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EU-Kommssion beschließt Überprüfung großer Verbrennungsanlagen
Zum Schutz der Umwelt kündigte die Kommisison im Juli die Überprüfung großer Verbrennungsanlagen, wie Elektrizitätswerken und Heizwerken an, die für etwa zwei Drittel aller industriellen Luftverschmutzung verantwortlich sind.

Mit dem Beschluss gelten die Schlussfolgerungen der "Besten Verfügbaren Techniken" (BVT) für Großfeuerungsanlagen. Die Mitgliedsstaaten haben nun bis 2021 Zeit, die strengeren Emissionswerte in nationales Recht zu überführen.
Große Verbrennungsanlagen (in der EU sind es etwa 3.500 an der Zahl) mit einer Gesamtfeuerungswärmeleistung von mehr als 50 Megawatt sind, ungeachtet des Brennstoffes, die größten flächenbezogenen Emitter in der EU: 46% der Schwefeldioxid-, 18% der Stickoxid- und 39% der Quecksilber-Emissionen sind auf sie zurückzuführen.
Daher sind kosteneffizientere und technisch umsetzbare Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen notwendig.  Die Umsetzung des Vorschlags der Kommission setzt die "Beste verfügbare Techniken" (BVT)-Regelung in Kraft. Das sind Techniken die umweltwirksam, ökonomisch durchführbar und technisch geprüft sind. Die Techniken wurden über mehrere Jahre mit Mitgliedstaaten, Industrie und Umwelt-Organisationen entwickelt.

Der Übergang zu sauberer Energie ist eine der Prioritäten der Kommission und des "Saubere Energie für alle Europäer"-Pakets, das vergangenen November präsentiert wurde und ein stabiles Regelwerk zur Transformation des Energiesystems bildet. Das Paket ist entscheidend bei der Umsetzung des Pariser Abkommens.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf https://ec.europa.eu/.
EMAS Fitness-Check
Die EU-Kommission hat Mitte des Jahres die Ergebnisse des sogenannten "Fitness-Checks" für das europäische Umweltmanagementsystem EMAS vorgestellt. Der Check soll gewährleisten, dass die europäische Gesetzgebung effizient und leistungsfähig bleibt.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Kommission aus der Evaluierung sind:
  • EMAS erfüllt eine wichtige Funktion beim Erreichen von Umweltzielen, und hat auch das Potenzial, wirtschaftspolitische Ziele zu unterstützen.
  • Der positive Effekt ist jedoch aufgrund der geringen Zahl der EMAS-Registrierungen sehr begrenzt. Die meisten Registrierungen entfallen auf einige wenige Staaten (allen voran Deutschland und Spanien).
  • EMAS wird aufgrund nicht ausreichender Sensibilisierung von Geschäftspartnern, Verbrauchern und Behörden nur begrenzt belohnt. Es fehlt an Anreizen in Form von Befreiungen von regulatorischen Lasten, in vielen Mitgliedstaaten fehlen Werbeaktivitäten für EMAS. EMAS steht zudem im Wettbewerb zum weltweit anerkannten und (bezüglich Berichterstattung/Validierung) weniger anspruchsvollen Umweltmanagement nach ISO 14001.
  • Ein weiterer Grund für die geringe Inanspruchnahme von EMAS wird in den Teilnahmekriterien gesehen, die von der Industrie teils nur schwer einzuhalten sind. Dies gilt insbesondere für KMU.
Daher schlägt die Kommission folgende Maßnahmen vor, um die Verbreitung von EMAS stärker zu fördern:
  • Verwaltungsvereinfachungen für EMAS-Betriebe und Gewährleistung effizienter Berichterstattungskanäle zu Behörden.
  • Prüfung, wie EMAS besser in die Umsetzung des "Grünen Aktionsplans für KMU" integriert werden kann.
  • Ausarbeitung einer klaren EMAS-Kommunikationsstrategie.
  • Integration der neuen ISO 14001:2015 in die EMAS-Verordnung.
  • Aufgreifen von (Förderungs-)Maßnahmen, die in Mitgliedstaaten mit höheren EMAS-Registrierungszahlen durchgeführt werden.

