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Rückblick auf die EMAS-Konferenz 2008

Im Rahmen der EMAS Konferenz, die 2008 in der NÖ Landeshauptstadt St. Pölten stattfand, wurde neben interessanten Vorträgen, wobei insbesondere dem Thema Klimaschutz in Verbindung mit EMAS Rechnung getragen wurde, EMAS-Neueinsteigern die Teilnahmeurkunde überreicht und der diesjährige EMAS-Preis vergeben.

An dem Bewerb haben heuer 27 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen teilgenommen und damit signalisiert, dass nach wie vor großes Interesse an EMAS und an diesem Wettbewerb besteht. Die Bewertung der eingereichten Umwelterklärungen erfolgte durch eine unabhängige Jury.
Die ausgezeichneten Umwelterklärungen verdeutlichen, dass Klima- und Umweltschutz innovativ, praktikabel und vielfältig umgesetzt werden kann. Entsprechend den EMAS Vorgaben werden in den Umwelterklärungen alle geplanten und umgesetzten Maßnahmen dargestellt und ihre internen und externen Auswirkungen auf den Klima- und Umweltschutz analysiert. Für die ausgezeichneten Unternehmen trägt das Umweltmanagementsystem nach EMAS wesentlich dazu bei, Emissionen, Energieverbrauch, Abfall, Abwasser aber auch den Einsatz von Ressourcen zu erfassen und nachhaltig zu reduzieren.

Die ausgezeichneten Unternehmen kommen aus Oberösterreich, Tirol und Wien:

  • Stiftsbrauerei Schlägl, 4160 Schlägl, Oberösterreich

  • voestalpine Stahl GmbH, 4020 Linz, Oberösterreich

  • Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH & Co KG, 6130 Schwaz, Tirol

  • Abwasserverband Zirl und Umgebung, 6170 Zirl, Tirol

  • Kanzian Engineering und Consulting GmbH, 1020 Wien

  • Entsorgungsbetriebe Simmering GmbH, 1110 Wien
     

EMAS-Preisträger 2008

Erstmals erhielten im Rahmen der EMAS Konferenz 2008 auch Umweltbeauftragte und Umweltteams einen Preis. Die Leistung der Umweltbeauftragten, der Umweltteams darf nicht unterschätzt werden, sie arbeiten mit hohem Einsatz und tragen mit ihrem Know-how zum betrieblichen Klima- und Umweltschutz bei. Die Prämierung ist ein kleines Dankeschön für ihr über-durchschnittliches Engagement.

Die Preisträger "Beste/r Umweltbeauftragte/r" und "Bestes Umweltmanagementteam" kommen aus den Bundesländern Salzburg, Steiermark und Wien.

Beste/r Umweltbeauftragte/r:

  • Nora Kellner, MSc, Oebs - Oesterreichische Banknoten- und Sicherheitsdruck GmbH, Wien

  • Ing. Robert Ramsauer, M-Real, Salzburg

  • Johann Tanner, Murauer Brauerei, Steiermark

Beste Umweltteams:

  • Umweltteam der Roche Diagnostics Graz GmbH, Steiermark

  • Umweltteam des SMZ Floridsdorf, Wien

 Mehr zur EMAS-Konferenz können Sie auf www.emas.gv.at nachlesen.   

Klimaschutzgesetz geht in Begutachtung

Vor kurzem hat Umweltminister Josef Pröll den Entwurf für ein Bundesklimaschutzgesetz in Begutachtung geschickt, das neben konkreten Zuständigkeiten von Bund und Ländern auch ein Durchgriffsrecht des Umweltministeriums gegenüber anderen Ressorts und Gebietskörperschaften enthält.
Pröll hatte das Gesetz initiiert, nachdem im April dieses Jahres die bisher schlechtesten Klimadaten für Österreich im Klimaschutzbericht 2008 des Umweltbundesamts veröffentlicht wurden. Darin stellte das Umweltbundesamt fest, dass von den in der Klimastrategie vorgesehenen Maßnahmen bis Ende 2007 "fast zwei Drittel nur in Teilaspekten oder nicht umgesetzt" waren.

