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Stand der Klimagespräche:  Hoffnung auf ein globales Klimaschutzabkommen in Kopenhagen
Im Dezember 2009 steht die letzte Runde der Gespräche für ein internationales Klimaschutzabkommen nach 2012 am Weltklimagipfel in Kopenhagen an. Das neue Abkommen soll dem Kyoto-Protokoll nachfolgen, mit dem sich 37 Industriestaaten im Jahr 1997 verpflichtet hatten, ihre Emissionen bis 2012 um 5% gegenüber dem Wert von 1990 zu senken.

Bei den derzeitigen Verhandlungen nimmt die EU eine federführende Position ein: Bereits jetzt hat sich die Union zu einer Senkung ihrer Emissionen um 20% gegenüber 1990 bis 2020 verpflichtet; außerdem erklärte sich die EU bereit bis zu 30% einzusparen, sollten industrialisierte Staaten sich auf ein ähnliches Ziel einigen und auch Schwellenländer einen Beitrag zur Erreichung des Klimaziels leisten. Allerdings liegen die bisher von den Industrieländern angebotenen Emissionsziele nur zwischen 9-16,5%, während die großen Schwellenländer wenig in Bezug auf konkrete Maßnahmen angeboten haben, ihre Emissionen zu kontrollieren.
Verkompliziert wird der Verhandlungsprozess dadurch, dass die Gespräche in zwei verschiedenen Foren geführt werden. Auf der einen Seite diskutieren die 192 Vertragsparteien der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen, der auch die USA angehören, über langfristige gemeinsame Maßnahmen zum Kampf gegen den Klimawandel. Auf der anderen Seite sprechen die 184 Vertragsparteien des Kyoto-Protokolls, das die USA nicht ratifiziert hat, über Emissionsminderungsverpflichtungen für Industrieländer für die Zeit nach 2012. Wünschenswert wäre es laut EU, die Themen beider Foren in einem einzigen gemeinsamen Klimaschutzabkommen in Kopenhagen zusammenzuführen, wobei jedoch die wesentlichen Bestandteile von Kyoto – wie konkrete Emissionsziele für Industrieländer, eine Reform des internationalen CO2-Marktes und eine Berücksichtigung der Klimaauswirkungen von veränderter Landnutzung und Forstwirtschaft – im neuen Abkommen erhalten bleiben sollen.

Ob eine solche Einigung wirklich in den wenigen Wochen bis zum Kopenhagener Treffen erreicht werden kann, erscheint derzeit mehr als fraglich, da bisher keine substanzielle Annäherung der einzelnen Standpunkte bewerkstelligt werden konnte. Dennoch besteht die Hoffnung, dass bis zum letzten Treffen zumindest ein Grundgerüst für ein internationales Abkommen aufgestellt werden kann. So äußerte sich Yvo de Boer, Vorsitzender des UN-Klimasekretariats, dass Kopenhagen ein Meilenstein werden könnte, wenn sich die Parteien auf wesentliche Vertragsinhalte einigen könnten, auch wenn diese erst 2010 in die Form eines rechtskräftigen Abkommens gebracht werden würden.

Weitere Informationen:
Homepage der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen   
Standpunkt der EU bei den aktuellen Verhandlungen 

EMAS Award 2009: Drei österreichische Unternehmen für betrieblichen Umweltschutz ausgezeichnet

Im Rahmen einer glanzvollen Zeremonie wurden am 19. November in Stockholm die EMAS-Awards an sieben europäische Sieger überreicht. Darunter befanden sich auch drei österreichische Organisationen.

Mit den EMAS Awards zeichnet die Europäische Kommission seit 2005 Organisationen aus, die in vorbildlicher Weise das europäische Umweltmanagement- und Audit-System im Betrieb umgesetzt haben. 
Dieses Jahr stand dabei "Umweltschutz in der Lieferkette" im Mittelpunkt. Daher wurden die Kandidaten für die EMAS Awards 2009 anhand des Kriteriums "Supply Chain inklusive grüne Beschaffung" ausgewählt (z.B. durch den vermehrten Einsatz von wiederverwertbaren oder wiederverwerteten Materialien im Produktionsprozess, sowie durch Verwendung umweltfreundlicher Produkte, wie Ökostrom, "umweltfreundliche" Catering-Services, energieeffiziente IT-Geräte, etc.).


