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Editorial

Einen bewegten umweltpolitischen Sommer erlebt heuer die Europäische Union: Eine Debatte zu Nutzen und Kosten der europäischen Umweltstrategien war ausgebrochen; angesichts der angespannten Wirtschafts- und Beschäftigungssituation in der EU schien kurzfristig der Beschluss zweier neuer Strategien zum Schutz der Luft- und Meerwasserqualität gefährdet. Schließlich jedoch setzte sich die Meinung in Europa durch, nach der der Nutzen vom Umwelt- und Klimaschutz die Kosten der Maßnahmen mittel- und langfristig bei Weitem übersteigt.
Es gibt in diesem Monat auch viel Positives zu berichten: So konnte auf dem G8-Gipfel erstmals ein Konsens von EU und USA zum Klimawandel und dessen Bekämpfung erreicht werden. Weiters schlug die Kommission eine Verschärfung der Emissionsstandards für PKWs vor - die neue Regulative würde so beispielsweise den  standardmäßigen Einbau von Partikelfiltern in Dieselautos nach sich ziehen.
Auch in Österreich werden derzeit neue Maßnahmenpakete für den Umweltschutz umgesetzt - Bund und Land setzen sich gemeinsam für die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden ein, und für das Programm Motor Challenge werden wieder verstärkt Unternehmen gesucht, die die Energieeffizienz ihrer motorgetriebenen Anlagen verbessern möchten. Österreich kommt auch eine Vorreiterrolle bei der nachhaltigen Gestaltung des Fondsmarktes zu: Der Nachhaltigkeits-Fondsindex OeSFX, der erste seiner Art, wurde kürzlich von der OeKB gestartet.

Ihr Ökomanagement NÖ-Club

Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Klimaschutz am G8-Gipfel

Eines der zentralen Themen des diesjährigen G8-Gipfels in Großbritannien war, neben Entwicklungshilfe und Schuldenerlass für Afrika, auch der globale Klimaschutz.
In Bezug auf das Thema Klimawandel erstreckte sich die Diskussion beim Gipfel auch auf die politische Führung der Staaten China, Indien, Brasilien, Südafrika und Mexiko.   

Ein gemeinsames Positionspapier, das auf dem Gipfel beschlossen wurde, erkennt den Klimawandel als dringendes Problem an, das „teilweise auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen“ ist. Auch die Absicht, zunächst das Wachstum von CO2-Emissionen einzudämmen und in einem zweiten Schritt umzukehren wird darin geäußert.

Die Erklärung fokussiert auf neue, saubere Technologien als Hauptmaßnahme gegen den Klimawandel. Ein Aktionsplan zur Entwicklung und Nutzung sauberer Technologien wie Bioenergie und sauberer Kohle, sowie zur Förderung von Energieeffizienz und zur Mitfinanzierung von Investitionen in saubere Technologien in Entwicklungs- und Schwellenländern wurde verabschiedet.
Auch ein neuer Dialog zwischen den G8-Staaten und den fünf anderen Teilnehmern wurde etabliert. Dieser soll dazu führen, dass bis 2012, wenn die erste Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls ausläuft, eine gemeinsame Einigung betreffend Klimaschutzmaßnahmen erzielt worden ist, und weitere Handlungsschritte von allen wichtigen CO2-Emittenten mitgetragen werden.
Ein erstes Treffen wurde für November dieses Jahres in Großbritannien angesetzt. 

Mit dem diesjährigen G8-Gipfel rückte das Thema Umwelt- und Klimaschutz erstmals ins Zentrum des Gipfeltreffens. Von der EU wird das am Abschlussdokument des Gipfels auch als eine erste gemeinsame Erklärung der USA und Europas zum Thema Klima begrüßt. Viele Klimaschutzorganisationen betrachten die verfasste Erklärung als Schritt in die richtige Richtung, halten das Dokument aber für zu unverbindlich.
Ein zentrales Problem, das eine gemeinsame Erklärung mit verbindlichen Zielen erschwerte, ist der unterschiedliche Standpunkt Europas und der USA zum Thema Klimawandel und Klimaschutz: Während die EU das Kyoto-Protokoll unterschrieben hat und vorantreibt, weigert sich die amerikanische Regierung nach wie vor, wissenschaftliche Beweise zum Klimawandel und dessen Ursachen gänzlich zu akzeptieren.

Mehr zum G8-Gipfel erfahren Sie hier.

Kommission gespalten zwischen Umwelt und Wirtschaftswachstum

Der Kommissionsbeschluss zur zwei neuen Umweltstrategie zur Verbesserung der Luft- und Meerwasserqualität, die im Juli 2005 von der Kommission beschlossen werden sollten, wurde temporär ausgesetzt. Die Strategie wurde aber schließlich doch verabschiedet.

Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso hatte der Kommission Zeit verordnet, in der die neuen Strategie nochmals geprüft und ihre positiven Auswirkungen gegen die Implementierungskosten abgewogen werden sollten. Die Kosten der Strategie zur Luftqualität allein würden Schätzungen zufolge über 12 Mrd. Euro pro Jahr ab 2020 betragen. Nach einer Orientierungsdebatte am 20. Juli verkündete die Kommission schließlich, die Umweltstrategien trotz der befürchteten hohen Kosten durchsetzen zu wollen. Umweltkommissar Stavros Dimas solle im Herbst 2005 anfangen, die zwei Strategien zur den Mitgliedern und dem Parlament vorzustellen.

