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Klimakonferenz in Kopenhagen – Rückblick und weitere Schritte

Bei der Klimakonferenz in Kopenhagen von 07.-19. Dezember 2009 trafen sich die Vertreter von 192 Ländern, um ein globales Klimaschutzabkommen für die Zeit nach 2012 auszuhandeln. Die letztendlich erzielte „Kopenhagener Vereinbarung“ bezeichnet  einen Minimalkonsens von 28 Ländern, der vom Plenum der UN-Konferenz lediglich zur Kenntnis genommen wurde. Dieser stellt fest, dass tiefe Einschnitte der weltweiten Emissionen „notwendig werden“ und dass die Staaten Maßnahmen ergreifen müssen, um den globalen Temperaturanstieg auf unter 2 Grad Celsius zu halten. Außerdem wurde die Aufbringung zusätzlicher Finanzmittel für ärmere Länder zur Bekämpfung des Klimawandels beschlossen, darunter eine Schnellstartfinanzierung in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar für die kommenden drei Jahre. Aber der Abschlusstext erwähnt weder eine Langzeitperspektive zur Emissionsreduktion bis 2050 noch ein mittelfristiges Ziel für 2020.

Festgeschrieben wurde lediglich eine Frist bis 31. Januar 2010 für alle Nationen, sich zu der Vereinbarung zu bekennen und nationale Emissionsminderungsziele bis 2020 an die Vereinten Nationen zu melden.
Bisher haben 55 Länder, die zusammen für 78% der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich sind, nationale Ziele bekanntgegeben, darunter auch die USA und China. Die meisten Nationen bestätigten darin ihre bereits vor der Klimakonferenz bekannten Positionen. Die EU verpflichtete sich so zu einer Emissionsminderung von 20% gemessen am Stand von 1990, und zu einer Reduktion von 30%, sollte ein ehrgeiziges internationales Abkommen zustande kommen. Die USA meldeten ein Reduktionsziel von 17% gegenüber 2005 – vorausgesetzt die Ratifizierung des dafür notwendigen Klimagesetzes im Senat. Auch China und Indien bestätigten ihre Ankündigungen, ihren Treibhausgasausstoß um 40% bzw. 25% gegenüber 2005 zu verringern, machen die Ziele jedoch von der wirtschaftlichen Entwicklung und weiterer finanzieller Unterstützung durch die Industriestaaten abhängig.

Die publizierten Angaben der 55 Staaten sollen als Grundlage für ein neues Klimaabkommen dienen, rechtsverbindlich sind jedoch nicht. Die nächsten Treffen in Mai in Deutschland und im November in Mexiko sollen klären, ob eine globale Einigung doch noch erzielt werden kann.

Details zur Kopenhagener Vereinbarung finden Sie auf http://unfccc.int/.

EMAS III in Kraft getreten

Mit 11.01.2010 ist die novellierte EMAS-Verordnung über die freiwillige Teilnahme von Organisationen an einem Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung (EMAS-III-VO) in Kraft getreten.

Die wichtigsten Neuerungen umfassen:

