Sollten Sie dieses E-Mail nicht ordentlich sehen, klicken Sie hier, oder kopieren Sie den folgenden Link in Ihren Browser:
http://www.oekomanagement-club.at/newsletter21/newsletter-21.html 

 
Editorial

Zum europäischen CO2-Handel, an dem sich seit Anfang 2005 knapp 10.000 Industrieanlagen beteiligen, liegen seit kurzem erstmals Daten vor, die Hinweise für eine zu großzügige Zuteilungsmenge an Ausstoßrechten in den meisten EU-Ländern liefern. Emissionsreduktionen waren aber auch Thema bei der kürzlich stattgefundenen Konferenz der Klimarahmenkonvention, bei der unter anderem auch die Zukunft des Kyoto-Protokolls besprochen wurde, sowie bei der Konferenz der Europäischen Klimabündnisgemeinden. Mehr zu diesen Themen lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Ökonetzwerk Newsletter.
Ein weiteres aktuelles Thema der europäischen Umweltpolitik betrifft die biologische Vielfalt in Europa: Wir berichten über den neuen Aktionsplan der EU zum Schutz der Artenvielfalt, der die bereits unternommenen Maßnahmen verstärken und die Versäumnisse der bisherigen Strategie beseitigen soll.
Außerdem fassen wir in dieser Ausgabe des Ökonetzwerk Newsletter die Inhalte des kürzlich im Parlament angenommenen Ökostrom-Novelle zusammen und weisen auf eine aktuelle Broschüre des Umweltministeriums mit Best Practice-Beispielen österreichischer Umwelttechnologien hin. Nicht zuletzt präsentieren wir Ihnen die Gewinner des EMAS-Preises 2006 und informieren über zwei aktuelle Preisausschreibungen, den ASRA 2006 für die besten Nachhaltigkeitsberichte sowie den Energy Globe 2006.

Ihr Ökomanagement NÖ-Club

Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Erste Daten zu Emissionshandel: Weniger CO2 verbraucht als zugeteilt

Mitte Mai veröffentlichte die EU-Kommission erstmals Daten zum ersten Jahr des europäischen Emissionshandelssystems: Von den 9.420 europäischen Anlagen, die sich am Emissionshandel beteiligen, wurden 2005 rund 1,785 Mrd. Tonnen CO2 ausgestoßen und Emissionszertifikate in diesem Volumen eingelöst. Die Summe aller von den Mitgliedsstaaten zugeteilten Zertifikate für 2005 betrug aber 1,829 Mrd. Tonnen CO2. Ausstoßrechte für 44 Millionen CO2, rund 2% der Gesamtmenge, blieben ungenutzt. Umweltorganisationen machen zu großzügige nationale Zuteilungspläne für den Überschuss verantwortlich.

Großbritannien, Spanien, Italien, Irland und Österreich sind die einzigen unter den 21 Mitgliedsstaaten, deren Zuteilungsrahmen unter dem tatsächlichen Verbrauch lag. Österreich war mit rund 32,7 Mio. zugeteilten und 33,4 Mio. emittierten Tonnen CO2 daher weit strenger als manch anderes EU-Land. Deutschland, Frankreich, Tschechien, Finnland und die baltischen Länder überschätzten den tatsächlichen Verbrauch dagegen besonders deutlich. In diesen Ländern waren für die beteiligten Unternehmen daher Gewinne mit den überschüssigen Zertifikaten möglich. Was mit diesen Gewinnen passieren soll, werden nun die Mitgliedsstaaten zu entscheiden haben. Die deutsche Regierung kündigte beispielsweise nach Bekanntgabe der Daten an, einen großen Teil der überschüssigen Zertifikate wieder einzuziehen.

Die EU-Kommission betonte, dass die Mitgliedsstaaten die Daten als Grundlage für die Festsetzung der Obergrenzen in den Zuteilungsplänen für den zweiten Handelszeitraum von 2008-2012 nutzen sollten. Diese müssen bis 30. Juni 2006 der Kommission übermittelt werden. Auch bei der Genehmigung werde man auf die vorhandenen Daten zurückgreifen, so eine Pressemitteilung der Kommission. Eine Drosselung der Zertifikate sei angestrebt, um das Kyoto-Ziel einer C02-Reduktion von 8% gegenüber 1990 bis zum Jahr 2012 zu erreichen. Die Kommission wird außerdem im Laufe des Jahres eine Überprüfung des EU-Emissionshandelssystems und der Richtlinie einleiten, um festzustellen, ob das Konzept nach 2012 angepasst werden sollte.

Daten zu den Emissionen einzelnen österreichischen Anlagen finden Sie unter http://www.emissionshandelsregister.at/. Das europäische Zentralregister mit Daten zu allen europäischen Anlagen hier abrufbar.

Neuer EU-Aktionsplan zum Erhalt der biologischen Vielfalt veröffentlicht

Die Europäische Kommission nahm kürzlich eine Mitteilung an, in der eine neue politische Strategie zur Eindämmung des Verlusts der Biodiversität bis 2010 aufgestellt wird.

