Sollten Sie dieses E-Mail nicht ordentlich sehen, klicken Sie hier, oder kopieren Sie den folgenden Link in Ihren Browser:
http://www.oekomanagement-club.at/newsletter13/newsletter-13.html 

 
Editorial

In diesem Newsletter finden Sie Aktuelles über die soeben beschlossene Elektroaltgeräte-VO, die ehrgeizige Ziele bei Entsorgung und Verwertung von Elektr(nik)geräten verfolgt und somit sowohl Produzenten und Importeure, als auch Gemeinden, Händler und Konsumenten betrifft.
Außerdem beschäftigen wir uns mit zwei Schwerpunktthemen der diesjährigen "Green Week"-Konferenz der EU: Zum Einen geben wir einen Rückblick auf die ersten Monate Emissionshandel in der EU und bieten einen Ausblick auf mögliche Veränderungen und Anpassungen des Systems in den nächsten zwei Phasen des Kyoto-Protokolls, zum Anderen beleuchten wir die Auswirkungen der bisher von der EU privilegierten Branche zivile Luftfahrt und stellen Möglichkeiten zu ihrer Einbindung in den CO2-Handel vor.
In dieser Ausgabe stellen wir auch zwei neue Studien vor, die die Marktchancen österreichischer Umwelttechnikanbieter in Ost- und -südosteuropa beschreiben und Anhaltspunkte für die Planung des Markteintritts österreichischer Unternehmen geben.
Last but not least möchten wir Sie auf die aktuelle Ausschreibung der Preise ASRA (vormals AERA) und des Energy Globe Award hinweisen, für die sich nachhaltig agierende Unternehmen jetzt bewerben können.

Einen schönen Sommer wünscht Ihnen,


Ihr Ökomanagement NÖ-Club

Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Elektroaltgeräteverordnung beschlossen

Kürzlich ist die Elektroaltgeräte-VO unterzeichnet worden; ihre Bestimmungen treten mit 13.08.2005 in Kraft. Mit der VO wurden zwei EU-Richtlinien in nationales Recht umgesetzt.
Ziel der neuen Verordnung über die kostenlose Rücknahme von Elektroaltgeräten ist es, die durch den steigenden Absatz von Elektrogeräten rasant anwachsende Menge an Altstoffen besser zu verwerten und umweltfreundlicher zu entsorgen.

Inhalte der Verordnung:

  • Ab 13. August können Konsumenten ihre Elektroaltgeräte kostenlos entweder in den Kommunen abgeben, oder bei Kauf eines gleichwertigen Neugerätes im Handel zurückgeben (ausgenommen sind Händler mit einer Verkaufsfläche von unter 150m2). Als Elektrogeräte gelten dabei Geräte, die mit elektrischem Strom oder elektromagnetischen Felder betrieben werden – diese werden in fünf Kategorien eingeteilt (Großgeräte, Kleingeräte, Kühlgeräte, Bildschirmgeräte und Lampen). Entsprechend den Kategorien gelten unterschiedliche Entsorgungs- und Wiederverwertungspflichten.
    Bisherige Regelungen über Kühlgeräte und Lampen werden durch die VO ersetzt. Bestehende Verträge mit Konsumenten über die Rücknahme von Altgeräten (Gutscheine, Plaketten) werden rückabgewickelt, ihr Wert an die Kunden rückerstattet.

  • Die Pflicht zur Verwertung trifft Hersteller und Importeure von Elektrogeräten. Diese müssen ab Oktober Altgeräte, die von Kommunen und Händlern in Sammelstellen abgegeben wurden, abholen und einer umweltgerechten Verwertung zuführen. Die dafür nötige Sammelinfrastruktur (Behältnisse und bauliche Maßnahmen) sind von den Herstellern zu finanzieren. Entsprechende Verträge sind mit einem der in Vorbereitung befindlichen Sammelsysteme abzuschließen. Hersteller und Importeure unterliegen zudem Registrierungspflichten und müssen ihre Produkte eindeutig kennzeichnen. Überdies trifft sie die Pflicht, Konsumenten von den neuen Regelungen zu informieren.     

  •  Bis Ende 2006 wird ein Sammelziel von 4 kg pro Einwohner angestrebt. Zudem sind Wiederverwertungsquoten – durch Reparatur und Wiederverkauf noch gebrauchstauglicher Geräte und durch Recycling – von 50-80% (je nach Art der Geräte) zu erreichen.

  • Bestimmte umweltgefährdende Substanzen (z.B. Blei, Quecksilber, Cadmium, einige Flammhemmer) dürfen ab Mitte 2006 nicht mehr bei der Herstellung von Elektrogeräten verwendet werden. 

Das Umweltministerium sieht die neue Verordnung als geeignete Maßnahme, mit dem stark wachsenden Altgeräteaufkommen umzugehen. Durch Recycling und das Verbot gefährlicher Stoffe soll die Umwelt geschont werden. Bessere Wiederverwertung trägt zudem dazu bei, Ressourcen zu sparen und (z.B. in Reparaturstellen) Arbeitsplätze zu schaffen.
Zu der neuen Verordnung gibt es jedoch auch Kritik von Seiten der Wirtschaft: Diese meint, das System sei umfangreich und entsprechend kompliziert umzusetzen – eine längere Vorlauffrist wäre daher wünschenswert. Zudem sei zu erwarten, dass die Kosten der Verwertung durch höhere Preise von Neugeräten an die Endkunden weitergegeben würden.

