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Editorial

Kürzlich wurde über den Entwurf zum geplanten EU-Chemikaliengesetz REACH im Parlament in erster Lesung abgestimmt - dabei konnte eine große Mehrheit für eine Verschärfung der Gesetzesinhalte erreicht werden. Der wichtigste beschlossene Punkt betrifft dabei toxische Substanzen, deren Einsatz in der EU künftig verboten sein soll.
In einer entscheidenden Phase des Gesetzgebungsprozesses befindet sich auch die Luftqualitätspolitik der EU: Hier fällten Ministerrat und Parlament kürzlich konträre Beschlüsse über die erlaubten Grenzwerte für Feinstaub und insbesondere über die Frist für die Einhaltung der Werte, ein Tauziehen um den Gesetzesbeschluss, der 2007 erfolgen soll, wird erwartet.
Als Teil der europäischen Strategie für saubere Luft sollen auch die CO2-Emissionen von Personenkraftwagen gesenkt werden - doch die diesbezügliche Übereinkunft der EU mit Autobauern bringt bisher nicht die erwarteten Erfolge: Die EU-Kommission hat daher angedeutet, die Vereinbarung mit den Autoherstellern notwendigenfalls durch ein Gesetz, das CO2-Emissionen von Autos beschränkt, ersetzen zu wollen. Mehr dazu lesen Sie in dieser Ausgabe des Ökonetzwerk Newsletter.
Außerdem berichten wir über erste Gespräche zu EMAS III: Mit der Überarbeitung des Umweltmanagementsystems wurde soeben begonnen, über erste Verbesserungsvorschläge lesen Sie hier.
Weiters möchten wir Ihnen auch in dieser Ausgabe neue Teilnehmer am europäischen Umweltmanagementsystem EMAS vorstellen, sowie die Umweltleistungen zweier Unternehmen, des LKH Mürzzuschlag-Mariazell und der Fernwärme Wien, besonders hervorheben.

Ihr Ökomanagement NÖ-Club

Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

REACH: EU-Parlament befürwortet strengere Gesetzesbestimmungen
Der Gesetzesentwurf der EU zum sicheren Umgang mit Chemikalien, REACH (Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien), passierte kürzlich die zweite Lesung im Umweltkomitee des EU-Parlaments.
Im Vergleich zum ersten Entwurf der Kommission und unter Druck von Seiten des EU-Parlaments stimmte das Komitee mit großer Mehrheit für eine beträchtliche Verschärfung der Gesetzesinhalte.

Insbesondere befürwortete das Komitee die stufenweise Abschaffung toxischer Substanzen: Krebserregende Chemikalien sowie solche, die die menschliche Fortpflanzungsgesundheit beeinträchtigen oder nachhaltige Schäden im menschlichen Körper verursachen, sollen nur dann zugelassen werden, wenn die folgenden drei Kriterien erfüllt sind: Es dürfen nachgewiesenermaßen keine Alternativen zur Anwendung existieren, die sozio-ökonomischen Vorteile müssen die Risiken der Anwendung überwiegen und eine adäquate Kontrolle der Risiken im Umgang muss gewährleistet sein.

Das Thema des Verbots toxischer Substanzen ist der größte Streitpunkt im REACH-Gesetzgebungsprozess: Während der aktuelle Beschluss des Umweltkomitees von europäischen Gesundheits- und Umweltorganisationen sowie Gewerkschaften befürwortet wird, äußerten sich Industrievertretungen kritisch zum Ausgang der Lesung.
Laut CEFIC (European Chemicals Industry Council), der Vertretung der europäischen Chemieindustrie, hätte die Befürwortung eines Verbots toxischer Substanzen zur Folge, dass rund 400 Chemikalien ohne klare sozio-ökonomische Vorteile und bekannte Alternativen nicht mehr verwendet werden dürften, was eine Abwanderung von Chemieproduzenten aus Europa nach sich zöge. Allerdings mahnte auch das CEFIC zu einer raschen Annahme des Gesetzes und begrüßte die Einigkeit im Parlament. Laut CEFIC liegt der Schlüssel zu einer in der Praxis anwendbaren Gesetzgebung in Abklärung gewisser Definitionen des Gesetzesentwurfs, wie des Konzepts der „angemessenen Kontrolle gefährlicher Substanzen“ und der Definition von „sicherer Alternativen“ zu deren Anwendung.
UEAPME, die Europäische Union für Handwerk und kleine und mittlere Unternehmen, zeigte sich nur teilweise mit dem Abstimmungsergebnis zufrieden. Während die UEAPME die Abklärung der Kostenteilung im OSOR („One Substance, One Regisitration“)-Registrierungsprozess für Chemikalien begrüßte, zeigte es sich enttäuscht davon, dass keine unabhängige Evaluierung der Fälle, in denen sich Unternehmen nicht an OSOR beteiligen wollen, durch die Europäische Chemikalienagentur erfolgen soll.

Die Hauptpunkte, die im Komitee beschlossen wurden, umfassen:

  • Eine obligatorische Substitution der meisten toxischen Substanzen, soweit ökonomisch und sozial vertretbar;
  • eine Revision der autorisierten toxischen Substanzen alle fünf Jahren, die letzten Endes die Substitution dieser Substanzen zum Ziel hat;
  • die Anwendung des Fürsorgeprinzips durch Produzenten und Importeure: Diese sollen die Verantwortung für die Sicherheit ihrer Produkte tragen, soweit deren Risiken vorhersehbar sind.
  • Die Einführung eines europäischen „REACH-Qualitätszeichens“, zu dem nach Einführung von REACH ein Vorschlag von Seite der Kommission erfolgen soll. Das Qualitätszeichen soll der einfachen Identifizierung von mit der EU-Gesetzgebung konformen Produkten durch den Konsumenten dienen.
  • Die Förderungen von Alternativen zu Tierversuchen;
  • Unterstützungsmaßnahmen für Klein- und Mittelunternehmen.

