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EMAS-Konferenz 2013
Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft organisiert das Umweltbundesamt die EMAS-Konferenz 2013 am 26. Juni 2013 im Schlossmuseum Linz.

Dieses Jahr widmet sich die Konferenz u.a. dem Thema Umweltindikatoren. So wird eine Studie darüber vorgestellt, ob mit den EMAS-Umweltindikatoren eine glaubwürdige und aussagekräftige Umweltberichterstattung möglich wird; die voestalpine referiert über Aussagekraft und Bedeutung der Indikatoren für einen Industriebetrieb; Thema der Podiumsdiskussion ist, ob die von EMAS vorgegeben kontinuierliche Verbesserung von Umweltleistungen für Betriebe realistisch ist.

Im Rahmen der Konferenz werden auch die diesjährigen EMAS-Preise überreicht.
Als abschließenden Programmpunkt bietet die EMAS-Konferenz die Möglichkeit, im Rahmen einer Führung das Linzer Schlossmuseum mit der Ausstellung "Natur Oberöstereich" zu besichtigen.   

Die Teilnahme an der Konferenz und der Eintritt in das Museum sind kostenlos.
Detaillierte Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.
Zunahme an Hochwasserereignissen prognostiziert
Die Europäische Umweltagentur (EUA) hat angesichts des Jahrhunderthochwassers in Mitteleuropa in einer Mitteilung vor einem Anstieg von Hochwasserereignissen gewarnt.

Überschwemmungen, Stürme und andere hydro-meteorologischen Ereignisse machen bereits jetzt rund zwei Drittel der Kosten der Schäden von Naturkatastrophen aus, und diese Kosten haben seit 1980 zugenommen.
Die beobachtete Zunahme der Schäden durch extreme Wetterereignisse ist vor allem auf zunehmende Landnutzung, Bevölkerungswachstum, Wohlstand und menschliche Aktivitäten in gefährdeten Bereichen, sowie auf die bessere Berichterstattung zurückzuführen.
Nach einer aktuellen Einschätzung der EUA zur den Auswirkungen des Klimawandels in Europa ist es außerdem wahrscheinlich, dass durch die steigenden Temperaturen in Europa der hydrologische Zyklus intensiviert wird, was zu häufigeren und intensiveren Überschwemmungen in vielen Regionen führen dürfte. Die damit verbundenen Kosten könnten 15 Billionen Euro betragen, sofern keine Schritte zur Eindämmung des Klimawandels gesetzt werden.

Die Europäische Union hat mit Hochwasser-Richtlinie die EU-Länder dazu verpflichtet, bis 2013 Hochwasserrisikokarten zu etablieren und bis 2015 Hochwasserrisikomanagementpläne mit Maßnahmen zu Vermeidung, Schutz und Vorsorge zu erstellen.
Weiters werden Anpassungsmaßnahmen auch in der "EU-Strategie zur Anpassung an den Klimawandel" vorgeschrieben.
In Österreich wurde die von der Europäischen Kommission geforderte Klimawandel-Anpassungsstrategie bereits im Vorjahr erstellt. Anlässlich des letzten Hochwasserereignisses wurde von Regierung zudem der Ausbau des Hochwasserschutzes in Österreich beschlossen. Für die nächsten fünf Jahre stehen dafür 1 Mrd. Euro zu Verfügung. Weiters wurden als 40 Millionen Euro an Soforthilfe zur Reparatur der Hochwasserschutzbauten sowie zur Reparatur von beschädigten Trinkwasser- und Abwasserleitungen zur Verfügung gestellt.

Die Mitteilung der Europäischen Umweltagentur finden Sie hier.
Novelle zum Klimaschutzgesetz beschlossen
Ende Mai wurde die Novelle des Klimaschutzgesetzes im Nationalrat beschlossen. Diese legt neue Klimaschutz-Ziele für 2013-2020, nach dem Auslaufen der ersten Kyoto-Periode Ende 2012, fest.