Mehr zur Elektroaltgeräteverordnung finden Sie hier.

REACH: Neue Studien bestätigen moderate Kosten für Industrie

Zu REACH, der neuen Chemikaliengesetzgebung der EU, die bis Ende 2005 beschlossen werden soll, wurden zwei weitere Studien durchgeführt. Diese bestätigen, dass die Kosten des Gesetzes für die europäische Chemikalienindustrie als niedrig bis moderat einzustufen sind.

REACH sieht vor, dass alle Chemikalien ab einer jährlich hergestellten Menge von einer Tonne in einer zentralen Datenbank registriert, und Studien zu deren Auswirkungen auf Umwelt und menschliche Gesundheit durchgeführt werden müssen. Der Gesetzesentwurf, der dem EU-Parlament vorgelegt wird, soll zu einem besseren Informationsstand der Produzenten und Konsumenten betreffend der Auswirkungen chemischer Stoffe auf Umwelt und Gesundheit, und einem verantwortungsvolleren Gefahrenmanagement innerhalb der chemischen Industrie beitragen.

Die beiden Analysen setzen sich mit den Folgen von REACH innerhalb der gesamten Supply Chain mehrerer Branchen (Automobilerzeugung, Elektronik, Verpackung, anorganische Chemie), sowie den Auswirkungen auf die neuen Mitgliedsstaaten auseinander. Sie wurden nach Protesten von Seiten der Industrie, die die neue Gesetzgebung als zu umständlich und teuer ansieht und Wettbewerbsnachteile für europäische Unternehmen befürchtet, in Auftrag gegeben; die Umsetzung wurde von einer Stakeholdergruppe von hohem Niveau überwacht.

Die Kernaussagen der Studien lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Es ist unwahrscheinlich, dass aufgrund gesteigerter Kosten bedeutende Chemikalien vom Markt genommen werden und es somit zu Versorgungsproblemen innerhalb der Supply Chain kommt. Ebenso unwahrscheinlich sind eine Abwanderung von Unternehmen aufgrund der neuen Gesetzgebung sowie signifikante Wettbewerbsnachteile europäischer Unternehmen.

  • Die einmaligen Kosten der Registrierung unter REACH können großteils an die Konsumenten weitergegeben werden und auf mehrere Jahre aufgeteilt werden; die Kostensteigerungen dadurch liegen bei durchschnittlich 4% jährlich, über fünf Jahre verteilt.

  • Die sich aus REACH ergebende finanzielle Belastung ist vor allem für KMU relevant, da ihre Verhandlungsmacht gegenüber Abnehmern eingeschränkt ist und die Registrierungskosten einen signifikanten Teil ihres Cash Flows darstellen können. Im Falle von kleineren Unternehmen kann das dazu führen, dass nur mehr die für die Abnehmer wichtigen Produkte registriert und hergestellt werden, und es so zu einer Rationalisierung der Produktportfolios kommt.

  • Unternehmen haben auch die Vorteile von REACH erkannt: Dazu zählen bessere Information über die Eigenschaften von Chemikalien und ihre Gefahren, einfacheres Risikomanagement und eine Rationalisierung der Menge der verwendeten Substanzen.

  • Die Kosten für REACH in den neuen Mitgliedsstaaten machen nur einen Bruchteil der gesamten Umsetzung der EU-Vorschriften aus, könnten jedoch die Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit von KMU aus den neuen Mitgliedsländern gefährden.

Gesteigerte Kosten und eingeschränkte Wettbewerbsfähigkeit durch REACH könnten somit für KMU zu einem Problem werden. Vorschläge, um kleinere Unternehmen zu entlasten, umfassen vor allem einen obligatorischen Datenaustausch zwischen KMU, sowie eine längere Vorlaufzeit bis zur Wirksamkeit der Gesetzgebung.

Die Studien sowie Aktuelles zu REACH finden Sie unter europa.eu.int.

Erste Evaluierung des CO2-Handels auf der „Green Week“

Die „Green Week“, die jährliche Konferenz zur Umweltpolitik der EU, stand heuer unter dem Motto Klimawandel. Eines der großen Themen dabei war das Anfang des Jahres angelaufene Emissionshandelssystem der EU.
Auf der Konferenz wurden ein Rückblick auf die ersten Monate des CO2-Handels sowie Verbesserungsvorschläge für die zukünftige Ausgestaltung des Systems gegeben:

Mit der Einführung des CO2-Handels wurden bereits einige Ziele der EU-Umweltpolitik erreicht. Dazu zählen:

  • Internalisierung der Umweltverschmutzung durch die Anlagenbetreiber: Durch das System wird sichergestellt, dass die Kosten der CO2-Belastung in Unternehmensentscheidungen (z.B. in die Investitionsplanung) einfließen.

  • Das Handelssystem hat zu einem besseren Bewusstsein der Öffentlichkeit geführt und hat eine Vorbildwirkung anderen Staaten gegenüber.