Dem Gesinnungswandel der Kommission ging ein längerer Kampf zwischen wirtschafts- und umweltorientierten Kommissaren voraus. Auch Komissionspräsident Barroso hat sich mehrmals dazu bekannt, die Lissaboner Agenda stärker wiederzubeleben und sich auf Wirtschaftswachstum und Beschäftigung zu konzentrieren: Obwohl die drei Dimensionen nachhaltiger Entwicklung (Wirtschaft, Umwelt, Soziales) von gleicher Bedeutung für die EU wären, sei Wirtschaftswachstum eine Voraussetzung für die zwei anderen Dimensionen.

Von der neuen Herangehensweise der EU-Kommission sind auch fünf andere thematische Strategien betreffend die nachhaltige Nutzung von Ressourcen, Abfallvermeidung und Recycling, Bodenqualität, und Umweltmanagement in Städten betroffen. Auch diese sollen nochmals eingehend überprüft werden, vor allem im Hinblick auf ihre Kosten. Die insgesamt sieben thematischen Strategien wurden 2002 von EU-Parlament und Mitgliedsstaaten angefordert; die Kommission sollte diesbezüglich Vorschläge bis Juli 2005 vorstellen.
Umweltkommissar Stavros Dimas meinte zur Debatte, dass in allen sieben Fällen der Nutzen die Umsetzungskosten um das Vierfache übersteigen würde.

Umweltorganisationen fürchten, dass die schleppende wirtschaftliche Entwicklung der EU und die angespannte Debatte um die 20 Mio. Arbeitslosen im EU-Raum dazu führen könnte, dass die EU ihre Vorreiterrolle auf dem Gebiet Umwelt und Nachhaltigkeit aufgeben könnte.
Sie gaben auch zu bedenken, dass die angedachten Sparmaßnahmen bei den Strategien diese auch weniger effizient machen würden. WWF, Greenpeace und andere zeigten sich besorgt über den „zurückhaltenden Umgang“ mit den thematischen Strategien und äußerten die Sorge, dass die insbesondere die Strategie zum Meeresschutz gekippt werden könnte, um die Wirtschaftslobbys zu besänftigen.

Umweltbezogene Vertragsverletzungsverfahren gegen 19 Mitgliedsstaaten eingeleitet

Die Europäische Kommission hat eine Reihe von umweltbezogenen Vertragsverletzungsverfahren gegen insgesamt 19 Mitgliedstaaten eingeleitet. Die abgemahnten Staaten hatten zwischen zwei und vier Jahren Zeit die beschlossenen Umweltrichtlinien umzusetzen, sind dem aber bislang noch nicht vollständig nachgekommen.

Die nicht vertragskonform umgesetzten Richtlinien sind:

  • Die SUP-Richtlinie (Strategische Umweltprüfung, 2001/42/EG) bezieht sich sowohl auf Flächenutzung als auch auf sektorspezifische Pläne und schreibt vor, dass vor einer Entscheidung über Pläne und Aktionsprogramme in diesen Bereichen die Auswirkungen auf die natürliche und gestaltete Umwelt zu untersuchen und eine Anhörung der Öffentlichkeit zu erfolgen hat. Sie hätte bis zum 21.07.2004 umgesetzt werden sollen. Versäumnisse gab es diesbezüglich von Seiten der Mitgliedsstaaten Österreich, Belgien, Zypern, Griechenland, Spanien, Finnland, Italien, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Portugal und der Slowakei.

  • Die Elektro- und Elektronik-Altgeräte-Richtlinie (2002/96/EG, 2003/108/EG, 2002/95/EG) schreibt vor dass Mitgliedstaaten dafür sorgen müssen, dass Sammelsysteme für Elektronikschrott aufgebaut werden, damit dieser verwertet und recycelt werden kann, und die verbleibenden Abfälle umweltgerecht beseitigt werden. Des weiteren werden von der VO bestimmte gefährliche Stoffe von der Verwendung bei der Elektrogeräteherstellung ausgeschlossen. Die Staaten Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Polen und das Vereinigte Königreich waren nicht in der Lage, die Richtlinie bis zum 13.08.2004 in innerstaatliches Recht zu überführen.

  • Die Richtlinie zur Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm (2002/49/EG) beschreibt ein Konzept bezüglich Vermeidung, Verminderung und Vorbeugen der schädlichen Auswirkungen von Umgebungslärm. Die Frist zum 18.07.2004 wurde von den Staaten Belgien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Österreich, Portugal, die Tschechische Republik und dem Vereinigten Königreich nicht eingehalten.

  • Die Richtlinie über den Zugang der Öffentlichkeit zu Umweltinformationen (2003/4/EG) verleiht den Bürgern das Recht auf Zugang zu Umweltinformationen, die sich im Besitz von Behörden befinden. Die Richtlinie konnte bis zum 14.02.2005 nicht in den Staaten Belgien, Frankreich, Italien, Griechenland, Ungarn, Luxemburg und Spanien umgesetzt werden.

Im Falle der SUP-Richtlinie ist die von der Kommission ausgeschickte Auforderung das erste Mahnschreiben, im Falle der anderen Richtlinien haben die Staaten hiermit bereits die letzte Mahnung erhalten. Sollte der Mitgliedstaat der Aufforderung der Kommission nach Umsetzung der Richtlinien auch nach dem letzten Mahnschreiben nicht Folge leisen, kann die Kommission den Europäischen Gerichtshof anrufen, der dann gegen den Mitgliedstaat ein Zwangsgeld verhängt.

Lediglich die sechs Mitgliedstaaten Deutschland, Dänemark, Schweden, Lettland, Litauen, und Slowenien waren in der Lage, die Richtlinien innerhalb der festgelegten Fristen in innerstaatliches Recht zu überführen und erhalten kein Mahnschreiben.

