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Mitteilung laut §107 Telekommunikationsgesetz

Aufgrund einer Änderung des § 107 Telekommunikationsgesetz dürfen wir Ihnen ab 1.3.2006 unsere Informationen nur noch nach vorheriger Zustimmung zusenden.
Es ist uns ein Anliegen, ausschließlich jene Personen zu kontaktieren, die ein unmittelbares Interesse an diesen Informationen haben. Wenn Sie daher in Zukunft keine E-Mails mehr von uns erhalten wollen, ersuchen wir um Rücksendung dieses E-Mails an uns.
Sollten wir keine Antwort von Ihnen erhalten, dürfen wir dies als Zustimmung für weitere Zusendungen werten. Selbstverständlich können Sie sich auch künftig per formlosem E-Mail (siehe auch die Mitteilung am Ende jedes Newsletter) kostenfrei abmelden.

Editorial

Im Frühling 2006 stellte die EU ihre ambitionierten Klimaziele für 2006 vor, Genaueres darüber erfahren Sie in dieser Ausgabe des Ökonetzwerk Newsletter. Außerdem berichten wir über einen neuen Vorstoß auf dem Gebiet der geplanten gemeinsamen EU-Energiepolitik, mit der eine nachhaltige Energieversorgung in der Europäischen Union erreicht werden soll.
Auf österreichischer Ebene wurde die Evaluierung der Klimastrategie veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass mit den bisher getroffenen Klimaschutzmaßnahmen bis 2010 eine CO2-Reduktion von 20 Mio. Tonnen bewerkstelligt wird, weitere 10 Mio. Tonnen müssen für die Zielerreichung noch eingespart werden. Auch dazu lesen Sie mehr in dieser Ausgabe.
Außerdem informieren wir Sie über wichtige Gesetzesänderungen in Österreich durch das Umweltrechtsanpassungsgesetz und in Bezug auf die Umweltförderung für Biomasse-Nahwärmeprojekte, sowie über neue Förderinitiativen und Ausschreibungen im Umweltbereich.
Ebenso bringen wir Ihnen drei erfolgreiche österreichische Unternehmen näher: Zum Einen die VA Tech Hydro GmbH & Co., die kürzlich für den European Business Award for den Environment nominiert wurde und sich damit unter 139 Bewerbungen aus 23 Ländern durchsetzte. Zum Anderen präsentieren wir mit der Fa. Rauchfangkehrer Engelbrechtsmüller ein mit Umweltmanagement erfolgreiches KMU, das für seine Verdienste mit dem EMAS Award ausgezeichnet wurde. Als neuen EMAS-Betrieb stellen wir Ihnen schließlich die Klagenfurter Stadtwerke AG vor.

Ihr Ökomanagement NÖ-Club

Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Österreich veröffentlicht Evaluierungsbericht zur Klimastrategie

Kürzlich legte das Umweltbundesamt (UBA) den Evaluierungsbericht zur österreichischen Klimastrategie vor. Diesem zufolge müssen noch 10 Mio. Tonnen CO2 eingespart werden, um bis 2010 das Ziel einer 13%-igen CO2-Reduktion gegenüber 1990 zu erreichen.

Durch die bereits gesetzten und die geplanten Maßnahmen im Rahmen der Klimastrategie 2002 werden bis 2010 Treibhausgasemissionen in Höhe von ca. 13 Mio. Tonnen vermieden werden, im Rahmen des Joint Implementation (JI)/Clean Development Mechanism (CDM)-Programms ist eine Reduktion über Projekte im Ausland im Ausmaß von weiteren 7 Mio. Tonnen Treibhausgasemissionen pro Jahr geplant.
Unter Einbeziehung der genannten Maßnahmen ergibt sich somit für 2010 ein Treibhausgasausstoß von 78 Mio. Tonnen. Das österreichische Klimaziel für 2010 beträgt aber in absoluten Zahlen 68 Mio. Tonnen, womit eine weitere Reduktion im Ausmaß von ca. 10 Mio. Tonnen erforderlich ist. Für diese weiterhin notwendige Emissionsverminderung wird zur Anpassung der Klimastrategie ein Maßnahmenbündel für alle Sektoren erarbeitet.

Die größten Treibhausgasreduktionen werden laut Klimastrategie-Bericht in den Sektoren Industrie durch innerbetriebliche Optimierung, den Einsatz von Biomasse und durch den Emissionshandel erreicht.
Im Sektor Verkehr sind Verminderungen vor Allem durch den Einsatz von Biotreibstoff, Geschwindigkeitsbegrenzungen, die Anpassung der NOVA, Bewusstseinsbildungsmaßnahmen sowie alternative und energieeffiziente Fahrzeuge und Antriebskonzepte zu erwarten.
Im Sektor Energieaufbringung ergeben sich die quantitativ größten Reduktionspotenziale aus dem verstärkten Einsatz erneuerbarer Energieträger zur Stromerzeugung und dem gesteigerten Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK).
Auch der Sektor Raumwärme und Kleinverbrauch trägt deutlich zur Emissionsreduktion bei. Zu den Maßnahmen, mit denen dies erreicht wird, zählen u. A. die Neuausrichtung der Althaussanierungsförderung, die Einführung von Qualitätskriterien in der Sanierungsförderung, die Änderung bautechnischer Vorschriften, die Einführung eines bundeseinheitlichen Energieausweises, die Verpflichtung zu regelmäßigen Inspektionen von Heizanlagen und zum Austausch alter Kessel sowie die klare Bevorzugung von Niedrig- und Passivhausbauweisen in der Neubau-Wohnbauförderung.

Ein großes Problem im Hinblick auf die Erreichung der Reduktionsziele ergibt sich laut Evaluierungsbericht durch den Tanktourismus: Treibstoff, der in Österreich getankt und im Ausland verfahren wird, fällt der österreichischen CO2 Bilanz mit ca. 6 Mio. Tonnen CO2 anheim. Zur Vermeidung dieses Effekts müssen daher laut UBA-Bericht geeignete Maßnahmen gesetzt werden.

