Sollten Sie dieses E-Mail nicht ordentlich sehen, klicken Sie hier, oder kopieren Sie den folgenden Link in Ihren Browser:
http://www.oekomanagement-club.at/newsletter36/newsletter-36.html

Click here for the English version

EU-Kommission präsentiert Weißbuch zur Anpassung an den Klimawandel
Die Europäische Kommission hat am 01. April 2009 ein Weißbuch vorgestellt, das Maßnahmen aufzeigt, mit deren Hilfe sich die EU besser auf den Klimawandel einstellen kann.

Laut Kommission werden sich die Auswirkungen des Klimawandels wahrscheinlich schneller und stärker bemerkbar machen als bisher angenommen. Tiefgreifende Auswirkungen auf Landwirtschaft, Energie, Verkehr, Ökosysteme, Tourismus und Gesundheit seien zu erwarten. Besonders gefährdet sind Küsten-, Berg- und Überschwemmungsgebiete. Deshalb müssen die meisten Anpassungsmaßnahmen auf nationaler oder regionaler Ebene getroffen werden. Die Aufgabe der EU liegt hier in der grenzübergreifenden Koordination.
Das Weißbuch gibt den Aktionsrahmen für Anpassungsmaßnahmen vor. In einer ersten Phase der Strategie, die bis 2012 läuft, sollen die Kenntnisse über den Klimawandel verbessert werden, mögliche Anpassungsmaßnahmen umrissen und der bestmögliche Ansatz für den Einbezug der Maßnahmen in die wichtigsten EU-Politiken gefunden werden. Damit soll die Grundlage für eine umfassende Anpassungsstrategie der EU, die 2013 eingeleitet wird, geschaffen werden.
Außerdem stellte die Kommission drei Diskussionspapiere zu den die Themen Wasser, Küsten- und Meeresgebiete, Landwirtschaft bzw. Gesundheit vor.

Die Webseite der Kommission zur Anpassung an den Klimawandel finden Sie auf http://www.ec.europa.eu/environment/climat/adaptation/index_en.htm.
Treibhausgas-Emissionen in der EU sinken  das dritte Jahr in Folge

Aus dem Emissionsinventar der Europäischen Umweltagentur für 2007, dem letzten Jahr, für das vollständige Daten vorliegen, geht hervor, dass die Emissionen in den 15 alten EU-Mitgliedstaaten 2007 gegenüber 2006 um 1,6% gesunken sind, obwohl die Wirtschaft im gleichen Zeitraum um 2,7% wuchs. Damit liegen die Emissionen nun um 5% unter dem Niveau des Basisjahres (in den meisten Fällen 1990). Die EU-15 ist also auf einem guten Weg, um ihr Kyoto-Ziel zu erreichen, d.h., die Gesamtemissionen im Zeitraum 2008-2012 gegenüber dem Basisjahr um durchschnittlich 8% zu senken. In Österreich lagen die CO2-Emissionen im Jahr 2007 um 3,6% unter den Werten von 1990.

Umweltkommissar Dimas kommentierte diese Entwicklung wie folgt: "Diese neuerlichen Emissionsverringerungen in der EU-15 machen uns zuversichtlich, dass wir unser Kyoto-Ziel erreichen werden. Nachdem in über der Hälfte der EU-15-Mitgliedstaaten die Emissionen auch 2007 wieder deutlich zurückgegangen sind, geht es uns jetzt vor allem darum, dass auf der Konferenz in Kopenhagen im Dezember ein ehrgeiziges globales Klimaübereinkommen für die Zeit nach 2012 zustande kommt. Dieses Übereinkommen wird dann den Rahmen für künftige weltweite Emissionsverringerungen bilden."

Hauptursachen für den neuerlichen Rückgang im Jahr 2007 waren der Rückgang bei den Emissionen der privaten Haushalte aufgrund der warmen Witterung, der Rückgang im verarbeitenden Gewerbe und der Rückgang bei der Eisen- und Stahlerzeugung. Demgegenüber haben die Emissionen aus Kühl- und Klimaanlagen zugenommen.

Die Pressemitteilung der EU-Kommission finden Sie hier.
Weitere Informationen zum Emissionsinventar erhalten Sie auf der Webseite der Europäischen Umweltagentur.