Aktuelle Statistiken zu den Vertragsverletzungsverfahren finden sie hier.  

EEA-Studie bestätigt: Niedrigemissionszukunft für Europa möglich

Ein neuer Bericht der “European Environmental Agency” (EEA) zeigt Wege auf, wie die Treibhausgasemissionen der EU bis 2030 um 40% gegenüber den Werten von 1990 reduziert werden können.

Die bisherigen, moderaten Treibhausgasreduktionen in Europa seit 1990 wurden durch eine Kombination einmaliger struktureller Änderungen und spezifischer politischer Maßnahmenpakete erreicht. Seit 2000 steigen die Emissionen jedoch wieder. Bei einer Beibehaltung des Status Quo würden der CO2-Ausstoß bis 2030 um 14% gegenüber 1990 anwachsen. Dem gegenüber steht das erklärte Ziel der EU, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf maximal 2% bis 2050 zu begrenzen – und dafür werden im Allgemeinen Emissionsreduktionen von ca. 15–30 % bis 2020 and 60–80 % bis 2050 gegenüber dem Basiswert von 1990 für notwendig erachtet.

Von dieser Annahme leitet der Bericht ein Reduktionsziel von 40% bis 2030 ab. Er zeichnet mehrere Szenarios zu dessen Erreichung und versucht, dasjenige mit den geringsten Kosten zu finden. Mehr als die Hälfte der notwendigen Reduktion würde unter den Annahmen durch neue grüne Technologien – wie effiziente Elektrizitäts- und Wärmegewinnung, die vermehrte Nutzung kohlestoffarmer Treibstoffe und erneuerbarer Energiequellen wie Biomasse und Windkraft – erzielt werden; der Rest durch Emissionshandel mit dem Rest der Welt.
Gemeinsam ist allen Szenarios, dass für eine erfolgreiche Strategie zum Klimaschutz immer eine Kombination von Maßnahmen notwendig ist – CO2-Handel alleine reicht nicht aus.

Zu den notwendigen Maßnahmen zählen laut Bericht:

  • Erhöhung der Energieeffizienz, vor allem in Haushalten: Haushalte werden bis 2010 für fast die Hälfte aller Emissionen verantwortlich sein. Bis 2030 soll ihre Bedeutung dann auf ein Drittel abnehmen.

  • Vermehrte Nutzung alternativer Arten der Energiegewinnung: Bis 2030 sollen mehr als 70% der Emissionsreduktion durch den Wechsel zu kohlestoffarmen oder Noncarbon-Kraftstoffen erreicht werden. Feste Kraftstoffe (z.B. Kohle) werden an Bedeutung verlieren, während Gas und hybride Treibstoffe vermehrt eingesetzt werden sollen.

  • Abschaffung der Subventionen fossiler Energiequellen: 2001 betrugen die Subventionen im Energiesektor betrugen 29 Mrd. Euro, davon wurden 73% zur Förderung fossiler Brennstoffe aufgewendet – diese Fördermittel sollen künftig lediglich für grüne Energiequellen aufgewendet werden.

  • Investitionen in erneuerbare Energiequellen: Es müssen ambitionierte Ziele für den Anteil von Erneuerbaren am gesamten Energieverbrauch gesetzt und Investitionen zur Zielerreichung getätigt werden. Als besonders zukunftsträchtig gelten die Bereiche Windkraft und Biomasse.

  • Einsatz neuer Technologien und Förderung von Forschung und Entwicklung.

  • Bewusstseinsbildung der Bevölkerung und der europäischen Wirtschaft: Den europäischen Bürgern und Unternehmen muss nähergebracht werden, wie sie persönlich einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.

Unter allen Szenarios der EEA bleibt der Transportsektor ein problematisches Gebiet – die CO2-Emissionen aus diesem Bereich werden unter allen Szenarien weiter zunehmen (um 25-28% bis 2030). Zurückzuführen ist dies auf eine stetig wachsende Nachfrage im Passagier- und Frachtverkehr.

Die projizierten Kosten sind ungleichmäßig über die einzelnen Maßnahmen verteilt: Während die Erhöhung der Energieeffizienz in Haushalten und im Dienstleistungssektor als sehr günstige Maßnahme gilt, könnte der Ersatz fossiler Treibstoffen Kosten von ca. 0,6% des EU-BIP bis 2030 verursachen. Es wird allerdings angenommen, dass die Kosten der Anpassung an den Klimawandel die der Vermeidung bei weitem überschreiten würden. Zudem würden nützliche Nebeneffekte durch die Maßnahmen bewirkt, z.B. eine erhöhte Versorgungssicherheit, eine Verbesserung der Luftqualität, und Auswirkungen auf die Beschäftigung. Weitere Forschung zu makroökonomischen und sektoralen Kosten und den Kosten von Untätigkeit ist jedoch vonnöten.

Hier finden Sie den Bericht der EEA: http://reports.eea.eu.int/eea_report_2005_1/en.

EU setzt weitere Schritte für umweltfreundlichere Autos

Vor kurzem wurde der jährliche Bericht der EU-Kommission über die Aktivitäten europäischer, japanischer und koreanischer Autohersteller im Rahmen der freiwilligen Vereinbarung zur Reduktion des CO2-Ausstoßes von PKWs veröffentlicht. Die Folgerung der Kommission lautet, die Industrie müsse sich mehr anstrengen, um die gesetzten Ziele zu erreichen.
Gleichzeitig veröffentlichte die Kommission auch einen Gesetzesvorschlag zu Euro 5; einer neuen Gesetzgebung, die Emissionslimits für PKWs regeln soll. Zu den Inhalten des Gesetzesentwurfs läuft derzeit eine Befragung aller Interessensgruppen. 

