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EU-Parlament segnet Energie- und Klimapaket ab

Der Vorschlag der Kommission zum Energie- und Klimapaket, der Anfang dieses Jahres vorgelegt wurde (nachzulesen im Ökonetzwerk Newsletter) wurde Anfang Dezember mit großer Mehrheit im EU-Parlament angenommen. Mit der Absegnung des Pakets wurden die Ziele fixiert, bis 2020 die Treibhausgas-Emissionen in der EU um 20% gegenüber 1990 zu senken und gleichzeitig den Anteil Erneuerbarer Energie auf 20% zu erhöhen und die Energieeffizienz um 20% zu steigern.
Das Paket beinhaltet eine Revision des Emissionshandelssystems sowie Maßnahmen für eine Emissionsreduktion außerhalb des Handelssystems, einen Gesetzesrahmen für die CO2-Abscheidung und -speicherung, und Richtlinien zu CO2-Emissionen von Autos sowie zu Treibstoffqualität.

Revision des europäischen Emissionshandelssystems (ETS)
Für die dritte Handelsperiode des ETS von 2013-2020 wurden einige Anpassungen vorgenommen, um das System effizienter, fairer und transparenter zu gestalten.
Die wichtigste Änderung betrifft die Vergabe der Emissionszertifikate an Industrieanlagen – während derzeit über 95% der CO2-Zertifikate gratis zugeteilt werden, sollen diese künftig versteigert werden, um dem Verursacherprinzip gerecht zu werden. 2013 sollen mindestens 20% der Zertifikate durch Versteigerung alloziert werden, dieser Anteil soll linear auf 70% im Jahr 2020 ansteigen, und schließlich bis zum Jahr 2027 die 100% erreichen.
Ausgenommen von diesem Prinzip sind Branchen, denen signifikante zusätzliche Kosten durch das ETS entstehen, und welche vom Risiko einer Abwanderung von Unternehmen betroffen sind. Hier dürfen 100% aller Emissionszertifikate gratis zugeteilt werden, solange die Anlagen  dem letzten Stand der Technik entsprechen. Die EU-Kommission will im Jahr 2009 festlegen, auf welche Branchen diese Kriterien zutreffen.
Für die Branche der Stromerzeugung gilt, dass diese von 2013 an nur Zertifikate aus Versteigerungen erhalten soll (Ausnahmen gibt es z.B. für Länder mit geringerem BIP/Kopf – aber auch hier müssen mindestens 30% der Zertifikate von Anfang an versteigert werden und bis spätestens 2020 soll eine 100%-ige Versteigerung erreicht sein). 
Eine weitere Änderung betrifft das Wegfallen der nationalen Allokationspläne, die das System komplexer gestaltet und zu Diskrepanzen zwischen einzelnen Mitgliedsstaaten geführt haben. Künftig wird es eine EU-weite Obergrenze für Emissionen geben, und die Zertifikate werden anhand einheitlicher Regeln an die Unternehmen verteilt. Diese Obergrenze soll sich anfangs aus dem Durchschnitt der zugeteilten Emissionen im Zeitraum 2008-2012 ergeben, und danach jährlich um 1,74% sinken. Bis 2020 sollen so 21% an Emissionen gegenüber dem Jahr 2005 eingespart werden.
Die Hälfte der Erlöse aus der Versteigerung von Zertifikaten soll für Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel aufgewendet werden. Außerdem werden 12% der Einnahmen von EU-Ländern mit höherem BIP/Kopf an solche mit niedrigem Bruttoinlandsprodukt fließen, um dort Investitionen in klimafreundliche Technologien zu unterstützen.
Außerdem soll die Emissions-Untergrenze, unter der Anlagen vom System ausgenommen werden können, von derzeit 10.000 t auf 25.000 t CO2/Jahr angehoben werden. Voraussetzung für diese vereinfachende Maßnahme ist, dass die betroffenen Anlagen ähnliche Maßnahmen erfüllen müssen.
Schließlich wird das ETS neben CO2 auch auf andere Gase ausgeweitet werden. Ab 2013 wird es auch Emissionen aus Petrochemikalien, Ammoniak und Aluminium, sowie N20 und Perfluorcarbon abdecken.

