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Editorial

Die internationale Klimakonferenz, die Anfang dieses Monats in Montreal stattfand, brachte den von EU, Umweltorganisationen und Aktivisten erhofften Durchbruch für das Kyoto-Regime: Sowohl die offiziellen "Spielregeln" für die erste Laufzeit des Abkommens 2008-12, als auch die Verlängerung von Kyoto nach 2012 wurden auf der Konferenz beschlossen - mehr dazu lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Newsletters.
Außerdem informieren wir Sie über die erste Überprüfung der EU-Nachhaltigkeitsstrategie durch die EU-Kommission, und über zwei jüngst im Parlament angenommene Gesetzesvorschläge zu Eurovignette und zum Thema Energieeffizienz.
Auf österreichischer Ebene möchten wir Sie unter Anderem auf zwei kostenlose Tools für Unternehmen und Verbraucher hinweisen: Einerseits ProMot, mit dem Sie die Energieeffizienz Ihrer Motorgetriebenen Systeme bestimmen können, andererseits die Webseite topprodukte.at, die Ihnen einen Vergleich der Umweltverträglichkeit und Effizienz von energiebetriebenen Geräten für Haushalte und Betriebe ermöglicht.
Zu guter Letzt möchten wir Sie auf zwei aktuelle Ausschreibungen hinweisen: Den EMAS-Preis 2006 für gelungene Umwelterklärungen, und den Preis für umweltgerechtes Abfallmanagement, Phönix 2006.

In diesem Sinne wüschen wir Ihnen mit dieser Ausgabe ein schönes und erfolgreiches Jahr 2006!

Ihr Ökomanagement NÖ-Club

Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Klimakonferenz in Montreal: Meilenstein für Kyoto

Vom 28.11.2005 bis 09.12.2005 fand in Montreal, Kanada, die elfte UN-Klimakonferenz (COP-11), und gleichzeitig das erste Treffen der Mitglieder des Kyoto-Protokolls seit dem Inkrafttreten des Abkommens im Februar, statt.
Über vierzig Beschlüsse wurden auf der Konferenz gefasst, darunter auch die Weiterführung von Kyoto nach 2012 und das Abhalten weiterführende Gespräche mit Staaten, die das Protokoll nicht ratifiziert haben.

Als bahnbrechendster Beschluss der Konferenz wird die Ausweitung des Kyoto-Protokolls über die erste Verpflichtungsperiode von 2008-2012 hinaus angesehen, zu der sich alle 157 Mitglieder des Protokolls verpflichteten.
Konkrete Gespräche über Ziele und Maßnahmen von Kyoto post-2012 sollen im nächsten Frühjahr stattfinden. Unter Anderem soll dabei auch der Beitrag der Schwellen- und Entwicklungsländer, den diese künftig zum Klimaschutz leisten sollen, geklärt werden.

Als weiterer großer Erfolg der Gespräche gilt die Annahme des Übereinkommens von Marrakesch. Dieses enthält ein genaues Regelwerk für die Umsetzung von Kyoto in die Praxis, komplett mit Kontrollmechanismen für die Einhaltung der Klimaziele.

Außerdem wurden die Kyoto-Mechanismen CDM (Clean Development Mechanisms) und JI (Joint Implementation) angenommen.
Das Instrument der CDM erlaubt es Industrienationen, ihre Kyoto-Verpflichtungen zum Teil durch Klimaschutz-Projekte in Entwicklungsländern wahrzunehmen. Für den Ausbau und die Verbesserung dieses Systems wurden auf der Konferenz 8 Mio. USD bereitgestellt. Damit soll unter Anderem der derzeit unterbesetzte Ausschuss zur Genehmigung von CDM-Projekten verstärkt werden.
Der offizielle Start des JI-Mechanismus auf der Konferenz, welcher Emissionsreduktionen durch gemeinsame Projekte zwischen entwickelten Staaten vorsieht, ist besonders für Europa ein wichtiger Erfolg. EU-Umweltkommissar Stavros Dimas sieht darin die langfristige Garantie der Rechts- und Investitionssicherheit für europäische Unternehmen, die bereits JI-Projekte in Nachbarländern (vor allem in Mittel- und Osteuropa) durchführen.

Alle Teilnehmer der Konferenz stimmten zu guter Letzt wie erwartet für die Aufrechterhaltung der UN-Klimarahmenkonvention von Rio (UNFCCC), der 189 Mitgliedsstaaten angehören und die auch als Rahmenwerk für die Entwicklung von Kyoto diente. Sie soll weiterhin als Basis für Klimaschutzbestrebungen genutzt werden.
Im Rahmen des UNFCCC wurde in Montreal auch ein Fünfjahresplan angenommen, der vom Klimawandel gefährdeten armen Staaten Unterstützung bei Anpassungsmaßnahmen zusichert.

Die USA wurden von Medien und Beobachtern für ihre unnachgiebige Position auf der Konferenz kritisiert: Sie hielten ihre Weigerung, verbindliche Klimaziele anzunehmen, weiterhin aufrecht. Auch bestanden sie auf dem „offenen und unverbindlichen“ Charakter der Gespräche, die mit nicht Kyoto teilnehmenden Ländern im nächsten Jahr stattfinden sollen.
Gastredner Bill Clinton empfahl der EU im Hinblick auf die starre Position der USA, vorläufig von Kyoto-ähnlichen Verpflichtungen abzusehen und stattdessen gemeinsame Einzelprojekte mit dem Ziel des Klimaschutzes zu forcieren.