Vertreter der europäischen, japanischen und koreanischen Autohersteller schlossen 1999 eine freiwillige Vereinbarung mit der europäischen Kommission; deren Ziel eine Reduktion des CO2-Ausstoßes neuer Personenkraftwagen auf durchschnittlich 140 g/km bis 2008 (2009 für koreanische Produzenten) ist. Die Zielerreichung und die gesetzten Maßnahmen werden jährlich von der Kommission überprüft und in einem Bericht öffentlich gemacht.
Autohersteller haben im Rahmen der Vereinbarung bereits Einiges erreicht: So haben sie die CO2-Emissionen neuer PKWs zwischen 1995 und 2003 erfolgreich um 11,8% gesenkt, wie aus dem Bericht für 2003 hervorgeht. Dabei belasteten europäische Autos die Umwelt mit durchschnittlich 163 g/km am wenigsten, gefolgt von japanischen (172 g/km) und koreanischen Wagen (179 g/km).
Allerdings hinken alle Hersteller derzeit dem in der Vereinbarung festgeschriebenen Zeitplan für CO2-Reduktionen hinterher und haben angedeutet, dass sie ihr Ziel für 2008 bzw. 2009 verfehlen werden. Die Kommission drängt in ihrem Bericht daher auf größere jährliche Verbesserungen der Industrie und unterstreicht die Bedeutung der Zielerreichung.
Weitere Kritik kommt von Seiten der Europäischen Föderation für Transport und Umwelt (T&E) sowie des deutschen Rats von Sachverständigen für Umweltfragen: Sie meinten in diesem Zusammenhang, die Automobilindustrie würde sich nicht genug für die vereinbarten freiwilligen Ziele einsetzen und zudem die Kommission nicht ausreichend von den von ihr ergriffenen Maßnahmen zur Zielerreichung informieren. Sie plädieren für einen Ersatz der freiwilligen Vereinbarung durch gesetzliche Vorgaben der EU.

Mehr zu diesen Themen erfahren Sie hier: http://europa.eu.int/comm/environment/co2/co2_home_de.htm. http://europa.eu.int/comm/enterprise/automotive/pagesbackground/pollutant_emission/index.htm.    

Eine weitere Säule der EU-Strategie für CO2-Reduktionen aus dem Transportbereich wird in Kürze reformiert werden: Die EU-Kommission brachte einen Entwurf für „Euro 5“-Emissionslimits für PKWs heraus, der 2010 die derzeitige Regulative Euro 4 ablösen soll. Euro 4 ist Anfang 2005 in Kraft getreten und gibt Emissionsstandards für neue Personenkraftwagen betreffend Kohlenmonoxid, Kohlenwasserstoffe, Stickstoffoxide, und Feinstaub vor.
Im Rahmen von Euro 5 wird von der Kommission unter Anderem eine 80%-ge Reduktion der von Dieselfahrzeugen emittierten Feinstaubpartikel vorgeschlagen, was den Einbau von Partikelfiltern notwendig machen würde. Bereits mit den Euro 4-Vorgaben für Feinstaubemissionen (25 mg/km) sollten Partikelfilter faktisch notwendig gemacht werden; die Limits konnten jedoch durch Technologieverbesserungen auch ohne den Filter erreicht werden. Neben Feinstaub zählen Stickstoffoxide zu den gefährlichsten Emissionen von Dieselautos. Hier wird von der Kommission eine 20%-ige Reduktion vorgeschlagen. Auch strengere Limits von NOx- und Kohlenwasserstoffemissionen durch mit Benzin betriebene PKWs, sowie eine Ausdehnung der Standards auf Autos mit einem Gewicht von über 2500kg sind geplant. Zudem ermutigt die Kommission die Mitgliedsstaaten, Steuern  auf PKWs an deren Emissionswerte zu koppeln.

Eine genaue Beschreibung der Maßnahmen und den Gesetzesentwurf finden Sie unter http://europa.eu.int/. Zu dem Gesetzesentwurf können Sie noch bis zum 09.09.2005 Ihre Stellungnahme unter entr-euro5@cec.eu.int abgeben.

EU-Staaten lehnen verbindliche Energieeffizienzziele ab

Die Energieminister der EU-Staaten strichen verbindliche Energiesparziele aus einem Gesetzesvorschlag der Kommission betreffend den Verkauf von Gas, Elektrizität und Treibstoff an Endverbraucher.

Der Gesetzesentwurf, der ursprünglich jährliche Einsparungen beim Energieverbrauch von 1% für Haushalte und 1,5% für die öffentliche Hand vorsah, und bei der Absegnung durch das EU-Parlament sogar verschärft worden war, war Ende Juni den Energieministern der Staaten zur Abstimmung vorgelegt worden.
Die Minister einigten sich lediglich auf unverbindliche Einsparungsvorgaben von 6% in einem Zeitraum von sechs Jahren, beginnend zu einem noch nicht bekanntgegebenen Zeitpunkt. Auch die strikteren Ziele für öffentliche Verbraucher im Vergleich zu privaten Haushalten wurden abgelehnt.