Inhaltlich übernimmt das neue Gesetz die Emissionsziele der im Jahr 2007 aktualisierten Klimaschutzstrategie. Diesmal soll es allerdings nicht bei unverbindlichen Zielen bleiben: In diesem Sinne schreibt das Gesetz eine konkrete Aufteilung der Lasten zwischen einzelnen Ressorts (z.B. Verkehr, Landwirtschaft), sowie zwischen Bund und den Ländern vor.
Dazu soll ein eigener Schlüssel entwickelt werden. Bei gemischten Zuständigkeiten, wie dem Verkehr, sollen sich Ministerien und Länder untereinander über die Aufteilung der Lasten einigen. Wird dabei kein Verhandlungsergebnis erreicht, kommt das Durchgriffsrecht zu tragen: In diesem Fall erfolgt eine automatische Lastenteilung per Gesetz – zwischen zwischen Bund und Ländern sollen die Lasten im Verhältnis von 50:50 geteilt werden, zwischen den Ländern anhand des Bevölkerungsschlüssels.
Auch die Sanktionen im Fall einer Zielverfehlung sind mit der Lastenteilung verbunden: Verfehlt ein Ressort oder Bundesland die gesetzlichen Vorgaben, so muss es die Kosten dafür – z.B. durch den Zukauf von Verschmutzungsrechten – tragen.

GLOBAL 2000 zeigte sich in einer Stellungnahme erfreut darüber, dass das Gesetz in der Verfassung verankert werden soll. Damit aus dem Vorschlag aber tatsächlich ein starkes Gesetz werde, dürfe es nicht nur bei einer Verteilung von Klimaschutzverpflichtungen bleiben. Vielmehr müsse in Verhandlungen mit allen Akteuren ein klarer, langfristiger Reduktionspfad, der aussagt, wie viel tatsächlich langfristig eingespart werden soll, festgelegt werden. Ebenso müssten konkrete Sanktionierungsmaßnahmen im Falle der Nichterreichung festgelegt werden.
SPÖ und Grüne äußerten sich kritisch dazu, dass das Gesetz die eigentliche Lastenteilung Bund und Ländern überlässt. Die Begutachtungsphase müsse intensiv dazu genutzt werden, um die Verantwortlichkeiten ganz konkret im Gesetz zu verankern.

Derzeit durchläuft der Entwurf eine dreiwöchige Begutachtungsphase von Seiten der Koalitionspartner. Das Gesetz soll mit 1. Jänner 2009 in Kraft treten.
Mehr zum Klimaschutzgesetz finden Sie hier.
 

Neues Ökostromgesetz steht vor Beschluss im Nationalrat

Mitte Mai dieses Jahres erfolgte die Einigung über das neue Ökostromgesetz im Ministerrat, zu dem Wirtschaftsminister Bartenstein den Entwurf im November letzten Jahres vorgelegt hatte (lesen Sie dazu auch den Artikel im Ökonetzwerk Newsletter).
Das neue Gesetz soll eine Verdoppelung des Ökostroms auf 15% bis 2015 bringen, und in Summe fünf Millionen Tonnen CO2 einsparen.

Wesentliche Veränderungen zur bisherigen Gesetzeslage sind:

  • Neubewertung der Tarife für alle Ökostromtechnologien mit dem Ziel, die notwendigen Anreize für Investitionen zu gewährleisten.

  • Statt bisher lediglich 11,25 Jahre Tariflaufzeit nun 15 Jahre Tariflaufzeit für Biomasse, Biogas und 13 Jahren für alle andere Ökostromtechnologien fix im Gesetz.

  • Die Mittel für Ökostrom werden zu Lasten der Stromkonsumenten von 17 auf 21 Mio. Euro jährlich angehoben. Hier gibt es auch die Möglichkeit nach entsprechender Evaluierung das Finanzvolumen anzuheben, wenn die Nachfrage diese vorgesehenen 21 Mio. Euro übersteigt.

