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Editorial

Im April 2005 widmen wir uns einem 2005 aktuell gewordenen Thema - der lang geplanten, und seit 2005 in Kraft getretenen EU-Richtlinie zur Luftqualität, die in Österreich und anderen EU-Staaten zum "Feinstaub-Problem" geführt hat. Sie können in dieser Ausgabe nachlesen, welche Maßnahmen in Österreich geplant und umgesetzt, und welche noch notwendig sind, um die Feinstaubemissionen zu reduzieren.
Weiters informieren wir Sie über die letztendlich zustande gekommene Regelung auf EU-Ebene, was die Zukunft des Kyoto-Protokolls betrifft: Es wurden flexible Ziele bis 2020 beschlossen, die eine CO2-Reduktion von -15 bis -30% vorsehen - eine Regelung, die dank quantifizierten Reduktionsverpflichtungen um Einiges klarer und ambitionierter ausfällt als im Strategiepapier der EU vorgesehen. Dieses wollte künftige Verpflichtungen vollkommen von den Leistungen anderer Staaten abhängig machen.
Aus dem Bereich EMAS finden Sie in dieser Ausgabe Informationen zur neuen Offensive des Lebensministeriums in der KFZ-Branche, die mit Informationsveranstaltungen die Verbreitung des europäischen Umweltmanagementsystems in Werkstätten und im Autohandel fördern soll; sowie Informationen zu einem Handbuch, das praktische Anleitungen zur Zusammenfassung von Umwelt-, Qualitäts- und Sicherheitszielen in einem einzigen Unternehmenssystem enthält. EMAS im Tourismussektor schließlich widmet sich die aktuelle Ausgabe des EMAS-Newsletters der Europäischen Kommission.


Ihr Ökomanagement NÖ-Club

Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Feinstaub – Maßnahmen Österreichs gegen die Belastung

In letzter Zeit machen die Überschreitungen der Feinstaub-Imissionsgrenzen in mehreren europäischen Städten Schlagzeilen in Europa. So haben unter Anderem München, Düsseldorf, Berlin und Dortmund bereits jetzt die zusätzliche Anzahl von Überschreitungen für das gesamte Jahr 2005 erreicht; in Österreich wurden die Richtwerte in praktisch allen Ballungsräumen und Landeshauptstädten mehrfach und teilweise um ein Vielfaches überschritten. Obwohl erst drei Monate vergangen sind, wurde in einigen  Bundesländer der Jahresgrenzwert (35 Tage mit über 50μm/m3 Feinstaubemissionen) bereits überschritten bzw. wird bald überschritten werden.

Mit Feinstaub (PM10) werden Staubpartikel beschrieben, die durch ihre geringe Größe (unter 10 Mikrometer Durchmesser) tief in die Lunge gelangen können und daher eine besondere Gefahr für die Gesundheit darstellen.
Seit 1990 sind die österreichischen Feinstaub-Emissionen um 5 Prozentpunkte auf etwa  47.000 Tonnen angestiegen; verursacht vor allem durch den vermehrten Kauf von Diesel-PKWs. Besonders betroffen sind Orte in Tal- und Beckenlagen wie z.B. Graz, Klagenfurt und das Inntal. Auch in Wien und in niederösterreichischen Städten zeigt sich eine hohe Belastung. Mitverantwortlich dafür ist neben Emissionen in Österreich auch der Schadstofftransport aus den Nachbarländern.
Auf die Feinstaubbelastung werden in Österreich 2400 vorgezogene Todesfälle im Jahr, und ein Anstieg von Atemwegserkrankungen wie Asthma und Bronchitis zurückgeführt.

