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Editorial

Kürzlich wurde eine Reihe neuer Aktionen der EU und Österreichs zum Umweltschutz gesetzt: Eine neue, breit angelegte Kampagne der EU soll durch verstärkte Kommunikationsmaßnahmen und Netzwerkbildung die weitere Verbreitung nachhaltiger Energie fördern. Zudem laufen derzeit Internet-Befragungen zu den zwei neuen thematischen Umweltstrategien städtische Umwelt und Bodenschutz, die somit von der europäischen Öffentlichkeit und Wirtschaft mitgestaltet werden sollen. In Österreich wurden als neue Maßnahmen die betriebliche Umweltförderung für Reduktion von Staubemissionen sowie eine Förderungsinitiative zur Abfallvermeidung gestartet. Auch wurde vor wenigen Wochen die Novelle der Ökostrom-Einspeisetarifverordnung, die Tarife und Vergünstigungen für Erzeuger nachhaltiger Energie bis 2007 regelt, veröffentlicht.
Auch außerhalb Europas sorgte das kürzlich annoncierte Klimaabkommen zwischen USA, China, und weiteren wichtigen Treibhausgasemittenten für Überraschung - dieses basiert auf Technologietransfer und wird von vielen als Alternative der kyoto-kritischen Länder zum verbindlicheren Kyoto-Protokoll angesehen.
In dieser Ausgabe finden Sie auch Hinweise auf zwei neue Studien: Einerseits berichtet der WWF-Berichts über den immer größer werdenden "ökologischen Fußabdruck" Europas, der auf lange Sicht nicht weiterhin durch Raubbau an den Ressourcen dieser Welt finanzierbar sein wird. Andererseits zeigt eine Analyse des WBCSD auf, wie Unternehmen nachhaltig und schonend mit Ressourcen umgehen können, und warum sich dies für die Wirtschaft im wahrsten Sinne des Wortes "auszahlt".

Ihr Ökomanagement NÖ-Club

Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

USA schließt Klimapakt mit fünf Verbündeten

Eine Gruppe aus sechs Nationen (USA, China, Indien, Australien, Japan und Südkorea) gaben kürzlich den Abschluss eines gemeinsamen Klimaschutzabkommens bekannt, der großteils auf Technologietransfer basiert.
Zusammen sind die sechs Abschlussländer für beinahe 50% von weltweitem BIP und Bevölkerung, weltweiten Treibhausgasemissionen und Energieverbrauchs verantwortlich. Zwei der Länder (USA und Australien) nehmen nicht am Kyoto-Protokoll teil, Indien und China haben als Entwicklungsländer noch keine verbindlichen Reduktionsziele im Rahmen von Kyoto.

Das Abkommen, das keine verbindlichen Reduktionsziele für Treibhausgase enthält, fokussiert auf die gemeinsame Entwicklung und den Austausch klimafreundlicher Technologien basierend auf energieeffizienten Prozessen, nachwachsenden Rohstoffen, der Nutzung von Hydrogen und Kernenergie, etc.
Die Zeichner des Abkommens werden erstmals im November in Adelaide, Australien, zu Gesprächen zusammentreffen.

EU-Umweltkommissar Stavros Dimas äußerte sich vorsichtig positiv zum Abkommen, gab aber zu bedenken, dass das Abkommen ohne verbindliche Ziele und als reines Technologieabkommen die gesteckten Ziele nicht zur Genüge erreichen könne. Auch die EU fördere grüne Technologien, aber nur als Teil eines Bündels aus notwendigen Maßnahmen gegen den Klimawandel.

Das neue Klimaabkommen wird von Beobachtern als Rückschlag für die EU gesehen, die sich derzeit um die stärkere Einbindung von Entwicklungsländern in das Kyoto-Protokoll bemüht, und die vom überraschenden Abschluss des US-China-Paktes aus der Presse erfuhr. Klimaschutzorganisationen befürchten zudem, dass das neue Abkommen das Kyoto-Protokoll untergraben könnte, obwohl die Partner des Klimpaktes das Abkommen klar als Komplement und nicht als Ersatz zu Kyoto bezeichnen.

EU-Kampagne für Nachhaltige Energie in Europa

Vor einigen Wochen wurde eine Kampagne der EU-Kommission zur Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien in Europa und zur Senkung des Energieverbrauchs ins Leben gerufen.