Steigerung des Anteils von Ökoenergie auf 20%
EU-weit soll der Anteil an Ökoenergie bis 2020 auf 20% steigen, derzeit liegt dieser bei 6,4%. Dafür wurden in einer Richtlinie unterschiedliche Ziele für die einzelnen Mitgliedsstaaten festgesetzt; Österreich muss einen Anteil von 34% erneuerbaren Energieträgern erreichen.
Außerdem bekräftigt die Richtlinie das 10%-Ziel für Erneuerbare im Transportsektor, und legt Kriterien für die nachhaltige Gewinnung von Biotreibstoffen fest.

CO2-Reduktion außerhalb des Emissionshandels
Das Paket legt auch ein 10%-iges Reduktionsziel gegenüber 2005 für die Emissionsquellen fest, die nicht vom Emissionshandelssystem abgedeckt werden, z.B. Transport, Gebäude und Landwirtschaft. Dabei erfolgt die Lastenteilung in Bezug auf die Zielerreichung in Abhängigkeit vom BIP/Kopf der Mitgliedsstaaten.

Gesetzesrahmen für die sichere CO2-Abscheidung und -speicherung (CCS)
Die Richtlinie schafft einen Gesetzesrahmen für die sichere CO2-Abscheidung und -speicherung und eventuell damit verbundene Umwelt- und Haftungsfragen. Sie legt außerdem fest, dass zwölf kommerzielle Demonstrationsprojekte aus den Mitteln der Versteigerung von bis zu 300 Mio. Emissionszertifikaten gefördert werden.

Emissionsgrenzwerte für PKWs und Treibstoffqualität
Die Obergrenze für den CO2-Ausstoß von PKWs soll von derzeit 160 g/km auf durchschnittlich 120 g/km im Zeitraum 2012-2015 sinken. Werden die Höchstgrenzen überschritten, drohen den Automobilherstellern Geldstrafen.
Die Richtlinie zur Treibstoffqualität verpflichtet die Kraftstoffindustrie, das über die gesamte Lieferkette produzierte CO2 bis 2020 um 6% zu reduzieren.

Der österreichische Umweltminister Niki Berlakovich begrüßte das Paket als gelungenen Kompromiss, bei dem weder der Klimaschutz noch die Wirtschaft zu kurz kämen. Greenpeace und andere Umweltorganisationen kritisierten die Ziele des Pakets hingegen als unzureichend.

Die Pressemeldung der EU-Kommission zum Klima- und Energiepaket der EU finden Sie hier

Ergebnisse der UN-Klimagespräche in Poznán

Von 1.-12. Dezember 2008 fand die 14. Konferenz zur Klimarahmenkonvention der UN in Poznán (Polen) statt. Eines der großen Ziele der Konferenz war es, einen weiteren Schritt zu einer Einigung auf ein Klimapaket nach 2012, dem Jahr in dem das Kyoto-Protokoll ausläuft, zu machen.

Nachdem die aktuelle Wirtschaftslage und der Machtwechsel in den USA schwierige Rahmenbedingungen für eine Beschlussfindung darstellten, wurden schließlich mit der Erarbeitung eines konkreten Arbeitsplans für 2009 zumindest die Weichen für die Einigung auf ein globales Klimaschutzabkommen gestellt, das Ende nächsten Jahres in Kopenhagen beschlossen werden soll. So werden im Laufe des Jahres 2009 zumindest vier Verhandlungsrunden stattfinden. Auch Meilensteine wurden fixiert: bis März sollen entwickelte Länder ihre CO2-Reduktionsziele bekanntgeben, im Juni soll der Entwurf für ein globales Klimaabkommen feststehen.

