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Editorial

Die Fülle an Umweltvorschriften in der EU ist für kleine und mittlere Unternehmen oft schwer zu überblicken und zu verarbeiten. Das ist auch der Grund dafür, warum KMU oft wider die EU-Umweltvorschriften und -gesetze handeln ohne sich dessen bewusst zu sein. Auch die Auswirkungen des eigenen unternehmerischen Handelns auf die Umwelt werden oft unterschätzt. Um die bestehenden Informationsmängel zu beheben, aber auch um KMU bei der Einhaltung der Umweltgesetzgebung und bei der effizienten Nutzung von Energie und Ressourcen zu unterstützen, rief die EU-Kommission ein neues Programm ins Leben. Mehr zu diesem Programm, das bereits eine Website mit Gesetzesinformationen in sieben Sprachen umfasst und im Rahmen dessen Fortbildung, regionale Netzwerke und betriebliche Umweltschutzmaßnahmen gefördert werden sollen erfahren Sie im aktuellen Newsletter.
Weiters lesen Sie in dieser Ausgabe über die kürzlich erfolgte Abstimmung des EU-Parlaments über die geplante Pestizid-Verordnung, sowie über LIFE+, das neue Umweltfinanzinstrument der EU, für das noch bis Ende November Projekte eingereicht werden können.

Ihr Ökomanagement NÖ-CLub

Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

EU-Parlament stimmt für strengere Pestizid-Verordnung

Ende Oktober nahm das EU-Parlament die Strategie für einen nachhaltigen Umgang mit Pestiziden mit Korrekturen an. Die bedeutendste Änderung betrifft dabei eine Erweiterung der bei der Pestizidherstellung verbotenen Wirkstoffe gegenüber dem ursprünglichen Verordnungsentwurf der Kommission aus dem Juni 2006.
Die Strategie für einen nachhaltigen Umgang mit Pestiziden hat zum Ziel, die schädlichen Auswirkungen von Pestiziden auf Umwelt und menschliche Gesundheit zu verringern, und ersetzt die Richtlinien aus dem Jahr 1991 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und über den Einsatz von Pestiziden.

Die wichtigste Änderung betrifft die Kriterien für Stoffe, die künftig nicht bei der Herstellung von Pflanzenschutzmitteln eingesetzt werden dürfen: Der ursprüngliche Entwurf nannte Substanzen, die in hohem Maße schädlich für das menschliche Erbgut und die Fortpflanzung sind, die krebserregend wirken oder den Hormon-Haushalt stören. Das Parlament erweiterte die Liste der verbotenen Wirkstoffe um starke Nervengifte und das menschliche Immunsystem schädigende Substanzen.
Anhand dieser Kriterien wird laut Verordnung eine Liste mit für die Pestizidherstellung erlaubten Stoffen erstellt werden. Ob solcherart hergestellte Pestizide schlussendlich zugelassen werden, bleibt den Mitgliedstaaten überlassen. Der Vorschlag der Kommission, Pestizide zonenweise zuzulassen, wurde abgelehnt. Dieser sah vor, die EU in drei Zonen zu unterteilen (Norden, Zentrum, Süden), und die Zulassung eines Mitgliedsstaates für ein Pflanzenschutzmittel automatisch auf die gesamte Zone, in der es sich befindet, zu erstrecken.
Weiters soll es EU-weite, verbindliche Reduktionsziele für sehr gefährliche, hochaktive Substanzen geben. Der Einsatz solcher Stoffe soll bis 2013 halbiert werden.
Außerdem stimmten die Abgeordneten für kürzere Bewilligungszeiträume für Pestizide: Leicht substituierbare Substanzen sollen für nur fünf Jahre zugelassen werden (statt ursprünglich sieben Jahre). Eine Erneuerung der Bewilligung soll nur einmalig, und für höchstens zehn Jahre erfolgen (vorgesehenen war die Möglichkeit einer unbefristeten Bewilligungserneuerung).
Schließlich wird auch der Einsatz von Pestiziden beschränkt: Das Versprühen von Pestiziden an öffentlichen Orten wie in der Nähe von Schulen und Krankenhäusern wird verboten, wie auch das großflächige Versprühen aus der Luft.