  • Künftig gibt es nur noch ein einheitliches EMAS-Logo mit dem Zusatz „geprüftes Umweltmanagement“. Die Logo-Version mit dem Zusatz "geprüfte Information" entfällt.
  • Unternehmen und Organisationen mit mehreren Standorten können in Zukunft eine Sammelregistrierung beantragen.
  • Auch Niederlassungen oder Standorte außerhalb der Europäischen Gemeinschaft können an EMAS III teilnehmen; dazu müssen sie sich in der EMAS-Registerstelle für außereuropäische Organisationen in dem Land, in dem ihr Umweltgutachter zugelassen ist, anmelden. Ein Leitfaden für die Registrierung außereuropäischer EMAS-Standorte wird vorbereitet. 
  • Zukünftig werden Kern- bzw. Umweltleistungsindikatoren für die Bereiche Energie- und  Materialeffizienz, Wasser, Abfall, Flächenverbrauch und Emissionen (z. B. Treibhausgase) vorgegeben, die in der Umwelterklärung verpflichtend darzustellen sind. Somit sollen die Umweltleistungen unterschiedlicher Organisationen leichter vergleichbar gemacht werden.
  • Für kleinere und mittlere Organisationen gibt es Erleichterungen bei den Validierungszyklen: Statt wie üblich alle drei Jahre eine validierte Umwelterklärung vorlegen zu müssen, kann dies auf Antrag nur alle vier Jahre erfolgen. Alle zwei Jahre ist eine validierte Aktualisierung der Umwelterklärung vorzulegen. Allerdings ist auch künftig jedes Jahr eine aktualisierte Umwelterklärung erforderlich, die aber nicht validiert werden muss.
  • Eine weitere Erleichterung, die KMU zugutekommen soll, ist die Möglichkeit der förmlichen Anerkennung oder Teilanerkennung bestimmter Umweltmanagementsysteme oder -ansätze.
  • Mitgliedsstaaten sollen künftig EMAS-Organisationen, und insbesondere KMU, stärker unterstützen, z.B. durch die Bildung von Clustern.
  • Auch die EU-Kommission hat sich verpflichtet, Anreize zur Registrierung und Schritte zur Vereinfachung von EMAS zu setzen. So sollen eine Datenbank für Umwelterklärungen und eine für bewährte EMAS-Verfahren aufgebaut, Branchenleitfäden erstellt, und eine Liste der gemeinschaftlichen Finanzierungsquellen für die Umsetzung von EMAS geführt werden.
  • Ferner wird geprüft, inwiefern weitere regulatorische Entlastungen an EMAS geknüpft werden können.

Weitere Informationen sowie die Gesetzestexte finden Sie auf www.emas.gv.at.

Kosten  und Nutzen von  EMAS

Im Jahr 2009 hat die Europäische Kommission eine Studie über die Kosten und Nutzen einer EMAS-Registrierung für Organisationen in Auftrag gegeben; die Ergebnisse der Studie wurden kürzlich veröffentlicht.

Als den größten Nutzen von EMAS empfinden die befragten Organisationen die erreichten Energie- und Ressourceneinsparungen, sowie die damit einhergehenden Kostenersparnisse. Weitere positive Auswirkungen sind ein Rückgang von Zwischenfällen, verbesserte Beziehungen zu Kunden und Lieferanten, sowie ein allgemeiner Imagegewinn.
Die Kosten einer Registrierung, unklare Kommunikation des konkreten Nutzens durch EMAS, und unzureichende Rechts- und Verwaltungsvereinfachungen zählen zu den wichtigsten Hindernissen bei der Umsetzung.
Die Kosten-Nutzen-Analyse zeigt, dass die mit EMAS verbundenen Ressourceneinsparungen im Fall von Mikroorganisationen und großen Organisationen ausreichend sein können, um die Kosten einer Registrierung wettzumachen. Demgegenüber sind die relativen Kosten für kleine und mittlere Organisationen höher.
Die Studie identifiziert zudem Initiativen - sowohl innerhalb der Organisationen selbst, als auch von Seiten der zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten bzw. der Akkreditierungsstellen - die den Organisationen am besten helfen können, maximalen Nutzen aus der Anwendung von EMAS zu realisieren.

Die Studie können Sie hier herunterladen.

EU beschließt Förderung für CO2-Abscheidung und -speicherung

Im Februar dieses Jahres einigten sich die EU-Mitgliedstaaten darauf, Milliarden von EU-Geldern, die aus dem Emissionshandelssystem (EU ETS) der Union stammen, für die Unterstützung von Technologien bereitzustellen, mit denen Kohlendioxid gespeichert und unterirdisch gelagert werden kann.

Konkret geht es dabei um die Allokation von 300 Millionen von Emissionsberechtigungen aus der „Reserve für neue Marktteilnehmer“ des ETS. Durch den Verkauf der Emissionsrechte an neue Marktteilnehmer werden geschätzte 6 Milliarden Euro generiert, die für die Förderung von Erneuerbaren Energien und Technologien zur CO2-Abscheidung und –speicherung verwendet werden sollen.
Nach fast einem Jahr der Verhandlungen über die Verwendung der Finanzmittel stimmten die Staaten nun einem Vorschlag der EU-Kommission zu, wonach die Mittel in einer ersten Runde vor allem für marktreife Technologien zur Verfügung gestellt werden sollen. Damit wird Projekten zur unterirdischen Speicherung von CO2 der Vorzug gegeben. In einer zweiten Runde sollen auch mehr Projekte zum Thema Erneuerbare Energien in den Genuss der Fördermittel kommen.
Mit dieser Verteilung soll sichergestellt werden, dass die EU ihr Ziel von 12 Demonstrationsanlagen für die CO2-Abscheidung und -speicherung bis 2015 erreicht.
Bei der Verteilung der Mittel soll auf eine gleichmäßige und faire Verteilung unter den Mitgliedsstaaten geachtet werden. So kann jeder Mitgliedsstaat mindestens ein Projekt zur Förderung einreichen; die Maximalanzahl der Projekte pro Staat ist auf drei beschränkt.