Den vollständigen Bericht können Sie hier abrufen.

Prioritäten der EU-Umweltpolitik 2006 vorgestellt

Vor Kurzem präsentierte EU-Umweltkommissar Dimas den Bericht zur jährlichen Überprüfung der EU-Umweltpolitik 2005 (EPR) und stellte die umweltpolitischen Schwerpunkte für 2006 vor.

Laut EPR kann die EU umweltpolitsch auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr zurückblicken: So lief das Emissionshandelssystem an, auf internationaler Ebene trat das Kyoto-Protokoll in Kraft, und die Kommission leitete eine neue Phase des Europäischen Programms zur Klimaänderung (ECCP) ein.
Außerdem wurden vier der sieben thematischen Umweltstrategien, nämlich die zur Abfallbewirtschaftung, Luftreinhaltung, städtischen Umwelt und Nutzung natürlicher Ressourcen, vorgestellt. Zwei weitere – zu den Themen „Boden“ und „Pestizide“ – sollen dieses Jahr folgen. Die Strategien stellen den neuen europäischen Ansatz zu einer nachhaltigen, integrierten und transparenten Gesetzgebung, die sich auf den neuesten Stand der Wissenschaft stützt und kurz- und langfristige Ziele vorgibt, dar.
Die Überprüfung der Umweltpolitik gibt allerdings auch zu bedenken, dass eine weitere Zunahme klimabedingter Katastrophen im letzten Jahr zu vermerken war, und ein weiterer teils drastischer Rückgang der Artenvielfalt in Europa erfolgte. Daher sind weitere Maßnahmen zum Schutz der Umwelt dringend notwendig.

Die Aktionsschwerpunkte für 2006, die im Bericht genannt werden, umfassen vor Allem die Bereiche Öko-Innovation, die Erhaltung der biologischen Vielfalt und weitere Klimaschutzmaßnahmen:

  • Öko-Innovationen sollen mit dem weiteren Ausbau des Aktionsplanes für Umwelttechnologien (ETAP) gefördert werden. Dafür wird ein europäisches Gremium für Umwelttechnologie eingerichtet, das wichtige Akteure mobilisieren, den öffentlichen Bekanntheitsgrad des ETAP erhöhen und die nächsten Schritte in diesem Rahmen festlegen soll. Ferner will man 2006 bei den Arbeiten zur Festlegung der Einzelheiten des neuen Programms für Wettbewerb und Innovation 2007-2013 vorankommen.

  • Die Erhaltung der biologischen Vielfalt wird mit der Ausweitung des Natura 2000-Netzwerk europäischer Naturschutzgebiete auf die EU-25 und auf die marine Umwelt vorangetrieben.

  • In Bezug auf Klimaschutzmaßnahmen soll dieses Jahr ein Vorschlag für die Ausgestaltung des Emissionshandels nach 2012 gemacht werden – unter Anderem ist die Aufnahme der zivilen Luftfahrt in das Handelssystem geplant. Außerdem sollen die nationalen Allokationspläne der Mitglieder 2008-12 begutachtet und bewilligt werden. Weiters wird die Kommission einen Aktionsplan zur Verbesserung der Energieeffizienz vorlegen; weitere Maßnahmen zur Emissionsreduktion sollen auch aus den Ergebnissen der zweiten Phase des Europäischen Programms zur Klimaänderung (ECCP) abgeleitet werden. Außerdem wird die Kommission ein Grünbuch mit Empfehlungen für Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel vorstellen.

Der Bericht zur “Überprüfung der Umweltpolitik” und weitere Informationen sind abrufbar unter www.europa.eu.int/comm/environment/lisbon.htm.

EU plant gemeinsame Energiepolitik

Die EU-Kommission hat am 8. März ein Grünbuch zur Energiepolitik der EU mit dem Titel "Eine nachhaltige, wettbewerbsfähige und sichere Energieversorgung für Europa" veröffentlicht. Das Grünbuch wird als ein Ansatz zur Vereinheitlichung der Energiepolitik der Mitgliedsstaaten gesehen.
Das Grünbuch umfasst sechs Prioritäten: Eine gemeinsame Energieaußenpolitik, ein vielfältigerer Energieträgermix, Versorgungssicherheit, Klimapolitik, Innovation und Vollendung des Binnenmarktes. Einer der Eckpfeiler der künftigen gemeinsamen Energiepolitik soll dabei die Nachhaltigkeit sein.

Der Umweltaspekt wird im Energie-Grünbuch berücksichtigt, indem eine strategische Analyse der Vor- und Nachteile verschiedener Energieträger sowie eine langfristige Strategie bezüglich erneuerbarer Energiequellen empfohlen wird. Die Entscheidungsfreiheit der Mitgliedsstaaten in Bezug auf den verwendeten Energiemix, z.B. in Bezug auf Atomkraft, soll jedoch nicht beschnitten werden.
Außerdem soll bis Ende des Jahres ein ambitionierter Aktionsplan zur Energieeffizienz mit Maßnahmen zur Erreichung des EU-Ziels, bis 2010 den Energieverbrauch um 20% zu senken, verabschiedet werden.
Im Grünbuch wird auch die Stärkung technologischer Innovation mittels eines strategischen Plans für Energietechnologien vorgeschlagen, der einerseits Maßnahmen zur Förderung von Forschung und Entwicklung, die vielversprechende Technologien in den Mittelpunkt stellen, und andererseits Mittel zur Erleichterung der Vermarktung dieser Technologien umfassen wird.

Kritik an dem Grünbuch kommt von Seiten einiger NGOs: Der Umweltaspekt – insbesondere in Bezug auf den angestrebten Anteil erneuerbarer Energiequellen – werde gegenüber dem der Versorgungssicherheit vernachlässigt. Außerdem wird bemängelt, dass ein Großteil des im Grünbuch vorgesehenen Forschungsbudgets für Atomenergie vorgesehen ist (4,8 Mrd. Euro gegenüber 3 Mrd. Euro für alle anderen Energiequellen). Die Organisation Friends of Earth kritisiert außerdem, dass der Transportsektor – der für 70-80% aller Erdöleinfuhren verantwortlich zeichne – im Grünbuch großteils außen vor bleibt.