Die Kampagne „Sustainable Energy Europe 2005-08“ soll zur Bewusstseinsbildung von Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit beitragen, den Austausch von Best Practices anregen, Investitionen in nachhaltige Technologien fördern, und somit die Energiepolitik der  EU unterstützten.  
Die Kampagne ist aufgeteilt in neun Aktionsfelder: Nachhaltige Energie in Regionen und Städten, auf Inseln und in ländlichen Gebieten, für Gemeinden die zu 100% erneuerbare Energieversorgung anstreben, in Transport und Bausektor sowie bei Beleuchtung und Energiegeräten, nachhaltige Energie in Kooperation mit Entwicklungsländern, sowie die Kommunikation und Bewerbung von Aktivitäten auf dem Gebiet der nachhaltigen Energieerzeugung und -nutzung.

Die EU hat bereits eine führende Position bei der Entwicklung von umweltfreundlichen und energieeffizienten Technologien bei Heizung und Kühlung, bei der Energieerzeugung und Industrieprozessen. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass für eine breite Einführung und Umsetzung der vorhandenen Technologien in europäischen Städten und Gemeinden vor allem eine Schärfung des Bewusstseins von Entscheidungsträgern öffentlicher und privater Organisationen notwendig ist.
Die Kampagne sucht daher öffentliche und private Organisationen, die nachhaltige Energieprojekte implementieren oder planen und die „Sustainable Energy Europe“-Partner werden möchten. Partner dürfen das Logo der Kampagne für ihre Energieprojekte verwenden, um somit eine bessere Kommunikation ihrer Bemühungen nach außen zu erreichen. Weiters bekommen Partner eine Toolbox für Werbemaßnahmen, haben Zugang zum passwortgeschützten Bereich der „Sustainable Energy“-Homepage, werden in einem Newsletter über die Errungenschaften der Kampagne informiert, finden Eingang in den Katalog mit allen Projekten der Partner, und können an der jährlichen Konferenz samt Wettbewerb teilnehmen.

Auch Benchmarks zur Messung des Erfolgs der "Sustainable Energy"-Aktivitäten wurden bereits vorgegeben. Im Bereich der erneuerbaren Energiequellen sind dies die Installation von 15.000 MW an neuen Kapazitäten von Windturbinen und 450 neuen Biomassekraftwerken, sowie eine Verfünffachung der hergestellten Menge an Bioethanol und eine Verdreifachung der Menge an Biodiesel. Im Bereich der Energieleistung von Gebäuden plant man 5 Millionen Inspektionen und Beurteilungen von Heizsystemen und 2 Millionen Energieleistungszertifizierungen, sowie den Bau von 50.000 sehr energiesparenden Häusern.

Mehr Informationen zur EU Kampagne, sowie weitere Informationen zur Teilnahme finden Sie unter www.sustenergy.org.

Verordnung für Ökostrom-Ausbau bis 2007 beschlossen

Vor Kurzem wurde die Novelle der Einspeisetarifverordnung für Ökostrom von Wirtschaftsminister Bartenstein veröffentlicht, die eine Verlängerung der Einreichfristen für geförderte Einspeisetarife für Ökostrom bis Ende 2007 vorsieht. 

Mit der Novelle wird der Stichtag für die Inbetriebnahme von Ökostromanlagen, die Strom aus Biomasse und Biogas produzieren, um eineinhalb Jahre von 30. Juni 2006 auf den 31. Dezember 2007 erstreckt. Bis zu diesem Stichtag müssen Biomasse- und Biogasverstromungsanlagen in Betrieb sein, um in den Genuss der begünstigten Fördertarife zu kommen. Die vorliegende Novelle sieht auch für die Revitalisierung von Kleinwasserkraftwerksanlagen eine Erstreckung der Frist auf den 31. Dezember 2007 vor. Darüber hinaus werden die Einspeisetarife für Kleinwasserkraftwerksanlagen, die nach dem 1. Jänner 2003 nicht revitalisiert worden sind, bis zum 31. Dezember 2008 verlängert.

GLOBAL 2000 und die IG Windkraft kritisieren an der Verordnung, dass sie nicht alle erneuerbaren Energiequellen gleich behandle: Die Novelle sieht nur eine Verlängerung der Errichtungsfristen für Biomasse und Kleinwasserkraft vor, nicht aber für Windkraft, Photovoltaik, Geothermie und Klärgas. Österreich könne es sich angesichts seiner schlechten Klimabilanz nicht erlauben, mit der neuen Verordnung dem Ökostrom den Wind aus den Segeln zu nehmen, so eine Sprecherin von GLOBAL 2000. Zudem sei die Ungleichbehandlung verfassungswidrig; die IG Windkraft daher kündigte rechtliche Schritte an. Durch die Beibehaltung der äußerst knappen Errichtungsfrist für Anlagen, die im vergangenen Jahr genehmigt wurden, seien etwa 50 Windkraftanlagen mit ca. 100MW Leistung gefährdet und damit auch ca. 30 Millionen Euro an Investitionen, die direkt heimischen Bau- und Elektrofirmen zugute kommen würden.