Die European Crop Protection Association (ECPA), die europäische Vertretung der Pflanzenschutzindustrie, reagierte ablehnend auf das neue Gesetz. Durch das Verbot einzelner Substanzen für den Pflanzenschutz würde Europas Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie erheblich geschädigt. Demgegenüber schätzt die Kommission, dass nur fünf bis sechs Prozent der derzeit zugelassenen Pestizide unter der neuen Regelung verboten sein werden.
Das Europäische Umweltbüro sieht im Parlamentsbeschluss eine bedeutende Verbesserung gegenüber dem ersten Vorschlag der Kommission.

Ende November soll eine endgültige Einigung der Landwirtschaftsminister der EU in Bezug auf die Verordnung erfolgen.

Die Presseaussendung zur Entscheidung des EU-Parlaments finden Sie hier
Mehr zur thematischen Strategie für einen nachhaltigen Umgang mit Pestiziden können Sie auf http://ec.europa.eu/ abrufen.

EU will KMU bei der Einhaltung von Umweltvorschriften unterstützen

Anfang Oktober hat die EU-Kommission ein Programm zur Unterstützung von Klein- und Mittelunternehmen bei der Umsetzung des europäischen Umweltrechts angekündigt.

Ein Ziel des Programms ist die Sensibilisierung von KMU – Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitern –, die 99% aller Unternehmen in Europa ausmachen und 57% der Wertschöpfung erwirtschaften. Denn viele kleinere Unternehmen sind sich der Auswirkungen ihrer Tätigkeiten auf die Umwelt nicht bewusst, und sind zudem oft überzeugt, alle notwendigen Vorschriften einzuhalten, auch wenn dem nicht der Fall ist.
Weiters soll das neue Programm kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu Umweltmanagementsystemen erleichtern und ihnen dabei behilflich zu sein, Energie und Ressourcen effizient zu nutzen. So sollen auch KMU in den Genuss der wirtschaftlichen Vorteile von besserem Umweltmanagement und Öko-Innovationen kommen.

In der Umsetzung ist geplant, speziell auf KMU zugeschnittene Informationen zu veröffentlichen und zu verbreiten. Eine Website mit Informationen über die Umweltpolitik der EU für KMU in sieben Sprachen existiert bereits, noch 2007 sollen zudem Leitfäden zu Energieeffizienz, Emissionen in die Luft, Boden und Wasser sowie Abfälle publiziert werden.
Das Programm wird weiters finanzielle Unterstützung für Fortbildungsmaßnahmen und für die Implementierung von betrieblichen Umweltschutzmaßnahmen bereitstellen und Netzwerke fördern.
Ein weiteres Ziel ist, den Verwaltungsaufwand für kleine Unternehmen zu verringern.

Die Maßnahmen werden mit 5 Mio. für den Zeitraum 2007-2013 aus dem Programm LIFE+ finanziert Euro. Weitere Mittel sind aus dem Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation und aus den Strukturfonds verfügbar.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website für KMU und Umwelt

LIFE+ offiziell ausgeschrieben – Projekte können bis Ende November eingereicht werden

Seit Ende September sind alle Unterlagen für Einreichungen unter LIFE+ (2007-2013), dem neuen Umweltfinanzinstrument der EU, auf der Homepage der Europäischen Kommission verfügbar.
Das neue Instrument ist seit Juni dieses Jahres in Kraft und soll die Umsetzung der EU-Umweltpolitik, insbesondere des 6. Umweltaktionsprogramms und der thematischen Strategien, gezielt unterstützen. Das Gesamtbudget für die siebenjährige Laufzeit von LIFE+ beträgt 2,143 Mrd.

