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Auszeichnung für Umweltengagement im LKH Wr. Neustadt

Vergangene Woche zeichnete Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav die Niederösterreichische Facility Management GmbH (NFM) zum Ökomanagement NÖ Champion aus. Die NFM betreut den Aufbau und die Ablauforganisation von Qualitäts- und Umweltmanagement im Landeskrankenhaus Wr. Neustadt.

Im Rahmen von Ökomanagement NÖ wurden im Landeskrankenhaus zahlreiche Maßnahmen im Umwelt- und Klimaschutz geplant und bereits umgesetzt. Auch die Zertifizierung nach EN ISO 14001 hat das Landesklinikum Wr. Neustadt erfolgreich abgeschlossen.
Als Resultat konnten gerade im Bereich Energie- und Ressourcenschonung große Einsparungspotenziale erwirkt werden. Durch Isolierung der Heizungs- und Kälteverrohrung werden etwa 175.000 m3 Gas pro Jahr eingespart. Die Reinigungs- und Desinfektionsmitteln wurden auf  biologisch abbaubare Konzentrate umgestellt. Die Einführung von automatischen Dosieranlagen zur Flächendesinfektion spart rund 58% der Reinigungs- und Desinfektionsmittel jährlich.
Vor allem im  Bereich der Energieoptimierung laufen im Landesklinikum Wr. Neustadt weitere Maßnahmen. Die Krankenzimmerfenster werden laufend mit Energiesparfolien ausgestattet. Diese Isolier-Fensterfolien reduzieren einerseits den Wärmeverlust von innen nach außen.

Ökomanagement NÖ ist ein Beratungsprogramm des Landes Niederösterreich zur Förderung von Klima- und Umweltschutz. Die Beratungen sind individuell zugeschnitten und sollen Betriebe, Gemeinden und öffentliche Einrichtungen aller Organisationsgrößen dabei unterstützen, durch die Umsetzung von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen Energie und Kosten zu sparen.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.oekomanagement.at.
Über 31.000 "Green Jobs" in Niederösterreich

Das Lebensministerium präsentierte kürzlich die neue Studie "Green Jobs in den Bundesländern", in der die Arbeitsplätze in den Bereichen Erneuerbare Energie und Umwelttechnik nach Regionen erfasst und ausgewertet werden.

Derzeit sind mehr als 185.000 Menschen im Umweltsektor beschäftigt; Niederösterreich belegt dabei mit einem Jahresumsatz von 4,7 Mio. Euro und 31.430 Beschäftigten den zweiten Platz im Bundesländervergleich. Auf dem ersten Platz landet Oberösterreich mit rund 6,8 Milliarden Euro Umsatz und 35.812 Umweltbeschäftigten.
Die Studie zeigt auch die unterschiedlichen Schwerpunkte, die von den Ländern gesetzt werden: Während in Wien die Umweltdienstleistungen überwiegen, hat Oberösterreich bei der Produktion von Umweltgütern die Nase vorn.
Niederösterreich nimmt hingegen die führende Position bei der Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei ein, hauptsächlich aufgrund des ökologischen Landbaus. In diesem Bereich erwirtschaften über 6.000 Beschäftigte einen Umweltumsatz von 287 Mio. Euro. Auch in der "Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung sowie Beseitigung von Umweltverschmutzungen" hat das Land Niederösterreich mit 492 Mio. Euro den höchsten Umweltumsatz zu verzeichnen.
Eine Gemeinsamkeit aller Bundesländer ist der Fokus auf den Bereich "Management der Energieressourcen". Dieser umfasst die Bereitstellung von erneuerbarer Energie und Energietechnologien sowie Energieeffizienz. Alle Bundesländer weisen in diesem Sektor die höchsten Umsätze aus.

Energie- und Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf sagte in einer Stellungnahme zu diesen Zahlen: "Wir haben daher schon im Frühjahr das Ziel definiert, bis 2020 weitere 20.000 Arbeitsplätze im Bereich der Erneuerbaren Energie und Umwelttechnik zu schaffen."