Die im Grünbuch der Kommission genannten Vorschläge sollen im Laufe des Jahres umgesetzt werden. Im Dezember 2006 wird ein Weißbuch der Kommission zu künftigen Prioritäten der EU-Energiepolitik erwartet.

Derzeit findet auf europa.eu.int eine Befragung der Öffentlichkeit zur gemeinsamen Energiepolitik der EU statt. Das Grünbuch finden Sie hier.

Umweltrechtsanpassungsgesetz in Kraft getreten

Mit dem Umweltrechtsanpassungsgesetz (URAG) BGBl. I Nr. 34/2006 werden das Personenkraftwagen-Verbraucherinformationsgesetz, das Emissionszertifikategesetz, das Immissionsschutzgesetz-Luft und das Abfallwirtschaftsgesetz 2002 geändert.
Das Gesetz wurde nach monatelangen Verhandlungen mit einem Beharrungsbeschluss des Nationalrates im März 2006 beschlossen.

Wesentliche Änderungen des Abfallwirtschaftsgesetzes

Die AWG-Novelle betrifft alle Betriebe, insbesondere jedoch Hersteller und Importeure von Fahrzeugen, Betriebe aus der Abfallwirtschaft und Abfallbesitzer von kreosothaltigen Abfällen:

  • Exporteure und Importeure von Altfahrzeugen müssen sich elektronisch auf der Seite des Umweltbundesamtes registrieren, es sei denn, sie haben bereits Meldungen nach der Altfahrzeugeverordnung abgegeben.

  • Abfallbesitzer müssen, wenn sie zu einer entsprechenden Behandlung nicht berechtigt oder imstande sind, ihre Abfälle einem zur Sammlung oder Behandlung Berechtigten so rechtzeitig übergeben, dass eine Beeinträchtigungen der öffentlichen Interessen vermieden wird. Die Übergabe von Abfällen zur Beseitigung hat mindestens jährlich, die von Abfällen zur Verwertung mindestens alle drei Jahre zu erfolgen.

  • Die Novelle enthält ebenso strengere Regelungen für Abfallsammler und –behandler: Bestehen Zweifel bezüglich der Berufsberechtigung von Abfallbehandlern bzw. der Genehmigung hinsichtlich Abfallarten, -mengen oder Anlagenkapazität, kann ein Feststellungsbescheid erlassen werden. Auch werden in der Novelle Zwangsmaßnahmen bis zur Schließung für Behandlungsbetriebe ohne entsprechende Genehmigungen formuliert. Betreiber von IPPC-Behandlungsanlagen in Ballungsräumen haben die von der Anlage ausgehenden Lärmemissionen zu melden. Deponiebetreiber haben als Garantie der Erfüllung der entsprechenden Auflagen eine Sicherstellung zu leisten.

  • Außerdem können Bauten und Ähnliches, die vor dem 1. April 2006 entstanden sind und kreosothaltigen Abfälle enthalten nur belassen bleiben wenn keine mehr als geringfügige Einwirkung auf Gewässer, keine Gesundheitsgefährdung durch häufigen Hautkontakt oder keine unzumutbare Geruchsbelästigung gegeben ist.

Ein Großteil der Bestimmungen der AWG-Novelle trat mit 1. April 2006 in Kraft. Die Regelungen betreffend Sicherstellungen für Deponien sind mit In-Kraft-Treten der „neuen“ Deponieverordnung, jedoch spätestens mit 1. Jänner 2007, gültig. Die Rechtsgrundlage für die Abfallbilanz tritt mit 1. Jänner 2007 in Kraft, womit die Jahresabfallbilanz erstmalig für das nach dem In-Kraft-Treten der Abfallbilanzverordnung nächstfolgende Jahr zu erstellen ist.

Wesentliche Änderungen des Emissionszertifikategesetzes

Von den Änderungen des Emissionszertifikategesetzes (EZG) sind besonders die Unternehmen, die am Emissionshandel teilnehmen, betroffen.

Die Novellierung zum Emissionszertifikategesetz ermöglicht es nun Österreichs Unternehmen, die im Ausland getätigten Investitionen in flexible Kyoto-Mechanismen (Joint Implementation JI bzw. Clean Development Mechanism CDM) dem nationalen Emissionskonto gutschreiben zu lassen. Davon ausgenommen sind Emissionszertifikate aus nuklearen Anlagen. Zertifikate aus Senkenprojekten (Landnutzung, Landnutzungsänderung bzw. Forstwirtschaft) und aus Projekten, die andere Treibhausgase als Kohlendioxid betreffen, sollen im Rahmen künftiger EU-Regelungen in den Emissionshandel eingebunden werden. Ab 2008 ist im nationalen Zuteilungsplan festzulegen, bis zu welchem Anteil Zertifikate aus den flexiblen Mechanismen als Emissionszertifikate für österreichische Anlagen verwendet werden dürfen.
Weiters enthält die Novelle erste Festlegungen für den zweiten nationalen Zuteilungsplan für die Periode 2008 bis 2012 und sieht Geldstrafen bis zu 15.000 Euro bei Verstößen gegen die Meldepflichten im Rahmen des EZG vor.

Die Änderungen traten ohne Übergangsbestimmungen am 17. März 2006 in Kraft.

Wesentliche Änderungen des Immissionsschutzgesetzes-Luft

Die Änderungen des Immissionsschutzgesetzes-Luft (IG-L) betreffen insbesondere Betreiber von Anlagen, die Luftschadstoffe emittieren, die Verkehrswirtschaft und alle Benutzer von Kraftfahrzeugen.