Mehr zu der 11. Klima-Konferenz in Montreal finden Sie unter http://unfccc.int/.

Bei der dritten UN-Klimakonferenz 1997 in Kyoto verpflichteten sich die Industriestaaten zu konkreten Emissionsreduktionen: Man einigte sich darauf, zwischen 2008 und 2012 die Emissionen an Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen im Vergleich zu 1990 um durchschnittlich 5,2 Prozent zu senken. Die EU muss den Ausstoß um acht Prozent senken. Das Protokoll stütz sich auf die 1992 auf dem Gipfel von Rio de Janeiro beschlossene Klimarahmenkonvention.

Überprüfung der EU-Nachhaltigkeitsstrategie vorgelegt

Am 13. Dezember 2005 hat die Kommission ihre Überprüfung der EU-Strategie für nachhaltige Entwicklung vorgelegt. Das Dokument, das zur „Feinabstimmung“ der Strategieinhalte dienen sollte, werden Maßnahmen zur Stärkung der Nachhaltigkeitsstrategie für die nächsten 10 Jahre genannt.
Das Papier wird indes für mangelnden Ehrgeiz und fehlende feste Zielsetzungen kritisiert.

Unter Anderem enthielt die Überprüfung folgende Vorschläge für künftige Maßnahmen:

  • Im Bereich Klimawandel und saubere Energien sollen gemeinsam mit allen Interessensgruppen neue kosten- und energieeffiziente Maßnahmen erarbeitet werden, die auch die Bereiche PKWs, Luftfahrt, saubere Technologien und Anpassungsmaßnahmen umfassen sollen. Die Ausweitung des EU-Emissionshandelssystems auf weitere Sektoren, wie die zivile Luftfahrt, wird besprochen werden.
    Weiters sollen Aktionspläne mit den Mitgliedsstaaten zur Realisierung des EU-weiten Energieeinsparpotentials von 20% erarbeitet werden. Die Nutzung erneuerbarer Energien soll EU- und weltweit weiter angeregt und beworben werden.

  • Im Bereich Management natürlicher Ressourcen sollen Mitgliedsstaaten gemeinsam mit der Kommission Wege finden, das Verursacherprinzip stärker in der Besteuerung umzusetzen. Die „grüne“ öffentliche Beschaffung wird mit einer Richtlinie zur öffentlichen Beschaffung von Fahrzeugen weiter vorangetrieben.
    Mitgliedsstaaten sollen ihre Aktionspläne für die Förderung von Umwelttechnologien ausweiten; die Forschung im Bereich Wasserstoff und Brennstoffzellen soll vorangetrieben werden.
    Aufbauend auf bereits bestehenden Programmen sollen nachhaltige Produktion und nachhaltiger Verbrauch unterstützt werden.

  • Auf dem Gebiet nachhaltiger Verkehr sollen Alternativen zum Straßenverkehr attraktiver gemacht werden, insbesondere durch den Ausbau des europäischen Schienennetzes und der Förderung von kombiniertem Verkehr. Eine Begutachtung des europäischen Mautsystems für Straßen soll ebenfalls stattfinden.

In der Mitteilung der Kommission werden auch die Zuständigkeiten für die Umsetzung der Strategie für nachhaltige Entwicklung geklärt. So wird die Kommission alle zwei Jahre auf Grundlage einer Reihe von Indikatoren, die im Februar 2005 angenommen wurden, einen Fortschrittsbericht ausarbeiten.
Die Mitgliedstaaten selbst sollen ebenfalls ihre eigenen Strategien für nachhaltige Entwicklung überprüfen und ein „Peer Review“-Verfahren einleiten, um gute Praktiken zu identifizieren.
Im Jahr 2009 soll eine neuerliche Überprüfung der Strategie stattfinden. 

Die Überprüfung wurde von Umweltorganisationen verhalten aufgenommen. Laut Europäischem Umweltbüro (EUB) und WWF wird im Bericht der Kommission die Nachhaltigkeitsstrategie nicht wesentlich gestärkt.
Obwohl in der Überprüfung der Strategieumsetzung vom Februar 2005 eine Reihe nicht nachhaltiger Entwicklungen von der Kommission festgestellt wurden, enthalte das aktuelle Papier keine wesentlichen neuen Maßnahmen, um die EU wieder auf nachhaltigen Kurs zu bringen. Zudem werde der übergreifende Charakter der Nachhaltigkeitsstrategie, der die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in alle Gesetze und Arbeitsprogramme vorsieht, vernachlässigt. 

Mehr zur europäischen Nachhaltigkeitsstrategie lesen Sie unter http://europa.eu.int. Die Überprüfung der Strategie durch die Kommission finden Sie hier.