Das neue Gesetz schreibt die lineare Reduktion von Treibhausgasemissionen sektoral aufgeteilt nach ihren Verursachern fest, wobei die Gesamtmengen pro Sektor den europäischen klimapolitischen Vorgaben entsprechen. Ziel ist die Reduktion der Treibhausgas-Emissionen um 16 Prozent gegenüber 2005 bis 2020.
Durch die verbindlichen Ziele in den Sektoren Abfall, Energie und Industrie, F-Gase, Gebäude, Landwirtschaft und Verkehr solll sich eine direkte Verantwortlichkeit der jeweiligen Verursacherbereiche ergeben.
2014 sollen die Maßnahmenliste und der Umsetzungstand erstmals geprüft werden, um sicherzustellen, dass die Klimaziele eingehalten werden können.

"Für die neue Periode von 2013 bis 2020 haben wir erstmals verbindliche Ziele für sechs Sektoren. Werden in Zukunft diese Obergrenzen nicht eingehalten, sind sofort weitere Maßnahmen zu setzen, um Österreich wieder auf Klima-Zielpfad zu bringen", betont Umweltminister Niki Berlakovich.
Die Grünen stimmten gegen den Regierungsentwurf zur Novellierung des Klimaschutzgesetzes. Eva Glawischnig, Klubobfrau und Bundessprecherin der Grünen stellt dazu fest: "Die Sektoren Industrie und Verkehr dürfen laut dem Gesetzesentwurf bis 2020 mehr Treibhausgase ausstoßen als wir 2011 ausgestoßen haben." So emittierten die Sektoren Industrie und Energie im Jahr 2011 laut Treibhausbilanz des Umweltbundesamts ca. 6,1 Mio. Tonnen CO2. Das Sektorziel für 2020 liegt laut dem vorliegenden Entwurf bei ca. 6,5 Mio. Tonnen. Ähnlich verhält es sich beim Sektor Verkehr, wo eine 66%ige Steigerung der Emissionen bis 2020 (im Vergleich zum Jahr 1990) erlaubt sein wird.

Den Gesetzestext der Novelle finden Sie hier.
Zehnter Umweltkontrollbericht  
Mit dem Umweltkontrollbericht 2013 präsentiert das Umweltbundesamt zum zehnten Mal das Standardwerk zur Umweltsituation in Österreich. Der zehnte Umweltkontrollbericht beschreibt den Umweltzustand in Österreich vom 1. Jänner 2010 bis 31. Dezember 2012. Dabei fokussiert er auf die wichtigsten Herausforderungen und gibt Handlungsempfehlungen an Entscheidungsträger in der Politik.
 
Insgesamt stellt der zehnte Umweltkontrollbericht der Umwelt in Österreich ein gutes Zeugnis aus: Bei der Wasserqualität von Flüssen und Seen nimmt Österreich weiterhin eine Vorreiterrolle ein, genauso wie im Bereich Abfallwirtschaft mit konstant hohen Recyclingraten, sinkenden Abfallaufkommen und in den letzten Jahren auch deutlichen Steigerungen der Ressourceneffizienz.

Bei der Luftqualität wurden zwar bereits bedeutende Erfolge erzielt, aber die Gesundheit der Österreicher wird vor allem durch Feinstaub und Stickstoffoxide erheblich höher belastet, als dies die EU-Vorgaben zulassen. Das Umweltbundesamt empfiehlt die Erarbeitung eines bundesweit einheitlichen Luftreinhaltekonzepts; u.a. sollen Maßnahmen im Verkehr gesetzt, und ältere Kleinfeuerungsanlagen ausgetauscht werden.
Auch im Klimaschutz hinkt Österreich den Klimaschutzzielen von 2020 hinterher, sodass ambitioniertere mittel- und langfristige Ziele für die Klima- und Energiepolitik empfohlen werden.
Beim Kliwandel erwartet der Bericht für Österreich bis Mitte des 21. Jahrhunderts einen Anstieg der Durchschnittstemperatur von knapp 2 °C gegenüber 1971 bis 2000 und eine Verlagerung der Niederschläge vom Sommer- in das Winterhalbjahr. Beeinträchtigungen durch Hitzewellen, weniger Wasser im Sommer bei zugleich erhöhtem Wasserbedarf und eine veränderte Vegetation drohen. Hier empfiehlt der Umweltkontrollbericht, die Ende 2012 präsentierte nationale Anpassungsstrategie an den Klimawandel zügig umzusetzen.
Besonderer Handlungsbedarf ergibt sich zudem durch die zunehmende Lebensraumverknappung in Österreich: Allein die Bau- und Verkehrsfläche hat zwischen 2009 und 2012 um 10% zugenommen, während die Bevölkerungsanzahl im gleichen Zeitraum nur um 1% anstieg. Dadurch geraten Ökosysteme und Arten zunehmend unter Druck. Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen und ein ausgewogenes Flächenmanagement gewinnen daher zunehmend an Bedeutung.