Als weiteres Ergebnis der Konferenz wurde ein Fonds für Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel für Entwicklungsländer eingerichtet, der aus dem Handel mit Emissionszertifikaten finanziert werden soll.
Zudem wurden eine Reihe von Verbesserungsmaßnahmen zum Clean-Development-Mechanismus (CDM) des Kyoto-Protokolls beschlossen, die kurzfristig greifen sollen und die Prüfung und Entscheidungsfindung in Bezug auf CDM-Umweltprojekte verbessern und transparenter gestalten sollen.
Schließlich wurde in Poznán auch das Programm zum Technologietransfer an Entwicklungsländer beschlossen und die Finanzierung dafür fixiert. 50 Mio. EUR aus bestehenden Mitteln der Globalen Umweltfazilität von Weltbank, UNDP und UNEP sollen in das Programm fließen.

Auch das Thema Entwaldung stand bei der Konferenz im Mittelpunkt. Da geschätzte 20% der Treibhausgasemissionen auf die Abholzung von Tropenwäldern zurückzuführen sind, wurde der Konsens erzielt, Maßnahmen dagegen in das Klimapaket nach 2012 aufzunehmen. Eine Reihe von entwickelten Ländern sowie die wichtigsten betroffenen tropischen Entwicklungsländer haben bereits neben der Konferenz in Poznán eine Erklärung gegen Entwaldung und Walddegradation unterschrieben. Darin wird die Zusammenarbeit zwischen entwickelten Ländern und Entwicklungsländern gegen Entwaldung bekräftigt, mit dem Ziel den Verlust von Regenwäldern bis 2020 zu halbieren und bis 2030 zu stoppen. Als Gegenleistung für diesbezügliche Bemühungen von Entwicklungsländern schlug die EU-Kommission die Einrichtung eines internationalen Finanzierungsmechanismus vor.
Neben der EU-Kommission unterzeichneten u.a. Australien, Frankreich, Deutschland, Japan, Norwegen und Großbritannien das Paket, von Seiten der Entwicklungsländer waren es Brasilien, Kamerun, Costa Rica, Guatemala, Indonesien, Madagaskar, Panama, Peru, Thailand, u.A.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie auf der der Webseite der UN-Klimarahmenkonvention zu Poznán, und der EU-Webseite zur Konferenz

Europäischer EMAS-Preis 2008 vergeben

Am 20. November 2008 wurde in Brüssel der europäische EMAS-Preis verliehen. Aus 32 nominierten Organisationen aus 13 Ländern wurden fünf Organisationen für den Preis von einer Jury aus sechs EMAS- und Energieexperten ausgewählt. Die diesjährigen Themenbereiche waren: CO2-Emissionsreduktion, Reduktion des Energieverbrauchs, und Verbesserung der Energieeffizienz.

Die Preisträger in den fünf Kategorien lauteten:

  • Kategorie Mikro-Organisation: Evangelische Kirchengemeinde, Kreuzäcker, Deutschland;
  • Kategorie Kleine Organisation: Pangea Green Energy s.r.l, Italien;
  • Kategorie Mittelgroße Organisation: Imperbel S.A. / Derbigum, Belgien;
  • Kategorie Mittelgroße Organisation: Milko, Schweden;
  • Kategorie Öffentliche Organisation: Kirklees Council, Großbritannien.


Österreich war mit zwei Bewerbern vertreten: die Voestalpine (Standorte Linz und Steyrling)  und der Abwasserverband Zirl und Umgebung. Beide erhielten den EMAS Member Award als Anerkennung.

Voestalpine  Abwasserverband Zirl und Umgebung

Mehr zum europäischen EMAS-Preis, der Auszeichnungsveranstaltung und den Preisträgern finden Sie auf www.emasawards.eu

Start des Austrian Climate Research Programme (ACRP) 

Am 09. Dezember fiel der Startschuss für das "Austrian Climate Research Programme (ACRP)". Dieses wurde im Jahr 2008 unter der Federführung des Klima- und Energiefonds der Bundesregierung entwickelt, um auf breiter Basis klima- und energierelevante Forschung in Österreich zu unterstützen.
Der Klima- und Energiefonds unterstützt mit ACRP ein breites Spektrum an Forschungsthemen. Ziel ist es, durch den Klimawandel verursachte  Auswirkungen auf die Umwelt in Österreich zu erforschen und dazu beizutragen eine namhafte und politikrelevante Klimaforschungskompetenz in Österreich aufzubauen.

