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EU-Aktionsplan für Nachhaltigkeit in Produktion und Verbrauch vorgestellt

Die EU-Kommission stellte vor kurzem einen umfassenden Aktionsplan vor, mit dem die negativen Auswirkungen der europäischen Produktions- und Verbrauchsmuster auf die Umwelt verringert werden sollen. Im Mittelpunkt des Aktionsplanes steht das Ziel, die Produktion von Produkten umweltgerecht, und vor allem energieeffizient, zu gestalten.

Zu diesem Zweck soll der Geltungsbereich der Ökodesign-Richtlinie von energiebetriebenen Produkten (wie Kühlschränken und Waschmaschinen) auf Produkte ausgeweitet werden, die selbst keine Energie verbrauchen, aber Einfluss auf den Energieverbrauch haben (wie Fenster, Duschköpfe und Wasserhähne). Auch diese sollen künftig Mindestkriterien in Hinblick auf Energieeffizienz erfüllen, und entsprechend ihrem Energieverbrauch gekennzeichnet werden.
Außerdem sollen für Anreize (z.B. steuerlicher Art) und für die öffentliche Beschaffung in Zukunft nur mehr Produkte in Frage kommen, die ein bestimmtes Niveau an Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit erreichen.
Auch das auf dem Freiwilligkeitsprinzip beruhende EU-Umweltzeichen soll überarbeitet und ausgeweitet werden: So soll es einfacher werden, das Zeichen zu erhalten, und auch Produkte wie Lebensmittel und Getränke sollen es führen können.

Der zweite Pfeiler des Aktionsplanes ist die Förderung einer nachhaltigen Industriepolitik. Mit diesem Ziel soll die EMAS-Verordnung überarbeitet, und damit das europäische Umweltmanagementsystem EMAS attraktiver für Unternehmen gestaltet werden. Mehr zur geplanten Überarbeitung lesen Sie auch in der vorliegenden Ausgabe des Ökonetzwerk Newsletter
Außerdem sieht der Aktionsplan die Entwicklung von Benchmarks vor, anhand derer energieeffiziente Produkte und Ökoinnovation bewertet und gefördert werden sollen. Geplant ist zudem die Überarbeitung der derzeitigen Rechtssituation mit dem Ziel, günstigere Rahmenbedingungen für die Umweltindustrie zu schaffen.

Die Wirtschaftskammer Österreich zeigte sich zufrieden mit dem Aktionsplan. Dieser stimme mehrere Maßnahmen aufeinander ab und sorge damit für eine Vereinheitlichung der Produktumweltstandards. Allerdings müsse darauf geachtet werden, dass die Maßnahmen nicht zu vermehrter Bürokratie und Verwaltungsaufwand führten.
Der europäische Verbraucherverband BEUC kritisierte, dass das Konzept der Nachhaltigkeit stark auf Energieeffizienz reduziert werde und, statt ehrgeizige Ziele zu bestimmen, vorschlage, eine Reihe von Gesetzen zu überarbeiten, die bereits in die richtige Richtung gingen und für die eine Überarbeitung bereits geplant oder vorgesehen war.
Auch das Europäischen Umweltbüro (EUB) vermisste ehrgeizigere Ziele im Aktionsplan, und bemängelte, dass dieser zu viel auf Freiwilligkeit von Seiten der Industrie baue – eine Strategie, die sich im Bereich Umwelt bisher wenig bewährt hätte.

Mehr zum Aktionsplan finden Sie auf http://ec.europa.eu/

EMAS soll attraktiver für europäische Unternehmen werden

Im Rahmen des Aktionsplanes für die Nachhaltigkeit in Produktion und Verbrauch und für eine nachhaltige Industriepolitik (siehe dazu auch den vorhergehenden Artikel im Ökonetzwerk Newsletter) hat die Europäische Kommission im Juli eine Revision des europäischen Umweltmanagementsystems EMAS (Eco Management and Audit Scheme) angekündigt.