Den Umweltkontrollbericht des Umweltbundesamtes finden Sie auf der Seite des Umweltbundeamts.
Brüssel beschließt Paket zu grüner Infrastruktur
Die Europäische Kommission hat vor kurzem eine neue Strategie angenommen, die die Nutzung von grüner Infrastruktur fördern, und sicherstellen soll, dass die Stärkung natürlicher Prozesse zu einem systematischen Bestandteil der Raumplanung wird.

Grüne Infrastruktur ist ein bewährtes Instrument, das durch naturnahe Maßnahmen die Umwelt und Gesellschaft schützt, Arbeitsplätze schafft und oft wirtschaftlicher ist als konventionelle Maßnahmen: statt konventioneller Hochwasserschutzmaßnahmen könnte eine auf grüner Infrastruktur basierende Lösung beispielsweise darin bestehen, dafür zu sorgen, dass bei schweren Regenfällen das überschüssige Wasser von einem natürlichen Feuchtgebiet aufgenommen werden kann. Parks und Grünflächen wiederum können die negativen Folgen sommerlicher Hitzewellen verringern.

Die heute eingeleitete Strategie umfasst folgende Schwerpunkte:
  • Einbindung grüner Infrastruktur in wesentliche Politikbereiche wie Land- und Forstwirtschaft, Regionalpolitik, Verkehrs- und Energiepolitik, Katastrophenschutz und Landnutzung, u.a. Bis Ende 2013 soll es Leitlinien dazu geben, wie grüne Infrastruktur in die Durchführung dieser Politiken im Zeitraum 2014-2020 einbezogen werden kann.
  • Verbesserung der Forschung, der Daten- und Wissensgrundlage und Förderung innovativer Technologien, die grüne Infrastruktur begünstigen.
  • Gründung eines EU-Finanzierungsfonds zur Unterstützung grüner Infrastrukturprojekte bis 2014.
  • Förderung überregionaler grüner Infrastrukturprojekte. Bis Ende 2015 soll in einer Studie geprüft werden, ob ein EU-weites Netz grüner Infrastruktur geschaffen werden kann.
Bis Ende 2017 wird die Kommission die bei der Entwicklung von grüner Infrastruktur erzielten Fortschritte prüfen und einen Bericht über die bisherigen Erfahrungen veröffentlichen, der auch Empfehlungen für künftige Maßnahmen enthält.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite der EU zu grüner Infrastruktur.
Österreichs beste Klimaschutzprojekte gesucht 
Lebensministerium und ORF starten den Aufruf zum Österreichischen Klimaschutzpreis 2013 und suchen zukunftsweisende Projekte und kreative Ideen für den Klimaschutz.

Mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis zeichnen werden visionäre Konzepte und vorbildliche Projekte für aktiven Klimaschutz ausgezeichnet.
Von 29. Mai bis 16. August können interessierte Unternehmen, Organisationen, Vereine, öffentliche Einrichtungen und Privatpersonen ihre Projekte online in den vier Kategorien "Klimaschutz in den Betrieben", "Klimaschutz im Alltag", "Klimaschutz durch Innovation" und "Klimaschutz in der Landwirtschaft" einreichen. Wichtig für die Einreichung ist, dass die Projekte bereits realisiert wurden oder noch im Sommer 2013 starten.