Das Gesetz über Energieeffizienzziele beim Verbraucher ist Bestandteil des „Energiepakets“, das von der Kommission Ende 2003 veröffentlich worden war. Es zielt darauf ab, die Energieeffizienz beim Endverbraucher durch eine Reihe von Maßnahmen im Energiemarkt zu steigern. Der Entwurf deckt die Bereiche Elektrizität, Heizung und Treibstoff ab, um gleiche Wettbewerbsbedingungen in allen Energiesektoren zu gewährleisten, und soll ein Rahmenwerk für die graduelle Öffnung der europäischen Energiemärkte darstellen.
Die Kommission sah beträchtliche Sparpotentiale bei Verbrauchern und hoffte, mit der Umsetzung des Entwurfs bis zu 11,5% des EU-weiten Energieverbrauchs bis 2015 einsparen zu können. Das neue Gesetzt sollte damit auch einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Kyoto-Protokolls leisten.

Neue Instrumente für Gebäudequalität und Klimaschutz

Vor wenigen Tagen unterzeichnete Umweltminister Josef Pröll gemeinsam mit dem Salzburger Wohnbaulandesrat Walter Blachfellner und Vertretern der großen Verbände der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft eine Reihe gemeinsamer klima:aktiv Kooperationsvereinbarungen.
Mit den von Bund, Land und der Wirtschaft gemeinsam getragenen Maßnahmen im Bereich Wohnbau und –sanierung sollen pro Jahr über 350.000 Tonnen CO2 eingespart und rund 10.000 Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft geschaffen werden. Jährlich sollen rund 20.000 Wohneinheiten modernisiert werden, und dabei eine durchschnittliche Einsparung von einem Drittel der Heizenergie erreicht werden.

Mit klima:aktiv im Allgemeinen und dem Programm wohnmodern im Besonderen sollen Sanierung und Modernisierung von Wohnbauten forciert und damit der Energieverbrauch weiter gesenkt werden: Im Rahmen des klima:aktiv Programms wohnmodern werden Wohnbauträger und Hausverwaltungen bei der umfassenden Modernisierung von großvolumigen Wohngebäuden unterstützt. Darüber hinaus werden im Rahmen von klima:aktiv auch Informations- und Beratungsangebote für den forcierten Einsatz von erneuerbaren Energieträgern sowie für die Verbreitung der Passivhaustechnologie im großvolumigen Neubau angeboten. 

Das Land Salzburg wird im Rahmen der Vereinbarungen das Förderwesen für Wohnbausanierung ausbauen und mehr Unterstützung für die Forschung in diesem Bereich anbieten.
Den gemeinnützigen Bauvereinigungen, einem weiteren Partner der klima:aktiv-Vereinbarungen, kommt ebenso eine wichtige Rolle bei der Sanierung von Wohnraum zu: Sie haben esentlichen Einfluss darauf, ob und in welcher Qualität Modernisierungsmaßnahmen in den 750.000 bundesweit von ihnen verwalteten Wohnungen umgesetzt werden. Von 1991 bis 2001 haben die Gemeinnützigen an knapp 25 Prozent ihrer Wohnungen im Geschossbau thermisch-ökologische Sanierungsmaßnahmen vorgenommen; im Jahr 2003 belief sich das Sanierungsvolumen auf 530 Millionen Euro und lag damit um 16% höher als im vorangegangenen Jahr.
Auch die rund 400 Unternehmen des Österreichischen Verbandes der Immobilientreuhänder (ÖVI) sind ein wesentliches Bindeglied zur Umsetzung der Vereinbarung. Diese verwalten rund 400.000 Mietwohnungen und 150.000 Eigentumswohnungen. Im Rahmen der Initiative werden sie Wohnungseigentümern wesentliche Informationen über eine ökologisch sinnvolle Sanierung näherbringen.  

Die im Juli unterzeichnete Vereinbarung hat besondere Bedeutung für Volkswirtschaft und für Klimaschutz. Zudem leistet eine Verbesserung der Energieeffizienz im Gebäudebereich, in dem rund 35 % der österreichischen Endenergie verbraucht werden, einen signifikanten Beitrag zur Sicherung der österreichischen Energieversorgung. Sanierungsmaßnahmen werden voraussichtlich mit der ab 2006 umzusetzenden EU-Gebäuderichtlinie, die die Einführung eines Energieausweises für Gebäude vorsieht, an Bedeutung gewinnen: Durch die Transparenz der zu erwartenden Energiekosten wird eine deutliche Steigerung des Marktwertes energieeffizienter Immobilien erwartet.

Auch mit weiteren Bundesländern werden bereits Gespräche für eine enge Zusammenarbeit beim Klimaschutz im Gebäudebereich geführt. Gemeinsame Beratungsaktionen von klima:aktiv mit den Bundesländern wird es ab Herbst jedenfalls auch in der Steiermark und Wien, ab Anfang nächsten Jahres voraussichtlich auch in Vorarlberg geben.

Mehr dazu erfahren Sie unter www.klimaaktiv.at und www.energyagency.at.

Erweiterung des Motor Challenge Programms

Im Sommer 2005 wurde eine Erweiterung des europäischen Motor Challenge Programms, das Industrieunternehmen helfen soll die Energieeffizienz ihrer motorgetriebenen Systeme zu verbessern, gestartet. Ziel ist es, die Anwendung von Motor Challenge weiter zu verbreiten. Zu diesem Zweck wird es in das klima:aktiv-Programm „energieeffiziente Betriebe“ eingebunden. Außerdem soll die Initiative um die Module Industrielle Kühlung und elektrische Leitungen und Trafos im Industriebereich erweitert werden.