Die Strategie der EU für nachhaltige Entwicklung wurde im Juni 2001 vom Europäischen Rat in Göteborg angenommen. Sie konzentriert sich auf die folgenden sechs Schlüsselthemen: Klimawandel und saubere Energien; Gesundheit; Soziale Ausgrenzung, Demografie und Migration; Management der natürlichen Ressourcen; Nachhaltiger Verkehr; Globale Herausforderungen in Bezug auf Armut und Entwicklung.

Kompromisslösung bei EU-Energieeffizienzrichtlinie

Vor einigen Tagen wurde die EU-Richtlinie über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen vom europäischen Parlament angenommen. Diese sieht vor, dass die Mitgliedstaaten nationale Aktionspläne über Energieeinsparungen ausarbeiten; die Zielvorgabe von Einsparungen in Höhe von einem Prozent pro Jahr ist jedoch unverbindlich.

Der 2003 erstmals vorgelegte Vorschlag sieht Energieeinsparungen in der gesamten Versorgungskette bis zum Endverbraucher vor und betrifft sowohl den Handel mit und die Distribution von Elektrizität und Erdgas, als auch andere große Dienstleister im Bereich Energie, zum Beispiel Zentralheizungen, Heizöle und Treibstoff.
Die nun als Kompromiss von Parlament und Ministerrat angenommene Richtlinie verlangt von den Mitgliedsstaaten Energieeinsparungen in einer Reihe von Sektoren – z.B. der Landwirtschaft, Privathaushalten, und Transportsektor – von rund einem Prozent jährlich. Ab 2007 sollen so über einen Zeitraum von neun Jahren insgesamt 9% der Energie, die an Endverbraucher abgegeben wird, eingespart werden.
Die Einsparziele selbst bleiben unverbindlich und letztlich den Mitgliedsstaaten selbst überlassen – ein Punkt, der mehrmals von den Mitgliedsstaaten im Sinne der Flexibilität gefordert wurde. Allerdings müssen die Staaten nationale Aktionspläne zur Zielerreichung vorlegen, die alle drei Jahre von der Kommission überprüft werden. Die Mitgliedsstaaten haben außerdem die Möglichkeit, kleine Energielieferanten vom Anwendungsbereich der Richtlinie auszuschließen.
Die ersten sogenannten Aktionspläne für Energieeffizienz müssen der Kommission erstmals im Juni 2007 überreicht werden.

Einige der Parlamentsabgeordneten, sowie Vertreter von Umweltorganisationen bedauerten, dass die Zielvorgaben Sache der Mitgliedsstaaten bleiben. Die Richtlinie wird in Anbetracht des Widerstandes der Mitgliedsländer dennoch als erfolgreicher Kompromiss angesehen – der Ministerrat hatte zunächst für Energieeinsparungen von 6% über sechs Jahre argumentiert. Außerdem sei die Kontrolle über die Einsparungen der Mitgliedsstaaten durch die Aktionspläne für Energieeffizienz, die diese erstellen müssten, gegeben.

Mehr zur neuen Richtlinie finden Sie unter www.europarl.eu.int.

Grünere LKW-Maut im EU-Parlament beschlossen

Das EU-Parlament verabschiedete am 15. Dezember die Revision zur Wegekostenrichtlinie (Eurovignetten-Richtlinie). In der Richtlinie werden die Mitgliedsstaaten zur Vereinheitlichung ihrer Mautsysteme aufgefordert; das neu entstehende System soll die ökologischen und sozialen Folgen des Kraftverkehrs stärker berücksichtigen.
Die Richtlinie wurde von Österreich als einem der Länder, die stark von den Folgen des transeuropäischen Transitverkehrs betroffen sind, unterstützt.

Durch das neue einheitliche EU-Gebührensystem für schweren Kraftverkehr sollen die externen ökologischen und sozialen Kosten des Straßenverkehrs stärker von den Verursachern internalisiert werden.
Laut Richtlinie dürfen die Mitgliedstaaten Maut- und/oder Benutzungsgebühren auf dem transeuropäischen Straßennetz oder auf Teilen dieses Netzes für LKWs über 12t beibehalten oder einführen. Ab 2010 müssen sich diese nach dem „Verschmutzungsgrad“ des jeweiligen Fahrzeuges richten. Ab 2012 wird die Gebührenpflicht auf alle Fahrzeuge ab 3,5t ausgedehnt.
Auch Mautaufschläge von 15% für sensible Regionen und die Finanzierung alternativer Transportformen (und um bis zu 25% für Bergregionen) werden durch die Richtlinie ermöglicht. Österreichs Verkehrsminister Gorbach, der anfangs einen 50%-igen Aufschlag für die besonders belastete Brennerregion durchsetzen wollte, zeigt sich zufrieden mit den erzielten Resultaten.

Die EU-Kommission will außerdem bis 2008 eine Berechnungsmethode zur Berücksichtigung der externen Kosten (Umwelt-, Lärm-, Stau- und Gesundheitskosten) in der Maut veröffentlichen. Damit soll der Streit zwischen Parlament und Ministerrat, wie genau externe Kosten im neuen System auszudrücken sind, beigelegt werden.

Mehr zur revidierten Wegekostenrichtlinie finden Sie auf der Homepage des EU-Parlaments.

