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Neue Struktur für Umweltförderlandschaft des Landes NÖ  

Die niederösterreichische Förderlandschaft für Betriebe wurde überarbeitet, auch bei den Umweltförderungen gab es Neuerungen. Für umweltrelevante Investitionen kann eine Zuschussförderung gewährt werden, für ausgewählte Fördertatbestände in Kombination mit den entsprechenden Bundesförderungen in einem vereinfachten Abwicklungsverfahren.

Die Förderschwerpunkte sind auf einen Blick auf der Webseite des Landes einsehbar und konzentrieren sich auf: 
  • Betriebliche Umweltförderung: Im Rahmen der "Betrieblichen Umweltförderung" werden Investitionen in Anlagegüter unterstützt, welche überwiegend dem Schutz der Umwelt vor betrieblichen Emissionen dienen. Hier werden nach wie vor maximal 40% der förderbaren Kosten (gedeckelt mit 100.000 €) gefördert.
  • Energieeffizienter Neubau:  Diese Förderung wurde neu ins Leben gerufen und unterstützt Investitionen in Anlagegüter mit einem  Projektvolumen von 20.000 bis 750.000 € durch einen Zuschuss. Unterstützt werden Neubauprojekte von betrieblich genutzten Gebäuden in energieeffizienter Bauweise, welche die Anforderungen der OIB-Richtlinie erheblich unterschreiten.
  • E-Mobil in NÖ: gefördert werden Elektro-Fahrzeuge.
  • Revitalisierung stillgelegter Betriebe: Wenn stillgelegte beziehungsweise geschlossene Betriebsanlagen  wieder einer Nutzung zugeführt werden, und das Projektvolumen zwischen 20.000 und 750.000 € liegt, kann ein Zuschuss beantragt werden.
  • Thermische Sanierung: gefördert werden Investitionen in die Thermische Sanierung von Betriebsgebäuden.
  • Umweltbewusstes Heizen: es werden Investitionen in die umweltschonende Heizung von Betriebsgebäuden unterstützt.
  • Wärmepumpen:  Investitionen in Wärmepumpen für Betriebsgebäuden werden unterstützt.
Neues Handbuch „Nachhaltige Entwicklung“ für Gemeinden und Regionen

Das Umweltbundesamt hat in Kooperation mit Südwind NÖ Süd ein Handbuch erstellt, das Unterstützung auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit bietet und konkrete Handlungsanleitungen sowie Praxisbeispiele für Gemeinden und Regionen enthält.

Das Handbuch erklärt, wie öffentliche Beteiligungsprozesse für nachhaltige Entwicklung in Gemeinden und Regionen aufgebaut und umgesetzt werden können. In sechs Schritten werden Anleitungen zur Zielformulierung, Umsetzung und Erfolgsmessung gegeben. Für eine erste Standortbestimmung zum Erkennen des Potenzials und zur Setzung weiterer Schwerpunkte empfehlen die Autoren die Anwendung eines Indikatorensystems, das sich auch für den Vergleich mit Gemeinden und Regionen anderer Länder und zum länderübergreifenden Austausch eignet. Dementsprechend ausführlich und praxisnah wird die Anwendung dieses Indikatorensystems in den Pilotregionen beschrieben.

Großes Augenmerk wird bei der Gestaltung und Umsetzung von Maßnahmen auch auf die Einbindung von Regions- und Gemeindevertretern sowie der Bevölkerung gelegt. Dazu beschreibt das Handbuch neben den theoretischen Grundlagen für Beteiligung auch die praktischen Erfahrungen des ersten Triestingtaler Bürgerrates. Schließlich wurden in das Projekt auch Schulen der beiden Regionen eingebunden, neue regionsspezifische Workshops entwickelt und Unterrichtsmaterialien zum Thema Globale Verantwortung wie das Schulhandbuch „Global actions schools 2 regions" erstellt.

Downloads des Handbuchs für Gemeinden und Regionen unter www.umweltbundesamt.at.
Climate Star 2014 geht an 3 Gemeinden & 1 Region in Niederösterreich

Bereits zum sechsten Mal hat das Klimabündnis Europa die besten Klimaschutzprojekte von Gemeinden und kommunalen Netzwerken in ganz Europa ausgezeichnet. Insgesamt wurden in 4 Kategorien 17 Projekte aus 9 Ländern vor den Vorhang geholt, darunter Städte wie Budapest, Den Haag und Essen.

Unter den Gewinnern finden sich auch die niederösterreichischen Klimabündnis-Gemeinden Baden - ausgezeichnet für das Badener E-Car-Sharing -, Klosterneuburg mit ihrer klimaneutralen Kläranlage, sowie Tulln mit dem Projekt "Energiegeladene Gartenstadt". Das Waldviertler Kernland wurde  für den Doppelpass über die Grenze prämiert.
 