  • Mit der Novelle werden Grenzwerte für Schwermetalle wie Arsen, Cadmium, Nickel und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe wie von der EU vorgesehen eingeführt. Diese sind erstmals im Jahresbericht 2007 auszuweisen und ab 2013 einzuhalten. Bei Überschreitung dieser Grenzwerte durch IPPC-Anlagen, die den besten verfügbaren Techniken im Sinne der IPPC-Richtlinie entsprechen (BAT) dürfen auch ab 2013 keine weiteren Maßnahmen verhängt werden.

  • Im Falle der Grenzwertüberschreitung von Luftschadstoffen hat der Landeshauptmann, bevor es zur Verhängung konkreter Maßnahmen gegen Emittenten kommt, als ersten Schritt ein sogenanntes Programm zu erstellen, das eine breite Palette von Gegenmaßnahmen enthalten kann, u.A. auch Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Beschaffung sowie Förderungsmaßnahmen.

  • Im Bereich der Genehmigung von Anlagen in belasteten Gebieten ist die Einhaltung der Grenzwerte anzustreben: Eine Genehmigung von neuen Anlagen in Gebieten mit Grenzwertüberschreitungen von Luftschadstoffen ist dann möglich, wenn die Emissionen der Anlage keinen relevanten Beitrag zur Immissionsbelastung leisten oder wenn bereits andere Maßnahmen zur Emissionsminderung im belasteten Gebiet vorgesehen sind, mit denen langfristig keine weiteren Grenzwertüberschreitungen mehr anzunehmen sind.

  • Im Verkehrsbereich wurde für Landeshauptleute bei der Überschreitung der PM10-Grenzwerte die Möglichkeit geschaffen, Verkehrs- und Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuführen. Sind diese jedoch für Autobahnen und Schnellstraßen und für länger als drei Monate vorgesehen, hat der Verkehrsminister ein Mitspracherecht.

Die Änderungen des IG-L sind grundsätzlich am 17. März 2006 in Kraft getreten.

Eine ausführliche Beschreibung der Änderungen des URAG finden Sie hier. Die vollständige Fassung des URAG lesen Sie im Bundesgesetzblatt BGBl. I Nr. 34/2006.

Bundesweite Förderinitiative Abfallvermeidung 2006 gestartet

Gemeinsam mit der Stadt Wien und der Wirtschaftskammer Österreich bietet das ARA System in der „Förderungsinitiative Abfallvermeidung 2006“ eine gezielte Förderung für die Vermeidung von Abfällen und schädlichen Inhaltsstoffen.

Die „Förderungsinitiative Abfallvermeidung 2006“ beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Maßnahmen zur Vermeidung von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen. Gegenstand der Förderung sind Projekte in Österreich zu folgenden Themenbereichen:

  • Maßnahmen zur Vermeidung von Einsatzstoffen und Betriebsmitteln, die sich auf die Abfallqualität des Produkts und/oder allfälliger Nebenprodukte auswirken

  • Maßnahmen, die zu einer Reduktion von Produktionsabfällen bzw. Verpackungsabfällen führen

  • Maßnahmen, die durch Optimierung der Abfalllogistik zur Abfallvermeidung beitragen

  • Maßnahmen, die durch Bewusstseinsbildung, Weiterbildungsmaßnahmen bzw. durch den Aufbau von geeigneten Netzwerken Abfallvermeidung bewirken

  • Projektbezogene, immaterielle Leistungen (wie Planung etc.) können im Zusammenhang mit einer förderfähigen Maßnahme als förderfähige Kosten anerkannt werden.

Zielgruppen sind Klein- und Mittelunternehmen (maximal 250 Mitarbeiter, 50 Mio. EUR Jahresumsatz bzw. 43 Mio. EUR Bilanzsumme), kommunale Dienststellen und Betriebe, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen u.dgl.
Bis 11. September 2006 können Projekte, bei denen zwischen 1.1.2006 und 31.12.2006 mit der Umsetzung begonnen wird und die innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden, zur Förderung eingereicht werden.
Das Ausmaß der Förderung beträgt bis zu 30 % der nachgewiesenen, abfallrelevanten Kosten, mindestens jedoch EUR 2.000 und maximal EUR 30.000. Die Förderung wird einmalig als nicht rückzahlbarer Zuschuss nach Umsetzung des Projekts ausgezahlt.

Mehr zur Förderinitiative erfahren Sie unter www.public-consulting.at

Qualitätsbeauftragter Voraussetzung für Biomasseförderung

Seit 1. April 2006 ist die Befassung eines Qualitätsbeauftragten im Zuge der Umsetzung eines Biomasse-Nahwärmeprojektes Voraussetzung für die Umweltförderung im Inland.

Der Qualitätsbeauftragte berät den Bauherrn und Hauptplaner bei der Planung des organisatorischen Projektablaufs, der Qualitätslenkung und der Qualitätsprüfung mit dem Ziel, Verbesserungspotentiale zu erschließen und einen wirtschaftlichen und umweltschonenden Betrieb sicherzustellen.
Von dieser Regelung sind Förderansuchen in den Bereichen Biomasse-Nahwärme, Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplung und Wärmeverteilung betroffen. Neuerrichtungen oder Ausbauten von Anlagen mit einer biogenen, thermischen Gesamt-Nennleistung ab 500 kW oder einer Trassenlänge ab 1.000 lfm müssen als Fördervoraussetzung die Erreichung von Meilenstein 1 und 2 gemäß Qualitätsmanagementsystem nachweisen.
Der gewohnte Ablauf zur Einreichung, Prüfung, Beurteilung und Fördervertragsabwicklung durch die Kommunalkredit Public Consulting GmbH bleibt ansonsten unverändert.

Weitere Informationen zu qm heizwerke, eine Liste der verfügbaren Qualitätsbeauftragten, sowie die aktuellen Informationsblätter finden Sie in unserer elektronischen Fördermappe unter www.public-consulting.at und auf der klima:aktiv-Homepage.

Staatspreis für nachhaltige Architektur ausgeschrieben

Im Jahr 2006 wird erstmals ein Staatspreis im Rahmen der Klimaschutzinitiative klima:aktiv des Lebensministeriums vergeben, der Architektur mit Nachhaltigkeit verbindet.