  Die österreichischen Gewinner des EMAS Awards 2009 nach der Preisverleihung in Stockholm

Das österreichische Umweltbundesamt veranstaltete im Auftrag der Europäischen Kommission, Generaldirektion Umwelt, die EMAS Award Veranstaltung  in Stockholm. Aus 32 Preisträgern, die von unterschiedlichen EU-Mitgliedsstaaten nominiert waren, wurden von Umweltbundesamt und Lebensministerium die besten für die europäische Preisverleihung ausgewählt.

Die Gewinner sind:

  • Kategorie "Mikro-Organisation": Eco-Conseil, ein belgisches Consultingunternehmen, das europaweite Schulungen für Beratungsunternehmen im Bereich EMAS durchführt. 
  • Kategorie "Kleine Organisation": VAS. & EK. Kottaridi G.P. aus Griechenland, ein Kalksteinproduzent aus Messenien.
  • Kategorie "Mittlere Organisation": Austria Glas Recycling GmbH (AGR), die in Österreich die Sammlung und das Recycling von Altglas, organisiert. 
  • Kategorie "Große Organisation": VAE Eisenbahnsysteme GmbH, österreichischer Erzeuger von Weichensystemen und Diagnoseeinrichtungen für die Bahn.
  • In der Kategorie "Öffentliche Einrichtungen" wurden aufgrund der hohen Anzahl der Einreichungen drei Organisationen ausgezeichnet:
    • Land Oberösterreich, Amt der oberösterreichischen Landesregierung
    • Umweltbundesamt Deutschland
    • UK Environment Agency

Näheres zu den Gewinnern und der Preisverleihung finden Sie auf www.emasawards.eu.

Kommissionsvorschlag für CO2-Begrenzungen für Lieferwägen

Die EU-Kommission legte kürzlich einen Vorschlag für eine Verordnung zur Begrenzung der durchschnittlichen CO2-Emissionen von leichten Nutzfahrzeugen (Lieferwägen) vor. Der Vorschlag sieht einen Emissionsgrenzwert von 175g pro Kilometer vor, der schrittweise ab 2014 bis 2016 eingeführt werden soll.

Die neue Vorschrift betrifft für die Güterbeförderung ausgelegte Fahrzeuge mit einem Gewicht bis zu 3,5t (Lieferwägen und von Pkw abgeleitete leichte Lieferwägen, die als N1 bezeichnet werden), die im Leerzustand weniger als 2610 kg wiegen.
Ab 2014 müssen Hersteller dafür sorgen, dass mindestens 75% ihrer Lieferwagen-Flotte unter dem Grenzwert von 175g/km bleiben, bis 2016 soll dieser Prozentsatz auf 100% gesteigert werden. Die Emissionsgrenze ist dabei auf den Flottendurchschnitt pro Hersteller ausgerichtet, d.h. es können weiterhin auch Fahrzeuge mit Emissionswerten von mehr als 175g/km in Verkehr gebracht werden, wenn diese durch schadstoffärmere Fahrzeuge ausgeglichen werden.
Das Langfristziel bis 2020 sieht eine Senkung der Emissionen auf 135g CO2/km vor. Allerdings ist noch unklar, ob dieses Ziel für die Hersteller rechtlich bindend sein wird.

Der Vorschlag ist einer der letzten noch fehlenden Bausteine der EU-Strategie zur Verbesserung der Kraftstoffeffizienz von leichten Nutzfahrzeugen und PKW, die für etwa 12% der gesamten CO2 -Emissionen in der EU verantwortlich sind.
Im nächsten Schritt wird der Legislativvorschlag an EU-Parlament und den Rat weitergeleitet.

Weitere Informationen:
Presseerklärung der EU-Kommission 
Vorschlag für eine EU-Verordnung für CO2-Emmissionen leichter Nutzfahrzeuge

EU-Staaten auf dem besten Weg zur Übererfüllung der Kyoto-Ziele bis 2012

Der im November veröffentlichte jährliche Fortschrittsbericht der EU-Kommission zeigt, dass die EU auf dem richtigen Weg ist, ihre Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll zur Verringerung der Treibhausgasemissionen zu erfüllen.

Während das Protokoll fordert, dass die EU-15-Staaten ihre durchschnittlichen Emissionen von 2008 bis 2012 um 8% unter die Werte von 1990 senken, deuten die letzten Hochrechnungen darauf hin, dass sogar eine weitergehende Senkung um insgesamt mehr als 13% unter die Werte des Bezugsjahrs erreicht wird.