Ein von der Kommission präsentierter Bericht zeigte den Änderungsbedarf auf: Obwohl EMAS im Vergleich zu anderen Umweltmanagementsystemen die umfassendsten Verbesserungen der Umwelt-Performance für Unternehmen und Organisationen bringt, hat es sich in Europa nicht flächendeckend durchgesetzt. Rund 6.000 registrierte Betriebe zählt EMAS aktuell, im Vergleich dazu sind 35.000 Unternehmen nach der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 registriert. Die Revision soll die Schwachstellen in der EMAS-Gesetzgebung beheben und das System attraktiver für Unternehmen machen.

Die Maßnahmen zur Verbesserung von EMAS umfassen:

  • Vereinfachung der EMAS-Gesetzgebung, insbesondere für KMU, und klare Beschreibung der Voraussetzungen für eine Validierung: Insbesondere kleine Unternehmen wissen oft nicht, welche rechtlichen Voraussetzungen sie für eine EMAS-Validierung erfüllen müssen, und erachten den finanziellen und zeitlichen Aufwand für eine Validierung als zu groß. Diese Stolpersteine sollen durch die Revision aus dem Weg geräumt werden.

  • Harmonisierung der Kriterien, anhand derer die Umweltleistungen von Unternehmen gemessen werden: Ein einheitliches System mit Referenzzahlen für Energie- und Materialeffizienz, Wasserverbrauch, Abfallaufkommen und Biodiversität soll von den Unternehmen zur Messung ihrer Leistungen verwendet, und im Umweltbericht ausgewiesen werden. So soll die Vergleichbarkeit der Leistungen zwischen Unternehmen gewährleistet, und ihre Verwendung im Rahmen der Unternehmenskommunikation erleichtert werden.

  • Verstärkte Förderung und Vermarktung von EMAS durch die Mitgliedsstaaten: Die Teilnahme an EMAS soll verstärkt finanziell und steuerlich gefördert werden. Als zusätzliche Erleichterung sollen die Zeitspanne bis zur Revalidierung verlängert, und Überprüfungen der Unternehmen weniger häufig stattfinden.

  • Ausweitung von EMAS auf die ganze Welt: Für multinationale Unternehmen ist die geographische Beschränkung von EMAS auf Europa ein Argument gegen eine Registrierung - mit der Ausweitung soll dem Abhilfe geschaffen werden.

  • Erleichterung der Verwendung des EMAS-Logos.

Wird die neue EMAS-Gesetzgebung wie geplant nächstes Jahr angenommen, so sollte sie 2010 in Kraft treten. Näheres zu den geplanten Änderungen ersehen Sie hier.

Mehr Informationen zu EMAS finden Sie auf http://ec.europa.eu/environment/emas/

Neue EMAS-Iniativen in Österreich

Der aktuelle Revisionsprozess von EMAS (mehr dazu in dieser Ausgabe des Ökonetzwerk Newsletter) zeigt, dass eine Registrierung nach dem Umweltmanagement-System umso attraktiver für Organisationen ist, je stärker das System gefördert wird und je mehr Service-Angebote für Organisationen bestehen.

In Österreich werden daher seitens des Lebensministeriums als zuständige Stelle eine Reihe von Initiativen gesetzt, um den Weg zur Implementierung von EMAS für Unternehmen und für öffentliche Einrichtungen zu erleichtern. So werden z.B. jährlich Workshops organisiert, die das Ziel verfolgen, Vertreter aus EMAS-Unternehmen einen Erfahrungsaustausch mit anderen Betrieben, Behörden und Experten aus dem Umweltbereich zu ermöglichen. Zudem wird über ausgewählte fachliche Themen diskutiert und über Neuerungen im Umweltrechtsbereich informiert.

Um verstärkt öffentliche Einrichtungen auf EMAS anzusprechen, wurde die Workshopreihe „Mit EMAS zu ökologisch aktiven Gemeinden, Verbänden und öffentliche Einrichtung initiiert. Dieses Projekt wird gemeinsam mit dem ÖWAV durchgeführt. Der Themenschwerpunkt liegt beim Aufbau eines Umweltmanagements, der Offenlegung von Verbesserungs- und Einsparpotentialen im Umweltrechtsbereich, dem intensiven Erfahrungsaustausch sowie der Qualifizierung zum internen Umweltauditor. Anmeldungen zur neuen Workshopreihe können per Email an: waschak@oewav.at erfolgen.
Die Einladung zum Workshop finden Sie hier.