Die Mitteilung zum Aktionsplan erkennt an, dass bisherige Maßnahmen zur Eindämmung des Biodiversitätsverlusts – wie die Ausweitung der Natura 2000-Naturschutzgebiete, die Reformen der Gemeinsamen Agrarpolitik und der Gemeinsamen Fischereipolitik – bisher nicht die erwünschten Wirkungen gezeigt haben: Ein großer Teil der biologischen Vielfalt in der EU ist noch immer stark dezimiert und geht weiter zurück. Auch ein aktueller Bericht der Europäischen Umweltagentur sieht den bisherigen Fortschritt bei den europäischen Maßnahmen zum Schutz von Natur und Artenvielfalt kritisch. Akute Problemfelder, auf denen trotz der unternommenen Projekte kaum Fortschritte zu bemerken seien, betreffen vor allem die Bedrohung der Natur durch intensive Landwirtschaft und die Zerstörung von Ökosystemen in Meeren und an Küsten sowie in Berggebieten.

Der neue Aktionsplan verfolgt daher eine neue, ambitionierte Herangehensweise. Anders als in der Vergangenheit üblich werden konkrete Maßnahmen und insbesondere die Verteilung der Zuständigkeiten auf die Gemeinschaftsorgane und die Mitgliedstaaten benannt. Außerdem werden Indikatoren zur Überwachung der Fortschritte und ein Zeitplan für Bewertungen beschrieben. Der neue Aktionsplan setzt vier Prioritäten: Neben der biologischen Vielfalt in der EU soll vor allem die Kooperation mit Entwicklungsländern, auf die ein Großteil der weltweiten Artenvielfalt entfällt, intensiviert werden. Weiters soll verstärkt auf den Klimawandel Rücksicht genommen, und die gemeinsame europäische Wissensgrundlage gestärkt werden. Die Mitteilung sieht ebenso vier Unterstützungsmaßnahmen vor: Die Sicherstellung ausreichender Finanzmittel, die Stärkung der Entscheidungsfindung innerhalb der EU, den Aufbau von Partnerschaften sowie die Verbesserung des Kenntnisstands, der Sensibilisierung und der Beteiligung der Öffentlichkeit.

Umweltkommissar Stavros Dimas hält es für möglich, mit dem neuen Plan das ehrgeizige Ziel einer Eindämmung des Verlustes an biologischer Vielfalt bis 2010 zu erreichen. Redner der kürzlich stattgefundenen europäischen Green Week, die dieses Jahr zum Thema Biodiversität abgehalten wurde, bezweifelten jedoch ein so kurzfristiges Greifen der Maßnahmen.

Der Erhalt der Biodiversität stellt einen Eckstein des 6. Umweltaktionsprogramms der EU von 2002 bis 2012 dar. Bereits beim EU-Gipfel in Göteborg im Jahr 2001 wurde im Rahmen der EU-Strategie für eine nachhaltige Entwicklung als Ziel gesetzt, den Verlust der Artenvielfalt in Europa bis 2010 zu stoppen, ein Jahr später vereinbarten die Vertragsparteien des CBD und 130 andere Staats- und Regierungschefs, ebenfalls bis zum Jahr 2010 den Rückgang der biologischen Vielfalt weltweit deutlich zu reduzieren.

Nähere Informationen zum EU-Aktionsplan zum Erhalt der biologischen Vielfalt finden Sie hier.

Klimarahmenkonvention: Verhandlungen zur zweiten Kyoto-Runde

Ende Mai 2006 fand in Bonn eine 12tägige Vertragsstaatenkonferenz zur Klimarahmenkonvention (UNFCCC) statt. Im Mittelpunkt der Konferenz stand die langfristige Zusammenarbeit aller Mitgliedsstaaten gegen den Klimawandel sowie die weitere Entwicklung des Kyoto-Protokolls.
In Bonn wurden insgesamt drei Sitzungen abgehalten: Die erste von insgesamt vier Sitzungen aller Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention zur Fortentwicklung des internationalen Klimaschutzregimes, die erste Sitzung der Arbeitsgruppe zur Fortentwicklung des Kyoto-Protokolls und die 24. Sitzung der Nebenorgane der Klimarahmenkonvention und des Kyoto-Protokolls.