Um das Gesundheitsrisiko zu reduzieren, hat die Europäische Union bereits 1999 eine Richtlinie zur Luftqualität verabschiedet, die mit Anfang 2005 in Kraft getreten ist. Sie schreibt vor, dass der Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft ab 2005 an maximal 35 Tagen im Jahr überschritten werden darf.
In Österreich wurde die Richtlinie im Immissionsschutzgesetz umgesetzt, das Grenzwerte für eine Reihe von Luftschadstoffen (SO2, CO, NO2, PM10, Blei in PM10, Benzol) vorsieht. Die nationale Gesetzeslage hat die Feinstaubproblematik noch schärfer geregelt als von der EU vorgegeben: So waren in der Periode 2000-2004 höchstens 35 Überschreitungen pro Jahr erlaubt, ab 2005 sind es nur mehr 30 Überschreitungen, 2010 wird der Grenzwert auf 25 Tage abgesenkt. Zudem sind Grenzen für den Jahresmittelwert (40 µ/m³) Tagesmittelwert (50 µ/m³) festgeschrieben.
In der EU werden aktuell ebenfalls weitere Verschärfungen der Emissionsgrenzwerte für Fahrzeuge debattiert, nach denen z.B. Dieselautos ohne Partikelfilter nicht mehr zulässig wären.

Vom Lebensministerium wurden bereits eine Reihe von Maßnahmen gesetzt, um die Partikelemissionen aus dem Verkehr zu senken, beispielsweise die Einführung von schwefelfreiem Kraftstoff und ein Bonus-Malus System für Diesel-PKWs, das den Ankauf von Fahrzeugen mit Partikelfiltern mit 300 Euro steuerlich begünstigt, und solche ohne mit einer Steueranhebung sanktioniert. Die hauptsächlich im Bereich Verkehr getroffenen Maßnahmen reichen jedoch nicht aus, da die Feinstaubbelastung nur zu etwa 20% aus dem Verkehr resultiert (jedoch sind besonders Ballungsräume von Emissionen aus dem Verkehr betroffen, zudem verzeichnet dieser Sektor die mit Abstand größten Wachstumsraten). Weitere Hauptquellen sind Industrie (40%), Hausbrand und Landwirtschaft. In allen Sektoren wären weitere Maßnahmen erforderlich. Vom Umweltbundesamt wird derzeit eine Studie zur Verringerung der Staubbelastung in Österreich erstellt.

Die bereits genannten Maßnahmen können dabei umfassen:

  • Verkehr: Verkehrs- und Geschwindigkeitsbeschränkungen und Verminderung des Pkw-Verkehrs durch raumplanerische Maßnahmen; Verlagerung des Straßenverkehrs auf die Schiene; Förderung des öffentlichen Verkehrs.

  • Industrie: Verwendung von Dieselpartikelfiltern in der Bauwirtschaft; Einbau von Filtern und Rauchgasreinigungsanlagen in Kraftwerken und Industrieanlagen; Umstieg auf andere Brennstoffe (z.B. von Kohle auf Gas).

  • Hausbrand: Festlegung von Emissionsgrenzwerten für Festbrennstoffheizungen und stärkere Kontrolle der Einhaltung; Verminderung des Anteils von Einzelöfen, die mit Festbrennstoffen betrieben werden; Verbesserung der spezifischen Emissionen von Biomasseheizungen, u. a. durch forcierte Anlagenerneuerung und Vorschreibung von Emissionsgrenzwerten nach dem Stand der Technik; Wärmedämmung; Förderung von Fernwärme.

Eine rasche Reaktion ist vor allem auf lokaler und regionaler Ebene gefragt. Die Gesetzeslage sieht vor, dass im Fall von Grenzwertüberschreitungen innerhalb von 15 Monaten ein Maßnahmenkatalog vom Landeshauptmann zu erlassen ist; wenn die genannten Aktionen nicht zielführend sind, kann ein Vertragsverletzungsverfahren der EU gegen die einzelnen Mitgliedstaaten die Folge sein. Die EU könnte bereits jetzt mit einem Verfahren gegen die "Feinstaub-Sünder" reagieren - jedoch hat Umweltkommissar Stavros Dimas angekündigt, den betroffenen Regionen noch Zeit zur Umsetzung von Aktionsplänen zu geben.
Wien hat die Erarbeitung eines Maßnahmenkatalogs bis Ende September angekündigt. Zu den dort lokal bereits getroffenen Maßnahmen zählen z.B. der Einsatz von Feuchtsalz statt Streusplitt im Winterdienst, der Ausbau leitungsgebundener Energieträger wie Erdgas und Fernwärme, und der Betrieb der gesamten Fahrzeugflotte der Wiener Linien mit schadstoffärmeren Flüssiggas. In Graz wird im Rahmen des zu erstellenden Aktionsplans derzeit die Einführung einer City-Maut nach Londonder Vorbild geprüft.