Unterdessen wurde die CO2-Abscheidung und -speicherung bei der Weltklimakonferenz in Kopenhagen im Dezember vergangenen Jahres nicht in die Liste der Mechanismen zur Emissionsreduktion aufgenommen. Die diesbezügliche Entscheidung wurde verschoben, bis Daten hinsichtlich des Risikos, dass die Speicherstätten leck werden vorliegen und die damit verbundenen Haftungsfragen auf internationaler Ebene geklärt werden können.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Webseite der EU zum Emissionshandelssystem.

EU-Parlament einigt sich auf neues Energie-Label

Ende letzten Jahres erfolgte der Beschluss im EU-Parlament über eine neue Klassifizierung von Elektrogeräten anhand ihrer Energieeffizienz. Künftig wird die das System um die Klasse A+++ erweitert, ein Label kann jedoch maximal sieben Klassen aufweisen.

Das EU-Energie-Label findet auf elektrische Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Kühlgeräte, Geschirrspüler oder Backöfen Anwendung und soll den Konsumenten bei der Kaufentscheidung unterstützen.
Bis dato unterschied das Effizienz-Label sieben farblich markierte Klassen von „A“ (am effizientesten, dunkelgrün) bis „G“ (am wenigsten effizient, rot), sowie die zusätzlich eingeführten Unterteilungen A+ und A++. Der technische Fortschritt führte jedoch dazu, dass zuletzt alle neuen Geräte zumindest in die Klasse A fielen, was eine Anpassung notwendig machte.
Künftig soll die zusätzliche Klasse A+++ für die höchste Energieeffizienz stehen. Die Maximalanzahl auf einer Skala wird jedoch mit sieben Klassen limitiert, und die Farbgebung darauf angepasst. Wenn auf dem Label daher als höchste Klasse A+++ (dunkelgrün) aufgeführt ist, dann kann die Skala nur bis Klasse D (rot) gehen.
Die EU-Parlamentarier einigten sich mit der Ratspräsidentschaft ebenso darauf, die neue Skala nochmals zu überprüfen, sobald eine „signifikante Anzahl“ von Produkten in die Klassen A++ bzw. A+++ fällt.
Außerdem wurde eine Ausweitung des Labels auf neue Produkte beschlossen. So gilt die Kennzeichnung künftig auch für Fernseher, und soll auch auf Produkte für die industrielle Nutzung (wie Kühlräume) und Produkte mit Energiebezug (wie Fenster, Türen) Anwendung werden.
Beschlossen wurde zudem, dass jede Auslobung von Energie- oder Preisinformationen für ein spezifisches Produkt auch den Energieverbrauch laut Energie-Label aufweisen muss; dies gilt auch für Broschüren oder Webseiten des Produzenten.

Die neue Richtlinie soll bis Anfang 2011 in nationales Recht umgesetzt werden.

Mehr zu diesem Thema erfahren sie auf der Seite der Europäischen Union zum Energie Label.

Startschuss für den TRIGOS 2010 erfolgt

Bereits zum siebten Mal werden 2010 Unternehmen für ihre soziale und ökologische Verantwortung mit dem TRIGOS prämiert.
Bis zum 8. März 2010 haben österreichische Unternehmen die Möglichkeit, innovative Projekte, mit denen sie ihr gesellschaftliches Engagement zum Ausdruck bringen, einzureichen.

Der Preis wird in den vier Kategorien „Gesellschaft", „Arbeitsplatz", „Markt" und "Ökologie" vergeben. Zusätzlich zu einer der vier Kategorien können Unternehmen für den Sonderpreis einreichen, der dieses Jahr zum Thema „Maßnahmen gegen Armut und soziale Benachteiligung“ verliehen wird. Teilnahmeberechtigt sind alle Unternehmen, die Mitglied der Wirtschaftskammer Österreich sind.

