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EMAS-Konferenz 2011

Die EMAS Konferenz 2011 findet heuer in St.Pölten in Kooperation mit dem Amt der NÖ Landesregierung  unter dem Titel „Umweltmanagement – zwischen Verantwortung und Chance“ von 28. – 29. Juni 2011 statt.  Im Rahmen der Konferenz werden auch heuer wieder Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung referieren sowie Unternehmen für ihre Umweltleistungen mit dem EMAS Preis 2011 ausgezeichnet.  

Außerdem findet im Rahmen der Konferenz auch die feierliche Verleihung des EMAS-Preises statt, mit dem Unternehmen und Organisationen für ihr vorbildhaftes Umweltmanagement ausgezeichnet werden. Der Preis wird seit 1995 verliehen, seit einigen Jahren wird darüber hinaus die Auszeichnung für die besten Umweltmanager vergeben.

Details zur Veranstaltung finden Sie auf www.emas.gv.at.

Die Einladung zur Veranstaltung finden Sie hier

Kommission veröffentlicht Fahrplan für ein energieeffiztes Europa bis 2050

Die Europäische Kommission hat im März einen Fahrplan für die Umgestaltung der Europäischen Union in eine wettbewerbsfähige CO2-arme Wirtschaft bis 2050 angenommen. Der Fahrplan beschreibt den kostengünstigsten Weg zur Verwirklichung des EU-Ziels, die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80-95% gegenüber 1990 zu reduzieren.
Die Kommission veröffentlichte auch ein nicht verbindliches Zwischenziel einer Emissionssenkung um 25% (statt dem derzeitigen Ziel von 20%) bis 2020. Dieses könne erreicht werden, sofern die EU ihr Ziel einer 20-prozentigen Verbesserung der Energieeffizienz aus dem  „Klima- und Energiepakets“ verwirklichen kann.

Konkrete sektorenspezifische oder nationale Ziele wurden im Fahrplan nicht gesetzt. Stattdessen soll 2013 überprüft werden, ob die Notwendigkeit besteht die derzeitigen Ziele und Maßnahmen anzupassen.
Für die Zielerreichung verlässt sich das Strategiepapier zu einem großen Teil auf die Weiterführung der derzeitigen Maßnahmen, die zu den notwendigen Emissionsminderungen bis 2050 führen sollen.
Weitere 30% sollen aus der Umsetzung eines Gesetzes zu leistungsbasiertem Energie-Contracting kommen. Die restlichen Emissionsminderungen sollen durch zusätzliche Maßnahmen erreicht werden, z.B. durch die Vorgabe, jährlich mindestens 3% aller öffentlichen Gebäude zu sanieren, sowie durch Anreize für Energieeffizienzmaßnahnen im privaten Wohnbau.
Ein Weg, die Emissionsminderungen weiter voranzutreiben, könnte auch die schrittweise Reduktion der im EU-Emissionshandel zirkulierenden Zertifikate sein, was zu einem Preisanstieg der Verschmutzungsrechte führen, und somit einen Anreiz für Investitionen in energieeffizientere Technologien schaffen würde.

Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf http://ec.europa.eu/.

Weißbuch Transport 2050 vorgelegt

Die Europäische Kommission hat im Früjahr 2011 eine umfassende Strategie (Verkehr 2050) für ein wettbewerbsfähiges Verkehrssystem verabschiedet, das die Mobilität verbessern, wesentliche Hindernisse in Schlüsselbereichen beseitigen und zu mehr Wachstum und Beschäftigung führen soll. 

Zu den wichtigsten Zielen für 2050 gehören:

  • Erreichung eines 40-%-Anteils CO2-emissionsarmer nachhaltiger Flugkraft­stoffe, Verringerung der CO2-Emissionen von Schiffen um mindestens 40 %. 
  • Verlagerung von 50 % des Personen- und Güterverkehrs über mittlere Entfernungen zwischen Städten auf Eisenbahn und Schiffe.