Dass EMAS weiterhin für viele Unternehmen attraktiv ist, beweisen die Neuzugänge in ganz Europa. Allein in Österreich konnten im 1. Halbjahr 2008 einschließlich der EM-Stadien drei-zehn Neueinsteiger registriert werden. Insbesondere wird hervorgehoben, dass beinahe alle Ö-AMTC Stützpunkte der Landesgruppe Wien, Niederösterreich und Burgenland nach EMAS zerti-fiziert sind. Der ÖAMTC setzt damit ein Zeichen für EMAS und für den Umweltschutz.

EU-Paket zur Ökologisierung des Verkehrs vorgelegt

Die Europäische Kommission legte kürzlich ein Paket von Initiativen zur Ökologisierung des Verkehrs vor, mit dem der Verkehrssektor in Richtung Nachhaltigkeit gelenkt werden soll.
Kernstück des Maßnahmenpakets ist die Überarbeitung der Eurovignetten-Richtlinie mit dem Ziel, die vom Lastwagenverkehr in der EU verursachten externen Kosten (Umweltverschmutzung, Lärm, Staus) zu erfassen.

Dazu schlägt die Kommission ein System zur Berechnung der Mautgebühren für schwere Nutzfahrzeuge anhand von Tageszeit, zurückgelegter Strecke und Euro-Emissionsklasse des Fahrzeugs vor. So soll den Frächtern einerseits ein finanzieller Anreiz entstehen, Fahrzeuge einer höheren Emissionsklasse zu benutzen, die die Umwelt weniger stark mit Stickoxiden und Feinstaub belasten. Andererseits soll gegen Staus und Lärmbelästigung vorgegangen werden, indem eine höhere Gebühr für Stoßzeiten und Wohngebiete erhoben wird.
Der Kommissionsentwurf sieht allerdings nicht vor, den CO2-Ausstoss der Fahrzeuge direkt in der Maut zu erfassen. Die Einführung einer CO2-Steuer könnte laut Kommission zwar weitere Vorteile bringen, aber es wäre unter Umständen sinnvoller, diese auf dem Emissionshandelssystem zu basieren oder im Rahmen der Kraftstoffsteuer zu erheben. Die EU-Kommission kündigte jedoch an, die Situation im Jahr 2013 nochmals zu prüfen und auch die Möglichkeit zu erwägen, die CO2-Belastung durch den Verkehr in die Maut mit einzubeziehen.
Die Erträge aus der neuen Maut sollen für die Beseitigung der durch den Straßenverkehr verursachten Verschmutzung an der Quelle, die Entwicklung von sauberen Technologien und den Bau von alternativen Transportwegen verwendet werden.
Die Mitgliedsstaaten bleibt es freigestellt, ob sie die neue Maut erheben wollen; ab 2012 soll die Möglichkeit dazu bestehen. Bis dahin soll außerdem die Erhebung der Gebühren ohne Schranken funktionieren, um den Verkehrsfluss nicht zu behindern. Stattdessen sollen digitale Fahrtenschreiber in den LKWs die elektronische Erhebung der Gebühren ermöglichen.

Außerdem kündigte die EU-Kommission an, im Rahmen des Pakets zur Ökologisierung des Verkehrs einen Vorschlag dazu vorzulegen, wie der Geräuschpegel des Güterschienenverkehrs um 50 % reduziert werden kann, sowie weitere Schritte für grüneren Straßen-, Luft-, und Seetransport zu unternehmen.

Das vollständige Paket ist abrufbar unter http://ec.europa.eu/

LIFE+ 2008 Förderperiode für Umweltprojekte angelaufen

Seit 15. Juli können Projekte für die Förderung durch LIFE+ 2008, das Umweltfinanzierungsinstrument der EU, gestellt werden.