"Der Climate Star zeigt sehr gut, was im Klimaschutz notwendig ist und wo die Gemeinden ansetzen. Einerseits sind es regionale Projekte, bei denen immer stärker BürgerInnen eingebunden werden. Andererseits wird auf Zusammenarbeit gesetzt – Gemeinde-, Regions- oder Ländergrenzen spielen dabei längst keine Rolle mehr", so Peter Molnar, Geschäftsführer des Klimabündnis Österreich.
Über 100 Climate Stars wurden bereits für laufende und abgeschlossene Umwelt-Projekte aus den unterschiedlichsten Bereichen - von Ernährung über Energie, Mobilität bis zur nachhaltigen Gemeindeentwicklung und BürgerInnenbeteiligung - vergeben.

Mehr dazu finden Sie auf www.klimabuendnis.at.
Klimaschutzpreis geht an die "Sonnenwelt" in Großschönau 

Die Energie-Erlebnisausstellung "Sonnenwelt" in Großschönau im Waldviertel, die auf 2.000 Quadratmetern über nachhaltiges Bauen, Sanieren und Wohnen informiert, hat den Österreichischen Klimaschutzpreis gewonnen.

"Ein großer Erfolg für den niederösterreichischen Energie-Pionier", freute sich auch Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf mit der Siegergemeinde. "Großschönau lebt den Geist der Energiewende, denn sie schafft mit ihren Projekten viel Wertschöpfung in der Region und macht uns unabhängig von teuren Rohstoffimporten. Die ‚Sonnenwelt‘ bringt damit die Energiewende zu den Menschen", so Pernkopf.

In Großschönau spielen Energie, Klima und Zukunftsvorsorge seit mehr als 20 Jahren eine bedeutende Rolle in der Gemeindepolitik. 1986 wurde die erste österreichische Bioenergiemesse, die BIOEM ins Leben gerufen, die auch heute noch etwa 20.000 Menschen jährlich besuchen. Ein Biomasse-Heizwerk, das in den neunziger Jahren errichtet wurde, versorgt nicht nur alle Gemeindegebäude, sondern auch zwei Drittel aller Großschönauer Haushalte mit regionaler, umweltfreundlicher Wärme.
Ein zukunftsweisendes Projekt im Bereich der Gebäudetechnik wurde durch das erste europäische Passivhausdorf zum Probewohnen im Jahr 2007 realisiert. Vier Jahre später nahm das Forschungs- und Kompetenzzentrum für Bauen und Energie den Betrieb auf und 2013 konnte die Energie-Erlebnisausstellung "Sonnenwelt" eröffnet werden. Alle Gebäude sind als Passivhäuser ausgeführt, Kompetenzzentrum und "Sonnenwelt" erzeugen sogar mehr Energie als für ihren Betrieb benötigt wird.

Das Energieprojekt der "Sonnenwelt" und die Energieprojekte vieler anderer Energiebotschafter sind auf www.energiebewegung.at zu finden.
Veranstaltungen


klimaaktiv "Ausgezeichnete Gebäude" 2014

Fachexkursion 

Der Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich lädt als klimaaktiv Fachpartner gemeinsam mit der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich und ConPlusUltra zur Fachexkursion klimaaktiv "Ausgezeichnete Gebäude".
Besichtigt werden ein saniertes Passivhaus-Wohngebäude, das erste bewohnte Mehrfamilienhaus im Projekt Aspern Seestadt, das Korneuburger Justizzentrum (zertifiziertes Passivhaus-Bürogebäude) sowie die Windkraft Simonsfeld AG (erster Neubau eines Plusenergie-Bürogebäudes in NÖ).

Termin: 24.11.2014
Ort: Treffpunkt Bahnhof St. Pölten
Teilnahmegebühr: kostenlos 
Information und Anmeldung: www.ecoplus.at

HausBau + EnergieSparen Tulln 2015
Messe 

Von 23. bis 25. Jänner 2015 startet die Bausaison im Osten Österreichs in Tulln mit der "HausBau + EnergieSparen Tulln" – die Messe für Bauen, Energie & Wohnen.
Mehr als 291 Aussteller präsentieren ein umfassendes Angebot rund um die Themen Hausbauen, Sanieren, Renovieren, Energiesparen. Darüber hinaus können sich die Fachbesucher durch zahlreiche unabhängige Kooperationspartner der Messe Tulln direkt vor Ort beraten lassen.

Termin: 23.-25.01.2015
Ort:
Messegelände, 3430 Tulln
Teilnahmegebühr: 10 €
Information und Anmeldung: www.messe-tulln.at

Ausbildung zum Energiecoach
Lehrgang 

Dieses Angebot richtet sich an Menschen, die Jugendliche auf den energie-führerschein vorbereiten möchten, so z. B. Lehrer oder Trainer.

Termin: 05., 12. und 19.03.2015
Ort:
"die umweltberatung" Wien, 1100 Buchengasse 77/4. Stock
Teilnahmegebühr: 610 €
Information und Anmeldung: www.umweltberatung.at

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