Seit mittlerweile fünf Jahren wird der TRIGOS auch regional verliehen. Nach dem erfolgreichen Start des TRIGOS Steiermark im letzten Jahr wird auch 2010 wieder der TRIGOS Kärnten und Steiermark in Kooperation mit der BKS Bank vergeben. Unternehmen, die für den TRIGOS Regional einreichen, nehmen automatisch auch an der bundesweiten Verleihung teil.

Die Gewinner des TRIGOS werden alljährlich im Rahmen einer feierlichen Gala geehrt.

Weitere Details sowie die Teilnahmebedingungen sind auf www.trigos.at abrufbar.

Energy Gobe Award 2010 ausgeschrieben

Der ENERGY GLOBE Award wird in den Kategorien Erde, Wasser, Feuer, Luft und Jugend vergeben und zeichnet besonders nachhaltige Projekte aus. Die Preise werden auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene überreicht. Jährlich bewerben sich rund 800 Projekte und Initiativen aus aller Welt um den Award.
Prämiert werden Projekte aus aller Welt, die Ressourcen sparsam und schonend verwenden bzw. erneuerbare Energien nutzen. Das Ziel: Erfolgreiche nachhaltige Projekte sollen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden.
Die Verleihung der ENERGY GLOBE erfolgt jedes Jahr im Rahmen einer großen Fernseh-Gala, die weltweit im Umfeld von drei Milliarden Haushalten ausgestrahlt wird. Bisher fand die Gala bereits in Japan, Kanada und - eine besondere Auszeichnung für den Umweltpreis - im Plenarsaal des Europaparlaments in Brüssel statt.
In Zusammenarbeit mit bauMax wurde für Österreich die sechste Kategorie Heimwerker geschaffen, mit der jene vor den Vorhang geholt werden sollen, die ihre vier Wände in Eigenregie besonders Energie sparend gemacht haben.

Anmeldeschluss ist der 15. Juni 2010.Mehr über dieses Thema erfahren Sie auf www.energyglobe.com.

Spanplattenwerk EGGER Unterradlberg erhält EMAS-Zertifikat

Das Spanplattenwerk EGGER Unterradlberg ist mit der EMAS Eintragung  ein weiterer bedeutender österreichischer Leitbetrieb,  der EMAS eingeführt hat. EMAS unterstützt EGGER bei der kontinuierlichen Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes.

Am 27. Jänner 2010 überreichte Bundesminister DI Nikolaus Berlakovich feierlich die EMAS-Teilnahmeurkunde (© EGGER)

Neben der EMAS Zertifizierung setzt EGGER bereits seit vielen Jahren auf Umweltschutz und nachhaltige Nutzung von Rohstoffen. Der Grundgedanke der Nachhaltigkeit spiegelt sich in allen Unternehmensbereichen wieder, ob nachhaltige Waldwirtschaft, umweltbewusste Logistiksysteme oder Energiegewinnung aus Biomasse.  „Das Umweltmanagementsystem nach ISO 14.000 und EMAS bietet uns ein zusätzliches entscheidendes Instrument, Umwelt- und Klimaschutz bei EGGER weiter zu entwickeln und zu verbessern“, zeigte sich Ing. Plank Werksleiter Technik / Produktion in Unterradlberg überzeugt.

„Das Engagement von Egger für Nachhaltigkeit zeigt, dass sich Umweltschutz und Wirtschaft nicht ausschließen, sondern Hand in Hand gehen", so Bundesminister Berlakovich. "Die EMAS-Zertifizierung steht für ein konsequentes Umweltmanagement und hat damit Vorbildwirkung. Dazu gratuliere ich Egger sehr herzlich."

Nachschlagewerk auf CD: Beauftragte und ihre Aufgaben

Die Gesetz- und Normengebung sieht insgesamt über 100 verpflichtende und freiwillige Beauftragte in Österreich vor, wie z.B. der Abfallbeauftragte und sein Stellvertreter, der Abwasserbeauftragte, Gefahrgutbeauftragter, Qualitäts-, Umwelt- oder Sicherheitsmanager und viele mehr.