EMAS-Preis 2006 ausgeschrieben

Bereits seit 10 Jahren vergibt das Lebensministerium den EMAS-Preis an umweltengagierte Unternehmen  in Österreich.

Im feierlichen Rahmen der „International Conference on Environmental Management and Innovation“, vom 27. bis 29. April 2006, im Wiener Rathaus bzw. in der Hofburg, werden die besten Umwelterklärungen mit dem EMAS-Preis 2006 durch Hrn. Bundesminister Pröll ausgezeichnet. An der Teilnahme sind alle EMAS-Betriebe berechtigt, deren Umwelterklärung im Jahr 2005 durch einen unabhängigen Umweltgutachter validiert wurde.

Einsendeschluss für alle EMAS-registrierten Organisationen ist der 31. Jänner 2006.
Sollten Sie Fragen im Detail haben, wenden Sie sich bitte an Hrn. Mag. Pecher (Tel. 01-51522-1646, e-Mail: armin.pecher@lebensministerium.at).

Innovationspreis „Phönix – Einfall statt Abfall“ 2006 ausgeschrieben

Am 11. Mai 2006 wird zum achten Mal der österreichweit ausgeschriebene Innovationspreis „Phönix – Einfall statt Abfall“ vergeben. Das Preisgeld beträgt insgesamt 8.000,– Euro.

Der Innovationspreis „Phönix – Einfall statt Abfall“ wurde ins Leben gerufen, um Firmen und Privatpersonen die Möglichkeit zu geben, ihre zukunftsweisenden Projekte und Ideen zur Abfallwirtschaft zu präsentieren, von technischen Neuerungen bis hin zu kreativen Kommunikationskonzepten.
Die Einreichungen unterliegen keiner thematischen Einschränkung, sie können z.B. aus den Gebieten der Technik, der Wissenschaft, der abfallwirtschaftlichen Praxis, aber auch der Kommunikation stammen. Zentrale Beurteilungskriterien sind ihr Innovationscharakter und ihre abfallwirtschaftliche Relevanz. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen.

Mit dem Preis wollen das Lebensministerium und der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV) Engagement und Problembewusstsein bei der Bewältigung abfallwirtschaftlicher Probleme belohnen.

Einreichschluss ist der 31. März 2006.
Die
Preisverleihung erfolgt am 11. Mai 2006 in Wien und zählt zu den Höhepunkten der Aktivitäten rund um den Partnertag Abfallwirtschaft 2006.
Nähere Informationen und die Einreich-Unterlagen stehen auf der ÖWAV-Homepage zum Download zur Verfügung.

Conference on Environmental Management and Innovation 2006

Im Rahmen der österreichischen EU-Präsidentschaft 2006 findet vom 27. bis 29. April 2006 im  Wiener Rathaus bzw. in der Hofburg die „International Conference on Environmental Management and Innovation“ in einer Kooperation des Lebensministeriums, des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation u. Technologie und des Bildungsministeriums statt.
Am 27. April wird eine Veranstaltung zum Thema „EMAS and Education“ im Wiener Rathaus abgehalten. Zentrale Themen sind unter anderem Best Practice-Beispiele, die erfolgreiche Kooperationsmöglichkeiten und Synergien zwischen Wirtschaft und Bildung aufzeigen sollen.

Für den 28. und 29. April in der Hofburg stehen nachhaltige Managementsysteme und innovative Technologien im Vordergrund. In „Parallel Sessions“ werden von internationalen Experten Themen wie nachhaltige Produktentwicklung,  Umweltmanagementsysteme mit der bevorstehenden Revision der europäischen EMAS-Verordnung und nachhaltige Berichterstattung präsentiert und diskutiert. Im Rahmen der Konferenz wird durch HBM Pröll der EMAS-Preis – eine Auszeichnung für erfolgreiche Umsetzung von Umweltmanagement mit Verbesserung der Umweltperformance – an Betriebe verliehen.  

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos.
Weitere Informationen finden Sie unter der Konferenz-Homepage: www.emasconference2006.at.

ASRA 2005: Beste Nachhaltigkeitsberichte Österreichs ausgezeichnet

Bereits zum sechsten Mal fand am 24.11.2005 die Verleihung des Austrian Sustainability Reporting Award (ASRA) in festlichem Rahmen und unter der Schirmherrschaft der Kammer der Wirtschaftstreuhänder statt. Kooperationspartner waren neben dem Lebensministerium (vertreten durch Umweltminister Josef Pröll) das Austrian Business Council for Sustainable Development (ABCSD) und die Industriellenvereinigung.

Eine Jury, die sich aus Mitgliedern des Umwelt- und Nachhaltigkeitsausschusses der KWT sowie aus Vertretern des Lebensministeriums, des Umweltbundesamtes, des ABCSD und der Industriellenvereinigung zusammensetzt, hat die Gewinner in der Kategorie „Nachhaltigkeitsbericht generell“ sowie den beiden Sonderkategorien „Klein/Mittelbetriebe“ und „öffentliche/private Organisationen“ ausgewählt.