  • Betreiber von Biogasanlagen erhalten auch weiterhin einen Rohstoffzuschlag von bis zu 4 Cent zur Abfederung gestiegener Rohstoffkosten.

  • Mit der Herausnahme der fossilen Kraft-Wärme-Kopplung aus dem neuen Ökostromgesetz wird eine jahrelange Forderung umgesetzt.

Die Wirtschaftskammer begrüßte die in der Novelle vorgesehene Deckelung des Kostenaufwandes für Ökostrom für energieintensive Betriebe, bedauerte aber die fehlende Harmonisierung der Novelle mit dem Energie- und Klimapaket der EU.
Die Grünen bemängelten, dass die Novelle keine Planungssicherheit für Anlagenbetreiber biete, weil auch weiterhin das "first come, first serve"-Prinzip bei Förderungen gelte. Auch das im Gesetz enthaltene Ziel, den Ökostromanteil bis 2015 auf 15% zu steigern, sei nicht ambitioniert genug, denn "Ökostrom" werde (durch die Berücksichtigung von neu errichteten Kleinwasserkraftanlagen) durch die Novelle breiter definiert als bisher. Weiters wird das fehlende Ausbauziel für Photovoltaik, und die Förderung von Strom aus Ablauge, kritisiert.
Ähnlich äußerten sich auch Umweltdachverband, Forum Wissenschaft und Umwelt, Umwelt Management Austria, Naturschutzbund Österreich und Naturfreunde Österreich in einer gemeinsamen Stellungnahme. Ihr Fazit: Die Schwachstellen des bestehenden Ökostromgesetzes wurden nicht behoben, weswegen auch das novellierte Gesetz nicht ausreichend Anreize für den Ausbau von Ökostrom in Österreich biete.

Die Abstimmung über das Gesetzes im Nationalrat ist für Juli 2008 geplant. Das Gesetz soll Anfang 2009 in Kraft treten.
Die Regierungsvorlage zum Ökostromgesetz finden Sie hier.

Österreichische Unternehmen brillieren beim Europäischen Umweltpreis für Unternehmen 2008

Auf einer Feier im Rahmen der jährlichen Grünen Woche in Brüssel wurde kürzlich der Europäische Umweltpreis für Unternehmen vergeben. Der für Umwelt zuständige Kommissar Stavros Dimas gab die Preisträger, unter denen sich auch zwei österreichische Unternehmen aus der Solarbranche befinden, bekannt.
Mit den Preisen werden die "allerbesten” Unternehmen gewürdigt, die bereits auf nationaler Ebene ausgezeichnet wurden. In den vier Preiskategorien (Management, Produktentwicklung, Verfahrensentwicklung, internationale Kooperation) wurden jeweils der Gewinner, sowie der zweite und dritte Platz bekannt gegeben.

Die in Amstetten ansässige ertex-solar GmbH errang den Hauptpreis für die Entwicklung neuer Produkte. Das Unternehmen stellt hochwertige Fotovoltaik-Produkte für die Stromerzeugung aus Sonnenlicht her. Die Fotovoltaikzellen werden mit einer speziellen Sicherheitsglastechnik hergestellt, die unter anderem den Vorteil bietet, dass die Zellen ohne besondere bauliche Vorkehrungen in vielfältiger Weise an Gebäuden eingesetzt werden können.
Die niederösterreichische Windkraft Simonsfeld GmbH kam für ein Projekt zum Bau von Solarkollektoren in Bolivien in der Kategorie "internationale Kooperation" auf den zweiten Platz.  Mit dem Projekt werde Menschen beigebracht, wie sie ihre eigenen Sonnenkollektoren für die Warmwassergewinnung bauen können, erklärte die EU-Behörde.

Mit dem Europäischen Umweltpreis werden europäische Unternehmen ausgezeichnet, die durch Innovation, kombiniert mit wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und Umweltbewusstsein, einen besonderen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Von 125 Bewerberunternehmen hat die Jury elf Finalisten ausgewählt.

