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Editorial

In dieser Ausgabe informieren wir Sie über die umweltpolitischen Ziele und Aktivitäten Österreichs während der Dauer seiner EU-Ratspräsidentschaft: Während des ersten Halbjahres 2006 wird ein ambitioniertes Programm an europäischen Umweltinitiativen von Österreich verfolgt und dessen Umsetzung vorangetrieben.
Zu den Initiativen, denen im Jahr 2006 Priorität eingeräumt wird, zählt auch das 6. Umweltaktionsprogramm der EU mit den thematischen Strategien zum Thema Umwelt - insbesondere im Bereich nachhaltige Ressourcennutzung und Verbesserung der städtischen Umwelt. Auch zu diesen kürzlich vorgestellten thematischen Strategien erhalten Sie in dieser Ausgabe des Ökonetzwerk Newsletter weiterführende Informationen.
In Österreich finden anlässlich seines Vorsitzes in der EU in diesem Jahr auch eine Vielzahl von internationalen Konferenzen und Treffen statt: Allen voran möchten wir Sie in diesem Zusammenhang auf zwei hochkarätige Veranstaltungen zu Umweltmanagement und EMAS, die im April in Wien stattfinden, aufmerksam machen.
Außerdem präsentieren wir Ihnen ein erfolgreiches österreichisches EMAS-Unternehmen, und stellen weitere neue EMAS-Organisationen vor.
Wir möchten Sie auch darauf hinweisen, dass der Ökonetzwerk Newsletter ab diesem Jahr jeden zweiten Monat erscheint.

Ihr Ökomanagement NÖ-Club

Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Nachhaltigkeit als Leitbild der österreichischen EU-Präsidentschaft

Nachhaltigkeit ist das Leitthema der österreichischen Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union von 1. Jänner bis Ende Juni 2006: In der ersten Jahreshälfte 2006 werden sowohl die Nachhaltigkeitsstrategie der EU überarbeitet, als auch thematische Umweltstrategien vorgestellt und implementiert. Zusätzlich verfolgt Österreich selbst Ziele innerhalb von Kernthemen der Umweltpolitik, die während der Präsidentschaft vorangetrieben werden sollen.
Das Weißbuch "Die österreichische EU-Präsidentschaft 2006" des Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten gibt in Bezug auf Nachhaltige Entwicklung zahlreiche thematische Schwerpunkte vor, die Österreich im Rahmen seiner Präsidentschaft hervorheben will. 

Revision der Nachhaltigkeitsstrategie

Die 2001 verabschiedete Nachhaltigkeitsstrategie der EU befindet sich im Moment in einem Revisionsprozess, der noch im Rahmen der österreichischen Ratspräsidentschaft abgeschlossen werden soll. Die Revision stellt damit einen der Hauptpunkte der österreichischen Präsidentschaft dar. Dabei plant Österreich, die internen und externen Dimensionen nachhaltiger Entwicklung in einem kohärenten Gesamtansatz in die EU-Politik zu integrieren. Die revidierte Strategie soll beim Gipfel der EU-Regierungschefs im Juni 2006 diskutiert werden.

6. Umweltaktionsprogramm und thematische Strategien

Während der österreichischen Präsidentschaft soll eine Überprüfung des 6. Umweltaktionsprogramms stattfinden. Österreich wird sich in diesem Zusammenhang insbesondere der thematischen Strategie „Luftqualität“ und – in engem Bezug dazu – der Strategie „städtische Umwelt“ widmen.
Das Thema Luftqualität soll dabei stärker mit der bestehenden EU-Gesetzgebung verknüpft werden: Zum Einen sollen die Möglichkeiten einer Kerosinbesteuerung, die Verknüpfung von Emissionshandels- und Energiesteuerrichtlinie, und eine Richtlinie für ein zweckmäßiges KfZ-Steuermodell im Hinblick auf die CO2-Reduktion diskutiert werden. Andererseits setzt sich Österreich für die Verschärfung der Abgasnormen für PKW ein („Euro 5“) und für eine weitere Begrenzung von Feinstaubwerten in der Luft ein.

Aktionsplan für Umwelttechnologien

Die Förderung von Umwelttechnologien und Öko-Innovation ist das Ziel des Aktionsplans für Umwelttechnologien (ETAP), der 2004 eingeleitet wurde. Der ETAP soll in diesem Jahr durch verschiedene Maßnahmen weiter umgesetzt werden.
So organisiert Österreich während seiner Präsidentschaft einen informellen Umweltministerrat, der sich mit der gesteigerten Verbreitung von Umwelttechnologien befassen soll. Das Treffen - Umwelt.Leben.Zukunft von 19. bis 20. Mai 2006 in Eisenstadt/Rust - umfasst eine Diskussion mit BürgerInnenbeteiligung und die Vorstellung von Best Practice-Beispielen auf den Gebieten Umwelttechnologien, Klimaschutz, Mobilität und Energieeffizienz.
Zudem ist in diesem Jahr die Einrichtung eines europäischen Gremiums für Umwelttechnologie geplant, das wichtige Akteure mobilisieren, den öffentlichen Bekanntheitsgrad des ETAP erhöhen und die nächsten Schritte in diesem Rahmen festlegen soll.