Die zusammenfassende Bewertung der EU-Kommission aus dem Fitness Check finden Sie hier.

"Level(s)": Berichterstattung für nachhaltige Gebäude
Die EU-Kommission hat Ende September die Pilotphase von "Level(s)" eingeleitet, einem neuen EU-Rahmen für nachhaltige Gebäude.

Level(s) ist das Ergebnis einer breit angelegten Konsultation mit der Branche und dem öffentlichen Sektor. Es stellt Leistungsindikatoren für Bereiche wie Treibhausgasemissionen, Ressourcen- und Wassereffizienz sowie Gesundheit und Wohlbefinden in den Mittelpunkt. Ziel ist die Schaffung einer "gemeinsamen Sprache" zum Thema "Nachhaltiges Bauen in der Praxis", wobei die Debatte über bloße Energieeffizienz hinausgeht.
Level(s) hebt auf die wichtigsten Aspekte der Leistung eines Gebäudes ab und bietet einfachen Zugang für alle, die nachhaltiger bauen wollen. Zu diesen Aspekten zählen: Treibhausgasemissionen während des gesamten Lebenszyklus des Gebäudes, ressourceneffiziente Stoffkreisläufe, effiziente Nutzung der Wasserressourcen, gesunde und das Wohlbefinden fördernde Räume, Anpassung an den Klimawandel und Klimaresilienz, Lebenszykluskosten und -wert eines Gebäudes.

Die nun beginnende Testphase von Level(s) läuft bis 2019. Alle Träger von Bauprojekten sind eingeladen, mehr über das neue Instrument zu erfahren und es zu testen. Die Europäische Kommission wird technische Unterstützung für diejenigen anbieten, die alle oder einzelne Teile von Level(s) anwenden.

Mehr Informationen dazu: http://ec.europa.eu/.
Initiative des BMLFUW: Lebensmittelabfälle bis 2030 halbieren
Umweltminister Andrä Rupprechter unterzeichnete Mitte des Jahres gemeinsam mit den führenden österreichischen Handelsunternehmen Hofer, Lidl Österreich, MPreis, der Rewe Group sowie Spar AG die Vereinbarung zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen. "Unser Pakt ist ein wichtiger Schritt für das UN-Ziel, Lebensmittelabfälle im Handel und beim Konsum zu halbieren. Nicht für den Verkauf geeignete aber trotzdem genießbare Lebensmittel werden von den Unternehmen weitergegeben, zum Beispiel an soziale Einrichtungen. Das ist eine nachhaltige Lösung, mit der wir die Verschwendung von kostbaren Lebensmitteln stark reduzieren können", betonte Rupprechter.

Drei Maßnahmen sind für alle Partner verpflichtend, aus einem Katalog können noch weitere fünf Maßnahmen ausgewählt werden. Diese reichen von Schulungen für das Personal oder Bewusstseinsbildung der Kundinnen und Kunden über den Verkauf von Brot vom Vortag bis zu einem reduzierten Frischwarenangebot gegen Ladenschluss. Auch die Erhebung von Daten und ein zusammenfassender Bericht sind in regelmäßigen Abständen vorgesehen. In einem zweiten Schritt soll die Vereinbarung um Kriterien für die Lebensmittelindustrie und für die produzierenden Gewerbe erweitert werden.

Lebensmittelunternehmen, die an der Aktion teilnehmen und Maßnahmen gegen die Lebensmittelverschwendung setzen, werden vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) ausgezeichnet. Ein "Logo" mit dem Text "Wir retten Lebensmittel" wird zukünftig in den Filialen der  Partnerunternehmen zu sehen sein. Der Pakt ist Teil der erfolgreichen Initiative des BMLFUW "Lebensmittel sind kostbar! ".