Weitere Auskünfte über die europäischen Umweltpreise für Unternehmen sind abrufbar unter: http://ec.europa.eu/environment/awards. 

klima:aktiv zeichnet erstmals betriebliche Energieeffizienz-Projekte aus

Im Rahmen des klima:aktiv Programms "klima:aktiv energieeffiziente betriebe" werden erstmals erfolgreich umgesetzte Effizienzmaßnahmen von Unternehmen aus Industrie und Gewerbe ausgezeichnet. Die Ehrung der Unternehmensvertreter und ihrer Berater durch Bundesminister Dr. Josef Pröll erfolgt am 2. Dezember 2008 in Wien.

Teilnahmeberechtigt sind alle Projekte von österreichischen Unternehmen aus Industrie und Gewerbe (Schwerpunkt KMU), die nach dem 1.1.2006 erfolgreich abgeschlossen wurden oder deren Umsetzung bis spätestens 31.12.2008 geplant ist. Die eingereichten Projekte müssen nachweislich eine Energieeinsparung erbracht und somit zur Reduktion der CO2-Emissionen geführt haben. Einreichschluss ist der 31. Juli 2008.

Nähere Informationen zur Einreichungen finden Sie unter www.klimaaktiv.at.

Förderaktion Holzheizungen 2008 gestartet

Kaum eine andere Fördermaßnahme bringt so hohe und vergleichsweise kostengünstig erschließbare CO2-Reduktionseffekte wie der Einsatz von Biomasseheizungen. Im Rahmen des Klima- und Energiefonds der Bundesregierung läuft daher vom 1. April bis 31. Oktober 2008 die "Förderaktion Holzheizungen 2008".

Gefördert wird die Errichtung von modernen Holzentralheizungskesseln in Privathaushalten, die mit Pellets, Hackgut oder Stückholz betrieben werden. Die Förderung wird in Form einer Pauschale ausbezahlt und beträgt EUR 800,- für Pelletskessel und EUR 400,- für Hackgut- und Stückholzkessel. Die Kombination mit etwaigen Landes- und Gemeindeförderungen ist zulässig.
Die Anlagen dürfen eine thermische Nennleistung von maximal 50 kW aufweisen und müssen dem Stand der Technik entsprechen. Die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte gemäß Umweltzeichenrichtlinie für Holzheizungen (UZ 37) ist Voraussetzung für die Förderung.

Details zur Förderaktion sowie die die erforderlichen Einreichformulare und eine Liste der für die Förderung in Frage kommenden Kesseltypen sind unter www.public-consulting.at erhältlich.  

Solarpreis

Die nationalen und Europäischen Solarpreise werden von EUROSOLAR seit 1994 an Gemeinden, kommunale Unternehmen, private Personen, Ingenieure, Architekten, Eigentümer von Anlagen sowie an Organisationen vergeben, die sich besonders um die Nutzung Erneuerbarer Energien verdient gemacht haben. Mit der Verleihung soll das Thema Erneuerbare Energien in die breite Öffentlichkeit getragen werden.

Es werden herausragende innovative Projekte und Initiativen von Anwendungen Erneuerbarer Energien in den folgenden Kategorien ausgezeichnet:

  • Städte und Gemeinden oder Stadtwerke;

  • Industrielle, kommerzielle oder landwirtschaftliche Betriebe / Unternehmen;

  • Solares Bauen;

  • Lokale oder regionale Vereine als Förderer von Projekten für Erneuerbare Energien;

  • Medien;

  • Transportsysteme mit Erneuerbaren Energien;

  • Bildung und Ausbildung;

  • Eine-Welt-Zusammenarbeit;

  • Sonderpreis für besonderes persönliches Engagement.

