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  • Editorial

  • Ökomanagement Klimapreis

  • Niederösterreichische Umweltbildungsinitiative

  • Wirtschaftspark Schmidatal: Öko-Wirtschaftspark Niederösterreichs

  • Vorstellung neuer Mitglieder

  • Veranstaltungen

  • Liebe Mitglieder!


    In dieser Ausgabe erfahren Sie alles über den seit kurzem ausgeschriebenen Ökomanagement Klimapreis, an dem sich alle Organisationen beteiligen können, die klimarelevante Maßnahmen in Produktion, Gebäudetechnologie/Raumwärme, Mobilität, sowie weiteren Aktivitäten mit dem Ziel der Emissionseinsparungen umsetzen bzw. umgesetzt haben. Wir hoffen auf Ihre zahlreiche Teilnahme!
    Schul-, Aus- und Weiterbildungseinrichtungen sind hingegen aufgerufen, sich an der aktuellen Niederösterreichischen Umweltbildungsinitiative zu beteiligen, die zum Ziel hat, umweltrelevante Bildungsangebote zu erfassen und deren Verbreitung zu fördern.
    Wir möchten Sie in diesem Newsletter auch auf die bald stattfindende Kooperationsveranstaltung des Ökomanagement NÖ-Club mit Messer Austria hinweisen, die zum Thema "Leistungen in der Umwelttechnik" stattfindet und bei der Vertreter niederösterreichischer Klimabündnisgemeinden herzlich eingeladen sind, engere Kontakte mit nachhaltig agierenden niederösterreichischen Unternehmen zu knüpfen.

    Mit herzlichen Grüßen,

    Ihr Hans-Günter Plescher

    Ökomanagement Klimapreis


    Das Land Niederösterreich hat in Kooperation mit der Wirtschaftskammer NÖ den Ökomanagement Klimapreis ins Leben gerufen. An diesem können alle Unternehmen teilnehmen, die herausragende, innovative Ideen, Konzepte, Entwicklungen oder Produkte zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen entwickelt und umgesetzt haben. Mit der Schaffung dieses neuen Preises, der im NÖ Klimaprogramm 2004-2008 festgeschrieben ist, soll ein sichtbares Signal gesetzt werden.
    Zur Teilnahme berechtigt sind alle NÖ Unternehmen der Privatwirtschaft, die klimarelevante Maßnahmen gesetzt haben bzw. gerade umsetzen und dadurch im Jahr 2005 Treibhausgaseinsparungen realisieren können (Projektbeginn: frühestens 1. Jänner 2005).

    Die Einreichung kann in vier Kategorien erfolgen:

    • Produktion:
      Maßnahmen für umweltgerechtere Produkte bzw. der Produktionsoptimierung zur Vermeidung von Umwelteinflüssen, Emissionen und Abfällen setzen am besten an der Quelle an – Stichwort Eco-Design und Cleaner Production. Unter die Kategorie Produktion fallen daher Projekte, die bspw. zur Optimierung von Anlagen oder Abläufen, zu effizienterem Rohstoffeinsatz, zu Änderungen der Fertigungsorganisation oder -technologie und ähnlichem geführt haben.

    • Gebäude(-technologie)/Raumwärme:
      Maßnahmen zur Treibhausgaseinsparung im Bereich Gebäudetechnologie und Raumwärme umfassen bspw. die Erarbeitung intelligenter Energiekonzepte, Bewusstseinsbildung bei Mitarbeitern, die Minimierung des Wärmeverlustes über die Einrichtung alternativer Heizsysteme oder auch den Einsatz von innovativen Dämmstoffen und Technologien usw.

    • Mobilität:
      Unter diese Kategorie fallen z. B. Pilotprojekte zum betrieblichen Mobilitätsmanagement oder zu umweltgerechten Verkehrskonzepten (Personen- und Gütertransport), innovative Mobilitätspartnerschaften, die Umstellung von Transport- und Logistiksystemen oder des Fuhrparks, die Forcierung des öffentlichen Verkehrs sowie des Rad- und Fußgängerverkehrs usw.

    • Offene Kategorie:
      Die offene Kategorie ist für jene Projekte gedacht, die zwar zu Emissionseinsparungen geführt haben, jedoch in keine der anderen Kategorien passen. Eingereichte Maßnahmen könnten bspw. die Optimierung von Geschäftsabläufen, umwelt- und klimagerechte Planungsdienstleistungen oder ein innovatives Abfallmanagement umfassen.

    Eine Expertenjury wählt jeweils das beste Projekt aus vier Kategorien. Die Sieger werden im Rahmen einer Gala im Frühjahr 2006 mit dem Ökomanagement Klimapreis prämiert. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.
    Jeder Sieger einer Kategorie erhält einen Betrag von EUR 3.000,00.