Dem Bericht zufolge tragen verschiedene Faktoren zur Reduktion von mehr als 13 % in der EU-15 bei:

  • Die bestehenden Politiken und Maßnahmen für den Zeitraum 2008-2012 könnten 6,8 Prozentpunkte zur Gesamtreduktion beitragen.
  • Setzen die Mitgliedstaaten wie geplant zusätzliche Maßnahmen ein, könnte die Gesamtreduktion 8,5% betragen. Dies hängt allerdings zu großen Teilen von den gemeinsamen Bemühungen der Hauptemissionsländer ab (Frankreich, Deutschland, Spanien und das Vereinigte Königreich).
  • Nutzen Regierungen die flexiblen Kyoto-Mechanismen, könnte dies weitere 2,2 Prozentpunkte zur Reduktion beitragen.
  • Die Absorption von Kohlenstoff durch verbesserte Kohlenstoffsenken (z. B. bessere Forstwirtschaft) könnte die Reduktion um noch einen Prozentpunkt erhöhen.
  • Der Erwerb von Emissionsgutschriften und Zertifikaten durch Teilnehmer des EU ETS dürfte schließlich zu einer Senkung um weitere 1,4 Prozentpunkte führen.
Außerdem ist möglich, dass die aktuelle Wirtschaftskrise zu einer noch stärkeren Reduktion der Emissionen führen könnte.

Als einzige Ausnahme unter den EU-Ländern mit Emissionsverpflichtungen wird Österreich sein Emissionsziel unter den derzeitigen Bedingungen wahrscheinlich nicht erreichen und muss seine Bemühungen intensivieren, Emissionen in nicht vom ETS erfassten Sektoren zu senken.

Weitere Informationen:
Fortschrittsbericht zum Klimawandel
Fortschrittsbericht – Landesprofil Österreich

Nationalrat segnet neuerlich Ökostromgesetz-Novelle ab  

Am 23. September erfolgte der Beschluss der Ökostromgesetz-Novelle 2009 im Nationalrat. Die Novelle wurde bereits im Mai 2008 abgesegnet, eine nochmalige Abstimmung wurde jedoch notwendig, nachdem die EU die im Gesetz vorgesehene Deckelung der Stromkosten für Unternehmen aus energieintensiven Branchen bemängelt hatte.

Als Reaktion auf die EU-Kritik hat statt der Industriekostendeckelung eine so genannte "De-Minimis"-Rückvergütungsregelung in das neue Gesetz Eingang gefunden. Diese sieht vor, dass Unternehmen, deren Ökostromkosten höher sind als 0,5% des Nettoproduktionswertes, für die Jahre 2008 bis 2010 in Summe maximal 500.000 Euro rückvergütet bekommen können. In dem zweijährigen Übergangszeitraum sollen somit energieintensive Unternehmen entlastet werden, ohne gegen EU-Recht zu verstoßen – laut der "De-Minimis-Regel" werden nämlich Förderungen bis 500.000 Euro beihilferechtlich nicht geahndet.
Außerdem erfolgte im Parlament die Einigung zu einer zusätzlichen Förderung für Photovoltaik, allerdings nicht im Rahmen des Ökostromgesetztes, sondern aus Mitteln des Klima- und Energiefonds. Im Klima- und Energiefonds sind derzeit 18 Mio. Euro zur Investitionsförderung von PV-Kleinanlagen in Privathaushalten vorgesehen, für das kommende Jahr wird die Förderung auf 35 Mio. Euro fast verdoppelt.

Im Übrigen bleiben die wichtigen Punkte wie bereits im Mai 2008 beschlossen (siehe dazu die Ausgabe des Ökonetzwerk Newsletters vom Juni 2008); Kern der Änderungen sind höhere Fördersätze für Solar-, Windenergie sowie Biomasse zu Lasten höherer Stromtarife für Privatkunden.