Alle Anmeldungen und Vorschläge müssen bis spätestens 31. Juli 2008 eingegangen sein. Es werden zunächst die Preisträger der nationalen Solarpreise 2008 der Öffentlichkeit vorgestellt. Unter allen beteiligten europäischen Ländern werden dann die Preisträger der Europäischen Solarpreise 2008 ermittelt.

Nähere Informationen zum Solarpreis finden Sie unter www.eurosolar.at. 

CIPRA-Wettbewerb für Klimaschutz in den Alpen gestartet

Das Klima in den Alpen hat seinen Preis – Preise im Gesamtwert von 100.000 Euro winken den besten Maßnahmen für einen nachhaltigen Umgang mit den Folgen des Klimawandels im Alpenraum.
Der Wettbewerb, der kürzlich von der Internationalen Alpenschutzkommission CIPRA im Rahmen ihres Projekts "cc.alps" lanciert wurde, lockt mit Hauptpreisen von 20.000 und Nebenpreisen von 10.000 Euro, um alpenweit Maßnahmen zum Klimaschutz oder zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu fördern und bekannt zu machen.

Die Maßnahmen sollen ökologische, soziale und wirtschaftliche Interessen in Einklang bringen.
Wolfgang Pfefferkorn, Projektleiter von cc.alps erklärt: "Gefragt sind Projekte, Initiativen oder Aktivitäten technischer (z.B. im Hochwasserschutz) oder strategischer Art (z.B. ein klimaorientiertes Tourismuskonzept). Auch gesetzliche, finanzielle oder Bildungsmaßnahmen können beim Wettbewerb eingereicht werden".
Teilnehmen können Privatpersonen, Firmen, Vereine, Verwaltungen, Institutionen und sonstige Organisationen, die Klima-Maßnahmen umsetzen.
Einreichtermin ist der 31. Juli 2008. Die eingereichten Beiträge sind ab dem 7. August im Internet öffentlich einsehbar.

Detaillierte Informationen sowie das Teilnahmeformular stehen unter www.cipra.org/cc.alps zur Verfügung. 

Umwelt am Ball: Bei der EURO 08 spielt auch der Umweltschutz mit

Dafür, dass die Umwelt auch bei der EURO 2008 nicht zu kurz kommt, sorgen die Olympiaworld Innsbruck und das Stadion Salzburg.
Das Umweltmanagementsystem beider Sport- und Veranstaltungsstätten wurde vor kurzem von Quality Austria erfolgreich begutachtet, das Fazit: Beide sind in Sachen Umweltschutz gut aufgestellt.

Die Olympia Sport- & Veranstaltungszentrum Innsbruck GmbH gehört mit ihrer einzigartigen Konzentration von unterschiedlichen Sport- und Veranstaltungsstätten zu den bedeutendsten Veranstaltungs- und Freizeitzentren Österreichs. Unter der Dachmarke Olympiaworld Innsbruck werden seit März 2004 die Olympiahalle, die Tiroler Wasserkraft Arena, das Tivoli Stadion, die Außenanlagen sowie die Olympia Bob-, Rodel- und Skeletonbahn einheitlich betrieben und vermarktet. An 350 Veranstaltungstagen im Jahre 2007 wurden über 570.000 Besucher gezählt.
Mag. Markus Krapf, Umweltmanager von der Olympiaworld Innsbruck: "Eines der wichtigsten Ziele ist es, unsere Besucher für Umweltthemen zu sensibilisieren und gemeinsam umweltbewusst zu handeln. Deshalb plant die Olympiaworld Innsbruck im Rahmen ihrer Umweltmanagementaktivitäten einen Werbespot zum Thema Abfalltrennung in den Sport- und Veranstaltungsstätten zu etablieren. Dabei stehen prominente Sportler zum Thema Abfallvermeidung und Abfalltrennung zur Information der Besucher während den Veranstaltungen Pate. Damit sollen abfallwirtschaftliche Themen nicht nur bei Veranstaltungen, sondern auch im Privatleben der Besucher verstärkt Einzug halten."
Zu den Umwelt-Erfolgen der Olympiaworld gehören die Einsparung von 300.000 KWh Energie durch Kraft-Wärme-Kopplung, ein gemeinsam mit den Innsbrucker Verkehrsbetrieben implementiertes Park & Ride System für Besucher, die Einsparung von 7.000 m3 Wasser jährlich durch die Aufstellung von Zisternen, und nicht zuletzt die Steigerung der Recycling-Rate auf 53%.
Nähere Informationen erhalten Sie unter www.olympiaworld.at und www.qualityaustria.com.  

