Sollten Sie dieses E-Mail nicht ordentlich sehen, klicken Sie hier, oder kopieren Sie den folgenden Link in Ihren Browser:
http://www.oekomanagement-club.at/newsletter44/newsletter-44.html

Click here for the English version

Rückblick: EMAS-Konferenz in St. Pölten zeigt Wege für effektives Umweltmanagement
Bei der diesjährigen EMAS-Konferenz, die von 28.-29. Juni in St. Pölten abgehalten wurde, stand das Thema "Umweltmanagement zwischen Verantwortung und Chancen" im Mittelpunkt. Unterschiedliche Vortragende berichteten über die mit Umweltmanagement verbundenen Chancen und Erfolgsfaktoren.

"Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz bringen heute große wirtschaftliche Vorteile, sichern Wettbewerbsfähigkeit und sind in der Produktion und bei Dienstleistungsangeboten mittlerweile wichtige Qualitätskriterien", so Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Konferenz.
EMAS zeigt: Maßnahmen für den Klima- und Umweltschutz sind eng mit dem heimischen Wirtschaftswachstum verbunden. "Ökologie und Ökonomie schließen sich heute nicht mehr aus, im Gegenteil: Die Wirtschaft hat die positiven Effekte des Umweltschutzes für Wachstum und den Standort Österreich erkannt - und nutzt ihn. Green jobs sind krisensicher, bereits heute ist jeder 20. Arbeitsplatz ein green job", so Berlakovich.

Ein abschließender Höhepunkt der Veranstaltung war die Überreichung der EMAS-Preise 2011 an die besten Umweltmanagern und Umweltteams, sowie die Verleihung der EMAS-Urkunde an neu zertifizierte Organisationen.

EMAS steht für Eco Management and Audit Scheme und ist das Umweltmanagementsystem der Europäischen Union. Als erste Bundesdienststelle mit EMAS-Zertifizierung nimmt das Lebensministerium in Europa eine Vorreiterrolle ein. Österreich liegt mit rund 261 Eintragungen im europäischen Vergleich, bezogen auf die Einwohnerzahl, an erster Stelle. Im gesamten EU-Raum sind derzeit 4659 EMAS-Organisationen registriert. Mit 81 Prozent setzen vor allem Klein- und Mittelbetriebe europaweit die EMAS-Richtlinien um.

Mehr Informationen zur Konferenz und zu den Gewinnern finden Sie auf www.emas.gv.at. Den Tagungsband zur Konferenz mit den Vorträgen der Vortragenden, sowie Kurzbeschreibungen der Preisträger, können Sie hier herunterladen.
Klimaschutzbericht 2011 veröffentlicht
Der Klimaschutzbericht 2011 zieht eine Zwischenbilanz über zwei Jahre Kyoto-Zielperiode. Bis 2009 ist gegenüber dem Jahr 2005 ein abnehmender Trend der Treibhausgasemissionen festzustellen – zurückzuführen auf den verstärkten Einsatz Erneuerbarer Energieträger, Energie-Effizienzmaßnahmen und speziell im Jahr 2009 auf die Wirtschaftskrise, so die Expertenorganisation.
Im Jahr 2009 betrug die österreichische Treibhausgasbilanz 80,1 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent. Damit lagen die Emissionen ca. 5 Mio. Tonnen über dem jährlichen Durchschnittswert des Kyoto-Ziels. Gegenüber 2008 ist eine Emissionsreduktion von 6,9 Mio. Tonnen festzustellen.