Informationen zu Feinstaub finden Sie auf der Homepage des Lebensministeriums.
Aktuelle Darstellungen der Feinstaubbelastung findet sich im täglichen Luftgütebericht für Österreich

Flexible Kyoto-Ziele am Frühjahrsgipfel 2005 beschlossen

Im März 2005 einigten sich die EU-Umweltminister auf neue Reduktionsziele für den Ausstoß von CO2 für die Zeit nach der ersten Verpflichtungsphase des Kyotoprotokolls, die 2012 ausläuft: Als Ziel wurden CO2-Einsparungen im Rahmen von 15-30% bis 2020 im Vergleich zu 1990 festgesetzt.

Bei einem ersten Treffen der Minister am 10. März einigten sich die EU-Minster auf flexible Vorgaben nicht nur für die Periode bis 2020, sondern auch bis 2050 – diese sollte Einsparungen von 60-80% bringen. Die Umweltminister sind mit diesen ehrgeizigen Vorgaben einen großen Schritt weiter gegangen als zuvor noch die Kommission, die in ihrem im Februar veröffentlichten Strategiepapier zu Europas Klimapolitik keine Zahlen für Reduktionsverpflichtungen nennt.
Beim Frühlingsgipfel Ende März 2005, einem Treffen von Europas Staats- und Regierungschefs,  wurden die weitergehenden Ziele für die Periode 2020-2050 jedoch wieder gekippt. Ausschlaggebend dafür war ein Veto von Österreich und Deutschland. Außerdem sollte laut Meinungen der Regierungschefs auch der 15-30%-Zielbereich im Hinblick auf seine Kosten und untersucht werden.
Der spekulierte Grund für die plötzliche Meinungsumkehr Österreichs und Deutschlands, die bisher immer die Vorreiterrolle beim europäischen Umweltschutz innehatten ist, dass Teile der besonders CO2-intensiven Wirtschaft – wie der Kohleindustrie – der beiden Staaten sich zunehmend gegen neue Umweltschutzbestimmungen auflehnen.

Das neue, ambitionierte Ziel wurde von den meisten  Beobachtern wie WWF und Greenpeace positiv aufgenommen und als wichtiger Meilenstein im Kampf gegen den Klimawandel angesehen. Einige Umweltschutzorganisationen äußerten auch Kritik: Eine Zielspanne wie die, auf die sich die EU geeinigt habe, gebe keine konkreten Vorgaben für Wirtschaft und Politik – vorteilhafter wäre ein eindeutiges Ziel von minus 30% bis 2020, mit Zwischenzielen, die jährlich überprüft werden sollten.
Die Vertretung der europäischen Arbeitgeber UNICE äußerte sich aus einem anderen Grund enttäuscht zum Reduktionsziel bis 2020: Sie meinte, es wäre verfrüht, im Alleingang langfristige Ziele für die EU festzusetzen; diese würden nur die weiteren Verhandlungen mit anderen wichtigen CO2-Emittenten (wie den USA, China und Indien) verkomplizieren.

Österreichs Kyoto-Fortschrittsbericht veröffentlicht

Vor einigen Tagen wurde der jährliche Kyoto-Fortschrittsbericht Österreichs veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass der CO2-Ausstoß im Jahr 2003 auf über 76 Millionen Tonnen anstieg – das entspricht einem Anstieg von 7,4% gegenüber dem Vorjahr. Die CO2-Emissionen liegen damit 24,4% über dem Basiswert von 1990.

Verantwortlich für die schlechten Zahlen ist der Energiesektor (und hier hauptsächlich die Bereiche Verkehr und Energieerzeugung) dessen Emissionen sich zwar zwischen 1996 und 2000 stabilisiert hatten, aber in den letzten drei Jahren wieder – um insgesamt 26% – anstiegen: So verzeichneten die durch Verkehr verursachten Emissionen aufgrund eines höheren Verkehrsaufkommen in Österreich als auch durch Tanktourismus, seit 1990 einen Anstieg von 82%. Sowohl die Anzahl an LKWs und PKWs, als auch die pro Fahrzeug jährlich zurückgelegten Kilometer, seien gewachsen.
Die Entwicklung im Sektor Energieversorgung (plus 30% CO2-Emissionen) ist gekoppelt mit einem Anstieg beim Stromverbrauch und einer Verschiebung der Stromerzeugung im Jahr 2003 von Wasserkraft zu den kalorischen Kraftwerken. 

Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 kritisiert, dass die bisherigen Maßnahmen Österreichs zum Klimaschutz nicht gegriffen hätten – im Rahmen des Emissionshandels seien der Großindustrie übermäßig viele CO2-Zertifikate ausgestellt worden, was prompt zu dem Anstieg der Emissionen aus dem Energiesektor geführt habe.
Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) forderte angesichts der schlechten Zahlen im Bereich Verkehr einen Ausbau des öffentlichen Verkehrs und eine höhere Besteuerung von Benzin und Diesel. 

Den Kyoto-Fortschrittsbericht können Sie hier downloaden.

Begutachtung der EU-Umweltpolitik am Frühlingsgipfel

Auf dem Frühjahrsgipfel der EU Staats- und Regierungschefs am 22. und 23. März 2005 wurde der Lissabon-Prozess nach der Hälfte seiner Laufzeit begutachtet. Der Prozess soll damit wieder angekurbelt und gestärkt werden, und neben der Wirtschaft auch die Umwelt stärker berücksichtigen.  
Ziel der Lissabonner Agenda ist, eine nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft, Umwelt und Sozialem zu fördern, um die EU bis 2010 zur wettbewerbsstärksten und sozial verträglichen wissensbasierten Wirtschaftsregion zu machen.

Die Basis für für eine Revision des Umweltaspekt der Strategie bildete dabei der jährliche Umweltbericht der EU, der erfolgte Maßnahmen und Ziele für das nächste Jahr in den drei Schwerpunkten der EU-Umweltpolitik darstellt:

  • Klimaänderung: In diesem Punkt stellt der Bericht fest, dass die CO2-Emissionen zwar gesunken sind, jedoch nicht ausreichend für die Erreichung der Kyoto-Ziele – 12 der 25 Staaten liegen über ihren Vorgaben. Schuld daran sind vor allem steigende Emissionen aus dem Verkehr. Schwerpunkte für künftige Maßnahmen sind die weitere Umsetzung des Emissionshandels, eine Erarbeitung einer Strategie für die Zeit nach 2012, sowie Anpassungsmaßnahmen gegen den Klimawandel.

  • Biologische Vielfalt: Wichtige Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität wurden 2004 bereits gesetzt (Aufbau des Schutzgebietsnetzes Natura 2000, Konsens über Maßnahmen zum Artenschutz, Mechanismen zur Einhaltung der Bestimmungen für gentechnisch veränderte Organismen). Dennoch besteht weiter Handlungsbedarf, um die biologische Vielfalt in der EU zu erhalten – geplant sind daher die Ausweitung der Naturschutzgebiete auf neue Mitgliedsstaaten und die Bereitstellung finanzieller Unterstützung dafür, und die Umsetzung des Aktionsplans zur ökologischen Landwirtschaft.

  • Gesundheit und Umwelt: Mit dem Verbot persistenter organischer Schadstoffe, der Einführung des öffentlich zugänglichen Schadstoffregisters EPER, und des Vorschlags zu einer neuen Chemikaliengesetzgebung REACH wurden auch in diesem Bereich Verbesserungen erzielt. 2005 soll REACH im Parlament beschlossen werden, und die Forschung zu den Wechselwirkungen zwischen Umwelt und menschlicher Gesundheit intensiviert werden.