v.l.n.r: Vizebürgermeister der Stadt Innsbruck Dr. Platzgummer; Bundesminister Pröll, Landesrat Mag. Bodner; Dr. Bielowski Geschäftsführer der Olympiaworld

Auch das Stadion Salzburg hat nach den Vorgaben der europäischen Umweltmanagement-Verordnung EMAS umfassende Maßnahmen gesetzt, um die EURO in Salzburg umweltschonend zu gestalten. Damit zählt das Stadion europaweit zu den Pionieren.
Ein umweltschonendes Verkehrskonzept wurde ausgearbeitet, zu dem die Gratisbenützung aller öffentlichen Linien der Salzburg AG Stadtbusse mittels Matchkarte und verstärkt verkehrende Shuttlebusse für Besucher des Stadions gehören. Auch beim täglichen Betrieb des Stadions wird der sparsame Umgang mit Ressourcen groß geschrieben, von der Nutzung von Abwärme eines Nachbarschaftsbetriebes für die Beheizung, über zeitgemäße Gebäudeleittechnik zur zentralen Steuerung der technischen Einrichtungen des Stadions, bis hin zu einer computergesteuerten, Wasser sparenden Spülung in den Toiletten. Der Lohn für ein derartiges Umweltbewusstseins ist nicht zuletzt auch finanzieller Natur: EUR 20.000 konnten durch die Maßnahmen eingespart werden.
Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage des Stadion Salzburg und unter www.qualityaustria.com.
 

Europäischer Quality-Kongress in Wien: Rückblick

Vom 4. bis 6. Juni fand der 52. Europäische Qualitätsmanagement-Kongress der Quality Austria und der European Organization for Quality (EOQ) in der Wiener Hofburg statt. Insgesamt 500 Kongress-Teilnehmer aus 55 Ländern nahmen an einem dreitägigen Programm teil.
Die vorgestellten internationalen Studien bestätigten genauso wie die hochkarätigen Referenten: Qualität liegt wieder voll im Trend. Neben der Produkt- und Prozessqualität sind Führung sowie kompromisslose Einhaltung der Qualitätskriterien entscheidende Erfolgsfaktoren. Auch außerhalb der produzierenden Industrie – etwa im Gesundheitsbereich, im öffentlichen Bereich oder in der Kultur – kommt Qualitätsmanagement zunehmend zum Einsatz. Die Zeiten der reinen Preisorientierung sind vorbei.

