umstieg auf Erneuerbare Energie angeboten. Die Energie- und Umweltagentur Niederösterreich berät in Fragen rund um die thermische Sanierung von Gebäuden als auch bei der Umstellung auf erneuerbare Energieträger.

Pernkopf: "Auch im Strombereich sind wir Vorreiter: Schon seit mehr als zwei Jahren können wir in Niederösterreich 100 Prozent unseres Stroms aus Erneuerbarer Energie decken. Das hilft dem Klima und erzeugt Wertschöpfung und Tausende Arbeitsplätze in unseren Regionen. Wir exportieren mittlerweile unser Know-how in Partnerregionen wie etwa nach Sachsen oder Schweden, mit Baden-Württemberg und Kalifornien verbindet uns eine gemeinsame Klimaschutz-Initiative. Mit jedem zusätzlichen Prozent Erneuerbarer Energie drängen wir die Atomkraft, Öl und Gas zurück. Der Ausbau von Erneuerbarer Energie für Strom und Wärme geht daher unvermindert weiter."

Weitere Informationen: www.noel.gv.at

"NÖ-Firmenchallenge" – Aktivste Firma Niederösterreichs gesucht!

Egal ob man gerne geht, läuft oder am liebsten mit dem Fahrrad unterwegs ist, von 3. April bis 30. Juni zählt für alle Berufstätigen jede Minute Bewegung in der freien Natur. In diesem Zeitraum sucht SPORT.LAND.Niederösterreich mithilfe von Runtastic und in Kooperation mit der Niederösterreichischen Wirtschaftskammer und der ecoplus die aktivste Firma Niederösterreichs.
"Mit diesem Wettbewerb wollen wir alle berufstätigen Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher dazu motivieren, regelmäßige Bewegung im Arbeitsalltag zu integrieren. Zusätzlich sollen Geschäftsführer und Vorgesetzte verstärkt darauf aufmerksam machen, welche Vorteile der Sport für die Angestellten bietet. Als für die Bereiche Wirtschaft und Sport zuständige Landesrätin begrüße ich daher die NÖ-Firmenchallenge", so Landesrätin Petra Bohuslav.
Abgerechnet wird am 30. Juni 2018. Danach werden die Firmen mit den meisten gesammelten Bewegungsminuten pro Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt und ausgezeichnet. Neben den drei aktivsten Firmen in den fünf Kategorien "EPU", "1 – 9 Mitarbeiter", "10 – 49 Mitarbeiter", "50 – 249 Mitarbeiter" und "250+ Mitarbeiter", gibt es in einer allumfassenden Individualwertung auch wertvolle Sachpreise für die 100 aktivsten Teilnehmer des Wettbewerbs.

Weitere Informationen: www.ecoplus.at

Veranstaltungen


33. BIOEM in Großschönau
Messe

Die BIOEM in Großschönau ist mit mehr als 250 Ausstellern und 20.000 Besuchern pro Jahr Niederösterreichs größte Energiespar- und Hausbaumesse. Auf knapp 14.000 m2 Ausstellungsfläche präsentieren die führende nationalen und internationalen Markenhersteller die neusten Trends sowie Wissenswertes aus den Bereichen Energie/Umwelt, Bauen/Sanieren, Wohnen/Sicherheit, Natur/Garten, Wellness/Gesundheit und Elektromobilität. Durch die spezielle Präsentation von einzelnen Exponaten im "Passivhausparcours mit Sanierungsmeile" wird nachhaltiges Bauen für alle Sinne erleb- und (be)greifbar. Zusätzliche hochkarätige Fachvorträge sowie ein umfangreiches und unterhaltsames Rahmenprogramm für Jung und Alt runden das viertägige Messeangebot ab.

Termin: 31.05.-03.06.2018
Ort:  BIOEM Gelände, Sonnenplatz 1, 3922 Großschönau 
Teilnahmegebühr: 10 €
Weitere Informationen: www.bioem.at

Arbeitskreisvernetzungstreffen Klimabündnis NÖ
Vernetzungstreffen

Tauschen Sie sich mit ArbeitskreisleiterInnen und anderen engagierten GemeindebürgerInnen aus den unterschiedlichen Regionen aus. Nutzen Sie die Erfahrungen, lernen Sie von anderen und holen Sie sich neue Anregungen, Ideen und Motivation.

Termin: 19.06.2018
Ort: Festsaal der Stadtgemeinde Bad Vöslau
Teilnahmegebühr: kostenlos
Information und Anmeldung: niederoesterreich.klimabuendnis.at

Climate Star 2018
Gala und Preisverleihung 

Bis Ende März konnten Klimabündnis-Gemeinden und -Städte sowie kommunale Netzwerke aus ganz Europa ihre besten Klimaschutzprojekte einreichen. Bei der Gala am 18. Oktober im Schloss Grafenegg erhalten die Preisträger Climate Stars. Die Gala findet dieses Jahr im Anschluss an die erste Klimabündnis-Mitgliederversammlung des neu gegründeten Vereins statt.

Termin: 18.10.2018
Ort: Schloss Grafenegg
, Grafenegg 10, 3485 Grafenegg
Teilnahmegebühr: kostenlos
Information und Anmeldung:
niederoesterreich.klimabuendnis.at

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