EU-Umweltzeichen: Nutzung wird vereinfacht und auf mehr Produkte ausgeweitet
Die Nutzung des freiwilligen EU-Umweltzeichens Ecolabel soll gefördert werden. Dies sieht eine neue Verordnung vor, die das Europäische Parlament kürzlich beschlossen hat. So wird das EU-Umweltzeichen auf weitere Produktgruppen, einschließlich verarbeiteter Lebensmittel, ausgedehnt. Zudem sollen die Kosten für die Verwendung gesenkt und der Verwaltungsaufwand verringert werden. Bislang wurde das EU-Umweltzeichen für mehr als 3000 Produkte wie Waschmittel, Papier oder Schuhe vergeben.

Zur Vereinfachung der Regelung für das Umweltzeichen und zur Verringerung des Verwaltungsaufwands werden die Beurteilungs- und Prüfverfahren gestrafft. Zudem werden die Kosten für die Verwendung des Umweltzeichens gesenkt.
Um die Verwendung des Umweltzeichens zu fördern, soll ein "besonderer Aktionsplan" vereinbart werden. Dieser beinhaltet Informations- und Aufklärungskampagnen für Verbraucher, Produzenten, Hersteller und Großhändler. Auch die Nutzung der Regelung, vor allem durch KMU, soll gefördert werden.
Darüber hinaus können die Mitgliedstaaten bei der der Vergabe öffentlicher Aufträge die Festlegung von Zielvorgaben für die Beschaffung von Produkten in Betracht ziehen.

EU-Umweltkommissar Stavros Dimas begrüßte den Parlamentsentschluss. Er sagte, dass ein einziges, EU-weites Umweltzeichen mit der Verwirrung der Konsumenten aufräumen würde, die das Sprießen unterschiedlicher Umweltzeichen in den letzten Jahren ausgelöst hätte.

Mithilfe des Umweltzeichens sollen Produkte mit hoher Umweltverträglichkeit gefördert werden, die während ihrer gesamten Lebensdauer geringe Umweltauswirkungen haben. Das Umweltzeichen soll die Erzeugnisse und Dienstleistungen, die bestimmten Richtwerten entsprechen, von den anderen Produkten derselben Kategorie abheben und die Verbraucher auf diese Produkte aufmerksam machen.

Informationen zum EU-Umweltzeichen erhalten Sie auf www.eco-label.com
Mehr zum Parlamentsbeschluss finden Sie hier.
Energiestrategie Österreich präsentiert

Umweltminister Niki Berlakovich und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner präsentierten am 17. April 2009 den Weg zur "Energiestrategie Österreich".
Die Strategie soll zur Erreichung der EU-Vorgabe beitragen, der zu Folge Österreich bis zum Jahr 2020 seinen Endenergieverbrauch zu 34% aus erneuerbaren Quellen decken soll. Außerdem wird damit langfristig das Ziel der Unabhängigkeit von Öl- und Gas-Importen verfolgt.

Die "Energiestrategie Österreich" und deren Energieziele basieren auf den drei Säulen Versorgungssicherheit, Energieeffizienz und erneuerbare Energie. Es wird ein konkreter Maßnahmen- und Zeitplan zur Erreichung der EU-Energieziele und zur Umsetzung der Richtlinie zur Nutzung von erneuerbarer Energie erarbeitet.
Im Fokus steht die Umsetzung konkreter Maßnahmen und Projekte bis 2020. Durch den Umstieg auf erneuerbare Energieträger und konsequente Steigerung der Energieeffizienz sollen bis 2020 die EU-Vorgaben zu Energie und Klimaschutz zeitgerecht eingehalten werden.

Dabei soll die Strategie nicht vorgeschrieben werden, sondern in Zusammenarbeit mit den Stakeholdern im Energieumfeld erarbeitet werden. Bund, Länder und vor allem die Unternehmen sollen auf allen Ebenen zusammenspielen und, inklusive Sozialpartner und NGOs, ein professionelles Energie-Netzwerk bilden.
 
Die Pressemitteilung zur Energiestrategie finden Sie hier.