LIFE+ gliedert sich in die drei Teilbereiche:

  • Natur und biologische Vielfalt

  • Umweltpolitik und Verwaltungspraxis

  • Information und Kommunikation

Projekte können jährlich in allen Mitgliedsländern der Europäischen Union in diesen drei Teilbereichen eingereicht werden. Mindestens 50% des Fördervolumens sind dabei für Projekte aus dem Bereich „Natur und biologische Vielfalt“ reserviert.
Sowohl öffentliche als auch private Akteure und Einrichtungen können Finanzmittel aus LIFE+ erhalten. Wie bisher werden bis zu 50% (in Ausnahmefällen bis zu 75%) der relevanten Kosten von der Förderung abgedeckt.
Im Gegensatz zum Vorläuferprogramm LIFE III werden jedoch von LIFE+ vorläufig nur Ausgaben der EU-27, und nicht mehr die von Drittstaaten, berücksichtigt.
Weitere Unterschiede zu LIFE III sind hauptsächlich die längere Laufzeit des Programms und die stärkere Fokussierung auf die Bereiche Umweltpolitik und Verwaltung sowie Kommunikation.
Außerdem sollen Projekte von Unternehmern bzw. KMUs im Teilbereich „Umweltpolitik und Verwaltungspraxis“ künftig stärker über die Förderungsschiene des Rahmenprogramms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation gefördert werden.

Einreichungen für die erste Ausschreibungsperiode können noch bis Ende November 2007 erfolgen. Der frühestmögliche Start der eingereichten Projekte ist der 01.01.2009. Für die erste Ausschreibungsperiode umfasst der Fördertopf 187 Mio. €.

Die offizielle Seite der Europäischen Kommission zu LIFE+ finden Sie hier.
Antworten des Lebensministeriums auf häufig gestellte Fragen zu LIFE+ finden Sie auf http://umwelt.lebensministerium.at

Besorgniserregender Lagebericht zu Europas Umwelt

Kürzlich veröffentlichte das Europäische Umweltbüro (EUB) seinen vierten Lagebericht über die Umweltsituation in 53 europäischen Ländern.
Der Bericht vermerkt besorgniserregende Tendenzen der Umweltsituation in Europa und stellt fest, dass trotz Fortschritten in manchen Bereichen die Umweltpolitik durch Informationslücken und eine lückenhafte Umsetzung behindert wird.

Laut Bericht stammt der größte Teil der Umweltbelastung in der Region aus wirtschaftlichen Tätigkeiten wie Landwirtschaft, Tourismus, Verkehr und Energie. Die derzeitigen Konsum- und Produktionsgewohnheiten tragen zusätzlich zu einer Belastung der Umwelt bei.
Die wohl alarmierendste Entwicklung wird im Bereich der Luftschadstoffe festgestellt: Trotz einiger Verbesserungen verkürzt das derzeitige Niveau an Emissionen in der Luft – hauptsächlich bei Stickoxiden, Feinstaub und bodennahem Ozon – die durchschnittliche Lebenserwartung in west- und mitteleuropäischen Ländern um fast ein Jahr und gefährdet die gesunde Entwicklung von Kindern. In Osteuropa wurde zudem ein bedenklicher Anstieg der meisten Luftschadstoffe um 10% gegenüber 2000 gemessen.
Auch die Meeresumwelt wird laut Bericht durch Überfischung, eine Überlastung der Meere mit anorganischen Nährstoffen und durch den steigenden Druck auf die Küstenumwelt stark bedroht.
Schließlich drängt der Bericht zu weiteren Anstrengungen, um das EU-Ziel zu erreichen, den Rückgang der biologischen Vielfalt bis zum Jahr 2010 zu stoppen. Derzeit seien über 700 europäische Arten infolge der Zerstörung der Lebensräume, der Verschmutzung und Zerschneidung vom Aussterben bedroht.

Der Bericht zeigt ebenso Fortschritte der europäischen Umweltpolitik in einzelnen Bereichen auf – so z.B. bei Luftverschmutzung und Abwasserreinigung. Aber um weitere Fortschritte zu erzielen und den komplexen Umweltthemen gerecht zu werden, seien Verbesserungen der Umweltpolitik vonnöten: Zum einen sollte eine integrierte Politik anhand eines Ökosystem-Ansatzes betrieben werden, anstatt der Umsetzung in einzelnen, voneinander getrennten Strategien. Zum anderen müsse die Umsetzung mit Vorgabe und Überprüfung konkreter Ziele verbessert, und die Zusammenarbeit aller europäischen Länder forciert werden. Dazu bedürfe es auch dringend eines gemeinsamen Umweltinformationssystems zur Behebung des herrschenden Mangels an verlässlichen, zugänglichen und vergleichbaren Umweltinformationen.