Hintergrund der Maßnahme ist die UN-Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung, die Österreich im Jahr 2015 gemeinsam mit mehr als 190 Staaten unterzeichnet hat. Ein Ziel ist die Halbierung der vermeidbaren Lebensmittelabfälle im Handel und beim Konsum bis 2030.

Weitere Informationen: www.bmlfuw.gv.at/.
Klimaschutzbericht 2017 veröffentlicht
Ende August legte das Umweltbundesamt den Klimaschutzbericht 2017 vor, in dem die Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen bis 2015 analysiert werden.

Im Mittelpunkt des Berichts stehen Trends und wirtschaftliche Einflussfaktoren der Treibhausgas-Emissionen in Österreich seit 1990. Die rückläufige Entwicklung der Vorjahre konnte im Jahr 2015 nicht weiter fortgesetzt werden. Der Anstieg von 3,2% geht vor allem auf die folgenden Faktoren zurück: Im Sektor Energieaufbringung erfolgte witterungsbedingt eine Verschiebung der inländischen Stromproduktion von Wasserkraft zu kalorischen Kraftwerken. Im Verkehrssektor stieg der Absatz von fossilen Treibstoffen. Im Gebäudebereich sowie im Sektor Industrie und Energie (außerhalb des Emissionshandels) kam es im Vergleich zur sehr warmen Wintersaison 2014 witterungsbedingt zu einem höheren Heizbedarf und dadurch zu einem Mehrverbrauch v.a. von Erdgas und Heizöl.

Für die Jahre 2013 bis 2020 gelten in Österreich Höchstmengen für die Treibhausgase aus Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft, Abfallwirtschaft und allen weiteren Quellen, die nicht im Emissionshandel geregelt sind. Wie schon 2013 und 2014 wurde das jeweilige nationale Ziel auch 2015 unterschritten: Der Zielwert 2015 liegt bei 51,5 Mio. Tonnen, die tatsächlichen Emissionen dieser Sektoren bei rund 49,3  Mio. Tonnen und damit um rund 2,2 Mio. Tonnen unter dem Ziel. Die Experten des Umweltbundesamtes rechnen damit, dass das österreichische Klimaziel bis 2020 erreicht wird.

Die Pressemitteilung des Umweltbundesamts und den gesamten Bericht 2017 finden Sie auf www.umweltbundesamt.at.
Studie: Norm- und Realverbrauch von neuen PKW liegen weit auseinander
Das Umweltbundesamt legte Ende August eine Studie vor, in der die Differenzen zwischen Norm- und Realverbrauch und CO2-Emissionen der österreichischen Neuwagenflotte zwischen 2014 und 2016 untersucht werden.

Hierfür wurden für die jeweils zulassungsstärksten 30 Fahrzeuge die Verbrauchsangaben der Hersteller mit Realverbrauchsdaten verglichen. Die Experten kommen zu dem Schluss, dass nach wie vor große Unterschiede zwischen den Angaben der Autohersteller zum CO2-Ausstoß und den Werten im Realbetrieb auf der Straße bestehen. Bis zum Jahr 2014 lagen CO2-Werte im Realverbrauch bei PKW im Schnitt um mehr als 30 Prozent über den Herstellerangaben. Zwei Jahre später ist die Abweichung im Durchschnitt auf über 39 Prozent angewachsen. Große Abweichungen stellten die Umweltbundesamt-Experten bei Dieselfahrzeugen und bei Hybrid-Fahrzeugen fest.

Weitere Informationen und die Studie zum Download finden Sie auf www.umweltbundesamt.at.
Stadt der Zukunft - 5. Ausschreibung
Die fünfte Ausschreibung des Forschungs- und Technologieprogramms "Stadt der Zukunft" ist gestartet und wird bis 27. Februar 2018 geöffnet sein. Unter dem Motto "Auf dem Weg zu Plus-Energie-Quartieren" steht die Entwicklung von neuen Technologien, technologischen (Teil-)Systemen, urbanen Services, Dienstleistungen und Lösungen im Fokus.