Thematische Schwerpunkte in der Landwirtschaft

Ein Hauptthema in der ersten Jahreshälfte 2006 ist die Konsolidierung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sowie der Beitrag des Europäischen Landwirtschaftsmodells zur Lissabon-Strategie.
Zusätzlich verfolgt Österreich ambitionierte Ziele in Bezug auf den kürzlich veröffentlichten Biomasse-Aktionsplan und die EU-Strategie für Biokraftstoffe. Österreich hat in seiner Vorreiterrolle beim Einsatz von erneuerbaren Energien die Aufnahme weiterer Maßnahmen zur Förderung der Biomassenutzung zur Wärme- und Stromerzeugung sowie im Verkehr in den Biomassse-Aktionsplan angeregt und möchte höhere Beimischungssätze von alternativen Kraftstoffen wie zum Beispiel Biokraftstoffen zu fossilen Treibstoffen erreichen.
Auch offene Fragen rund um ökologischen Landbau, Herkunftsschutz von Lebensmitteln sowie Gentechnik sollen im Sinne des Konsumentenschutzes geklärt werden. Angestrebt werden Vereinfachungen und - insbesondere in Bezug auf genetisch veränderte Organismen - gemeinsame verbindliche Normen, die mit der WTO konform sind.

Biodiversität

Im März 2006 findet mit der 8. Vertragsstaatenkonferenz des Abkommens über biologische Vielfalt (Biodiversität) in Brasilien die wichtigste internationale Konferenz im Umweltbereich während der österreichischen Ratspräsidentschaft statt. In internationaler Zusammenarbeit wird die EU 2006 auch eine anspruchsvolle Planung im Hinblick auf das Ziel, den Verlust an biologischer Vielfalt in Europa bis 2010 zu stoppen, veröffentlichen.

Nachhaltige Organisation der Präsidentschaft

Schließlich wird Österreich sich bemühen, Veranstaltungen während der EU-Präsidentschaft umweltgerecht und nachhaltig auszurichten. Unter dem Motto "Greening the Presidency - Greening Events" hat das Lebensministerium einen Leitfaden zur umweltgerechten Organisation von Veranstaltungen erarbeitet, der schon beim ersten Treffen unter österreichischem Vorsitz besprochen wurde.

Weitere Informationen zur EU-Ratspräsidentschaft Österreichs finden Sie unter www.eu2006.at.

Einigung auf globale UN-Strategie für sicherere Chemikalien (SAICM)

Auf einer UN-Konferenz in Dubai zum Thema Chemikalienmanagement (ICCM) am 6. Februar wurde eine neue internationale Strategie für die sichere Herstellung, Beförderung, Lagerung, Verwendung und Entsorgung von Chemikalien angenommen.

Das beschlossene Strategische Konzept für ein internationales Chemikalienmanagement (SAICM) ist die erste globale Initiative zur Förderung des umweltverträglichen Umgangs mit Chemikalien aller Art.

Das Übereinkommen umfasst einen globalen Aktionsplan, der 271 Maßnahmen vorsieht, eine politische Gesamtstrategie mit Zielsetzungen und eine Erklärung auf hoher Ebene, in der das nachdrückliche politische Engagement für das strategische Konzept zum Ausdruck kommt.

Besonderes Gewicht liegt dabei auf dem Aufbau von Kapazitäten und der technischen Unterstützung von Entwicklungs- und Schwellenländern beim sicheren Umgang mit Chemikalien. Dies ist angesichts der Tatsache, dass die Chemikalienherstellung zunehmend in Entwicklungs- und Schwellenländer mit niedrigen Sicherheitsstandards verlagert wird, als besonders wichtige Errungenschaft von SAICM zu betrachten. Die beteiligten Regierungen haben in diesem Zusammenhang auf Vorschlag der EU die Einrichtung eines „Schnellstartprogramms“ vereinbart, das Startkapital für die Anfangsphase mobilisieren und es den betreffenden Staaten ermöglichen wird, Maßnahmen zur Umsetzung des Übereinkommens insbesondere durch den Aufbau von Kapazitäten zu treffen.

Während der Verhandlungen war es der EU, die in Dubai vom österreichischen Umweltminister Josef Pröll als Stellvertreter des Ratsvorsitzes sowie dem für Umwelt zuständigen Kommissar Stavros Dimas vertreten wurde, gelungen den Geltungsbereich von SAICM weiter auszudehnen, sodass er über landwirtschaftlich und industriell genutzte Chemikalien hinausgeht und auch Haushaltsprodukte und Biozide erfasst. Sie hat daneben betont, dass bei der Gefahr ernster oder irreversibler Schäden Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der menschlichen Gesundheit nicht allein auf Grund fehlender wissenschaftlicher Gewissheit unterlassen werden sollten.

Nach der Billigung der Übereinkunft durch den UNEP-Verwaltungsrat/das Globale Umweltministerforum stellt die Umsetzung der Umsetzung der Strategie den nächsten Schritt dar. Diese wird von einem Beaufsichtigungsmechanismus überwacht; Fortschritte sollen erstmals 2009 und später in regelmäßigen Abständen beurteilt werden.

Mit der Strategie soll das UN-Ziel erreicht werden, die schädlichen Auswirkungen von Chemikalien weltweit bis 2020 auf ein Minimum zu reduzieren.

