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"NÖ Energieförderkompass" hilft bei Suche nach Förderungen

Das Land Niederösterreich hat kürzlich den neu entwickelten "NÖ Energieförderkompass" vorgestellt, der künftig eine Hilfe bei der Suche nach der jeweils in Frage kommenden Förderung im Energiebereich darstellen soll und ab sofort unter www.energiefoerderkompass.at online ist.

Bei den vier Zielgruppen, an die sich der von der Abteilung Umweltwirtschaft und Raumordnungsförderung beim Amt der NÖ Landesregierung entwickelte Energieförderkompass richtet, handelt es sich um Unternehmen, Gemeinden, öffentliche Einrichtungen und um Privatpersonen. Der jeweilige Internet-User kann per Mausklick angeben, welcher dieser Zielgruppen er angehört. Weiters kann aus drei Kategorien und vier verschiedenen Aktionen ausgewählt werden. So soll man - von der Förderung für eine Einstiegsberatung oder für eine intensive Maßnahmenberatung bis hin zu Investitionsförderungen für Erneuerbare Energien und energieeffiziente Maßnahmen - rasch die korrekte bzw. kompetente Ansprechstelle und Informationen zum persönlichen Vorhaben finden. Insgesamt sind im Energieförderkompass 17 Förder- und Beratungsstellen dargestellt bzw. vernetzt und 65 nationale sowie 44 niederösterreichische Förderungen bzw. Angebote abgebildet. Zudem findet sich auf der genannten Homepage auch ein E-Control Tarifkalkulator, der das jeweils günstigste Strom- und Gas-Angebot berechnet.
Neue Förderung für ökologische Wasserkraft in Niederösterreich

Das Land Niederösterreich unterstützt mit bis zu 50.000 Euro die Neuerrichtung oder Revitalisierung von Kleinwasserkraftanlagen.

Im gesamten Bundesland sind derzeit 499 solcher Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 94 Megawatt in Betrieb und erzeugen sauberen Strom für umgerechnet 130.000 Haushalte. Knapp 5% des Strombedarfs von Niederösterreich wird somit abgedeckt. Viele dieser Kraftwerke sind mittlerweile erneuerungsbedürftig, zahlreiche Werke wurden durch fehlenden ökonomischen Anreiz sogar stillgelegt. Aus diesem Grund hat das Land vor mehreren Jahren eine Sanierungsförderung ins Leben gerufen. In den vergangenen sechs Jahren wurden 129 Förderanträge bearbeitet und in der Folge die Produktionskapazität des bestehenden Kraftwerksparks um rund 10 Prozent erhöht.
Umwelt- und Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf sieht weiterhin beachtliches Potenzial in Niederösterreich: "Unter Berücksichtigung aller ökologischen Anforderungen können wir die Kleinwasserkraft um rund 300 Gigawattstunden ausbauen. Mit dieser Strommenge werden weitere 85.000 Haushalte auf nachhaltige Weise mit Elektrizität versorgt."
Mit der neuen Förderung, sowie den Förderaktivitäten der Abwicklungsstelle für Ökostrom AG (OeMAG) können bis zu 45 Prozent der Investitionskosten geltend gemacht werden.
Neben der einzigartigen Förderquote für die Investition besteht auch das Angebot einer umfassenden Beratung. Diese organisiert der Verein "Kleinwasserkraft Österreich" mit Unterstützung des Landes. Darüber hinaus wurde die neue Förderung für Kleinwasserkraft mit dem Land Oberösterreich abgestimmt, um die Übersicht und Zusammenarbeit von Interessenten und Investoren zu verbessern.

Weitere Informationen: Büro LR Pernkopf, Klaus Luif, Telefon 02742/9005-12705, E-Mail klaus.luif@noel.gv.at.
Zertifiziertes Umweltmanagement in NÖ: Druckerei Janetschek GmbH 

Am 1. September wurde dem niederösterreichischen Druckereibetrieb Janetschek Druck GmbH das Zertifikat für Umweltmanagement übergeben. Neben der Zertifizierung nach ISO 14001 und EMAS verfügt Janetschek auch über einen validierten Nachhaltigkeitsbericht.