Der „Staatspreis für nachhaltige Architektur“ zielt darauf ab, herausragende und innovative Projekte der österreichischen Architektur in den Bereichen Neubau und Sanierung zu küren, die einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Diese Projekte stellen daher Vorzeigebeispiele für architektonisch anspruchsvolles und nachhaltiges Bauen in Österreich dar.
Der internationalen Jury wird Prof. Roland Gnaiger von der Kunstuniversität Linz vorstehen. Der Schwerpunkt in der Beurteilung wird neben der architektonischen Qualität auch auf einem umfassenden Konzeptes eines nachhaltigen Wirtschaftens in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht liegen.

Der Staatspreis wird in folgenden Kategorien ausgeschrieben:

  • Neubau Wohngebäude (≥ 3 Wohneinheiten)

  • Neubau Ein-/Zweifamilienhaus

  • Neubau von Dienstleistungsgebäuden

  • Modernisierung Wohngebäude (≥ 3 Wohneinheiten)

  • Modernisierung Ein-/Zweifamilienhaus

  • Modernisierung von Dienstleistungsgebäuden

Die Ausschreibung wendet sich insbesondere an Bauherren, Bauträger, Betreiber von Dienstleistungsgebäuden, Developer von Objekten der genannten Gebäudekategorien, ArchitektInnen und ZivilingenieurInnen für Hochbau bzw. Planungsbefugte gem. EWR-Architektenverordnung in der geltenden Fassung.
Die Ausschreibung endet am 15. Mai 2006. Die Verleihung des Staatspreises erfolgt im September 2006 durch Bundesminister Josef Pröll. 

Weitere Informationen sowie die Ausschreibungsunterlagen finden Sie unter www.staatspreis.klimaaktiv.at

Contracting-Portal bietet neue Möglichkeiten für Energiemanagement

Ab sofort sind unter der Adresse www.contracting-portal.at umfassende Informationen zum Thema Energie-Contracting zu finden. Die Seite wendet sich als umfassendes Informationsmedium an potenzielle Auftraggeber von Contracting-Projekten, die sich schnell und übersichtlich einen Überblick zu Contracting in Österreich verschaffen wollen oder zu einzelnen Fragen Detailinformationen benötigen.
Das neue Internetportal bietet Unterstützung von der Vorbereitung der Projekte bis zur Vertragserrichtung, außerdem umfangreiche Darstellungen des Nutzens von Contracting-Projekten, Antworten zu den am häufigsten auftauchenden Fragen und Tipps aus der Praxis, Downloads von Checklisten und Leitfäden sowie zahlreiche Publikationen.

Die wichtigsten praxisorientierten Tools sind:

  • eine Datenbank mit bereits durchgeführten, ausführlich dokumentierten Projekten kann Anregungen und Ideen für das eigene Vorhaben liefern und die Möglichkeiten aufzuzeigen, was im Rahmen solcher Projekte erreicht werden kann

  • eine Anbieter-Datenbank für einen schnellen Überblick über Anbieter und ihre Dienstleistungen

  • eine Übersicht der Beratungsstellen zu Energie-Contracting, die Auftraggeber bei der Umsetzung von Contracting-Projekten begleiten können

  • Hinweise zu Förderungsmöglichkeiten im Rahmen von Contracting-Projekten

Contracting zählt zu einem wichtigen Instrument zum Thema Energieeffizienz. Es wird bei Gebäuden und Anlagen eingesetzt, die aus technischen, energetischen oder baulichen Gründen überholt werden müssen. Mit den Investitionen in Energiesparmaßnahmen oder Energieanlagen wird ein spezialisierter Contractor beauftragt, der diese plant, finanziert und durchführt bzw. betreibt.

VA-Tech Hydro in der Endausscheidung für den European Business Awards for the Environment

Die VA-Tech Hydro GmbH & Co. wurde für den European Business Award for the Environment, der alle zwei Jahre von der Europäischen Kommission für außergewöhnliche unternehmerische Leistungen zur nachhaltigen Entwicklung vergeben wird, nominiert. Das österreichische Unternehmen befindet sich damit in der Endausscheidung für den prestigeträchtigen Preis, der im Juni 2006 im Rahmen der Green Week vergeben wird.

Eine unabhängige Jury, bestehend aus Vertretern der Industrie, Wissenschaft und der öffentlichen Hand sowie von NGOs, hat zu den European Business Awards for the Environment hat in der Zeit von 20. bis 22. Februar 2005 in Wien getagt. Das Lebensministerium veranstaltete die Sitzung im Rahmen der österreichischen EU-Präsidentschaft.

Nunmehr liegt die Entscheidung dieser Jury über die eingereichten 139 Bewerbungen aus 23 Ländern vor. In den vier Kategorien des Bewerbs

  • Management Award for Sustainable Development

  • Product Award for Sustainable Development

  • Process Award for Sustainable Development

  • International Co-operation Award for Sustainable Development

wurden jeweils drei Finalisten bestimmt, die eine Auszeichnung im Rahmen der "European Green Week" am 1. Juni 2006 in Brüssel erhalten werden. Der jeweilige Preisträger innerhalb der drei Finalisten pro Kategorie wird erst bei der Preisverleihung bekannt gegeben.

Die VA-Tech Hydro GmbH & Co. wurde in der Kategorie "Product Award for Sustainable Development", in der Unternehmen für Produkte oder Services, die einen außergewöhnlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten, für das Projekt "HYDROMATRIX® Power Plant Nußdorf – New renewable energy created in historic site in urban environment" nominiert.

Mehr zum European Business Awards for the Environment erfahren Sie unter europa.eu.int.

Erfolg mit Umweltmanagement – der etwas andere Rauchfangkehrer

Die Fa. Engelbrechtsmüller erhält als erstes österreichisches Unternehmen von einer internationalen Jury den EMAS Award.