Das Ökostromgesetz sieht als Ziel für Strom aus Kleinwasserkraftanlagen 9 % bis zum Jahr 2008 vor, für 2006 werden 8,2 % prognostiziert. Die Zielsetzung für sonstigen Ökostrom - 4 % aus Stromerzeugung auf Basis von Windenergie, Biomasse sowie Biogas - wird schon 2005 erreicht, für 2007 werden bis zu 8 % prognostiziert.

Mehr über die Novelle der Einspeiseverordnung erfahren Sie hier.

Konsultationen zu EU-Strategien Bodenschutz und städtischer Umwelt eröffnet

Die Kommission setzt ihre Serie der Internetkonsultationen zu den geplanten thematischen Umweltstrategien fort. Am 28. Juli wurden zwei neue Internet-Befragungen zu den Themen Umwelt und städtische Entwicklung sowie Bodenqualität eröffnet.

10% des EU-Bodens ist sehr stark von Erosion betroffen, 45% enthalten wenig oder sehr wenig organischer Materie, und zwischen einem und drei Hektar Land sind von Versalzung betroffen. Daher beschäftigt sich eine der neuen thematischen EU-Umweltstrategien mit Themen des Bodenschutzes und des Erhalts der Bodenqualität, nämlich Erosion, Rückgang organischer Materie, Kontamination, Rückgang der Biodiversität, Versiegelung, Verdichtung, Versalzung und Erdrutsche.
Die zweite Internetkonsultation widmet sich dem ebenso aktuellen Thema städtische Umwelt: Ein Großteil der europäischen Bevölkerung lebt in Städten und ist konfrontiert mit typischen Problemen wie Verkehr und Smog sowie den daraus resultierenden Beeinträchtigungen der Gesundheit und Lebensqualität. Die Themen der entsprechenden Strategie sind daher Verkehrsbelastung, schlechte Luftqualität, Lärm, Emissionen im Zusammenhang mit Transport, Heizung und Gebäudebeleuchtung, und Möglichkeiten zur Beseitigung und Verminderung dieser Probleme.
Die zwei Umweltpolitiken sind Teil einer Reihe neu geplanter Strategien im Rahmen des 6. Umweltaktionsplanes der EU, die die Themen Luft-, Boden- und Meeresschutz, Abfall, Nutzung natürlicher Ressourcen, städtische Entwicklung und Pestizide abdecken.

Die Konsultationen sollen eine Stakeholder-Beteiligung an den Strategien auf breiter Ebene erreichen. Es gibt Fragebogen sowohl für Bürger ohne besondere Vorkenntnisse zu den Themen, als auch für Spezialisten, die auf dem betreffenden Gebiet forschen oder arbeiten. Die öffentliche Meinung sowie die von Experten soll dazu herangezogen werden, die Strategien zu verbessern und zu finalisieren, bevor sie Ende dieses Jahres zur Abstimmung vorgelegt werden. 
Eine Teilnahme ist bis zum 21. September (städtische Umwelt) bzw. bis zum 26. September (Bodenschutz) möglich.

Die Internetkonsultationen werden unter den folgenden Adressen durchgeführt:
Umwelt und Stadtentwicklung: http://europa.eu.int/yourvoice/ipm/forms/dispatch?form=europeancity&lang=de Bodenschutz: http://europa.eu.int/comm/environment/soil/index.htm

Neuer Förderschwerpunkt in der Betrieblichen Umweltförderung – Reduktion von Staubemissionen

Aufgrund der zunehmenden Luftbelastungen durch Feinstaub sind effiziente Maßnahmen zur Feinstaubreduktion erforderlich. Als wesentliche Verursacher gelten nach derzeitigen Erkenntnissen die Industrie, der Verkehr, die Erzeugung von Raumwärme und die Landwirtschaft. Ziel dieses Förderschwerpunktes ist es, insbesondere die Staubemissionen (und damit auch die Feinstaubemissionen) im industriellen und gewerblichen Anlagenbereich sowie im Bereich der Baumaschinen und- geräte zu reduzieren.

Gefördert werden können in Eigeninitiative gesetzte

  • Maßnahmen zur Reduktion von Staubemissionen, insbesondere PM10 sowie

  • die Nachrüstung von Abgasnachbehandlungssystemen zur Reduktion der Partikelemission bei Baumaschinen und –geräten.

Der maximale Fördersatz beträgt 25 % der umweltrelevanten Investitionskosten für Maßnahmen zur Reduktion von Staubemissionen, insbesondere PM10, im industriellen und gewerblichen Bereich und 50% bei der Nachrüstung von Abgasnachbehandlungssystemen zur Reduktion der Partikelemission für Baumaschinen und –geräte.