Der vollständige Bericht des EUB ist hier abrufbar: www.eea.europa.eu/pan-european/fourth-assessment

OECD-Studie stellt Biokraftstoffe in Frage

Eine aktuelle Studie der OECD, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, stellt die Biokraftstoff-Ziele der EU (der Anteil an Biosprit im Transportsektor soll 5,75% bis 2010 und 10% bis 2020 betragen) in Frage.
Den Studienergebnissen zufolge würde die starke Nachfrage nach Biokraftstoffen zu Lebensmittelknappheiten und zur Zerstörung natürlicher Lebensräume führen, während die positiven Klimaauswirkungen von Biokraftstoffen beschränkt seien.
Die Studie wurde am 11. und 12. September Regierungsvertretern und Experten aus den 30. Mitgliedsstaaten der OECD präsentiert.

Die OECD-Studie kommt zum Schluss, dass mit Biokraftstoffen selbst im Best Case-Szenario nur eine 3%ige CO2-Reduktion bis 2050 erreicht werden kann. Und dieser beschränkte Nutzen käme zu hohen Kosten, denn ohne Subventionen seien Biokraftstoffe gegenüber herkömmlichen Treibstoffen zumeist nicht konkurrenzfähig.
Als weiteres Risiko von Subventionen drohe der vermehrte Anbau von Kraftstoff-Pflanzen anstatt Nahrungs- und Futtermitteln, was Lebensmittelknappheiten und steigende Lebensmittelpreise nach sich ziehen würde.
Subventionen könnten weiters zur Umwidmung von Wäldern und Weideland in Ackerböden – und damit zu einer Zerstörung natürlicher Lebensräume – führen.
Die Empfehlung der OECD ist es, technologieneutrale Instrumente wie eine CO2-Steuer einzusetzen, anstatt einzelne Technologien verstärkt zu fördern.

Die EU hat sich im März 2007 zu einem Biokraftstoffziel von 10% an allen im Transportsektor eingesetzten Treibstoffen bis 2020 bekannt. Allerdings ist das Ziel an eine nachhaltige Gewinnung von Biosprit gebunden, und vertraut auch auf eine erfolgreiche Vermarktung von Biosprit „der neuen Generation“, der aus verflüssigter Biomasse gewonnen wird. Die OECD bezweifelt in der Studie jedoch, ob diese Voraussetzungen erfüllt werden können.

Auf die vollständige Studie können Sie hier zugreifen.

EU will Hilfe für Entwicklungsländer bei Anpassung an den Klimawandel

In einer Mitteilung vom 18. September 2008 schlug die Europäische Kommission eine Globale Allianz für den Klimaschutz (Global Climate Change Alliance - GCCA) zwischen EU-Ländern und den am meisten vom Klimawandel betroffenen armen Entwicklungsländern vor.
Die geplante Allianz soll dazu beitragen, das bereits im EU-Aktionsplan im Bereich Klimawandel und Entwicklung verankerte Ziel der systematischen Einbeziehung des Klimaschutzes in die Entwicklungszusammenarbeit zu erreichen.

Aller Wahrscheinlichkeit nach werden Entwicklungsländer, die nur zu einem geringen Anteil an der Entstehung des von Menschen verursachten Klimawandels beteiligt sind, am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen sein. Insbesondere bei der Anpassung an Klimakatastrophen, die voraussichtlich zunehmend häufiger auftreten werden, werden Entwicklungsstaaten daher Unterstützung benötigen.

Konkret soll die Globale Allianz Hilfestellung und Informationsaustausch in folgenden fünf Schwerpunktbereichen bieten:

  • Durchführung konkreter Anpassungsmaßnahmen;

  • Reduktion der durch Entwaldung verursachten Emissionen;

  • Unterstützung der armen Länder bei der Ausnutzung der Vorteile des globalen Kohlenstoffmarkts;

  • Unterstützung der armen Länder bei der besseren Vorbereitung auf Naturkatastrophen;

  • Einbeziehung des Klimaschutzes in die Entwicklungszusammenarbeit und die Armutsminderungsstrategien.