Abzuwarten bleibt, ob die strengeren Grundsätze auch in der Vollversammlung des EU-Parlament angenommen werden. Über REACH soll am 14. November 2006 im Parlament in der zweiten Lesung abgestimmt werden. Am 4. Dezember soll schließlich die finale Annahme von REACH erfolgen.
REACH sieht vor, dass Privatunternehmen innerhalb der nächsten 11 Jahre Gesundheits- und Sicherheitstests für die rund 30.000 chemischen Substanzen, die sich derzeit am EU-Markt befinden, durchführen.

Hier finden Sie die Pressemitteilung des EU-Parlaments zum REACH-Beschluss.

EU-Strategie für Bodenschutz vorgestellt
Im September 2006 wurde die neue thematische Strategie der Europäischen Union zum Schutz der Bodenqualität vorgestellt.

Die zunehmende Degradation der Böden in Europa ist ausschlaggebend für die neue Gesetzgebung: Über 15% der Böden Europas sind von der Erosion durch Wasser und Wind betroffen, etwa 3,5 Millionen Standorte in der EU sind potenziell kontaminiert, ungefähr 45% der europäischen Böden weisen einen verringerten Gehalt an organischen Substanzen auf. Die Verschlechterung der Böden wirkt sich auf eine Vielzahl von Bereichen, die im gemeinsamen Interesse der EU liegen (wie das Wasser, die menschliche Gesundheit, den Klimawandel, den Schutz der Natur und der biologischen Vielfalt sowie die Lebensmittelsicherheit) aus. Gleichzeitig existieren bisher nur in neun Mitgliedsstaaten Gesetze, die auf den Schutz von Böden ausgerichtet sind, und auch diese beschränken sich in ihrem Umfang auf spezifische Probleme wie Versteppung oder Kontaminierung.
Die neue Richtlinie soll daher die einzelnen Gesetze auf nationaler und EU-Ebene in einen gemeinsamen und umfassenden Rahmen mit Maßnahmen zum Erhalt, zum Schutz und zur Wiederherstellung der Böden integrieren.

Die neue Bodenstrategie besteht aus einer Mitteilung, einem Kommissionsvorschlag für eine Rahmenrichtlinie und einer Verträglichkeitsprüfung. Die Rahmenrichtlinie beschreibt einen 10-Jahres-Aktionsplan für die Kommission, nach Ablauf derer die notwendigen Maßnahmen zum Schutz der Böden Europas getroffen sein sollen.
Dabei legt die Strategie gemeinsame Prinzipien und allgemeine Ziele fest, überlässt die Umsetzung im Sinne des Subsidiaritätsprinzips aber den Mitgliedsstaaten. Grund dafür ist, dass die Probleme in Hinblick auf die Bodenqualität sich von Mitgliedstaat zu Mitgliedsstaat stark unterscheiden.
Im Einzelnen sind die Mitgliedstaaten aufgefordert, spätestens fünf Jahre nach der Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht von Erosion betroffene Gebiete zu bestimmen und ein Verzeichnis kontaminierter Standorte zu führen. Nach Ablauf von weiteren zwei Jahren müssen Risikominderungsziele beschrieben sein und eine nationale Strategie zur Sanierung und zur Vermeidung weiterer Kontaminierung vorliegen.

Die Strategie ist die letzte von sieben thematischen Strategien zum Schutz der Umwelt innerhalb des 6. Umweltaktionsprogramms der EU, die im Rahmen der letzten eineinhalb Jahre vorgestellt wurden. Die anderen Strategien umfassen Luftreinhaltung, den Schutz der Meeresumwelt, Abfallvermeidung und -recycling, den Schutz natürlicher Ressourcen, die städtische Umwelt und Pestizide.

Weitere Einzelheiten über die Strategie sind unter http://ec.europa.eu/ abrufbar.

Entscheidende Phase für Luftqualitätspolitik der EU
Kürzlich wurde sowohl im EU-Parlament, als auch im EU-Ministerrat über einen Richtlinienvorschlag der Kommission zur Luftqualität, der Teil einer im September 2005 angenommenen thematischen Strategie zur Luftreinhaltung ist, abgestimmt. Dabei haben die beiden Vertretungen der EU-Legislative konträre Beschlüsse über die Richtlinie gefällt.

Der Hauptpunkt der Differenzen betrifft die Grenzwerte für Feinstaubpartikel: Während die Grenzwerte für PM 10 (Feinstaub mit einem Durchmesser von weniger als 10μm) bereits mit Anfang 2005 in Kraft traten, war bisher die Konzentration von noch kleineren Partikeln, PM 2,5, in der Luft nicht gesetzlich geregelt. Durch den Richtlinienvorschlag der Kommission sollte ab 2010 ein indikativer Grenzwert für die Konzentration von PM 2,5 in der Luft eingeführt werden. Außerdem müssten die Mitgliedstaaten die Exposition des Menschen gegenüber PM 2,5 zwischen 2010 und 2020 um 20 % verringern.
Die bereits bestehenden Vorschriften für PM 10 würden durch den Richtlinienvorschlag nicht geändert. Diese erlauben einen Tagesgrenzwert von 50 μg pro m3, der an höchstens 35 Tagen pro Jahr überschritten werden darf, und einen Jahresgrenzwert von durchschnittlich 40 μg pro m3/Tag.