"Für 2010 rechnen wir mit einem Anstieg der Treibhausgasemissionen, in den Emissionshandelsdaten spiegelt sich deutlich die Konjunkturerholung wider," erläutert Jürgen Schneider, Leiter des Programmbereichs Wirtschaft & Wirkung im Umweltbundesamt. Für die Erfüllung der Kyoto-Verpflichtungen rechnen die Experten mit rund 30 Mio. Tonnen CO2-Äquivalent, die zusätzlich über flexible Instrumente für den Zeitraum 2008 bis 2012 abgegolten werden müssen. Für die Klimaziele für 2020 gibt sich Jürgen Schneider vorsichtig: "Unsere Modellierungen zeigen, dass wir es in der Hand haben, die verbindlichen Klimaziele bis 2020 durch Maßnahmen im Inland zu erreichen. Dazu bedarf es allerdings eines verbindlichen Klimaschutzgesetzes, verpflichtender Regelungen im Bereich Energieeffizienz, Maßnahmen im Bereich Erneuerbarer Energieträger etc. – und nicht zu vergessen einer konsequenten, raschen und effizienten Umsetzung."

Aus der Analyse im Klimaschutzbericht 2011 wird deutlich: Von den Sektoren, die nicht im Emissionshandel umfasst sind, haben Verkehr und Raumwärme nach wie vor erhebliche Reduktionspotenziale.
Der Verkehrssektor ist 2009 mit rund 2,8 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente der Sektor mit der größten Abweichung zum sektoralen Ziel der Klimastrategie. Trotz deutlicher Emissionsminderungen durch den Einsatz von Biokraftstoffen sowie durch Effizienzsteigerungen bei Einzel-KFZ ist nicht absehbar, dass das sektorale Ziel der Klimastrategie erreicht wird. Bis 2020 sieht das Umweltbundesamt im Verkehrssektor bei Umsetzung der in der Energiestrategie vorgeschlagenen Maßnahmen ein großes Reduktionspotenzial.
Im Sektor Raumwärme lag der Treibhausgasausstoß zwar bereits 2009 um 0,6 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente unter dem Ziel der Klimastrategie; in diesem Sektor besteht aber großes zusätzliches Einsparungspotenzial.

Im Klimaschutzbericht analysiert das Umweltbundesamt jährlich die sektoralen Trends und wirtschaftliche Einflussfaktoren der Treibhausgasemissionen in Österreich seit 1990 und stellt sie nationalen, europäischen und internationalen umweltpolitischen Zielen gegenüber.

Weitere Details, sowie den vollständigen Klimaschutzbericht, finden Sie auf www.umweltbundesamt.at.
Ökostromgesetz 2012 beschlossen
Im Juli wurde die neue Ökostromgesetz-Novelle im Parlament beschlossen.

Diese sieht eine Aufstockung der Fördermittel auf 50 Mio. Euro pro Jahr vor, die bis 2021 jährlich um 1 Mio. Euro auf 40 Mio. Euro sinken sollen. Von dem pro Jahr zur Verfügung stehenden Fördervolumen soll die Photovoltaik nun 8 Millionen Euro statt bisher 2,1 Millionen bekommen, Windkraft 11,5 Millionen Euro, Kleinwasserkraft 1,5 Millionen Euro und Biomasse sowie Biogas 10 Millionen Euro pro Jahr. Weitere 19 Mio. Euro stehen in einen "Resttopf" zur Verfügung, der unter Wind, Kleinwasserkraft und "kosteneffizienten Photovoltaik-Anlagen" aufgeteilt wird.
Das Gesetz sieht auch vor, die enormen Wartelisten bei den Förderanträgen abzubauen. Dafür werden zusätzliche Mittel in der Höhe von 110 Millionen Euro bereitgestellt, jedoch zu Abschlägen zwischen 2,5 und 22,5% gegenüber den derzeitigen Einspeisetarifen.
Zugunsten einer höheren Planungssicherheit wurde die Laufzeit des Gesetzes bis 2020 verlängert.
Einmalig werden 80 Millionen Euro an Investitionen in Windkraft getätigt, Photovoltaikanlagen erhalten einen einmaligen Investitionszuschuss von 28 Millionen, und 20 Millionen werden für Projekte in der Kleinwasserkraft bereitgestellt.