Der Förderschwerpunkt ist mit 31.12.2006 begrenzt. Förderungsansuchen sind vor Beginn der Maßnahme bei der Kommunalkredit Public Consulting einzureichen.
Nähere Informationen sowie die Einreichformulare finden Sie unter www.publicconsulting.at/foerdermappe_ufi.htm.

Förderungsinitiative Abfallvermeidung 2005

„Vermeiden vor Verwerten vor Beseitigen“ - entsprechend diesem Grundsatz und der gesetzlichen Verpflichtungen hat das ARA System gemeinsam mit der Stadt Wien und der Wirtschaftskammer Österreich ein Förderungsprogramm für Abfallvermeidungsmaßnahmen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), kommunalen Dienststellen und Betrieben, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen und dgl. initiiert.

Förderungswürdige Projekte zur Vermeidung gefährlicher und nicht-gefährlicher Abfälle in ganz Österreich sollten…

  • technisch und wirtschaftlich umsetzbar sein,

  • zu konkreten Vermeidungsergebnissen führen,

  • ein möglichst effizientes Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweisen

  • und einen möglichst umfassenden Nachhaltigkeitseffekt ausüben.

Die geförderten Projekte werden mittels einmaligem Investitionszuschuss im Ausmaß von bis zu 30 % der abfallrelevanten Kosten, mindestens jedoch mit EUR 2.000 und maximal mit EUR 30.000, unterstützt.

Das Management der Initiative und die Förderungsabwicklung erfolgt durch die Kommunalkredit Public Consulting. Projekteinreichungen sind möglich bis 17. Oktober 2005. Nähere Informationen sowie das Einreichformular stehen auf folgender Homepage als Download zur Verfügung: www.publicconsulting.at/abfallvermeidung.

Internationale EMAS-Konferenz 2005

Unter dem Titel "Eco-Management in the new Member States and Local Authorities - Cases and Visions" veranstaltet das Umweltbundesamt im Auftrag der Europäischen Kommission und in Kooperation mit der Republik Slowenien die erste internationale EMAS-Konferenz in Österreich. Diese findet vom 4.-5.Oktober 2005 im Congress Center Villach statt.

Zentrale Themen der Konferenz sind EMAS in den neuen EU-Mitgliedsländern sowie die Revision der EMAS-Verordnung.
Am Abend des 4.10. 2005 vergibt die Europäische Kommission die EMAS Awards 2005 an jene drei europäischen Unternehmen, die einen besonders innovativen Ansatz in Bezug auf EMAS gewählt haben.
Es werden rund 150 Teilnehmer aus Österreich, Slowenien, Kroatien, Italien, Ungarn und anderen Mitgliedsstaaten erwartet.  

Untenstehend finden Sie die Links zur Veranstaltung:
Konferenz-Homepage: http://www.emasconference2005.at/
Einladung: http://www.emasconference2005.at/downloads/folder.pdf

WWF-Bericht: Europas „ökologischer Fußabdruck“ muss kleiner werden

„Europas ökologischer Fußabdruck“  muss kleiner werden, ist das Fazit des gleichnamigen, kürzlich vom WWF veröffentlichten Berichtes. Demnach verbraucht die Welt-, und darunter die europäische Wirtschaft, mehr natürliche Ressourcen als der Planet Erde zur Verfügung stellen kann, und die Lücke zwischen Ressourcenbedarf und –angebot wird kontinuierlich größer.
Der Bericht kommt zum Schluss, dass ein Erdenbürger 2001 durchschnittlich 2,2 Hektar Land für den Erhalt seines Lebensstils brauchte (in Bezug auf das Land, dass benötigt wird, um die verbrauchten Nahrungsmittel und Waren herzustellen, Platz für Infrastruktur bereitzustellen und Abfälle zu absorbieren), der Durchschnittseuropäer sogar 4,9 Hektar. Insgesamt stehen aber nur 1,8 Hektar pro Person zur Verfügung.
Im Ländervergleich zeigt sich, dass die Biokapazität in fast allen europäischen Ländern zwischen 1961 und 2001 mehr oder weniger konstant geblieben ist, der Verbrauch jedoch rapide angestiegen ist – einerseits durch Bevölkerungsentwicklung, andererseits durch einen Anstieg des Ressourcenverbrauchs pro Person. Und während in Griechenland und Polen der Bedarf auch aktuell nur geringfügig das Angebot übersteigt, verbrauchten Deutschland und Großbritannien bereits in den 60er Jahren fast das Doppelte der vorhandenen Kapazität – und dieser Verbrauch ist bis 2001 auf das Dreifache angestiegen. Obwohl Deutschland und Großbritannien durch Umweltschutzmaßnahmen und den Einsatz neuer Technologien in den letzten Jahren eine Stabilisierung des Ressourcenverbrauchs pro Kopf erreicht haben, liegen sie damit noch immer um 100% über dem Weltdurchschnitt.