Das Parlament stimmte in der ersten Lesung für zwei Änderungsvorschläge, die laut Kommission die Inhalte der Richtlinie abschwächen würden: Zum einen sollte die zusätzlich eingeräumte Frist zur Einhaltung der PM 10-Grenzwerte über 2010 hinaus verlängert werden, und zum anderen sollte die Überschreitung der Tagesgrenzwerte von PM 10 an 55 statt bisher an 35 Tagen pro Jahr erlaubt sein. Gleichzeitig wurde jedoch auch dafür gestimmt, den Jahresgrenzwert von PM 10 bis 2010 von 40 μg/m3 auf 33 μg/m3 zu senken.
In Bezug auf kleinste Feinstaubpartikel (PM 2,5) stimmte das Parlament dafür, die angestrebten unverbindlichen Zielwerte, die ab 2010 gelten sollen, durch verbindliche Grenzwerte (25 μg/m3) ab 2015 zu ersetzen. Allerdings sollte das Ziel, die Feinstaubemissionen um 20% bis 2020 zu verringern, durch flexiblere Zielwerte ersetzt werden.
Während Umweltkommissar Dimas im Beschluss des Parlaments eine Aufweichung der Richtlinieninhalte sah, die die Gesundheit der Europäer gefährden würde, äußerte sich die WKO positiv zur Abstimmung. Durch die Änderungen würden die bisher unrealistischen Grenzwertvorgaben für Feinstaub durch für die Mitgliedsstaaten erfüllbare Werte ersetzt.

Nur wenige Wochen nach der Abstimmung im Parlament wurde im Ministerrat allerdings eine Verschärfung der Inhalte der geplanten Richtlinie beschlossen: Demnach soll die Frist für die Einhaltung der PM 10-Grenzwerte für höchstens drei Jahre ab Umsetzung der Richtlinie (und nicht für mehr als fünf, wie vom Parlament angestrebt) gelten, die Überschreitung der Grenzwerte sollte auf 35 Tage pro Jahr beschränkt bleiben.

Durch die unterschiedlichen Positionen der beiden Parteien werden starke Kontroversen erwartet, wenn die Richtlinie 2007 dem Parlament erneut zur Abstimmung vorgelegt wird.
Sollte es zu keiner Einigung zwischen Ministerrat und Parlament kommen, wird ein Schlichtungskommittee zur Beseitigung der Differenzen eingerichtet.

Mehr zum Thema finden Sie hier:
Pressemitteilung zum Parlamentsbeschluss
Beschluss des Ministerrats
Thematische Strategie zur Luftreinhaltung

Erste Vorschläge für EMAS III
Ende September 2006 diskutierten Vertreter von EU-Kommission und Mitgliedsstaaten in Brüssel die Zukunft von EMAS. Die Veranstaltung bildete den Auftakt zum Revisionsprozess des europäischen Umweltmanagementsystems, der Ende 2009 im Beschluss von EMAS III gipfeln wird.

Die derzeitige Situation von EMAS in Europa ist derzeit durchaus zufrieden stellend: Mit über 5000 Registrierungen wurde ein neuer Rekord an teilnehmenden Betrieben erzielt. 60% der teilnehmenden Unternehmen sind Klein- und Mittelbetriebe.
Aktuelle Studienergebnisse zeigen, dass EMAS nicht nur die Umweltleistung von Unternehmen und die Einhaltung der Umweltgesetzgebung fördert, sondern auch das unternehmensinterne Management verbessert. Allerdings wird EMAS noch von zu wenigen Unternehmen als „das“ Bezugsmanagementsystem für Umwelt angesehen. Eine weitere Barriere für die Verbreitung von EMAS-Implementierung stellt dar, dass von Unternehmen ungenügend Reize für die EMAS-Implementierung wahrgenommen werden.

Die Ziele des Revisionsprozesses umfassen demnach:

  • EMAS als „das“ Bezugssystem für Umweltmanagement positionieren: Durch mehr Großveranstaltungen und Werbemaßnahmen von Seiten der Mitgliedsstaaten soll der Bekanntheitsgrad von EMAS erhöht werden. Um eine größere internationale Akzeptanz von EMAS zu erreichen, soll ermöglicht werden EMAS auch außerhalb der EU umzusetzen.
  • Die Umsetzung von EMAS durch KMU weiter verbessern: Die Aktivitäten im Rahmen von EMAS EASY für Klein- und Mittelbetriebe sollen weiter ausgeweitet werden.
  • Weitere Anreize für teilnehmende Organisationen sollen geschaffen werden.
  • Die Möglichkeit bieten, über Produkte zu berichten: Die Produktdimension von EMAS ist bisher nur schwach ausgeprägt. In Entsprechung mit der Forderung von Seite teilnehmender Unternehmen soll für diese die Möglichkeit geschaffen werden, auch ihre Produkte von einer unabhängigen Partei zertifizieren zu lassen und darüber zu berichten. Ein Leitfaden, wie die Produktdimension in EMAS berücksichtigt werden kann, wird derzeit ausgearbeitet.
  • Die Berichterstattung im Rahmen von EMAS verbessern: Der EMAS-Bericht ist das Charakteristikum, mit dem sich EMAS am meisten von ISO 14001 abhebt, und das dem Managementsystem Transparenz und Kredibilität verleiht. Die bestehenden Ansprüche an die Berichtsstruktur, die derzeit als zu unbestimmt angesehen werden, sollen daher präzisiert, und die Aussagekraft der Berichte durch die Verwendung von Umweltindikatoren gestärkt werden. Außerdem soll der Bericht künftig dazu verwendet werden, den Verwaltungsaufwand für teilnehmende Organisationen zu reduzieren.
  • Mit der steigenden Verbreitung der CSR („Corporate Social Responsibility“)-Bewegung wird derzeit erwogen, auch CSR-Themen in EMAS zu inkludieren. Eine Alternative dazu wären die Ausarbeitung eines eigenen Managementsystems für CSR; möglicherweise soll das Thema auch erst während der nächsten EMAS-Revision behandelt werden.