  • Der Markt reagiert auf die Ratifizierung des Kyoto-Protokolls und die Einführung des EU-weiten Emissionshandels zu Jahresbeginn – der Handel mit CO2-Zertifikation hat „abgehoben“. So lag das Handelsvolumen für Emissionsrechte in den ersten vier Monaten des Jahres bereits bei 43 Mio. Tonnen CO2 (im Jahr 2004 wurden 107 Mio. Tonnen gehandelt). Bis 2012 wird ein jährliches Handelsvolumen von 1,2 Mrd. Tonnen CO2-Äquivalent erwartet. Auch der Preis der Zertifikate hat sich kräftig erhöht und liegt bei 17 Euro pro Tonne in Europa. Acht der nationalen elektronischen Register, die den Handel mit Zertifikaten am Kassamarkt erlauben, sind bereits angelaufen (in Österreich ab 16.06.2005); ein Großteil des Marktvolumens wird jedoch noch über den Terminmarkt abgewickelt.

Auch Anpassungen des derzeitigen Systems wurden diskutiert. Dabei ist laut Umweltkomissar Stavros Dimas zwischen kurzfristigen Verbesserungen, die bereits mit den Allokationsplänen für die Jahre 2008-2012 umgesetzt werden könnten, und strukturellen Änderungen, die erst in der dritten Umsetzungsphase ab 2013 in Angriff genommen würden, zu unterscheiden. So soll bei der Erstellung der nächsten nationalen Allokationspläne der Forderung von Unternehmen nach einer Vereinfachung des Systems Rechnung getragen werden. Tiefgreifende Änderungen wie die Ausweitung des Handels auf andere Industrien und Länder bedürften jedoch einer längeren Planungs- und Beobachtungsphase, um negative Auswirkungen auf den Markt und Unsicherheit für die Unternehmen zu vermeiden.

Zu den kurzfristigen Verbesserungspotentialen zählen:

  • Reduktion der Komplexität: Die von Land zu Land unterschiedlichen Zuteilungssysteme (z.B. Berechnung der Basis für Emissionsrechte, Umgang mit kleinen Anlagen, etc.) sollten harmonisiert werden. Das würde zu einer Vereinfachung des Systems für Anlagenbetreiber sowie mehr Markttransparenz und –fairness innerhalb Europas führen. Auch sollen Regelungen für Ausnahmefälle (z.B. bei Anlagenschließungen; Unterscheidungen zwischen CO2 aus Industrieprozessen und CO2 aus Treibstoffverbrennung) aufgegeben werden, da sie das System unnötig verkomplizieren. Diskutiert wird außerdem ein Ausschluss kleiner Anlagen zur Komplexitätsreduktion, da laut Schätzungen die größten 20% der Anlagen für umgerechnet 80% aller Emissionen verantwortlich sind.

  • Beschränkungen für Emissionrechte aus JI/CDM-Projekten pro Anlage: Diese sollen gewährleisten, dass der Hauptteil der Reduktionsverpflichtungen durch Anlagenverbesserungen in Europa erreicht wird.

  • Knappe Zuteilung für 2008-2012: Die Allokationspläne für die nächste Phase sollten unter dem derzeitigen Volumen liegen, um die EU-Zielerreichung zu gewährleisten.

  • Regelungen für neue Marktteilnehmer: Diese sollten, wenn die für diesen Fall angelegten Zertifikatreserven der Staaten erschöpft sind, die benötigte Zertifikate am Markt kaufen. Die Reserven der Staaten für neue Anlagen sollten jedoch nicht erhöht werden, und etwaige Überschüsse sollten gestrichen werden, anstatt am Markt verkauft zu werden. 

Bei langfristigen Maßnahmen werden derzeit eine Vielzahl an Möglichkeiten diskutiert.
Dazu zählt z.B. die Ausweitung des Systems auf andere Branchen (wie Straßentransport und Luftverkehr), Gase und weitere Staaten.
Auch eine Veränderung der Allokationsmethode wird heftig debattiert: Das jetzige System, das Reduktionsverpflichtungen ausgehend von historischen Emissionen bestehender Anlagen berechnet, sei nicht zukunftsorientiert und bevorzuge besonders umweltverschmutzende Anlagen; zudem werden bestehende Anlagen gegenüber neuen favorisiert. Eine marktnähere Alternative wäre die Versteigerung von Emissionsrechten über eine zentrale Stelle. Eine weitere Möglichkeit ist die Zuteilung anhand von Benchmarks – den durchschnittlichen Emissionen einer Industrie zur Herstellung eines bestimmten Produktes –, die eine gleiche Ausgangsbasis für alle Anlagen schafft und stärkere Anreize für die Investition in emissionsärmere Anlagen gibt.
Eine weitere Forderung betrifft die Reduktion der mit dem System verbundenen Unsicherheit: Die Allokationspläne sind für fünf Jahre fixiert, für darüber hinausgehende Unternehmensentscheidungen (wie z.B. die Investitionsplanung) gibt es keine sicheren Erwartungen. Auch hier könnte ein alternatives Berechnungsmodell für Emissionsrechte (z.B. anhand der erwarteten Industrie- und Technologieentwicklung) Abhilfe schaffen. 