Das Abkommen stärkt auch die REACH-Verordnung der EU, über die Ende letzten Jahres eine politische Übereinkunft erzielt wurde und die voraussichtlich im Frühjahr 2007 in Kraft treten wird. Durch die REACH-Chemikalienverordnung werden die Hersteller und Importeure verpflichtet, zum einen umfassende Daten über die Eigenschaften jener Stoffe zu erheben, die sie in Mengen von mehr als einer Tonne pro Jahr herstellen oder einführen, und zum anderen der Europäischen Agentur für chemische Stoffe in einem Registrierungsdossier anhand der nötigen Informationen nachzuweisen, dass ihre Verwendung sicher ist.

Mehr zu diesem Thema finden Sie unter www.unep.org.

Drei neue thematische Klimastrategien beschlossen

In den letzten Wochen wurden drei weitere thematische Umweltstrategien von der Europäischen Kommission angenommen: Thematische Strategien zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen sowie zur Vermeidung und Wiederverwertung von Abfällen, sowie eine EU-Strategie für grüne Städte. Die drei Strategien gehören zu den sieben im Rahmen des 6. Umweltaktionsprogramms (2002-2012) geforderten thematischen Strategien der Europäischen Union.

Thematische Strategie zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen

Ziel der Ressourcen-Strategie ist die nachhaltige Nutzung von Ressourcen über deren gesamten Lebenszyklus. Das soll durch die Erhöhung der Ressourcenproduktivität, die Reduzierung der gesamten negativen Auswirkungen der Nutzung von Ressourcen auf die Umwelt (Erhöhung der Ökoeffizienz) sowie umweltfreundlichere Alternativen zu nicht ökoeffizienten Ressourcen erreicht werden. Der dafür vorgesehene Zeitraum umfasst die nächsten 25 Jahre.

Zu den Maßnahmen der Ressourcen-Strategie gehört die Einrichtung eines von der Europäischen Kommission geleiteten Datenzentrums, in dem alle verfügbaren Kenntnisse über natürliche Ressourcen gesammelt und den Entscheidungsträgern zur Verfügung gestellt werden sollen, sowie die Installation eines internationalen Panels zur Bereitstellung unabhängiger wissenschaftlicher Beratung zu globalen Aspekten der Nutzung von Ressourcen. Außerdem sollen die Ziele in nationalen Aktionsplänen und Programmen für einzelne europäische Wirtschaftssektoren umgesetzt werden. Bis 2008 sollen dabei Indikatoren für die regelmäßige Überprüfung der Fortschritte bei der Verwirklichung der Strategie entwickelt werden.

Das Europäische Umweltbüro, eine Föderation europäischer Bürgervertretungen in Umweltbelangen, übt indes harsche Kritik an der beschlossenen Strategie: Diese gäbe keine klaren Ziele für Ressourceneffizienz und Ressourcenproduktivität vor, auch ein eindeutiger Zeit- und Maßnahmenplan werde vom Strategiepapier nicht definiert.

Thematische Strategie zur Vermeidung und Wiederverwertung von Abfällen

In engem Zusammenhang mit effizienter Ressourcennutzung steht auch die zweite kürzlich präsentierte Umweltstrategie zur Vermeidung und Wiederverwertung von Abfällen: Diese sieht zunächst vor, die Abfallrahmenrichtlinie aus dem Jahr 1975 zu überarbeiten, um Recyclingnormen festzulegen und bestehende Rechtsvorschriften zusammenzufassen, anzupassen und präziser zu formulieren. In einem zweiten Schritt sollen die Mitgliedsstaaten verpflichtet werden, nationale Abfallvermeidungsprogramme zu entwickeln und diese drei Jahre nach Inkrafttreten der Richtlinie abzuschließen. Weiters soll Recycling gefördert werden.

Von politischen Beobachtern positiv vermerkt wird, dass die thematische Strategie Maßnahmenpläne durch die Mitgliedsstaaten vorsehe, deren Durchführung überwacht werden soll. Allerdings kritisiert beispielsweise das Europäische Umweltbüro, dass die geplante Vereinfachung des regulativen Rahmens faktisch einer Aufweichung der Abfallgesetzgebung gleichkomme: So werde im Strategiepapier dem Recycling nicht eindeutig vor der Abfallverbrennung Vorzug gegeben, außerdem es sei ein Trend zur Deharmonisierung und Re-Nationalisierung der Abfallwirtschaft zu erkennen.

Thematische Strategie für grüne Städte

Die thematische Strategie für grüne Städte beschränkt sich vor allem auf unterstützende Maßnahmen und integrierte Konzepte, da viele inhaltliche Fragen (wie die der Luftreinhaltung und des Abfallmanagements) bereits von anderen Strategien abgedeckt werden. Insbesondere stellt die Gemeinschaft finanzielle Mittel für die Bereitstellung und Weiterbildung von Humanressourcen bei kommunalen Behörden, sowie für Investitionen für Forschungs- und Demonstrationsprojekte zu zentralen Aspekten der städtischen Umwelt zur Verfügung.

Die EU will europäische Städte jedoch nicht nur finanziell unterstützen, sondern auch mit Beratung, Expertenmeinungen und Forschung zu städtischem Management und Transportplänen; zu diesem Zweck soll eine Webseite für kommunale Behörden eingerichtet werden. Zusätzlich wird die Einrichtung eines neuen europäischen Programms für den Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen von Städten untereinander geprüft.