Ende 2006 soll eine von der europäischen Kommission in Auftrag gegebene Evaluationsstudie vorliegen, die die Anwendung des Instruments in der Praxis beleuchtet. Diese Praxiserfahrungen sollen einen Impuls für einen ersten Gesetzesvorschlag der Kommission zu EMAS III geben, der bereits Ende 2006 einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Daran schließt sich das Verfahren zum Erlass einer EMAS III-Verordnung an, die dann zum Jahreswechsel 2009/2010 in Kraft treten könnte.

EMAS („Eco Management and Audit Scheme“) wurde 1993 als freiwilliges Instrument der Europäischen Union für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung ins Leben gerufen. Ziel von EMAS ist es, Unternehmen und Organisationen dabei zu unterstützen, Umweltschutz in die eigene Unternehmensstrategie zu integrieren und intern ein System aufzubauen, mit dem Umweltauswirkungen erfasst und in der Folge nachhaltig reduziert werden können. Regelmäßige interne Kontroll-Audits und eine jährliche Überprüfung durch externe Gutachter sichern die Einhaltung der vorgeschriebenen Umweltstandards.

Die Präsentation der Kommission mit Vorschlägen für ein mögliches EMAS III finden Sie hier.
Mehr zu EMAS erfahren Sie unter http://ec.europa.eu/ und www.emas.gv.at.

EU droht mit CO2-Beschränkungen für Autobauer
Die europäische Union kündigte an, notwendigenfalls gesetzliche Beschränkungen für die CO2-Emissionen von in Europa verkauften PKWs einzuführen. Grund für die strengere Haltung gegenüber PKW-Herstellern sind die unbefriedigenden Fortschritte der europäischen, japanischen und koreanischen Autobauer hinsichtlich der Reduktion von CO2-Emissionen aus von ihnen hergestellten Personenkraftwagen.

Als Teil der EU-Strategie zur Verminderung der CO2-Emissionen von Kraftfahrzeugen hat die EU Vereinbarungen mit Automobilhersteller-Verbänden getroffen, wonach sich diese verpflichten, bis 2008 (europäische Hersteller) und 2009 (japanische und koreanische Hersteller) die CO2-Emissionen ihrer Personenkraftwagen auf einen Durchschnittswert von 140 g/km zu verringern. Endziel ist eine Reduktion der CO2-Emissionen auf 120g/km bis 2012. Diese freiwilligen Reduktionsverpflichtungen sollen dazu beitragen, das Klimaschutzziel der EU im Rahmen des Kyoto-Protokolls zu erreichen.

Seit Bestehen der Vereinbarungen – diese wurden 1999 mit ACEA, dem Verband europäischer Automobilhersteller, und 2000 mit den japanischen und koreanischen Verbänden JAMA und KAMA eingegangen – haben die Hersteller bereits beträchtliche Fortschritte in Hinblick auf die Emissionsreduktion ihrer Fahrzeuge erreicht: Im Jahr 2004 lagen die CO2-Emissionen der in den EU-15 verkauften PKWs um 12,4% unter dem Wert von 1995. Dennoch müsste die Industrie große zusätzliche Anstrengungen unternehmen, um ihrer Verpflichtung nachzukommen, die Emissionen bis 2008/09 auf 140g/km – entsprechend einer 25%igen Reduktion gegenüber 1995 – zu verringern. In der Tat müssten die Emissionen in den verbleibenden Jahren bei ACEA und KAMA um 3,3% und bei JAMA um 3,5% jährlich sinken um das gesetzte Ziel zu erreichen, womit eine Zielverfehlung als sehr wahrscheinlich gilt.

Die europäische Kommission betonte angesichts der aktuellen Situation, dass die EU weitere Schritte unternehmen würde, um die Erreichung der CO2-Verringerungen zu gewährleisten. Erforderlichenfalls würde auch die Schaffung einer entsprechenden Gesetzgebung erwogen. Der Verband europäischer Automobilhersteller äußerte sich zur Ankündigung, dass es noch viel zu früh sei, von den Daten aus dem Jahr 2004 auf das Ziel im Jahr 2008 zu schließen. Die Diskussion rechtlicher Schritte sei demnach nicht angemessen.

Bis Ende dieses Jahres erfolgt eine Überarbeitung der europäischen Strategie zur Verringerung der CO2-Emissionen von leichten Nutzfahrzeugen in der EU-25 durch die Kommission. Im Rahmen der Überarbeitung soll auch überprüft werden, welche zusätzlichen Maßnahmen zur CO2-Reduktion getroffen werden können (zu diesem Thema wurde kürzlich auch eine Online-Konsultation eingeleitet, um die Meinung der Öffentlichkeit einzuholen).