Die derzeitige Lage bedeutet, dass die Europäer als Nettoimporteure von Biokapazität den Erhalt ihres Lebensstiles davon abhängig machen, die Ressourcen unserer sowie auch anderer Länder immer rascher aufzubrauchen.
Als Lösungsmöglichkeiten aus dieser prekären Situation werden im WWF-Bericht genannt:

  • Die Biokapazität des Planten erhöhen oder zumindest stabilisieren: Dazu gehören Maßnahmen zur Vermeidung der Bodenerosion, zum Erhalt der Wälder und Trinkwasserressourcen, zur Förderung der Agrikultur an Stelle von Verstädterung, und zur Eliminierung der derzeit die Ökosysteme belastenden Umweltgifte.

  • Ressourceneffizienz steigern, mit der Waren und Services hergestellt werden: Die technologischen Fortschritte der letzten 40 Jahre haben dazu geführt, dass insgesamt der Ressourcenverbrauch pro Person konstant gehalten werden konnte. Angesichts des Wachstums der Weltbevölkerung sind jedoch weitere Innovationen zur Senkung des Pro-Kopf-Verbrauches essentiell.

  • Reduktion des Pro-Kopf-Konsums: Einwohner reicher Ländern könnten den Konsum von Gütern mit einem großen ökologischen Fußabdruck reduzieren, ohne Einbußen der Lebensqualität hinnehmen zu müssen.

  • Die Weltbevölkerung senken: Bildungs- und Familienplanungsmaßnahmen sollten dazu eingesetzt werden, das Bevölkerungswachstum graduell zu reduzieren.

Als Ziel sollte dabei neben der Reduktion des Pro-Kopf-Bedarfs auch eine gleichmäßigere Verteilung angestrebt werden, denn heutzutage verbrauchen die Industriestaaten durchwegs das Doppelte bis Dreifache der ihnen „zustehenden“ Kapazität auf Kosten des Lebensstils und der Entwicklungsmöglichkeiten anderer Länder.

Den WWF-Bericht „EUROPE 2005 – The Ecological Footprint“ finden Sie hier.

Nachhaltigkeitsüberlegungen machen Unternehmen wettbewerbsfähiger

Das World Business Council for Sustainable Development hat kürzlich einen neuen Bericht mit dem Thema „Ökosysteme und menschliches Wohlbefinden: Chancen und Herausforderungen für Unternehmen“  publiziert, der aufzeigt, welche Faktoren und Risiken auf den Gebieten Ökosysteme und Nachhaltigkeit das künftige Unternehmensumfeld beeinflussen werden; und wie Unternehmen diesen Herausforderungen begegnen und von ihnen sogar profitieren können.

Die Unternehmen in ihrer Rolle als Träger des industriellen und betrieblichen Umweltschutzes werden laut Studie künftig immer mehr unter Druck durch Kunden, Wettbewerber, den Staat und den Finanzsektor, sowie Umweltschutzorganisationen geraten, ihre Aktivitäten nachhaltig zu gestalten. Auch wird ein weiteres Funktionieren von Unternehmen schlichtweg nicht mehr möglich sein, sobald Ökosysteme und ihre Leistungen an die Wirtschaft – Wasser, Biodiversität, Nahrung, Rohstoffe und Klima – noch stärker aus dem Gleichgewicht geraten.
Die "Business as usual"-Strategie ist für Unternehmen unter diesem Szenario nicht mehr akzeptabel und nicht lange durchführbar. Zudem können Unternehmen, die eine Vorreiterrolle im Einsatz innovativer Strategien und Technologien für den Umweltschutz einnehmen von einem klaren Wettbewerbsvorteil profitieren.
Im Report sind daher Informationen enthalten, wie sich Veränderungen der Ökosysteme auf Unternehmensaktivitäten (z.B. in Bezug auf Betriebsbewilligungen, Reputation, Kapitalkosten, Zugang zu Rohstoffen, Auswirkungen auf operationale Effizienz, sowie auf neue Technologien und neue Marktchancen) auswirken werden. Der Bericht zeigt ebenso auf, welche Strategien möglich sind, um mit einem Vorsprung auf die geänderten Umfeldbedingungen zu reagieren, und die Bedürfnisse der Kunden von morgen bestmöglich befriedigen zu können.

Das WBCSD hat ebenso eine neue Initiative zum Thema Ökosysteme initiiert, in deren Kontext ein Positionspapier mit konkreten Empfehlungen für Unternehmen, die auf die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Veränderung von Ökosystemen reagieren wollen, herausgegeben wurde.