Weitere Informationen finden Sie hier:
Ökostromgesetz-Novelle 2009
Gesamte Rechtsvorschrift für das Ökostromgesetz, Fassung vom 13.11.2009 

Neue Pauschalfördersätze und Online-Einreichung für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb

Am 28.10.2009 stellte Umweltminister Niki Berlakovich die neue Förderaktion für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb sowie die Möglichkeit von Online-Einreichungen vor.
Unter dem Motto "Grün fahren – CO2 sparen" wurde die Förderungseinreichung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben (Hybrid, Biogas/Erdgas, Superethanol (E85), Pflanzenöl oder Elektroantrieb) sowie für Elektrofahrräder durch die Schaffung einer elektronischen Einreichmöglichkeit im Rahmen des Förderprogramms klima:aktiv mobil nun noch attraktiver gemacht.
Neben der Vereinfachung der Antragstellung für Fuhrparks von bis zu 10 Fahrzeugen wurde durch die Online-Einreichung auch die Transparenz und Kalkulierbarkeit der Förderung durch die Einführung von pauschalen Zuschüssen erhöht. Betriebe erhalten zwischen EUR 200 pro Fahrzeug bei der Anschaffung von Superethanol-PKWs, und EUR 5.000 pro Fahrzeug bei der Anschaffung von Ökostrom-betriebenen Elektro-PKWs.

Im Rahmen des klima:aktiv mobil Förderprogramms sollen vor allem Gemeinden und Betriebe vermehrt zu einem Umstieg auf umweltfreundliche Fahrzeuge mit alternativem Antrieb motiviert werden. Bisher wurden bereits 4.600 Fahrzeuge mit alternativem Antrieb in Österreich durch das Lebensministerium gefördert. Diese Maßnahmen bewirken eine CO2-Einsparung von rund 125.000 Tonnen pro Jahr.
 
Das Online-Formular ist unter www.umweltfoerderung.at verfügbar.

Neue Förderbestimmungen für die Umweltförderung im Inland ab 01.10.2009

In Übereinstimmung mit dem europäischen Beihilfenrecht wurden die Förderungsrichtlinien für die Umweltförderung im Inland neu gestaltet. Aufbauend auf der novellierten Fassung der Richtlinien hat die Kommission in Angelegenheiten der Umweltförderung im In- und Ausland auch neue Förderungsbestimmungen beschlossen. Diese betreffen u.a. vereinfachte Förderungsbedingungen für Standardförderungsfälle und neue Förderungsbereiche und -schwerpunkte.
Lesen Sie hier eine Zusammenfassung der Änderungen. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auch auf der Homepage der Kommunalkredit Public Consulting (www.public-consulting.at).

Ausschreibung für "Phönix - Einfall statt Abfall 2010" gestartet

Im Jahr 2010 wird der österreichweit ausgeschriebene Abfallwirtschaftspreis "Phönix" zum 11. Mal verliehen. Gesucht werden kreative, praxistaugliche und/oder innovative Lösungen und Konzepte, die zu einer nachhaltigen Entwicklung der Abfallwirtschaft beitragen.

Das Preisgeld für den Hauptpreis beträgt insgesamt 8.000 Euro. Neben dem Hauptpreis werden zwei Sonderpreise in Höhe von je 2.000 Euro vergeben: Der Sonderpreis für Projekte zur Abfallvermeidung (mit Unterstützung der ARA AG) bzw.  der Sonderpreis "Zukunft denken" für Nachwuchsköpfe (Altersgrenze: 35 Jahre).
Die Einreichungen unterliegen keiner thematischen Einschränkung, sie können z.B. aus den Gebieten der Technik, der Wissenschaft, der abfallwirtschaftlichen Praxis, aber auch der Öffentlichkeitsarbeit stammen. Zentrale Beurteilungskriterien sind Praxistauglichkeit, Nachhaltigkeit und abfallwirtschaftliche Relevanz. Der "Phönix" ist österreichweit ausgeschrieben, die Teilnahme steht jedermann frei. Einreichschluss ist der 31. März 2010.

Weitere Informationen und Einreichunterlagen: Phönix-Homepage 

Österreichischer Klimaschutzpreis vergeben

Die Sieger des Österreichischen Klimaschutzpreises 2009 können sich sehen lassen: Die Preisträger 2009 sind das als modernes Passivhaus renovierte Pfarrheim Mauthausen, das Wiener Reparatur- und Service-Zentrum für sozial Schwache (R.U.S.Z), Hofer mit der CO2-Kennzeichnung seiner Lebensmittelmarke "Zurück zum Ursprung" und die Eine Welt Handel AG mit dem ersten gewerblichen Passivhaus Europas.
 