Laut Mitteilung der Kommission soll vor allem die Einbindung des Umweltgedankens in Entwicklungsmaßnahmen eine nachhaltige Entwicklung der Länder gewährleisten. Dabei wird die Bereitstellung neuer Technologien eine entscheidende Rolle spielen.

Zur Finanzierung der GCCA hat die Kommission 50 Mio. € für den Zeitraum 2008-10 vorgesehen. Doch um dem tatsächlichen Bedarf zu entsprechen, sind wesentlich mehr Mittel erforderlich. Sie rief daher die EU-Mitgliedsstaaten auf, in den kommenden Jahren einen Teil der bereits zugesagten Aufstockung ihrer öffentlichen Entwicklungshilfe für Maßnahmen zur Bekämpfung der Folgen des Klimawandels in den am stärksten gefährdeten Ländern bereitzustellen.

Die Mitteilung der Europäischen Kommission zu diesem Thema finden Sie hier.

Österreichischer Klimaschutzpreis 2007 ausgeschrieben

Der Klimaschutzpreis der Österreichischen Hagelversicherung wird heuer bereits zum siebenten Mal ausgeschrieben. Der Preis, der mit insgesamt 8.000 € dotiert ist, wird in den folgenden vier Kategorien vergeben:

  • Kategorie Wissenschaft und Journalismus: In beiden Kategorien wird die beste publizierte Arbeit zu den Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels bzw. zu Schutzmaßnahmen in diesem Bereich ausgezeichnet. Ein Bezug zum Agrarsektor ist wünschenswert.

  • Kategorie „Energieautarker Landwirt“: Prämiert wird ein landwirtschaftlicher Betrieb, der im Wesentlichen unabhängig von fossiler Energie ist.

  • Kategorie Gastronomie: Ausgezeichnet wird ein gastronomischer Betrieb, der regelmäßig heimische und "klimafreundliche" Lebensmittel verwendet.

Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2007. Die Verleihung erfolgt gemeinsam mit Umweltminister Josef Pröll im Frühjahr 2008.

Weitere Informationen und die Ausschreibungsunterlagen erhalten Sie über www.hagel.at

BMWA und Quality Austria verleihen Staatspreis für Qualität 2007

600 Teilnehmer waren Ende September in Salzburg bei der Verleihung des Österreichischen Staatspreis für Qualität (Austrian Quality Award). Er wird von der Austrian Foundation for Quality Management (AFQM) in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) vergeben.
Der Jurypreis 2007 ging an die Worthington Cylinders GmbH, Finalist wurde die Südtiroler Bauernbund Weiterbildungsgenossenschaft.

In einer globalisierten Welt wird Qualität immer mehr der Schlüssel zum Erfolg. Gerade österreichische Unternehmen haben mit hochqualitativen Produkten, Spitzenservice und gelebter Kundenorientierung im globalen Wettbewerb optimale Chancen. "Mit dem Staatspreis für Qualität unterstützt das BMWA gemeinsam mit der AFQM seit 1996 heimische Betriebe auf ihrem Weg zu Spitzenleistungen. Der Austrian Quality Award ist ein Ansporn für Unternehmen", würdigt SL Dr. Michael Losch, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, die Auszeichnungen.

Für den Erfolgsfaktor Qualität gerade auch bei kleinen und mittleren Unternehmen sprechen auch die Ergebnisse einer topaktuellen Studie des Management Center Innsbruck (MCI): Unternehmen, die im Vergleich höhere Umsätze, Gewinne und Marktanteile erzielten, haben 2,5 bis 3,5 Mal häufiger Qualitätsmanagement implementiert als jene Unternehmen mit Rückgängen.
Welche Faktoren wesentlich für den Erfolg österreichischer KMU sind, ist auch Gegenstand der Studie Excellence Barometer Österreich, die von Quality Austria und die AFQM in Auftrag gegeben wurde. "Wir erwarten die ersten Studienergebnisse Ende 2007", so Konrad Scheiber, Geschäftsführer der Quality Austria.