An der ersten Sitzung nahmen alle Vertreter der 189 Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention, unter ihnen auch die USA, teil. Das EU-Vorsitzland Österreich betonte in seinem Einleitungsstatement die Erfordernis, den Klimawandel auf einem durchschnittlichen globalen Temperaturanstieg von plus zwei Grad Celsius gegenüber vorindustrieller Zeit zu stabilisieren. Die teilnehmenden Industrienationen setzten hierfür vor allem auf das Potenzial der Technologie und die Nutzung von marktbasierten Möglichkeiten. Die Entwicklungsländer hoben dahingegen die Wichtigkeit drastischer CO2-Einsparungen im Kampf gegen den Klimawandel, von dem sie am stärksten betroffen sind, hervor. Außerdem machten sie darauf aufmerksam, dass sie zur Einleitung einer nachhaltigen Entwicklung weitere Unterstützung benötigten.
Im Rahmen der zweiten Sitzung, an der die 163 Unterzeichner des Kyoto-Protokolls aktiv teilnahmen, wurde der Fahrplan für Kyoto nach der ersten Verpflichtungsperiode von 2008 bis 2012 besprochen. Betont wurde dabei, dass ein nahtloser Übergang für Kyoto wichtig sei, die nächste Verpflichtungsperiode demnach 2013 beginnen muss. Noch unklar ist jedoch, wie lange diese dauern soll und welche Ziele festgelegt werden sollen. Die EU wies allerdings darauf hin, dass die Ziele fair zwischen den Staaten verteilt sein müssten, und auch das Engagement von Seiten der Entwicklungsländer für die Zielerreichung notwendig sei. Genaue Zielvorstellungen, die mit dem EU-Vorhaben einer Begrenzung des Temperaturanstiegs auf maximal 2 Grad kompatibel sein sollen, werden im Laufe des Jahres von einer Arbeitsgruppe entwickelt werden.
Die dritte Sitzung wurde von den Nebenorganen des UNFCCC für wissenschaftliche und technische Beratung und für die Umsetzung abgehalten. In diesem Rahmen wurden Fragen wie die Rolle der Rodung von Wäldern in Entwicklungsländern, die Rolle der Bindung und Einlagerung von Kohlendioxid zur Abmilderung des Klimawandels und Maßnahmen zur Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels diskutiert.

Die meisten Staaten bewerteten den Beginn des Konventionsdialoges grundsätzlich positiv, da dieser zu mehr Verständnis zwischen den Staaten beiträgt, wenngleich die Erwartungshaltungen durchaus unterschiedlich sind. Die nächste Vollversammlung des UNFCCC findet im November in Nairobi in Kenia statt.

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie unter http://unfccc.int/.

Finale Fassung der Ökostrom-Novelle im Parlament beschlossen

Vor wenigen Wochen wurde nach monatelangen Debatten die Novelle zum Ökostromgesetz im Parlament beschlossen.

Die Novelle sieht als Ziel vor, bis 2010 einen Ökostromanteil von 10% zu erreichen. Dafür sind Förderungen von 17 Mio. Euro jährlich für Ökostromanlagen bis 2011 vorgesehen. Insgesamt ergibt sich ein Fördervolumen für Ökostrom in Höhe von 1,05 Mrd. Euro. Dieses verteilt sich mit je 30% auf Biomasse, Biogas und Wind. 10% entfallen auf Photovoltaik und andere Ökostromarten. Eine zusätzliche Verdopplung des Fördervolumens für Photovoltaikanlagen ergibt sich aus der Förderung durch die Bundesländer.
Den Ökostromanlagenbetreibern wird außerdem nach 12 Jahren Förderung weitere 12 Jahre die Abnahme des Stroms zu Marktpreisen garantiert. Die Abnahmeverpflichtung endet bei allen Ökostromanlagen 24 Jahre nach Inbetriebnahme der Anlage. Zusätzlich zu diesen Förderungen werden einmalige Investitionszuschüsse in der Höhe von 50 Mio. Euro für mittlere Wasserkraftanlagen und 60 Mio. Euro für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen bis zum Jahr 2012 als Unterstützung zur Verfügung stehen.

Umweltminister Josef Pröll sieht in der neuen Gesetzgebung einen wichtigen Schritt Österreichs zur Erreichung der Kyoto-Zielsetzung, der Stärkung des ländlichen Raums sowie einen deutlichen wirtschaftlichen Impuls, insbesondere auch für die Umwelttechnologieentwicklung. Der Dachverband Energie-Klima begrüßt den Beschluss, der Investoren Rechts- und Planungssicherheit für die nächsten 10 Jahre gebe. Kritik kommt von der IG Windkraft sowie von Greenpeace, die durch die Novelle eine Umverteilung der Mittelaufbringung für Ökostrom weg von industriellen Stromnutzern hin zu Haushalten sehen. Mit den festgelegten Fördermitteln sei außerdem das EU-Ziel, bis 2010 78% der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen bereitzustellen, nicht zu erreichen. Auch der Vorsitzende des Weltrats für Erneuerbare Energien, Dr. Hermann Scheer, kritisiert das geringe Volumen der Förderungen. Relativ zur Einwohnerzahl gesehen sei die österreichische Förderung 30mal niedriger als in Deutschland. Damit sei keine ausreichende Unterstützung von industriellen sowie Forschungsaktivitäten gewährleistet.

Nähere Informationen zur Novelle des Ökostromgesetzes finden Sie auf www.umweltbundesamt.at

Europäische Klimabündnis-Kommunen einigten sich in Wien auf langfristige CO2-Reduktionsziele

Europäische Klimabündnis-Gemeinden einigten sich im Rahmen der Anfang Mai 2006 in Wien stattgefundenen 14. Internationalen Klimabündnis-Jahreskonferenz darauf, ihren CO2-Ausstoß alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Damit soll bis spätestens 2030 eine Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen im Vergleich zum Basisjahr 1990 erreicht werden.