LIFE+ fördert Projekte, die einen Beitrag zur Umsetzung der europäischen Umweltpolitik, inklusive des 6. Umweltaktionsprogramms der EU und der thematischen Strategien für die Umwelt, leisten. Förderungen werden in den drei Teilbereichen "Natur und Biodiversität", "Umweltpolitik und Verwaltungspraxis"  und "Information und Kommunikation" vergeben, wobei zumindest 50% der Fördermittel für Projekte aus dem ersten Teilbereich reserviert sind. Auch Projekte, die KMU bei der Einhaltung des Umweltrechts unterstützen, sind förderberechtigt.
Einreichen können private Unternehmen, öffentliche und nicht nicht-staatliche Organisationen. Erstattet werden in den EU-27 angefallene Projektkosten bis zu maximal 50%, lediglich im Bereich "Natur und Biodiversität" kann der Förderanteil in Ausnahmefällen höher sein.
Projektanträge sind bis zum 21. November 2008 für den Teilbereich "Natur und Biodiversität" bei den jeweilig
en Ämtern der Landesregierung, für "Umweltpolitik und Verwaltungspraxis" sowie  für "Information und Kommunikation" im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft einzureichen.

LIFE+ läuft von 2007-13 mit einem Gesamtbudget von über 2 Milliarden Euro. Für das Jahr 2008 stehen 207,5 Millionen Euro, davon rund 3,9 Mio. Euro für Österreich an Fördermitteln zur Verfügung.

Nähere Informationen finden Sie auf der LIFE+ Website

Förderinitiative Abfallvermeidung 2008

"Vermeiden vor Verwerten vor Beseitigen" – entsprechend diesem Grundsatz des modernen Ressourcenmanagements und den gesetzlichen Verpflichtungen hat das ARA System gemeinsam mit der Stadt Wien, dem Land Niederösterreich und der Wirtschaftskammer Österreich ein Förderungsprogramm für Abfallvermeidungsmaßnahmen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), kommunalen Dienststellen und Betrieben, Vereine, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen etc. initiiert.

Förderungswürdige Projekte zur Vermeidung gefährlicher und nicht-gefährlicher Abfälle in ganz Österreich sollten:

  • technisch und wirtschaftlich umsetzbar sein,

  • zu konkreten Abfallvermeidungseffekten führen,

  • ein möglichst effizientes Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweisen

  • und einen möglichst umfassenden Nachhaltigkeitseffekt ausüben.

Die geförderten Projekte werden mit einem einmaligen Investitionszuschuss im Ausmaß von bis zu 30 % der abfallrelevanten Kosten, mindestens jedoch mit EUR 2.000 und maximal mit EUR 30.000 unterstützt.

Die Einreichfrist für Förderanträge wurde bis zum 29.09.2008 verlängert!

Näheres dazu finden Sie auf www.public-consulting.at 

Austrian Sustainability Reporting Award 2008

Der Nachhaltigkeitspreis der Kammer der Wirtschaftstreuhänder ASRA (Austrian Sustainability Reporting Award) wird jährlich als Auszeichnung des besten Nachhaltigkeitsberichts eines österreichischen Unternehmens vergeben.
Ziel des ASRA ist, den Trend zu einer Nachhaltigkeitsberichterstattung auf internationalem Niveau in Österreich zu fördern und auf innovative Berichte aufmerksam zu machen.

Der Preis wird in folgenden Kategorien vergeben:

  • Nachhaltigkeitsbericht großer Unternehmen;

  • Nachhaltigkeitsbericht Klein- und Mittelbetrieb (unter 250 Mitarbeiter);

  • Nachhaltigkeitsbericht öffentlicher und privater (nicht gewerblicher/industrieller) Organisationen, z.B. Interessensvertretungen, Gemeinden, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Krankenhäuser, etc.

  • Zusätzlich wird heuer erstmals eine Auszeichnung für integrierte Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichte verliehen.

Einsendeschluss ist der 30. September 2008.
Die Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular finden Sie auf www.kwt.or.at

Österreichischer Klimaschutzpreis: Projekte und Ideen für den Klimaschutz gesucht

Mit dem "Österreichischen Klimaschutzpreis" wollen der ORF und das Lebensministerium zukunftsweisenden Projekten sowie viel versprechenden Ideen zum Durchbruch verhelfen. Unternehmen, Organisationen sowie Einzelpersonen sind aufgerufen, ihre besten Projekte, Entwicklungen und Ideen für den Klimaschutz einzureichen. Jenen Initiativen, die mit guten Lösungsansätzen das Klima schützen und neue Impulse für Umwelt und Wirtschaft geben, sollen damit in das Scheinwerferlicht gerückt werden, so Umweltminister Josef Pröll. Der Preis, der ab heuer jährlich vergeben werden soll, wird 2008 von der Bank Austria unterstützt.