Der Rat der Gemeinden und Regionen Europas begrüßte, dass die thematischen Strategie den Einbezug der Kommunen in die Entscheidungen betone und diesen viel Entscheidungsfreiraum lasse. Dahingegend kritisiert das Europäische Umweltbüro, dass Strategien mit Empfehlungscharakter, die das Gros der Maßnahmen den Mitgliedsstaaten bzw. den Städten selbst überlassen, bereits in der Vergangenheit keine zufrieden stellenden Erfolge gezeigt hätten.

Mehr zu den drei thematischen Strategien finden Sie hier:
Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen
Vermeidung und Wiederverwertung von Abfällen
Grüne Städte
Energiepolitische Strategien der WKÖ bis 2015

Unter dem Motto "günstig - sicher - sauber" hat die Wirtschaftskammer Österreich ihre "Energiepolitische Strategien bis 2015" der Öffentlichkeit vorgestellt, die die Handlungs- und Gestaltungsspielräume Österreichs im Hinblick auf die Energiepolitik beschreiben. Die ausgearbeiteten Leitlinien stellen die Sicht der Wirtschaft auf die energiepolitische Situation in Österreich dar und sind laut WKÖ als ein Angebot für einen neuen österreichischen Energiekonsens zu verstehen.

Im Vordergrund der Strategie stehen die Verbesserung der Energieeffizienz, die Erhöhung der Versorgungssicherheit durch bessere Nutzung regionaler Ressourcen und ausreichende Leitungskapazitäten, eine Akkordierung von Klimaschutz und Energiepolitik sowie der Ausbau von Österreichs guter Position auf dem weltweiten Energietechnikmarkt.
Im Bericht werden so beispielsweise Vorschläge zur Steigerung der Energieeffizienz bei Wohnungen und Bürogebäuden, im Verkehr sowie auch im Bereich der Klein- und Mittelbetriebe gemacht.
Als weiterer wichtiger Punkt wird die Steigerung des Anteils der Wasserkraft an der heimischen Erzeugung und die Erhöhung des Anteils der sonstigen erneuerbaren Energien von vier auf zehn Prozent angesehen. Insgesamt sollen regionale, heimische Ressourcen den Mehrbedarf abdecken.
Ein aus Sicht der Wirtschaft kritischer Punkt der Klimastrategie ist es, Klimaschutz und Energiepolitik in Einlang zu bringen und drohende "Strafzahlungen" wegen der Kyoto-Verpflichtungen zu vermeiden.
Außerdem, so WKÖ-Präsident Christoph Leitl, könne Österreich durch eine Verdoppelung des Technologieförderbudgets und Beteiligung an der Erforschung und Entwicklung von Zukunftstechnologien, eine Technologieführerschaft erwerben.

Schließlich enthalten die Energiepolitischen Strategien die Forderung nach mehr EU-Energiepolitik: Ein gemeinsamer Strom- und Gasmarkt müsse durch Stärkung der EU-Kompetenzen, die Einrichtung unabhängiger Regulatoren in allen Mitgliedsstaaten sowie eine verstärkte Harmonisierung geschaffen werden.

Den Bericht ”Energiepolitische Ziele der WKÖ bis 2015“ können Sie hier downloaden.

Sechs Länder schaffen Fonds für saubere Energie als Alternative zu Kyoto

Die Vereinigten Staaten, China, Japan, Indien, Südkorea und Australien haben einen Fonds für saubere Energie als Alternative zum Kyoto-Protokoll eingerichtet, der umweltfreundliche Technologien mit mehreren Millionen Dollar fördern soll.

Aus dem Fonds, für den Australien umgerechnet ca. 62 Mio. Euro und die USA ca. 43 Mio. Euro zur Verfügung stellen wollen, sollen acht von der Industrie angeführte Arbeitsgruppen finanziert werden, die sich mit den folgenden Themen beschäftigen: Sauberere fossile Energie, erneuerbare Energie, Energieerzeugung und –übertragung, Stahl, Aluminium, Kohle, Zement, Kohlebergbau und Gebäude und Elektrogeräte. Die Arbeitsgruppen sollen bis Mitte 2006 Aktionspläne zu den jeweiligen Themen erarbeiten.

Der Fonds wurde als erste Maßnahme des Klimapaktes "Asia-Pacific Partnership on Clean Development" beschlossen. Der Klimapakt wurde im Juli letzten Jahres von den sechs genannten Ländern als Alternative zu Kyoto begründet, ist aber im Gegensatz dazu völlig unverbindlich und enthält weder konkrete Maßnahmen noch einen Zeitplan, bis zu dem diese umgesetzt werden müssen.

Solaranlagenförderung für Betriebe verlängert

Die Förderung von Solaranlagen in Österreich, die bisher mit 31.12.2005 befristet war, wird seit 01.01.2006 als unbefristeter Förderungsschwerpunkt weitergeführt.
Auf Grund der aktuellen technologischen Entwicklung wurde der Förderungsschwerpunkt neben den bisher bestehenden förderfähigen Maßnahmen (Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und teilsolaren Raumheizung) nun auch für Projekte zur Nutzung der Solarenergie für Kühlzwecke geöffnet.
Die bisher bereits angewandte Deckelung der maximal förderungsfähigen Kosten wurde beibehalten und auf 675 EUR/m2 für Standardkollektoren und 1000 EUR/m2 für Vakuumkollektoren angepasst. Das aktuelle Informationsblatt zur Förderung finden Sie auf der Website www.publicconsulting.at.