Eine von der EU in Auftrag gegebene Studie soll über die Auswirkungen des CO2-Handels auf die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie Aufschluss geben und Verbesserungspotentiale aufzeigen; dazu wird derzeit hier eine Online-Befragung von Stakeholdern (Emittenten, Staat, Umweltorganisationen) durchgeführt; eine Teilnahme ist bis 16. August möglich.
Die Empfehlungen der Studie werden in den Bericht der Kommission an das Parlament und den Rat im Jahr 2006 einfließen und zu einem großen Teil die zukünftige Ausgestaltung des Emissionshandelssystems mitbestimmen.  

Mehr zum CO2-Handel erfahren Sie auf der Homepage der „Green Week“ und auf der EU-Homepage zum Thema Umwelt.

Luftfahrt: Aufnahme in CO2-Handelssystem wahrscheinlich

Aussagen von EU-Umweltkommissar Stavros Dimas zufolge ist es wahrscheinlich, dass die zivile Luftfahrt in das EU-Handelssystem mit CO2-Zertifikaten eingebunden wird.

CO2-Emissionen aus dem Transportsektor sind zur Zeit nicht vom Emissionshandel betroffen; da sich dieser bisher auf die Industrie beschränkt. Die EU hat jedoch erkannt, dass gerade bei der Luftfahrt großer Handlungsbedarf besteht: Flüge stellen die bei weitem klimaintensivste Transportform dar (ein Mittelstreckenflug für zwei Personen setzt ebensoviel CO2 frei wie ein durchschnittlicher PKW in einem ganzen Jahr). Und obwohl in den letzten Jahren große technologische Fortschritte erzielt und Treibstoffeffizienz und Schadstoffausstoß verbessert werden konnten, wird dieser Fortschritt durch das rasante Wachstum der Branche zunichte gemacht – in den letzten zehn Jahren legten Emissionen aus der Luftfahrt um 60% gegenüber 1990 zu. Schätzungen zufolge gehen 3,5% aller durch den Menschen verursachten Emissionen auf die zivile Luftfahrt zurück, und dieser Wert wird bis 2050 auf 5% ansteigen.
Auswirkungen der Luftfahrt auf die Klimaerwärmung beschränken sich jedoch nicht allein auf den CO2-Ausstoß beim Treibstoffverbrauch, sondern sind auch auf andere emittierte Gase, allen voran NOx, zurückzuführen.

Unter den Maßnahmen, die von der Kommission zur erwogen werden, findet die Ausweitung des CO2-Handels auf die Luftfahrt (gegenüber der Einführung einer Kerosinsteuer oder der Einhebung emissionsabhängiger Gebühren) am meisten Gefallen, da diese marktbasierte Maßnahme die billigste und fairste Methode darstelle.
Die Luftfahrtindustrie erscheint in der Tat ein idealer Kandidat für den Handel mit Emissionszertifikaten, da sie nur einen relativ kleinen Teil der gesamten Menge an gehandelten Zertifikate beanspruchen (100 Mio. Tonnen CO2 gegenüber bereits am Markt befindlichen 2,2 Mt. der Industrie) und somit keine großen Preissteigerungen auf dem bestehenden Markt auslösen würde. Zudem ist die Branche standortgebunden, Standortverlagerungen sind nicht zu befürchten. Das System könnte ebenso auf alle Flüge im EU-Raum und alle Anbieter ohne Rücksicht auf Nationalität angewandt werden und so Marktverzerrungen verhindern. Die Kosten für Verbraucher würden – mit einem Anstieg der Ticketpreise von ca. 0,2-1,4 Euro für einen Kurzstreckenflug – ebenso gering gehalten.
Eine kürzlich durchgeführte Stakeholder-Befragung ergab, dass ein Großteil der Bürger und auch Fluggesellschaften selbst die Aufnahme der Luftfahrt in den CO2-Handel befürwortet. 

Die von der EU in Auftrag gegebene Studie „Giving wings to emission trading“ kommt zu dem Ergebnis, dass eine Ausweitung des Emissionshandelsschemas auf die zivile Luftfahrt ohne größere Probleme umsetzbar wäre. Allerdings ist dadurch die Berücksichtigung aller Schadstoffe (insbesondere des NOx, das nicht proportional mit der Treibstoffeffizienz abnimmt) nicht gewährleistet. Ausgereifte Methoden zur Erfassung aller Gase und deren Auswirkungen stehen jedoch noch nicht zur Verfügung.
Kurzfristig wird dennoch eine Abnahme aller klimarelevanten Gase durch Anpassung der  Nachfrage erwartet; langfristig verlässt man sich auf die Entwicklung neuer Technologien und andere politische Instrumente, die die Steigerung der NOx-Effizienz zum Zweck haben. Der CO2-Handel stellt damit – vor allem kurz- bis mittelfristig – ein einfaches und effizientes Mittel zur Reduktion der Klimaeffekte aus der Luftfahrt dar.

Da die Luftfahrt vom Kyoto-Protokoll nicht abgedeckt wird und eine (zusätzliche) Allokation von CO2-Zertifikaten an Fluggesellschaften die Erreichung des Klimaziels der EU-Länder gefährden könnte, hält Umweltkommissar Dimas die Ausweitung des CO2-Handelsschemas erst ab 2013 (nach Auslaufen der ersten Verpflichtungsphase des Kyoto-Protokolls) für machbar.
Im Sommer 2005 will die EU-Kommission eine umfassende Strategie zur Verbesserung der europäischen Luftqualität vorlegen; die detaillierte Maßnahmen für die Luftfahrt enthalten soll.