"Mit dem Ökostromgesetz steht der Weg zur Energieautarkie Österreichs offen", betont der Umweltminister Niki Berlakovich. "Nach langen Verhandlungen konnten gegenüber dem Erstentwurf des Ökostromgesetzes Verbesserungen vorgenommen und für die erneuerbaren Energietechnologien alles herausgeholt werden. In intensiven Gesprächen und vielen Verhandlungsrunden konnten die Interessen der Ökostrombranche, der Wirtschaft und der Konsumenten unter einen Hut gebracht werden. Wir haben letztlich gemeinsam ein gutes Ergebnis für alle erzielt", so der Umweltminister.
Auch der EEÖ, der Dachverband der Erneuerbaren in Österreich, zeigte sich erfreut und erleichtert angesichts der Beschlussfassung.

Rechtskräftig ist bis dato nur der Teil der Novelle, der den Abbau der Warteliste von eingereichten Projekten betrifft. Für das Inkrafttreten des Hauptteils der Novelle muss die EU-Kommission der Gesetzesänderung zustimmen.

Den Gesetzestext der Novelle finden Sie hier.
Förderung von Projekten für Öko-Innovation
Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft beteiligt sich an der ersten gemeinsamen Ausschreibung im Rahmen des EU-Projektes Eco Innovera. Internationale Konsortien mit österreichischen Partnern sind aufgefordert, Projektanträge bis spätestens 30.09.2011 über die Projekthomepage einzureichen. 
Öffentliche und private Forschungseinrichtungen, Non-Profit-Organisationen als auch Industriebetriebe, insbesondere KMU, sind eingeladen teilzunehmen.

Die 1. Gemeinsame Ausschreibung konzentriert sich auf die Ressourceneffizienz als Haupttreiber für Öko-Innovationen wie neue Geschäftsmodelle und systemische Ansätze, zu folgenden Themen:
  • Paradigmenwechsel: Die Öko-Innovation zielt auf die Entstehung neuer Arten von nachhaltiger Produktion / nachhaltigem Verbrauch ab und betrachtet dabei die gesamte Wertschöpfungskette (Lebenszyklus-Ansatz), z.B. durch die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.
  • Nachhaltige industrielle Prozesse und Produkte: ECO-INNOVERA fördert Forschung mit dem Ziel ökologischer Verbesserungen in industriellen Sektoren mit großer Bedeutung für die Emission von Treibhausgasen, Ressourcen- und Energieeffizienz, Abfallverursachung oder Umweltverschmutzung (Wasser, Luft, Boden).
  • Recycling und Wiederverwertung.
Ausgenommen sind Projekte die sich mit Energieerzeugung (z.B. erneuerbare Energie), Transport und Mobilität, Produkten aus Holzwerkstoffen und Holzfasern als auch mit Energieeffizienz in Gebäuden befassen. Projekte in diesen Bereichen werden durch bestehende andere Instrumente auf europäischer Ebene behandelt.

Weitere Informationen zum Call erhalten Sie auf www.eco-innovera.eu/jointcall1 bzw. durch Kommunalkredit Public Consulting, DI Norbert Peherstorfer (n.peherstorfer@kommunalkredit.at).
"Grüne Hauptstadt Europas" gesucht
Die Europäische Kommission hat ihre Suche nach der "Grüne Hauptstadt Europas" begonnen. Städte, die sich für den Titel im Jahr 2014 bewerben wollen, haben für ihre Anmeldung bis 14. Oktober Zeit.
Den Titel erhalten Städte, die eine Vorreiterrolle für umweltfreundliches städtisches Leben übernehmen und als Vorbilder und Ideengeber für andere Städte wirken können. Bewerben können sich alle Städte mit mehr als 200 000 Einwohnern in ganz Europa.