Europäisches Umweltzertifikat EMAS für Regierungsviertel in St. Pölten

Am 20. Mai 2009 überreichte Umweltminister DI Nikolaus Berlakovich im Beisein von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die EMAS Teilnahmeurkunde an den Leiter der Gebäudeverwaltung Dr. Gerhard Tretzmüller und an den Umweltbeauftragten Ing. Karl Marchhart MSc.

Bereits im März 2008 hat das Land Niederösterreich die Entscheidung getroffen, ein Umweltmanagementsystem für das Regierungsviertel in St. Pölten einzuführen und bereits neun Monate später konnte die erste Umwelterklärung für das Amt der Niederösterreichischen Landesregierung "Abteilung Gebäudeverwaltung LAD3" veröffentlicht werden. Niederösterreich ist damit eine von bereits mehr als 250 Institutionen und Unternehmen, die im österreichischen EMAS-Register eingetragen sind.


Bundesminister DI Nikolaus Berlakovich überreichte das EMAS-Zertifikat an Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll

Im Rahmen des Zertifizierungsprozesses gab es keine besonderen Hindernisse und auch  Bedenken, ob man auch alle Mitarbeiter (die Abteilung Gebäudeverwaltung beschäftigt 265 Mitarbeiter) für EMAS begeistern würde können, erwiesen sich als unzutreffend.  Die Mitarbeiter haben sehr konstruktiv und mit hohem Engagement mitgearbeitet, sodass die Zertifizierung innerhalb von neun Monaten durchgeführt werden konnte. 
 
Konkrete Einsparungen sind aufgrund der kurzen Zeit noch nicht messbar. Die Vorteile von EMAS sind aber offensichtlich. Erfolge  gab es bereits beim Stromverbrauch, bei der Betreuung des 4500m² großen Wasserbeckens und im Bedienstetenschutz. Aufgrund der Zertifizierung wurde die Schulung der Mitarbeiter erweitert beziehungsweise auf den letzten Stand gebracht. Hinzu kommt, dass man mit der Umwelterklärung das eigene Engagement nun auch öffentlich dokumentiert hat.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Förderinitiative Abfallvermeidung 2009 - Einreichung auch für Großbetriebe

"Vermeiden vor Verwerten vor Beseitigen" entsprechend diesem Grundsatz des modernen Ressourcenmanagements und den gesetzlichen Verpflichtungen hat das ARA System gemeinsam mit der Stadt Wien, dem Land Niederösterreich und der Wirtschaftskammer Österreich ein Förderungsprogramm für Abfallvermeidungsmaßnahmen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), kommunalen Dienststellen und Betrieben, etc. initiiert. Ab 2009 können nun auch Großbetriebe ihre Projekte einreichen.
 
Förderungswürdige Projekte zur Vermeidung gefährlicher und nicht gefährlicher Abfälle in ganz Österreich sollten:

  • technisch und wirtschaftlich umsetzbar sein,
  • zu konkreten Abfallvermeidungseffekten führen,
  • ein möglichst effizientes Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweisen,
  • und einen möglichst umfassenden Nachhaltigkeitseffekt ausüben.

Die geförderten Projekte werden mit einem einmaligen Investitionszuschuss im Ausmaß von bis zu 30% der abfallrelevanten Kosten unterstützt. Die ausgewählten Projekte erhalten jedenfalls EUR 2.000,-, die maximale Fördersumme beträgt EUR 30.000,-. Die Einreichfrist für Förderanträge läuft noch bis zum 30. September 2009.

Nähere Informationen zur Einreichung finden Sie hier.

VCÖ-Mobilitätspreis 2009 unter dem Motto "multi-modal-mobil"

Beim VCÖ-Mobilitätspreis werden Projekte gesucht, die es den Menschen ermöglichen, multimodal mobil zu sein. Durch Angebote, die das Verknüpfen erleichtern - etwa Radfahren oder Carsharing mit dem Öffentlichem Verkehr - und durch moderne Informationstechnologien. Komfortablere, sicherere, kostengünstigere und umweltfreundlichere Mobilität soll gefördert werden. 