Eine Experten-Jury und das ORF-Publikum wählten die Gewinner aus insgesamt 426 Einreichungen aus. Eine schwere Entscheidung, wie Jury-Sprecherin Birgit Kohlmaier-Schacht erzählt: "Seit dem letzten Jahr hat sich in Österreich einiges bewegt. Der Großteil der Einreichungen 2009 war sehr innovativ und hochwertig, die Auswahl fiel der Jury nicht leicht." Aus 16 von der Jury nominierten Projekten konnte das Publikum anschließend seine Favoriten wählen. Mehr als 40.000 abgegebene Stimmen zeigen das große Interesse am Österreichischen Klimaschutzpreis 2009.

Die Auszeichnung der Gewinner fand im Rahmen einer feierlichen Gala vor prominenten Gästen aus Wirtschaft, Forschung, Politik, Verwaltung und Medien statt. Die Gewinner wurden in der Folge im ORF präsentiert.

Mehr über die Gewinner erfahren Sie auf www.klimaschutzpreis.at.

Neues aus Niederösterreich

Hier finden Sie den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.

Neues aus Oberösterreich

Neues von der Ökoberatung finden Sie auf www.oeko-beratung.at

Neues aus Salzburg

Holen Sie sich jetzt aktuelle Informationen zur Förderfibel des umwelt.service.salzburg. Einen Überblick über den Aufbau der kostenlosen Förderfibel erhalten Sie hier.

Neues aus der Steiermark

Neues von der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit finden Sie auf www.win.steiermark.at.   

 

Neues aus Wien

 

Veranstaltungen

Objektrendite oder Energieeffizienz
Fachveranstaltung

Mit Beginn des Jahres 2009 müssen bei Verkauf und Vermietung Energieausweise vorgelegt werden. Das verursacht zusätzlichen Aufwand und Kosten – aber welchen Nutzen kann man daraus ziehen?
Das Projekt Neue Immo-Standards wurde initiiert, um die Auswirkungen der Energieeffizienzinformationen aus Energieausweis und Gebäude-Auszeichnungen auf die Immobilienbewertung zu analysieren. Auf der Basis von Untersuchungsergebnissen und methodischen Vorarbeiten werden Standards für die Differenzierung energieeffizienter und Klima schonender Gebäude in der Immobilienwertermittlung abgeleitet. Die vorläufigen Projektergebnisse werden im Rahmen der hier angekündigten Fachveranstaltung zur Diskussion gestellt.

Veranstalter: WKO, BOKU, EEA, u.a.
Termin: 25.11.2009
Ort: Audimax der FH Wien-Studiengänge, Währinger Gürtel 97, 1180 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: www.energyagency.at

biogas09
Fachkongress

Der diesjährige zweitägige Biogas-Kongress ist der Branchentreff der österreichischen Biogasszene. In- und ausländische Fachexperten werden aktuelle Themen der Biogasbranche aufzeigen. Der Kongress bietet eine exzellente Plattform für Networking, Wissenstransfer und neue Entwicklungen. Auf der am 25.11. um 19:30 Uhr beginnenden Abendveranstaltung bietet sich eine weitere Gelegenheit mit den Akteuren der Biogasbranche in entspannter Atmosphäre in Kontakt zu treten.

Veranstalter: ARGE Kompost & Biogas Österreich, Oö. Akademie für Umwelt und Natur
Termin: 25.-26.11.2009
Ort: Messe Wels, Messeplatz 1, 4600 Wels
Teilnahmegebühr: EUR 135/Tag
Weitere Informationen: www.kompost-biogas.info

Auszeichnungsveranstaltung "klima:aktiv energieeffiziente betriebe" & Greenbuilding National Award
Auszeichnungsveranstaltung

In der Industrie und in produzierenden Betrieben bestehen teils beachtliche Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz, die oft durch kostengünstige und leicht umsetzbare Maßnahmen realisiert werden können. Das klima:aktiv Programm energieeffiziente betriebe zeigt Möglichkeiten auf, derartige Potenziale zu identifizieren und nutzbar zu machen. Am 30. November 2009 will das Programmmanagement nun Betriebe präsentieren und prämieren, die bereits ein Projekt zur Verbesserung Ihrer Energiebilanz realisiert und bei der Österreichischen Energieagentur eingereicht haben. Die Ehrung der prämierten Betriebe erfolgt durch Umweltminister Niki Berlakovich. 