Bereits seit Ende 2010 engagieren sich das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) und der Klima- und Energiefonds in gemeinsamer Trägerschaft für die Entwicklung von Strategien, Technologien und Lösungen, welche Städten und ihren Bewohnern den Übergang zu einer energieeffizienten und klimaverträglichen Lebens- und Arbeitsweise ermöglichen und die sowohl die individuelle Lebensqualität als auch die wirtschaftliche Standortqualität erhöhen.
Im Rahmen der 5. Ausschreibung von "Stadt der Zukunft" werden aufbauend auf bisherigen Erfahrungen und Ergebnissen Forschungs- und Entwicklungsprojekte für sechs spezifische Themenfelder ausgeschrieben, darunter "Energieorientierte Stadtplanung" und "Innovationen für die grüne Stadt".

Die 5. Ausschreibung richtet sich an alle Akteure, die sich mit Forschungs- und Entwicklungsfragen in Zusammenhang mit dem Thema Smart Cities auseinandersetzen, die sich mit Gebäudeforschung und Städteplanung beschäftigen und die sich den neuen Herausforderungen der Digitalisierung im Bauwesen stellen wollen.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf https://nachhaltigwirtschaften.at/.
Energy Globe ausgeschrieben
Noch bis zum 21. November 2017 sind Einreichungen für den weltgrößten Preis für Nachhaltigkeit, den "Energy Globe", möglich.

Eingereicht werden können alle Projekte mit Fokus auf Ressourcenschonung, Verbesserung der Luft-, Boden- und Wasserqualität, Energieeffizienz und Einsatz erneuerbarer Energien.
Ein Projekt einreichen können sowohl Privatpersonen als auch Firmen, Organisationen und öffentliche Behörden. Dabei können je Teilnehmer auch mehrere Projekte eingereicht werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die besten Projekte werden im Rahmen einer weltweit ausgestrahlten Zeremonie geehrt und stehen im Rampenlicht der internationalen Medienberichterstattung. Die internationalen Siegerprojekte in den fünf Awardkategorien Erde, Feuer, Wasser, Luft, Jugend und der Sonderkategorie Sustainable Plastics erhalten zusätzlich ein Preisgeld.

Mehr Informationen und die Einreichunterlagen finden Sie auf www.energyglobe.at.

Neues aus Niederösterreich

Lesen Sie hier den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.


Neues aus Salzburg

Neuigkeiten vom umwelt.service.salzburg erfahren Sie auf www.umweltservicesalzburg.at.

Neues aus der Steiermark

Neues von der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit finden Sie auf www.win.steiermark.at.   

 

Neues aus Wien

Neues vom ÖkoBusinessPlan Wien erfahren Sie auf www.wien.gv.at/umweltschutz/oekobusiness.

 

Veranstaltungen

Energieeffizienz-Projekte umsetzen
Seminar 

Energie-Contracting bietet die Chance wirtschaftliche Energieeinsparpotenziale und erneuerbare Energieträger in Unternehmen und Gebäuden mit vertraglich fixierten Erfolgsgarantien umzusetzen: Erfahren Sie, welche Vorteile Energie-Contracting für Ihr Unternehmen bieten kann bzw. wann eine Umsetzung von Einsparmaßnahmen in Eigenregie vorteilhaft ist.

Veranstalter: ARS - Akademie für Recht, Steuern & Wirtschaft
Termin: 07.11.2017
Ort: ARS Seminarzentrum, Schallautzerstraße 2-4, 1010 Wien
Teilnahmegebühr: 450 € 
Weitere Informationen: www.ars.at

Stadt der Zukunft - Nachhaltigkeit vom Quartier zum Baustoff
Symposium

Das Symposion "Stadt der Zukunft – Nachhaltigkeit vom Quartier zum Baustoff" beleuchtet den Weg zur Smart City, zur Stadt der Zukunft und wie sie um- oder neu gebaut werden kann. m Solution Café werden Bausteine für die Nachhaltigkeit von Gebäuden – von emissionsarmen Baustoffen, innovativen raumakustischen Lösungen bis zu Mikroklimamessungen vorgestellt und diskutiert.
Neue Formen der Kooperation helfen, die Erkenntnisse zum gemeinsamen Vorteil von Bestellern, Planenden, Ausführenden und Nutzern zu verwirklichen. Wie nachhaltige Gebäude und Quartiere umfassend realisiert werden, wird praxisnah an Hand konkreter Bewertungssysteme und sozialer Innovationen und Erfolgsmodellen vorgestellt.

