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  • Editorial

  • Ökomanagement Förderleitfaden online verfügbar

  • Tourismusschule Krems erhält Europäisches Umweltzeichen für Beherbergungsbetriebe 

  • WKNOE präsentiert regionales Entwicklungsprogramm für NÖ

  • Startschuss für Projekt "Energieautarkes Niederösterreich"

  • Neues Klimaschutzprojekt für Gemeinden: Kulinarischer Klimaschutz

  • Neue Mitglieder im Ökomanagment NÖ-Club

  • Veranstaltungen

  • Liebe Mitglieder!


    In der aktuellen Ausgabe des Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club möchten wir Sie auf den Ökomanagement Förderleitfaden mit relevanten Umweltförderungen des Bundes und des Landes hinweisen, der jetzt für Sie als kostenloser Download zur Verfügung steht.
    Weiters berichten wir über ein Mitglied des Ökomanagement NÖ-Club, die Höhere Bundeslehranstalt für Tourismus in Krems, das als erste Schule Europas für sein Lehrhotel das Europäische Umweltzeichen für Beherbergungsbetriebe erhalten hat. Wir gratulieren herzlich!
    Außerdem berichten wir über ein neu erschienenes Entwicklungsprogramm der Wirtschaftskammer Niederösterreich mit 100+1 Ideen für die regionale Wirtschaftsentwicklung, über das neu angelaufene Projekt "Energieautarkes Niederösterreich", im Rahmen dessen ein Konzept für die nachhaltige Energiesicherung des Landes geschaffen werden soll, sowie über ein neues Klimaschutzprojekt für Gemeinden unter dem Motto "Kulinarischer Klimaschutz".

    Herzlichst,

    Ihr Hans-Günter Plescher

    Ökomanagement Förderleitfaden online verfügbar


    Der Ökomanagement Förderleitfaden bietet eine Zusammenstellung von umweltrelevanten Bundes- förderungen und Förderungen des Landes Niederösterreich. Die Broschüre ist unterteilt in die Kapitel Bundesförderungen sowie Landesförderungen Bauen & Wohnen, Energie, Ökomanagement, Wasser und diverse Landesförderungen.
    Ziel des Ökomanagement Förderleitfadens ist es, Förderungswerbern aus Wirtschaft und Verwaltung einen schnellen Überblick über die Förderlandschaft Österreichs zu geben. Weitere Details können den jeweiligen Richtlinien zu entnehmen bzw. bei der angegebenen Einreichstelle angefordert werden.

    In Zusammenhang mit dem Leitfaden wurde auch das neue Programm Ökomanagement FÖRDERBERATUNG ins Leben gerufen. Dabei sollen NÖ Unternehmen sowie öffentlichrechtliche Organisationen in einem persönlichen Beratungsgespräch umfassend über Landes- und Bundesförderungen im Bereich Umwelt- und Klimaschutz informiert werden.

    Sie können den Ökomanagement Förderleitfaden entweder im Ganzen oder nur die für Sie inter- essanten Kapitel unter www.oekomanagement.at herunterladen.

    Tourismusschule Krems erhält mit Ökomanagement das Europäische Umweltzeichen für Beherbergungsbetriebe
    Dem Lehrhotel der Tourismusschule Krems - einem Mitglied des Ökomanagement NÖ-Club - wurde das "European Ecolabel for tourist accommodation services" durch Umweltminister DI Josef Pröll verliehen. Dies ist eine besondere Auszeichnung, da bis zum heutigen Tage erst vier österreichische Betriebe mit dem Europäischen Umweltzeichen für Beherbergungsbetriebe prämiert wurden. Die HLF-Krems ist damit die erste zertifizierte Schule Europas überhaupt.

    An der Tourismusschule Krems ist das Wirtschaften nach ökologischen Grundsätzen nicht nur ein Schlagwort. Seit bereits über acht Jahren beschäftigen sich Lehrer und Schlüler im Rahmen des Praxisunterrichts intensiv mit diesem Thema. Immer wieder werden Fragen der ökologischen und ökonomischen Betriebsführung diskutiert und Maßnahmen umgesetzt. Zusätzlich zum Europäischen Umweltzeichen für Beherbergungsbetriebe besitzt das Lehrhotel der HLF-Krems bereits seit 1998 das Österreichische Umweltzeichen für Tourismusbetriebe. Daneben wurde die Schule 1999 beim Wettbewerb „Ökologisierung von Schulen“ durch Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer und vom Land Niederösterreich ausgezeichnet.

    Nähere Informationen zur Tourismusschule Krems erhalten Sie unter www.hlfkrems.ac.at.

    WKNOE präsentiert regionalwirtschaftliches Programm: 100+1 Idee für NÖ

    Die Wirtschaftskammer Niederösterreich stellte kürzlich eine neue Broschüre mit 100+1 Ideen für die regionalwirtschaftliche Entwicklung in Niederösterreich vor.