Worthington Cylinders GmbH gewinnt Jurypreis im "Kriterium: Führung"
Worthington Cylinders GmbH ist Qualitätsführer auf dem Gebiet der Herstellung von Stahlflaschen für technische Gase. Seit 2006 orientiert sich das Unternehmen am EFQM Modell. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury war das starke Engagement von Geschäftsführung und Führungskräften, die eine Kultur der aktiven Verbesserung prägen und auf den Fortschritt des Unternehmens achten. Mitarbeiter werden gut aus- und weitergebildet. Franz Puchegger, Director Human Ressources bei Worthington Cylinders GmbH: "Wir sind ständig auf der Suche nach Verbesserungspotenzialen. Das EFQM-Modell half uns auf strukturierte Weise sehr viele Änderungen in kurzer Zeit in die Wege zu leiten und sehr viele Möglichkeiten aufzuzeigen, wo wir uns noch verbessern können. Am meisten freut uns, dass die Auszeichnung völlig unerwartet kam."

                        Worthington Cylinders GmbH, Jurypreis Führung in der Kategorie Großunternehmen
vlnr: Univ. Prof. Dr. Johann Risak (AFQM), David J. Kelly, Günther Ehrgott, Peter Holzknecht, Franz Puchegger, Ferdinand Mayrhofer, Winfried Freches, Franz Spendlhofer (alle Worthington Cylinders GmbH), LS Dr. Michael Losch (BMWA)

Nähere Informationen zum Staatspreis für Qualität finden Sie auf www.qualityaustria.com.

Neues aus Niederösterreich

Hier finden Sie den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.

Neues aus Oberösterreich
Neuigkeiten der Ökoberatung können Sie auf www.oeko-beratung.at nachlesen.
Neues aus Salzburg

Auf www.umweltservicesalzburg.at erfahren Sie Neues vom Umwelt.Service.Salzburg.

Neues aus der Steiermark

Neues von der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit erfahren Sie unter www.win.steiermark.at.

 
Neues aus Wien
Neues vom ÖkoBusinessPlan Wien lesen Sie hier.
Veranstaltungen

Messen und Auslandsveranstaltungen in Kooperation mit der AWO
Auslandsveranstaltungen

Eine Übersicht der aktuellen Messen und Auslandsveranstaltungen, die in  Kooperation mit der Außenwirtschaftsorganisation (AWO) der Wirtschaftskammer Österreich zu den Themen Energiewirtschaft und Naturressourcen, Umwelttechnik, Holz, Bau- und Infrastruktur angeboten werden, finden Sie hier

Elektroaltgeräte-Wiederverwendung – Chancen, Risken, Herausforderungen 
Seminar

Hochkarätige ExpertInnen von Lebensministerium, Wirtschaft, Kommunen, Sammelsystemen, Entsorgern und Sozialwirtschaft diskutieren Umsetzungsprobleme und künftige Strategien vor dem Hintergrund eines aktuellen Rechtsgutachtens von RepaNet, das versucht die Verantwortlichkeiten für die Umsetzung des gesetzlichen Wiederverwendungsgebotes aufzuzeigen. Ein derzeit noch laufender Pilotversuch zur flächendeckenden Wiederverwendung von PC-Monitoren wird ebenso präsentiert wie österreichische und europäische „Good-Practice-Beispiele“ und Erfahrungsberichte von der Umsetzung des Wiederverwendungsgebotes in Deutschland.