Dafür nennt das Strategiepapier eine Reihe von Maßnahmen, darunter:

  • Eine Generalüberholung des Rechtsrahmens für den Schienenverkehr, um die Attraktivität und Tragfähigkeit des Personen-und Güterverkehrs über Mittelstrecken (<300 km) zu steigern.
  • Neue Infrastruktur-Vorschläge für die Erreichung eines zentralen europäischen "multi-modalen" Verkehrsnetzes.
  • Ein Maßnahmen-Paket, um die Effizienz und die Kapazität der Flughäfen zu erhöhen.
  • Eine Mitteilung über die Binnenschifffahrt sowie eine Initiative zur Beseitigung von Hindernissen für die Schifffahrt.
  • Beseitigung der Beschränkungen für die Kabotage.
  • Ein neuer Ansatz für Straßennutzgebühren auf Basis des "Verursacherprinzips" und des "Nutzer zahlt"-Prinzips. Dies beinhaltet auch Leitlinien für die Anwendung von Infrastrukturkosten auf Personenkraftwagen.


Die Umsetzung eines Großteils der Maßnahmen soll allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt, ab 2014, erfolgen.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.euractiv.com
Das Weißbuch finden Sie hier.

Kommission stellt 267 Mio. EUR für LIFE+ Förderung von Umweltprojekten bereit  

Die Europäische Kommission hat ihre jährliche Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen zur Finanzierung durch das europäische Finanzierungsinstrument für die Umwelt LIFE+ veröffentlicht. Insgesamt stehen 267 Mio. EUR in Form von Kofinanzierungsmitteln für Finanzhilfevereinbarungen zur Verfügung.

Das LIFE+-Programm ist in drei Teilbereiche untergliedert:
  • Mit LIFE+-Projekten im Bereich Natur und biologische Vielfalt soll die Erhaltung gefährdeter Arten und Lebensräume verbessert werden. Projekte unter dieser Überschrift tragen zur Durchführung der EU-Vogelschutzrichtlinie und der Habitat-Richtlinie sowie zum Natura-2000-Netz und zum Ziel der EU, den Verlust der biologischen Vielfalt einzudämmen, bei. Der Höchstsatz der Kofinanzierung kann bei prioritären Arten und Lebensräumen bis zu 75 % betragen, liegt aber normalerweise bei 50 %.
  • Bei LIFE+-Projekten zur Umweltpolitik und Verwaltungspraxis handelt es sich um innovative Vorhaben und Pilotprojekte, die zur Entwicklung politischer Konzepte, Technologien, Methoden und Instrumente in zahlreichen Bereichen, wie Luft, Wasser, Abfall, Klima, Boden und Landwirtschaft, beitragen. Im Rahmen dieses Teils von LIFE+ werden auch Projekte unterstützt, durch die die Umsetzung des EU-Umweltrechts verbessert, die umweltpolitische Wissensgrundlage ausgebaut und Umweltinformationsquellen durch Überwachungssysteme (einschließlich der Waldüberwachung) entwickelt werden. Diese Projekte können bis zu 50 % kofinanziert werden.
  • LIFE+-Projekte im Teilbereich Information und Kommunikation stehen in Zusammenhang mit Kommunikations- und Sensibilisierungskampagnen zu Fragen des Umwelt- und Naturschutzes sowie des Schutzes der biologischen Vielfalt und mit Projekten zum Thema Waldbrandschutz (Sensibilisierung, besondere Ausbildungsmaßnahmen).
Schlusstermin für die Einreichung ist der 15. Juli 2011.
Detaillierte Bewerbungsunterlagen finden sich unter http://ec.europa.eu/environment/life/funding/lifeplus.htm.

Neue Förderoffensive für Thermische Sanierung

Niki Berlakovich und Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner präsentierten gemeinsam die neue Förderoffensive für die thermische Sanierung. Ab dem 1. März stehen dafür 100 Millionen Euro zur Verfügung, davon 70 Millionen Euro für den privaten Wohnbau und 30 Millionen Euro für Betriebsgebäude.
Unternehmen können ab dem 28. März online bei der KPC-Kommunalkredit Public Consulting einreichen.