    Konkreter Anlass für die Erstellung des Entwicklungsprogrogramms ist die Neustrukturierung der EU-Regionalförderung. Mit Beginn des nächsten Jahres werden solche Projekte bevorzugt gefördert, die eine entsprechende wirtschaftliche Wertschöpfung aufweisen. "Die EU will damit den Wettbewerb der Ideen in der Region ankurbeln", so die Präsidentin der WKNOE Sonja Zwazl, "das bedeutet, dass neue, kreative und innovative Ideen gefragt sind!"

    Die Ideenbroschüre ist in drei Kapitel unterteilt: Arbeitsmarkt und Beschäftigungssituation, Standortfaktoren des Betriebs- und Wirtschaftsstandortes und Ländlicher und städtischer Raum.
    Unter der Vielzahl an Ideen finden sich dabei auch solche, die nicht nur die heimische Wirtschaft stärken, sondern auch den Umweltschutz fördern. Darunter finden sich die folgenden Ideen:

    • Förderung der Energieautarkie in Niederösterreich als Chance für periphere Gebiete: Profitieren sollten vor allem Biomasse- und Biogaskraftwerke, die sich durch einen besonders hohen Anteil an regionaler Wertschöpfung auszeichnen. Zudem gilt es, die hoch entwickelte heimische Umwelttechnologie besser zu vernetzen und zu fördern.
    • Renaissance der (Klein)Wasserkraft: Es soll ein erneuter Anlauf zur Revitalisierung der teils veralteten Anlagen unternommen werden. Damit wird auch die regionale Wertschöpfung gesteigert.
    • Ein blau-gelbes Regal für Niederösterreichs landwirtschaftliche Produkte: Damit soll der Absatz niederösterreichischer Produkte aus Landwirtschaft und von gewerblichen Erzeugern über den niederösterreichischen Lebensmitteleinzelhandel unter einem gemeinsamen Auftritt forciert werden. Mit der Umsetzung des Projekts wurde bereits begonnen.
    • Gezielte Förderung der Nahversorgung: In Gemeinden, in denen ein Nahversorger alleine nicht mehr überlebensfähig ist, sollen gezielt Angebote gebündelt werden (z.B. Anbieten anderer Produkte und Dienstleistungen - als Beispiele wäre hier der Postdienst, Reinigungsdienste oder Essen auf Rädern zu nennen). Zudem soll das Förderangebot in die Richtung ergänzt werden, dass gezielte Investitionen zur langfristigen Absicherung von Nahversorgungsbetrieben verstärkt förderfähig sind.

    Auf das regionalwirtschaftliche Entwicklungsprogramm "100 + eine Idee für Niederösterreichs Wirtschaft" können Sie hier zugreifen.

    Startschuss für Projekt "Energiezukunft Niederösterreich" gefallen

    Vor kurzem ist der Startschuss für das Projekt "Energiezukunft NÖ" gefallen: Bis Sommer 2007 sollten die NÖ Landesakademie und das Umweltmanagement Austria unter Einbeziehung der EVN und eines breiten internationalen Expertenkreises ein Konzept bzw. einen Vorschlagskatalog mit Tendenzen und Zukunftsszenarien der NÖ Energiepolitik ab 2020 erarbeiten.

    Niederösterreichs Umweltlandesrat DI Josef Plank erwartet sich von dem ehrgeizigen und herausfordernden Projekt Aussagen über Entwicklungstrends und Möglichkeiten im technologischen Bereich sowie die Definition präziser Zielvorgaben, die in die Leitlinien eines umfangreichen Weißbuches einfließen sollen.

    Die wichtigsten Ziele dabei seien Energieeffizienz, ein möglichst umfangreicher und intensiver Einsatz von erneuerbaren Energieträgern bzw. ein auf unbedingte Notwendigkeiten reduzierter Einsatz von fossilen Energieträgern. Langfristiges Ziel sei es, ganz Niederösterreich Schritt für Schritt möglichst autark in Sachen Energieversorgung zu machen, so Plank abschließend.

    Neues Klimaschutzprojekt für Gemeinden: Kulinarischer Klimaschutz


    Umweltlandesrat DI Josef Plank startete kürzlich im Rahmen der Initiative "So schmeckt Niederösterreich" die neue Aktion "Kulinarischer Klimaschutz in der Gemeinde". Dabei soll in der Bevölkerung das Bewusstsein für regionale und saisonale Produkte geweckt werden. In einem ersten Schritt haben sich Mank, Melk und Loosdorf entschlossen, an diesem neuartigen Projekt teilzunehmen. Weitere 25 Gemeinden haben sich bereits angemeldet.