Die Themenfelder der ersten ACRP-Ausschreibung sind:

  • Klima und Klimaauswirkungen
  • Risikoananalyse
  • Integrierte Analysen zu Klima, Energie und Wirtschaft
  • Klimapolitik und Umsetzung

Es können Forschungsprojekte zu allen Themenfeldern, einschließlich Aktivitäten zur Forcierung von Kooperationen und Wissenstransfer in Österreich, eingereicht werden.
Insgesamt stehen für die erste Ausschreibung im Rahmen des ACRP 4 Mio. Euro zur Verfügung.

Nähere Informationen und die Einreichunterlagen können Sie auf www.klimafonds.gv.at herunterladen.

Österreichs Industrie und Gewerbe setzen trotz Krise Maßnahmen in Energieeffizienz und CO2-Reduktion

Anfang Dezember 2008 wurden im Rahmen der klima:aktiv-Tagung "Steigerung der Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe" im Museumsquartier in Wien namhafte österreichische Unternehmen für erfolgreiche Energieeffizienz- und Mobilitätsmaßnahmen ausgezeichnet. Insgesamt informierten sich 130 interessierte Teilnehmer bei der Fachtagung über konkrete Angebote zur Steigerung der Energieeffizienz.
"energieeffiziente betriebe" soll produzierende Unternehmen aus Industrie und Gewerbe bei der Erhöhung der Energieeffizienz unterstützen. Wie rasch sich viele Effizienzmaßnahmen tatsächlich rechnen, bewiesen die 16 österreichischen Unternehmen, die für ihre erfolgreich umgesetzten Effizienzmaßnahmen von Ministerialrätin Martina Schuster, Leiterin der Abteilung V/10 "Umweltökonomie und Energie" des Lebensministeriums, ausgezeichnet wurden. In Summe konnten diese Unternehmen 65 Mio. kWh an Strom und Wärme bzw. rund 16.000 Tonnen CO2 einsparen. Maßnahmen zur Nutzung der Abwärme wurden am häufigsten umgesetzt, gefolgt von Optimierungen des Druckluftsystems und der Beleuchtung sowie bewusstseinsbildende Maßnahmen.

So konnte beispielsweise die Lenzing AG den Stromverbrauch im Bürogebäude deutlich reduzieren, indem 700 Mitarbeiter das Tu!DU!Energ!ieSem!inarkabarett besuchten und damit auf humorvolle Art auf den verschwenderischen Umgang mit Energie aufmerksam gemacht wurden. Die Kabarett-Idee stammt von Energieberater Peter Sattler, der ebenfalls bei der Veranstaltung ausgezeichnet wurde.  
Die Sandoz GmbH nutzt Abwärme der Druckluftkompressoren zur Vorwärmung des Brunnenwassers von 10°C auf 35°C. Da für den Fermentationsbrei monatlich ca. 7.000 m³ Brunnenwasser vorgewärmt werden müssen, konnte durch diese Maßnahme eine enorme Einsparung von 2,5 Mio. kWh erreicht werden. Die Investitionskosten haben sich bereits nach sechs Monaten amortisiert. 

Als besonders wertvoll für das interessierte Fachpublikum erwies sich die anschließende Podiumsdiskussion, bei der die Vertreter der Beispielbetriebe über ihre Erfahrungen mit der Umsetzung von Effizienzmaßnahmen berichteten. Die Erfahrungsberichte zeigten, dass die Energieeffizienz einen hohen Stellenwert einnimmt – unabhängig von der Branche und der Größe des Betriebes. Als größtes Hindernis zur verstärkten Umsetzung von Effizienzmaßnahmen nannten die Podiumsgäste das Finden und Erarbeiten von geeigneten Maßnahmen. Die Finanzierung der Maßnahmen selbst jedoch stellt der Erfahrung der Unternehmensvertreter zufolge kein Hindernis dar. 