Unter dem Motto "Climate Needs - Local Answers" tauschten KommunalpolitikerInnen aus ganz Europa Erfahrungen aus und diskutierten Strategien, Maßnahmen und Hürden im kommunalen Klimaschutz. Eines der zentralen Themen der Konferenz waren die langfristigen Ziele von Europas größtem Klimaschutz-Städtenetzwerk.
Bereits bei der Gründung des Klimabündnis im Jahr 1990 hatten sich die Mitglieder freiwillig dazu verpflichtet, ihren Kohlendioxid-Ausstoß bis zum Jahr 2010 zu halbieren. Bei der diesjährigen Konferenz wurde dieses Ziel umformuliert und über das Jahr 2010 hinweg fortgeschrieben: Neben dem Ziel einer Halbierung der Emissionen bis 2030 wird langfristig eine Verminderung der Treibhausgas-Emissionen durch Energiesparen, Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien auf ein nachhaltiges Niveau von 2,5 Tonnen CO2-Äquivalent pro Einwohner und Jahr angestrebt. Betont wird jedoch auch, dass für das Erreichen der Ziele das Zusammenwirken aller Entscheidungsebenen (Europäische Union, Nationalstaat, Regionen, Gemeinde) nötig sei.

Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.klimabuendnis.org.

Best Practice-Beispiele österreichischer Umwelttechnologien in neuer Broschüre

Beim informellen Treffen der EU-Umweltminister vom 19. - 21. Mai 2006 in Eisenstadt/Rust, das Umwelttechnologie und Stadtökologie als zentrale Themen behandelte, stellte das Lebensministerium seine neue Broschüre "Umwelttechnologie – Innovationen aus Österreich" vor.

Die Broschüre beschreibt 16 Best Practice-Beispiele aus der Umwelttechnologie, Initiativen zur Energieeffizienz sowie Verkehr und Mobilität. Vorgestellt werden dabei innovative Unternehmen, sowie Konzepte von Gemeinden oder Städten, die zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen beitragen.
In der Broschüre wird auch auf die große wirtschaftliche Bedeutung der Branche "Umwelttechnologie" in Österreich hingewiesen: Der Umsatz der 20.000 Arbeitskräfte starken Branche hat sich seit 1993 auf ca. 4 Mrd. EUR verdoppelt und beträgt derzeit knapp 2% des BIP. Zudem erweist sich die äußerst mobile Branche als wichtiger Wachstums- und Exportmotor – zwischen 2000 und 2003 wurden jährliche Wachstumsraten von 7,7% erreicht (im Vergleich zu 2% in der Sachgütererzeugung); 65% des Umsatzes werden im Ausland erwirtschaftet. Besonders auf dem Gebiet der sauberen Energietechnologien, z.B. im Bereich der Kraft-Wärme-Koppelung-Anlagentechnik, Biomasseanlagen, Wasserkraft und Sonnenkollektoren, nimmt Österreich eine weltweit führende Rolle ein. Österreichs Angebote und Systemlösungen im Bereich der erneuerbaren Energien und der Umwelttechnologie wurden daher auch bei der 14. Sitzung der UN-Kommission für nachhaltige Entwicklung CSD14 im Mai in New York präsentiert.

Die Broschüre kann auf www.lebensministerium.at/publikationen bestellt werden (inklusive einer DVD, auf der die Best Practice-Projekte filmisch dargestellt werden) und steht auch als Download zur Verfügung.

Acht innovative Unternehmen erhalten EMAS-Preis 2006

Im Rahmen der am 27.04.2006 stattgefundenen 4. EMAS Konferenz "Education and Training" wurden vom Lebensministerium acht innovative Unternehmen mit dem EMAS Preis 2006 ausgezeichnet.

In die Bewertung floss unter anderem besonderes Engagement bei den unternommenen Umweltschutzmaßnahmen, eine anschauliche, aktuelle und vollständige Gestaltung der Umwelterklärung, eine detaillierte Dokumentation der erreichten Verbesserungen und geplanten Zielsetzungen sowie ein unkonventionelles Design der Umwelterklärung ein.
Die folgenden Unternehmen wurden für besondere Leistungen im Rahmen des EMAS-Umweltmanagementsystems und der dazugehörigen freiwilligen Umwelterklärung prämiert:

  • UPM Kymmene Austria GmbH, das seit zehn Jahren beim Umweltmanagementsystem EMAS mitmacht.
  • MAGNA Steyr Fahrzeugtechnik.
  • Energie-AG Oberösterreich
  • MAN Nutzfahrzeuge Österreich
  • voestalpine TUBULARS GmbH & Co KG
  • Abwasserverband Achental-Inntal-Zillertal
  • Spitalsverbund der Steiermärkische Krankenanstalten Gesellschaft
  • TURKNA Turn- und Sportgerätefabrik Engelbrechtsmüller

Mit der Preisverleihung soll die Stellung der acht EMAS-Betriebe und -Organisationen als Umweltvorbilder, die mit der beispielhaften Einhaltung der EMAS-Richtlinien und dem Bemühen um kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung der Umweltstandards zukunftsweisend in Österreich sind,  kommuniziert werden.