Veranstalter: Österreichische Energieagentur
Termin: 30.11.2009
Ort: Gobelinsaal des Regierungsgebäudes, Stubenring 1, 1010 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: www.energyagency.at  

ÖGUT-Jahresempfang und Umweltpreisverleihung 2009 
Jahresempfang

Die ÖGUT startet ein Jahr vor ihrem 25. Geburtstag den Zukunftsdialog Umwelt. Beim Jahresempfang diskutieren Bundesminister Berlakovich, die Geschäftsführerin des WWF Hildegard Aichberger und Stephan Schwarzer, Leiter der Abt. Umweltpolitik der WKO zur Frage der zentralen umweltpolitischen Herausforderungen der Zukunft.
Im Rahmen des Jahresempfangs vergibt die ÖGUT den 24. ÖGUT-Umweltpreis.

Veranstalter: Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT)
Termin: 04.12.2009
Ort: Hofburg, Raiffeisen Landesbank NÖ-Wien, Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Platz 1, 1020 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: www.oegut.at 

10 Jahre "Haus der Zukunft"
Festveranstaltung

Das Forschungsprogramm "Haus der Zukunft" wurde im Jahr 1999 gestartet. Es wurden 5 Ausschreibungen durchgeführt, knapp 250 Forschungsprojekte umgesetzt und über 25 Demonstrationsgebäude realisiert. Das Programm zählt europaweit zu den erfolgreichsten Forschungsprogrammen im Bereich "Nachhaltiges Bauen" und hat dazu beigetragen, dass Österreich in diesem Bereich die Technologieführerschaft besitzt. Mit dem Nachfolgeprogramm "Haus der Zukunft Plus" wurde ein weiterer Schritt Richtung innovatives und nachhaltiges Bauen gesetzt.
Das Programm "Haus der Zukunft" kann heuer sein 10-jähriges Bestehen und seine bedeutende Rolle in der österreichischen Baubranche feiern. Zu diesem Anlass veranstaltet das BMVIT am 10.12.2009 ab 18:00 Uhr im Architekturzentrum Wien eine 10-Jahresfeier "Haus der Zukunft".

Veranstalter: BMVIT
Termin: 10.12.2009
Ort: Architekturzentrum Wien, Museumsplatz 1, im MQ, 1070 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: www.nachhaltigwirtschaften.at

Infos zu Oberflächengewässern - Aufzeichnungs- und Meldeverpflichtungen und technische Durchführung
Informationsveranstaltung 

Die Emissionsregisterverordnung Oberflächengewässer Chemie (EmRegV-OW) regelt die Sammlung, Aufbewahrung und Aktualisierung von Daten über Einwirkungen aus Punktquellen auf Oberflächenwasserkörper.
Die Register- und Meldeverpflichtung knüpft an der Bewilligung z.B. nach dem Abfallwirtschaftsgesetz oder der Gewerbeordnung an. Verpflichtete sind insbesondere PRTR-Betriebe, die auch über eine Wasserrechtsgenehmigung verfügen. Registerpflichtige werden zur Übermittlung von "branchentypischen" Abwasseremissionsdaten von Schadstoffen, prioritären sowie prioritär gefährlichen Stoffen in ein zentrales Emittentenregister verpflichtet. Weiters werden Art und Umfang, die Qualität der einzutragenden Daten, Meldevorschriften für die Betroffenen sowie die Häufigkeit der Datenerhebungen festgelegt.
Informieren Sie sich im Rahmen der Veranstaltung über die Aufzeichnungs- und Meldeverpflichtungen, die elektronischen Vorgaben sowie die technische Durchführung.

Veranstalter: WKO
Termin: 14.12.2009
Ort: Europasaal (Foyer) der Wirtschaftskammer Steiermark, Körblergasse 111-113, 8010 Graz
Teilnahmegebühr: EUR 40 (für WKO-Mitglieder) / EUR 60 (für Nicht-Mitglieder), exkl. USt
Weitere Informationen: http://portal.wko.at/ 

EL-MOTION - Elektromotorisierungstechnologien für Personen- und Nutzfahrzeuge 
Fachkongress