Neben den thematischen Schwerpunkten wurde im diesjährigen Bericht in Anbetracht der Bedeutung der Umweltberichte für den Lissabon-Prozess und der anstehenden Halbzeitbilanz dieses Prozesses besonderes Gewicht auf die Wechselbeziehung zwischen Umwelt und Wirtschaft gelegt. Dabei wird von den EU-Leadern betont, dass der Wettbewerbsvorsprung der EU nur gehalten werden kann, wenn die nachhaltige Entwicklung, und hier insbesondere Öko-Innovationen und Umwelttechnologien, gestärkt werden.
Der Bericht stützt sich in diesem Punkt auf neue Studien, die besagen, dass die Nettoauswirkungen von Umweltpolitik auf die Beschäftigung neutral oder sogar leicht positiv sind, und Öko-Industrien sich besser als der Rest der Wirtschaft entwickeln. Gute Umweltleistungen können die Effizienz von Unternehmen steigern und neue Marktchancen eröffnen: So wird das rasante Wirtschaftswachstum von Schwellenländern wie China sehr bald dazu führen, dass der Umgang mit natürlichen Ressourcen sparsamer gestaltet werden muss – hier kann die EU als Lieferant von Umwelttechnologien punkten.
Im Jahr 2005 liegen die Schwerpunkte der geplanten Maßnahmen bei der weiteren Umsetzung des Aktionsplans zur Förderung von Umwelttechnologien, und der besseren Integration von gesellschaftlichen Kosten in die Preise von Produkten und Dienstleistungen. Weiters stehen thematische Strategien für eine nachhaltige Nutzung von natürlichen Ressourcen sowie für Abfallvermeidung und –recycling auf dem Programm.

Die Revision der Umweltpolitik hebt außerdem die Umsetzung durch die Mitgliedstaaten hervor, die teilweise noch mangelhaft ist. Hier sollen die gesetzlichen Vorgaben noch weiter vereinfacht werden und kostengünstige Wege zur Umsetzung bevorzugt werden. Die Hauptproblembereiche (Abfall, Wasser, Naturschutz und Umweltverträglichkeitsprüfung) wurden analysiert und Aktionspläne zur Verbesserung des Standes der Umsetzung werden erarbeitet. Auch eine Bewertung des EMAS und Ökolabel-Programms wurde eingeleitet.

Im Juni 2005 wird der Europäische Rat eine Erklärung abgeben, die als Grundlage für eine Neubelebung und einen Ausbau der Umweltstrategie der EU dienen soll: Die neue vollständigere und anspruchsvollere Strategie mit Zielvorgaben, Indikatoren und einem wirksamen  Beobachtungsverfahren sollte auf einer langfristigen positiven Vision beruhen und die interne wie die externe Dimension in vollem Umfang einbeziehen.

Eine Kurzfassung des Umweltberichts 2004 der europäischen Union finden Sie hier. Die Schlussfolgerungen des Europäischen Rates zum Frühlingsgipfel können Sie hier downloaden.

Einigung über EU-Wegekostenrichtlinie

Am 21. April einigten sich die EU-Verkehrsminister über die Inhalte einer neuen Wegekostenrichtlinie, die im EU-Raum einheitliche Regelungen zur Mautberechnung für schwere Nutzfahrzeuge schafft. Nun wird die Richtlinie vom EU-Parlament geprüft - große Änderungen am vorliegenden Entwurf sind jedoch nicht wahrscheinlich. 

Der Entwurf zur Richtlinie sieht eine von Errichtungs- und Instandhaltungskosten der Autobahnen abhängige Basismaut vor, zu der 15% in Bergregionen generell, und 25% am Brenner zugeschlagen werden. Rabatte für Vielfahrer von bis zu 13%, sowie eine Erhöhung der Maut für veraltete LKWs und zu Hauptverkehrszeiten sind möglich.

