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Mobilitätspaket 2018-2022 auf dem Weg zu einem "smart country"

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner präsentiete Ende September das neue Mobilitätspaket des Landes: "Die Statistik zeigt uns, dass wir 600.000 Fahrgäste pro Tag zählen und der öffentliche Verkehr somit um rund 8 Prozent pro Jahr wächst." Auch bei der Zahl der PKW-Besitzer liegt Niederösterreich auf Platz 2. "Unser neues Mobilitätspaket umfasst ein Volumen von insgesamt 3,3 Milliarden Euro bis zum Jahr 2022. Das heißt: In den nächsten fünf Jahren investieren wir gemeinsam mit dem Bund, der Asfinag und den ÖBB 1,3 Milliarden Euro in den öffentlichen Verkehr und 2 Milliarden Euro in den Straßenbau."
Die Investitionen werden für den Ausbau der Bahn- und Busverbindungen, die Modernisierung der Bahnhöfe sowie den Ausbau von den Autobahnen, Schnellstraßen und Umfahrungen verwendet werden.

"Dieses Mobilitätspaket ist ein wichtiger Teil unseres Weges zu einem 'smart country'! Denn damit verknüpfen wir geschickt Verkehrsströme und berücksichtigen auch wichtige Zukunftstrends", betonte Mikl-Leitner. Mit dem Mobilitätspaket verbinde man den öffentlichen Verkehr mit dem Individualverkehr und damit die kleinen Gemeinden mit dem urbanen Raum, Niederösterreich mit anderen Bundesländern und über den Flughafen mit der ganzen Welt.

Mehr Informationen: www.noel.gv.at

"e-mobil in niederösterreich" auch 2017 auf der Überholspur

Niederösterreich nimmt im Bereich der Elektromobilität eine Vorreiterrolle ein. Das Thema ist im Alltag angekommen und wird immer mehr zu einem beachtenswerten Wirtschaftsfaktor. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav ziehen eine positive Zwischenbilanz: "2017 wurden in Niederösterreich bis Ende Juli 838 e-Fahrzeuge neu zugelassen. Das entspricht rund 20 Prozent aller neu zugelassenen e-Fahrzeuge in Österreich. Damit hat sich unsere österreichweite Vorreiterrolle im Bereich der Elektromobilität auch im ersten Halbjahr 2017 bestätigt. Besonders erfreulich ist dabei, dass nicht nur Privatpersonen, sondern auch immer mehr Betriebe ihren Fuhrpark in Richtung e-Fahrzeuge umstellen."

Seit der Anfangsphase der niederösterreichischen Elektromobilitäts-Strategie im Jahr 2014 haben sich die Rahmenbedingungen für Privatpersonen ebenso wie für Wirtschaftstreibende, die die e-Mobilität nutzen wollen, grundlegend verändert.
Mit weit über 600 öffentlich zugänglichen Ladepunkten wurde das Ziel einer flächendeckenden Versorgung Niederösterreichs mit Ladestationen erreicht.
Zusätzlich gibt seit 1. März eine attraktive Anschlussförderung zur Förderung des Bundes und der Autoimporteure einen wirkungsstarken Anreiz - die bundesweite Förderung wurde um 1.000 Euro aufgestockt.
Auch der Bereich e-Carsharing, getrieben von den Gemeinden und unterstützt vom Land Niederösterreich, hat sich sehr gut entwickelt. "Bisher wurden in mehr als 70 Gemeinden e-Carsharing-Projekte initiiert und damit eine neue Dynamik in der Mobilität ausgelöst. Und auch die Möglichkeit, 6 Tage um 60 Euro Probe zu fahren wird sehr gut angenommen", betont LH-Stellvertreter Pernkopf.

Mehr dazu und zu den weiteren, noch geplanten Aktivitäten finden Sie hier und auf www.ecoplus.at.

VCö-Mobilitätspreis für vier innovative Projekte aus NÖ

Vier vorbildliche Projekte wurden kürzlich von Verkehrsclub Österreich (VCÖ), LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Landesrat Karl Wilfing und den ÖBB mit dem VCÖ-Mobilitätspreis ausgezeichnet. Die Gewinner sind die Volksschule Weikersdorf bei Baden, die Begegnungszone Pöchlarn, die Smartcity Ebreichsdorf und die energieautarke Busstation des Melker Unternehmens Fonatsch.