Weitere Informationen und die Studie zum Download finden Sie auf http://umwelt.lebensministerium.at.
Förderratgeber Klima & Förderberatung für Gemeinden

Für die Umsetzung kommunaler Klimaschutzmaßnahmen in den Bereichen Energie, Mobilität und Boden steht eine Vielzahl von Beratungs- und Fördermöglichkeiten auf Landes- und Bundesebene zur Verfügung.
Um Gemeinden die Orientierung in der komplexen Förderlandschaft zu erleichtern, hat Klimabündnis NÖ im Auftrag der NÖ Landesregierung den "Förderratgeber Klima" verfasst. Er verschafft Gemeinden, Gemeindenetzwerken und Gemeindeverbänden einen Überblick über mögliche finanzielle Unterstützungen und dient als Anregung für weitere Projekte. Kompakt und übersichtlich aufbereitet, finden Sie die für Ihre Gemeinde passende Förderung. Der derzeit rund 40 klimarelevante Förderprogramme und Beratungsangebote von Land und Bund umfassende Ratgeber wird vierteljährlich aktualisiert, kurzfristige Aktionen und Wettbewerbe sind nicht darin enthalten.
Ergänzende Förderberatung wird per Telefon oder nach Anmeldung persönlich im Klimabündnis-Büro St. Pölten angeboten.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie auf http://doku.cac.at/foerderberatung_noe.pdf.
Veranstaltungen


Siegerehrung Niederösterreichischer Baupreis 

Festveranstaltung  

Das Land Niederösterreich, die Landesinnung Bau NÖ als Auslober und ecoplus als Sponsor laden erneut zur Teilnahme an der Vergabe des NÖ Baupreises ein. Der NÖ Baupreis wird für in Niederösterreich ausgeführte Bauvorhaben vergeben; zu den Einreichkriterien gehören auch die ökologische und nachhaltige Bauweise. 

Termin: 13.12.2010
Ort: Bauakademie Schloss Haindorf, Krumpöckalle 21, 3550 Langenlois
Teilnahmegebühr: kostenlos
Information und Anmeldung: www.baupreis-noe.at 

"Modern Life" - 6 Schritte zur optimierten, ökologischen Lebensführung in Amstetten
Workshopreihe - 4. Modul

Die Vortragsreihe bietet die Möglichkeit, ein fundiertes Basiswissen und aktuelle Infos zum ökologischen Lebensstil zu erwerben. Im 4. Schritt der Workshopreihe steht das Thema "Energie - effizient, sparsam, sinnvoll" im Mittelpunkt. Absolventen der Veranstaltungsserie werden mit einem Zertifikat ausgezeichnet. 

Termin: 12.01.2011
Ort: "die umweltberatung", Graben 40a, Amstetten
Teilnahmegebühr: EUR 5 / Modul
Information und Anmeldung: www.umweltberatung.at

Lehrgang kommunaler Mobilitätsbeauftragter 
Lehrgang 

Der Lehrgang zum kommunalen Mobilitätsbeauftragten vermittelt in zwei Modulen zu je zwei Tagen ein fundiertes Basiswissen zum breiten Spektrum des kommunalen Verkehrs. Die Gemeinde erhält mit einem kommunalen Mobilitätsbeauftragten eine kompetente Ansprechperson für Verkehrsbelange in der Gemeinde, die mit regionalen Mobilitätszentralen effizient zusammenarbeitet.
Der Lehrgang bietet auch die Möglichkeit, nur die Ausbildung zum/zur Radverkehrsbeauftragten zu absolvieren. Voraussetzung ist der Besuch des ersten Lehrgang-Tages.

Termin: 24.01.2011-22.03.2011
Ort: Burkhardgasse 11-13, Wr. Neustadt
Teilnahmegebühr: EUR 630 ( (Lehrgang kommunaler Mobilitätsbeauftragter) / EUR 158 (Lehrgang kommunaler Radverkehrsbeauftragter), exkl. USt
Information und Anmeldung: www.umweltberatung.at

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