Die ausgezeichneten Maßnahmen sind auf der Programmwebsite unter "best practice-Beispiele" zu finden: www.eebetriebe.klimaaktiv.at

Climate Austria – CO2-Kompensation für Unternehmen und privat 

Sowohl im Unternehmensalltag als auch privat stellen Reisen oder der Energieverbrauch für Strom und Heizenergie wesentliche Quellen für CO2-Emissionen dar. Gleichzeitig ist die Fortbewegung beispielsweise mit dem Flugzeug oder dem Auto im täglichen Leben (sei es dienstlich, sei es privat) manches Mal unumgänglich. CO2-Emissionen können trotz Anstrengungen zur Reduktion des Treibstoff- und Energieverbrauchs oft nicht zur Gänze vermieden werden.
Für die nicht-vermeidbaren CO2-Emissionen hat die österreichische Klimaschutzinitiative Climate Austria - eine Kooperation des Lebensministeriums und der Kommunalkredit Public Consulting (KPC) - nun ein innovatives Angebot zur Kompensation.

Ein eigens entwickelter und ISO-14064-3 verifizierter online CO2-Rechner ermöglicht die rasche und unkomplizierte Berechnung und Kompensation von CO2-Emissionen für Unternehmen und privat. Im Bereich Kompensation von Flugemissionen kooperiert Climate Austria mit Austrian Airlines, die den CO2-Rechner insbesondere mit regelmäßig aktualisierten Kerosinverbrauchswerten ihrer Flotte ausstattet. Mit den von Climate Austria gesammelten Beiträgen werden österreichische und internationale Klimaschutzprojekte unterstützt, die CO2-Emissionen im selben Ausmaß vermindern. Dabei kann jeder Teilnehmer von Climate Austria selbst bestimmen, welchen Beitrag er leisten, und ob er diesen österreichischen oder internationalen Klimaschutzprojekten widmen möchte. Jeder Teilnehmer bekommt unmittelbar nach Buchung eine Urkunde als Bestätigung per Email zugesandt. Für Unternehmen besteht zudem die Möglichkeit einer darüber hinausgehenden Kooperation mit Climate Austria.

Mehr Information zur Berechnung und Kompensation finden Sie unter www.climateaustria.at.

Energiemanagement und Online-Benchmarking für Unternehmen
Seit Anfang Dezember ist das Tool für Energiemanagement, Benchmarking Simple und detailliertes Benchmarking für ausgewählte Branchen online verfügbar. Damit können Unternehmen ganz unverbindlich testen, wie der Energieverbrauch ihres Unternehmens im Vergleich zum Branchendurchschnitt liegt. Das Tool wurde im Rahmen des klima:aktiv Programms "energieeffiziente betriebe" erstellt.
Energiemanagement und Benchmarking sind bewährte Instrumente zur Verbesserung der Energieeffizienz in Industrie- und Gewerbebetrieben. Erfahrungsgemäß kann alleine durch die Einführung von Energiemanagement der Energieverbrauch bereits um 5 - 10% verringert werden.

Nähere Informationen zu Energiemanagement und das Benchmarking-Tool finden Sie auf www.energymanagement.at
Erfahrungsaustausch zum Projekt "Mit EMAS zu ökologisch aktiven Gemeinden, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen" 
EMAS im öffentlichen Bereich verstärkt zu integrieren, ist das Ziel des Lebensministeriums; das vom Lebensministerium initiierte und vom ÖWAV durchgeführte Projekt "Mit EMAS zu ökologisch aktiven Gemeinden, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen" ist ein Schritt in diese Richtung. 

Erstmals trafen sich die Teilnehmer der Workshopreihen aus 2006 und 2007 im Lebensministerium im November 2008 zu einem Erfahrungsaustausch. Viele nahmen die Gelegenheit wahr, Erfahrungen in vielfacher Hinsicht mit den Kollegen auszutauschen und dabei wertvolle Inputs zur Umsetzung von EMAS mitzunehmen. Nach kurzen Ansprachen durch die Initiatoren berichteten Ing. Plachy vom Magistrat Waidhofen/Ybbs und Herr Groß vom AWV Anzbach Laabental über die Umsetzung von EMAS, wobei besonders hervorgehoben werden kann, dass nach wie vor viel Engagement vorhanden ist und EMAS in diesen Einrichtungen lebt. Interessant auch der Vortrag von Dr. Kanzian, der die Anwesenden über den Ablauf und den Zeithorizont, den eine Begutachtung nach EMAS erfordert, informierte und zudem den Kostenfaktor beleuchtete. 