In der Kategorie Mikrounternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitern setzte sich die Firma Engelbrechtsmüller Rauchfangkehrer und Heizungsservice aus Waidhofen an der Ybbs gegen nominierte Betriebe aus Tschechien, Deutschland, Italien und Griechenland durch. Peter Engelbrechtsmüller: „Nachhaltigkeit heißt Taten setzen, deshalb pflanzen wir für jedes Gespräch mit einem unserer Kunden, das diesen dazu anregt, seine Heizanlage auf erneuerbare Energien wie z.B. Pellets-Heizung umzustellen und für jede tatsächlich umgestellte Heizanlage einen Baum. Mehr als 3.500 Bäume wurden bisher gesetzt und jede Woche werden es mehr.“ Als Heizungsservice-Betrieb will Engelbrechtsmüller mit dem EMAS-Aufforstungswald das Bewusstsein für erneuerbare Energien fördern. Engelbrechtsmüller betreut in den niederösterreichischen Regionen Waidhofen, Ybbsitz und Sonntagberg mehr als 10.000 Haushalte.

Dr. Herbert Aichinger und Peter
Engelbrechtsmüller bei der Preisverleihung

Meilensteine der Erfolgsgeschichte

Im Jahr 2000 wurde die Firma Engelbrechtsmüller erstmals nach ISO 9001:1994 und ISO 14001 durch die ÖQS zertifiziert. 2001 folgte die Begutachtung nach EMAS-VO als erster Rauchfangkehrerbetrieb in Europa und 2002 die Ausstellung des Rauchfangkehrer-Gütezeichens. Im selben Jahr wurde dem Betrieb der österreichische EMAS-Preis durch den damaligen Umweltminister Molterer verliehen. 2004 veröffentlichte Engelbrechtsmüller Rauchfangkehrer und Heizungsservice seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht inkl. Umwelterklärung, der von der ÖQS validiert wurde und für den er den AERA-Preis 2004 (2. Platz in der Kategorie KMU) erhielt. „Tue Gutes und sprich darüber ist mein Motto“, so Engelbrechtsmüller. „Daher war die Umwelterklärung und der Nachhaltigkeitsbericht auch ein logischer Schritt für uns. Die zahlreichen Auszeichnungen für unsere Erfolge mit Umweltmanagement bestätigen, dass wir auf dem richtigen Kurs sind und haben uns geholfen, den Bekanntheitsgrad und das Image der Firma Engelbrechtsmüller in kurzer Zeit weit über die regionalen Grenzen zu steigern.“

Auf der Homepage www.rauchfangkehrer.com erfahren Sie mehr über die Fa. Engelbrechtsmüller.

EMAS-Neueinsteiger - EMAS verzeichnet weitere Zuwächse

Seit 04. April 2006 ist mit der Klagenfurter Stadtwerke AG, Geschäftsbereich Wasser ein weiterer Betrieb, der EMAS erfolgreich umgesetzt hat, registriert.

Neben der Gewährleistung der Trinkwasserversorgung der Bevölkerung von Klagenfurt und Umgebung, werden u.a. Wartungen an Wassergewinnungsanlagen durchgeführt sowie der Ausbau und die Erhaltung des über 550 km langen Rohrnetzes gewährleistet.
Für den Geschäftsbereich Wasser trägt EMAS wesentlich zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung und Vermeidung von Umweltbelastungen bei, sodass die Bereitstellung des hochwertigen Trinkwassers weiter optimiert werden kann. Visionen und Ziele des Unternehmens werden anhand der Umweltpolitik ermittelt und sinnvoll eingesetzt, um in weiterer Folge ökonomische und ökologische Synergien im Unternehmen zu festigen und weiter auszubauen.

Der Geschäftsbereich Wasser der Klagenfurter Stadtwerke AG garantiert mit der Einführung des Umweltmanagementsystems nach EMAS nachhaltiges Wirtschaften.

Erratum: Änderung der EMAS-Verordnung

Im der letzten Ausgabe des Ökonetzwerk Newsletters wurde auf die EU-Verordnung Nr. 196/2006 hingewiesen, mit der die EMAS-Verordnung angepasst wird.
Die EMAS-Verordnung wird jedoch nicht, wie in der letzten Ausgabe des Ökonetzwerk Newsletters beschrieben, an die ISO-Norm EN ISO 14000 (Ausgabe 2004) angepasst. Vielmehr wird ISO in die neue EMAS-Verordnung aufgenommen. Damit soll die Kompatibilität der beiden Umweltmanagementsysteme verbessert, und der Umstieg zu EMAS für nach ISO zertifizierte Untenrehmen erleichtert werden. Die Novelle finden Sie auf europa.eu.int.

Wir entschuldigen uns für den Fehler!

Neues aus Niederösterreich

Hier finden Sie den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.

Neues aus Oberösterreich
Auf www.oeko-beratung.at lesen Sie mehr über Neuigkeiten der Ökoberatung.
Neues aus Salzburg

Neues aus Salzburg lesen Sie auf www.umweltservicesalzburg.at.

Neues aus der Steiermark

Im Rahmen der ECO World Styria - Zukunftswerkstatt findet am 18.10.2006 in der "Alten Universität" in Graz auch die erste Auszeichungsveranstaltung für WIN-Betriebe unter der Schirmherrschaft von LR Seitinger, LR Buchmann und WK-Präsident Mühlbacher statt. Nähere Details finden sich zeitgerecht auf www.oeko.at.

Außerdem können Sie hier die Kurzfassung des Evaluationsberichts zur Programmperiode 2003 bis 2005 der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit abrufen.