Genaueres zu diesem Thema können Sie unter www.wbcsd.org nachlesen.

Nachhaltige Wochen 2005

Auf Initiative des Lebensministeriums hat sich eine Vielzahl österreichischer Handelsketten bereit erklärt, in einer gemeinsamen Aktion - den Nachhaltigen Wochen - nachhaltige Produkte gezielt in die Auslage zu stellen. Die Nachhaltigen Wochen finden von 15. September bis 15. Oktober 2005 in Kooperation mit dem Handel in ganz Österreich statt. Nach dem Erfolg der erstmals 2004 durchgeführten Nachhaltigen Wochen sollen diese nun ein jährlicher Fixtermin werden.

Erklärtes Ziel der Nachhaltigen Wochen ist es, den bewussten Konsum in der Öffentlichkeit zu forcieren und dadurch den Produktabsatz von nachhaltigen Produkten, die in ökologischer oder sozialer Hinsicht deutliche Verbesserungen aufweisen (Bio, fairer Handel, regional, umweltschonende Verarbeitung, Energie sparen), zu erhöhen. Dabei werden diese nachhaltigen Produkte über die klassischen Werbeschienen des Handels (Flugblätter, Plakate, Regalstopper, Anzeigen, etc.) gezielt und akkordiert präsentiert und mit einer begleitenden PR-Offensive der öffentlichen Hand unterstützt. Den interessierten Konsumenten wird dabei der Mehrwert solcher Produkte anhand konkreter Beispiele vermittelt.

Im Rahmen der Nachhaltigen Wochen 2005 werden Produkte „in die Auslage“ gestellt, die sich auf gutem Wege in Richtung Nachhaltige Entwicklung befinden. Erstmals beschränkt sich das Programm nicht auf den Lebensmitteleinzelhandel, sondern soll auch auf andere Branchen ausgedehnt werden (Elektronik, Bekleidung, etc). Hierzu hat die ÖGUT im Auftrag des Lebensministerium Leitlinien spezifiziert und Label-Programme für den Elektrohandel, den Lebensmitteleinzelhandel und Baumärkte zusammengestellt. Die Label-Programme orientieren sich an den 5 Leitlinien:

  • Biologische Produktion und Verarbeitung („Nähe hat Vorrang“)

  • Fairer Handel  ("Globale Verantwortung")       

  • Stärkung der Regionalität

  • Umweltschonende Verarbeitung / Mehrwegsysteme

  • Energieeffizienz

Informationen zum Programm und zu den Leitlinien finden Sie unter www.nachhaltigewochen.at.

Mitarbeitervorsorgekassen auf Nachhaltigkeit geprüft

Die ÖGUT verlieh vor kurzem vier Mitarbeitervorsorgekassen nach einer Prüfung ihrer Veranlagungspolitik einen positiven Bestätigungsvermerk sowie das Nachhaltigkeitszertifikat.

Seit 2002 ist das Betriebliche Mitarbeitervorsorgegesetz  („Abfertigung neu“) in Kraft, nach dem Arbeitgeber 1,53% des monatlichen Entgeltes seiner Arbeitnehmer in eine eigens dafür gegründete Mitarbeitervorsorgekasse (MVK) einzahlen.
Erfreulicherweise bekennen sich die meisten MVKs dazu, die Gelder nach ethischen, ökologischen und/oder sozialen Kriterien zu veranlagen. Die Bekenntnis dazu findet sich den allgemeinen Veranlagungsbestimmungen einer MVK. Um die Veranlagungspolitik genauer zu untersuchen, wurde von der ÖGUT-Plattform "Ethisch-ökologische Veranlagung" ein Fragebogen zu Deklaration und Bericht über Nachhaltigkeit ausgearbeitet und an alle MVK geschickt. In der Folge hat die ÖGUT ein Konzept zur Nachhaltigkeitszertifizierung von Mitarbeitervorsorgekassen entwickelt, der sich mittlerweile bereits vier Kassen freiwillig unterzogen haben, nämlich die BAWAG Allianz MVK, der BONUS MVK, der BUAK MVK und der VBV MVK.

Im Jahr 2005 wurden die vier Kassen bereits zum zweiten Mal von der ÖGUT darauf geprüft, inwieweit die anvertrauten Gelder nach ökologischen, ethischen und sozialen Kriterien veranlagt werden. Erfreulicherweise griffen die MVKs zahlreiche Empfehlungen des ÖGUT-Prüfteams aus dem Jahr 2004 auf, um ihre Kassen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung weiterzuführen. BM Josef Pröll übergab am 28. Juni 2005 der BAWAG Allianz MVK, der BONUS MVK, der BUAK MVK und der VBV MVK das Nachhaltigkeitszertifikat für Mitarbeitervorsorgekassen 2004.
Die Zertifizierung der Mitarbeitervorsorgekassen ist auf den Kontonachrichten, die jährlich an die Arbeitnehmer verschickt werden, ausgewiesen.