Auch vorbildhafte internationale Projekte können eingereicht werden. Dafür gibt es heuer erstmals eine eigene Kategorie beim VCÖ-Mobilitätspreis.
Teilnehmen können Gebietskörperschaften, Verkehrsunternehmen, Unternehmen, Fachhochschulen, Universitäten, Schulen, Organisationen und Vereine mit in der Umsetzung gesicherten Projekten aus dem In- und Ausland, sowie Privatpersonen, Studierende, Schülerinnen und Schüler aus dem In- und Ausland auch mit Projektideen. Einsendeschluss ist der 15. Juni 2009.
Das beste Projekt wird in ihrem Bundesland von VCÖ und ÖBB-Postbus ausgezeichnet. Die besten Projekte qualifizieren sich außerdem für den VCÖ-Mobilitätspreis Österreich. Die Auszeichnung erfolgt im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung von Verkehrsministerin, Umweltminister, ÖBB und VCÖ. Der Mobilitätspreis ist eine renommierte Auszeichnung, die die Projekte einer breiten Öffentlichkeit bekannt macht.

Weitere Informationen zur Einreichung finden Sie auf www.vcoe.at.

Größter Klimaschutz-Wettbewerb für Gemeinden startet

In einer Kooperation zwischen dem Gemeindebund, dem Verbund-Konzern und dem Lebensministerium startet der größte Klimaschutz-Preis für Gemeinden. Neben der Kronen Zeitung sind diesmal auch die Kleine Zeitung, die OÖN und die Salzburger Nachrichten mit dabei. Den Gewinnern winken hohe Preisgelder (Gesamthöhe: EUR 90.000) und noch höhere mediale Aufmerksamkeit als im Vorjahr.

Damit alle Gemeinden faire Chancen haben, wird der Preis heuer nach drei Bevölkerungsgrößen (bis 1500, 1500 bis 5000, über 5000 Einwohner bzw. Gemeindeverbände/Energieregionen) vergeben. 
Teilnehmen können alle Gemeinden Österreichs sowie Projekte interkommunaler Zusammenarbeit. Pro Gemeinde bzw. Region darf ein Projekt eingereicht werden. Es gelten Projekte, die von der Gemeinde initiiert wurden bzw. mit ihrer Beteiligung stattfinden (auch aus Schulen, Kindergärten, etc.). Auch bereits ausgezeichnete Projekte können eingereicht werden, mit Ausnahme der drei Sieger des Wettbewerbs "Klimaschutzgemeinde 2008".
Einreichbar sind Projekte im Bereich Erneuerbare Energie und Energieeffizienz (d. h. Erzeugung, Verbrauch bzw. Einsparung von Strom und Wärme) sowie auch Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung. Es gelten bereits abgeschlossene Projekte (Abschluss nach 1.1.2007); Projekte in Umsetzung; Konzepte mit Aussicht auf Umsetzung bis 31.12.2010.
Die Bewertungskriterien sind Innovationsgrad, dauerhafte Energie- und Kosteneffizienz, Energie- und Emissionseinsparungen, Einbettung in ein Energiekonzept, Vorbildwirkung. Die Einreichung ist noch bis 14.6.2009 ausschließlich über das Einreichformular auf www.kommunalnet.at möglich.

Nähere Informationen zum Wettbewerb und den Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Solarpreis 2009 ausgeschrieben

Die nationalen und Europäischen Solarpreise werden von EUROSOLAR seit 1994 an Gemeinden, kommunale Unternehmen, private Personen, Ingenieure, Architekten, Eigentümer von Anlagen sowie an Organisationen vergeben, die sich besonders um die Nutzung Erneuerbarer Energien verdient gemacht haben. Mit der Verleihung soll das Thema Erneuerbare Energien in die breite Öffentlichkeit getragen werden.

Es werden herausragende innovative Projekte und Initiativen von Anwendungen Erneuerbarer Energien in den folgenden Kategorien ausgezeichnet:

  • Städte und Gemeinden oder Stadtwerke;
  • Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe / Unternehmen;
  • Solares Bauen;
  • Lokale oder regionale Vereine als Förderer von Projekten für Erneuerbare Energien;
  • Medien;
  • Transportsysteme mit Erneuerbaren Energien;
  • Bildung und Ausbildung;
  • Eine-Welt-Zusammenarbeit;
  • Sonderpreis für besonderes persönliches Engagement.