Nähere Informationen zur Verleihung des EMAS-Preises 2006 erhalten Sie auf www.emas.at.

ASRA 2006 - Preis für beste österreichische Nachhaltigkeitsberichte ausgeschrieben

Mit dem Austrian Sustainability Reporting Award (ASRA) werden jährlich die besten Nachhaltigkeitsberichte österreichischer Unternehmen ausgezeichnet. Einreichungen sind bis 30. September 2006 in folgenden Kategorien möglich:

  • Nachhaltigkeitsbericht generell
  • Sonderkategorie Klein- und Mittelbetrieb (unter 250 Mitarbeiter)
  • Sonderkategorie öffentliche und private Organisationen

Der ASRA wird von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder in Kooperation mit dem Austrian Business Council for Sustainable Development (ABCSD), dem Lebensministerium, der Industriellenvereinigung und dem Umweltbundesamt organisiert. Die Preisträger des ASRA nehmen in weiterer Folge als österreichische Vertreter beim European Sustainability Reporting Award teil.

Die genauen Teilnahmebedingungen samt Anmeldeformular können auf der Homepage der Kammer der Wirtschaftstreuhänder www.kwt.or.at abgerufen werden.

Energy Globe 2006 ausgeschrieben

Der Dachverband Energie-Klima und die Wirtschaftskammer Wien laden Sie herzlich zur Teilnahme am diesjährigen Energy Globe 2006 ein. Projekte, die sich durch den Einsatz von erneuerbaren Energieträgern bzw. durch energiesparende Technologien auszeichnen, können eingereicht werden.

Gesucht werden Best Practice-Projekte, die nachhaltigen und effizienten Umgang mit natürlichen Ressourcen in den Kategorien Erde, Feuer, Wasser und Luft vorleben. In der Kategorie Jugend werden Erziehungs- und Aufklärungsprogramme ausgezeichnet.
Aufbauend auf den regionalen Energy Globes (Preisverleihungen in den Bundesländern im Oktober) wird im November bei einer großen Gala das nationale Siegerprojekt gekürt. Im Jahr 2007 wird erstmals auch der European Energy Globe Award für die besten Projekte in Europa vergeben. Die Gewinner werden in einer weltweit ausgestrahlten Fernsehgala ausgezeichnet. Die Dotierung in den fünf Kategorien beträgt jeweils € 10.000.

Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie unter www.energyglobe.info.

Die Netzgruppe West der Verbund-Austrian Power Grid AG (APG) – Ein Vorreiter in Europa

Als erstes Umspannwerk in Europa wurde das Umspannwerk Tauern 2001 ins nationale EMAS Register eingetragen. Seit dem Frühjahr 2006 ist die gesamte Netzgruppe West nach EMAS validiert.

„Darüber hinaus erfolgte eine Erweiterung des Integrierten Managementsystems um ein Sicherheits- und Gesundheitsmanagementsystem nach OHSAS 18001. Im Frühjahr 2006 wurden wir erfolgreich von der ÖQS zertifiziert“, sagt Ing. Wilhlem Synek, Umweltbeauftragter der APG und Leiter der Abteilung Managementsysteme.
Die APG, eine gesellschaftsrechtlich eigenständige und unabhängige 100%-Tochter der Österreichischen Elektrizitätswirtschafts-AG (Verbundgesellschaft) ist Betreiber des größten überregionalen Hoch- und Höchstspannungsnetzes in Österreich.
Die Netzgruppe West ist eine Organisationseinheit der APG. Das in Ihrem Verantwortungsbereich stehende Hochspannungsnetz umfasst 11 Netzschaltanlagen (Umspann- und Schaltwerke) mit 121 Schaltfeldern und 18 Netzkuppeltransformatoren sowie rund 860 km Leitungen (Trassenlänge) mit 2.962 Masten in den Spannungsebenen 110-, 220- und 380kV. Die Aufgaben der Netzgruppe West bestehen im sicheren, zuverlässigen, leistungsfähigen und umweltgerechten Betrieb und der Instandhaltung des Netzes und der Anlagen.

Ausgezeichnete Umweltleistungen

Bereits 1997 wurde ein Umweltmanagementsystem für die Umspannwerke Tauern und Zell am Ziller mit der dazwischen liegenden 380-kV-Hochspannungsleitung implementiert und im April 1998 gemäß ISO 14001 zertifiziert. Seit November 2001 ist das Umspannwerk Tauern als erstes Umspannwerk Europas ins nationale EMAS Register eingetragen. Darüber hinaus wurde die Umwelterklärung des Umspannwerks Tauern 2005 mit dem EMAS Preis ausgezeichnet.

vlnr. Ing. Karl Kohutek, Ing. Wilhelm Synek, Ing. Franz Haderspöck,
Ing. Martin Hammerschmidt, DI Wolfgang Haimbl, Bundesminister Dipl.-Ing. Josef Pröll

Energieeinsparungen von 37%

Die Erweiterung des Umweltmanagements nach der EMAS-Verordnung auf die gesamte Netzgruppe West erfolgte im Jahr 2006 im Rahmen der kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung. Synek: „Der Eigenbedarf an Energie im Umspannwerk Tauern konnte seit 1997 durch verschiedenste Maßnahmen um 37% reduziert werden.“ Besonderen Wert wird neben dem optimierten Eigenbedarfsenergieeinsatz auf die die Aspekte Abfallwirtschaft, Raumnutzung, Landschaftsbild, Geräuschemissionen und Betriebssicherheit gelegt.