Das freiwillige Programm arbeitet mit Herstellern von Elektromotoren sowie Industriebetrieben, die diese einsetzen, zusammen mit dem Ziel, die Energieeffizienz der eingesetzten Motoren zu verbessern. Elektrisch betriebene Motorsysteme (wie Verdichter, Pumpen, Gebläse, Antriebe) zeichnen für einen großen Teil des industriellen Energieverbrauchs verantwortlich, Tendenz steigend. Es ist also nahe liegend, an dieser Stelle Effizienzsteigerungen umzusetzen. Jedoch fehlt es in Industriebetrieben oft an Zeit sowie an nötigem Know-How und dem Wissen um Einsparpotentiale durch den Einsatz energieeffizienter Systeme, um diese zu nutzen. Diese Barrieren versucht das Motor Challenge Programm zu überwinden.
Die bereits abgeschlossene Pilotphase des Programms verlief für die 18 teilnehmenden Unternehmen sehr positiv: Im Durchschnitt wurden jährliche Kosteneinsparungen von 783.000 EUR erzielt. Die durchschnittliche Amortisationszeit lag bei unter 18 Monaten. 

Für den Relaunch und die Erweiterung der Initiative werden derzeit weitere Industrieunternehmen gesucht.
Die Teilnahme gliedert sich in eine Bestandsaufnahme und Beurteilung der motorgetriebenen Systeme des Unternehmens, die Aufstellung eines Aktionsplans, der Umfang und Art zu realisierender Einsparmaßnahmen definiert, die Genehmigung des Planes durch die Europäische Kommission, und schließlich die Gewährung des Partner-Status. Nach der Ausführung des Aktionsplans wird jährlich an die die Kommission Bericht erstattet, die danach den Partner-Status bestätigt.
Dabei können die Unternehmen grundsätzlich frei entscheiden, welche Systeme (Druckluftsysteme, Gebläse, Pumpen sowie Antriebe) und welche Standorte (von ganzer Konzern bis Einzelbetrieb an einem Produktionsstandort) die Verpflichtung umfassen soll. Auch ein Austritt aus dem Programm ist jederzeit möglich.

Österreichische Unternehmen, die Interesse an einer Teilnahme haben, können sich bei der Österreichischen Energieagentur (Konstantin Kulterer, konstantin.kulterer@energyagency.at, Tel.: 01/586 15 24-14) melden.
Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter http://www.energyagency.at/projekte/motor.htm.

Klimaschutzpreis 2005 ausgeschrieben

Die Österreichische Hagelversicherung schreibt das fünfte Mal gemeinsam mit dem Lebensministerium den Klimaschutzpreis in den Kategorien Wissenschaft und Journalismus aus.
Teilnahmeberechtigt ist jeder, der abgeschlossene, publizierte Arbeiten in der Kategorie Journalismus oder Wissenschaft (Diplomarbeiten, Dissertationen, etc.) zu Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels bzw. zu adaptiven und präventiven Maßnahmen in diesem Bereich vorlegen kann, die nicht älter als drei Jahre sind. Ein Bezug zum Agrarsektor ist wünschenswert – Dr. Weinberger, Vorsitzender des Vorstandes der Österreichischen Hagelversicherung, wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Kunden der Versicherung, Bauern, Winzer, und Gärtner, besonders von der Zunahme von Wetterextremereignissen und Naturkatastrophen betroffen sind. 

Der Preis ist mit insgesamt EUR 6.000,- dotiert. In beiden Kategorien wird die beste publizierte Arbeit zu den mit je EUR 3.000,- ausgezeichnet. Die Preisträger werden von einer unabhängigen Jury – fünf bedeutenden Experten aus den Bereichen Wissenschaft, öffentliche Verwaltung, Wirtschaft und Medien – ermittelt.
Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2005. Die Verleihung erfolgt gemeinsam mit Umweltminister Josef Pröll im Frühjahr 2006.

Näheres dazu erfahren Sie unter www.hagel.at.

Contracting-Preis "Energieprofi 2005" ausgeschrieben

Der Contracting-Preis ENERGIEPROFI 2005 prämiert Projekte im Bereich Einspar- und Anlagencontracting (Betreibermodelle), die

  • eine Vorbildwirkung für breite Kundensegmente entfalten;       

  • auf einem qualitativ hohen Niveau durchgeführt werden;          

  • zur Weiterentwicklung von Contracting-Modellen in den Bereichen Organisation, Finanzierung und Vertragsgestaltung beitragen;

  • die – jeweils bezogen auf bestimmte Gebäudeklassen (Alter, Zustand) – besonders hohe Energieeinsparungen aufweisen und

  • die Nutzung Erneuerbarer Energieträger vorsehen.      

Die Ausschreibung richtet sich an alle Organisationen, Institutionen, Unternehmen und Personen, die sich mit Contracting auseinandersetzen. Einreichen können Contracting-Kunden (z.B. Gemeinden, Wohnbauträger, Gewerbe und Industrieunternehmen, Dienstleistungsbetriebe), Contracting-Anbieter, Agenturen und Berater im Bereich Umwelt und Energie (Unternehmen und NGOs) sowie sonstige Personen oder Organisationen, die sich auf wissenschaftlicher oder Praxisebene mit Contracting befassen. 
Eingereicht werden können sowohl  besonders vorbildlich durchgeführte Contracting-Projekte, als auch Innovationen, die die Abwicklung und Durchführung von Projekten erleichtern, Marketingstrategien und Konzepte zur Förderung des Einspar-Contracting-Marktes in Österreich, sowie Publikationen zum Thema.    