Hier können Sie auf eine Kurzfassung des Berichts „Giving wings to emission trading“ zugreifen. Die Clean Air Homepage der EU finden Sie hier.

Marktchancen für österreichische Umwelttechnologie in Südosteuropa

Zwei neue Berichte von ÖGUT bzw. der Allplan GmbH über die Umwelttechnikmärkte in (Süd)osteuropa wurden kürzlich veröffentlicht. 

Der Bericht „Umwelttechnikmärkte in Südosteuropa“, in Auftrag gegeben von WKO, Lebensministerium und BA-CA, untersucht die Umweltpolitiken, -strategien und -programme der Länder Bulgarien, Rumänien, Kroatien, Serbien und Montenegro, Albanien, Mazedonien sowie Bosnien und Herzegowina – Ländern, die kurz- bzw. mittelfristig der EU beitreten werden.
Die Analyse der Marktgegebenheiten kommt zum Schluss, dass österreichische Unternehmen beim Ausbau der Infrastruktur in Südosteuropa einen deutlichen Wettbewerbsvorsprung haben. Zum einen erfolgt in den untersuchten Ländern die Anpassung der Umweltinfrastruktur an EU-Standards, z.B. auf den Gebieten Abfallverwertungs- und -entsorgungssysteme, Deponiegasverwertung, Kanal- und Abwasserbehandlungssysteme und Entwicklung von Energieeinsparlösungen, um etwa 10 bis 20 Jahre zeitverzögert, und ermöglicht es so österreichischen Unternehmen, bereits gemachte Erfahrungen im eigenen Land nutzen. Zudem besitzen österreichische Umwelttechnik-Unternehmen aufgrund der geographischen Nähe, dem Ruf als „Umweltmusterland“ und der historischen Verbindungen zu einigen Ländern einen deutlichen Konkurrenzvorsprung gegenüber anderen europäischen Staaten.
Der Bericht sieht ebenso eine Zunahme der Wichtigkeit von Betreiber- und Konzessionsmodellen (Betreiben von Infrastruktureinrichtungen durch private Unternehmen) und Contracting-Modellen voraus, da die Mittel der öffentlichen Hand in Südosteuropa beschränkt sind. Außerdem haben Unternehmen, die ein Gesamtkonzept (Turnkey Projekt) mit Planung, Finanzierung, Errichtung und Betrieb aus einer Hand anbieten, einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Im Zusammenhang damit wird es als notwendig gesehen, dass sich die im europäischen Vergleich kleinen österreichischen Umwelttechnikunternehmen zu Bietergemeinschaften zusammenschließen.

Die zweite kürzlich erschienene Studie, die im Auftrag von BMWA und WKO durchgeführt wurde, beschäftigt sich mit der Umsetzung des Umwelt-Acquis (mit besonderer Berücksichtigung von JI-Potentialen) in den Ländern Bulgarien, Rumänien, Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn und Slowenien. Dabei wird die SOLL- mit der IST-Situation in den Bereichen Erneuerbare Energie, Energieeffizienz sowie im Abfallbereich in den einzelnen Ländern verglichen.
Die Beschreibung der Umsetzungslücken und des künftigen Handlungsbedarfs kann österreichischen Anbietern von Umwelttechnik helfen, die Bereiche mit besonders großen Marktpotentialen in den osteuropäischen Staaten zu erkennen. 

Hier können Sie auf die Berichte zugreifen:
ÖGUT-Studie „Umwelttechnikmärkte in Südosteuropa“.
Studie der Allplan-GmbH „Marktpotenzialstudie bei der Umsetzung des Umwelt-Acquis in den neuen EU-Mitgliedsländern bzw. Beitrittskandidatenländern“.

Award für Nachhaltigkeitsberichte: In Zukunft "ASRA" statt "AERA"

Die Auszeichnungsveranstaltung für Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichte in Österreich, der „Austrian Environmental Reporting Award – AERA“ wird in „ASRA – Austrian Sustainability Reporting Award“ umbenannt.

In Österreich, aber auch auf europäischer Ebene, wurden in den letzten beiden Jahren zunehmend Nachhaltigkeitsberichte eingereicht. Zudem gibt es immer mehr so genannte "erweiterte Umweltberichte", welche ansatzweise auch soziale und ökonomische Themen behandeln. Die Unterscheidung zwischen einem Umweltbericht und einem Nachhaltigkeitsbericht wurde dadurch immer schwieriger.

In Zukunft gibt es daher nur mehr eine Kategorie "Nachhaltigkeitsberichte", in der auch Umweltberichte und integrierte Finanzberichte mit Nachhaltigkeitsteil zugelassen sind sowie die Sonderkategorien "Klein- und Mittelbetriebe (unter 250 Mitarbeiter) und „Öffentliche und private (nicht gewerblich/industrielle) Organisationen“, z.B. Interessensvertretungen, Gemeinden, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Krankenhäuser.