Mehr dazu erfahren Sie unter www.emas.gv.at.
Neues aus Niederösterreich

Hier finden Sie den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.

Neues aus Oberösterreich
Neues von der Ökoberatung können Sie auf www.oeko-beratung.at
Neues aus Salzburg

Der  Umwelt.Service.Salzburg informiert über die Auszeichnung der umweltfreundlichsten Betriebe Salzburgs.

Neues aus der Steiermark

Neues von der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit finden Sie auf www.win.steiermark.at.  

 
Neues aus Wien

Der ÖkobusinessPlanWien informiert über sein 10-jähriges Bestehen - von der Ökoidee zum internationalen Vorzeigeprojekt


 
Veranstaltungen

EMAS-Konferenz 2009
Vorankündigung

Termin: 03.-04.06.2009
Ort: Johannes Kepler-Universität, Linz

Mit EMAS zu ökologisch aktiven Gemeinden, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen
Workshop 2

Das Lebensministerium und der ÖWAV als Kooperationspartner unterstützen bereits zum dritten Mal mit der 6-tägigen Workshopreihe "Mit EMAS zu ökologisch aktiven Gemeinden, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen" diese Einrichtungen dabei, ein Umweltmanagement nach EMAS aufzubauen. Die Erfahrungen in den bisher durchgeführten Workshopreihen zeigen, dass mit den praktischen Arbeiten zur Implementierung eines Umweltmanagements nach EMAS beachtliche Verbesserungen erkannt und umgesetzt werden und Rechtssicherheit sichergestellt wird.
Im Rahmen des 2. Workshops im Januar 2009 werden praktische Arbeiten präsentiert und es gibt die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. Es werden Umwelt- und rechtliche Aspekte von Umweltmanagementsystemen behandelt und die Teilnehmer lernen über die Erstellung eines Umweltprogramms, über ökologische Beschaffung, sowie über Darstellung und Überwachung von Umweltleistungen.
Als weiterer Termin der Workshopreihe findet der Workshop 3 im März 2009 statt.

Veranstalter: ÖWAV, Lebensministerium
Termin: 27.-28.01.2009 & 10.-11.03.2009
Ort: Hartberg
Teilnahmegebühr: EUR 700 / EUR 500 (für Mitglieder des Österreichischen Gemeindebundes)
Weitere Informationen: www.oewav.at

Nachhaltige Produkte im Garten-Fachhandel Marktnische oder Trendprodukt?
Fachtagung

Der Gartenbereich boomt und die Nachfrage nach Gartenprodukten steigt stetig an. Die vermehrte Verwendung von nachhaltigen Gartenprodukten bei der Gartengestaltung bzw. -pflege leistet einen bedeutenden Beitrag zum Umweltschutz und reduziert die Klimabelastungen.
Die Fachtagung informiert die Akteure der Gartenbranche über aktuelle Trends am österreichischen Markt und bietet Raum für Erfahrungsaustausch sowie zur Entwicklung von nachhaltigen Produktideen.
Eine Produkteausstellung gibt den Überblick über die neuesten nachhaltigen Produkte am Gartenmarkt. Die Veranstaltung ermöglicht eine Vernetzung von Produktion und Handel sowie Gartenplanung und Gartenpflege.

Veranstalter: die umweltberatung
Termin: 
30.01.2009
Ort:
Universität für Bodenkultur
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: www.nachhaltigwirtschaften.at

Vorstellung der Projekte der 5. Fabrik der Zukunft-Ausschreibung  
Workshop

Interner Startworkshop bei dem die unterschiedlichen Projektvorhaben in zwei Parallel-Panels "Nutzung nachwachsender Rohstoffe und Produktionsprozesse" und "Transfer und Produktdienstleistungsprojekte" vorgestellt werden.