Die Sieger:

Nachhaltigkeitsbericht generell:

  1. Verbund (ex aequo)

  2. VA Technologie AG (ex aequo)

  3. Kommunalkredit Austria AG

  4. Österreichische Bundesforste AG

  5. Österreichische Kontrollbank AG

Sonderkategorie: Klein und Mittelbetriebe:

  1. Obermurtaler Brauereigenossenschaft reg.Gen.m.b.Haftung

  2. TURKNA Turn- und Sportgerätefabrik Engelbrechtsmüller Ges.m.b.H

Sonderkategorie: öffentliche und private (nicht gewerblich/industrielle) Organisationen:

  1. Austropapier – Vereinigung der Österreichischen Papierindustrie

  2. AV-Zirl Abwasserverband Zirl und Umgebung

Die Preisträger nehmen in weiterer Folge als österreichische Vertreter am European Sustainability Reporting Award – ESRA teil.
DI Andreas Tschulik, der in Vertretung von Lebensminister Josef Pröll die feierliche Preisübergabe im Haus der Industrie Wien gemeinsam mit dem Vizepräsidenten der Kammer der Wirtschaftstreuhänder, Dr. Jakob Schmalzl und Dr. Erich Becker (Präsident ABCSD) vornahm, dankte den Unternehmen für ihre Teilnahme und betonte in seiner kurzen Ansprache die Bedeutung der Initiative ASRA für die Förderung nachhaltigen, umweltgerechten Wirtschaftens in Österreich.
Zwei Drittel der ausgezeichneten Betriebe sind außerdem EMAS-zertifiziert. Der Einstieg in das Umwelt-Managementsystem zahlt sich in vielerlei Hinsicht aus; einerseits bringt das nachhaltige Wirtschaften ökonomische Vorteile mit sich, da es langfristig zu massiven Kosteneinsparungen führt, weiters kann es sich sehr positiv auf das Firmenimage auswirken, wenn ein Unternehmen dauerhaft Umweltbewusstsein signalisiert.

Die Nachhaltigkeitsberichterstattung bietet Unternehmen, die ökonomisch erfolgreich, ökologisch und sozial verantwortlich wirtschaften, schließlich die Möglichkeit ihre Leistungen der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Viele Betriebe werten schon heute den Nachhaltigkeitsbericht als das Reportinginstrument der Zukunft.

Neuerscheinung: Kontinuierliche Verbesserung im Umweltmanagement

Ein neu im vdf Hochschulverlag erschienenes Buch mit dem Titel „Kontinuierliche Verbesserung im Umweltmanagement – Die KVP-Forderung der ISO 14001 in Theorie und Unternehmenspraxis“ beleuchtet die aktuelle Frage, inwiefern die von den Umweltmanagementsystemen ISO14001 und EMAS geforderten kontinuierlichen Verbesserungen in der Unternehmenspraxis tatsächlich erreicht werden.

Obwohl der sogenannte kontinuierliche ökologische Verbesserungsprozess (KVP) eine Grundforderung unterschiedlicher Umweltmanagementsysteme wie ISO-14001 und EMAS darstellt, dominieren in Wissenschaft und Praxis bislang diffuse Vorstellungen über Anwendung und Interpretation der KVP-Forderung.
Das Buch von René Gastl schließt diese Lücken. In einer betriebswirtschaftlich fundierten Herangehensweise werden konzeptionelle und praktische Fragen zur KVP-Forderung und deren Konsequenzen für die zertifizierte Organisation umfassend diskutiert und geklärt. Anhand realer Fallstudien aus der Industrie wird analysiert, wie Unternehmen die KVP-Forderung umsetzen. Die Ausführungen werden mit praktischen Empfehlungen zur KVP-Umsetzung in Unternehmen und Zertifizierungsorganisationen abgerundet.

„Kontinuierliche Verbesserung im Umweltmanagement“ richtet sich an Praktiker im UMS-Bereich (Umweltbeauftragte, Berater, Auditoren, Wissenschafter, usw.) und an das Management von Unternehmen jeder Branche und Größe: Es schafft konzeptionelle Klarheit und vermittelt praktische Impulse für die Gestaltung und Entwicklung des betrieblichen Umweltmanagements. Für den wissenschaftlich Interessierten bietet das Werk einen direkten Zugang zur Diskussion und Weiterentwicklung eines zentralen Bereichs der aktuellen Umweltmanagementlehre.

Mehr zu dieser Publikation ersehen Sie unter www.vdf.ethz.ch.

Frei verfügbares Software-Tool ProMot erhebt das Einsparpotenzial in Motorgetriebenen Systemen

Elektrische Motorensysteme verursachen rund 65 Prozent des Stromverbrauchs in der Industrie. Gerade in diesem Bereich ist es möglich, den Energiebedarf um ein Drittel zu reduzieren. Als Partner im Rahmen des EU-Projekts ProMot ist die Österreichische Energieagentur bei der Entwicklung eines Entscheidungsinstrument beteiligt, das Endverbraucher bei Energieeinsparungen in Industrie- und Infrastrukturanlagen unterstützt. Elektromotoren, Pumpen, Druckluft- und Kälteanlagen werden auf www.eu-promot.org im Detail durchleuchtet.

