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  • Editorial

  • Neue Clubinitiative: Umweltmanagement für Kleinunternehmen 

  • Clubakademie

  • Qualitätsbeauftragter als Voraussetzung für Biomasseheizwerke-Förderung

  • Bilanz und Ausblick der NÖ Klimapolitik

  • Neuer Masterplan für Umwelttechnologien in (Níeder-)Österreich

  • Veranstaltungen

  • Liebe Mitglieder!


    Gleich zwei neue Initiativen des Ökomanagement NÖ-Club möchten wir Ihnen in diesem Newsletter vorstellen:
     
    Als Zusatznutzen einer Clubmitgliedschaft haben wir kürzlich eine Clubakademie für alle unsere Mitglieder geschaffen. In dieser sollen laufend aktuelle Veranstaltungen zu relevanten Themen rund um Umweltmanagement angeboten werden - als Informationsvorsprung kostenlos für Sie.
    Nutzen Sie die Chance, sich bei der ersten Veranstaltung im September 2006 praxisnah über Angebot und Ablauf der Umweltförderung in Niederösterreich zu informieren!

    Der Ökomanagement NÖ-Club erweitert außerdem seinen Wirkungsbereich auf kleine Unternehmen, für die Umweltmanagementsysteme oft eine schwer tragbare finanzielle Belastung darstellen. Daher haben wir eine Aktion für Kleinunternehmen gestartet: Nicht nur die Kosten einer Zertifizierung nach ISO-14001 werden für drei Betriebe übernommen - wir berichten auch aktuell über die Ergebnisse der Implementierung und machen die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.
     

    Herzlichst,

    Ihr Hans-Günter Plescher

    Start neuer Clubinitiative für KMUs: ISO-Zertifizierung für 3 Kleinstunternehmen jetzt kostenlos!

    Aktives Umweltmanagement - und nicht nur das Einhalten gesetzlicher Vorschriften - zahlt sich auch für Kleinunternehmen aus und stellt einen sicheren Weg dar, den Standort Niederösterreich für die Zukunft attraktiv und lebenswert zu erhalten.
    Das möchte der Ökomanagement NÖ-Club mit einer neuen Initiative für Kleinunternehmen aufzeigen. Durch unterschiedliche Anreize und Programme wollen wir die Implementierung von Umweltmanagementsystemen in kleinen niederösterreichischen Betrieben fördern.

    Club fördert ISO-Zertifzierung für drei Kleinunternehmen

    Den Start der neuen Initiative macht im Herbst die Übernahme der ISO-Zertifizierungskosten für drei Kleinbetriebe (max. 10 Mitarbeiter): Nach erfolgreichem Aufbau eines Ökomanagementsystems trägt der Ökomanagement NÖ-Club die die Zertifizierungskosten für ISO 14001.
    Zusätzlich werden die drei neu nach ISO 14001 zertifizierten Unternehmen auf der Auszeichnungsveranstaltung des Landes Niederösterreich vorgestellt und bekommen die ISO-Zertifikate durch den Landesrat und den Clubpräsidenten ausgehändigt.
    Die Unternehmen werden außerdem im Ökonetzwerk Newsletter präsentiert, unddas "Umweltmagazin" berichtet über jedes Unternehmen in je einer Ausgabe.

    Aktion zur Umweltzusammenarbeit von Großunternehmen mit Zulieferern

    In einem weiteren Schritt möchte der Ökomanagement NÖ-Club die Zusammenarbeit zwischen großen Unternehmen und ihren Zulieferern auf Umweltebene unterstützen. Damit soll sichergestellt werden, dass Umweltmanagement durchgängig über die gesamte Lieferkette praktiziert wird. Geplant ist eine Informationsinitiative für Großunternehmen und Anreize zur Zertifizierung für deren Zulieferfirmen.

    Weitere Informationen zur neuen Initiative und Teilnahmebedingungen.
    Weitere Informationen per Mail.