Eine wesentliche Neuerung im Sinne der Kundenfreundlichkeit in der Abwicklung der Betrieblichen Umweltförderung wurde mit Beginn 2006 mit der Möglichkeit der elektronischen Einreichung von Förderungsanträgen via Internet geschaffen.
Ab sofort ist es möglich, für die Förderschwerpunkte Biomasse-Einzelanlagen (bis 300 kW Nennwärmeleistung) und Solaranlagen (bis 100 m² Kollektorfläche) das Förderungsansuchen vollständig per Internet zu stellen. Eine Übermittlung von weiteren Unterlagen ist bei der elektronischen Einreichung nicht mehr erforderlich.

Auf folgenden Internetseiten steht dafür ein Online-Formular zur Verfügung:
Biomasse-Einzelanlagen (bis 300 kW Nennwärmeleistung)
Solaranlagen (bis 100 m² Kollektorfläche)

Die Antragstellung wird dabei wesentlich vereinfacht: Alle relevanten Daten werden direkt in ein Online-Formular eingetragen und automatisch auf Vollständigkeit und Plausibilität geprüft. Sofern alle Daten eingegeben sind, kann der Antrag per Mausklick eingereicht werden. Durch die automatisierte Erfassung der Daten ist es möglich, Förderungsansuchen schneller zu prüfen und rascher Informationen über die Beurteilung des Förderungsansuchen dem Förderwerber zukommen zu lassen.
Bei den weiteren Schritten der Förderungsabwicklung wie Vertragsaustellung, Vorlage und Prüfung der Endabrechnung ergeben sich keine Änderungen.

Ankündigung EMAS Conference 2006 "Education and Training" und International Conference on Environmental Management and Innovation

Am 27.04.2006 findet im Wiener Rathaus die EMAS Conference 2006 "Education and Training" statt. Neben der Verleihung des EMAS-Awards 2006 durch HBM Pröll, werden in Parallel Sessions u.a. Best Practice Beispiele von Schulen und öffentlichen Einrichtungen welche Synergien und Kooperationsmöglichkeiten zwischen Wirtschaft und Bildung aufzeigen sollen, präsentiert.

Im Rahmen der österreichischen Präsidentschaft wird in der Hofburg vom 28. bis 29.04.2006 die International Conference on Environmental Management and Innovation in Kooperation mit dem Lebensministerium, Ministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie dem Bildungsministerium abgehalten. Neben Keynotes von international anerkannten Referenten werden in Parallel Sessions Nachhaltige Produktentwicklung, Nachhaltige Managementsysteme (mit der bevorstehenden Revision der europäischen EMAS-Verordnung) sowie Nachhaltige Berichterstattung präsentiert.

Nähere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie auf unserer Konferenz-Homepage: www.emasconference2006.at und auf www.emas.gv.at

Weiters stehen Ihnen die Ankündigungen zu den o.a. Veranstaltungen als Download zur Verfügung:
EMAS Conference 2006 - Education and Training
Environmental Management and Innovation

Änderung der EMAS-Verordnung: Anpassung an EN ISO 14001:2004
Eine neue EU-Verordnung soll zur Kompatibilität von ISO 14001 und EMAS beitragen.

Künftig werden Unternehmen, die eine Zertifizierung nach EMAS anstreben, dieselben Anforderungen zu erfüllen haben, die auch für das Umweltmanagementsystem EN ISO 14000 (Ausgabe 2004) gelten.
Konkret wird Abschnitt 4 der ISO-Norm, welcher Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem enthält, auch für EMAS übernommen, in dem Unter Anderem vorgesehen ist, dass die Umweltpolitik des Unternehmens die Verpflichtung zur ständigen Verbesserung und Vermeidung von Umweltbelastungen enthalten muss, und samt Einzelzielen und Maßnahmen zur Implementierung zu dokumentieren und öffentlich zugänglich zu machen ist.
Im Fall bereits nach EMAS validierter Unternehmen wird bei der nächsten Auditierung des Unternehmens begutachtet werden, ob das Umweltmanagementsystem den neuen Anforderungen entspricht. Findet die nächste Begutachtung früher als sechs Monate nach Inkrafttreten der Verordnung statt, kann um eine Verschiebung um bis zu sechs Monate angesucht werden.

Mit der Novelle sollen die Forderungen der beiden europäischen Managementsysteme in Einklang gebracht, und die Compliance mit beiden Normen für Unternehmen erleichtert werden. Die Verordnung tritt am 24.02.2006 in Kraft.

Die Novelle finden Sie unter europa.eu.int.   

EMAS-Unternehmen: TURKNA nicht nur Spitze in der Welt des Sports

Als erster Turn- und Sportgeräteerzeuger sowie Sporthallenkomplettausstatter in Österreich und in der EU setzt TURKNA mit der ÖQS-Zertifizierung seines Qualitäts- und Umweltmanagementsystems nach EMAS und ISO 14001 sowie mit dem ersten Nachhaltigkeitsbericht der Branche erfolgreiche Meilensteine.