Das Software-Tool hilft Anwendern mittels Audit-Checklisten bei der Überprüfung ihrer Anlagen sowie bei der Durchführung von einfachen, aussagekräftigen Berechnungen, die beim Kauf neuer Motoren oder dem Nachrüsten von Motorensystemen hilfreich sind. Es basiert auf englischsprachigen Herstellerdatenbanken, die in Europa erhältliche Elektromotoren und Kälteaggregate nach ihrem Energieverbrauch reihen. Das Pumpenmodul ermöglicht die Bestimmung deren Effizienzkategorie. Auf Knopfdruck erhalten die Anwender nach Eingabe ihrer Anlagendaten Vorschläge für Ersatz- oder Neuanschaffungen energieeffizienter Motorsysteme sowie die daraus resultierenden Kosten- und Energieeinsparungen im Vergleich zu ihrer bisherigen Anlage oder herkömmlichen Systemen.

Das frei verfügbare Tool finden Sie auf www.eu-promot.org.
Weitere Informationen: www.energyagency.at.

topprodukte.at: Internetplattform für energie- und umweltschonende Produkte

Eine neue Internetplattform des Lebensministeriums bewertet unter www.topprodukte.at die besten Elektrogeräte und Kleinwagen nach Energieverbrauch und Umweltkriterien.
Damit soll Konsumenten wie Professionisten eine Orientierungs- und Entscheidungshilfe zu den energieeffizientesten Produkten für Haushalt und Büro gegeben werden.

Mit dem Kauf energieeffizienter Produkte sparen sowohl private Haushalte, als auch professionelle Einkäufer in Unternehmen und im öffentlichen Dienst nicht nur viel Energie, sondern auch beträchtliche Kosten, so Umweltminister Josef Pröll.
Erstmals in Österreich bietet topprodukte.at dafür neutrale Informationen und Bewertungen zu den jeweils besten 10 bis 30 Produkten, die in den Kategorien Haushalts- und Bürogeräte, Unterhaltungselektronik und Klein-PKWs am österreichischen Markt erhältlich sind.
Standardmäßig wird dabei bei allen Produkten die Energieeffizienz bewertet, je nach Produktkategorie werden die für die jeweilige Kategorie zentralen Umwelt- und Qualitätsaspekte überprüft (z.B. Wasserverbrauch, Reinigungswirkung).

Partner der klima:aktiv-Initiative ist die Umweltorganisation WWF, die topprodukte.at mit Informationen unterstützt und die Internet-Plattform als Entscheidungshilfe für den Kauf klimaschonender Produkte empfiehlt.
Außerdem wird die Zusammenarbeit mit dem Elektrohandel forciert, um auch im Handel die Versorgung der Verbraucher mit Informationen über Produktqualität und Energieeffizienz sicherzustellen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.topprodukte.at und www.klimaaktiv.at.  

Darbo zu Österreichs umweltfreundlichstem Betrieb gewählt

Österreichs führender Konfitüren-Anbieter, die Tiroler Firma Darbo, darf sich nach einer von der Wochenzeitschrift NEWS in Auftrag gegebenen Umfrage „umweltfreundlichstes Unternehmen Österreichs“ nennen. Das Gallup Institut befragte mehr als 1000 Österreicher zum Thema.
Vorstandschef Klaus Darbo sieht den Erfolg und den guten Ruf des Unternehmens in der seit vielen Jahren verfolgten „Naturrein“-Philosophie begründet: In der Produktion werden ausschließlich hochwertige Früchte und Honig ohne chemische Konservierungsmittel abgefüllt, wobei auf die Premiumqualität der Produkte größter Wert gelegt wird. Auch beim Bau des hochmodernen Darbo-Werkes in Stans wurden Umweltaspekte berücksichtigt.
Außerdem unterzieht sich das Tiroler Familienunternehmen als EMAS-zertifizierter Betrieb freiwillig einer regelmäßigen Umwelt-Prüfung, und das bereits seit 1996. Neben den wirtschaftlichen Vorteilen, die sich durch langfristige Kosteneinsparungen bei der Umstellung auf EMAS für die Unternehmen ergeben, dient die jährlich abzugebende Umwelterklärung gleichzeitig als Reporting-Instrument, um die eigenen Umweltleistungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen – und wirkt so imagefördernd.
Mit einem speziellen Ausbildungsprogramm für die Mitarbeiter im Bereich „Umweltschutz“, der Messung und Bewertung von Umweltbeeinträchtigungen, die vom Betrieb ausgehen, der Verwendung umweltverträglicher Reinigungs- und Kältemittel, einer Abwasserbehandlungsanlage sowie zahlreichen weiteren Maßnahmen bindet das Tiroler Familienunternehmen die Themen „Nachhaltigkeit“ und „Umweltschutz“ in seine Firmenphilosophie ein und sorgt weiters für eine konsequente Umsetzung. Klaus Darbo: „Es freut uns, dass unsere Anstrengungen auch anerkannt werden.“

Neues aus Niederösterreich

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Neues aus Oberösterreich
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Neues aus Salzburg

Über die Aktuelles aus Salzburg lesen Sie auf www.umweltservicesalzburg.at.

Neues aus der Steiermark

Mehr über die aktuellen Tätigkeiten der Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit erfahren Sie hier.