Veranstalter: bauXund forschung und beratung gmbh, IBO GmbH
Termin: 09.-10.11.2017
Ort:  Grandhotel Panhans, Hochstraße 36, 2680 Semmering
  
Teilnahmegebühr: 580 €
Weitere Informationen: www.ibo.at

15. Photovoltaik-Tagung Austria
Tagung 

Für eine klimaverträgliche Energiezukunft in Österreich ist eine installierte PV-Leistung von zumindest 30 GW er­forderlich. D.h. etwa 30 mal so viel, wie heute installiert ist. Mit welchen Technologien und welchen systemischen Lösungen kann dies erreicht werden? Die Integration der Photovoltaik muss dabei jedenfalls umfassend gedacht werden; ästhetisch verträglich in die verbaute Umwelt und optimal systemisch integriert in ein erneuertes Energiesystem. Diese Fachtagung ist seit 15 Jahren der jährliche Treffpunkt der heimischen Photovoltaikwirtschaft und -forschung und bietet Impulse, Innovationen und neue Ideen. Wir haben für Sie als Photovoltaik-Experten, Architekten und Planer überdies erstmals ein interaktives Fachforum mit Impulsprogramm vorbereitet. 

Veranstalter: Österreichische Technologieplattform Photovoltaik
Termin: 13.-14.11.2017
Ort: Tech Gate Vienna, Donau-City-Straße 1, 1220 Wien

Teilnahmegebühr: 150 € / Tag
Weitere Informationen: www.pvaustria.at

UVP-Recht in der Praxis
Seminar  

Die Verunsicherung in der österreichischen Wirtschaft ist groß, wenn man das Wort "Umweltverträglichkeitsprüfung" in den Mund nimmt. Dieses Seminar will Wege aufzeigen, welche Konsequenzen aus der erwähnten Eu- GH-Rechtsprechung für Österreich abzuleiten sind, wie man vermeidbare Stolperfallen durch optimale Projektgestaltung und -steuerung dann auch tatsächlich vermeiden kann oder in welchem Umfang nach der Aarhus-Konvention und den letzten Reaktionen des Gesetzgebers (z.B. UVP-G-Novelle 2017) nun tatsächlich neue Beschwerderechte der betroffenen Öffentlichkeit bestehen.  

Veranstalter: ÖWAV
Termin: 22.11.2017   
Ort: Bundesamtsgebäude - Festsaal, Radetzkystraße 3, 1030 Wien
Teilnahmegebühr:
220 € (ÖWAV-Mitglieder) / 400 € (Nicht-Mitglieder)
Weitere Informationen: www.oewav.at

Energieeffizienzkonferenz
Konferenz 

Eröffnet wird diese Leistungsschau österreichischen Industriebetriebe von der charismatischen Professorin Eva Horn von der Uni Wien mit einem durchaus philosophischen Weckruf "Zukunft als Katastrophe". Danach hören Sie impactstarke Vorträge bzw. Lösungen aus energieintensiven Industriezweigen. Und die besten Unternehmen werden am Ende des Tages feierlich von Bundesminister Andrä Rupprechter ausgezeichnet.
Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit den prämierten Unternehmen auszutauschen und treffen Sie 180 energiebewusste Industrievertreter.   