Der "Österreichische Klimaschutzpreis 2008" wird in den Kategorien "Gewerbe & Industrie", "Dienstleistung & Tourismus", "Ideen & Innovation" sowie "Alltag und Motivation" vergeben. Mitmachen können Privatpersonen, Einrichtungen, Organisationen und Betriebe mit Sitz in Österreich. Projekte und Ideen können von 13. August bis 12. September auf http://klimaschutzpreis.orf.at eingereicht werden.
Die vier Klimaschutzpreise 2008 werden am 4. November im Rahmen einer Gala von Umweltminister Josef Pröll und ORF-Generaldirektor Dr. Wrabetz verliehen, "Konkret" wird darüber in einer Sondersendung berichten.

ÖWAV-Nachwuchswettbewerb "Future Lounge" ausgeschrieben

Der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV) feiert 2009 sein 100-Jahr-Jubiläum und lädt unter dem Motto "ZUKUNFT DENKEN" Nachwuchsköpfe zwischen 16 und 35 Jahren ein, visionäre Zukunftsszenarien für das Jahr 2050 in den Kategorien "Wasser/Abwasser" bzw. "Abfall" zu verfassen.

Insgesamt werden Preisgelder in der Höhe von 16.000 Euro vergeben.
Einreichschluss ist der 31. Jänner 2009. Die besten Einreichungen werden im Rahmen der Festveranstaltung "100 Jahre ÖWAV" am 18. Juni 2009 prämiert und in Fachmedien präsentiert.

Weitere Informationen und die Ausschreibungsunterlagen finden Sie unter www.oewav.at

Neues aus Niederösterreich

Hier finden Sie den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.

Neues aus Oberösterreich
Neuigkeiten der Ökoberatung lesen Sie hier.
Neues aus Salzburg

Nähere Informationen zum Energie-Check des Umwelt.Service.Salzburg für Lebensmittelhändler finden Sie hier.

Neues aus der Steiermark

Neues von der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit erfahren Sie unter www.win.steiermark.at.

 
Neues aus Wien
Neues vom ÖkoBusinessPlan Wien lesen Sie hier.
Veranstaltungen

EUROSOIL 2008
Kongress

Die EUROSOIL ist einer der größten Kongresse zum Thema Boden und Bodenschutz. 2008 findet die alle vier Jahre abgehaltene Veranstaltung auf der Technischen Universität in Wien statt. Sie steht unter dem Titel: SOIL - SOCIETY - ENVIRONMENT. Vertreter aus Europa und der ganzen Welt bringen diesmal in insgesamt 30 verschiedenen Sessions ihr Wissen um die vielen Aspekte des Bodens zusammen. Workshops, Postersessions, Exkursionen und Veranstaltungen neben den Fachbeiträgen runden die insgesamt fünftägige Veranstaltung ab.

Veranstalter: WKO
Termin: 25.-29.08.2008
Ort:
Technische Universität Wien, Karlsplatz 13, 1040 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 350/200/55 (Normalpreis/Stundten/Begleitpersonen)
Weitere Informationen: www.ecsss.net

9. Symposim für thermische Solarnutzung
Symposium

Vom 3. bis 5. September 2008 findet zum neunten Mal das internationale Symposium "Gleisdorf Solar" statt. Das Symposium hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Veranstaltung mit großer internationaler Beteiligung entwickelt, dieses Jahr werden 400 Teilnehmer aus 20 Nationen erwartet.
Führende Experten der Branche informieren in Fachvorträgen über den Stand der Technik, gelungene Umsetzungsprojekte, neue Entwicklungen und die Marktentwicklung. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit Kontakte mit potenziellen zukünftigen Projektpartnern zu knüpfen.

Veranstalter: AEE Intec, Stadt Gleisdorf
Termin: 03.-05.09.2008
Ort: Forum Kloster, 8200 Gleisdorf
Teilnahmegebühr: EUR 310/310 (
Normalpreis/für AEE-Mitglieder und Studenten)
Weitere Informationen: www.aee-intec.at

Österreichische Klimabündnis-Konferenz 2008  
Fachkonferenz/Tagung

Vom 7. bis 8. Oktober findet in der Klosterruine Arnoldstein im Dreiländereck Österreich/Italien/Slowenien die 17. Österreichische Klimabündniskonferenz zum Thema "Grenzenloser Klimaschutz - Regionale Perspektiven für ein globales Problem" statt.