    Die Anmeldung erfolgt mittels Teilnahmeunterlagen, die auf www.oekomanagement.at zum Download zur Verfügung stehen. Bitte senden Sie diese bevorzugt in digitaler Form ausgefüllt per E-Mail oder in 3-facher Ausfertigung am Postweg bis spätestens 15. März 2006 an:
    Frau Mag. Sonja Haderer
    c/o KWI Management Consultants & Auditors GmbH
    sh@kwi.at
    Fuhrmannsgasse 3-7
    3100 St. Pölten

    Weitere Informationen erhalten Sie auf www.oekomanagement.at.

    Niederösterreichische Umweltbildungsinitiative


    Alle Anbieter von umweltrelevanten Bildungsangeboten in Niederösterreich sind derzeit aufgerufen, sich an der Niederösterreichischen Umweltinitiative zu beteiligen.

    Die Umweltbildungsinitiative Niederösterreich 2005 von Umweltlandesrat DI Josef Plank hat zum Ziel:

    • Auszeichnung der wertvollsten Umweltbildungsangebote

    • Die Angebote einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen

    • Unterstreichung der Bedeutung der Umweltbildung

    • Etablierung Niederösterreichs als TOP-Region

    • Erlangen eines vollständigen Überblicks über alle Umweltbildungsangebote

    Die Umweltbildungsinitiative will alle Umweltbildungsangebote in und für Niederösterreich erfassen. Das Regelschulwesen (alle Schultypen von der Volksschule bis zur Matura) bildet dabei die eine, alle anderen Anbieter von Umweltbildungsangeboten (z. B. öffentliche und private Organisationen, NGOs, FHs, Universitäten, Wifi, Bfi, etc....) die andere Kategorie.

    Die Teilnahme an der Umweltbildungsinitiative 2004/05 ist möglich mit:

    • Einem Umweltbildungsangebot mit eigenem Abschluss (z. B. Abfallbeauftragter)

    • Einem umweltbezogenen Teil-Angebot einer Ausbildung (z. B. Studienschwerpunkt)

    • Einem Angebot der Umweltbildung im Regelunterrichtswesen

    • Nennung einzelner Veranstaltungen und Bildungsangebote für den Gesamtkatalog

    Die Teilnahme erfolgt durch Ausfüllen des Fragebogens und Einsendung desselben mit allen erforderlichen Unterlagen. Schulen füllen den eigens gekennzeichneten Fragebogen-Regelschulwesen aus, alle anderen Anbieter den Standard-Fragebogen. Beide Fragebögen können unter www.uma.or.at heruntergeladen werden.
    Im Rahmen der Umweltbildungsinitiative können nur Angebote zertifiziert werden, die regelmäßig stattfinden.
    Es ist aber die Ausarbeitung des Gesamtkatalogs 2005 geplant, in dem alle umweltbezogenen Angebote aufgelistet werden. Einzelinitiativen und Einzelangebote sollten deshalb trotzdem eingereicht werden, auch wenn sie nicht vollständig den Kriterien der Umweltbildungsinitiative entsprechen, damit sie in den Gesamtkatalog aufgenommen und bekannt gemacht werden können.
    Das Formular ist ebenfalls unter www.uma.or.at herunterzuladen.

    Alle eingetroffenen Angebote werden von einer hochkarätigen Jury aus Pädagogen und Umweltexperten nach einem eigens entworfenen Kriterienkatalog bewertet.

    • Auszeichnung mit einem Zertifikat der Umweltbildungsinitiative

    • Steigerung des Bekanntheitsgrades der Angebote

    • Positives Image für den Anbieter

    • Zusätzliche Werbung für Anbieter und Angebot

    • Mehr Interessenten und Teilnehmer

    • Gewinn von Partnern

    • Netzwerkbildung

    • Aufnahme in den Gesamtkatalog

    Alle Informationen erhalten Sie zur Umweltbildungsinitiative erhalten Sie im Infofolder und auf www.uma.or.at.

    Wirtschaftspark Schmidatal wird zum Öko-Wirtschaftspark Niederösterreichs


    Bereits die Entstehung des Wirtschaftsparks (WIP) Schmidatal war eine ungewöhnliche: 6 Gemeinden schlossen sich 2003 zusammen, um auf dem Areal der Ziersdorfer Umfahrung einen Wirtschaftspark zu gründen: Hohenwart-Mühlbach, Maissau, Sitzendorf, Ravelsbach, Ziersdorf und Heldenberg.

    Das 11,5 ha große Areal wurde mit Unterstützung der ecoplus, Förderungen im Rahmen des NÖ Fitnessprogrammes und durch die NÖ Grenzlandförderung aufgeschlossen. Nun macht der WIP-Schmidatal weiter Furore: 15 Handwerksbetriebe siedeln sich im WIP unter der Flagge der Ökologie an. Den Start- und Initialschuss tätigt die „natur&lehm Authried“. Alfred Authried hat ein 5025 m2 großes Grundstück erworben und wird auf diesem eine Lagerhalle und ein Bürohaus in Null-Energie-Bauweise und natürlich mit Stroh und Lehm errichten lassen. Auch Anschauungsräumlichkeiten für interessierte Bauherrn/fraun sind geplant.