Die öffentliche Diskussion vor allem zum Thema Klimawandel zeigt es immer deutlicher auf: am Thema Elektroauto führt kein Weg mehr vorbei! Aus diesem Anlass zeigt der Fachkongress Förderungen und Finanzierungsmodelle ebenso auf, wie Beispiele für gelungene Initiativen und Projekte, verfügbare Produkte, Erfahrungsberichte und der Stand der Technik rund ums Thema Elektroauto. EL-MOTION hilft durch Vorträge und Fachdiskussionen Handlungsoptionen und Geschäftsfelder schon jetzt besser erkennen, einschätzen und nutzen zu können.
Beim "EL-MOTION NetzwerkAbend" sollen Unternehmen sich aktiv miteinander vernetzen. Je stärker Einzelunternehmer, Klein- und Mittelbetriebe die Chancen in diesem Geschäftsfeld erkennen und umsetzen, desto stärker wird der Elektroantrieb als eine sinnvolle und realistische Option wahrgenommen werden. Die EL-MOTION als jährlicher Fachkongress soll so die Idee des Elektroautos unterstützen und gleichzeitig auch als eine nachhaltige Initiative zur Klimaentlastung und Lärmreduktion fungieren.
Darüber hinaus informiert eine Begleitausstellung über Produkte und Förderungen in diesem Umfeld und im Außenbereich der WKÖ werden einige Fahrzeuge für Probefahrten bereitstehen.

Veranstalter: WKO, Lebensministerium, Klima- und Energiefonds, VEÖ 
Termin: 20.-21.01.2010
Ort: Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 220 (für WKO-Mitglieder) / EUR 380 (für Nicht-Mitglieder), exkl. USt
Weitere Informationen: www.elmotion.net

AEVG-ÖWAV-Fachtagung 2010 "Wiederverwendung – Schlagwort oder neuer Maßstab?"
Fachtagung

Die neue EU-Abfallrahmenrichtlinie, veröffentlicht im November 2008 und bis 12. Dezember 2010 ins nationale Abfallrecht umzusetzen, stellt die kommunale wie private Abfallwirtschaft vor völlig neue Herausforderungen. Die Tagung beleuchtet die damit verbundenen Themen und stellt außerdem weitere zukunftsweisende Ansätze zur Abfallvermeidung vor.

Veranstalter: AEVG, ÖWAV
Termin: 28.01.2010
Ort: Flughafen Graz-Thalerhof, Flughafenstraße 51, 8073 Feldkirchen bei Graz
Teilnahmegebühr: EUR 120 (für ÖWAV-Mitglieder) / EUR 220 (für Nicht-Mitglieder), exkl. USt
Weitere Informationen: www.oewav.at

Mit EMAS zu ökologisch aktiven Gemeinden, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen
Workshopreihe 

Das Lebensministerium und der ÖWAV als Kooperationspartner unterstützen bereits zum vierten Mal mit der 6-tägigen Workshopreihe "Mit EMAS zu ökologisch aktiven Gemeinden, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen" diese Einrichtungen dabei, ein Umweltmanagement nach EMAS aufzubauen. Die Erfahrungen in den bisher durchgeführten Workshopreihen zeigen, dass mit den praktischen Arbeiten zur Implementierung eines Umweltmanagements nach EMAS beachtliche Verbesserungen erkannt und umgesetzt werden und Rechtssicherheit sichergestellt wird.

Veranstalter: Lebensministerium, ÖWAV
Termin: 19.-20.01.2010 / 23.-24.03.2009 / 8.-9.06.2009
Ort: Veranstaltungsorte werden rechtzeitig bekanntgegeben
Teilnahmegebühr: EUR 500 (Mitglieder des ÖWAV und des Österreichischen Gemeindebundes) / EUR 700 (Nicht-Mitglieder), exkl. USt
Weitere Informationen: 
www.emas.gv.at

Energierecht aktuell
Seminar 

Das Seminar behandelt aktuelle Entwicklungen im Europarecht und in der nationalen Gesetzgebung und Rechtspraxis in Bezug auf aktuelle Energierechtsfragen wie z.B. Versorgungssicherheit, Energieeffizienz, Ökostrom, Umwelt- und Klimaschutz, Umwelthaftung, u.v.m.

Veranstalter: IIR
Termin: 27.-28.01.2010
Ort: First BCC Millenium Tower, Handelskai 94-96, 1200 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 1.595
Weitere Informationen: www.iir.at

Aktuelle Rechtsinformation

Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter europa.eu.int/eur-lex abrufen.

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