Neues aus Wien
Neues vom ÖkoBusinessPlan Wien lesen Sie hier.
Veranstaltungen

Steigende Energiekosten und Auswirkungen des Klimawandels – welche Lösungen hat der Herr Baumeister?
Seminar

In Kooperation mit den Bauakademien und Innungen bietet der Österreichische Biomasse-Verband für den Meinungsbildner Baumeister einen Seminartag an, in dem folgende Themen von anerkannten Bioenergie-Experten behandelt werden: Umwelt- und Marktsituation für Biomasse; Brennstoffe und Feuerungen; Planungserfordernisse für Biomasse-Feuerungsanlagen, Baurecht und Genehmigungsverfahren; Brandschutz und Kaminerfordernisse; EU-Gebäude-Richtlinie 2006; Bundes- sowie Landesförderungen; Kosten- und Wirtschaftlichkeitsvergleiche.

Veranstalter: Österreichischer Biomasse-Verband
Termin: Fünf Termine Anfang 2006
Ort: Hohenemms / Steyregg / Langenlois / Übelach / Guntramsdorf
Teilnahmegebühr: EUR 190 exkl. USt
Weitere Informationen und Anmeldung: www.biomasseverband.at, Programm

Klimawandel und Energiekosten – was meint der Installateur?
Seminar

Wetterextreme als Folgen des Klimawandels und die anhaltend hohen Kosten der knapper werdenden fossilen Energien verstärken die Nachfrage nach umweltfreundlichen Pellets-, Hackschnitzel- und Stückholzheizungen.
An zwei Theorietagen referieren anerkannte Experten über Umwelt und Marktsituation; biogene Brennstoffe und deren Logistik; Baurecht, Brandschutz und Förderungen; Verbrennungstechnik, Feuerungssysteme sowie über optimale hydraulische Lösungen mit Solareinbindung und Wirtschaftlichkeitsvergleiche. Der dritte Seminartag wird zeitlich getrennt durchgeführt und beinhaltet praktische Instruktionen bei renommierten Biomassekesselherstellern.

Veranstalter: Österreichischer Biomasse-Verband
Termin: Fünf Termine Anfang 2006
Ort: Salzburg / St. Pölten / Linz / Innsbruck / Übelach 
Teilnahmegebühr: EUR 260 exkl. USt 
Weitere Informationen und Anmeldung: www.biomasseverband.at, Programm

Von der Müllabfuhr zum Stoffstrommanagement – Die europäische Abfallwirtschaft im Umbruch
Informationsveranstaltung

Auf dem Programm stehen u.A. die Themen "Rahmenbedingungen der Abfallwirtschaft in der EU", "Rahmenbedingungen der Finanzierung & Umsetzung abfallwirtschaftlicher Projekte in Österreich, Ost- und Südosteuropa" und "Fallbeispiele Sammlung, Verbrennung & Deponierung (Erfassungssysteme & Stoffströme)". 

Veranstalter: ÖWAV, VÖEB
Termin: 19.01.2006
Ort: EUR 280 / EUR 220 (Mitglieder)
Teilnahmegebühr: Haus der Industrie, Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien
Weitere Informationen und Anmeldung: www.oewav.at

Präsentation der Branchenanalyse "Österreichische Umwelttechnikindustrie"
Informationsveranstaltung

Die österreichische Umwelttechnikindustrie hat sich im letzten Jahrzehnt sehr positiv entwickelt. Diesen Trend dokumentiert jetzt eine aktuelle WIFO-Studie. Die Studie analysiert neben Daten zur Branchenstruktur auch Export­märkte sowie die Faktoren, die zum Erfolg der Branche beitragen.
Neben der Studienautorin kommen auch Vertreter von erfolgreichen Unternehmen aus der Branche sowie von Wirtschaftskammer und Lebensministerium zu Wort. Die anschließende Podiumsdiskussion soll zeigen, wie Umwelttechnik „Made in Austria" noch stärker "promotet" werden kann.

Veranstalter: WKO - Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik
Termin: 25.01.2006
Ort: Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstr. 63, 1045 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: http://portal.wko.at/?220064

Auditorenlehrgang
Lehrgang

Der Klassiker der ETA Akademie. Auditoren spielen eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung von betrieblichen Umweltmanagementsystemen nach EMAS und ISO 14001. Daher werden an Ihre Qualifikation hohe Anforderungen gestellt. In vier erlebnisreichen Seminartagen erfahren Sie alles, was Sie zur Planung, Durchführung und Kontrolle der regelmäßig wiederkehrenden Umweltaudits in Ihrer Organisation benötigen.

Veranstalter: ETA Akademie
Termin: Teil I: 25.-26.01.2006; Teil II: 22.-23.01.2006
Ort: Wien Zentrum
Teilnahmegebühr: EUR 1.350
Weitere Informationen und Anmeldung: www.eta.at, akademie@eta.at

Mitteleuropäische Biomassekonferenz 2005 – Central European Biomass Conference 2005
Konferenz

Schwerpunkt der Tagung wird besonders auf den Ländern der erweiterten Europäischen Union liegen. Die Integration unserer neuen Nachbarn bietet einerseits die große Chance für heimische Unternehmen neue Märkte zu erschließen, andererseits gilt es Initiativen zur Bewusstseinsbildung und Förderung der Bioenergie zu setzen. Der Austausch von Know-how und die Präsentation von Best-practise-Beispielen soll die Situation in den neuen Mitgliedsstaaten beleuchten.