    Unter dieser Federführung richten auch alle weiteren Unternehmen ihre ökologischen Fühler aus: Ing. Schüller KG, Baumeister; Glaserei Erich Schröter, Elektro Weiser GmbH, Stahlbau Gnadenberger; Jecho Dachdeckerei und Spenglerei, Zeimmerei Schirrer GmbH, Sitar’s Kreativ Ecke, Tischlerei Zellhofer, Tischlerei Franz Fellinger, Baumschule-Gartenbau Hilda Hummel, Josef Mayer KG – alles Unternehmen aus dem Schmidatal.

    „Wir freuen uns außerordentlich, dass es uns gelungen ist, ein solches Projekt gemeinsam mit Alfred Authried auf die Beine zustellen“, erklärt der Sprecher des WIP Schmidatals, Bürgermeister Johann Gartner, Ziersdorf. „Wir haben schon mit der übergemeindelichen Zusammenarbeit für den WIP ein Zeichen für neue wirtschaftliche Möglichkeiten in Niederösterreich gesetzt. Mit diesem ÖKO-Wirtschaftspark gehen wir diesen Weg weiter. Neben den Schauräumlichkeiten sind auch Messen und Infoveranstaltungen rund um ökologisches Bauen und Wohnen angedacht. Das Schmidatal kann sich damit eine Vorreiterrolle im Trendsetter Ökologisches Bauen und Wohnen hervorholen“, meint Gartner weiter. „Und natürlich sind wir stolz darauf, diesen ÖKO-Park mit lauter Schmidataler Unternehmer zu realisieren“, schließt der WIP-Sprecher.

    Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter www.ecoplus.at.

    Vorstellung neuer Mitglieder des Ökomanagement NÖ-Club
    In den letzten Wochen konnten wir die folgenden Unternehmen als neue Mitglieder im Ökomanagement NÖ-Club begrüßen:
    • Agrar Speicher Betriebs.GmbH
    • ÖAMTC Österreichischer Automobil-, Motorrad und Touring Club
    • Bäckerei Konditorei Erlebnisrestaurant Naglreiter Ges.m.b.H.
    Veranstaltungen


    Das ökologische Passivhaus
    Themenlounge

    Passivhaus, Haus der Zukunft, klima:aktiv Haus, Nullenergiehaus und Öko-Komforthaus sind nur einige der Begriffe, die alle ähnliche Konzepte bzw. Baustandards verfolgen. Gemeinsames Ziel ist eine drastische Reduktion des Energiebedarfs von Gebäuden, eine Erhöhung des Wohnkomforts und die Verbreitung von umweltgerechtem und gesundheitsbewu
    sstem Bauen.

    Termin:
    06.10.2005
    Ort: ecolounge, Herrengasse 13, 1010 Wien
    Teilnahmegebühr: kostenlos
    Information und Anmeldung: www.ecoplus.at

    Eröffnung der ecolounge
    Eröffnung des NÖ Businessclub

    In den neu renovierten Räumlichkeiten des Palais Niederösterreich wird in den Büroräumen unserer Wirtschaftsagentur ecoplus die ecolounge eröffnet. Als Schaufenster für Niederösterreichs Wirtschaft in Wien, als Treffpunkt für NÖ Unternehmenr, als Plattform für die Begegnung von Menschen und Märkten, Erfahrungen und Meinungen, Ideen und Impulsen.

    Termin: 10.10.2005
    Ort: ecolounge, Herrengasse 13, 1010 Wien
    Teilnahmegebühr: kostenlos
    Information und Anmeldung: www.ecoplus.at

    Leistungen in der Umwelttechnik - Wasser und Entsorgung
    Networking-Fachveranstaltung

    Am 03.11.2005 findet eine Veranstaltung für Vertreter aus der NÖ Verwaltung zur Präsentation von Technologien und Leistungen im Bereich Umwelttechnik vom Ökomanagement NÖ-Club und Messer Austria statt. Auf dem Programm steht die Präsentation der Leistungen von Messer Austriain auf den Gebieten Abwasserbehandlung, Wasseraufbereitung, Wertstoffrückgewinnung und thermische Entsorgung.
    Bürgermeister und Umweltstadträte der Klimabündnisgemeinden Niederösterreichs sind herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen mitden Themen der Veranstaltung aus Sicht der Gemeinden Niederösterreichs im Hinblick auf die Klimastrategie und das Klimabündnis zu präsentieren.

    Termin: 03.11.2005
    Ort: Messer Austria, Am Kanal 2, 2352 Gumpoldskirchen
    Teilnahmegebühr: kostenlos
    Information und Anmeldung: Einladung

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