Die Auszeichnung hat insbesondere drei Ziele:
  • diejenigen Städte anzuerkennen, die nachweislich hohe Umweltziele erreichen;
  • den Städten Anreize zu geben, sich ehrgeizige Ziele für künftige Verbesserungen beim Umweltschutz und bei der nachhaltigen Entwicklung zu setzen;
  • Vorbilder aufzuzeigen, die anderen Städten Anregungen geben können und die in allen europäischen Städten für nachahmenswerte Verfahren und Erfahrungen werben.
Die Bewerbungen werden anhand von 12 Indikatoren geprüft: lokaler Beitrag zum weltweiten Klimaschutz, Verkehr, städtische Grünflächen, Lärm, Abfallaufkommen und -bewirtschaftung, Natur und biologische Vielfalt, Luftqualität, Wasser­verbrauch, Abwasserbehandlung, Öko-Innovation und Schaffung dauerhafter Beschäftigung, Umweltmanagement der lokalen Behörden und Energieeffizienz.
Die Auszeichnung wird von einer internationalen Jury verliehen, die von einem Ausschuss anerkannter Fachleute aus verschiedenen Umweltschutzbereichen unterstützt wird.
Der aktuelle Titelträger ist die deutsche Stadt Hamburg, die Stockholm abgelöst hat. Der Gewinner der aktuellen Ausschreibung wird im Juni 2012 bekannt gegeben.

Mehr Informationen sowie das Online-Formular für die Bewerbung finden Sie unter www.europeangreencapital.eu.
Gesucht: Bündnispartner für den "klima:aktiv pakt2020"
Großbetriebe tragen die österreichischen Klima- und Energieziele mit und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung der Lebensqualität. Mit dem klima:aktiv pakt2020 wurde von Umweltminister Nikolaus Berlakovich das Klimaschutzbündnis für österreichische Großbetriebe gegründet. Bis 5. Oktober 2011 haben Betriebe die Möglichkeit, sich als Bündnispartner des klima:aktiv pakt2020 zu bewerben.

Maximal zehn Betriebe werden dieses Jahr in den Kreis der Bündnispartner des klima:aktiv pakt2020 aufgenommen, und nehmen damit eine öffentliche Vorbildrolle in Fragen des Klimaschutzes und der Energieeffizienz ein. Grundlage für die Teilnahme am Pakt bildet eine freiwillige Zielvereinbarung, mit der sich jeder Bündnispartner zur Einhaltung der österreichischen Klimaschutzziele verpflichtet. Auf Basis der Werte von 2005 gelten eine 16%ige Reduktion der CO2-Emissionen, einen 20%ige Steigerung der Energieeffizienz und die Deckung von 34% des Gesamtenergiebedarfs durch Erneuerbare Energien als Minimalziele.
Der klima:aktiv pakt2020 steht aber nicht nur für das Erreichen von Klimazielen. Das profunde Know-how der klima:aktiv Programme wird gemeinsam mit den Bündnispartnern, mit den Experten von klima:aktiv und führenden Technologieunternehmen in einem interaktiven Prozess ständig weiterentwickelt.
Umfassende und professionelle Beratung für die Gesamtziele sowie unkomplizierte Abwicklung von Förderungen für Umweltmaßnahmen sind durch die enge Zusammenarbeit mit den betrieblichen Energieberatungen der Länder sowie mit der Kommunalkredit Public Consulting garantiert. Die Bündnispartner stehen im Zentrum dieses Prozesses, werden zu Pionieren in Energieeffizienzfragen und definieren durch technologische Führerschaft den State of the Art.

Für die Bewerbung zum klima:aktiv pakt2020 ist ein Grobkonzept vorzulegen, das neben einer kurzen Beschreibung der bisherigen Tätigkeiten die individuellen Ziele sowie die Skizze eines Maßnahmenplans enthält (siehe Einreichunterlagen).

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.klimaaktiv.at.
Auszeichnung für betriebliche Energieeffizienz
Ab sofort können Betriebe, die im Zeitraum vom Jänner 2009 bis September 2011 Energieeffizienzmaßnahmen erfolgreich abgeschlossen haben, ihre Projekte bei der Österreichischen Energieagentur einreichen.
Die Einladung zur Einreichung erfolgt im Rahmen des klima:aktiv Programms energieeffiziente betriebe. Das Programm zeigt Möglichkeiten auf, die oft beachtlichen und einfach zu nutzenden Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz, die in der Industrie und in produzierenden Betrieben schlummern, zu finden und zu hebeln.