    Neue NÖ Clubakademie für Ökomanagement NÖ-Club Mitglieder


    Der Club hat im Rahmen der Landesakademie NÖ eine Clubakademie gegründet. In der Akademie werden exklusiv für Sie, unsere Clubmitglieder, Veranstaltungen zum Thema Umwelt organisiert.
    Alle Veranstaltungen sind bis auf weiteres kostenlos. Die Kosten werden vom Club getragen und sollen einen weiteren Beitrag zum Nutzen der Clubmitgliedschaft liefern.

    In Seminaren und Workshops vermitteln Ihnen kompetente Vortragende praxisnah aktuelle Informationen zu Themen rund ums Ökomanagement, die für Sie im Rahmen Ihrer Tätigkeit relevant und notwendig sind.
    Jeder Besucher, der an einer Veranstaltung teilnimmt, bekommt eine Teilnahmebestätigung vom Club und von der Landesakademie unterzeichnet. Die Bestätigung  ist im Rahmen eines betrieblichen Umweltmanagementsystems als Bildungs- und Schulungsnachweis gültig.

    Die erste Veranstaltung findet am 26.09.2006 statt (siehe auch unter Termine). Das Seminar behandelt die folgenden Themen:  

    • Betriebliche Wirtschaftsförderungen des NÖ Wirtschafts- und Tourismusfonds

    • Betriebliche Umweltförderung im Inland

    Zu den Vortragenden zählen Wolfgang Kremser vom Amt der NÖ Landesregierung und Mag. Eva Dvorak von der Kommunalkredit Austria AG (Abteilung Klima und Energie).

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Nähere Informationen erhalten Sie unter club@oekomanagement.at und in Kürze auch per Mail und auf unserer Homepage.

    Qualitätsmanagement als Voraussetzung für Förderung für Biomasseheizwerke


    Seit Anfang Juli 2006  ist es Vorschrift, beim Bau eines Biomasseheizwerkes mit einer Kesselleistung ab 500 kW oder einer Fernwärme-Trassenlänge ab 1.000 Meter einen Qualitätsbeauftragten in das Projekt einzubinden.
    Damit soll im Rahmen des klima:aktiv-Programmes zur nachhaltigen Verringerung der CO2-Emissionen beigetragen werden, und sichergestellt werden, dass nur die nach dem neusten Stand der Technik geplanten und errichteten Anlagen gefördert werden, so der zuständige Landesrat DI Josef Plank.

    Für die Optimierung von Biomasse-Heizwerken wurde gemeinsam von Bund und Ländern ein Qualitätsmanagement ("QM Heizwerke") entwickelt. So kann ein rentabler und energieeffizienter Betrieb der Anlagen auf lange Zeit gewährleistet werden. Das System basiert auf zwei zentralen Elementen: Einerseits auf Qualitätskriterien nach dem Stand der Technik, und andererseits auf der Installierung von Qualitätsbeauftragten, die als unabhängige Experten den gesamten Planungs-, Umsetzungs- und Monitoringprozess begleiten und die Einhaltung der festgesetzten Qualitätskriterien überprüfen.

    Die Kosten dafür hat der Förderwerber zu tragen, sie werden aber bei förderfähigen Projekten berücksichtigt. In diesen Fällen können 30 bis 40 Prozent der Kosten des Qualitätsbeauftragten über Förderungen abgedeckt werden. Die Spezialisten werden nach bestimmten Auswahlkriterien ernannt und müssen zusätzlich zu ihrer Ausbildung eine einschlägige Schulung absolvieren. Der Bauherr selbst kann sich seinen Spezialisten aussuchen und bekommt dazu die entsprechende Information via Internet unter www.qm-heizwerke.at oder www.klimaaktiv.at.

    "Mit dem Qualitätsbeauftragten haben sowohl die Projektwerber als auch die Fördergeber eine optimale und fachlich fundierte Beratung und Beurteilung bei der Umsetzung der für unsere Umwelt so wichtigen Projekte zur Hand", meint Plank.

    Weitere Informationen: Büro LR Plank, christian.milota@noel.gv.at, Telefon 0676/552 59 39.

    NÖ Umweltpolitik: Bilanz und Ausblick


    Umweltlandesrat DI Josef Plank informierte kürzlich in Wien über die Umweltpolitik in Niederösterreich. Dabei wurde sowohl auf die im Jahr 2005 getroffenen Maßnahmen als auch auf die weitere strategische Ausrichtung bzw. auf künftige Schwerpunkte eingegangen. Konkret präsentierte der Landesrat Details aus den Themenbereichen Abfallwirtschaft, Luft, Lärm, Klimaprogramm und Energie.