Als förderungsfähige Maßnahmen gelten unter anderem die Dämmung der obersten Geschossdecke bzw. des Daches, die Dämmung der Außenwände, der untersten Geschossdecke oder des Kellerbodens sowie die Sanierung bzw. der Austausch von Fenstern und Außentüren.
Für Betriebsgebäude werden zusätzlich folgende Maßnahmen unterstützt: der Einbau von Wärmerückgewinnungsanlagen bei Lüftungssystemen im Zuge der thermischen Sanierung sowie Verschattungs-Systeme zur Reduzierung des Kühlbedarfs. Zusätzlich sind in Kombination mit Sanierungsmaßnahmen Umstellungen auf den effizienteren Einsatz von Energie förderfähig - wie zum Beispiel Wärmerückgewinnung, der Ersatz bestehender Heizungssysteme durch eine Biomasse-Einzelanlagen, der Einbau thermischer Solaranlagen, der Anschluss an Fernwärme sowie der Einbau von Wärmepumpen.
Die Förderhöhe für Betriebe orientiert sich an der erzielten Sanierungsqualität und dem entsprechend sinkenden Heizwärme- und Kühlbedarf. Einen Zuschlag gibt es für die Kombination von Sanierungsmaßnahmen mit technischen Verbesserungen zur effizienteren Energienutzung.

Alle Details zur Förderaktion und für Ihre Einreichungen erhalten Sie auf der Homepage der KPC (www.publicconsulting.at) und bei den österreichischen Bausparkassen.
Einreichungen für den Energy Globe Award 2011 möglich
Ab sofort können wieder nachhaltige Umweltprojekte zum ENERGY GLOBE Award 2011 eingereicht warden.
Der ENERGY GLOBE zählt zu den weltweit renommiertesten Umweltpreisen, an dem sich jedes Jahr über 100 Länder mit rund 800 Projekten beteiligen. Er wird jedes Jahr in Österreich als regionaler Bundesländer-Award und nationaler Austria Award vergeben. Die Wirtschaftskammer Wien ist bereits das 7. Jahr Kooperationspartner des Energy Globe und veranstaltet jährlich die feierliche Preisverleihung des Energy Globe Wien.

Sie sind auch heuer wieder herzlich eingeladen, Ihr Projekt mit Schwerpunkt Energieeffizienz, Einsatz erneuerbarer Energieformen oder nachhaltige Ressourcennutzung einzureichen und damit einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.
Einreichungen sind kostenlos und in den Kategorien Erde, Feuer, Wasser, Luft und Jugend möglich. Einreichschluss ist der 17. Juni 2011.

Alle Infos und Details zu den Teilnahmebedingungen und das Teilnahmeformular (mit einer ausführlichen Liste über mögliche Projekte je Kategorie) zum Download finden Sie hier und auf www.energyglobe.at.
Nachhaltigkeitspreis ASRA ausgeschrieben
Der Nachhaltigkeitspreis ASRA (Austrian Sustainability Reporting Award) wird jährlich als Auszeichnung des besten Nachhaltigkeitsberichtes eines österreichischen Unternehmens vergeben. Zum nunmehr 11. Mal verleiht die Kammer der Wirtschaftstreuhänder gemeinsam mit Kooperationspartnern diese Auszeichnung. Ziel des ASRA ist es, den Trend zu einer Nachhaltigkeitsberichterstattung in Österreich auf internationalem Niveau zu fördern und auf innovative Berichte aufmerksam zu machen.

Einreichungen sind in den folgenden vier Kategorien möglich:
  • Nachhaltigkeitsbericht großer Unternehmen;
  • Nachhaltigkeitsbericht von Klein- und Mitteletrieben (bis 250 Mitarbeiter);
  • Nachhaltigkeitsbericht von Mikro-Unternehmen (weniger als 10 Mitarbeiter);
  • Integrierter Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht.
Die Einreichfrist gilt noch bis 30. September 2011.

Mehr Informationen zum ASRA finden Sie auf www.kwt.or.at und www.sustainabilityreporting.eu.

Solarpreis 2011 ausgeschrieben

Die nationalen und Europäischen Solarpreise werden von EUROSOLAR AUSTRIA seit 1994 an Gemeinden, kommunale Unternehmen, private Personen, Ingenieure, Architekten, Eigentümer von Anlagen sowie an Organisationen vergeben, die sich besonders um die Nutzung Erneuerbarer Energien verdient gemacht haben. Mit der Verleihung soll das Thema Erneuerbare Energien in die breite Öffentlichkeit getragen werden.