Kaum Eingang in die Richtlinie gefunden haben externe Kosten z.B. im Umweltbereich, die durch Autoverkehr verursacht werden. So kritisiert die Internationale Alpenschutzkommission, dass zwar Kosten für Infrastrukturmaßnahmen zur Verringerung der Lärmbelästigungen sowie die unmittelbaren und mittelbaren Unfallkosten zur Basis für die Maut zählen, „objektive umweltbezogene Aspekte, wie zum Beispiel die Bodenverseuchung“ jedoch nur eingerechnet werden dürfen, wenn tatsächliche Zahlungen des Infrastrukturverwalters nachgewiesen werden. Gesundheitskosten, Schäden durch die Verminderung der Biodiversität und Umweltschäden durch Luftschadstoffe bleiben im Entwurf weiter unberücksichtigt. Die neue Richtlinie würde damit das in der EU angestrebten Verursacherprinzip, welches anstrebt, dass die Verursacher von gesellschaftlichen Kosten diese selbst tragen sollten, nur ungenügend widerspiegeln.
Zudem wird ein weiterer Anstieg des Verkehrs über den Brenner durch den niedrigeren Zuschlag zur Maut befürchtet, was die Umweltsituation der umliegenden Regionen verschärfen würde.
Die Verkehrsminister verweisen im Gegenzug auf einige umweltbezogene Aspekte der Wegekostenrichtlinie: So kann die Umweltfreundlichkeit von LKWs doppelt so stark berücksichtigt werden wie bisher (durch einen Zuschlag von bis zu 100% statt bisher 50%). Außerdem soll nicht die Gesamtheit der Einnahmen aus der Maut für Infrastrukturmaßnahmen verwendet werden; Mittel für die Behebung von Umweltschäden oder zur Finanzierung alternativer Verkehrsmittel würden somit frei.

Mehr zur Wegekostenrichtlinie können Sie hier nachlesen.

Neues Lärmschutzgesetz vorgelegt

Anfang des Monats wurde ein Gesetzesentwurf zum Bundesumgebungslärmschutzgesetz von Umweltminister Pröll vorgelegt. Mit dem Entwurf wird die EU-Umgebungslärmrichtlinie in nationales Recht umgesetzt.

Mit dem Gesetz werden erstmals alle bedeutenden Lärmquellen in Österreich erfasst: Die Lärmbelastung aus Straßen- und Schienenverkehr, Flugverkehr und von bestimmten (größeren) Industrie- und Gewerbeanlagen (IPPC-Anlagen) in Ballungsräumen soll flächendeckend erhoben und die schwer belasteten Gebiete klar identifiziert werden. Die Ergebnisse werden in Lärmkarten, die im Internet öffentlich zugänglich gemacht werden sollen, bildlich dargestellt.
Auf dieser Grundlage werden Aktionspläne mit Maßnahmen zur Lärmminderung von Lebensministerium (Abfallrechtliche Anlagen) Verkehrsministerium (Strassen, Schiene und Fluglärm) und Wirtschaftsministerium (Industrie- und Gewerbeanlagen) erarbeitet und im jeweiligen Zuständigkeitsbereich umgesetzt.

Der Zeitplan für die Umsetzung sieht eine Darstellung der örtlichen Lärmsituation im Ballungsraum Wien, in der Umgebung des Großflughafens Wien-Schwechat, entlang von Autobahnen und Schnellstraßen mit mehr als sechs Millionen Kfz pro Jahr sowie Haupteisenbahnstrecken mit mehr als 60.000 Zügen pro Jahr bis spätestens 31.5.2007 vor. Bis Ende Mai 2008 sollen Aktionspläne für die großen Ballungsräume, Großflughäfen und Hauptverkehrsrouten feststehen. Bis 31.05.2012 werden auch für die übrigen österreichischen Flughäfen mit internationalem Luftverkehr und die Ballungsräume Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck, sowie die restlichen Autobahnen und Schnellstraßen sowie alle Haupteisenbahnstrecken mit mehr als 30.000 Zügen pro Jahr Lärmkarten erstellt.

Die EU-Richtlinie hat zum Ziel, effektive Schutzmechanismen gegen die Lärmbelastung der europäischen Bevölkerung zu erarbeiten. Diese stellt inzwischen ein ernstzunehmendes Problem dar: Permanente Lärmbelastung kann zu Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaf- bzw. Konzentrationsstörungen führen und das soziale Verhalten der betroffenen Personen negativ beeinflussen. In Österreich leiden fast ein Drittel der Einwohner unmittelbar unter den Folgen von Lärm; rund 73 Prozent der Befragten sehen den Verkehr als Hauptlärmquelle an.

Weitere Informationen zum österreichischen Gesetzesentwurf und der europäischen Richtlinie finden Sie unter umwelt.lebensministerium.at.

Start der EMAS-Offensive in der KFZ-Branche

Die EMAS-Offensive des Lebensministeriums für die KFZ-Branche wurde im März 2005 mit einer Workshopreihe zum Thema EMAS mit einzelnen Händlern und Werkstätten gestartet.