    Die Eckpunkte der präsentierten Ziele und Leistungen der NÖ Umweltpolitik:

    • 96 Prozent der NiederösterreicherInnen identifizieren sich mit dem aktuellen Abfallwirtschaftskonzept; die Trennquote liege bei 57 Prozent. Auch die neue Elektrogerätesammlung, in deren Rahmen bisher über 6.700 Elektrogeräte gesammelt werden konnten, käme sehr gut an. Für die Zukunft würden eine Reduktion im Bereich Deponierung sowie eine Fortführung der Altlastensanierung angestrebt.

    • Das Thema Luft bezeichnete Plank als „sensibel“; insgesamt stünden hier im Jahr 17 Millionen Euro an möglichen Förderungen bereit. Niederösterreichs Weg müsse hier weiter in Richtung Biomasse gehen; effiziente und saubere Anlagen hätten Priorität. In Zukunft werde etwa in die Luftgüteüberwachung investiert; die reine Luft stünde im Vordergrund, so Plank.

    • Im Bereich Lärm soll es zu einer Fortsetzung des aktuellen „Pakets“ kommen: Rund 18 Millionen Euro wurden 2005 in den Lärmschutz auf Niederösterreichs Straßen investiert, bei der Bahn sollen in diesem Zusammenhang in den kommenden 15 Jahren 140 Millionen Euro investiert werden.

    • Im Bereich Klimaschutz wurden 33 von insgesamt 180 Maßnahmen umgesetzt, 100 weitere sind in Bearbeitung. Die Erreichung des Kyoto-Ziels sei ambitioniert, aber machbar. Der Schwerpunkt Verkehr sei und bleibe ein bedeutender Punkt; im Vordergrund stünde in Zukunft die „Mobilität bei Menschen, Waren und Dienstleistungen“, so Plank. Einen besonderen Schwerpunkt stelle ab diesem Jahr die „regionale Mobilität“ dar.

    • Der Bereich Energie bzw. Energiesparen ist derzeit laut Plank „die größte Herausforderung überhaupt“. „Wir haben unsere Chancen bei der erneuerbaren Energie gut genutzt. Bald kommen in Niederösterreich 14 Prozent des Stroms aus Ökostromanlagen“, betonte der Umwelt-Landesrat. Das Energiesparen sollte Planks Vorstellungen zufolge im Bereich Wohnbau künftig eine noch größere Rolle spielen; beispielsweise könnten die Sanierungserwartungen bei der Vergabe eines Baues ein Kriterium darstellen. Es gehe daher künftig um einen sparsamen Umgang mit Energie und weniger Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Im Bereich Windenergie stehe Niederösterreich sehr gut da und sei das „Windland Nr. 1“. Auch im Bereich Biogas sei Österreichs größtes Bundesland „ganz vorne“. Ziel sei, mit regional erzeugtem Biogas ins Netz zu gehen und dieses als Treibstoff zu verwenden.

    Nähere Informationen: Büro LR Plank, Dr. Christian Milota, Telefon 02742/9005-12701, christian.milota@noel.gv.at.

    Umwelttechnologie-Masterplan für Österreich vorgestellt


    Jährliche Wachstumsraten von über sieben Prozent zeigen, dass der Sektor Umwelttechnologie auch in Österreich boomt. Mit dem Ziel, auch in Zukunft optimale Standortbedingungen für österreichische Unternehmen in dieser Branche sicherzustellen, initiierten Umweltminister DI Josef Pröll sowie der NÖ Umwelt-Landesrat DI Josef Plank vor wenigen Tagen einen österreichweiten Schulterschluss von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft: „Bis März kommenden Jahres wollen wir, gemeinsam mit allen relevanten Stakeholdern, einen Umwelttechnologie-Masterplan erarbeiten.