Teilnahmeberechtigt sind alle österreichischen Unternehmen. Die eingereichten Projekte müssen bis 30. September 2011 nachweislich eine relevante Energieeinsparung erbringen und zu einer Reduktion der CO2 Emissionen führen. Projekte aus dem Mobilitätsbereich und Maßnahmen für Wohngebäude sind ausgeschlossen. Maßnahmen für Nicht-Wohngebäude werden nur akzeptiert, wenn sie den klima:aktiv Basiskriterien entsprechen.
Einsendeschluss für die Einreichung ist der 30. September 2011. Eine Jury wird die Einreichungen überprüfen; bei entsprechender Relevanz der Energieeinsparung werden die Personen, die wesentlich an den Projekten mitgewirkt haben, zur Veranstaltung eingeladen.

Die Auszeichnungsveranstaltung findet am 14. Dezember in Wien statt. Die Ehrung der prämierten Betriebe erfolgt durch Umweltminister Niki Berlakovich im Rahmen der Veranstaltung.
Weitere Informationen sowie Details zu den Kriterien zur Einreichung finden Sie auf www.klimaaktiv.at.
Förderung nachhaltiger Abfallvermeidung
Die Öko-Box hat in Kooperation mit der Tanzer Consulting GmbH einen Fonds eingerichtet, über welchen auch im Jahr 2011 Projekte im Zusammenhang mit nachhaltiger Abfallvermeidung gefördert werden. Die vom Beirat des Fonds ausgewählten Projekte werden mit einem Zuschuss bis zu € 20.000,- bzw. bis zu 100% der Projektkosten unterstützt. Projektträger können sowohl Unternehmen als auch Private sein.

Die Einreichfrist für die nächste Evaluierungsrunde endet mit 30. September 2011.

Die Förderbedingungen und die nötigen Unterlagen zur Projekteinreichung stehen auf der Web-Site unter www.tanzerconsulting.com zur Verfügung. 
Raiffeisen-Leasing GmbH für klimafreundlichen Mobilitätsmaßnahmen ausgezeichnet
Die Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement GmbH wurde im Rahmen des Programms klima:aktiv mobil für den Erwerb zweier weiterer Elektroautos ausgezeichnet.

Über die Plattform RL-Mobil bietet Raiffeisen-Leasing Elektrofahrzeuge für Firmen-, Kommunalflotten und für Privatkunden an. "Wir engagieren uns seit Jahren für klimafreundlichere Mobilität und erzielen damit auch wirtschaftliche Erfolge. Mit den beiden zusätzlichen Elektrofahrzeugen sparen wir weitere 9,76 Tonnen CO2 pro Jahr ein", zeigt sich Mag. Peter Engert, Sprecher der Geschäftsführung der Raiffeisen-Leasing GmbH, zufrieden.
"Der Mobilitätsbereich ist einer der Hauptverursacher klimaschädlicher Treibhausgase, daher müssen wir hier Antworten für die Zukunft finden. Elektromobilität ist eine solche Antwort, daher unterstützen wir Unternehmen etwa bei der Anschaffung entsprechender emissionsarmer Fahrzeuge. Ein KFZ-Leasinganbieter wie die Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement GmbH, Tochter der Raiffeisen-Leasing GmbH, ist natürlich ein Multiplikator, der sich sehr positiv auf die Bekanntheit des Angebots am Markt für Elektrofahrzeuge auswirkt", so Umweltminister Niki Berlakovich bei der Urkundenüberreichung.