Die Preisverleihung in Brüssel (die jeweiligen nationalen Gewinner sind für den europäischen Preis ESRA qualifiziert) wird künftig in Kooperation mit der Europäischen Kommission, Bereich Corporate Social Responsibility, stattfinden.

In Österreich wird nun der Name, wie auf europäischer Ebene bereits vor 2 Jahren geschehen (von EERA auf ESRA), in "Austrian Sustainability Reporting Award" - ASRA geändert.

Der ASRA wird auch heuer wieder von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder in Kooperation mit dem Lebensministerium veranstaltet. Teilnahmebedingungen sowie Anmeldeformular finden Sie ab sofort unter www.kwt.or.at unter der Rubrik Service / Ausschuss für Umweltfragen. Einsendeschluss ist der 30.September 2005.

Die besten Umwelterklärungen werden in Österreich auch weiterhin bei dem von Lebensministerium vergebenen EMAS-Preis ausgezeichnet.

EMAS-Konferenz 2005

Vom ersten bis zum zweiten Juni 2005 fand die EMAS Konferenz in Villach statt.

Im Rahmen der Konferenz wurden die folgenden neun österreichischen Unternehmen von Umweltminister Pröll mit dem EMAS-Preis 2005 ausgezeichnet: Abwasserverband Zirl und Umgebung (Tirol), Austria Glas Recycling GmbH (Wien), Austria Micro Systems AG (Unterpremstätten), Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Wien 6, ÖAMTC Stützpunkt Langenzersdorf, VAE Eisenbahnsysteme GmbH (Zeltweg), Verbund-Austrian Power Grid AG (Kaprun), Voestalpine Schienen GmbH (Donawitz) und Wolfgang Denzel AG (Wien).  

Der EMAS-Preis wird seit 1995 vom Lebensministerium vergeben und zeichnet vorbildliche Umwelterklärungen österreichischer Unternehmen, die nach EMAS validiert sind, aus. Der Wettbewerb hat zum Ziel, das Interesse der Wirtschaft an EMAS zu fördern und den Bekanntheitsgrad des Systems in der Öffentlichkeit zu erhöhen.
Nach einer Stagnation der EMAS-Beteiligung in der Vergangenheit befindet sich EMAS mit 17 neuen Eintragungen im ersten Halbjahr 2005 im Aufwind, sodass Österreich mit 270 EMAS-Teilnehmern  nach wie vor – bezogen auf die Einwohnerzahl – im europäischen Spitzenfeld liegt und das seit 1999.

Neben der Verleihung der Preise lagen die inhaltlichen Schwerpunkte der Konferenz bei aktuellen Themen von Umweltmanagement und EMAS, u. A. Verwaltungsvereinfachungsmaßnahmen gemäß UMG, dem Umweltpakt Saar als Beispiel für ein Kooperationsmodell von Umwelt und Wirtschaft, sowie Perspektiven der kommenden EMAS-Revision (EMAS-Verordnung III).

Weitere Informationen zu EAMS in Österreich finden Sie unter www.emas.gv.at.

INSPIRE-Initiative: Beschluss von Rat und Parlament erwartet

Über die INSPIRE-Initiative der Europäischen Kommission, die die Schaffung einer Raumdateninfrastruktur in der Gemeinschaft (INSPIRE - INfrastructure for SPatial InfoRmation in Europe) vorsieht, soll noch im Juni dieses Jahres ein politischer Konsens in Europa erreicht werden.

Bereits im Juli 2004 wurde ein Vorschlag der Kommission im Rahmen des 6. Umweltaktionsprogrammes der EU zu INSPIRE vorgelegt: Dieses soll relevante Geodaten europäischer Staaten zur Unterstützung umweltpolitischer Maßnahmen und für eine bessere Information der Öffentlichkeit verfügbar machen.
Im Rahmen von INSPIRE sollen Staaten ihre Infrastruktur zur Erfassung umweltrelevanter Daten (einschließlich Luft, Wasser, Boden und natürlicher Landschaft) optimieren und die Daten über Internet zugänglich machen. Damit sollen Lücken in der Datenerhebung geschlossen und eine Harmonisierung der Datenerhebung in den europäischen Staaten erreicht werden. Das System soll dazu beitragen, bessere und schnellere umweltrelevante Entscheidungen zu treffen und Kosten einzusparen. Auch eine Ausdehnung der Nutzung der Daten auf andere Bereiche – wie Landwirtschaft, Verkehr und Energiepolitik – ist denkbar.

Derzeit wird der Vorschlag noch von Rat und EU-Parlament begutachtet, eine Entscheidung soll demnächst fallen. Offene Punkte im Umweltministerrat, über die noch bis Ende des Monats entschieden werden soll, sind:

  • Immaterialgüterrechte im Zusammenhang mit dem Zugang der Öffentlichkeit zum Datennetzwerk: Offen ist noch, inwieweit der Zugang zu Informationen von den Behörden limitiert werden kann. Im derzeitigen Entwurf ist vorgesehen, dass alle Informationen öffentlich zugänglich (beispielsweise über Internet) gemacht werden müssen; und Beschränkungen des öffentlichen Zugangs nur für Informationen ohne grenzüberschreitende Bedeutung möglich sind.