Beim Kongress wurde das Stichwort "Qualität" aus unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet - so zum Beispiel als entscheidender Wachstumstreiber für die europäische Wirtschaft. Denn im Jahr 2020 wird Europa als Wirtschaftsraum im globalen Ranking nur noch auf Platz 3 liegen, und Qualität wird für europäische Unternehmen umso wichtiger sein, um Produktivitätsvorsprünge auszubauen und zu halten. Zu diesem Schluss kam Franz Fischler, ehemaliger EU-Agrarkommissar und Vorsitzender des Ökosozialen Forums Europa. In seiner Rede zeichnete Fischler ein Bild von Europa im Jahr 2020, das durch eine verstärkte Segmentierung der Märkte gekennzeichnet ist. Fischler: "Insbesondere im Handel werden Qualitätsstandards und ihre Zertifizierung weiter an Bedeutung gewinnen." Fischler zeigte sich auch überzeugt, dass mehr und mehr ethische Werte als wesentliches Qualitätskriterium nachgefragt würden.
Die Studie der Qualitätsmanagement-Experten Dr. Louise Boulter und Prof. Tony Bendell aus Großbritannien wiederum weist den Einfluss von Qualität auf den Aktienkurs von Unternehmen nach. Das Studienergebnis zeigt, dass zwei Jahre nach dem Erhalt eines Qualitäts-Award die Preisträger einen um 24 Prozentpunkte höheren Aktienkurs als vergleichbare Unternehmen, die nicht ausgezeichnet wurden, erzielten. Nach drei Jahren lag der Unterschied sogar bei 36%. Auch die Umsätze waren im ersten Jahr nach einer Auszeichnung bereits um acht Prozentpunkte höher. Die Kostenstruktur der Preisträger war ebenfalls signifikant besser.
Konrad Scheiber, Geschäftsführer der Quality Austria: "Mit top-aktuellen Studien der britischen  Experten Boulter und Bendell oder dem Qualitäts-Ländervergleich Österreich:Deutschland, Best Practice-Beiträgen und Expertendiskussionen arbeiten wir bei diesem Kongress Erfolgsfaktoren unternehmerischen Handelns auf internationaler Ebene heraus." Grundlage für begeisterte und loyale Kunden und für eine starke Markenentwicklung sei die Qualität des Produktes oder der Dienstleistung sowie die Qualität der Leistungsprozesse zu ihrer Bereitstellung.

Mehr Informationen zum Quality-Kongress finden Sie unter www.eoq2008.com. 

Neues aus Niederösterreich

Hier finden Sie den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.

Neues aus Oberösterreich
Neuigkeiten der Ökoberatung lesen Sie hier.
Neues aus Salzburg

Neuigkeiten von Umwelt.Service.Salzburg erfahren Sie hier.

 
Neues aus der Steiermark

Neues von der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit erfahren Sie unter www.win.steiermark.at.

 
Neues aus Wien
Neues vom ÖkoBusinessPlan Wien lesen Sie hier.
Veranstaltungen

REACH-Seminar
Fachseminar

In diesem Seminar erhalten Sie unter anderem wertvolle Informationen zu den Grundprinzipien der neuen Verordnung, Stoffidentität, Unterscheidung zwischen Stoff/Zubereitung und Erzeugnis, Stoffsicherheitsbericht (CSR) und Neuerungen im Sicherheitsdatenblatt.
Ein Überblick über die Vorgangsweise zur Erfüllung der Pflichten, zu aktuellen Entwicklungen und Gelegenheit für Fragen und Diskussion runden das Angebot ab.

Veranstalter: Umweltbundesamt
Termin: 26.06.2008
Ort: Montanuniversität Leoben
Teilnahmegebühr: EUR 390 (exkl. USt)
Weitere Informationen:
www.umweltbundesamt.at

ECODESIGN radikal: Innovationen durch ökointelligente Produkte
Workshop Showcase

Aufgrund des enger werdenden Wettbewerbs und der strengeren Umweltauflagen, wird es für Unternehmen immer wichtiger, zukunftsorientiert zu handeln. Speziell die Umwelttechnikbranche sollte die Grundsätze des ökointelligenten Designs bei ihren Produkten beachten.
Die Workshopreihe ECODESIGN radikal unterstützt Unternehmen bei der umweltgerechten Gestaltung von Produkten. Anhand von gelungenen öko-intelligenten Produktbeispielen wird gezeigt, wie nachhaltige Produktentwicklung in der unternehmerischen Praxis umgesetzt werden kann. Die Teilnehmer haben unter anderem die Möglichkeit die ECODESIGN Toolbox kennen zu lernen und direkt an einem Beispielprodukt der Firma Pöttinger Entsorgungstechnik GmbH zu versuchen.