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Verantwortung gegenüber Mensch und Natur: Qualität und Umwelt sind eine erfolgreiche Einheit im Landeskrankenhaus Mürzzuschlag-Mariazell
Patienten-, Mitarbeiter- und Umweltorientierung sind drei zentrale Säulen in der Qualitätspolitik des Landeskrankenhauses Mürzzuschlag-Mariazell. „Eine intakte Umwelt ist eine wesentliche Voraussetzung für die Gesundheit der Menschen“, ist das klare Bekenntnis und die Motivation für die erfolgreiche Einführung eines Umweltmanagements nach EMAS und ISO 14001. Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH auditierte und begutachtete das Umweltmanagementsystem. Hubert Veitschegger, Umweltkoordinator und Abfallbeauftragter in Landeskrankenhaus Mürzzuschlag-Mariaziell: „Das Krankenhaus beschäftigt 276 Mitarbeiter und hat 122 Betten. Pro Jahr haben wir ca. 40.000 Pflegetage und 34.000 Belegstage.“ Dabei stehe der Umweltgedanke stets im Spannungsfeld mit hohen Anforderungen an Sauberkeit und Hygiene. Trotzdem ist es dem Landeskrankenhaus gelungen, die beiden Ziele zu integrieren und einige Verbesserungen im Umweltschutz zu erzielen.

Trotz hoher Hygieneanforderungen Einsparungen möglich
Ein Meilenstein im ökologischen Einkauf konnte im Bereich der Reinigung erzielt werden: „Erstmals wurden explizit Umweltkriterien von den Lieferanten eingefordert. Gegenüber 2003 konnte die Anzahl der Reinigungsmittel nicht nur von 40 auf 33 reduziert werden, sondern auch der Verbrauch konnte von 2004 auf 2005 um 9 Prozent gesenkt werden“, weiß Veitschegger. Damit konnten fast € 2.000,-- eingespart werden. Etwas geringere Einsparungen konnten auch bei den Desinfektionsmitteln erzielt werden. Auch saubere Wäsche stellt einen wichtigen Hygienefaktor dar. Die Mehrheit der Wäsche ist Im Jahr 2005 wurden insgesamt 108.000 Kilogramm Wäsche extern gereinigt. Gegenüber dem Jahr 2003 konnte der Reinigungsaufwand um ca. 6% und die Kosten um ca. € 7.000,-- gesenkt werden.

Im steirischen Benchmark top
Energie spielt im Krankenhausbetrieb eine zentrale Rolle. Der Energieverbrauch konnte zwar nur noch geringfügig um 1,6 Prozent gegenüber reduziert werden. Der Gesamtenergieverbrauch mit 87 KWh pro Belegstag liegt aber schon deutlich unter dem steirischen Durchschnitt von 126 kWh pro Belegstag. Auch im Wasserverbrauch kann sich die Umweltbilanz sehen lassen. Mit 276 Liter Wasser pro Bett und Tag liegt das Landeskrankenhaus Mürzzuschlag auch unter dem KAGes Schnitt von 320 Litern pro Bett und Tag. Während das durchschnittliche Abfallaufkommen in den steirischen Krankenhäusern bei 4,6 kg pro Belegstag liegt, fallen in Mürzzuschlag im Mittel fast ein Viertel weniger Abfälle an. Mag. Martin Nohava, leitender Umweltgutachter der Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH: „Das Umweltmanagement des Landeskrankenhauses Mürzzuschlag ist allumfassend und nachhaltig. Auf allen Ebenen konnte deutliche Umweltverbesserungen und finanzielle Einsparungen erreicht werden, ohne dabei die Anforderungen in der Patientenorientierung wie zB Hygiene zu schmälern.“

Information und Kontakt:
Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH
Kundenservice, Am Winterhafen 1/1, A4020 Linz
Tel.: 0732-34 23 22, office@qualityaustria.com
www.qualityaustria.com 

Fernwärme Wien/Simmeringer Haide: Europäisches Vorbild in Sachen Umweltschutz
Die Sonderabfall- und Klärschlammverbrennungsanlage der Fernwärme Wien in der Simmeringer Haide ist die europaweit einzige ihrer Art, die eine EMAS-Zertifizierung der Europäischen Union für Umweltmanagementsysteme besitzt. Im Rahmen einer internen Zertifizierungsfeier am Freitag, dem 22. September 2006 in der Simmeringer Haide zeichnete die Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungsgesellschaft das Werk für seine herausragenden Umweltleistungen aus.

Vorangegangen war die Überprüfung des Integrierten Managementsystems, das die Bereiche Umwelt, Qualität und Arbeitssicherheit umfasst. Die erteilten Zertifizierungen gemäß ÖNORM EN ISO 9001:2000, ÖNORM EN ISO 14001:2004 und OHSAS 18001:1999 sowie (EG) Nr. 761/2001 bedeuten, dass die Anlage der Fernwärme Wien in der Simmeringer Haide den internationalen Standards hinsichtlich Umweltschutz, Ressourcenschonung und ökologischer Nachhaltigkeit entspricht.

Ökologische Verantwortung
„Wir wissen um die Verantwortung für die nachfolgenden Generationen und sind bereit, durch unsere tägliche Arbeit die „Herausforderung Umwelt“ anzunehmen und ihr verantwortungsvoll zu begegnen“, erklärt Dr. Erich Haider, Geschäftsführer der Fernwärme Wien.