Alle Anmeldungen und Vorschläge müssen bis spätestens 31. Juli 2009 eingegangen sein. Es werden zunächst die Preisträger der nationalen Solarpreise 2009 der Öffentlichkeit vorgestellt. Unter allen beteiligten europäischen Ländern werden dann die Preisträger der Europäischen Solarpreise 2009 ermittelt.

Nähere Informationen zum Solarpreis finden Sie unter www.eurosolar.at

Neue Chancen mit Umweltmanagement: EMAS Konferenz 2009 in Linz 
Am 3. und 4. Juni findet die Umweltmanagement-Konferenz EMAS in Linz statt. Chancen und Trends im Bereich Umweltmanagement, sowie Best-Practice Beispiele für ökologisch und ökonomisch erfolgreiches Wirtschaften werden beleuchtet. Im Rahmen der Veranstaltung erfolgt auch die Verleihung der EMAS-Preise.
Die Veranstaltung wird vom Lebensministerium in Kooperation mit der Oberösterreichischen Landesregierung und dem Institut für Umweltrecht der Johannes Kepler Universität Linz sowie mit Unterstützung von Quality Austria organisiert.
 
Die Wertschätzung umweltrelevanter Themen rückt in wirtschaftlich turbulenten Zeiten glücklicherweise nicht in den Hintergrund. Gerade jetzt evaluieren Unternehmen, aber auch der öffentliche Bereich, Möglichkeiten einer Entkopplung von einseitigen Energieabhängigkeiten und die Prozessoptimierung durch Schaffung von Ressourcen schonenden Synergieeffekten. In seinem Einleitungs-Referat wird der ehemalige EU-Kommissar, Dr. Franz Fischler, auf die Bedeutung von nachhaltiger Umweltpolitik in Anbetracht der aktuellen Wirtschaftskrise eingehen. Gerade der Bereich Umweltmanagement bietet enormes Potenzial hinsichtlich Effizienzsteigerung und Kostensenkung.

Im Rahmen der Veranstaltung präsentiert Senoplast, ein Unternehmen aus der verarbeitenden Kunststoffindustrie, welcher Kosten-Nutzen-Effekt durch die Schließung des Energiekreislaufes realisiert wurde. "Während der Produktion von Kunststoffplatten und Folien wird sehr viel Wärme und Energie freigesetzt. Wir haben nun einen Weg gefunden, die überschüssige Abwärme im Winter statt der Heizung zu verwenden. Im Sommer hingegen speisen wir über ein Biomassekraftwerk unsere Abwärme in das örtliche Netz zur Warmwasseraufbereitung ein", erläutert DI Wilhelm Klepsch, Geschäftsführer der Senoplast GmbH.
 
Im Bereich Ecodesign setzt Philips Speech Processing seit Jahren erfolgreich Benchmarks. Gerhard Podhrasky, Director Program Management & Innovation Site Speech Processing, zum Erfolg des Weltmarksführers im Bereich Diktiergeräte: "Wir haben sehr frühzeitig mit der Implementierung der Themen 'Green IT', EcoDesign und Sustainability begonnen. Um in zukünftigen Märkten erfolgreich zu sein, schätzen wir dies als wichtige Voraussetzung ein."

Auf www.emas.gv.at können Sie das Programm im Detail herunterladen.

Neues aus Niederösterreich

Hier finden Sie den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.

Neues aus Oberösterreich

Neues von der Ökoberatung finden Sie auf www.oeko-beratung.at


Neues aus Salzburg

Neuigkeiten finden Sie auf www.umweltservice-salzburg.at.


Neues aus der Steiermark

Neues von der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit finden Sie auf www.win.steiermark.at.   

 
Neues aus Wien

Neuigkeiten aus Wien finden Sie auf www.oekobusinessplan.wien.at.

 
Veranstaltungen

EMAS-Konferenz 2009  
Konferenz

Die EMAS-Konferenz am 3. und 4. Juni 2009 in Linz steht unter dem Motto „Neue Chancen mit Umweltmanagement“. Die Konferenz startet am 3. Juni nachmittags mit einer Betriebsbesichtigung der Voest und einem Abendempfang der OÖ Landesregierung. Die Vorträge am 4. Juni befassen sich mit nachhaltiger Umweltpolitik, der Schließung von Energie- und Stoffkreisläufen, Ökodesign als Wettbewerbsvorteil und geförderten Beratungsangeboten.