    Die Idee des Projektes stammt von Umwelt-Landesrat Plank: „Wir wollen mit dieser Initiative heimische Umwelttechnologie-Betriebe vernetzen und damit die fachliche und wirtschaftliche Vorreiterrolle in diesem Bereich sichern. Es geht darum, gemeinsam die Summe aller Maßnahmen zu erarbeiten, die benötigt werden, um den Umwelttechnologiesektor zu stärken sowie Meilensteine für die kommenden zehn Jahre zu fixieren. Das geht nur, wenn man über Bundesländergrenzen hinweg denkt.“

    Koordiniert vom Land Niederösterreich sowie dem Umweltministerium in Wien werden an der Erstellung des Masterplans derzeit rund 40 renommierte Betriebe mitarbeiten. Durch diesen Masterplan werden auch große Chancen für eine weitere Stärkung des Umwelttechnologie-Exports ausgehen.

    Weitere Informationen: Büro LR Plank, Klaus Luif, Telefon 02742/9005-12705.

    Veranstaltungen


    Ökomanagement START
    Workshopreihe

    Fachliche und finanzielle Förderung bei der Umsetzung betrieblicher und kommunaler Umweltschutzanstrengungen ist das erklärte Ziel von Ökomanagement – dem NÖ-Umweltsystem für Wirtschaft und Verwaltung.
    Fachliche Unterstützung bietet Ökomanagement mit dem Programm START. In nur 8 Workshoptagen lernen die Teilnehmer die Grundprinzipien des betrieblichen Umweltschutzes sowie die Instrumente zur fachgerechten Umsetzung kennen.
    Im Rahmen von Ökomanagement - dem NÖ-Umweltsystems für Wirtschaft und Verwaltung beginnt am 6. September 2006 neuerlich eine Workshopreihe Ökomanagement START.
    Anmeldeschluss ist der 30. August 2006.

    Termin: ab 06.09.2006
    Ort: St. Pölten, Fuhrmannsgasse 3-7 (KWI Haus)
    Teilnahmegebühr: EUR 720 zzgl. USt (kostenlos für Ökomanagement NÖ-Club-Mitglieder)
    Information und Anmeldung: Beschreibung, Faxanmeldung
    Nähere Informationen erhalten Sie bei KWI Management Consultants GmbH, Bernhard Eisendle, Tel. 02742/9005-19090, Email: bei@kwi.at, Homepage: www.oekomanagement.at

    Betriebliche Wirtschafts- und Umweltförderung
    Seminar an der Ökomanagement Clubakademie

    Vortragende vom Amt der NÖ Landesregierung und von Kommunalkredit Austria informieren Sie tagesaktuell über die Förderlandschaft in Niederösterreich mit Schwerpunkt auf Wirtschafts-, Tourismus- und Umweltförderung.
    Holen Sie sich alle Informationen und Unterlagen zu aktuellen Förderangeboten und Berechtigungskriterien. Profitieren Sie von der Veranstaltung, um ihren Wissensstand auf den letzten Stand zu bringen und für Ihr Unternehmen und ihre Projekte die beste Unterstützung zu lukrieren!

    Termin: 26.09.2006, 15.30-17.00
    Ort: NÖ Landesakademie Haus St. Pölten, Neue Herrengasse 17A, 3109 St. Pölten
    Teilnahmegebühr: kostenlos für Mitglieder des Ökomanagement NÖ-Club
    Information und Anmeldung: club@oekomanagement.at, 0676/324 52 71

    Klima-Perspektiven: Energieversorgung aus der Region
    Tagung

    Die Tagung behandelt die Themen "Herausforderungen der Energiepolitik in Hinblick auf den Klimawandel", "Energieversorgung der Zukunft" und "der Landwirt als Energiewirt". 
    Im Rahmen der Tagung hören Sie Vorträge, nehmen an Podiumsdiskussionen und einer Besichtigung am Feld teil. Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter von Klimabündnis-Gemeinden, Energiebeauftragte in Gemeinden und Vertreter aus der Landwirtschaft.

    Termin: 06.10.2006
    Ort: Landwirtschaftliche Fachschule, Frauentorgasse 72-76, Tulln
    Information und Anmeldung: www.umweltberatung.at, Tel.: 02742/71829, niederoesterreich@umweltberatung.at

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