Leistungen der Simmeringer Haide
Im Werk Simmeringer Haide der Fernwärme Wien wird der überwiegende Anteil der jährlich in Österreich anfallenden gefährlichen Abfälle umweltgerecht entsorgt. Darunter fallen u.a. Werkstättenabfälle, Lösemittel, Altöle, Abfälle aus der Problemstoffsammlung, Altbatterien sowie Human- und Veterinärmedizinische Abfälle und Klärschlamm. Im Geschäftsjahr 2004/05 wurden über 360.000 Tonnen an Sonderabfall und Klärschlamm in der Anlage übernommen und thermisch behandelt. Die bei der Verbrennung freigesetzte Wärmemenge wird umweltgerecht zur Erzeugung von Strom und Fernwärme genutzt. Die Gesamtleistung des Werkes an Fernwärme für die Einspeisung in das Verbundnetz der Fernwärme Wien beträgt knapp 440.000 MWh. Damit können knapp 60.000 Wohnungen mit Heizung und Warmwasser versorgt werden.

Die Fernwärme Wien beschäftigt als Tochtergesellschaft der Wien Energie 1.127 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2004/2005 einen Umsatz von EUR 370,2 Mio.

Weitere Informationen sowie die Umwelterklärung als elektronische Fassung finden Sie auch unter www.fernwaermewien.at/umwelterklaerung.html. Fotos finden Sie unter unter www.fernwaerme-wien.at/pr_download.html

Rückfragehinweis:

Fernwärme Wien GmbH
Mag. Ruth Strobl
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 (1) 313 26 - 2034
E-Mail: ruth.strobl@fernwaermewien.at 

Quality Austria
DI Axel Dick, MSc (Environmental Management)
Business Development
Tel.:+43 (1) 274 87 47-126
E-Mail: axel.dick@qualityaustria.com 

 

  Zertifizierungsfeier der Fernwärme Wien

EMAS verzeichnet weitere Zuwächse!
Immer mehr österreichische Unternehmen entscheiden sich für das Umweltmanagementsystem nach EMAS und somit auch für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung.

Neben der Universität für Bodenkultur (BOKU) führen auch seit kurzem zwei weitere Unternehmen die Kruschitz GmbH und das Sägewerk Ybbs ein Standort der Stora Enso Timber AG das Umweltmanagementsystem nach EMAS und leisten somit einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung.

Für die BOKU sind die Grundprinzipien der Nachhaltigkeit, Verantwortungsbewusstsein sowie interne und externe Kommunikation wichtige Punkte für die Umsetzung bzw. Entwicklung von EMAS. Die BOKU gilt somit als erste Universität in Österreich bzw. dritte Universität in Europa die EMAS im Unternehmen erfolgreich umgesetzt hat. Als „verantwortungsvolle Universität“ zieht sich der Umweltaspekt und somit die ständige Verbesserung des Umweltmanagements durch alle Einrichtungen und Bereiche der Universität wie z.b. im Ressourcenmanagement, der Infrastruktur und der Forschung. Für die Umweltziele 2006 ergeben sich daraus Verbesserungsmaßnahmen im Bereich der ökologischen Beschaffung sowie im Abfall- und Chemikalienmanagement. Die BOKU wurde am 05. September 2006 im feierlichen Rahmen durch HBM Pröll mit der EMAS-Urkunde ausgezeichnet.

Die Kruschitz GmbH mit einer mehr als 40jährigen Erfahrung im Bereich Kunststoffrecycling bzw. Rohstoffrecycling setzt auf nachhaltigen betrieblichen Umweltschutz und somit auf EMAS. Neben der Verwertung von Kunststoffen werden im Unternehmen auch Altpapier, Altmetalle, Alteisen, Altholz und Leiterplattenabfälle verwertet. Das Unternehmen mit Sitz in Kärnten verfügt über die einzige „Bottle to Bottle“ PET-Flaschenaufbereitungsanlage in Österreich und gilt als eine der modernsten Anlage in Europa. Weiters bezieht das Unternehmen die gebrauchten Kunststoff-Abfälle bzw. die Getränkeflaschen zum größten Teil aus dem Österreichischen Kunststoffkreislauf (ÖKK). Somit leistet die Kruschitz GmbH einen wichtigen Beitrag in Richtung vorsorgenden betrieblichen Umweltschutz.

Verantwortungsvolle und wirtschaftliche Nutzung des Rohstoffes Holz sind wichtige Grundsätze für die Stora Enso Timber AG. Das Sägewerk Ybbs führt ebenfalls neben den bereits zertifizierten Standorten Sägewerk St. Leonhard, Sägewerk Brand und Sägewerk Sollenau das Umweltmanagementsystem. Der Standort Ybbs gilt als der größte holzverarbeitende Betrieb in Europa und zählt seit 2001 zur zentraleuropäischen Produktionsgruppe der Stora Enso Timber AG. Das Sägewerk gilt als wichtiger Arbeitgeber in der Region Wachau und beschäftigt rund 940 Mitarbeiter. Im Werk werden jährlich 650.000 m³ Fichten Schnittholz erzeugt, wobei 90 % der gesamten Schnittholzproduktion in die Hauptmärkte nach Japan, Amerika und Italien exportiert werden. Mit modernster Technologie werden im Sägewerk Ybbs Kundenwünsche sowie hohe Qualitätsanforderungen erfüllt.

Neues aus Niederösterreich

Hier finden Sie den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.

Neues aus Oberösterreich

Informationen zur Veranstaltung "Ökonomie trifft Ökologie - 15 Jahre ÖKOBERATUNG" und zur Workshopreihe "SUPPORT – Neue Wege zu nachhaltigen Produkten" finden Sie hier.