Neues aus Wien
Neues vom ÖkoBusinessPlan Wien lesen Sie hier.
Veranstaltungen

Workshopreihe Ökoeffizienz – Erfahrungsaustausch 2006 für EMAS-Organisationen/Betriebe
Workshopreihe

EMAS Organisationen und Betriebe sollen unterstützt werden, ihr fachliches Wissen zu vertiefen und die Möglichkeit haben, praxisorientierte Lösungsansätze in den Workshops zu erarbeiten und damit das betriebsspezifische Umweltmanagementsystem zu verbessern.
Workshop 1 findet zu folgenden Themen statt: Aktuelles im Umweltrecht & Aktualisierung im Rechtsregister - interne Umweltaudits optimal gestalten - Kontinuierliche Verbesserung: Umweltziele/Umweltprogramm - Erfahrungsberichte von VertreterInnen aus EMAS-Betrieben.
Workshop 2 widmet sich dem Thema Verwaltungsvereinfachungen: Erfahrungsberichte und praktische Tipps zur Inanspruchnahme - Vom Umweltmanagement zum Integrierten Management - Grundzüge des Kosten-/Nutzenchecks im Sicherheits-/Gesundheits-, Umwelt- und Qualitätsbereich - Interne/Externe Kommunikation: Einbeziehung der MitarbeiterInnen, Mitarbeiterschulung/-information, Kennzahlen zur internen und externen Kommunikation/Soft facts) - Erfahrungsberichte von VertreterInnen aus EMAS-Betrieben.

Veranstalter: Lebensministerium
Termin: 04.05.2006/20.06.2006/22.06.2006 (Workshop 1); 10.10.2006/03.10.2006/19.10.2006 (Workshop 2)
Ort: Kundl/Graz/Wien und Graz/Bludenz/Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: www.emas.gv.at 

Spirit and the City - Sustainability of Great Cities
Symposium

Immer mehr Wirtschaftsunternehmen berücksichtigen in ihrer Unternehmensstrategie Ökonomie, Umwelt und soziale Verantwortung (Sustainable Management). In Wirtschaftsunternehmen wird dieser Zugang auch unter dem Namen „Spirit in the Company“ diskutiert. Doch weshalb sollen Unternehmen, Organisationen, Stadtverwaltungen, wir alle, überhaupt Sorge für unsere Umwelt tragen? Was ist unsere Motivation für soviel Verantwortung? Weshalb sollten wir uns überhaupt mit nachhaltiger Entwicklung befassen? Wie weit die ethische Dimension als das tragende Fundament für eine nachhaltige Entwicklung auch in Großstädten und deren Verwaltungen eine Rolle spielt und spielen sollte, ist Thema dieses Symposiums.
Auf dem Programm der eineinhalbtägigen Veranstaltung im Wiener Rathaus stehen Impulsreferate und Podiumsgespräche von und mit österreichischen und internationalen EntscheidungsträgerInnen und VordenkerInnen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur.

Veranstalter: B.A.U.M. - Austrian Network for Sustainable Management, Wiener Abteilung für Umweltschutz 
Termin: 08./09.05.2006
Ort: Rathaus Wien, 1010 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 250
Weitere Informationen und Anmeldung: www.wien.gv.at

IIR Spezialtag: Das neue Ökostromgesetz
Konferenz

Die neue Ökostromnovelle steht seit November 2005 in Diskussion. Es gibt dazu bisher neben vielen positiven auch negative Meinungen aus der Energiewirtschaft und Politik. Des weiteren sind besonders die Fragen der Rechtskonformität der Novelle interessant und verantwortlich für das Liegen und Stehen der letztendlichen Novelle. Klären Sie Ihre offenen Fragen im Bezug auf den rechtlichen Rahmen, wichtige Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit der Planung von Ökostromanlagen, die Möglichkeiten der Finanzierung und die Investitionssicherheit auf.

Veranstalter: Institute for International Research (IIR)
Termin: 16.05.2006
Ort: Wien
Teilnahmegebühr: EUR 995
Weitere Informationen und Anmeldung: www.iir.at

Energie und Bürogeräte - günstig und umweltfreundlich beschaffen
Seminar

"Umweltfreundliche Beschaffung" lässt Sie die für Ihre Situation günstigste Lösung im Hinblick auf Kosten- und Umweltauswirkungen finden und ist deshalb gefragt. Die NÖ Landesakademie und Umwelt Management Austria bieten Ihnen in diesem Seminar dazu Know-how und Praxistraining!

Veranstalter: Umwelt Management Austria
Termin: 23.05.2006
Ort: Bildungshaus St. Hippolyt, Eybnerstraße 5, 3100 St. Pölten
Teilnahmegebühr: EUR 70
Weitere Informationen und Anmeldung: www.uma.or.at, Einladung

Mit EMAS zur ökologisch aktiven Gemeinde
Workshop

Mit dem Projekt "Mit EMAS zur ökologisch aktiven Gemeinde" sollen Gemeinden und Verbände angesprochen werden und Ihnen mit vertrebarem Aufwand die Einführung eines Umweltmanagementsystems nach EMAS vorbereiten zu helfen. Auch kommunale Einrichtungen können mit EMAS Einsparungspotenziale erzielen und dadurch im Umweltbereich Verbesserungen erreichen. Ebenso wird mit der Einführung von EMAS  ein hohes Maß an Rechtssicherheit und eine nachhaltige Entwicklung in Gemeinden und Verbänden erreicht.

Veranstalter: Lebensministerium
Termin: 30./31.05.2006
Ort: 2340 Mödling
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: www.emas.gv.at

Green Week 2006 - Biodiversity is life
Konferenz

Die Grüne Woche steht in diesem Jahr im Zeichen der Artenvielfalt. Die jährliche Umweltkonferenz und Ausstellung findet von 30. Mai bis 2. Juni 2006 in Brüssel statt.
Zu den Themen Biodiversität als globales Problem, Management natürlicher Ressourcen, Raum für Natur, und Artenvielfalt und Gesellschaft können Erfahrungen und Best Practice Beispiele mit NGOs, Unternehmen, unterschiedlichen Vertretern von Regierungen und Behörden und mit der Öffentlichkeit ausgetauscht werden.
Gemeinsam mit Interessensgruppen werden Wege besprochen wie das EU-Ziel, die Abnahme der Artenvielfalt bis 2010 zu stoppen, erreicht werden kann. Zudem können Unternehmen ihre Organisation auf der Green Week Ausstellung als Vorreiter ist Sachen Biodiversität präsentieren. Der dritte Aspekt der Veranstaltung ist ein Wettbewerb unter europäischen Schulen, in dem das Thema künstlerisch aufgearbeitet wird.

