Sollte dieses E-Mail nicht richtig angezeigt werden, klicken Sie hier oder kopieren Sie den folgenden Link in Ihren Browser: 
http://www.oekomanagement-club.at/newsletter37/noe-newsletter-37.html
 

NÖ Offensive zur thermischen Gebäudeoptimierung für Betriebe


Das Land NÖ startet eine neue Schwerpunktaktion im Bereich Energieeffizienz und thermische Gebäudeoptimierung für gewerblich genutzte Bauten, im Besonderen für Klein- und Mittelunternehmen.
Gefördert werden Beratungen, die zur Umsetzung von konkreten Maßnahmen führen, sowie die umweltrelevanten Investitionskosten selbst. Das Förderprogramm Ökomanagement Niederösterreich und die Betriebliche Umweltförderung des Landes NÖ greifen dabei gezielt unter die Arme. 

"Wir haben den Bedarf erkannt und setzen mit der Offensive einen zusätzlichen Schwerpunkt im Bereich der thermischen Sanierung. Ziel ist es, Klein- und Mittelunternehmen in Niederösterreich zu umwelt- und klimarelevanten Investitionen zu motivieren und dabei finanziell zu unterstützen", betont Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav. 

Gefördert werden zum einen Beratungen und zum anderen relevante Investitionskosten selbst. Bei den Beratungen, für die insgesamt 114 Experten von Ökomanagement Niederösterreich zur Verfügung stehen, liegt die Förderung bei maximal 75 Prozent. Für die betrieblichen Maßnahmen wurde der Fördersatz der relevanten Kosten von bis zu 30 Prozent auf bis zu 40 Prozent erhöht; gefördert werden Dämmungen, Fenster- und Heizungstausch, Maßnahmen zur passiven Solarnutzung, Wärmerückgewinnung u. a. Auch der Neubau betrieblich genutzter Gebäude wird gefördert, wenn sie in Niedrigbauweise errichtet werden. Pro Kilowattstunde erzielter Differenz des jährlichen Heizwärmebedarfes zu einem Standardbau wird dabei ein Betrag von einem Euro gewährt.

In Niederösterreich ansässige Unternehmen können ab sofort um Beratungs- und Investitionszuschüsse beim Land NÖ ansuchen. Nähere Informationen beim Büro LR Bohuslav unter 02742/9005-12026, Mag. Lukas Reutterer, und lukas.reutterer@noel.gv.at.

Landesklinikum Tulln für erfolgreiche Umweltschutzmaßnahmen ausgezeichnet


Im Rahmen eines Projekts des ecoplus Kunststoff-Clusters wurde ein Sammel- und Recyclingsystem für Infusionsflaschen entwickelt, das in heimischen Spitälern bereits erfolgreich eingesetzt wird. Diese Woche konnte Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav dem Landesklinikum Donauregion Tulln einen symbolischen „CO2-Scheck“ für 21,1 Tonnen eingespartes CO2 im Jahr 2008 überreichen. Gleichzeitig erhielt das Landesklinikum Tulln für Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen von Ökomanagement Niederösterreich das Zertifikat "Ökomanagement Pionier".

Produkte aus Kunststoff - wie etwa Infusionsflaschen - sind aus dem Alltag heimischer Kliniken nicht mehr wegzudenken. Dementsprechend groß ist aber auch die Menge an Kunststoff-Abfall, die jährlich entsorgt werden muss - üblicherweise durch Verbrennung. Hier setzt das Projekt "Infusionsflaschenverwertung" des ecoplus Kunststoff-Clusters an: Dabei wurde ein praxistaugliches Kunststoff-Sammel- und -Recycling-System für Spitäler entwickelt und auch bereits im "Echtbetrieb" getestet. Die gesammelten Infusionsflaschen aus Kunststoff werden nicht mehr verbrannt, sondern einer stofflichen Verwertung zugeführt. Sie werden also zu Kunststoffgranulat verarbeitet, aus dem wiederum neue Produkte entstehen. 

v.l.n.r.: Johann Seidl, Abfallbeauftragter, Ökomanagement NÖ-Berater Stefan Smyczko, Geschäftsführung ECERTA Ltd. Niederlassung Österreich, Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav sowie Ing. Harald Bleier, ecoplus Kunststoff-Cluser Management.

Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav: "Wenn unsere Betriebe umweltfreundlich und ressourcenschonend agieren, bringt das nicht nur der Umwelt und dem Klima etwas, sondern spart auch bares Geld. Das Projekt 'Infusionsflaschenverwertung' ist dafür das beste Beispiel, denn jede Tonne Abfall, für die keine Entsorgungskosten anfallen, schlägt sich positiv zu Buche." Die ersten Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen: Im Landesklinikum Donauregion Tulln wurden 2008 pro Spitalsbett 15,1 kg Kunststoff gesammelt. Das bewirkt umgerechnet rund 21,1 Tonnen CO2, die eingespart wurden - eine beachtliche Leistung, die symbolisch mit dem "CO2-Scheck" gewürdigt wurde. Beatrix Moreno-Huerta, kaufmännische Direktorin des Landesklinikums Donauregion Tulln: "Als umweltzertifiziertes, erfolgreiches Unternehmen legen wir seit langem hohen Wert auf die Umweltgerechtigkeit aller Maßnahmen. Die Überreichung des CO2-Schecks als Würdigung des Einsatzes bestärkt uns, ökologische, umweltentlastende Entscheidungen auch in Zukunft zu unterstützen."