Förderung der Artenvielfalt

Synek: „Ein richtungweisender Schritt wurde zudem im Bereich des „Nachhaltigen Trassenmanagement“ gesetzt. D.h. die Trassen werden durch ortsansässige Landwirte nach ökologischen Gesichtspunkten gepflegt.“ Von den aktuellen Projekten müssen die unterstützenden Maßnahmen für die Trassenpflege entlang der Trockenrasen der Fließer Sonnenhänge/Tirol und in Piskertschach/Kärnten hervorgehoben werden. Von überragender Bedeutung sind diese Bemühungen wegen der äußerst großen Artenvielfalt im Bereich von Trockenrasen, wie sie sonst nur in Auengewässern oder Urwaldresten anzufinden ist.

Die Umweltleitsätze der APG sind die Grundlage für eine vorbildliche nachhaltige Unternehmensführung. Durch das Umweltmanagementsystem nach EMAS wird eine kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistungen ermöglicht. Dies wird auch im Rahmen einer gezielten Aufgabenkontrolle und den dafür erforderlichen Maßnahmen wie z.B. laufende Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen eingehalten. Durch das Umweltmanagementsystem nach EMAS bzw. regelmäßigen Prüfungen der betrieblichen Abläufe werden Abweichungen dokumentiert, um im nächsten Schritt Verbesserungsmaßnahmen einleiten zu können. „Diese Vorgehensweise hat sich in der täglichen Praxis bewährt“, betont Synek. Gesetzliche Vorschriften respektive die Einhaltung der Rechtskonformität werden in einer Rechtsdatenbank erfasst. „Unsere nächsten Ziele sind, die Bereiche der Betriebssicherheit und des Gesundheitsschutzes der Mitarbeiter noch weiter zu verbessern.“

EMAS wird auf die gesamte APG bis 2008 ausgeweitet

Aufgrund der durchwegs positiven Erfahrungen in der Netzgruppe West wird das dort bestehende Integrierte Managementsystem mit dem Umweltmanagementsystem nach EMAS bis zum Jahr 2008 österreichweit auf die gesamte APG ausgedehnt werden. „Dadurch wollen wir die Vorreiterrolle der APG als Netzbetreiber in Europa weiter ausbauen.“, sieht der Umweltbeauftragte der APG – Ing. Wilhelm Synek – als vorrangiges Ziel.

EMAS-Neueinsteiger - EMAS verzeichnet weitere Zuwächse

Mit dem Landeskrankenhaus Hartberg und der Fernwärme Wien GmbH haben sich zwei weitere Betriebe für das Umweltmanagementsystem EMAS und somit für einen nachhaltigen Umweltschutz entschlossen.

Das LKH Hartberg leistet mit der Einführung von EMAS einen wichtigen Beitrag für ein ökologische nachhaltiges Gesundheitswesen in Österreich. Somit können viele Umweltbelastungen die in einer Gesundheitseinrichtung anfallen minimiert werden, ohne die Sicherheit und Versorgung der PatientInnen zu gefährden. Die 460 MitarbeiterInnen bemühen sich in den Abteilungen Chirurgie, Innere Medizin, Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie Anästhesiologie um die Versorgung der Patienten. Das LKH führt 207 Betten und ist mit einem privat betriebenen Institut für Computer- und Magnetresonanztomographie ausgestattet. Neben den ökologischen und ökonomischen Vorteilen die sich mit dem Umweltmanagementsystem nach EMAS ergeben, wird auch die Kinderbetreuung mit einem eigenen Betriebskindergarten und somit der soziale Aspekt gewährleistet.

Die Fernwärme Wien GmbH hat sich ebenfalls für EMAS und somit für einen nachhaltigen betrieblichen Umweltschutz entschlossen. Das Unternehmen betreibt die thermischen Abfallbehandlungsanlagen Flötzersteig und Spittelau sowie das Werk Simmeringer Haide. In den Betriebsanlagen Spittelau und Flötzersteig werden jährlich jeweils über 200.000 t Hausmüll der Stadt Wien thermisch behandelt. Im östlichen Teil der Bundeshauptstadt Wien liegt das Werk Simmeringer Haide. Hier werden gefährliche Abfälle, Klärschlamm aus kommunalen Abwasserkläranlagen, aufbereiteter Hausmüll sowie Altbatterien einer weiteren thermischen Behandlung zugeführt. Zwischen 90.000 und 110.000 t an gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen können in dieser Anlage aufbereitet und entsorgt werden.

Neues aus Niederösterreich

Hier finden Sie den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.