Die Notwendigkeit, den wachsenden Anforderungen wirtschaftlicher und legistischer Natur im Zusammenhang mit dem Umweltschutz aktiv zu begegnen, wurde bereits von einigen Unternehmen erkannt. Das freiwillige Umweltmanagementsystem EMAS bietet für Werkstätten und Handel das geeignete Instrumentarium, sich diesen Herausforderungen zu stellen: Ressourceneinsparung, Ablaufoptimierung und verbesserte Rechtssicherheit sind einige der Erfolge, die mit EMAS erreicht werden können.
Einige Automarken und deren Repräsentanzen in Österreich unterstützen das Projekt und haben eine eindeutige Empfehlung gegenüber ihren Händlern und Werkstätten ausgesprochen, z.B. die Fiat Automobil GmbH, die Ford Motor Company und die Mazda Austria GmbH.

Die kürzlich angelaufene Workshopreihe bringt Unternehmen die folgenden Themen näher: 

  • Erfahrungsaustausch mit erfolgreichen EMAS-Betrieben; die Wolfgang Denzel AG und die Autohaus Robert Stipschitz GmbH präsentierten ihre Erfahrungen mit EMAS

  • Beantwortung von Umweltrechtsfragen

  • Vergleich von Benchmarks aus der KFZ-Branche

  • Einstiegsmöglichkeit in das Umweltmanagementsystem EMAS

Die Veranstaltungsreihe soll mit regionalen Schwerpunkten in Süd- und Westösterreich fortgesetzt werden, ein Einstieg in die laufenden Workshops ist derzeit noch möglich.
Die zweite Veranstaltung wird voraussichtlich am 27.4.2005 wiederum in Wr. Neustadt stattfinden.

Nähere Informationen dazu gibt es im Lebensministerium bei Hrn. Mag. Armin Pecher, (01  51522-1646, armin.pecher@lebensministerium.at), und bei der Kutter & Schmid OEG, Josef Deyl-Gasse 9, 2380 Perchtoldsdorf (0699 10411744, schmid-renate@nextra.at).

Handbuch Integriertes Management

Das Handbuch „Integriertes Management – Kosten-/Nutzencheck“ ist seit kurzem auf der www.emas.gv.at zum Download verfügbar.

Mit der in diesem Handbuch dargestellten Methodik können mit geringem Aufwand die Bereiche Sicherheit/Gesundheit, Umwelt und Qualität zu einem Integrierten Management zusammengeführt, und die in den Bereichen anfallenden Kosten und Nutzen ermittelt werden. Gleichzeitig wird offen gelegt, wo Synergien und Verbesserungspotenziale vorhanden sind.

In mehreren Pilotprojekten wurde die Methodik bereits umgesetzt. Dabei wurde festgestellt, dass die Zusammenfassung der relevanten Bereiche zu einem Managementsystem zu höherer Effizienz, Flexibilität und Transparenz in den Unternehmen führte, und zu einem großen Teil erhebliche Einsparungspotentiale genutzt werden konnten. In den Projekten hat sich auch gezeigt, dass die Methodik „Integriertes Management – Kosten-/Nutzencheck“ sich in der praktischen Anwendung bewährt hat. Die praktischen Erfahrungen der Projektteilnehmer werden ebenso im Handbuch präsentiert.
Das Handbuch bietet damit ein effizientes und einfaches Instrument, um Integriertes Management umzusetzen und eignet sich auch für die Einsetzung in Klein- und Mittelbetrieben.

Hier finden Sie die Downloads zur Methodik: Handbuch sowie Arbeitsblätter zur praktischen Umsetzung.

EMAS-Newsletter der Europäischen Kommission

Die  EMAS-Newsletter-Ausgabe März berichtet  über EMAS im Tourismussektor. Neben den EMAS-Registrierungen eines Hotels in Portugal und des bekannten Theaters "The Gran Teatre del Liceu" in Barcelona werden auch die Aktivitäten eines erstregistrierten EMAS-Reisebüros vorgestellt.

Hier können Sie auf den aktuellen Newsletter zugreifen.