Veranstalter: Technische Universität Wien
Termin: 01.07.2008
Ort: Pöttinger Entsorgungstechnik, Industriestraße 30, 4710 Grieskirchen
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: www.nachhaltigwirtschaften.at

Effiziente Abfallbehandlungsmethoden der Zukunft
Konferenz

Gewinnen Sie einen Gesamtüberblick über die österreichische Abfallwirtschaft: Politische Rahmenbedingungen, Marktchancen und Kapazitäten. Holen Sie sich ein Update zum aktuellen Rechtsrahmen für die Abfallbehandlung und zum Genehmigungsregime für Abfallverbrennungsanlagen in Österreich. Diskutieren Sie mit Experten, ob es sich lohnt, Energie aus Abfall zu gewinnen und hören Sie Informationen zur Rentabilitäts- und Preisentwicklung in der Abfallwirtschaft. Lernen Sie, wie Energieeffizienz und Ressourcenschonung bei der thermischen Behandlung, stofflichen Verwertung, Abfallaufbereitung und Verpackungsherstellung optimiert werden können Hören Sie interessante Forschungsansätze und Praxisberichte von Industrie- und Anlagenbetreiberseite.

Veranstalter: Institute for International Research (IIR)
Termin: 25.-26.08.2008
Ort: Vienna Marriot Hotel, Parkring 12A, 1010 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 1.495
Weitere Informationen: www.iir.at

Anlagen- und Umweltrecht für betrieblich Verantwortliche Teil I-II
Ausbildungskurs

Der Kurs vermittelt die Grundlagen der rechtlichen Pflichten eines Betriebes und fasst die rechtlichen und technischen Voraussetzungen für Umweltbeauftragte aus den verschiedenen Rechtsbereichen in kompakter Form als Hilfestellung und zur Unterstützung der Geschäftsführung zusammen. Weiters werden die Verantwortlichkeiten und organisatorischen Regelungen im Betrieb aufgezeigt.

Veranstalter: ÖWAV
Termin: Teil I: 01.-03.09.2008; Teil II: 17.-19.09.2008
Ort: Seminarhotel Lengbachhof, Steinhäusel 8, 3033 Altlengbach
Teilnahmegebühr: Buchung von kleiner Kurspauschale (EUR 890 für ÖWAV-Mitglieder/EUR 1.090 für Nichtmitglieder) oder großer Kurspauschale (EUR 1.010/1.210) möglich  
Weitere Informationen: www.oewav.at

6. Österreichische Photovoltaik-Tagung
Fachtagung

Bereits zum 6. Mal veranstalten das BMVIT und arsenal research gemeinsam die Österreichische Photovoltaik-Fachtagung. Im Rahmen der Tagung erfolgt der offizielle Startschuss der österreichischen Technologieplattform Photovoltaik. Darin schließen sich heimische Akteure aus Industrie und Forschungsszene zusammen, um den Forschungsbedarf der Wirtschaft mit dem Ziel der optimalen Entwicklung österreichischer Unternehmen und ihrer möglichen führenden Positionierung auf einem großen Weltmarkt in einigen Technologienischen klar zu deponieren.
Auf der Tagung werden in diesem Zusammenhang innovative Beispiele aus Industrie und Forschung Österreichs präsentiert, ausländische Beispiele sowie politische Rahmenbedingungen vorgestellt und diskutiert. Das Rahmenprogramm, vor allem der Empfang des Wiener Bürgermeisters im Rathaus, sorgt für eine gute Möglichkeit zur besseren Vernetzung der heimischen Photovoltaik-Akteure.

Veranstalter: arsenal research, BMVIT
Termin: 10.-11.09.2008
Ort: Palais Auersperg, Auerspergstraße 1, 1080 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 300/EUR 175 (für PV-Austria-Mitglieder)/EUR 50 (für Studenten) – Preise exkl. Ust
Weitere Informationen: www.arsenal.ac.at
 

Aktuelle Rechtsinformation
Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter http://eur-lex.europa.eu/de/index.htm abrufen.

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Impressum
Herausgeber: Ökomanagement NÖ-Club
Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
 
Chefredaktion: Anna Podovalova
Geschäftsführer: Hans Günter Plescher MAS
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Tel./Fax: 01 / 714 5690
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