Veranstalter: OEWAV, Lebensministerium
Termin: 14.11.2007
Ort: Haus der Industrie, Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 270 (EUR 200 für Mitglieder, EUR 25 für Studenten), exkl. USt
Weitere Informationen: www.oewav.at

Stromeffizienz in Industrie und Gewerbe
Fachtagung


Motorgetriebene Systeme wie Pumpen, Ventilatoren oder Kompressoren sind für gut 70 % des Strombedarfs in Industrie und Gewerbe verantwortlich. Gerade in diesem Bereich ist es jedoch mit betriebswirtschaftlich rentablen Maßnahmen möglich, Einsparungen von bis zu 20% zu realisieren.
Diese Veranstaltung will die Firmen vor den Vorhang holen, die Energieeffizienzmaßnahmen in der Industrie umsetzen. Sie zeigen, was mit dem Schlagwort Energieeffizienz konkret gemeint ist und welche ungenutzten Einsparpotenziale in Ihrem Betrieb schlummern.
Neben Energiebeauftragten in Industrie und Gewerbe und Herstellern sollen auch Entscheidungsträger aus Politik und Industrie angesprochen werden. Stromsparen hilft die Produktionskosten zu reduzieren und stützt den Wirtschaftsstandort.

Veranstalter: Österreichische Energieagentur, Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums
Termin: 14.11.2007
Ort: Gobelinsaal im Regierungsgebäude, Stubenring 1, 1010 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos 
Weitere Informationen: www.eva.ac.at

Steuert die EU in Richtung Nachhaltigkeitsunion?
Workshop


Am Vormittag wird in zwei Gesprächsrunden die EU-Nachhaltigkeitsstrategie auf den Prüfstand gestellt. In der ersten Runde diskutieren Vertreter verschiedener Interessensgruppen über die Relevanz der Strategie für ihren Arbeitsbereich. In der zweiten Runde stellen wir Experten aus Wissenschaft und NGOs Fragen zum Kurs Europas und ob die Europäische Union auf dem richtigen Weg ist, zur Nachhaltigkeitsunion zu werden.
Nach dem Mittagsbuffet leiten jeweils zwei Referenten mit kontroversiellen Impulsreferaten die Diskussionen in den Arbeitsgruppen ein. Die Themen der Arbeitsgruppen sind Wachstum und Beschäftigung, Bildung, Konsum und Produktionsmuster und gesellschaftliche Teilhabe.

Veranstalter: Lebensministerium
Termin: 14.11.2007
Ort: Urania Volksbildungshaus, Uraniastraße 1, 1010 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: http://kalender.lebensministerium.at

Schönauer Expertentage
Konferenz

Nach fünf erfolgreichen Veranstaltungsjahren haben sich die Schönauer Expertentage bereits als regionaler und überregionaler Fixpunkt für die Zielgruppe Bau- und Baunebengewerbe etabliert. Dieses Jahr stehen sie unter dem Motto: "Im Trend der Zeit - Mit Energieeffizienz und Ökologie bei Neubau und Sanierung punkten".

Veranstalter: Sonnenplatz Großschönau GmbH
Termin: 15.-16.11.2007
Ort:
Hotel-Restaurant Schönauerhof, 3922 Großschönau, Nr. 22
Teilnahmegebühr: EUR 290 (Ermäßigungen siehe Veranstaltungshomepage)
Weitere Informationen: www.nachhaltigwirtschaften.at

Erneuerbare Energie für Tourismusbetriebe
Informationsveranstaltung

Das klima:aktiv Programm solarwärme, das Land Niederösterreich und ecoplus laden am 19. November 2007 zu einer Informationsveranstaltung ins Palais Niederösterreich ein. Die Betriebe können sich bei dieser kostenlosen Veranstaltung über die Möglichkeiten moderner, nachhaltiger und kostengünstiger Energieversorgung für Ihr Unternehmen informieren. Neben den technischen Anforderungen und Voraussetzungen werden Anlagenbeispiele aus Niederösterreich präsentiert und die Förderungen von Bund und Land vorgestellt.
Bei einem Buffet besteht im Anschluss an die Veranstaltung die Möglichkeit des direkten Austausches mit Vertretern der Förderstellen und der Firmen.