Veranstalter: Klimabündnis Österreich
Termin: 07.-08.10.2008
Teilnahme: kostenlos
Ort: Klosterruine Arnoldstein, A-9601 Arnoldstein
Weitere Informationen: www.klimabuendnis.at

Weltwasserkongress 2008
Kongress

Der alle zwei Jahre stattfindende Weltwasserkongress der IWA (International Water Association) zählt zu den wichtigsten internationalen Veranstaltungen im Wassersektor. Neben vielen anderen internationalen Themen aus dem Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung wird Wien 2008 den Donauraum zum zentralen Thema machen.

Veranstalter: Wiener Wasserwerke (MA 31), Internationale Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke im Donaueinzugsgebiet (IAWD)
Termin:
Austria Center, Bruno-Kreisky-Platz 1, A-1220 Wien
Ort: 07.-12.09.2008
Teilnahmegebühr: Gestaffelt (EUR 310-EUR 1.150)
Weitere Informationen: www.iwa2008vienna.org/i8

Forschung für die Zukunft der Photovoltaik in Österreich
Tagung

Im Rahmen der österreichischen Photovoltaik-Tagung werden aktuelle österreichische Entwicklungen und Initiativen präsentiert und in einen internationalen Kontext gestellt. Insbesondere wird bei der diesjährigen Veranstaltung die unter der Schirmherrschaft des BMVIT entstehende Österreichische Technologieplattform Photovoltaik präsentiert werden. Weiters werden neben den Aktivitäten der österreichischen PV-Industrie Forschungsinitiativen und Programme anderer europäischer Länder sowie die europäische Technologie-Plattform Photovoltaik vorgestellt.
Der Empfang des Wiener Bürgermeisters im Rathaus sorgt für die Möglichkeit der Vernetzung und des Austausches der heimischen Photovoltaik-Akteure.

Veranstalter: BMVIT, arsenal research
Termin: 10.-11.09.2008
Ort: Palais Auersperg, Auerspergstrasse 8, 1080 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 125/250/39 (für PV-Austria-Mitglieder/Nichtmitglieder/Studenten)
Weitere Informationen: www.arsenal.ac.at/pvtagung

Luft und Kinder – Gesundheit macht Schule
Fachgespräch

Die Zusammenhänge zwischen Innenraumluft in Schulen und der Gesundheit von Kindern standen im Mittelpunkt des Projektes LUKI – Luft und Kinder, das  von einem Projektkonsortium aus Medizinischer Universität Wien, Innenraum Mess- und Beratungsservice und Umweltbundesamt in Österreich konzipiert und umgesetzt wurde. Um den Belastungen auf die Spur zu kommen, wurden zwischen 2005 und 2008 in Niederösterreich, Kärnten, Wien und in der Steiermark in neun Ganztagesschulen analytische und umweltmedizinische Untersuchungen durchgeführt.
Die Ergebnisse aus diesem Projekt, internationale Aktionspläne sowie nationale und regionale Perspektiven werden beim 5. Fachgespräch "UmWelt & Gesundheit" vorgestellt und diskutiert.

Veranstalter: Umweltbundesamt
Termin: 30.09.2008
Ort:
Diplomatische Akademie, Favoritenstraße 15A, 1040 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: www.umweltbundesamt.at 

REACH-Seminar
Informationsseminar

In diesem Seminar werden u.a. wertvolle Informationen zu den Grundprinzipien der neuen Verordnung, Stoffidentität, Unterscheidung zwischen Stoff/Zubereitung und Erzeugnis, Stoffsicherheitsbericht (CSR) und Neuerungen im Sicherheitsdatenblatt vermittelt. Ein Überblick über die Vorgangsweise zur Erfüllung der Pflichten, zu aktuellen Entwicklungen und Gelegenheit für Fragen und Diskussionen runden das Angebot ab.