Veranstalter: Lebensministerium, Land Oberösterreich, Johannes Kepler Universität Linz
Termin:
03.-04.06.2009
Ort: Johannes Kepler Universität Linz Unicenter, Altenberger Straße 69, 4040 Linz
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: www.emas.gv.at

Verwertungs- und Entsorgungstag 2009
Fachveranstaltung 

Der Verwertungs- und Entsorgungstag ist eine Fachveranstaltung zum Thema Entsorgungs- und Abfallwirtschaft. Er steht diesmal ganz unter dem Motto „Abfallwirtschaft in wirtschaftlich schwierigen Zeiten". Ein reger Erfahrungs- und Informationsaustausch zu aktuellen Gesetzesänderungen mit Tipps zur Anwendung in der Praxis kennzeichnet diese Veranstaltung, die bereits zum 19. Mal stattfindet.

Veranstalter: Gutwinski Management GmbH
Termin: 16.06.2009
Ort: Eventhotel Pyramide, Parkallee 2, 2334 Vösendorf
Teilnahmegebühr: EUR 290 zzgl. USt
Weitere Informationen: www.gutwinski.at 

ECODESIGN radikal
Workshop

Anhand von gelungenen öko-intelligenten Produktbeispielen wird gezeigt, wie nachhaltige Produktentwicklung in der unternehmerischen Praxis umgesetzt werden kann. Die Anwendung ermöglicht eine Umweltanalyse über den gesamten Lebenszyklus, eine Analyse der Gesetzes- oder Kundenanforderungen und eine Analyse der Prozesse. Aus den Ergebnissen der Analysen werden Umsetzungsideen für ein Green Product Concept abgeleitet.

Veranstalter: WKNÖ, TU Wien, Lebensministerium
Termin: 18.06.2009
Ort: Franz Hass Waffel-und Keksanlagen-Industrie GmbH, Franz-Haas-Straße, 2100 Leobendorf
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: http://portal.wko.at/

Chemikalien-Kennzeichnung
Workshop zur CLP-Verordnung

CLP ist die Abkürzung von Classification, Labelling and Packaging. Die CLP-Verordnung regelt die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen neu. Sie wurde am 31. Dezember 2008 kundgemacht und ist bereits in Kraft. Das neue System steht im Mittelpunkt dieses zweitägigen Workshops. Umweltbundesamt-ExpertInnen erläutern die Grundlagen von CLP und die damit einhergehenden Veränderungen. Ein wesentlicher Bestandteil des Workshops besteht aus der Festigung und Vertiefung der gelernten Inhalte durch Fallbeispiele und praktische Übungen.

Veranstalter: Umweltbundesamt
Termin: 18.-19.06.2009
Ort: Hotel Bellevue, Althanstraße 5, 1090 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 950 zzgl. USt
Weitere Informationen: www.umweltbundesamt.at

International Energy Conference 2009
Konferenz

Im Lichte der Finanzkrise und des globalen wirtschaftlichen Abschwungs wächst die Besorgnis, dass dringend benötigte klima- und energierelevante Investitionen negativ betroffen sein könnten. Doch die aktuellen wirtschaftlichen Turbulenzen könnten aber auch neue Märkte schaffen und damit globales "grünes Wachstum" auf der Grundlage eines neu strukturierten Finanzsystems und kohlenstoffarmer Technologien und Systeme ermöglichen.
Die Internationale Energie-Konferenz 2009 bietet eine Plattform für hochrangige Politiker und Vertreter von Wirtschaft und Zivilgesellschaft aus Entwicklungs- und Industrieländern, um aktuelle Energiefragen im Rahmen der derzeitigen globalen Finanz- und Wirtschaftskrise zu erörtern.

Veranstalter: UNIDO, u.A.
Termin: 22.-24.06.2009
Ort: Hofburg, 1010 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: www.viennaenergyconference.org

CSR – Ein zukunftsträchtiges Managementkonzept oder „Viel Lärm um Nichts“?   
Konferenz

Corporate Social Responsibility (CSR) ist der freiwillige Beitrag von Unternehmen, Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt zu übernehmen. Ist CSR in der Praxis nur ein Marketing-Gag oder substanzielle Zukunftsarbeit mit einem Mehrwert für Gesellschaft und Umwelt? Die Veranstaltung bietet einen Überblick und eine kritische Analyse zu CSR.