Die Mitarbeitervorsorgekassen spielen eine Vorreiterrolle bei der ethisch-ökologischen Veranlagung in Österreich. Geplant ist, die Prüfung auf die Pensionskassen auszudehnen. 

Die Ergebnisse der Prüfung und weiteres zu nachhaltiger Veranlagung der Mitarbeitervorsorgekassen finden Sie auf der Website http://www.gruenesgeld.at/service/mvk.htm.

Neues aus Niederösterreich

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Neues aus Oberösterreich
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Neues aus Salzburg

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Neues aus der Steiermark

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Neues aus Wien
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Veranstaltungen

10. Österreichische Umweltrechttage: Umweltrecht als Standortfaktor
Konferenz

Die 10. Österreichischen Umweltrechtstage wollen neben umfassender Information über aktuellste Entwicklungen im Umweltrecht (2. Tag) als Generalthema der Frage nachgehen, ob und inwieweit die konkreten umweltrechtlichen Rahmenbedingungen (maßgeblicher) Standortfaktor für Unternehmen sind. Allgemein widmen sich dieser Frage die Festvorträge von Bundesminister DI Pröll und der Generalanwältin des EuGH Dr. Stix-Hackl. Im Besonderen wird die Standortfrage anhand des neuen UVP-Gesetzes und des Immissionsschutz-Gesetzes Luft bei Verkehrsimmissionen (unter anderem Feinstaubbelastung) referiert. Es folgt eine Podiumsdiskussion. Erstmals wird der Österreichische Umwelt- und Technikrechtspreis vergeben.

Veranstalter: ÖWAV, Institut für Umweltrecht
Termin: 14.-15.09.2005

Ort:
Johannes Kepler Universität, Linz
Teilnahmegebühr: 425 EUR exkl. MWSt (EUR 355 für Mitglieder)
Weitere Informationen und Anmeldung: www.oewav.at

Seveso II-Richtlinie / Umwelthaftung aktuell
Informationsveranstaltung

Die Informationsveranstaltung beschäftigt sich am ersten Halbtag mit Inhalt und Änderungen der Seveso II-Richtlinie sowie Erfahrungen in ihrem Vollzug. Der zweite Halbtag im Jänner ist der Bedeutung und konkreten Auswirkungen der EU-Umwelthaftungs-Richtlinie gewidmet, und behandelt auch die Judikatur zur geltenden Umwelthaftung in Österreich sowie die Haftungsbestimmungen des Gentechnikgesetzes.

Veranstalter: ARS Akademie für Recht und Steuern
Termin: 16.09.2005 / 16.01.2006 
Ort:
Wien
Teilnahmegebühr: 420 EUR exkl. MWSt (beide Halbtage)
Weitere Informationen und Anmeldung: www.ars.at

Branchenseminar Umwelttechnik (Abfall, Abwasser, Erneuerbare Energie und Lufttechnik) in Polen
AWO-Länder-, Branchen-, Fachseminar

Bei diesem Branchenseminar soll österreichischen Unternehmen aus dem Umwelttechniksektor ein Überblick über den Markt in Polen geboten und konkrete Geschäftschancen dargestellt werden.
Eine speziell dafür erstellte
Branchenstudie für den polnischen Markt wird von Spezialisten der renommierten Umweltconsultingfirma ABRYS aus Polen präsentiert und den Teilnehmern auch zur Verfügung gestellt.
Der österreichischen Handelsdelegierte in Warschau sowie die Experten werden im Anschluß an die Veranstaltung auch für Einzelgespräche zur Verfügung stehen.

Veranstalter: AWO Außenwirtschaft Österreich
Termin/Ort: 20.09.2005 (Wien) / 21.09.2005 (Graz)
Teilnahmegebühr: 90 EUR excl. MWSt (60 EUR für Mitglieder)
Weitere Informationen und Anmeldung: portal.wko.at, www.go-international.at 

Verkaufen mit Zukunft - durch Nachhaltigkeit zu langfristigen Erfolgen
Informationsworkshop


Nachhaltigkeitsorientierte Unternehmen agieren langfristig wirtschaftlich erfolgreich. Die Ausrichtung nach ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekten in der Produktpolitik spielt dabei eine wesentliche Rolle. Im Seminar „Verkaufen mit Zukunft“ lernen Sie die Rahmenbedingungen und Indikatoren der Nachhaltigkeit sowie neue Wege zu nachhaltigen Produkten kennen. Für die Bewertung von Nachhaltigkeit werden soziale und ökologische Kriterienkataloge vorgestellt. Zusätzlich erhalten Sie an Hand von Fallbeispielen praxisorientierte Anregungen und Grundlagen, wie Sie nachhaltige Produkte erfolgreich am Markt platzieren.