Neues aus Salzburg
 

Hier finden Sie Neuigkeiten des Umwelt.Service.Salzburg.

Neues aus der Steiermark

Hier finden Sie den Informationen zum WIN-Business Training "Innovationsmanagement in der Praxis".
Hier können Sie auf die Presseinformation zu "WIN for WINNERS – die 1. Gala der Nachhaltigkeit" zugreifen.

Neues aus Wien

Aktuelles vom ÖkoBusinessPlan Wien finden Sie unter www.oekobusinessplan.wien.at.

Veranstaltungen

Optimierte Beschaffung von Energie und Fahrzeugen
Workshop

Ziele der Veranstaltung ist die Darstellung
möglicher Varianten (Energieträger, Technik, Rahmenbedingungen) für die Energieversorgung und für Fahrzeugflotten. Es werden Kriterien für eine umweltfreundliche Beschaffung von Energie und Fahrzeugen sowie aktuelle rechtliche Bestimmungen dargestellt. Umweltfreundliche Beschaffung wird anhand von Praxisbeispielen dargestellt, und Ausschreibungen in der Beschaffung von sowie die Bewertung konkreter Angebote geübt.

Veranstalter: Umwelt Management Austria
Termin: 08.11.2006
Ort:
NÖ Landesakademie, Neue Herrengasse 17 A, 3109 St. Pölten
Teilnahmegebühr: EUR 70 
Weitere Informationen und Anmeldung: www.uma.or.at, uma@noe-lak.at

Wiener Umweltdialog - Wichtige Neuerungen bei Betriebsanlagen
Informationsveranstaltung

Diese Veranstaltung soll über den Inhalt und die Pflichten aus der Anlagenrechtsnovelle 2006, die Besonderheiten im Hinblick auf das Immissionsschutzgesetz-Luft und die notwendigen Anpassungen bei IPPC-Anlagen informieren und bei der praktischen Umsetzung helfen. Zielgruppe sind Mitglieder der Wirtschaftskammer Österreich.

Veranstalter: Umweltreferat der Wirtschaftskammer Wien
Termin: 13.11.2006
Ort: Gewerbehaus der Wirtschaftskammer Wien, Rudolf-Sallinger-Platz 1, 1030 Wien
Weitere Informationen und Anmeldung: http://portal.wko.at

Energie-Forum 2006: Wettbewerb - Versorgungssicherheit - Effizienz
Energie-Forum

Steigende Energie- und Rohstoffpreise und die weltweite Diskussion über Klimaschutz und Versorgungssicherheit stellen die heimische Energiewirtschaft vor große Herausforderungen. Wettbewerb, Versorgungssicherheit und Energieeffizienz werden immer mehr zu den bestimmenden Standortfaktoren für die Wirtschaft.
Vertreter aus Politik und Wirtschaft diskutieren hiezu über die tagesaktuelle Situation im heimischen Energiemarkt, präsentieren den aktuellen Stand der Untersuchungen über das Funktionieren des Europäischen Strom- und Gasmarktes und deren Auswirkungen auf die Österreichische Wirtschaft und stellen Lösungsansätze einer zukünftigen gemeinsamen Energiepolitik Europas vor. Abgerundet wird die Veranstaltung durch die Präsentation einzelner Energie-Effizienz-Projekte aus Industrie und Gewerbe, die einen Anstoß zur kritischen Betrachtung der Situation im eigenen Betrieb geben.

Veranstalter: WKO
Termin: 14.11.2006
Ort: Wirtschaftskammer Linz, Hessenplatz 3, 4020 Linz
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: http://portal.wko.at

European Conference and Cooperation Exchange 2006 Sustainable Energy Systems for Buildings: Challenges & Chances
Konferenz

Die Konferenz beschäftigt sich mit energieeffizienten Gebäude, der Integration erneuerbarer Energien in der Bauwirtschaft und nachhaltiger Renovierung. Es werden unter anderem neueste Entwicklungen auf dem Gebiet "intelligente Gebäude" präsentiert und die Themen energieeffiziente Häuser und Niedrigenergiearchitektur diskutiert.

Veranstalter: arsenal research, FFG, bm:vit, wko, Stadt Wien, Dachverband Energie-Klima, nachhaltig wirtschaften
Termin: 15.-17.11.2006
Ort: Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 250 (2 Tage)/EUR 150 (1 Tag)
Weitere Informationen und Anmeldung: www.bit.or.at

Austria Showcase "Umwelt und erneuerbare Energien" in Sofia, Bulgarien
Austria Showcase

Das Bewußtsein für saubere Umwelt bzw. für die Verwendung erneuerbarer Energien ist in Bulgarien im Steigen. Zudem erfordert der bevorstehende Beitritt zur Europäischen Union eine Anpassung der bulgarischen Umweltstandards. Wichtige Schwerpunktbereiche sind Wasser-/Abwasserbehandlung, Abfallentsorgung und Verwendung erneuerbarer Energien. Finanzierung für Projekte steht unter anderem von Seiten der Europäischen Union zur Verfügung.
Bei diesem Austria Showcase wird Unternehmen die Möglichkeit geboten, die
politische Situation und Entscheidungsträger kennenzulernen, das eigene Unternehmen zu präsentieren und Geschäftsmöglichkeiten zu sondieren.