Ziel der klima:aktiv Programms ist, bis 2020 insgesamt 250.000 E-Fahrzeuge auf die Straße zu bringen. klima:aktiv mobil unterstützt auch Fuhrparkumstellungen Die Klimaschutzinitiative klima:aktiv mobil umfasst Beratungs-, Förderungs-, Bewusstseinsbildungs- und Ausbildungsprogramme. Ziel ist die Motivation und Unterstützung von Betrieben, Städten und Gemeinden, der Freizeit- und Tourismusbranche, von Schulen und Jugendeinrichtungen bei der Entwicklung und Umsetzung von klimaschonenden Mobilitätsprojekten. Mit den einfachen Förderpauschalen bei Fuhrparkumstellungen bestehen besonders für Unternehmen attraktive Anreize in umweltfreundliche Mobilität zu investieren. So wurden bisher rund 5.300 Fahrzeuge mit alternativem Antrieb durch klima:aktiv mobil gefördert. Die Förderpauschale beträgt zum Beispiel 400 Euro bei einem Hybrid-Fahrzeug, 1.000 Euro bei einem CNG-Fahrzeug mit Biogas oder 5.000 Euro bei einem Elektro-Auto mit Ökostrom. Derzeit ist die Anschaffung von E-Bikes mit 200 Euro, und bei nachweislicher Verwendung von Ökostrom in Höhe von 400 Euro förderbar. 1.800 klima:aktiv mobil Partner sparen derzeit bereits 450.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein.

Nähere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auf www.klimaaktiv.at.

Neues aus Niederösterreich

Hier finden Sie den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.

Neues aus Salzburg

Neuigkeiten vom umwelt.service.salzburg erfahren Sie auf www.umweltservicesalzburg.at.

Neues aus der Steiermark

Neues von der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit finden Sie auf www.win.steiermark.at.   

 

Neues aus Wien

Neuigkeiten vom ÖkoBusinessPlan Wien erfahren Sie auf hier.

 

Veranstaltungen

Mit EMAS zu ökologisch aktiven Gemeinden, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen 
Workshop 2 der Workshopreihe 2011 

Das Lebensministerium und der ÖWAV als Kooperationspartner unterstützen bereits zum 5. Mal mit der 6-tägigen Workshopreihe Gemeinden, Verbände und öffentliche Einrichtungen, ein Umweltmanagement nach EMAS aufzubauen. Die Ergebnisse der bisher durchgeführten Workshops mit 40 Einrichtungen zeigen, dass dieser Weg richtig ist.
Das Lebensministerium und der ÖWAV laden Interessierte ein, an der EMAS-Workshopreihe 2011/2012 teilzunehmen und die bisherigen Erfahrungen zu nutzen. 

Veranstalter: Lebensministerium, ÖWAV, Österreichischer Städtebund, Österreichischer Gemeindebund
Termin: 27.-28.09.2011 
Ort: Bad Goisern
Teilnahmegebühr: EUR 550 für ÖWAV-Mitglieder und Mitglieder des Österreichischen Gemeinde- und Städtebundes / EUR 750 für Nichtmitglieder (inkludiert 2 Personen pro Gemeinde/Verband/Einrichtung)
Weitere Informationen: www.oewav.at

Ökosan '11
Kongress 

Innerhalb der dreitägigen, internationalen Konferenz, die bereits zum vierten Mal stattfindet, werden Themen rund um die hochwertige energetische und ökologische Gebäudesanierung mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Forschung analysiert und aufgezeigt.  Der Schwerpunkt liegt im Besonderen auf der Vermittlung von Ergebnissen oder Know-How für wirtschaftlich umsetzbare, innovativ technische und organisatorische Lösungen im Sinne eines Plus-Energiehauses bei der Sanierung großvolumiger Bauten. Einzelne Vortragende werden eingeladen, ihre Konzepte, Technologien oder Beispiele zu präsentieren.

Veranstalter: AEE Intec
Termin: 28.-30.09.2011
Ort: Minoritensaal, Mariahilferplatz 3, 8020 Graz
Teilnahmegebühr: EUR 410 (gesamte drei Tage) / EUR 340 (2 Tage) / EUR 220 (Einzeltag)
Weitere Informationen: www.aee-intec-events.org

Nachhaltige Beschaffung in Aktion
Konferenz

Im Juli 2010 hat der Ministerrat den österreichischen Aktionsplan für nachhaltige öffentliche Beschaffung (naBe-Aktionsplan) beschlossen. Auch die Landesumweltreferenten-Konferenz unterstützt dessen Umsetzung. Der naBe-Aktionsplan zielt darauf ab, dass öffentliche Auftraggeber nachhaltige Produkte, Dienst- und Bauleistungen beschaffen. Die Konferenz beschäftigt sich mit den aktuellen Entwicklungen auf diesem Gebiet auf nationaler und europäischer Ebene, zeigt Good-Practice-Beispiele und bietet eine Plattform zum Erfahrungsaustausch.