    "Was die Bevölkerung isst, beeinflusst nicht nur Gesundheit und Leistungsfähigkeit, sondern auch die Umwelt. Die Art der Lebensmittelproduktion nimmt Einfluss auf Luft, Wasser, Boden und Klima, das Landschaftsbild sowie die regionale Wirtschaft", betont dazu Plank. Durch die Einbindung der Kommunen in diese Initiative könne unter anderem bei Gemeindefesten oder auch bei Geschenkskörben zu Jubiläen auf regionale Produkte gesetzt werden. Das schütze die Umwelt und sichere Arbeitsplätze.

    Die Regionen Niederösterreichs bieten mit ihrer Landwirtschaft ein breites Angebot. Produkte aus der Region benötigen keine langen Transportwege und sind daher auch rascher beim Konsumenten. Unnötiger Verkehr wird vermieden, auch die Frische der Lebensmittel ist gewährleistet. Zudem führt der Kauf regionaler Lebensmittel einer aktuellen Studie zufolge zu nachhaltiger Umweltentlastung. Durch den Kauf von zehn Prozent mehr an regionalen Lebensmitteln müssen diese Waren durchschnittlich statt 1.700 Kilometer nur noch 150 Kilometer weit transportiert werden. Das bedeutet eine starke Reduktion der gefahrenen Lkw-Kilometer. Weiters ist die Herkunft der Produkte nachvollziehbar, den Konsumenten wird maximale Sicherheit geboten.

    Nähere Informationen und Anmeldung: "die umweltberatung" Amstetten, Franziska Simmer, Telefon 07472/614 86, www.umweltberatung.at.

    Neue Mitglieder im Ökomanagement NÖ-Club


    In den letzten Wochen durften wir die folgenden Organisationen als Mitglieder im Ökomanagement NÖ-Club begrüßen:

    • Dr. Gerhard Maly KG

    • Pauzenberger GmbH

    • Reinex Türen GmbH

    Veranstaltungen


    Anlagenrechtsnovelle 2006
    Vortrag

    Weite Teile des Landesgebietes sind als Sanierungsgebiete nach dem Immissionsschutzgesetz Luft (IG-L) ausgewiesen. In diesen Gebieten ist die Ansiedlung bzw. Erweiterung von Betrieben künftig nicht bzw. nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Die Bestimmungen dieses neuen Genehmigungsrechts haben daher unmittelbare Auswirkungen für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich.
    Erfahren Sie im ersten Teil der Veranstaltung die Neuerungen des Genehmigungsregimes im Detail. Emissionen, die unter das „Irrelevanzkriterium“ fallen, sind künftig unbeachtlich. Darüber hinausge-hende Emissionen sind in einer Prognoseentscheidung zu beurteilen. Wie kann in der Praxis der Umgang mit diesen neuen Regelungen aussehen? Im zweiten Teil sollen aus der Sicht der Wirtschaft weitere Möglichkeiten zur Beschleunigung der Verfahren vorgestellt und diskutiert werden.
    Erfahren Sie in dieser Veranstaltung die wesentlichen Neuerungen und Auswirkungen auf Ihrem Betrieb. Diskutieren Sie mit Experten Ihre Fragen.

    Termin: 07.11.2006
    Ort: Julius Raab Saal, Mariazellerstraße 97, 3100 St. Pölten
    Teilnahmegebühr: kostenlos
    Information und Anmeldung: http://portal.wko.at/

    2 Jahre Klimabündnis grenzenlos
    Festveranstaltung

    Nach zwei Jahren erfolgreicher Arbeit werden die Fortschritte, die das grenzüberschreitende Projekt "Klimabündnis grenzenlos" im Zukunftsraum Thayaland/Mikroregion Slavonicko mit sich gebracht hat, gefeiert.
    Das Programm umfasst einen Rückblick auf zwei Jahre Arbeit im Dienste des Klimaschutzes, eine Festrede von Landesrat DI Josef Plank, eine Preisverleihung im Fotowettbewerb STOP CO2 sowie einen Rundgang über den Marktplatz, wo sich die diversen Projekte präsentieren. 

    Termin: 10.11.2006
    Ort: Gemeindezentrum Thaya, Hauptstraße 32, 3842 Thaya 
    Teilnahmegebühr: kostenlos
    Information und Anmeldung: www.klimabuendnis.at

    Ökomanagement Auszeichnungsveranstaltung
    Preisverleihung

    Im Rahmen der Ökomanagement-Auszeichnungsveranstaltung 2006 werden Niederösterreichs Unternehmen, Städte und Gemeinden, die an einem Programm von Ökomanagement - dem NÖ-Umweltsystem für Wirtschaft und Verwaltung teilgenommen haben, für ihre vorbildliches Engagement für Umwelt- und Klimaschutz geehrt.

    Termin: 21.11.2006
    Ort: NÖ Landhaus, Landhausplatz 1, 3100 St. Pölten
    Teilnahmegebühr: kostenlos
    Information und Anmeldung: www.oekomanagement.at, Anmeldeformular, 02742/9005-19090

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