Veranstalter: Österreichischer Biomasse-Verband, u.A.
Termin: 26.-29.01.2006
Ort: Messe Center Graz, Messeplatz 1, 8010 Graz, Österreich
Teilnahmegebühr: EUR 60 (2 Tage) / EUR 40 (1 Tag) exkl. Exkursionen
Weitere Informationen und Anmeldung: www.oesfo.at

Umweltfreundlich Reisen in Europa: Herausforderungen und Innovationen für Umwelt, Verkehr und Tourismus
Tagung

Die Konferenz wird unter anderem die Erkenntnisse aus innovativen europäischen Projekten wie Alps Mobility II - Alpine Pearls, Alpine Awareness, Mobilalp, MoSeTo (Umweltfreundlicher Verkehr und Tourismus in sensiblen Gebieten, Neusiedlersee, Region Fertö-Tó) an der Schnittstelle Umwelt - Verkehr - Tourismus bearbeiten und dabei den Fokus auf die Übertragbarkeit der Analysen, den Know-how-Transfer und auf die Entwicklung von stakeholderorientierten Aktivitäten legen.
Diese innovativen europäischen Projekte stellen einerseits Meilensteine am Weg zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung sowie einen Beitrag zur Umsetzung des Kyoto-Protokolls sowie der Alpenkonvention dar und bewirken andererseits - auch aufgrund des Alleinstellungsmerkmales ‚Sanfte Mobilität' - Wertschöpfungseffekte in den Regionen und Destinationen.

Veranstalter: BMLFUW, BMWA, BMVIT, u.A.
Termin: 30.-31.01.2005
Ort:
Hofburg, Eingang Josefsplatz (Redoutensäle), 1010 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: www.eco-travel.at

Elektroaltgeräte – Abholungs- und Verwertungsmeldungen
Informationsveranstaltung

Diese Informationsveranstaltung richtet sich an Gemeinden und kommunale Sammelstellen, Abfallwirtschaftsverbände, sowie an Sammler und Behandler aus der privaten Entsorgungswirtschaft. Ziel der Veranstaltung ist die Darstellung des Elektronischen Datenmanagements und der rechtlichen Vorgaben für die Meldepflichten, die klare Darstellung der Abholvorgänge sowie die Online-Präsentation der elektronischen Abhol- und Verwertungsmeldungen.

Veranstalter: ÖWAV, Lebensministerium
Termin: 31.01.2006 / 02.02.2006
Ort: Wien / Salzburg
Teilnahmegebühr: EUR 100 / EUR 70 (Mitglieder)
Weitere Informationen und Anmeldung: www.oewav.at

9. Symposium Energieinnovation 
Symposium

Das 9. Symposium Energieinnovation mit dem Titel "Dritte Energiepreiskrise - Anforderungen an die Energieinnovation" findet vom 15. bis 17. Februar 2006 in Graz statt.
Im Rahmen des Symposiums werden Vertreter aus Forschung, Wirtschaft und Politik unter anderem zu den Themen Versorgungssicherheit, konventionelle Erzeugung und Energienetze, erneuerbare Energien und neue Energietechnologien, Energieeffizienz und Energiesparen, Regulierung und Elektrizitätsmarkt sowie Energiemodellierung und Energieszenarien auf lokaler, nationaler sowie europäischer Ebene referieren und diskutieren.

Veranstalter: TU Graz, Österreichischer Verband für Elektrotechnik (ÖVE), Verband der Elektrizitätsunternehmen, Österreichs (VEÖ), Österreichisches Nationalkomitee des Weltenergierates (WEC)
Termin: 15.-17.02.2006
Ort: Technische Universität Graz, Steiermark ,  A-8010 Graz , Inffeldgasse 25
Teilnahmegebühr: EUR 350 (Anmeldung vor 31.12.2005) / EUR 400 (spätere Anmeldung)
Weitere Informationen und Anmeldung: www.iee.tugraz.at
, symposium.energieinnovation@tugraz.at

Internationale Messe für Bauen, Wohnen und Energiesparen
Fachmesse

Mehr als 30.300 Fach- und Privatbesucher aus Westösterreich und Bayern nutzen jährlich die Bauen+Wohnen Salzburg, um sich einen umfassenden Marktüberblick zu holen. Die Themenschwerpunkte umfassen unter Anderem "Energiesparen - Natürliche Elemente nutzen", "Rohstoff Holz - Wohl fühlen im Einklang mit der Natur", "Öko and the City - Ein Zuhause für die Seele" und "Haustechnik - Im Trend".

Veranstalter: Reed Messe Salzburg GmbH
Termin: 16.-19.02.2006
Ort: Messezentrum Salzburg, Am Messezentrum 6, 5021 Salzburg
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: www.bauen-wohnen.co.at        

Aktuelle Rechtsinformation
Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter www.europa.eu.int/eur-lex abrufen.
Impressum

 

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