TURKNA beschäftigt über 30 Mitarbeiter und ist damit ein typisches mittelständisches Unternehmen in Österreich. Hubert Engelbrechtsmüller, Geschäftsführer der Firma TURKNA: "Der Startschuß für das umfassende Projekt war im Herbst 2004. Die Arbeitsplätze wurden evaluiert, die Kundenzufriedenheit in umfassenden Interviews erhoben und ausgewertet, Unternehmensprozesse analysiert, Stoffströme im Unternehmen erfasst und bewertet. Eine Erhebung der Mitarbeiterzufriedenheit wurde ebenso durchgeführt. Damit verfügen wir nicht nur über ein umfassendes Datenmaterial, wir wissen genau wo wir in Zukunft ansetzen, um noch erfolgreicher zu werden." Wasserlösliche Lacke werden schon seit Jahren eingesetzt. Die Abfallbewirtschaftung wurde reorganisiert. "Der Ölverbrauch für die Beheizung der Räume konnte durch den Umstieg auf eine von der ÖQS-zertifizierten Wartungsfirma bereits deutlich gesenkt werden. Langfristig wollen wir aber auf erneuerbare Energien umsteigen. Der Stromverbrauch wurde um zehn Prozent gesenkt", so Engelbrechtsmüller. Die Verantwortung für die Mitmenschen und für die Umwelt beginnt für TURKNA bereits bei der Planung und umfasst den kompletten Lebenszyklus bis zur Entsorgung. Engelbrechtsmüller: "Über die strikte Einhaltung aller relevanter ÖNORMEN hinaus versuchen wir zusätzlich laufend Verbesserungen bei den Turngeräten und Sporthallen im Bereich Gesundheit und Sicherheit zu erzielen. Wir beraten Architekten bereits bei der Planung. Wir haben 520 Prüfungs- und Wartungsverträge." Einzigartig ist die Sporthalle im Schafspelz. Schafwolle ist nicht nur ein hundertprozentiges Naturprodukt, es verbessert die Trittschalldämmung, isoliert hervorragend und fördert ein gesundes Raumklima. "20 Hallen haben wir bereits mit Schafwolle ausgestattet", so Engelbrechtsmüller.

 

GF. Hubert Engelbrechtsmüller,
Landesrat Dipl. Ing. Josef Plank (v.l.n.r.)

Nachdem Landesrat Plank im Juni 2005 bereits die EMAS-Urkunde überreicht hatte, folgte nun im Rahmen der jährlichen Ökomanagement Veranstaltung die Auszeichnung für Nachhaltigkeit und Innovation.
Erneut belohnt wurden die Umweltleistungen des niederösterreichischen Unternehmens aus dem Pielachtal dann beim Austrian Sustainability Reporting Award 2004 (ASRA), bei dem TURKNA in der Kategorie "Klein- und Mittelbetriebe" den zweiten Platz belegte. TURKNA nimmt daher in weiterer Folge als österreichischer Vertreter beim European Sustainability Reporting Award – ESRA teil.

Information und Kontakt:
TURKNA Turn- und Sportgerätefabrik Engelbrechtsmüller Ges.m.b.H
St. Pöltner Straße 15, 3204 Kirchberg an der Pielach
Tel.: 02722 7205, E-Mail: info@turkna.com 
Link zur Umwelterklärung: www.turkna.com 

EMAS-Neueinsteiger: EMAS verzeichnet weitere Zuwächse

Neben der TURKNA (Turn- und Sportgerätefabrik Engelbrechtsmüller GesmbH, siehe vorhergehender Bericht) haben vor kurzem auch zwei Unternehmen der Stora Enso Timber AG, nämlich das Sägewerk Brand und das Sägewerk Sollenau das Umweltmanagementsystem EMAS eingeführt und leisten so einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Vorsorge im betrieblichen Umweltschutz.

Die Stora Enso Timber AG ist ein international tätiges Unternehmen und gilt als Marktführer in der Herstellung von Holzprodukten. In 25 Nadelholzsägewerken und 23 Weiterverarbeitungsbetrieben beschäftigt Stora Enso weltweit 4 900 Mitarbeiter.

Das Sägewerk Brand ist im Waldviertel angesiedelt, gemeinsam mit der Hauptverwaltung und dem Stammbetrieb der sechs zentraleuropäischen Sägewerke von Stora Enso Timber, Central Europe Unit. Durch stetige Verbesserungen im Technologiebereich konnte sich das Werk in der Vergangenheit kontinuierlich weiterentwickeln um somit der Wettbewerbsfähigkeit und den Ansprüchen der Kunden zu entsprechen.

Mit dem Sägewerk Sollenau führt ein weiterer Standort der Stora Enso Timber AG das Umweltmanagementsystem EMAS. Das Unternehmen befindet sich in der Nähe von Wr. Neustadt und gilt als beliebter Exkursionsort für berufsbildende Schulen und international interessierte Kunden. Die im Werk gewonnene Schnittholzmenge wird zu 95 % nach Japan, Italien und in die USA exportiert. Der verantwortungsvolle und nachhaltige Umgang mit dem Rohstoff Holz sowie qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind wichtige Grundsätze der Firmenphilosophie der Stora Enso Timber AG.

Neues aus Niederösterreich

Hier finden Sie den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.

Neues aus Oberösterreich
Hier finden Sie Informationen zum Aktuellen Beratungsangebot "ÖKOsyn+" der Ökoberatung.
Neues aus Salzburg

Informationen zum Aktuellen Beratungsangebot "ÖKOsyn+" des Umwelt.Service.Salzburg finden Sie hier.