Veranstalter: Land OÖ, OÖ Akademie für Umwelt und Natur
Termin: 24.06.2009
Ort: SPES Zukunftsakademie, Panoramaweg 1, 4553 Schlierbach, Österreich
Teilnahmegebühr: EUR 25
Weitere Informationen: land-oberoesterreich.gv.at

Schutzgebiete und Klimawandel. Neue Herausforderungen für ein bewährtes Konzept
Fachtagung 

Die Tagung widmet sich dem bisher wenig behandelten Thema, wie sich der Klimawandel auf Schutzgebiete auswirkt und welche Maßnahmen im Schutzgebietskontext künftig nötig sein werden, um die Herausforderungen zu meistern: Welchen Beitrag leisten Schutzgebiete zum Klimaschutz? Werden Schutzgebiete ihre Schutzziele in Zukunft neu definieren müssen?  Welche Rolle kann ein Programm für die Ländliche Entwicklung in diesem Kontext leisten? Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen der Tagung aufgegriffen und diskutiert werden. In Arbeitsgruppen werden Ansatzpunkte für die weitere Diskussion erörtert.

Veranstalter: Netzwerk Land
Termin: 25.06.2009
Ort: Universität Klagenfurt, Universitätsstraße 65, 9020 Klagenfurt

Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: www.netzwerk-land.at

Das neue Bundes-Umwelthaftungsgesetz  
Seminar

Am 11. März 2009 wurde das Bundesgesetz über Umwelthaftung zur Vermeidung und Sanierung von Umweltschäden (Bundes-Umwelthaftungsgesetz - B-UHG) im Nationalrat beschlossen. Das Seminar behandelt wichtige rechtliche und technische Aspekte der Haftung gemäß B-UHG sowie Versicherbarkeit von Umweltschäden.

Veranstalter: Austrian Standards plus GmbH
Termin: 
01.07.2009
Ort:
Austrian Standards plus GmbH, Heinestraße 38, 1020 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 295 zzgl. USt
Weitere Informationen: www.as-plus.at

15th International Symposium on Society and Resource Management (ISSRM) 
Symposium

Offizielle jährliche Versammlung der "International Association for Social and Natural Resources" für Vertreter aus Wissenschaft und Forschung, von öffentlichen Einrichtungen und NGOs, Grundstücksverwalter sowie Studenten.

Veranstalter: BOKU Wien
Termin: 05.-08.07.2009
Ort: Austria Center Vienna, Bruno-Kreisky-Platz 1, 1220 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 490 / 295 (für Studenten)
Weitere Informationen: 
www.issrm09.info

"Emerging Sustainability" - Nachhaltiges Handeln und unternehmerischer Erfolg gehen Hand in Hand
Sommerakademie

In der Sommerakademie sehen Sie, wo Nachhaltiges Wirtschaften bereits Wirklichkeit geworden ist und lernen, wie Sie es in Ihrem Umfeld erfolgreich umsetzen können. Projekte des Impulsprogramms Nachhaltig Wirtschaften aus der Programmlinie Fabrik der Zukunft werden vorgestellt.

Veranstalter: BMVIT, Fabrik der Zukunft, plenum akademie, FFG
Termin: 15.-18.07.2009
Ort: Rogner-Bad Blumau, 8283 Blumau
Teilnahmegebühr: EUR 900 (für Vertreter von Unternehmen) / 420 (für Lehrende und Studierende)
Weitere Informationen: www.nachhaltigwirtschaften.at 

Aktuelle Rechtsinformation
Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter www.europa.eu.int/eur-lex abrufen.

Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchten, senden Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff "Abbestellen" an club@oekomanagement.at

Impressum
Herausgeber: Ökomanagement NÖ-Club
Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
 
Chefredaktion: Anna Podovalova
Geschäftsführer: Hans Günter Plescher MAS
Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien
Tel./Fax: 01 / 714 5690
club@oekomanagement.at