Die Europäischen Solarpreise werden durch die jeweiligen nationalen EUROSOLAR-Sektionen zugleich in mehreren europäischen Ländern ausgeschrieben und von EUROSOLAR in Zusammenarbeit mit der KfW Förderbank vergeben. Aus den Bewerbern für die jeweiligen nationalen Solarpreise werden dann die einzelnen Preisträger für die Europäischen Solarpreise ermittelt.

Die öffentliche Ausschreibung und Vergabe der Solarpreise erfolgt auf nationaler Ebene jeweils in den Kategorien:
  • Städte und Gemeinden oder Stadtwerke;
  • Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe / Unternehmen;
  • Lokale oder regionale Vereine als Förderer von Projekten für Erneuerbare Energien;
  • Solares Bauen;
  • Medien;
  • Transportsysteme mit Erneuerbaren Energien;
  • Bildung und Ausbildung;
  • Eine-Welt-Zusammenarbeit;
  • Sonderpreis für besonderes persönliches Engagement.
Alle Anmeldungen und Vorschläge müssen bis spätestens zum 30. Juni 2011 (Stichtag) eingegangen sein.

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular für den Solarpreis 2011 finden Sie auf www.eurosolar.at.

Bank Austria mit dem Umweltmanagement-Zertifikat ISO 14001 ausgezeichnet

Die Bank Austria wurde kürzlich als erste Geschäftsbank Österreich mit dem international gültigen Umweltmanagement-Zertifikat ISO 14001 ausgezeichnet.
Dabei setzt die Bank neue Maßstäbe: Nicht nur die zentralen Bürogebäude, sondern auch alle Filialstandorte sind in Umweltmanagementsystem eingebunden.

Ein Auszug aus dem Bank Austria Maßnahmenpaket, das im Rahmen der Implementierung des Umweltmanagementsystems nach ISO 14001 in Form eines Umweltprogramms von der Bank Austria beschlossen wurde und in den nächsten zwei Jahren umzusetzen ist: Weiterer Ausbau der Energiesparfeatures für IT-Geräte (Wake-on-Lan, Sleep-on-Lan), Erneuerung von Kältemaschinen in zentralen Bürogebäuden, Energiemonitoringsystem für Filialen, Errichtung von Photovoltaikanlagen an ausgesuchten Standorten, Förderschwerpunkte für nachhaltige Energieerzeugung, Finanzierungsinitiative für ökologische Wohn- und Bürogebäude sowie die Entwicklung spezieller nachhaltiger Veranlagungsformen
Die Bank Austria bezieht bereits jetzt ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Der CO2-Grenzwert für Bank Austria Poolautos, aktuell immerhin um die 130 Fahrzeuge, wurde auf maximal 100g festgelegt. Das aktuelle Standardmodell unterschreitet sogar diese niedrige Grenze deutlich und liegt bei 89g CO2/km. Auch gilt die grundsätzliche Regelung, dass die die Bahn bei Dienstreisen das primär zu wählende Verkehrsmittel ist. Darüber hinaus forciert die Bank Austria Videokonferenzen, um die Reisetätigkeit auf das erforderliche Minimum zu reduzieren. Auch bei Produkt-Neuentwicklungen werden mögliche ökologische Auswirkungen analysiert und fließen in die Entscheidung pro oder contra Umsetzung ein.

Mit ISO 14001 wird Umweltschutz systematisch im Management eines Unternehmens verankert. Durch die internationale Norm kann ein Unternehmen nachweisen, dass es sich umweltgerecht verhält. Weltweit sind über 220.000 Organisationen nach der ISO 14001 zertifiziert; in Österreich sind es über 900.

Hier finden Sie die Presseinformation der Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH zu diesem Thema.

Neues aus Niederösterreich

Hier finden Sie den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.

Neues aus Salzburg

Neuigkeiten vom umwelt.service.salzburg erfahren Sie auf www.umweltservicesalzburg.at.

Neues aus der Steiermark

Neues von der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit finden Sie auf www.win.steiermark.at.   

 

Neues aus Wien

Die Wiener Neubaugasse ist ökologischer Trendsetter - bereits zehn Betriebe in der beliebten Einkaufsstraße im siebten Wiener Gemeindebezirk haben erfolgreich umweltschonende Maßnahmen umgesetzt und dabei auch die Betriebskosten gesenkt. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier.
Weitere Neuigkeiten vom ÖkoBusinessPlan Wien erfahren Sie auf www.oekobusinessplan.wien.at.