Die Einreichfrist läuft noch bis zum neunten September 2005. Die Preisverleihung findet am 12. Oktober statt.
Nähere Informationen zum Contracting-Preis finden Sie unter
www.oegut.at.

Nachhaltigkeitsindex OeSFX gestartet

Die Österreichische Kontrollbank AG (OeKB) stellte kürzlich einen neuen Index nachhaltiger Fonds vor,  den OeKB Sustainability Fund Index (OeSFX).

Auf www.profitweb.at können Investoren tagesaktuell und kostenlos die Wertentwicklung des Index tagesaktuell mit anderen ökologischen und nachhaltigen Aktienfonds sowie dem Gesamtmarkt vergleichen. 

In den Index werden nur jene in- und ausländischen Fonds aufgenommen, die von ihrer Anlagepolitik her den Anspruch haben, in besonders umweltverträgliche oder ethisch-sozial agierende Unternehmen zu investieren. Der mit dem Nachhaltigkeitspreis TRIGOS ausgezeichnete Index ist damit weltweit der erste seiner Art.
Für die Aufnahme in den OeSFX gelten klare und transparente Kriterien, die von einem unabhängigern Beirat aus Experten auf dem Gebiet der ökologisch/nachhaltigen Geldanlagen, des Verbraucherschutzes, der Umweltbewertung sowie der Industrie und des Investmentfondsmarktes festgelegt wurden. Um die Glaubwürdigkeit zu gewährleisten, wurde und wird die Arbeit des Beirates durch eine unabhängige Gutachterin begleitet und geprüft, die publizierten Informationen und der Index selbst wurden nach der EMAS-Verordnung validiert.  

Der Nachhaltigkeits-Index soll das Segment ökologisch und nachhaltig orientierter Fondsanlagen im österreichischen Finanzmarkt stärken und Investoren als Orientierungshilfe dienen. Mit dem kostenlosen Angebot will die Österreichische Kontrollbank auch zur Transparenz des heimischen Fonds-Marktes beitragen und zeigen, dass sich Investments in ökologisch und nachhaltig orientierte Aktienfonds auszahlen.
Unter www.oesfx.at erfahren Sie mehr über den Index.

Neues aus Niederösterreich

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Neues aus Oberösterreich
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Neues aus Salzburg

Über die aktuellen Tätigkeiten des Umwelt.Service.Salzburg lesen Sie hier.

Neues aus der Steiermark

Neuigkeiten erfahren Sie hier.

Neues aus Wien
Neues vom ÖkoBusinessPlan Wien lesen Sie hier.
Veranstaltungen

2. Praxiskurs Elektronisches Datenmanagement in der Abfallwirtschaft
Kurs

Der Kurs richtet sich speziell an jenen Personenkreis, der mit der Anlage und Pflege der Stammdaten des Unternehmens und zukünftig mit dem elektronischen Meldewesen beschäftigt sein wird.

Veranstalter: ÖWAV, Lebensministerium, VÖEB
Termin: 24.08.2005 / 30.08.2005 / 07.09.2005
Ort: Innsbruck / Graz / Linz
Teilnahmegebühr: 270 EUR (220 EUR für Mitglieder)
Weitere Informationen und Anmeldung: www.oewav.at

CSR und Zivilgesellschaft
Workshop


Im Workshop soll den Fragen der Nachhaltigkeit als Vision, aber auch als konkrete Managementstrategie in globaler, internationaler und nationaler Sicht nachgegangen werden. In einer Symbiose von Wirtschaft und Zivilgesellschaft kann CSR eine Win-Win – Situation schaffen, die wesentlich zur Standortsicherung Österreichs und gleichsam zur Verbesserung der Lebensqualität der Einzelperson beiträgt. Der Arbeitskreis findet im Rahmen der Wirtschaftsgespräche in Alpbach 2005 statt.

Veranstalter: respACT austria, Industriellenvereinigung u.A.
Termin: 01.09.2005
Ort:
Alpbach, Tirol
Teilnahmegebühr: 460 EUR (Wirtschaftsgespräche des Forums Alpbach insgesamt)
Weitere Informationen und Anmeldung: www.alpbach.org

Ausbildung zum/r SolarwärmeberaterIn
Fortbildung

Ziel der Ausbildung ist der zielgerichtete Wissenstransfer an Energie- und UmweltberaterInnen zum Thema Solarenergienutzung in Einfamilienhäusern (Neubau und Bestand) mit dem Schwerpunkt auf solare Kombisysteme (Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung) und die verstärkte Umsetzung von Solarsystemen mit hohem Qualitätsniveau durch ausgebildete BeratungsexpertInnen.

Veranstalter: AEE Niederösterreich / Wien
Termin: 06.09.2005
Ort: Beratungszentrum Wr. Neustadt, Bahngasse 46, Wr. Neustadt
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: www.aee.at

Elektroaltgeräte - Sammelsysteme im Vergleich
Informationsveranstaltung

Bis 30. September müssen Unternehmen, die Elektro- und Elektronikgeräte jetzt herstellen oder in Verkehr setzen einem Sammelsystem beitreten - sonst droht Verwaltungsstrafe. Sie haben bei dieser Veranstaltung die Möglichkeit alle Ihre Fragen, deren Antworten Sie für die Systementscheidung benötigen, parallel allen Sammelsystemen zu stellen. Die Veranstaltung vermittelt ihnen sehr praxisorientiert, wie Sie die Anforderungen der neuen Altgeräteverordnung am zweckmäßigsten umsetzen.