Veranstalter: FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Termin: 09.02.2009
Ort: Haus der Forschung, Sensengasse 1, 1090 Wien
Teilnahme: kostenlos
Weitere Informationen: www.nachhaltigwirtschaften.at 

Energie, Wirtschaft und technologischer Fortschritt in Zeiten hoher Energiepreise
6. Internationale Energiewirtschaftstagung an der TU Wien (IEWT 2009) 

Die Energiepreise haben sich in den letzten Jahren vervielfacht. Erstmals seit 25 Jahren haben sie sich in absoluten Werten erhöht und Analysen geben keinen Grund zur Annahme, dass sie in nächster Zeit wieder drastisch sinken werden. Dies hat dazu geführt, dass sich die Struktur der Energieversorgung und der Energienutzung weltweit in einem epochalen Umbruch befindet. Eine Vielzahl offener Fragen wartet auf ihre Beantwortung, z. B.: Welche Energiequellen, Energieträger und Technologien werden die Energieversorgung der nächsten Jahrzehnte prägen? Wird bei hohen Energiepreisen die Energieeffizienz deutlich gesteigert und zu signifikanten Energieeinsparungen führen? Wie können Klimaschutzziele, Liberalisierung und Wettbewerb in Einklang gebracht werden? Wo und wie sollte die Politik in das Marktgeschehen eingreifen?
Diese und andere aktuelle offenen Fragen werden bei dieser Konferenz wissenschaftlich diskutiert und Lösungsansätze aufgezeigt.

Veranstalter: Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft, Austrian Association for Energy Economics 
Termin: 11.-13.02.2009
Ort: Technische Universität Wien, Karlsplatz 13, 1040 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 400
Weitere Informationen: http://eeg.tuwien.ac.at

Bauen + Wohnen Salzburg
Messe

Vom 12. bis 15. Februar findet die "Bauen+Wohnen Salzburg" im Messezentrum Salzburg und vom 19. bis 22. Februar die "Bauen & Energie Wien" in der Messe Wien statt. Firmen, die Produkte für das Bauen, Renovieren, Sanieren und Energiesparen haben beziehungsweise Interessierte an neuen Kunden, die in nächster Zeit einen Neu-, Um- oder Ausbau realisieren, sind bei diesen beiden Messen genau richtig.
Die beiden Fachmessen, die im Jahr 2008 zusammen mehr als 80.000 Besucher anlockten, sind Vorreiter bei der Präsentation von technischen Innovationen - dieses Jahr liegt der Schwerpunkt dabei, Neuheiten bzw. Alternativen zum Thema sinnvoll und effizient Kühlen aufzuzeigen. 

Veranstalter: Reed Exhibitions Messe Salzburg
Termin: 12-15.02.2009
Ort: Messezentrum Salzburg, Am Messezentrum 6, A-5021 Salzburg
Weitere Informationen: www.bauen-wohnen.co.at 

Bauen & Energie
Messe

Vom 12. bis 15. Februar findet die "Bauen+Wohnen Salzburg" im Messezentrum Salzburg und vom 19. bis 22. Februar die "Bauen & Energie Wien" in der Messe Wien statt. Firmen, die Produkte für das Bauen, Renovieren, Sanieren und Energiesparen haben beziehungsweise Interessierte an neuen Kunden, die in nächster Zeit einen Neu-, Um- oder Ausbau realisieren, sind bei diesen beiden Messen genau richtig.
Die beiden Fachmessen, die im Jahr 2008 zusammen mehr als 80.000 Besucher anlockten, sind Vorreiter bei der Präsentation von technischen Innovationen - dieses Jahr liegt der Schwerpunkt dabei, Neuheiten bzw. Alternativen zum Thema sinnvoll und effizient Kühlen aufzuzeigen. 