 

Veranstaltungen

Ressourcen-Effizienz für KMU 
Workshopreihe 

Die Workshopreihe hilft KMUs dabei, in ihrem Betrieb Rohstoffe, Gas, Strom und die damit verbundenen Kosten zu sparen und Ressourcen effizienter einzusetzen. Die Workshop-Reihe besteht aus sechs unterschiedlichen Modulen, die jeweils einzeln zu buchen sind. Die ersten zwei Workshops beschäftigen sich mit den Themen "Energie sinnvoll einsetzen" (06.06.2011) und "Rohstoffe und Wasser sinnvoll einsetzen" (28.06.2011). Die detaillierten Inhalte finden Sie im Workshop-Folder

Veranstalter: WKO
Termin: 06.06.-17.10.2011 (6 eintägige Module)
Ort: Raum B207, WIFI Wien, Währinger Gürtel 97, 1181 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 25
Weitere Informationen: http://portal.wko.at

Anpassungsstrategien an den Klimawandel für Österreichs Wasserwirtschaft 
Seminar 

Im Rahmen des Seminars werden die Ergebnisse einer von der TU Wien und des ZAMG durchgeführten Studie über den aktuellen Stand des Wissens über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserwirtschaft, und Vorschläge für Anpassungsmaßnahmen präsentiert. Die Studie behandelt die Themenbereiche Klimaänderung und Klimavariabilität, Hochwasser, Wasserbilanz, Niederwasser, Wassertemperaturen, Geschiebepotenzial, Grundwasser, Seen, Gletscher, Wasserkraft, Wasserqualität, Nutzungs- und Bedarfsaspekte.

Veranstalter: ÖWAV, TU Wien, ZAMG, BMLFUW und Ämter der Landesregierungen
Termin: 09.06.2011
Ort: Bundesamtsgebäude - Festsaal, Radetzkystraße 2, 1030 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 210 (ÖWAV-Mitglieder) / EUR 360 (Nicht-Mitglieder), exkl. USt
Weitere Informationen: www.oewav.at

Wind- und Sonnenstrom auf Vorrat
Tagung 

Die Speicherung ist ein entscheidender Faktor für die Durchsetzung von Wind- und Sonnenstrom. Praxistaugliche Speichermethoden, sowohl auf chemischer als auch auf physikalischer Basis, werden auf der Tagung „Wind- und Sonnenstrom auf Vorrat“ präsentiert. Die Bandbreite der Präsentationen reicht von der individuellen Versorgung von Wohneinheiten bis hin zu Speichersystemen für Energieversorger. Stromspeicherung erhöht die Versorgungssicherheit, ermöglicht Stromhandel und kann unregelmäßiges Aufkommen von erneuerbarer Stromproduktion ausgleichen. Die Speicherung wird in den nächsten Jahren enorm zunehmen und eine ähnliche Bedeutung erlangen, wie die Produktion an sich.

Veranstalter: Photovoltaic Austria Federal Association
Termin: 20.06.2011
Ort: Gewerbehaus Wien-WKO, Rudolf-Sallinger-Platz 1, 1030 Wien, Österreich
Teilnahmegebühr: EUR 125, exkl. USt
Weitere Informationen: www.pvaustria.at

BIOEM 2011
Bau- und Umweltmesse

Die größte Bioenergie- Bau- und Umweltmesse Niederösterreichs, die BIOEM, öffnet vom 23. bis 26. Juni 2011 bereits zum 26. Mal ihre Pforten. Für diese vier Tage ab Fronleichnam wird Großschönau wieder einmal zur Messemetropole Niederösterreichs. Rund 250 Aussteller präsentieren ihre Produkte und Angebote zu den Toptrends in den Bereichen Bauen & Sanieren, Wohnen & Natur, Energie & Umwelt, Sicherheit, Gesundheit, Kinder-Jugend-Familie und Genuss.