Die ersten Schritte zur Umsetzung weiterer Maßnahmen wurden in Tulln bereits gesetzt: Unterstützt von Ökomanagement NÖ und begleitet von ECERTA Ltd. wurde das gesamte Abfallwirtschaftskonzept optimiert und dieses neue System auch schon klinikweit geschult. Dr. Petra Bohuslav: "Wir ermöglichen durch Ökomanagement NÖ jeder Organisation, die sich im Bereich des Betrieblichen Umweltschutzes engagieren möchte, auf einfachem Weg geförderte Beratungen in Anspruch zu nehmen. Die Beratungen sind individuell zugeschnitten, und sollen Betriebe, Gemeinden und öffentliche Einrichtungen aller Organisationsgrößen dabei unterstützten, durch die Umsetzung vom Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen Energie und Kosten zu sparen!"

Niederösterreichische Partnerbetriebe des Kunststoff-Cluster werden von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, mit einen eigenen Cluster-Team betreut.

Förderberatung für Gemeinden


Das Klimabündnis NÖ bietet als Reaktion auf den vielseitig geäußerten Wunsch nach einer zentralen Ansprechstelle für Förderanfragen von Gemeinden und Partnerorganisationen Unterstützung bei der Auswahl des geeigneten Förderinstrumentes. Die Vielzahl verfügbarer Fördermöglichkeiten für Klimaschutzprojekte soll so umfassend genutzt werden können.

Das Angebot umfasst:

  • kurze telefonische Beratungen
  • umfassende persönliche Beratungen im Klimabündnis-Büro St. Pölten (auf Anfrage)
  • Vorträge für Veranstaltungen von Partnerorganisationen (auf Anfrage)
  • Schulungen für MultiplikatorInnen
  • aktuelle Zusammenstellung klimarelevanter Förderungen für NÖ-Gemeinden
  • Infodrehscheibe für Organisationen und Fachabteilungen des Landes NÖ

Nähere Informationen erhalten Sie auf www.klimabuendnis.at.

Veranstaltungen


MSc-Lehrgang MANAGEMENT & UMWELT

Lehrgang

Der MSc-Lehrgang MANAGEMENT & UMWELT ist ein berufsbegleitender Intensivlehrgang mit 8 6tägigen Präsenzmodulen, die über ein Jahr verteilt stattfinden. Der europaweit einzigartige Lehrgang vermittelt (künftigen) Führungskräften in Wirtschaft und Verwaltung, Jungakademikern und Praktikern kompakt in einem Jahr die Fähigkeit, Umweltschutz ökonomisch und ökologisch vorteilhaft umzusetzen.  
Die Teilnahme in der derzeitigen Form ist ab Oktober zum letzten Mal möglich. Die Anmeldefrist endet am 21. September.

Termin: ab 19.10.2009
Ort: 1. Modul: Wassercluster Lunz; Modul 2 bis 8: NÖ Landesakademie, St. Pölten
Teilnahmegebühr: EUR 12.000
Weitere Informationen: www.uma.or.at 

Grundlagen zum Anlagen- und Umweltrecht für betriebliche Verantwortliche 
3. ÖWAV-Ausbildungskurs 

Der Kurs vermittelt die Grundlagen der rechtlichen Pflichten eines Betriebes und fasst die rechtlichen und technischen Voraussetzungen für Umweltbeauftragte aus den verschiedenen Rechtsbereichen in kompakter Form als Hilfestellung und zur Unterstützung der Geschäftsführung zusammen. Weiters werden die Verantwortlichkeiten und organisatorischen Regelungen im Betrieb aufgezeigt.

Termin: Teil I: 28.-30.09, Teil II: 14.-16.10.2009
Ort: Seminarhotel Lengbachhof, Steinhäusel 8, 3033 Altlengbach
Teilnahmegebühr:  EUR 1010 (ÖWAV-Mitglieder) / EUR 1210 (Nicht-Mitglieder), ohne USt

Information und Anmeldung: www.oewav.at

Dieser Newsletter ist ein Mitgliederservice von....

 

Impressum:
Ökomanagement NÖ-Club
Schwarzenbergplatz 4/4. Stock
A-1030 Wien
Tel. & Fax: +43 (0)1 / 714 5690
Mobil: + 43 (0)676 / 324 52 71
e-Mail: club@oekomanagement.at
Internet: www.oekomanagement-club.at

Dieser Newsletter kann unter club@oekomanagement.at abboniert oder abbestellt werden.

Chefredaktion: Anna Podovalova