Neues aus der Steiermark

Am 24. März 2006 startet der dritte WINBAU-Lehrgang zum Thema nachhaltiges Bauen.
Hochkarätige ExpertInnen aus dem Bau- und Energiebereich vermitteln Ihnen umfangreiches Wissen zu Fragestellungen rund um Energie, Ökologie und Ökonomie, angereichert mit Praxiserfahrungen und konkreten Beispielen.
Der Kurs wird im Rahmen der WIRTSCHAFTSINITIATIVE NACHHALTIGKEIT (WIN) einer Gemeinschaftsinitiative der Steirischen Wirtschaftsförderung (SFG), der Wirtschaftskammer Steiermark und dem Amt der Steiermärkischen Landesregierung, FA19D, Abfall- und Stoffflusswirtschaft, in Kooperation mit der Bauakademie Steiermark durchgeführt.
Anmeldungen sind ab sofort möglich. Maximal 24 Plätze stehen zur Verfügung.

Anmeldung und weitere Informationen:
www.stmk.bauakademie.at (Rubrik "Bauphysik/Ökologie") oder www.winbau.steiermark.at 

Neues aus Wien
Neues vom ÖkoBusinessPlan Wien lesen Sie hier.
Veranstaltungen
11. EPCON 2006: IIR-Jahreskongress für die Energiewirtschaft  
Konferenz

Am größten österreichischen Energiekongress finden sich - diesmal schon zum 11. Mal - wieder hochkarätige Experten ein, diesmal zu folgenden Themenstellungen: Umgesetztes Unbundling und damit verbundene Herausforderungen, Der Gasmarkt Europa und der Einfluss auf Österreich, Ein Jahr Co2-Zertifikatshandel, Strompreise - Tendenz weiter steigend, sowie Ökologische vs. ökonomische Sicherung der Versorgung, Anreizregulierung und Bedeutung der Kommunikation für Projektabwicklung.

Veranstalter: Institute for International Research (IIR)
Termin: 20.-22.03.2006
Ort:
Congress Casino Baden, Kaiser Franz Ring 5, A-2500 Baden bei Wien
Teilnahmegebühr: gestaffelt
Weitere Informationen und Anmeldung: www.iir.at

Die neue ISO 14001:2004 und die Novelle des UMG
Seminar

Die neu überarbeitete ISO 14001:2004 ist seit kurzem in Kraft. Informieren Sie sich über die Anforderungen und Änderungen der Norm und diskutieren Sie die Konsequenzen für Ihre Arbeit mit erfahrenen Praktikern. Außerdem erfahren Sie, was die Novelle zum österreichischen Umweltmanagement-Gesetz gebracht hat.

Veranstalter: ETA Akademie
Termin: 21.03.2006
Ort: Wien Zentrum
Teilnahmegebühr: EUR 290
Weitere Informationen und Anmeldung: www.eta.at

go international - Branchenseminar Infrastruktur Russland - Wasser & Abfall
Branchenseminar

Die AUSSENWIRTSCHAFT ÖSTERREICH (AWO) zeigt mit diesem Branchenseminar die Marktchancen in Russland in den Bereichen Infrastruktur – Wasser und Abfall auf. Es werden Informationen geboten, die den Markteintritt für österreichische Unternehmen erleichtern und nachhaltig Unterstützung für einen professionellen Marktauftritt bieten. Nützen Sie die Möglichkeit den Handelsdelegierten in Moskau sowie weitere russische Experten persönlich kennen zu lernen, das Knüpfen von Kontakten wird Ihnen beim Markteintritt einen erheblichen Vorteil verschaffen.

Veranstalter: Außenwirtschaft Österreich (AWO)
Termin: 21./22./23.03.2006
Ort: Graz/Linz/Wien
Teilnahmegebühr: EUR 60 exkl. USt (Mitglieder)/EUR 90 (Nichtmitglieder)
Weitere Informationen und Anmeldung: www.go-international.at

Österreichische Abfallwirtschaftstagung 2006: Abfallwirtschaft ohne Abfall? Vermeidung – abfallarme Technologien – neue Verwertungsverfahren
Tagung

Der Tagung widmet sich unter Anderem den Themen politische Ziele und aktuelle Vorgaben in der Abfallwirtschaft, Integrative Abfallwirtschaft, Abfallvermeidung und Verwertung relevanter Massenströme.

Veranstalter: ÖWAV
Termin: 22.-24.03.2006
Ort: Austria Center Wien, Bruno-Kreisky-Platz 1, A-1220 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 350 exkl. USt (Mitglieder)/EUR 450 exkl. USt (Mitglieder)
Weitere Informationen und Anmeldung: www.oewav.at  

Nachhaltigkeitsberichte mit Gütesiegel
Seminar

Nachhaltigkeitsberichte boomen, "Corporate Social Responsibility" heißt das dazugehörige Managementkonzept. Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit sind dafür wichtige Zutaten. Welchen Beitrag leistet dazu die Zertifizierung des Berichts durch einen unabhängigen Gutachter? Woran orientieren wir unsere Vorgangsweise? Wie passen unsere Managementsysteme zum neuen Ansatz? Informieren Sie sich und diskutieren Sie Ihre Situation mit Experten.