Neues aus Oberösterreich
Auf www.oeko-beratung.at lesen Sie mehr über Neuigkeiten der Ökoberatung.
Neues aus Salzburg

Das Umwelt.Service.Salzburg lädt zur kostenlosten Veranstaltung "Energiecheck und Mobilitätsmanagement - Banken, Versicherungen, Hausverwaltungen" am 28.06.2006.

Neues aus der Steiermark

Neuigkeiten von der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit finden Sie unter www.oeko.at.

Neues aus Wien
Neues vom ÖkoBusinessPlan Wien lesen Sie hier.
Veranstaltungen

Branchenseminar "Umwelttechnik Spanien-Portugal": Wasser, kommunale Abfallwirtschaft, Erneuerbare Energien & Luftreinhaltung
Seminar

Die AUSSENWIRTSCHAFT ÖSTERREICH (AWO) veranstaltet dieses Branchenseminar mit dem Ziel, den Teilnehmern einen Überblick über die Marktsituation im Bereich Umwelttechnik zu geben und konkrete Marktchancen für österreichische Unternehmen in Spanien und Portugal aufzuzeigen.
Es wurde eine Marktstudie zum Thema Umwelttechnik erstellt, die bei der Veranstaltung präsentiert und den Teilnehmern auch zur Verfügung gestellt wird. Die Bereiche Wasser, Abfallwirtschaft, Erneuerbare Energie und Luftreinhaltung bilden den Kern der Studie. Experten aus Spanien und Portugal waren bei der Anfertigung der Studie eng eingebunden.
Handelsdelegierte aus Madrid und Lissabon werden die aktuelle wirtschaftliche Lage auf der Iberischen Halbinsel darstellen. Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit zu Einzelgesprächen mit den Delegierten und Vortragenden.

Veranstalter: Außenwirtschaft Österreich
Termin: 27.06.2006
Ort: Wirtschaftskammer Wien, Stubenring 8-10, 1010 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 60 (WK-Mitglieder)/EUR 90 (Nicht-Mitglieder)
Weitere Informationen und Anmeldung: portal.wko.at

Fest der Flüsse
Festveranstaltung

Ziel des Festes ist eine Verknüpfung von Erlebnis und Spaß mit zahlreichen Informationen rund um das Thema Wasser. Die Veranstalter erwarten 10.000 Besucher in der Grazer Innenstadt. Zahlreiche Vereine und Einrichtungen aus den steirischen Bezirken werden sich in der Hauptstadt präsentieren.

Veranstalter: Lebensministerium, Stadt Graz, Land Steiermark
Termin: 03.07.2006
Ort: 6 Standorte in der Grazer Innenstadt, 8010 Graz
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: www.festderfluesse.at 

International Organic Fashion & Lifestyle Exposition 2006
Internationale Messe/Katalogausstellung

Auf Asiens erster Bioproduktmesse nimmt die österreichische Außenhandelsstelle mit einem Informationsstand teil. Sie sind eingeladen, an dieser Veranstaltung in Form einer Katalogausstellung mitzumachen: Sie können der österreichischen Außenhandelsstelle
Kataloge und Informationsmaterial Ihrer Firma, aber auch kleine Muster Ihrer Produkte übersenden. Diese werden am Stand der Außenhandelsstelle ausgestellt. Eine persönliche Teilnahme Ihrerseits ist aus diesem Grund nicht notwendig. Anmeldeschluss für die Teilnahme ist der 30.06.2006.

Veranstalter: TWTC
Termin: 24.08.2006-27.08.2006
Ort: Taiwan (Teilnahme von Österreich aus)
Teilnahmegebühr: EUR 50
Weitere Informationen und Anmeldung: portal.wko.at

4. Österreichische Photovoltaik-Tagung
Tagung

Die 4. Österreichische Photovoltaik Fachtagung soll die heimische PV-Wirtschaft, Forschung aber auch Planer und Installationsunternehmen zusammenbringen, um auf Basis eines internationlen Überblicks die nationales Gegebenheiten zu diskutieren. Eine international extrem stark wachsende Branche sieht derzeit zwar auch in Österreich große Zuwachsraten, jedoch bei stark unterschiedlichen Rahmenbedingungen. Möglichkeiten und Notwendigkeiten der heimischen PV-Industrie in Nischenbereichen sollen daher ebenso diskutiert werden.

Veranstalter: arsenal research, BMVIT, Stadt Wien, PV-Austria, Naturhistorisches Museum
Termin: 30.-31.08.2006
Ort: Naturhistorisches Museum Wien, Burgring 7, 1010 Wien
Weitere Informationen und Anmeldung: www.arsenal.ac.at 

8. Internationales Symposium Gleisdorf
Symposium/Fachmesse

Das Symposium "Gleisdorf SOLAR" ist seit der Erstveranstaltung im Jahr 1992 nicht nur in Österreich, sondern auch im europäischen Raum zu einem Fixpunkt im Veranstaltungskalender zum Thema Solarenergienutzung geworden und spiegelt auch Österreichs Vorreiterrolle bei der Nutzung von Solartechnologien wider. Wie in den vergangenen Jahren wird das Symposium durch eine umfangreiche Fachausstellung abgerundet.