Veranstalter: WKÖ
Termin: 21.09.2005
Ort:
WKÖ, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: gpool.lfrz.at

klima:aktive Angebote für die Wirtschaft - Ein Gewinn für Unternehmen und Umwelt
Informationsveranstaltung


Mit der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums klima:aktiv werden notwendige Impulse für einen aktiven Klimaschutz gesetzt, die das Angebot wie die Nachfrage nach klimaschonenden Technologien stärken sollen. Durch eine langfristig angelegte Beratungs-, Ausbildungs- und Qualitätssicherungsoffensive wird der Umwelt- und Technologiesektor gestärkt und der Know-how-Vorsprung Österreichs ausgebaut.   Ziel dieser Veranstaltung ist es, jene klima:aktiv-Programmschwerpunkte darzustellen, die besonders für die gewerbliche Wirtschaft von Interesse sind. Dabei handelt es sich insbesondere um die Bereiche der Sanierung, des Mobilitätsmanagements, der Solarwärme und um das Programm "Energieeffiziente Betriebe". Außerdem wird der Weiterbildungs- und Zertifizierungsweg zum klima:aktiv-Profi erläutert.

Veranstalter: WKÖ
Termin: 28.09.2005
Ort:
WKÖ, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: portal.wko.at

EMAS-Konferenz 2005
Konferenz

Das Umweltbundesamt veranstaltet im Auftrag der Europäischen Kommission und in Kooperation mit der Republik Slowenien die 1. internationale EMAS Konferenz in Österreich. Die Veranstaltung trägt den Titel „Eco-Management in the new Member States and Local Authorities – Cases and Visions“ und findet am 4. und 5 Oktober 2005 im Congress-Center Villach statt. Die Hauptthemen der Konferenz sind „EMAS in den neuen Mitgliedsländern“ und die bevorstehende EMAS Revision.

Veranstalter: Umweltbundesamt, Republik Slowenien
Termin: 04.10.2005
Ort: Beratungszentrum Congresscenter Villach, Europaplatz 1, 9500 Villach
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: www.emasconference2005.at

Second European Conference & Exhibition for Energy Service Companies (ESCO 2005)
Konferenz


Diese Konferenz ist Energieservice-Unternehmen gewidmet. ESCO 2005 hat zum Ziel, zusammen mit Experten, politischen Entscheidungsträgern, Klienten und Vertretern aus dem Finanzsektor die Möglichkeiten zu diskutieren, das Konzept von ESCO - das Angebot von Energieservices (inkl. Installation und Wartung effizienter Anlagen), deren Bezahlung direkt von den erreichten Energieeinsparungen abhängt - weiter in Europa zu fördern. Die Veranstaltung richtet sich an Energiedienstleister, große Energienachfrager, Gebäudemanager, Energieexperten und -entscheidungsträger, sowie Vertreter von Finanzinstituten.

Veranstalter: Österreichische Energieagentur, Europäische Kommission, Joint Research Center
Termin: 04.-05.10.2005
Ort: Wien
Teilnahmegebühr: 100 EUR (Mitglieder des Fachverbands für Immobilien- und Vermögenstreuhänder: 85 EUR)
Weitere Informationen und Anmeldung: www.energyagency.at

Österreichische Wasserwirtschaftstagung 2005
Tagung

Die diesjährige Veranstaltung widmet sich dem Thema "Wasserwirtschaft und Politik - Strukturen, Lenkung und Finanzierung". Es wird über EU- und österreichische Politiken sowie über Strukturen und Organisation der Wasserwirtschaft referiert. Teil der Veranstaltung ist auch eine Podiumsdiskussion und eine Exkursion zur Kläranlage Asten und zum Wasserwerk Scharlinz.

Veranstalter: ÖWAV, Land Oberösterreich, Stadt Linz
Termin: 05.-07.10.2005
Ort: Redoutensäle, Promenade 39, 4020 Linz
Teilnahmegebühr: 390 EUR exkl. MWSt (290 EUR für Mitglieder)

Weitere Informationen und Anmeldung: www.oewav.at 

Aktuelle Rechtsinformation
Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter www.europa.eu.int/eur-lex abrufen.
Impressum

 

Herausgeber: Ökomanagement NÖ-Club
Im Auftrag des Bundesministeriums für Land-
und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Design: Fa. PROCONCEPT
Chefredaktion: Anna Podovalova
Geschäftsführer: Hans Günter Plescher MAS
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Fa. PROCONCEPT Unternehmensberatung
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