Veranstalter: Europäische Kommission
Termin: 30.05.-02.06.2006
Ort: Charlemagne Building, Europäische Kommission, Brüssel, Belgien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: europa.eu.int/comm/environment/greenweek/

GHS - Kompakt
Seminar

Am 31. Mai 2006 findet das vom Umweltbundesamt veranstaltete Seminar GHS - Kompakt "Globally Harmonised System" - Das neue Einstufungs- und Kennzeichnungssystem für Chemikalien statt.
Ziel des Seminars ist, die einzelnen Elemente des GHS kompakt und verständlich zu vermitteln: Die Einstufung von Stoffen gemäß ihrer physikalisch-chemischen, gesundheits- und umweltgefährlichen Eigenschaften wird erläutert und die daraus resultierenden neuen Kennzeichnungselemente vorgestellt. Auf die Vorschriften für Zubereitungen wird separat eingegangen.
Dargestellt werden die wichtigsten Unterschiede zum jetzigen System und auch Fristen bis zur Umsetzung. Gelegenheit für Fragen und Diskussionen runden den Tag ab.

Veranstalter: Umweltbundesamt
Termin: 31.05.2005
Ort: Umweltbundesamt, Spittelauer Lände 5, 1090 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 500
Weitere Informationen und Anmeldung: www.umweltbundesamt.at

Workshopreihe "Energieeffiziente Mobilität"
Workshopreihe

Eine dreiteilige Workshopreihe zum Thema "Energieeffiziente Mobilität" bietet die Österreichischen Energieagentur gemeinsam mit der Grazer Energieagentur im Rahmen der EU-Projekte TREATISE und COMPETENCE an.
Die Workshopreihe ist in drei Module (zwei und eintägig) unterteilt und findet in Graz und Wien Umgebung statt. Das dritte Modul ist in einer Vorzeigegemeinde geplant. Neben Präsentationen zum Thema sind Gruppenarbeiten sowie ein zertifiziertes Spritspartraining zentrale Bestandteile. Weiters führen die TeilnehmerInnen eine Projektarbeit aus Ihrem Arbeitsumfeld mit Begleitung der Experten selbständig durch. 
Das Intensivtraining vermittelt Basiskenntnisse im Bereich „Energieeffiziente Mobilität“ mit den Schwerpunktthemen: Mobilitätsmanagement, alternative Antriebe und Treibstoffe sowie spritsparendes Fahren. Nationale und EU Programme im Bereich Mobilität werden vorgestellt.
Bei Besuch aller drei Module wird den Teilnehmern ein Abschlusszertifikat übereicht.

Veranstalter: Österreichische Energieagentur u.A.
Termin: 31.05/01.06.2006, 04./05.09.2006 und 07.11.2006
Ort: Graz/Wien-Umgebung
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: www.eva.ac.at

Efficiency, Environment & Employment 2006
Konferenz

Im Rahmen der Österreichischen Ratspräsidentschaft wird eine zweitägige Konferenz organisiert, welche über gegenwärtige Entwicklungen und Synergien zwischen wirtschaftlicher Effizienz, der Umwelt und Beschäftigungsfragen reflektieren soll. Als Ziele der Konferenz wird unter anderem die Förderung von Synergien zwischen erhöhter wirtschaftlicher Effizienz, Verbesserung der Umweltqualität und der Schaffung von mehr und besseren Arbeitsplätzen genannt sowie die Identifizierung von Rahmenbedingungen, welche diese Synergien unterstützen bzw. behindern. Dazu zählen u.A. Steuersysteme, Subventionen und Investitionsanreize für Innovationen, Arbeits- und Beschäftigungspraxis sowie Forschung.

Veranstalter: SERI, European Environment Agency
Termin: 08./09.06.2006
Ort: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Stubenring 1, 1010 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: www.eee2006.org

Österreichische Energietage in Slowenien
Seminar und Messe

Die Österreichischen Energietage finden im Rahmen der 13. Internationalen Energiemesse in Celje statt und bieten österreichischen und slowenischen Firmen, Institutionen und Projektwerbern im Bereich Erneuerbare Energie und Energieeffizienz ein Forum, um ihre Produkte und Leistungen zu präsentieren, ihre Projektvorhaben vorzustellen, und Partner für künftige gemeinsame Projekte kennen zu lernen.
Das zweitägige Seminar bietet konzentriert Information zu Energieeffizienz und Erneuerbaren, den Rahmenbedingungen und aktuellen Neuerungen in Slowenien. Die thematischen Blöcke beinhalten jeweils eine Einführung in die spezifischen Rahmenbedingungen für die Umsetzung von Projekten im betreffenden Bereich, gefolgt von Firmenpräsentationen und Projektvorstellungen.

Veranstalter: Österreichische Energieagentur
Termin: 17./18.06.2006
Ort: Celje/Slowenien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: www.eva.ac.at

European Groundwater Conference 2006
Konferenz

Die in englischer Sprache abgehaltene Konferenz fokussiert auf technische und politische Aspekte der europäischen Gesetzgebung zum Thema Grundwasserqualität und auf die Implementierung der Wasserrahmenrichtlinie sowie der damit verbundenen EU-Gesetze. Das Kernthema der Konferenz ist die neue EU-Richtlinie für den Grundwasserschutz und gegen die Verschmutzung von Grundwasser.
Die Veranstaltung richtet sich an Experten aus der Verwaltung, Vertreter von Stakeholdergruppen und aus der Wissenschaft.

Veranstalter: Umweltbundesamt, EU-Kommission, Lebensministerium
Termin: 22./23.06.2006
Ort: Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: www.umweltbundesamt.at

Aktuelle Rechtsinformation
Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter www.europa.eu.int/eur-lex abrufen.

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