Veranstalter: AEE INTEC
Termin: 06.-08.09.2006
Ort: 8200 Gleisdorf
Teilnahmegebühr: EUR 370 / Einzeltage EUR 160  
Weitere Informationen und Anmeldung: www.aee-intec.at

MSc Renewable Energy in Central and Eastern Europe
Universitätslehrgang

Ziele des interdisziplinären, berufsbegleitenden Universitätslehrgangs sind die Erlangung von Fachkompetenz, um den Einsatz von erneuerbaren Energien zu planen und um Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energie wirtschaftlich und technisch sinnvoll zu betreiben, außerdem das Know-how, technische und wirtschaftliche Nutzungsmöglichkeiten von erneuerbarer Energie zu beurteilen.
Am 27.06.2006, 18h findet an der Technischen Universität Wien ein Informationsabend zum Lehrgang statt.

Veranstalter: TU Wien, Energiepark Bruck/Leitha
Termin: ab Oktober 2006 / Infoabend 27.06.2006
Ort: TU Wien, 1040 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 14.000
Weitere Informationen und Anmeldung:
newenergy.tuwien.ac.at 

Umweltgerechte Produktgestaltung/ECODESIGN2
Universitätslehrgang

Der einsemestrige und berufsbegleitende Universitätslehrgang „Umweltgerechte Produktgestaltung/ECODESIGN“ der TU Wien vermittelt die Fähigkeit, Produkte mit besseren Umwelteigenschaften zu entwickeln und gibt Hilfestellung bei der praktischen Umsetzung. Zielgruppe sind Mitarbeiter in den Bereichen Produktentwicklung/Konstruktion, betrieblicher Umweltschutz, Beschaffungswesen und Umsetzung von Umweltmanagement-Systemen sowie Manager. Durch den hohen eLearning-Anteil (nur drei Präsenztermine in Wien) mit aktivem Lernsupport lassen sich Beruf und Weiterbildung optimal vereinen.

Veranstalter: TU Wien
Termin: Oktober 2006-.Januar 2007/ Infoabend 27.06.2006
Ort: TU Wien, Resselgasse 4, 1040 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 2.200
Weitere Informationen und Anmeldung: www.ecodesign.at

Qualifizierung zum Europäischen Energie Manager
Lehrgang

Wie wirken sich die Veränderungen am Energiemarkt (Liberalisierung, Energiesteuern, Emmissionshandel etc.) auf die betrieblichen Kostenstrukturen aus? Haben Sie bereits Maßnahmen festgelegt um allfälligen Kostensteigerungen entgegenwirken zu können? Die Wirtschaftskammer Österreich unterstützt mit dem Lehrgang "Qualifizierung zum Europäischen Energie Manager" österreichische Unternehmen, sich rechtzeitig auf diese Veränderungen vorzubereiten. Die ausgebildeten "Europäischen Energie Manager" verfügen über das nötige Handwerkszeug, um im eigenen Unternehmen ein effizientes Energiemanagement umzusetzen und damit Kosteneinsparungen zu erzielen.

Veranstalter: WKÖ, Österreichische Energieagentur, Energie-Control GmbH
Termin: 28.9.2006 - 17.3.2007
Ort: Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 2.000 (exkl. USt)
Weitere Informationen und Anmeldung: portal.wko.at

Support - TRIZ & Nachhaltige Entwicklung
Workshopreihe

Der Lehrgang (mit Workshopcharakter) vermittelt eine methodische Vorgangsweise bei Innovationsvorhaben, bestehend aus Werkzeugen zur Problemanalyse, zur systematischen Ideengenerierung nach innovativen Prinzipien und Entwicklungslinien, zur Ideenbewertung und zum Management von Innovationsprozessen. Dabei wird speziell auf die TRIZ-Methodik (Theorie des erfinderischen Problemlösens) und die Zielsetzungen einer "Nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung" berücksichtigt. Die Workshopreihe auf Basis des Lehrganges SUPPORT ist in 7 Modulen gegliedert, welche in 5 Workshoptagen abgehalten werden.

Veranstalter: Außeninstitut der Montanuniversität Leoben, Joints (Joanneum Research), Stenum
Termin: Oktober-Dezember 2006
Ort: Montanuniversität Leoben, 8700 Leoben
Teilnahmegebühr: EUR 2.800 (Förderung möglich)
Weitere Informationen und Anmeldung: Programm, aussenin@mu-leoben.at, 03842/402 8401

Aktuelle Rechtsinformation
Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter www.europa.eu.int/eur-lex abrufen.

Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchten, senden Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff "Abbestellen" an club@oekomanagement.at.


Impressum
Herausgeber: Ökomanagement NÖ-Club
Im Auftrag des Bundesministeriums für Land-
und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Design: Fa. PROCONCEPT
Chefredaktion: Anna Podovalova
Geschäftsführer: Hans Günter Plescher MAS
Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien
Tel./Fax: 01 / 714 5690
club@oekomanagement.at
Fa. PROCONCEPT Unternehmensberatung
Polly & Partner
2721 Bad Fischau-Brunn
www.polly.at