Die Einreichungen werden in einem mehrstufigen Prozess bewertet. Eine Fachjury trifft die Vorauswahl und nominiert die besten vier Projekte jeder Kategorie. Ab Oktober werden die Nominierten im ORF-Service Magazin "heute konkret" (Mo-Fr, 18.30 Uhr, ORF 2) der Öffentlichkeit präsentiert. Das Publikum hat anschließend die Möglichkeit, telefonisch oder online für ihre Favoriten zu stimmen. Die Bewertungen der Jury werden im letzten Schritt mit den Publikumsstimmen zusammengeführt und daraus für jede Kategorie das Siegerprojekt ermittelt.
Im Rahmen der Preisverleihung am 11. November in der Siemens City werden die Gewinnerinnen und Gewinner schließlich von Umweltminister Niki Berlakovich und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz ausgezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie auf www.klimaschutzpreis.at.
Aufforderung zur Einreichung von Projekten für Öko-Innvationen
Die Europäische Kommission fordert im Rahmen des Programms "CIP Öko-Innovation" zur Einreichung von Vorschlägen Öko-Innovationsprojekte auf - die besten 45 Projekte werden mit 31,5 Mio. EUR gefördert.
Unternehmen aus der ganzen EU können bis zum 5. September 2013 ihre Vorschläge für marktgerechte Umweltlösungen in den folgenden fünf Bereichen vorlegen:
  • Materialrückführung
  • Wasser
  • nachhaltige Baustoffe
  • umweltfreundliche Geschäftspraktiken
  • Lebensmittel und Getränke
Die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen richtet sich in erster Linie an private Unternehmen, insbesondere an KMU, die innovative "grüne" Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickelt haben, die aber am Markt noch nicht positioniert sind. Sie bietet eine Kofinanzierung von bis zu 50% der Gesamtkosten des Vorhabens. Dieses Jahr könnten etwa 45 neue Projekte unterstützt werden.

Die CIP Öko-Innovation wird über das Programm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) finanziert und verfügt für den Zeitraum 2008‑2013 über ein Gesamtbudget von etwa 220 Mio. EUR. Unterstützt werden technisch erprobte Erzeugnisse, die dazu beitragen, die natürlichen Ressourcen in Europa besser zu nutzen.
Mehr als 185 Projekte laufen bereits – z.B. werden derzeit Projekte zur Verbesserung der Technologie für die Wiederverwendung alter Ziegelsteine im Baugewerbe, oder zur Herstellung von Lederschuhen ohne schädliche Chemikalien, gefördert.

Nähere Informationen zur aktuellen Ausschreibung und die Einreichunterlagen finden Sie hier.
Vorzeigebetriebe für Energieeffizienz gesucht
Unternehmen haben jetzt die Möglichkeit, Best Practice Beispiele für die Steigerung von Energieeffizienz im Rahmen des Programms "klima:aktiv energieeffiziente betriebe" einzureichen.
Um die Auszeichnug 2013 können sich alle österreichen Unternehmen bewerben, die Energieeffizienzprojekte abgeschlossen haben oder deren Projekte in Umsetzung sind und bereits  nachweisbare Einsparungen erbracht haben.

Die Auszeichnung beinhaltet:
  • die Präsentation der eingereichten Projekte im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung Ende November/Anfang Dezember;
  • die Ehrung der Unternehmensvertreter und ihrer Berater durch Umweltminister Niki Berlakovich bei der Veranstaltung;
  • die Vorstellung der eingereichten Projekte im Rahmen der begleitenden Pressearbeit rund um die Veranstaltung;
  • die Darstellung der prämierten Projekte in den Informationsmaterialien des klima:aktiv Programms energieeffiziente betriebe und der Österreichischen Energieagentur.
Einreichschluss ist der 30. September.
Detaillierte Kriterien für die Einreichung und das Einreichformular finden Sie auf www.effizienzprojekt.at.

Neues aus Niederösterreich

Lesen Sie hier den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.

Neues aus Salzburg

Neuigkeiten vom umwelt.service.salzburg erfahren Sie auf www.umweltservicesalzburg.at.

Neues aus der Steiermark

Neues von der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit finden Sie auf www.win.steiermark.at.   

 

Neues aus Wien

Neues vom ÖkoBusinessPlan Wien erfahren Sie auf www.wien.gv.at/umweltschutz/oekobusiness.

 

Veranstaltungen

EMAS-Konferenz 2013 
Konferenz 

Das Lebensministerium veranstaltet alljährlich eine EMAS-Konferenz, um auf aktuelle Entwicklungen im Umweltmanagement hinzuweisen und die EMAS-Preisträger auszuzeichnen. Dieses Jahr widmet sich die Konferenz u.a. dem Thema Umweltindikatoren. So wird eine Studie darüber vorgestellt, ob mit den EMAS-Umweltindikatoren eine glaubwürdige und aussagekräftige Umweltberichterstattung möglich wird; die voestalpine referiert über Aussagekraft und Bedeutung der Indikatoren für einen Industriebetrieb; Thema der Podiumsdiskussion ist, ob die von EMAS vorgegeben kontinuierliche Verbesserung von Umweltleistungen für Betriebe realistisch ist.