Veranstalter: klima:aktiv, Land Niederösterreich, ecoplus
Termin: 19.11.2007
Ort: Palais Niederösterreich, Herrengasse 13, 1010 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung
: www.solarwaerme.at

Energie und Endverbraucher: Im Spannungsfeld zwischen Technologieinnovation und Lebensstil   
Internationale Tagung

Thema der Veranstaltung ist die aktuelle Herausforderung, Lebensstandard und Komfort vom Energieverbrauch zu entkoppeln: Einerseits werden neue Technologien und effizientere Produkte entwickelt, andererseits wachsen aber Einsatzbereiche, Leistungsfähigkeit und Anzahl der Produkte und der Energieverbrauch steigt dramatisch an.
Das Spannungsfeld zwischen Technologieentwicklung und Lifestyle bildet folglich den Bogen der Veranstaltung. Im Vorfeld der wissenschaftlichen Tagung findet in Kooperation mit dem Rat für Forschung und Technologieentwicklung ein interaktiver Prozess mit Endverbrauchern statt, dessen Ergebnisse ebenfalls auf der Tagung präsentiert werden. Dabei werden Verantwortung und Handlungsmöglichkeiten der Konsumenten in Hinblick auf unsere Energiezukunft erörtert.

Veranstalter: BMVIT
Termin: 26.11.2007
Ort: Aula der Wissenschaften, Wollzeile 27a, 1010 Wien
Weitere Informationen: www.nachhaltigwirtschaften.at

energie und klima - strategie 2020: Klimaschutz und nachhaltige Energieversorgung
Tagung


Die österreichische Bundesregierung hat sich im Regierungsprogramm 2007 dazu verpflichtet, bis 2020 den Anteil an erneuerbarer Energie auf 45 Prozent zu erhöhen und die Energieintensität um 20 Prozent zu verbessern. Diese Zielsetzungen sind sehr ambitioniert und bedürfen der gemeinsamen Anstrengung aller politischen Akteure.
Die Veranstaltung soll einen wesentlichen Impuls für einen nationalen Strategieplan liefern und die Potenziale, Chancen und Risiken aufzeigen. Sie soll vor allem konkrete Ansatzpunkte für eine wettbewerbsfähige und sichere, aber auch klima- und umweltverträgliche Energieversorgung in Österreich aufzeigen.

Veranstalter: Bundeskanzleramt, Lebensministerium, WIFO, Ökosoziales Forum Europa, Umweltdachverband
Termin: 28.11.2007
Ort: Hofstallungen, Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen: www.oekosoziales-forum.at

Biograskongress biogas 07
Kongress


Auch in diesem Jahr veranstaltet klima:aktiv biogas einen Biogaskongress mit Vortragsreihen, Workshops und Exkursionen zu Biogasanlagen. Es werden mehr als 300 Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, und Betreiber von Biogasanlagen erwartet. Im Gegensatz zu den anderen Jahren wird heuer zeitgleich auch der seit Jahren etablierte Erfahrungsaustausch für Kompostanlagenbetreiber (ERFA) stattfinden.

Veranstalter: klima:aktiv
Termin: 28.-29.11.2007
Ort: Messegelände Wieselburg, Volksfestplatz 3, 3250 Wieselburg
Teilnahmegebühr: EUR 115 (EUR 85 für Mitglieder der ARGE Kompost & Biogas), exkl. USt
Weitere Informationen: www.klimaaktiv.at 

Abfallrecht für die Praxis  
Seminar  

Abfallrecht für Praktiker – das ist der Anspruch dieser eintägigen Veranstaltung, welche aktuelle abfallrechtliche Fragestellungen aufgreift. Der erste Teil des Seminars wird den anstehenden Neuerungen auf nationaler und EU-Ebene gewidmet sein. Der Nachmittag steht ganz im Zeichen der "Hotspots" der abfallwirtschaftlichen Praxis: Wer bekommt den Müll? Wohin geht der Abfall? Wer haftet für was?

Veranstalter: OEWAV, Lebensministerium
Termin: 29.11.2007
Ort: Bundesamtsgebäude, Radetzkystraße 2, 1030 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 270 (EUR 200 für Mitglieder, EUR 25 für Studenten), exkl. USt
Weitere Informationen: www.oewav.at  

Aktuelle Rechtsinformation
Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter www.europa.eu.int/eur-lex abrufen.

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Impressum
Herausgeber: Ökomanagement NÖ-Club
Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
 
Chefredaktion: Anna Podovalova
Geschäftsführer: Hans Günter Plescher MAS
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Tel./Fax: 01 / 714 5690
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