Veranstalter: Umweltbundesamt
Termin: 07.10.2008
Ort: Montanuniversität Leoben
Teilnahmegebühr: EUR 350
Weitere Informationen: www.umweltbundesamt.at 

Augsburger Leitmesse RENEXPO: Energieversorgung der Zukunft: regenerativ und effizient
Fachmesse, Kongress, Vorträge

Das Interesse an den erneuerbaren Energien als wichtiger Bestandteil der zukünftigen Energieversorgung ist ungebrochen. Nach dem großen Erfolg der RENEXPO® 2007 Ende September zeigt sich schon jetzt ein großes Interesse seitens der Aussteller, auch 2008 in Augsburg wieder mit dabei zu sein. Vom 9.-12.10.2008 wird sich in der Augsburger Messe bereits zum 9. Mal alles um erneuerbare Energien und Energieeffizienz bei Bau und Sanierung drehen. Die Themenpalette reicht von Altbausanierung über Heizen mit Sonne und Holz bis hin zu Passivhäusern, Blockheizkraftwerken, Mobilität, Wärmepumpe, Wasserkraft und Windenergie. Zusätzlich zu Messe und Kongress wird den Besuchern ein breites kostenloses Vortragsprogramm geboten.
Nähere Informationen zur Messe erhalten Sie auch in der Pressemeldung.

Veranstalter: REECO GmbH
Termin: 09.-12.10.2008
Ort:
Messe Augsburg, Am Messezentrum 5, D-86159 Augsburg
Teilnahmegebühr: EUR 18/10 (regulärer Eintritt/ermäßigter Eintrittspreis)
Weitere Informationen: www.renexpo.de

Klimawandel – Eine Gefahr für Österreichs Wasserwirtschaft?
Tagung und Fachmesse

Zentrales Thema der Konferenz ist der Einfluss des Klimawandels auf die österreichische Wasserwirtschaft und die heimische Land- und Forstwirtschaft. Unter anderem werden die Themen "Hochwasser und Extremereignisse" und "EU Wasserrahmenrichtlinie und ihre Umsetzung" diskutiert.
Exkursionen  zum
Wasserwerk Friesach, den Stadtwerken Graz und zum Kraftwerk Friesach runden die Konferenz ab.

Veranstalter: ÖWAV
Termin: 22.-23.10.2008
Ort: messecentergraz, Messeplatz 1, 8010 Graz
Teilnahmegebühr: EUR 350/490/30 (für ÖWAV-Mitglieder/Nicht-Mitglieder/Studenten)
Weitere Informationen: www.oewav.at   
 

"Mit EMAS zu ökologisch aktiven Gemeinden, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen", Workshop 1
Workshopreihe

Mit der 6-tägigen Workshopreihe "Mit EMAS zu ökologisch aktiven Gemeinden, Verbänden und öffentlichen Einrichtungen" unterstützt das Lebensministerium in Kooperation mit dem Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband diese Einrichtungen dabei, ein Umweltmanagement nach EMAS aufzubauen. Die Erfahrungen in den bisher durchgeführten Workshopreihen zeigen, dass mit den praktischen Arbeiten zur Implementierung eines Umweltmanagements nach EMAS beachtliche Verbesserungen erkannt und umgesetzt werden und Rechtssicherheit sichergestellt wird. Die Teilnahme an der Workshopreihe (einschließlich der Durchführung der praktischen Arbeiten) beinhaltet die Qualifizierung zum internen Umweltauditor (EMAS/ISO 14001).
Die weiteren Veranstaltungen der Workshopreihe finden von 27.–28. Jänner 2009, und von 10.–11. März 2009 statt.

Veranstalter: OEWAV, Lebensministerium. Österreichischer Gemeindebund
Termin: 29.-30.10.2008
Ort: Marktgemeinde Seeboden
Teilnahmegebühr: EUR 700/500
(für Mitglieder/Nicht-Mitglieder des Österreichischen Gemeindebundes, exkl. USt)
Weitere Informationen: www.oewav.at

Aktuelle Rechtsinformation
Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter www.europa.eu.int/eur-lex abrufen.

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Impressum
Herausgeber: Ökomanagement NÖ-Club
Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
 
Chefredaktion: Anna Podovalova
Geschäftsführer: Hans Günter Plescher MAS
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Tel./Fax: 01 / 714 5690
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