Veranstalter: Außenwirtschaft Österreich
Termin: 21.-23.11.2006
Ort: Sheraton Sofia Hotel Balkan, Sofia, Bulgarien
Teilnahmegebühr: EUR 500 zzgl. USt
Weitere Informationen und Anmeldung: http://wko.at/awo, awo.suedosteuropa@wko.at

Industry meets Science: Industry Cooperation within EU Funded Research Projects in the Food and Cereal Sector
Workshop

ICC veranstaltet in Kooperation mit FFG, BOKU, RTDS, dem Lebensministerium, SMEs for Food und den EU-Projekten HEALTHGRAIN und ISEKI Food-2 einen Workshop über EU-Projekte auf dem Gebiet des Lebensmittel- und Getreidesektors mit Teilnahmemöglichkeit und Nutzen für die Industrie und KMUs.
Der Workshop soll eine Informationsplattform sein für Universitäten, Industriebetriebe und KMUs in der Lebensmittelbranche, dem Lebensmittelhandel, dem landwirtschaftlichen Sektor und für Lebensmittelkontrolllabors, um Zusammenarbeit in Forschung und Praxis zu forcieren. Der Workshop gibt unter anderem einen Überblick über FP6 und FP7, 3 Erfolgreiche EU-Projekte werden vorgestellt und Tipps und Tricks zur erfolgreichen Antragstellung werden dargestellt.

Veranstalter: ICC - International Association for Cereal Science and Technology
Termin: 22.11.2006
Ort:
ICC Headquarters, Marxergasse 2, A-1030 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 180 zzgl. USt
Weitere Informationen und Anmeldung: www.icc.or.at

Abfall- und Deponietechnik, Altlasten, Abfallwirtschaft
Kongress

Die DepoTech hat sich zur größten Abfallwirtschaftstagung in Österreich, mit mehr als 400 Tagungsteilnehmern, entwickelt. Die aktuellen Tagungsthemen, die Qualität der Vorträge und die organisatorischen Rahmenbedingungen haben die DepoTech weit über die österreichischen Grenzen hinweg bekannt gemacht. So werden sich bereits zum achten Mal Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft treffen, um über aktuelle abfallwirtschaftliche und -technische Themen zu diskutieren.

Veranstalter: V.z.F. Institut für nachhaltige Abfallwirtschaft und Entsorgungstechnik
Termin: 22.-24.11.2006
Ort: Montanuniversität Leoben, Franz-Josef-Straße 18, 8700 Leoben
Teilnahmegebühr: EUR 450
Weitere Informationen und Anmeldung: www.depotech.at

Sichere Energieversorgung - Strategien und Technologien für die Zukunft
Tagung

Die mittel- und langfristige Sicherstellung unserer Energieversorgung ist eines der zentralen Anliegen des 21. Jahrhunderts. Stark wachsende Energienachfrage auf globalen Märkten, Versorgungsknappheiten und enorme Preissteigerungen bei fossilen Brennstoffen verlangen langfristig tragfähige Lösungen, für die die Forschung eine wichtige Rolle spielen wird.
Die Veranstaltung setzt sich mit den Themen Versorgungssicherheit, neuen Szenarien sowie der Vernetzung globaler, europäischer und regionaler Strategien auseinander, längerfristige Strategien und Maßnahmen sowie entsprechende Forschungsschwerpunkte werden diskutiert. Dabei spielen bisher erzielte Ergebnisse aus dem Impulsprogramm und Erfahrungen aus internationalen Kooperationen im Rahmen der Internationalen Energieagentur (IEA) eine wichtige Rolle. 

Veranstalter: BMVIT u.A.
Termin: 29.-30.11.2006
Ort:
Millenium Event Center, Handelskai 94-96, Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: www.nachhaltigwirtschaften.at

Biomassebedarf und Biomassebereitstellung
Symposium

Namhafte nationale aber auch erstmals international anerkannte Wissenschafter präsentieren ihre neuesten Erkenntnisse im Bereich Biomassebedarf und -bereitstellung in Form von Vorträgen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, mit den Vortragenden aber auch mit anderen Symposium-TeilnehmerInnen während der Abendveranstaltung intensiv zu diskutieren.

Veranstalter: Europäisches Zentrum für Erneuerbare Energie
Termin: 05.-06.12.2006
Ort: Technologiezentrum Güssing, 7540 Güssing
Weitere Informationen und Anmeldung: www.nachhaltigwirtschaften.at

Nachhaltig Bauen und Sanieren IV: Innovative Baumaterialien und -techniken
Seminar

Das Seminar ist Teil der Seminarreihe zum Thema "Alternative Baumaterialien: Zellulose, Lehm und Stroh - Ergebnisse aus dem Forschungsprogramm Haus der Zukunft". Das Seminar beschäftigt sich mit drei innovativen Produkten aus der ökologischen Bauwirtschaft, die Eignung in der Sanierung oder im Neubau bereits unter Beweis gestellt haben:
Aufgespritzte Altpapier-Zellulosefasern in der Innendämmung und zur akustischen Sanierung, Lehmbaustoffe im Wohnbau und Bauen mit Stroh und Anwendung von nachwachsenden Rohstoffen im Baubereich.

Veranstalter: Arch+Ing Akademie
Termin: 15.12.2006
Ort:
Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für W, NÖ und Bgl., Karlsgasse 9, 1040 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 87,50 zzgl. Ust. (Normalpreis)
Weitere Informationen und Anmeldung: www.archingakademie.at

Aktuelle Rechtsinformation
Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter www.europa.eu.int/eur-lex abrufen.

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Im Auftrag des Bundesministeriums für Land-
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