Veranstalter: Lebensministerium,  u.a.
Termin: 26.06.2013
Ort: Schlossmuseum Linz, Schlossberg 1, 4010 Linz
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: www.lebensministerium.at

Green. Building. Solutions
Sommeruniversität 

Komfortables Wohnen - im Sommer wie im  Winter - ohne energieintensive Heiz-oder Kühlsysteme? Frische Luft ohne Wärmeverlust? "Passivhaus" ist der führende Standard für energieeffiziente Baulösungen. Die Investition macht sich schnell bezahlt, denn die Betriebskosten sinken gegenüber konventionellen Bauten um 9/10, und die Bewohner sind unabhängig von steigenden Energiepreisen und fossilen Brennstoffen. Die Sommeruniversität macht mit den spezialiellen Anforderungen an Architekten rund um nachhaltige Stadtentwicklung, energieffizientes Bauen und den Standard "Passivhaus" vertraut. 

Veranstalter: Austrian Institute of Technology, Technische Universität Wien, u.a.   
Termin: 28.07.-18.08.2013
Ort: Wien
Teilnahmegebühr: EUR 2.000 (Studenten) / EUR 2.490 (Professionisten)
Weitere Informationen: www.inex.org 

ChemBasic - REACH, CLP und Biozidrecht für EinsteigerInnen 
Seminar 

Vor allem kleine und mittlere Unternehmen stehen durch die umfassenden und tiefgreifenden Veränderungen im Chemikalienrecht vor neuen Herausforderungen. Um für die mannigfaltigen Fragestellungen möglichst effizient Hilfestellungen leisten zu können, wird das Seminar zu den drei Gesetzestexten und deren Neuerungen angeboten.

Veranstalter: Umweltbundesamt
Termin: 04.09.2013
Ort: Umweltbundesamt, Spittelauer Lände 5, 1090 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 550 exkl. USt
Weitere Informationen: www.umweltbundesamt.at

Verwaltungsgerichte: Alles neu im Umweltschutz? 
Österreichische Umweltrechtstage 2013  

Ab 1.1.2014 werden die neuen Landes- und Bundesverwaltungsgerichte ihre Tätigkeit auch in Umweltverfahren aufnehmen. Sie sollen – "von allgemeinen rechtsstaatlichen Motiven geleitet" – für die Bürger das Rechtsschutzsystem ausbauen. Ob diesen Zielen, insbesondere einer unabhängigen effektiven Kontrolle der Verwaltung, im Allgemeinen und im Besonderen (Ablöse auch des Umweltsenats) durch Verfahren, Besetzung, Kognitionsbefugnis und Beweisverfahren entsprochen werden kann und wird, werden Vorträge und Diskussionen zum Generalthema beantworten.Den weiteren Höhepunkt bildet wieder aktuellstes Umweltrecht in Gesetzgebung und Judikatur. 

Veranstalter: ÖWAV, Universtität Linz / Institut für Umweltrecht
Termin: 11.-12.09.2013
Ort: Johannes Kepler Universität Linz, Altenberger Straße 69, 4040 Linz
Teilnahmegebühr: EUR 390 (ÖWAV-Mitglieder) / EUR 550 (Nicht-Mitglieder)
, exkl. USt
Weitere Informationen: www.oewav.at

Ausbildung zum/zur Abfallbeaufragten und Abfallberater/in 
17. Abfallwirtschaftlicher Grundkurs 

Im abfallwirtschaftlichen Grundkurs werden Branchenneulingen, kommenden Abfallbeauftragten und Abfallberatern die Kenntnisse über die einschlägigen technischen und rechtlichen Aspekte im Bereich der Abfallwirtschaft kompakt an 5 Kurstagen vermittelt. Der Lehrgang entspricht den Anforderungen des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, und wird als Nachweis für die fachliche Qualifikation zum/zur Abfallbeauftragtengemäß § 11 AWG 2002 anerkannt. 