  • "Die Volksschule Weikersdorf bei Baden hat Lösungen für ein Problem gefunden, das viele Schulen betrifft", gratuliert VCÖ-Sprecher Christian Gratzer. Zu viel Verkehr durch die Elterntaxis gefährdet die Sicherheit der Kinder. Die Schule hat daher das Projekt "Weiki Mobil" gestartet. In vier Workshops wurden Verbesserungsvorschläge erarbeitet. In einer Aktionswoche wurden Maßnahmen, wie etwa ein Fahrverbot vor der Schule, erfolgreich ausprobiert. Das geänderte Mobilitätsverhalten hat die Verkehrssicherheit erhöht. Ab heuer gibt es zudem drei Pedibus-Linien, Strecken auf denen Kinder gemeinsam zu bestimmten Zeiten zur Schule losgehen.
  • Die mit dem VCÖ-Mobilitätspreis NÖ ausgezeichnete Begegnungszone Pöchlarn gibt es seit 2014. In einer der größten Begegnungszonen Niederösterreichs wurde ein neues Kommunal- und Wohngebäude im Stadtzentrum errichtet, und eine neue Rad- und Fußgängerbrücke zum Donaudamm erleichtert es Radfahrenden sowie Fußgängerinnen und Fußgänger in das Zentrum der Stadt zu kommen. Die Innenstadt entwickelt sich zum lebendigen Zentrum der Stadt.
  • Das von der Melker Firma Fonatsch entwickelte Buswartehaus ist durch Solarmodule energieautark, es kommt ohne Verkabelung und Stromversorgung aus. Damit kann die Busstation beleuchtet werden, die Fahrgäste müssen nicht in der Dunkelheit warten. Weitere Zusatzoptionen wie die E-Bike Ladestation, E-Paper Fahrplan, Notfallknopf und begrüntes Dach runden das Konzept ab.
  • "smartcity Ebreichsdorf" ist ein vom Klima- und Energiefonds gefördertes Forschungsprojekt unter der Leitung der TU Wien zusammen mit der Stadtgemeinde Ebreichsdorf. Mit dem Ausbau der Pottendorferlinie auf eine vollständig zweigleisige Strecke wurden eine neue Streckenführung und ein neuer Ort für den Bahnhof gefunden. 
Der VCÖ-Mobilitätspreis wird vom VCÖ in Kooperation mit dem Land Niederösterreich und den ÖBB durchgeführt. "Jeder von uns kann einen Beitrag zu mehr Klimaschutz leisten. Die heuer eingereichten Projekte zeigen das und geben uns Mut, vor Ort zu handeln und konkrete Verbesserungen umzusetzen", gratuliert VCÖ-Sprecher Christian Gratzer den Preisträgerinnen und Preisträgern. 67 vorbildliche Projekte wurden beim VCÖ-Mobilitätspreis Niederösterreich eingereicht.

Weitere Informationen: www.vcoe.at

Veranstaltungen


bio Österreich 2017
Messe

Die Messe BIO ÖSTERREICH Wieselburg ist eine Spezialmesse für Bio-Lebensmittel, Bekleidung, Kosmetik & Bio-Produkte.
Rund 150 internationale Aussteller präsentieren auf der Wieselburger BIO ÖSTERREICH Messe ihre Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Bio. Das Angebot umfasst dabei Lebensmittel, fair gehandelte Bekleidung, biologische Kosmetik- und Pflegeprodukte, sowie Maschinen, Geräte, Hilfsmittel und Dienstleistungen, die besonders auf landwirtschaftlichen Bio-Betrieben eingesetzt werden.
Ein interessantes Rahmenprogramm für Konsumenten sowie ein Fachtag mit Vorträgen und Tagungen für Fachbesucher runden das Angebotsspektrum der BIO ÖSTERREICH Messe Wieselburg ab.

Termin: 05.11.2017
Ort: Messe Wieselburg, Volksfestplatz 3, 3250 Wieselburg
Teilnahmegebühr: 10 €
Information und Anmeldung: www.messewieselburg.at

Ernährungstrends und aktuelle Fragen der Nachhaltigkeit
ÖGE-Jahrestagung 2017

Im Fokus der ÖGE Jahrestagung 2017 steht das Thema "Ernährungstrends und aktuelle Fragen der Nachhaltigkeit". Die Tagung richtet sich an Interessierte aus Wissenschaft und Wirtschaft, den Bereichen Ernährung, Lebenmittelproduktion, Medizin und Diätologie.

Termin: 09.-10.11.2017
Ort: Festsaal des Bundesamtsgebäudes, Radetzkystr. 2, 1030 Wien
Teilnahmegebühr: 180 (Mitglieder) / 230 € (Nicht-Mitglieder)
Information und Anmeldung: www.oege.at

Klimaschutz und Energiewende. Chancen für Städte und Gemeinden
Enquete und Seminar 

Klimaschutz ist ein Gebot der Stunde. Um die Ziele zu erreichen und Katastrophen zu minimieren, sind große Anstrengungen in vielen Bereichen - von Haushalten über Mobilität, Industrie und Gewerbe bis hin zu Kommunen und Verwaltung - notwendig.
Aber auch der Nutzen für Städte und Gemeinden ist vielfältig und reicht von Kostensenkungen über Imagegewinne bis hin zu motivierten und zufriedenen Mitbürgern. Das Forum Wissenschaft & Umwelt hat daher ein Veranstaltungsangebot zu diesem Thema entwickelt.

Termin: 17.-18.11.2017
Ort:
alte Wirtschaftsuniversität Wien, Augasse 2-6, 1090 Wien
Teilnahmegebühr: 270 €
Information und Anmeldung:
www.fwu.at

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