Veranstalter: Lebensministerium
Termin: 05.10.2011
Ort: Raiffeisen-Forum Wien, Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen Platz 1,
1020 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: www.emas.gv.at

Gefährliche Abfälle – Lagerung, Sammlung, Behandlung
Seminar

Beim Transport, Umgang und bei der Zwischenlagerung von gefährlichen Abfällen ist eine Vielzahl von gesetzlichen und fachlichen Bestimmungen zu beachten. Diese Veranstaltung soll nicht nur die aktuellen rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen aufzeigen und auf die Gefahren durch chemische Stoffe bei der Lagerung und Behandlung von gefährlichen Abfällen hinweisen, sondernauch aktuelle Planungsinstrumente, Behandlungstechnologien und Systemlösungen vorstellen.

Veranstalter: ÖWAV, Montanuniversität Leoben
Termin: 06.10.2011
Ort: Montanuniversität Leoben, Roseggerstraße 12, 8700 Leoben
Teilnahmegebühr: EUR 210 für ÖWAV-Mitglieder / EUR 360 für Nicht-Mitglieder (exkl. USt)
Weitere Informationen: www.oewav.at

Österreichische Wasserwirtschaftstagung 2011 "Jahrzehnt neuer Herausforderungen – Finanzierung, Organisation, Betrieb und Instandhaltung"
Tagung

Die Österreichische Wasserwirtschaftstagung 2011 beschäftigt sich mit den zukünftigen Herausforderungen an die Wasserwirtschaft am Beginn eines neuen Jahrzehnts. Insbesondere werden die Themen Finanzierung, Organisation, Betrieb und Instandhaltung behandelt. Gemeinsam mit ca. 300 VerantwortungsträgerInnen von Kommunen, Verbänden, Wirtschaft, Planern, Anlagenbetreiben, Ausrüstern und Wissenschaft werden bei dieser Tagung wesentliche Zukunftsfragen der Österreichischen Wasserwirtschaft diskutiert. Vortragende aus dem In- und Ausland werden Herausforderungen und Lösungen aufzeigen. 

Veranstalter: ÖWAV, Lebensministerium, Land Niederösterreich
Termin: 11.-12.10.2011
Ort: Landtagssitzungssaal, Landhausplatz 1, Haus 1b, 3109 St. Pölten
Teilnahmegebühr: EUR 360 für ÖWAV-Mitglieder / EUR 500 für Nicht-Mitglieder (exkl. USt)
Weitere Informationen: www.owav.at

European Network on Soil Awareness Meeting
Tagung

In zwei Halbtagen präsentieren Experten Fachvorträge zum Thema Bodenschutz und Bildung. Informationsstände und Aktionen bieten Interessierten, z.B.  aus anderen Fachbereichen wie der Raumplanung oder Gemeindevertretern, Beispiele für Lehrgänge, Materialien und Zugänge zur Bewusstseinsbildung. Ziel von ENSA ist, die Experten und Interessierte zum Thema Bodenschutz und Bodenbewusstseinsbildung zusammenzubringen und die Implementierung von lokalen Netzwerken sowie den Erfahrungsaustausch zu fördern.