Eine systematische Gesamtübersicht über 100 Beauftragte wird nun von der Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH auf CD-ROM auf den Markt gebracht. Diese enthält eine Beschreibung der Qualifikationsanforderungen, Einsatzbereiche, Aufgaben und typischen Zusatzaufgaben von Beauftragten vor allem aus den Bereichen Unternehmensführung, Qualitäts-, Umwelt-, und Sicherheitsmanagement. Darüber hinaus sind die gesetzlichen oder normativen Grundlagen sowie erläuternde Kommentare aus der Praxis enthalten.
So können Organisationen systematisch abklären, welche Beauftragte aus gesetzlicher und/oder normativer Sicht für sie relevant sind und welche Anforderungen diese erfüllen müssen.

Die CD ist ab 11. März beim 16. Quality Austria Forum in Salzburg erhältlich, ab 15. März kann die CD um 30 Euro im Quality Austria-Online Shop erworben werden.
Nähere Informationen dazu erhalten Sie unter www.qualityaustria.com.  

Neues aus Niederösterreich

Hier finden Sie den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.

Neues aus Oberösterreich

Dass geförderte Umweltberatungen auch im Krisenjahr 2009 gefragt sind, beweist die Ökoberatung mit ihrer Bilanz über die im letzten Jahr beanspruchten Förderungen und der damit erzielten Ergebnisse.
Weitere Neuigkeiten von der Ökoberatung erfahren Sie auf www.oeko-beratung.at.

Neues aus Salzburg

Neuigkeiten vom umwelt.service.salzburg erfahren Sie auf www.umweltservicesalzburg.at.

Neues aus der Steiermark

Neues von der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit finden Sie auf www.win.steiermark.at.   

 

Neues aus Wien

Machen Sie sich mit den Nominierten für den Umweltpreis der Stadt Wien 2010 bekannt!
Weitere Neuigkeiten vom ÖkoBusinessPlan Wien erfahren Sie auf www.oekobusinessplan.wien.at.

 

Veranstaltungen

World Sustainable Energy Days 2010
Konferenz

Die World Sustainable Energy Days, die größte jährliche Konferenz in diesem Bereich in Europa, bieten eine einzigartige Kombination von Veranstaltungen zum Thema nachhaltige Energie-Erzeugung und -Nutzung und umfassen Energie-Effizienz und erneuerbare Energie in Gebäuden, Industrie und Transport.
Vier Fachveranstaltungen, bei denen neueste technologische Entwicklungen, herausragende Beispiele und europäische Strategien präsentiert werden, sowie die Energiesparmesse bieten beste Gelegenheiten, neue Partnerschaften zu schließen. Die Konferenz leistet einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit.
Bereits seit 18 Jahren versammeln sich einmal im Jahr wichtige Vordenker/innen aus der ganzen Welt in Oberösterreich. 2009 nahmen über 850 Experten und Entscheidungsträger aus 53 Ländern an dieser Konferenz teil.

Veranstalter: O.Ö. Energiesparverband
Termin: 03.-05.03.2010
Ort: Stadthalle Wels, Messeplatz 1, 4600 Wels
Teilnahmegebühr: EUR 270 (für die Teilnahme an allen Konferenzen), exkl. USt
Weitere Informationen: www.wsed.at

Energiesparmesse Wels 2010
Fach- und Publikumsmesse

Die Energiesparmesse Wels ist Leitmesse in Österreich und die überregionale Fach- und Publikumsmesse und gleichzeitig eine der bekanntesten und größten Veranstaltungen für Energiesparen, energieeffizientes Bauen/Sanieren und Wasser-/Sanitär-Lösungen in Europa.
Am 03. März findet der Fachbesuchertag für Installateure und Haustechniker statt, am 04. März zusätzlich auch der B2B-Treff für die Branchen aus dem Bau- und Baunebengewerbe (Architekten, Baumeister, Fachplaner und Ingenieure). Vom 05.-07. März sind alle Messehalle für Publikum geöffnet.