Veranstalter: Gutwinski Management
Termin: 13.09.2005
Ort:
Brunn am Gebirge (bei Wien)
Teilnahmegebühr: EUR 395
Weitere Informationen und Anmeldung: Tel.: 01/866 32-0, office@gutwinski.at

Europäische Woche der Mobilität
Aktionswoche

Die Europäische Mobilitätswoche, die in vielen österreichischen Städten und Gemeinden mit einem breiten Rahmenprogramm stattfindet, soll die Bevölkerung in Bezug auf ihr Mobilitätsverhalten und dessen Auswirkungen auf die Umwelt in ihrer Stadt und Gemeinde sensibilisieren, und Gelegenheiten bieten, nachhaltige Fortbewegungsmittel zu nutzen. Teil des Programms ist ein europaweiter autofreier Tag am 16.09.2005.

Veranstalter: Verschiedene Städte und Kommunen
Termin: 16.-22.09.2005
Ort:
Europaweit
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: www.mobilityweek-europe.org, www.klimabuendnis.at 

Ausbildung zum Gefahrgutbeauftragten
Ausbildung

Gemäß dem Gefahrgutbeförderungsgesetz (BGBl I Nr. 61/2003) haben Unternehmen, die gefährliche Güter befördern, be- oder entladen und verpacken, einen oder mehrere ausgebildete Personen mit deren Zustimmung als Gefahrgutbeauftragte zu nennen.
In diesem Lehrgang erhalten Sie Einblick in die geltenden Gesetze und Vorschriften n Bezug auf den Transport gefährlicher Güter auf Schiene und Straße; im Anschluss an die Veranstaltung ist die Prüfung zum Gefahrgutbeauftragten vorgesehen.

Veranstalter: Gutwinski Management
Termin: 19.-23.09.2005

Ort:
Brunn am Gebirge (bei Wien)
Teilnahmegebühr: 795 EUR (allgemeiner Teil), EUR 295 (Transport auf der Schiene)
Weitere Informationen und Anmeldung: Tel.: 01/866 32-0, office@gutwinski.at

Austria Showcase Umwelttechnik und Alternativenergie
Austria Showcase

Dieser Austria Showcase ist eine Chance für österreichische Umwelttechnikfirmen, ihre umwelttechnischen Lösungen den kroatischen Städte und Gemeinden in Istrien und Dalmatien zu präsentieren.
Das Programm wird ergänzt durch Präsentationen des Umweltministeriums sowie kroatischer und europäischer Partnerinstitutionen wie zB. Umweltfonds, Hrvatske Vode, kommunale Unternehmen, Vertreter der EU-Delegation in Kroatien, etc.
Die Teilnehmeranzahl ist auf 15 Unternehmen begrenzt; Anmeldeschluss ist der 29.07.2005.

Veranstalter: Außenwirtschaft Österreich (AWO)
Termin: 19.-23.09.2005
Ort: Dubrovnik, Split, Zadar, Rijeka
Teilnahmegebühr: 50 EUR (Präsentation des Unternehmens mittels Tischmesse) / 300 EUR (Präsentation des Unternehmens mittels Tischmesse und 10minütigem Vortrag)
Weitere Informationen und Anmeldung: AWO Südosteuropa, Mag. Franz RÖSSLER bzw. Elisabeth WEBER, awo.suedosteuropa@wko.at, Tel.: 05 90 900 4442, Fax: 05 90 900 14407

8. IIR-Jahreskongress für die österreichische Gaswirtschaft
Kongress


Die GAS ist der wichtigste unabhängige Branchenkongress für die österreichischen Gasbranche. 2005 finden sich bereits zum 8. Mal hochkarätige Energie-Experten zum Erfahrungsaustausch und Informations-Update ein. Nutzen auch Sie die Gelegenheit, sich über die aktuellen Entwicklungen in der Branche zu informieren.

Veranstalter: Institute for International Research
Termin: 21.-24.09.2005
Ort:
Vienna Penta Renaissance, Ungargasse 60, 1030 Wien
Teilnahmegebühr: 2.195 EUR (für alle drei Kongresstage bei Anmeldung bis 29.08.2005)
Weitere Informationen und Anmeldung: www.iir.at/gas.htm

Workshop für Gebäudeverantwortliche - zukunftsorientierte Wege zu einer attraktiven Immobilie
Lehrgang


In diesem Lehrgang werden innovative Möglichkeiten und Methoden zur wirtschaftlich und energetisch optimalen Sanierung von Gebäuden aufgezeigt. Die Absolventen des Lehrgangs werden als Gebäudeverantwortlicher eines privaten Dienstleistungsunternehmens in der Lage sein die optimale Sanierungsvariante für Ihre Gebäude zu erkennen.

Veranstalter: Österreichische Energieagentur
Termin: 29.-30.09.2005
Ort: wird noch bekannt gegeben
Teilnahmegebühr: 100 EUR (Mitglieder des Fachverbands für Immobilien- und Vermögenstreuhänder: 85 EUR)
Weitere Informationen und Anmeldung: margot.grim@energyagency.at, www.eva.ac.at     

Aktuelle Rechtsinformation
Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter www.europa.eu.int/eur-lex abrufen.
Impressum

 

Herausgeber: Ökomanagement NÖ-Club
Im Auftrag des Bundesministeriums für Land-
und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Design: Fa. PROCONCEPT
Chefredaktion: Anna Podovalova
Geschäftsführer: Hans Günter Plescher MAS
Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien
Tel./Fax: 01 / 714 5690
club@oekomanagement.at
Fa. PROCONCEPT Unternehmensberatung
Polly & Partner
2721 Bad Fischau-Brunn
www.polly.at