Veranstalter: ETA Akademie
Termin: 24.03.2006
Ort:
Wien Zentrum
Teilnahmegebühr: EUR 350
Weitere Informationen und Anmeldung: www.eta.at

REACH and GHS
Konferenz

Am 29. März 2006 wird in Wien eine Konferenz zum Thema "REACH and GHS Changes in Chemicals as Challenge and Chance" stattfinden. Die Konferenz soll die Öffentlichkeit über die aktuellen Entwicklungen der Chemikalienpolitik informieren. Verschiedene Sichtweisen werden vorgestellt und mit dem Publikum diskutiert. Vortragende aus folgenden Bereichen werden referieren: Europäisches Parlament, Europäische Kommission, Behörden der Mitgliedstaaten sowie Industrie und NGOs.

Veranstalter: Umweltbundesamt
Termin: 29.03.2006
Ort: Hofburg Kongresszentrum & Redoutensäle Wien, Josefsplatz, A-1014 Wien
Weitere Informationen und Anmeldung: www.umweltbundesamt.at 

EMAS Conference 2006 - Education and Training
Kongress

Der EMAS-Kongress für Schulen ist eine internationale Plattform sowohl für Bildungseinrichtungen, die EMAS bereits implementiert haben als auch für Schulen, die Interesse an Umweltthemen und Umweltmanagementsystemen haben. Näheres zur Veranstaltung lesen Sie auch im Ankündigung in diesem Newsletter.

Veranstalter: BG und BRG Wien 6, Stadt Wien, BMLUFW, BMWK
Termin: 27.04.2006
Ort: Rathaus, Rathausplatz 1, A-1010 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: www.eu-emico2006.at

Umweltmanagement und Innovation (EMICO)
Internationale Konferenz

Das Thema Umwelttechnologien wird während der österreichischen EU-Präsidentschaft eine wichtige Rolle einnehmen. Dabei stellt der Aktionsplan für Umwelttechnologien (Environmental Technologies Action Plan - ETAP) einen Anknüpfungspunkt dar, welcher die Mitgliedstaaten zu einer gemeinsamen Forschungsagenda im Bereich der Umwelttechnologien verpflichtet und erste Umsetzungsmaßnahmen vorsieht. In diesen Zusammenhängen planen das BMLFUW und das BMVIT gemeinsam eine internationale Konferenz unter dem Titel “Environmental Management and Innovation“, die unter anderem Handlungsoptionen aus Sicht der Forschungs- und Technologiepolitik herausarbeiten soll.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an österreichische und Europäische Firmen und Forschungs-, Bildungs- und Beratungsinstitutionen, welche sich mit der Entwicklung und Einführung von Technologien zur Steigerung der Produktions- und Materialeffizienz, sowie mit entsprechenden Materialfluss- und Kostenrechnungsfragen beschäftigen.
Näheres zur Veranstaltung lesen Sie auch im Ankündigung in diesem Newsletter.

Veranstalter: BMVIT, BMLUFW
Termin: 28.-29.04.2006
Ort: Hofburg Kongresszentrum, Josefsplatz, A-1014 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: www.eu-emico2006.at

Europäische Klimabündnis-Konferenz
Internationale Konferenz

Neben einem attraktiven Programm mit vielen prominenten Vortragenden wie dem Nachhaltigkeitsexperten Dennis Meadows und der WWF-International-Klimaexpertin Jennifer Morgan, stehen auch wichtige Entscheidungen für die Zukunft des Klimabündnis an; z.B. die Klimabündnis-Ziele nach 2010.

Veranstalter: Klimabündnis
Termin: 04.-06.05.2006
Ort:
Wien
Weitere Informationen und Anmeldung: www.klimabuendnis.at

Ankündigung zur neuen Workshopreihe Ökoeffizienz - Erfahrungsaustausch 2006 für EMAS-Organisationen/Betriebe
Workshopreihe

Die
Inhalte des Workshop 1 umfassen: Aktuelles im Umweltrecht & Aktualisierung im Rechtsregister - interne Umweltaudits optimal gestalten - Kontinuierliche Verbesserung: Umweltziele/Umweltprogramm - Erfahrungsberichte von VertreterInnen aus EMAS-Betrieben.

Veranstalter: BMLFUW
Termin: 04.05./20.06./22.06.2006
Ort:
Kundl/Graz/Wien
Weitere Informationen und Anmeldung: www.emas.gv.at

Tag der Sonne
Bundesweiter Aktionstag

In ganz Österreich steht rund um den 5./6. Mai 2006 die Solarenergie im Mittelpunkt. Gemeinden, Energieberatungsstellen, Installateure und Hersteller informieren über Solaranlagen. Ein „Tag der offenen Tür“ bei Herstellern, Anlagenbesichtigungen und vieles mehr machen Solaranlagen erlebbar. Bei Infoständen und Beratungsgesprächen werden die häufigsten Fragen zur Solartechnik beantwortet. Im persönlichen Gespräch kann man sich über die Zuverlässigkeit und Sinnhaftigkeit von Solaranlagen informieren.

Veranstalter: BMLFUW, Austria Solar, Umweltberatung, u.A.
Termin: 05./06.05.2006
Ort:
ganz Österreich
Weitere Informationen und Anmeldung: www.austriasolar.at

Aktuelle Rechtsinformation
Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter www.europa.eu.int/eur-lex abrufen.
Impressum

 

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