  • Datenaustausch zwischen Behörden: Im Entwurf ist freier und unbeschränkter Datenaustausch zwischen Behörden einzelner Länder vorgesehen; auch hier wird noch über mögliche Ausnahmefälle und Einschränkungen debattiert.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auf der Umwelthomepage der EU und der der INSPIRE-Webseite.

Energy Globe Award 2005

Der österreichische Energy Globe Award wurde für 2005 ausgeschrieben. Gesucht sind Projekte, die Ressourcen sparen oder in erneuerbarer Form nutzen.
Preise werden auf nationaler und internationaler Ebene vergeben und teilen sich in die Kategorien „Erde“, „Feuer“, „Wasser“, „Luft“ und „Jugend“.

Der Energy Globe Award wird jährlich weltweit verliehen, im Wettbewerb um die besten Ideen stehen jährlich ungefähr 1000 Projekte aus rund 100 Ländern der Welt. Die Gala wird im Umfeld von 2 Mrd. Menschen ausgestrahlt. Die Teilnahme eröffnet so österreichischen Unternehmen und Organisationen die Möglichkeit, zukunftsträchtige Technologien international bekannt zu machen.

Projekte können noch bis 30. Juni eingereicht werden. Teilnahmeberechtigt sind abgeschlossene Projekte, die helfen unsere Ressourcen einzusparen oder erneuerbare Formen zu nutzen.

Mehr Informationen zum Energy Globe Award und das Anmeldeformular finden Sie unter www.energyglobe.at. Auf http://wko.at/energyglobe sind weiters die besten österreichischen Projekte aus dem Jahr 2004 nachzusehen und nachzulesen.

Neues aus Niederösterreich

Hier finden Sie den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.

Neues aus Oberösterreich
Hier lesen Sie mehr über Neuigkeiten der Ökoberatung.
Neues aus Salzburg

Am 14. Juni 2005 wird im Rahmen einer Pressekonferenz der "Salzburger Reparaturführer" vorgestellt werden. Weitere Infos von Umwelt.Service.Salzburg dazu gibt es beim nächsten Öko-Netzwerk Newsletter.

Weitere News: Hier erfahren Sie mehr über die Ausschreibung "Nachhaltigkeitswettbewerbe des Umwelt.Service.Salzburg.

Neues aus der Steiermark

Neuigkeiten erfahren Sie unter www.oeko.at (Interaktive Dienste).

Neues aus Wien
Neues vom ÖkoBusinessPlan Wien lesen Sie hier.
Veranstaltungen

Gewinnbringender Umgang mit Elektro(nik)geräten
Workshop

Mit dieser Veranstaltung informiert Umwelt Management Austria durch an der Quelle des Wissens sitzende Referenten über die aktuellen rechtlichen Bestimmungen und gibt einen Überblick über vorteilhafte praktische Umsetzungsmöglichkeiten.

Veranstalter: Umwelt Management Austria
Termin: 22.06.2005
Ort: NÖ Landesakademie, Neue Herrengasse 17A, 3109 St. Pölten
Teilnahmegebühr: EUR 70 (EUR 35 für Ökomanagement NÖ-Club Mitglieder)
Einladung

Die Technologieplattformen und das 7. EU-Forschungsrahmenprogramm 
Informationsveranstaltung

Ziel der Veranstaltung ist die Darstellung des Entwicklungsstandes der Technologieplattformen, auch in Hinblick auf die thematische Ausgestaltung des RP7 und die Vorstellung einiger nationaler Initiativen; und die Diskussion über Möglichkeiten der Plazierung von Forschungsthemen innerhalb der SRA sowie generell der österreichischen Beteiligungsmöglichkeiten innerhalb der Technologieplattformen. Ein Round-Table mit Präsentationen ausgewählter österreichischer Initiativen soll diesbezüglich einen Überblick und einen Vergleich bieten.

Veranstalter: FFG, BMVIT, BMWA
Termin: 24.06.2005
Ort: Wirtschaftskammer Wien, Stubenring 8-10, 1010 Wien
Weitere Informationen und Anmeldung: www.bit.ac.at/va_240605_index.html   

Zum Stand der Umsetzung der Aarhus-Konvention in Bundes- und Landesgesetzen - Was bedeuten die Neuerungen für Behörden, BürgerInnen und NGOs?
Tagung

Nachdem die Stadt Wien mit Pilotprojekten zur strategischen Umweltprüfung (SUP) bereits zahlreiche Erfahrungen gemacht hat, geht es nun für Bund und Länder um die gesetzliche Verankerung der SUP im Rahmen der Umsetzung der SUP-Richtlinie der EU, welche erst teilweise erfolgt ist. Im Rahmen der SUP Verfahren muss die Öffentlichkeit frühzeitig informiert und beteiligt werden.
In Umsetzung der Aarhus Konvention und der neuen EU – Umweltinformations-RL wurde das Umweltinformationsgesetz des Bundes novelliert. Auch die Umweltinformationsgesetze der Länder müssen angepasst werden. Die Neureglung umfasst u.a einen erweiterten Begriff der Umweltinformation und eine aktive Informationspflicht der Behörden. Die meisten der beschriebenen gesetzlichen Änderungen dienen der Stärkung der Informations- und Mitwirkungsrechte von Bürgern und NGOs. Die Tagung will Informationen vermitteln und die Diskussion zwischen allen Beteiligten anregen.