Veranstalter: Europäische Kommission, Umweltbundesamt, u.a.
Termin: 13.-14.10.2011
Ort: UFT Universitäts– und Forschungszentrum Tulln, Konrad Lorenz Straße 20, A - 3430 Tulln
Teilnahmegebühr: EUR 75
Weitere Informationen: www.bodeninfo.net

EMAS Erfahrungsaustauch
Workshopreihe

Der nächste EMAS Erfahrungsaustausch findet am 20. Oktober 2011 im EMAS zertifizierten Landeskrankenhaus Wolfsberg zum Thema E-Mobilität statt. Die Workshopreihe "EMAS Erfahrungsaustausch" soll für alle Teilnehmer als Diskussionsplattsplattform dienen, mit dem Ziel Lösungen für unterschiedliche Problemstellungen zu finden, Information über neue rechtliche Vorschriften zu vermitteln und Hilfestellung für Betriebe bei der Umsetzung des Umweltmanagementsystems zu geben. Die vom  Lebensministerium initiierte und finanzierte Workshopreihe soll als Unterstützung für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Betrieb dienen.

Veranstalter: Lebensministerium
Termin: 20.10.2011
Ort: LKH Wolfsberg, Paul Hackhofer Straße 9, 9400  Wolfsberg
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: www.emas.gv.at

Nachhaltige Entwicklung, Ökosystemleistungen und Biodiversität: Warum wir uns Natur leisten müssen
Internationale Tagung 

Hochrangige Experten werden versuchen, die Faktoren zu benennen und Lösungsvorschläge für die globale Biodiversitätskrise vorzubringen. Auch dem Aspekt des ökonomischen Wertes von Biodiversität und der Einbindung in eine generelle Diskussion um nachhaltige Entwicklung wird besonderes Augenmerk geschenkt werden. Im Rahmen der Tagung werden EU-Umweltkommissar Janez Potocnik, Umweltminister Nikolaus Berlakovich und NÖ Landesrat Stephan Pernkopf konkrete Maßnahmen und strategische Instrumente zur Erreichung der neuen Biodiversitätsziele auf den Ebenen der EU, des Bundes und des Bundeslandes erläutern. 

Veranstalter: Umweltdachtverband, Ökosoziales Forum, Umweltbundesamt, u.a.
Termin: 24.10.2011
Orte: Europahaus, Linzer Straße 429, 1140 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: www.umweltbundesamt.at 

REACH Workshopreihe
Workshopreihe

Vor allem kleine und mittlere Unternehmen stehen durch die umfassenden und tiefgreifenden Veränderungen im Chemikalienrecht vor neuen Herausforderungen. Um für die mannigfaltigen Fragestellungen möglichst effizient Hilfestellungen leisten zu können, bietet das Umweltbundesamt eine Workshop-Reihe zu beiden Gesetzestexten an: Die einzelnen Workshops sind unabhängige Module und können je nach individueller Fragestellung - separat oder in beliebigen Kombinationen zusammengestellt - besucht werden. 

Veranstalter: Umweltbundesamt
Termin: ab 10.11.2011
Ort: Umweltbundesamt, Spittelauer Lände 5, 1090 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 500 exkl. USt pro Modul
Weitere Informationen: www.umweltbundesamt.at

RENEXPO® Austria 2011
3. Internationale Energiefachmesse

Die RENEXPO® Austria bildet die gesamte Bandbreite der dezentralen Energieerzeugung, intelligenten Energieverteilung und effizienten Energieverwendung ab. Nationalen und internationalen Akteuren der Branche wird eine Plattform zum Wissenstransfer und Networking geboten. Im Rahmen der Veranstaltung findet auch ein Fachkongress statt: Referenten aus Forschung, Entwicklung und Planung erläutern erfolgversprechende Innovationen, zukünftige Trends, neueste Technologien und praxisorientierte Lösungen.

Veranstalter: REECO, u.a.
Termin: 24.-26.11.2011
Ort: Messezentrum Salzburg, Am Messezentrum 1, 5020 Salzburg
Teilnahmegebühr: Eintrittspreis EUR 10
Weitere Informationen: www.renexpo-austria.at

Aktuelle Rechtsinformation

Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter europa.eu.int/eur-lex abrufen.

Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchten, senden Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff "Abbestellen" an club@oekomanagement.at

Impressum

Herausgeber: Ökomanagement NÖ-Club
Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

 

Chefredaktion: Anna Podovalova
Geschäftsführer: Hans Günter Plescher MAS
Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien
Tel./Fax: 01 / 714 5690
club@oekomanagement.at