Veranstalter: ÖWAV
Termin: 16.-20.09.2013
Ort:
MID Town Meeting und BusinessCenter GmbH, Ungargasse 64-66, 1030 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 690 (ÖWAV-Mitglieder) / EUR 990 (Nicht-Mitglider), exkl. USt
Weitere Informationen: www.oewav.at

Europäische Mobilitätswoche 
Eventwoche 

Die Europäische Mobilitätswoche vom 16. bis 22. September 2013  und der Autofreie Tag am 22. September schaffen Öffentlichkeit und Motivation fürs Zu Fuß Gehen, Radfahren, Bus- und Bahnfahren.
Ziel dieser europäischen Initiative ist es, die BürgerInnen für umweltfreundliche Mobilität zu sensibilisieren, Aufmerksamkeit für Verkehrsprobleme zu schaffen und umweltverträgliche Lösungen zu suchen.
Im Vorjahr waren 476 Städte und Gemeinden in Österreich und mehr als 2200 Städte weltweit mit Aktionen und Maßnahmen bei der global größten Kampagne für klimaschonende und zukunftsfähige Mobilität mit dabei. Heuer sollen es noch mehr werden! Das Lebensministerium  ruft gemeinsam mit dem Klimabündnis zur Teilnahme auf und unterstützt Gemeinden bei ihren Aktivitäten.


Termin: 16.-22.09.2013
Ort: diverse
Weitere Informationen: wwwlebensministerium.at

Umweltverträglichkeitsprüfung 2013 - UVP-G Novelle
Seminar 

Die Vorbereitung und Umsetzung UVP-pflichtiger Vorhaben stellt größte Herausforderungen an Projektwerber, Planer und Behörden. Das Bemühen um bestmögliche Verfahrens- und Rechtssicherheit bestimmt die Planung und Abwicklung von Genehmigungsverfahren. Das Verständnis für Schlüsselbegriffe des UVP-Gesetzes, dessen Anwendung in der Praxis sowie die Kenntnis über Rechte und Pflichten des Projektwerbers sind dafür unabdingbare Voraussetzungen für den Projekterfolg. Dieses Seminar leistet einen Beitrag zum besseren Verständnis dieser wichtigen rechtlichen Rahmenbedingungen.

Veranstalter: ARS-Akademie für Recht, Steuern und Wirtschaft
Termin: 19.-20.09.2013
Ort: ARS-Seminarzentrum, Schallautzerstraße 2-4, 1010 Wien
 
Teilnahmegebühr: EUR 850, exkl. USt
Weitere Informationen: www.ars.at

Das neue Energierecht für die Industrie 
Seminar 

Energie ist die Lebensader der Industrie. Vorausschauende Energieversorgung, effiziente Energienutzung und profitable Energieverwertung zählen zu den Kernthemen der modernen Betriebsführung. Diese Aspekte stehen aktuell im besonderen Fokus der Gesetzgebung und des Vollzugs auf allen Ebenen (EU, Bund, Länder); von allen Seiten hagelt es Entwürfe und Entscheidungen mit z.T. weitreichenden Konsequenzen. Inmitten dieser Regulierungswut soll das Seminar Überblick und Update zur neuesten Rechtslage, Entscheidungspraxis und künftigen Entwicklungen für Verantwortungsträger und Berater von Industriebetrieben geben. Ziel ist es, die Chancen und Risiken zu erkennen und Handlungsfelder – von Genehmigungsverfahren bis zu den Vertragsverhandlungen – zu nutzen.

Veranstalter: ARS-Akademie für Recht, Steuern und Wirtschaft
Termin: 23.09.2013
Teilnahmegebühr: EUR 450, exkl. USt
Weitere Informationen: www.ars.at

EMAS-Erfahrungsaustausch 
Workshop/ 

Der "EMAS-Erfahrungsaustausch" ist ein Forum für registrierte EMAS-Betriebe und Organisationen beziehungsweise an einer Teilnahme interessierte Betriebe/Organisationen. Fach-Vorträge zum Thema EMAS und betrieblichem Umweltrecht stehen ebenso am Programm wie Diskussionen und Arbeitsgruppen unter den Mitglieder der teilnehmenden Organsationen. 

Veranstalter: Lebensministerium, Umweltbundesamt
Termin: 09.10.2013
Ort: BAUMANN/GLAS/1886 GmbH, 4342 Baumgartenberg/Perg
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: www.lebensministerium.at

Aktuelle Rechtsinformation

Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter europa.eu.int/eur-lex abrufen.

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Impressum

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Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

 

Chefredaktion: Anna Podovalova
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