Veranstalter: WEKA Industrie Medien GmbH, klimaaktiv
Termin: 28.11.2017
Ort: Prunksaal d. Österreichischen Nationalbibliothek, Am Josefsplatz , 1010 Wien

Teilnahmegebühr: 420 €
Weitere Informationen:  www.energieeffizienzkonferenz.at

RENEXPO® Austria 
Messe

Die Messe Renexpo® Austria Salzburg ist eine internationale Fachmesse mit Kongress für Wasserkraft und Photovoltaik und setzt sich zusammen aus der RENEXPO® HYDRO, größte Wasserkraftmesse für Deutschland, Österreich, die Schweiz und Südtirol und der RENEXPO® PV, größte Photovoltaikmesse Österreichs.
Mehr als 120 Aussteller aus den Bereichen Herstellung, Planung, Energieversorgung, sowie Experten aus Forschung und Entwicklung präsentieren auf der Salzburger Renexpo® Austria Messe ihre Produkte, Dienstleistungen und neuesten Innovationen.
In verschiedenen begleitenden Fachveranstaltungen der Renexpo® Austria Messe Salzburg stellen Experten darüber hinaus auf der Innovationen, Trends, Technologien und Lösungen vor
.

Veranstalter: REECO Austria GmbH
Termin:
29.11.2017
Ort: Messezentrum Salzburg, Am Messezentrum 1, 5020 Salzburg

Teilnahmegebühr:
15 €
Weitere Informationen: www.renexpo-austria.at

Abfallrecht für die Praxis
Seminar  

Das Abfallrecht ist und bleibt im Umbruch. Abfallrecht für die Praxis beginnt auch heuer wieder mit dem bewährten Überblick über die aktuellen Entwicklungen auf nationaler und EU-Ebene. Diese Gesamtschau wird durch zwei Spezialvorträge zur AWG-Novelle 2017 (Verbringung und Kontrolle) und zur AlSAG-Novelle 2017 (neue Beitragstatbestände bzw. -befreiungen) ergänzt. Fixpunkt des ersten Blocks bleibt die übersichtliche und komprimierte Darstellung der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs sowie der Landesverwaltungsgerichte. Weitere Schwerpunkte der Veranstaltung sind heuer die Schnittstelle zwischen Abfall- und Chemikalienrecht – und hier insbesondere die Debatte um das neue Gefährlichkeitskriterium HP14 ökotoxisch – sowie die neuen BVT- Schlussfolgerungen "Abfallbehandlung". Die abfallwirtschaftliche Praxis soll mit diesem Seminar einmal mehr aus erster Hand über die aktuellen Entwicklungen des Abfallrechts informiert werden. Gleichzeitig soll die Veranstaltung wie immer ein offenes Forum für die "Hotspots" der abfallrechtlichen Diskussion bieten.  

Veranstalter: ÖWAV
Termin: 30.11.2017   
Ort: Bundesamtsgebäude - Festsaal, Radetzkystraße 3, 1030 Wien
Teilnahmegebühr:
220 € (ÖWAV-Mitglieder) / 400 € (Nicht-Mitglieder)
Weitere Informationen: www.oewav.at

klimaaktiv Biogaskongress 2017
Kongress 

Der Kompost und Biogas Verband Österreich veranstaltet erneut den österreichischen Biogas-Branchentreff. Mit der Unterstützung durch klimaaktiv, der Klimaschutzinitiative des BMLFUW. Wir erwarten heuer über 300 Besucher, seien auch Sie eine(r) davon! 

Veranstalter: Kompost und Biogas Verband, klimaaktiv
Termin: 06.-07.12.2017   
Ort: WK Tirol, Wilhelm-Greil-Straße 7, 6020 Innsbruck
Teilnahmegebühr:
95 € (Mitglieder) / 250 € (Nicht-Mitglieder)
Weitere Informationen: www.kompost-biogas.info

Aktuelle Rechtsinformation

Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter europa.eu.int/eur-lex abrufen.

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Impressum

Herausgeber: Ökomanagement NÖ-Club
Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

 

Chefredaktion: Anna Podovalova
Geschäftsführer: Hans Günter Plescher MAS
Brennaustraße 10
A-3500 Krems/Donau
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