Veranstalter: Ökobüro
Termin: 24.06.2005
Ort:
Wiener Rathaus, Eingang Friedrich Schmidt-Platz, 1010 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: http://gpool.lfrz.at/gpoolexport/media/file/Aarhus_Tagung_2005.pdf

Präsentation des „Universitätslehrganges – Erneuerbare Energie in Mittel- und Osteuropa“
Informationsveranstaltung

Die Veranstaltung informiert über den von der technischen Universität Wien (in Kooperation mit dem Energiepark Bruck/Leitha) ab Jänner 2006 neu angebotenen interdisziplinären und berufsbegleitenden Universitätslehrgang "Erneuerbare Energien" mit Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa. Das einzigartige, postgraduale Studienprogramm ist auf eine internationale Zielgruppe ausgerichtet und wird berufsbegleitend stark praxisorientiert angeboten.

Veranstalter: TU Wien
Termin: 27.06.2005
Ort:
TU Wien, Karlsplatz 13, 1040 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: http://newenergy.tuwien.ac.at

3. Österreichischer Exporttag & Verleihung der Exportpreise 2005
Exporttag & Preisverleihung

Unter dem Motto "go international" bietet der 3. Österreichische Exporttag Erfahrungsaustausch und praxisorientierte Diskussion in Workshops, Beratungen durch Handelsdelegierte aus fünf Kontinenten und Unternehmenspräsentationen von Exportdienstleistern. Abschluss und Höhepunkt der Veranstaltung ist die Verleihung der EXPORTPREISE 2005 durch den Wirtschaftskammer-Präsidenten Dr. Christoph Leitl und BM Dr. Martin Bartenstein.

Veranstalter: Außenwirtschaft Österreich
Termin: 30.06.2005
Ort:
Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien  
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: http://wko.at/awo/exporttag

Die neue Elektroaltgeräteverordnung
Informationsveranstaltung

Die Veranstaltung bringt in praxisorientierter Weise die Anforderungen der Verordnung sowie Hilfestellung bei der Umsetzung näher.

Veranstalter: WKO Niederösterreich / Servicezentrum Umweltservice
Termin: 30.06.2005 /
05.07.2005
Ort: WIFI, Guntramsdorferstraße 101, 2340 Mödling / WIFI, Europaplatz 1, 9020 Klagenfurt
Weitere Informationen und Anmeldung: portal.wko.at / portal.wko.at

Ökologisch nachhaltiges Bauen im Krankenhaus
Seminar

Vorstellung der Studie "Krankenhaus der Zukunft"
. Anschließend diskutieren führende Vertreter österr. Krankenhausbetreiber, wohin der Weg des ökologischen Bauens im Gesundheitswesen führt.

Veranstalter: INGES
Termin: 30.06.2005
Ort: Sozialmedizinisches Zentrum Baumgartner Höhe, Otto Wagner Spital, 1140 Wien
Weitere Informationen und Anmeldung: www.nachhaltigwirtschaften.at

Wasser und Abwasser
Fachseminar

Bei diesem Seminar wird über die Wasserversorgung und die Abwasserentsorgung in Gemeinden, über den Schutz und die Qualität von Grund- und Oberflächenwasser, über den Umgang mit Regenwasser sowie über die gesetzlichen Grundlagen informiert. Die Besichtigung einer Kläranlage und einer Wasserversorgungsanlage runden das Programm ab und schaffen den Praxisbezug.

Veranstalter: Land Oberösterreich
Termin: 30.06.-01.07.2005
Ort: Hotel Zum Auerhahn, Stadtplatz 26, 4840 Vöcklabruck
Teilnahmegebühr: EUR 62
Weitere Informationen und Anmeldung:
www.land-oberoesterreich.gv.at

Austria Showcase "Umwelttechnik" in Bukarest
Fachseminar

Die Teilnahme an der Präsentation österreichischer Umwelttechnologien in Bukarest, Rumänien bietet Ihnen die Möglichkeit, die politische Situation und die Entscheidungsträger kennen zu lernen, sich über die Finanzierungsmöglichkeiten von öffentlicher und privater Seite zu informieren und Ihr Unternehmen zu präsentieren.
Anmeldeschluss für die Veranstaltung ist der 01.07.2005.

Veranstalter: Lebensministerium, WKO/AWO
Termin: 27.-28.10.2005
Ort: Bukarest, Rumänien
Weitere Informationen und Anmeldung: www.umwelttechnik.co.at

Aktuelle Rechtsinformation
Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter www.europa.eu.int/eur-lex abrufen.
Impressum

 

Herausgeber: Ökomanagement NÖ-Club
Im Auftrag des Bundesministeriums für Land-
und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Design: Fa. PROCONCEPT
Chefredaktion: Anna Podovalova
Geschäftsführer: Hans Günter Plescher MAS
Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien
Tel./Fax: 01 / 714 5690
club@oekomanagement.at
Fa. PROCONCEPT Unternehmensberatung
Polly & Partner
2721 Bad Fischau-Brunn
www.polly.at