Veranstalter: Messe Wels GmbH & Co KG
Termin: 03.-07.03.2010
Ort: Stadthalle Wels, Messeplatz 1, 4600 Wels, Österreich
Teilnahmegebühr: EUR 20 (Tageskarte für Fachbesuchertage) / EUR 9,50 (Tageskarte für Publikumstage)
Weitere Informationen: www.energiesparmesse.at

Energieautarkie – Möglichkeiten für Gemeinden und Regionen
Symposium

Zur Unterstützung aller Gemeinden und Regionen, die sich für Energieautarkie interessieren, organisiert die Österreichische Energieagentur im Rahmen von klima:aktiv ein Energieautarkie-Symposium. GemeindevertreterInnen erfahren dabei alles über die 10 Schritte zur Energieautarkie, mit denen Gemeinden langfristig energieautark werden können.
Neben Vertretern von Vorreitergemeinden und -regionen werden auch die Verantwortlichen der Klimaschutzinitiativen Klimabündnis und e5, Peter Molnar und Adi Groß, sowie Ingmar Höbarth vom Klima- und Energiefonds Rede und Antwort stehen. Erwartet werden auch der Umweltminister Niki Berlakovich und die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb.
Im Programm inkludiert sind ein Besuch der klima:aktiv Energiesparmesse Wels am Fachbesuchertag, Donnerstag 4.3.2010 mit Podiumsdiskussion, Gesprächen in der klima:aktiv Lounge und Besuch der Aussteller.

Veranstalter: Österreichische Energieagentur, klimabündnis, Lebensministerium
Termin: 04.-05.03.2010
Ort: Minoriten Wels
Teilnahmegebühr: EUR 60
Weitere Informationen: www.klimaaktiv.at

Electrical Enduse Efficiency - Chances for Green ICT and Electronics in Austria 
Internationaler Workshop 

Bei diesem Workshop sollen Chancen für österreichische Unternehmen durch sich verändernde Rahmenbedingungen sowie ableitbare Themen für zukünftige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Bereich der Energieeffizienz im elektrischen Endverbrauch identifiziert werden.

Veranstalter: BMVIT, Implementing Agreement "Energy Efficient End Use Equipment" der IEA
Termin: 05.03.2010
Ort: ARCOTEL Wimberger, Neubaugürtel 34-36, 1070 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: www.nachhaltigwirtschaften.at 

Forum Energieeffizienz 2010
Workshop-Reihe

Um Energiekosten zu senken, müssen technische Innovationen und Prozesse ganzheitlich betrachtet werden und in den Fokus der Unternehmen rücken. Denn hier liegt meist immenses Potenzial zur Steigerung der Energieeffizienz.
Aufgrund des großen Interesses an der letztjährigen Veranstaltung organisiert das Netzwerk Energieeffizienz für Sie auch heuer wieder das Forum Energieeffizienz zum Thema "Energieeffizienz in der industriellen Produktion". Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, sich hier praxisnah über aktuelle Themen zu informieren und diese im Dialog mit Vertretern ausgewählter Branchen zu diskutieren.

Veranstalter: Netzwerk Energieeffizienz
Termin: 10.03.2010
Ort: amsec Impuls, Softwarepark 37, 4232 Hagenberg im Mühlkreis 
Teilnahmegebühr: EUR 140 exkl. USt
Weitere Informationen: www.netzwerk-energieeffizienz.at

REACH – erfolgreich registrieren
Workshopreihe – Modul 3a 

Weniger als 20% aller bisher erfolgten Registrierungen wurden aufgrund unvollständiger Angaben im Registrierungsdossier von der ECHA akzeptiert. Der Workshop wird besonders auf diese Problematik eingehen und Lösungsansätze bieten.
Für die Durchführung der praktischen Beispiele wird den Teilnehmern eine IUCLID-Arbeitsstation zur Verfügung gestellt.

Veranstalter: Umweltbundesamt
Termin: 18.03.2010
Ort: Umweltbundesamt, Spittelauer Lände 5, 1090 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 500 exkl. USt
Weitere Informationen: www.umweltbundesamt.at 

Abfallwirtschaft im Wandel - Werte, Märkte und Strukturen
Österreichische Abfallwirtschaftstagung 2010

Von 21 bis 23. April 2010 veranstaltet der ÖWAV die 18. Österreichische Abfallwirtschaftstagung in Kooperation mit dem Lebensministerium in Eisenstadt. Unter dem Leitthema "Abfallwirtschaft im Wandel - Werte, Märkte und Strukturen" werden nicht nur die organisatorischen Strukturen der österreichischen Abfallwirtschaft beleuchtet, sondern auch die europäischen Standards und deren Auswirkungen auf neue EU-Mitgliedsstaaten und der Einfluss der Rohstoffmärkte auf die Abfallwirtschaft behandelt und diskutiert.