Veranstalter: Reed Exhibitions Messe Wien
Termin: 19-22.02.2009
Ort: Messezentrum Wien, Messeplatz 1, A-1021 Wien

Weitere Informationen: www.bauen-energie.at 

World Sustainable Energy Days 2009
Konferenz 

Die World Sustainable Energy Days, die größte jährliche Konferenz in diesem Bereich in Europa, bietet eine einzigartige Kombination von Veranstaltungen zum Thema nachhaltige Energie-Erzeugung und -Nutzung und umfasst Energie-Effizienz und erneuerbare Energie in Gebäuden und Industrie. Fünf Fachveranstaltungen, in denen neueste technologische Entwicklungen, herausragende Beispiele und europäische Strategien präsentiert werden, sowie die Energiesparmesse bieten beste Gelegenheiten, neue Partnerschaften zu schließen. Die Konferenz leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit.

Veranstalter: O.Ö. Energiesparverband
Termin: 25.-27.02.2009
Ort: 
Messegelände Wels, Messehaus, 4600 Wels
Teilnahmegebühr: EUR 250

Weitere Informationen: www.wsed.at

Energiesparmesse 2009
Internationale Fachmesse 

Während der Energiesparmesse von 25. Februar bis 1. März 2009 wird Wels wieder zur europaweiten Hauptstadt des Energiesparens, der Ökoenergie und der Energieeffizienz. Mehr als 900 Aussteller beraten zu energieeffizientem Bauen, Sanieren und Heizen. Die Messe befindet sich auch im 25. Jahr ihres Bestehens weiter auf Wachstumskurs und kann bereits jetzt erneut ein Plus an Ausstellern und Hallenfläche verzeichnen.

Veranstalter: Messe Wels
Termin: 25.02.-01.03.2008
Ort: Messegelände Wels, Messehaus, 4600 Wels
Weitere Informationen: www.energiesparmesse.at  

Vergaberecht und Antikorruptionsregeln für die Wasser-, Abwasser- und Abfallwirtschaft
Seminar

Das Seminar richtet sich an alle Praktiker und Interessierte zum Thema Vergaberecht und Korruptionsfragen im Bereich der Wasser-, Abwasser- und Abfallwirtschaft. Schwerpunkte sind das neue Antikorruptionsgesetz und die Umsetzung der Antikorruptionsmaßnahmen in der Praxis, ausgewählte Entscheidungen der jüngeren Rechtssprechung, die Novelle zum Bundesvergabegesetz 2009, aktuelle vergaberechtliche Fragestellungen der Praxis, der EU und Fallbeispiele aus der Praxis. Abgerundet wird die Veranstaltung durch die Anforderungen an Auftragsvergaben zur Erlangung von Umweltförderungen. 

Veranstalter: ÖWAV, Österreichischer Städtebund, VÖEB, Österreichischer Gemeindebund
Termin: 11.03.2009
Ort: Bundesamtsgebäude, Radetzkystraße 2, 1030 Wien
Teilnahmegebühr: 
EUR 350 / EUR 200 (für Mitglieder des ÖWAV)
Weitere Informationen: www.oewav.at

EPCON 2009: Von abstrakten Zielen zu konkreten Maßnahmen
Kongress

Der jährliche Branchentreff der Energiewirtschaft präsentiert sich unter folgendem Motto:  Von abstrakten Zielen zu konkreten Maßnahmen! Wie steht es um den österreichischen Masterplan für Versorgungssicherheit, Infrastrukturinvestitionen, Handel und Klimaschutz?
Vor Ort erwarten Sie hochkarätige Referenten, Kunden und Branchenkollegen aus Wirtschaft und Industrie, Energiebranche & Politik. Holen Sie sich Ihr rechtliches und regulatorisches Update aus Österreich und Europa. 

Veranstalter: IIR (Institute for International Research)
Termin: 30.03.-01.04.2009
Ort: Congress Casino Baden, Kaiser-Franz-Ring 1, 2500 Baden
Weitere Informationen: www.iir.at

Aktuelle Rechtsinformation
Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter http://eur-lex.europa.eu/ abrufen.

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Impressum
Herausgeber: Ökomanagement NÖ-Club
Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
 
Chefredaktion: Anna Podovalova
Geschäftsführer: Hans Günter Plescher MAS
Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien
Tel./Fax: 01 / 714 5690
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