Das Team der Druckerei Janetschek bei der Übergabe des Zertifikats für Umweltmanagement

"Das Audit bei Janetschek hat gezeigt, dass das Umweltmanagement professionell aufgesetzt ist. Die umfassende Aufarbeitung der Rechtskonformität ist eine besondere Stärke des Umweltmanagements", so DI Axel Dick, Prokurist in der Quality Austria GmbH, die die Zertifizierung des Nachhaltigkeitsberichts durchführte. Das Audit zeigte weiters, dass das Abfallmanagement sowie das Wissen und die Kompetenz aller interviewten Mitarbeiter ein sehr hohes Niveau aufweist. Die implementierten Umweltmanagementnormen fordern eine systematische Erhebung und Bewertungen der umweltrelevanten Auswirkungen der Unternehmenstätigkeit. "Unsere Analyse hat ergeben, dass der Papierverbrauch, die Betriebs- und Reinigungschemikalien, der Energieverbrauch und der Transport eine hohe bis sehr hohe Relevanz aufweisen", erklärt Angelika Moser, Umweltmanagerin bei Janetschek GmbH.

Im Jahr 2009 lag der Recyclingpapieranteil bereits über 18%, der Anteil an zertifizierten PEFC- und FSC-Papieren betrug mehr als 34%. In Summe wurden insgesamt über 52% ökologisches Papier verarbeitet. Trotz steigender Produktionsmenge konnte der Einsatz von Isopropanol (IPA) – einem Feuchtmittel-Zusatzstoff der leicht verdampft, gesundheitsschädlich ist und deswegen über eine hohe Umweltrelevanz verfügt – pro Jahr um durchschnittlich 500 kg reduziert werden. Der Einsatz an Entwicklern ging von 2008 auf 2009 um knapp zehn Prozent zurück. 100% des verbrauchten Stroms stammen aus erneuerbaren Energiequellen. Am Produktionsstandort in Heidenreichstein und im Verkaufsbüro in Wien konnten von 2008 auf 2009 mehr als 7.500 kWh Strom eingespart werden. 2009 konnte der Gasverbrauch am Standort Heidenreichstein um 24.000 kWh reduziert werden.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
2. Ausschreibung für Klima- und Energie-Modell-Regionen

Der Klima- und Energiefonds bietet für "Klima- und Energie-Modellregionen" zum bereits 2. Mal eine Förderung. Für die zweite Ausschreibung des bislang sehr erfolgreichen Programms werden insgesamt 4 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Die Ausschreibung läuft bis 27. Oktober 2010. 

Pro Modellregion gibt es max. 100.000 bzw. 65.000 Euro, falls ein Umsetzungskonzept bereits vorhanden ist. 40 % der Gesamtkosten müssen dabei durch die Region selbst aufgebracht werden. Ziel des Programms ist es, neue Modellregionen bei der Gründung bzw. während der Aufbauphase, in einem Zeitraum von zwei Jahren (bzw. maximal drei Jahren inkl. Erstellung des Umsetzungskonzepts), zu unterstützen.
Angesprochen werden einerseits Regionen, die noch am Anfang der Entwicklung hin zu einer Modellregion stehen, als auch Regionen, die bereits erste Vorarbeiten geleistet haben und schon Ist-Analysen, ein Umsetzungskonzept, Projektideen oder Umsetzungen aufweisen können. Hauptzielgruppe sind Regionen, die bereits über Strukturen verfügen (Tourismus, Regionalentwicklung, Leader etc.).

Nähere Informationen und die erforderlichen Einreichunterlagen finden Sie auf der Website des Klima- und Energiefonds.  

Neue Landesförderung für NÖ Gemeinden im Klimabündnis

Ab sofort gibt es eine neue Förderrichtlinie "Energie- & Klimaleitbild für Klimabündnis-Gemeinden".

Die Erstellung eines Energie- und Klimaleitbildes wird mit einer einmaligen, nicht rückzahlbaren Beihilfe in der Höhe von maximal 50 Prozent gefördert. Bis 10. November kann für das Jahr 2010 eingereicht werden. Die Förderhöhe liegt, abhängig von der Anzahl der EinwohnerInnen, zwischen 8.000 und 14.000 Euro.
Der sparsame Umgang mit den Ressourcen, die bestmögliche Nutzung erneuerbarer Energie und der Schutz des Klimas sind für die weitere Entwicklung des Landes Niederösterreich von zentraler Bedeutung. Ziel der Förderung ist es, nach den Grundsätzen des NÖ Klimaprogramms 2009 bis 2012 engagierte Klimabündnis-Gemeinden beim Erreichen ihrer Klimabündnisziele zu unterstützen. Gleichzeitig will die Förderung auch die Energieziele des Landes - 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energieträgern bis 2015 und 50 Prozent der Gesamtenergie aus erneuerbaren Energieträgern bis 2020 - unterstützen. 