Veranstalter: TDW Großschönau
Termin: 23.-26.06.2011
Ort: BIOEM Messegelände, 3922 Großschönau
Teilnahmegebühr: EUR 7
Weitere Informationen: www.bioem.at

Charakterisierung von Abfällen und Produkten aus Abfällen
Seminar

Im Umweltbereich gibt es eine Reihe an neuen Bestimmungsmethoden für die Charakterisierung von Abfällen, Ersatzbrennstoffen, Boden, Klärschlamm und  behandelten Bioabfällen. Der Schwerpunkt der Normen verschiebt sich immer mehr von nationalen zu internationalen (ISO) bzw. Europäischen (CEN) Normen. Diese Veranstaltung gibt einen Überblick über die Neuerungen und aktuellen Diskussionen und Entwicklungen im internationalen und Europäischen Kontext.

Veranstalter: Austrian Standards plus Trainings
Termin: 29.06.2011
Ort: Heinestraße 38, 1020 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 440, exkl. USt
Weitere Informationen: www.as-plus.at

REACH-konformes Sicherheitsdatenblatt
Modul 4. der REACH-Workshopreihe "Bedeutung - Verwenden - Erstellen"

Sicherheitsdatenblätter haben durch REACH an Bedeutung gewonnen. Wie bisher ist für gefährliche Chemikalien die Weitergabe von sicherheitsrelevanten Informationen an Kunden mithilfe eines Sicherheitsdatenblattes vorgesehen.
Seit 1. Juni 2007 gibt es neue Bestimmungen, wie ein REACH-konformes Sicherheitsdatenblatt auszusehen hat. Auch wer Chemikalien nur weiterverarbeitet, hat neue Verpflichtungen. Der Workshop informiert darüber, wie die Sicherheitsdatenblätter zu aktualisieren sind.

Veranstalter: Umweltbundesamt
Termin: 30.06.2011
Ort: Umweltbundesamt, Spittelauer Lände 5, 1090 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 500, exkl. USt
Weitere Informationen: www.umweltbundesamt.at

ökosan 2011: Hochwertige energetische Sanierung von großvolumigen Gebäuden zum Plus-Energiegebäude
Internationale Konferenz 

Innerhalb der dreitägigen, internationalen Konferenz, die bereits zum vierten Mal stattfindet, sollen Themen rund um die hochwertige energetische und ökologische Gebäudesanierung mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Forschung analysiert und aufgezeigt werden. 

Veranstalter: AEE INTEC
Termin: 28.-30.09.2011
Orte: Minoritenkonvent Graz, Mariahilferplatz 3, 8020 Graz
Teilnahmegebühr: EUR 410
Weitere Informationen: www.aee-intec.at 

Österreichische Wasserwirtschaftstagung 2011 
Tagung

Die Österreichische Wasserwirtschaftstagung 2011 beschäftigt sich mit den zukünftigen Herausforderungen an die Wasserwirtschaft am Beginn eines neuen Jahrzehnts. Insbesondere werden die Themen Finanzierung, Organisation, Betrieb und Instandhaltung behandelt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf "Wasser und Wirtschaft", "Künftige Herausforderungen für Kanal- und Kläranlagenbetreiber", "Flussbau und Hochwasserschutz" sowie "Wasserkraft und
erneuerbare Energie". 

Veranstalter: ÖWAV, Lebensministerium, Land Niederösterreich
Termin: 11.-12.10.2011
Ort: Landhaus, St. Pölten
Teilnahmegebühr: EUR 360 (ÖWAV-Mitglieder) / EUR 500 (Nicht-Mitglieder), exkl. USt
Weitere Informationen: www.oewav.at

EMAS-Erfahrungsaustausch 
Tagung

Auch heuer veranstaltet das Lebensministerium wieder den EMAS-Erfahrungsaustausch. Der nächste Termin ist am 20. Oktober 2011 im Landeskrankenhaus Wolfsberg. Das Lebensministerium wird bei der Planung und Durchführung des EMAS-ERFA 2011 von Hermine Dimitroff und Elisabeth Seifert unterstützt. 

Veranstalter: Lebensministerium
Termin: 20.10.2011
Ort: Landeskrankenhaus Wolfsberg, Paul Hackhofer Straße 9, 9400 Wolfsberg
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: www.emas.gv.at

Aktuelle Rechtsinformation

Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter europa.eu.int/eur-lex abrufen.

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Impressum

Herausgeber: Ökomanagement NÖ-Club
Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

 

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