Veranstalter: ÖWAV, Lebensministerium, Land Burgenland
Termin: 21.-23.04.2010
Ort: Wirtschaftskammer Burgenland, Robert Graf-Platz 1, 7000  Eisenstadt
Teilnahmegebühr: EUR 350 (ÖWAV-Mitglieder) / EUR 490 (Nicht-Mitglieder), exkl. USt
Weitere Informationen: www.oewav.at

Energieeffizienz in Betrieben
Seminar

Das Seminar behandelt die Themen "Energieeffizienz in Betrieben – Tipps und Tricks aus der Beratungspraxis", "Produzieren mit Sonnenenergie: Nutzung des solarthermischen Potenzials für produzierende Betriebe" und "Die abschaltbare Fabrik: Reduktion von Stand-By Verlusten und Aufbau von Energiemanagementsystemen für Industrie und Gewerbe".

Veranstalter: energieautark consulting gmbh, umwelt.service.salzburg, Energieinstitut der Wirtschaft GmbH
Termin: 23.03.2010
Ort: WIFI Salzburg, Penthouse C, Julius Raab Platz 2, 5020 Salzburg
Teilnahmegebühr: EUR 25
Weitere Informationen: www.nachhaltigwirtschaften.at

Mit EMAS zu ökologisch aktiven Gemeinden, Verbänden und öffentlichen Einríchtungen
Workshopreihe – Workshop 2

Das Lebensministerium und der ÖWAV als Kooperationspartner unterstützen bereits zum vierten Mal mit der 6-tägigen Workshopreihe "Mit EMAS zu ökologisch aktiven Gemeinden, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen” diese Einrichtungen dabei, ein Umweltmanagement nach EMAS aufzubauen. Die Erfahrungen in den bisher durchgeführten Workshopreihen zeigen, dass mit den praktischen Arbeiten zur Implementierung eines Umweltmanagements nach EMAS beachtliche Verbesserungen erkannt und umgesetzt werden und Rechtssicherheit sichergestellt wird.
Workshop 2 beschäftigt sich unter anderem mit den Themen "Rechtskonformität – Legal Compliance", "Umweltprogramm & ökologische Beschaffung", und  "Darstellung und Überwachung von Umweltleistungen".
Weiterer Termin: Workshop 3: 15.-16. Juni 2010

Veranstalter: ÖWAV, Lebensministerium, Österreichischer Gemeindebund
Termin: 23.-24.03.2010
Ort: Eisenkappel-Vellach (Ktn.)
Teilnahmegebühr: EUR 500 (Mitglieder von ÖWAV, Österr. Gemeindebund) / EUR 700 (für Nicht-Mitglieder), exkl. USt
Weitere Informationen: www.oewav.at

Green Week
Konferenz und Messe 

Zum zehnten Mal findet die Green Week, die größte jährliche Konferenz zur Europäischen Umweltpolitik, vom 1. bis 4. Juni 2010 in Brüssel statt. Das diesjährige Thema ist biologische Vielfalt.
In rund 30 Sitzungen wird die Konferenz den Zustand der biologischen Vielfalt und Natur in Europa und der Welt analysieren, aktuelle Belastungen und mögliche Lösungen für die aktuellen Verlustraten diskutieren. Der Weg der EU-Politik im Hinblick auf die Artenvielfalt- und Natur-Gesetzgebung nach 2010, die wirtschaftliche Dimension der biologischen Vielfalt, Ökosystem-Dienstleistungen und Natura 2000 sollen ebenfalls untersucht werden.
Die Grüne Woche bietet eine einzigartige Gelegenheit für die Diskussion und den Austausch von Erfahrungen und bewährten Praktiken. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Konferenz als Pflichttermin für jeden, der mit Umweltschutz zu tun hat, etabliert. Im Jahr 2009 besuchten die Veranstaltung rund 4.200 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Industrie, Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaft und den Medien.

Veranstalter: EU-Komission
Termin: 01.-04.06.2010
Ort: Brüssel, Belgien 
Weitere Informationen: http://ec.europa.eu/environment/greenweek/home.html 

EMAS-Konferenz 2010
Konferenz 

Die EMAS-Konferenz 2010 findet von 09.-10. Juni in Salzburg statt. Weitere Informationen zum Ablauf und zum Programm der Konferenz folgen.

Termin: 09.-10.06.2010
Ort: Salzburg

Aktuelle Rechtsinformation

Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter europa.eu.int/eur-lex abrufen.

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Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

 

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