Das Einreichformular steht unter www.noel.gv.at/Klimabuendnis zur Verfügung. 

Veranstaltungen


Photovaltaik - Praktikertag NÖ

Informationsveranstaltung/Ausstellung 

Beim Praktikertag sprechen Experten aus Verwaltung und aus der PV-Praxis über Themen wie z.B. die PV-Fördersituation, sowie über Erfordernisse und Abläufe bei der Installation von PV-Anlagen. Weiters stellen bei der Veranstaltung diverse Unternehmen aus der Branche ihre Produkte aus. 

Termin: 07.10.2010
Ort: Römerhalle, Am Limes 1, 3512 Mautern an der Donau
Teilnahmegebühr: EUR 125
Information und Anmeldung: www.pvaustria.at

Grenzüberschreitender Impulstag "Energieeffizient Bauen und Sanieren"
Informationsveranstaltung

Die diesjährige Jahresveranstaltung des österreichisch-tschechischen grenzüberschreitenden Projektes ENERGY FUTURE steht ganz im Zeichen der Energieeffizienz. Hochkarätige Referenten werden dieses Thema von verschiedenen Gesichtspunkten aus beleuchten. Darüber hinaus werden die ersten Ergebnisse aus dem Projekt präsentiert, die vom mobilen Sanierungslehrpfad mit Passivhauskomponenten, einer Sanierungspartnerdatenbank bis zur Online-Passivhausdatenbank in Tschechien reichen. Um eine energieeffiziente und stressfreie Anreise zu ermöglichen, gibt es ein kostenloses Shuttleservice mit Zustiegsmöglichkeiten in St. Pölten, Krems, Waidhofen/Thaya und Telč.

Termin: 19.10.2010
Ort: Konferenzsaal des Kreisamtes, Žižkova 57, 587 33 Jihlava Jihlava, Tschechische Republik
Teilnahmegebühr: kostenlos
Information und Anmeldung: http://portal.wko.at/

Niederösterreichs Gemeinden auf dem Weg zur "Energieautarkie“
Gemeindeforen 2010 

Niederösterreichs Gemeinden auf dem Weg in eine nachhaltige Energie- und Klimazukunft: Bei den Gemeindenforen 2010 stehen die Themen Energie und Klimaschutz auf dem Programm.
Ziel der Gemeindeforen ist es, aktuelle Informationen zum Schwerpunktthema zu vermitteln, Reflexionsprozesse und nachfolgende Aktivitäten anzuregen.

Termin: unterschiedliche Termine im Oktober
Ort: Niederösterreich – unterschiedliche Veranstaltungsorte
Teilnahmegebühr: kostenlos
Information und Anmeldung: www.gemeinden.energieberatung-noe.at

Photovoltaikanlagen
Seminar

Das Seminar erklärt die Funktion und die Komponenten von Photovoltaikanlagen und verschafft einen Überblick über die vorhandenen Systeme am Markt. Weitere Themen sind Planung, Dimensionierung, Förderungen und Wirtschaftlichkeit. Photovoltaikanlagen vor Ort werden besichtigt und es gibt die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit den Besitzern.

Termin: 13.11.2010 
Ort: Pöggstall, genauer Ort wird bei Anmeldung bekannt gegeben
Teilnahmegebühr: EUR 35
Information und Anmeldung: www.umweltberatung.at

Klimaschutz und Verkehr
Fortbildung

Der Klimawandel ist viel zitiert, doch was steckt dahinter? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Verkehr/Mobilität und Klimaschutz. Hierzu stellt Klimabündnis methodische Grundlagen und weiterführende Ideen zum Einbau der Thematik in den Schulalltag dar. Ein Seminar im Rahmen des klima:aktiv mobil "Aktions- und Beratungsprogrammes Mobilitätsmanagement für Kinder, Eltern und Schulen" des Lebensministeriums.

Termin: 30.11.2010
Ort: KPH Wien/Niederösterreich, Campus Wien-Strebersdorf, Mayerweckstraße 1, 1210 Wien 
Teilnahmegebühr: kostenlos
Information und Anmeldung: www.klimaaktiv.at

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