Vier neue kima-aktiv-Programme

Anlässlich der Eröffnung der Welser Messe wurden gleich vier neue Programme durch BM Pröll offiziell gestartet: wohnmodern, biogas, energieholz und qmheizwerke (Qualitätsmanagement Heizwerke.)  

wohnmodern unterstützt Wohnbauträger und Genossenschaften bei der Sanierung und Modernisierung großer Wohngebäude. Davon profitieren die MieterInnen langfristig durch niedrigere Energiekosten und gesteigerten Wohnkomfort. Die Forcierung der Biomasse steht in drei Bereichen im Zentrum: energieholz hilft die noch ungenutzten Holzressourcen unserer Wälder besser zu erschließen, qmheizwerke soll Biomasseheizwerke noch effizienter machen und der Schwerpunkt biogas soll die Erzeugung von Strom, Wärme und Treibstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen weiter ausbauen.

 Mehr Informationen zu den klima:aktiv-Programmen im Internet unter www.programm.klimaaktiv.at.

Ausschreibungen Nachhaltiges Wirtschaften

Im Rahmen des „Impulsprogramms Nachhaltig Wirtschaften“ wurden kürzlich wieder drei neue Ausschreibungen gestartet.
Das Forschungs- und Technologieprogramm des BMVIT, das richtungsweisende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten und die Umsetzung modellhafter Pilotprojekte für eine nachhaltige Wirtschaft initiiert und unterstützt, ist in die drei Programmlinien „Haus der Zukunft“, „Fabrik der Zukunft“ und „Energiesysteme der Zukunft“ gegliedert. Seit 2003 wurden im Rahmen der ersten acht Ausschreibungen in den Programmlinien von „Nachhaltig Wirtschaften“ mehr als 250 Projekte gestartet.

  • Die Programmlinie „Fabrik der Zukunft“ möchte innerhalb der nächsten fünf Jahre richtungsweisende Pilotprojekte im Bereich nachhaltiger Technologieentwicklung erreichen.
    Im Rahmen der neuen Ausschreibung werden die Schwerpunkte Technologien und Innovationen bei Produktionsprozessen und Nutzung nachwachsender Rohstoffe weitergeführt. Ein weiterer Fokus der Ausschreibung liegt auf der Gestaltung und Umsetzung von Produkten und Produktdienstleistungs-Systemen und der Produktentwicklung unter Integration von Nachhaltigkeitsaspekten.

  • Die Programmlinie "Haus der Zukunft" baut auf wichtigen Entwicklungen im Bereich des solaren und energieeffizienten Bauens auf.
    Projekte im Rahmen der Ausschreibung des Programms "Haus der Zukunft" werden in den Bereichen Technologie- und Komponentenentwicklung, Demonstrationsprojekte und Begleitmaßnahmen bei Althaussanierung und Neubau unterstützt.

  • Die Programmlinie "Energiesysteme der Zukunft" möchte durch zielgerichtete Forschung und technologische Entwicklung zu nachhaltigen Energiesystemen beitragen und deren Umsetzbarkeit durch vorbildliche, systemfähige Modellprojekte unter Beweis stellen. Themenbereiche der neuen Ausschreibung sind Konzepte zur Vorbereitung und Initiierung von Modellsystemen, Netzintegration und -management in Zusammenhang mit dezentraler Erzeugung und Einspeisung von erneuerbaren Energieträgern, Innovative Produktions- und Dienstleistungssysteme sowie spezifischer Technologieentwicklungsbedarf und strategische Begleitprojekte.

Im Rahmen der Ausschreibungen werden geplante und in Ausführung befindliche Projekte, die zur Forschung und Entwicklung in Österreich beitragen und mit den Schwerpunkten einer der Programmlinien vereinbar sind, finanziell gefördert. Die Resultate der Projekte werden auf der Homepage von Nachhaltig Wirtschaften veröffentlicht.
Die Ausschreibungen richten sich insbesondere an Forscher und wissenschaftliche Institutionen, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Standort oder Forschungsstätte in Österreich, sowie Beratungs- und Dienstleistungsfirmen.

Mehr Informationen über die Projekte und die Ausschreibungsmodalitäten erfahren Sie unter www.nachhaltigwirtschaften.at. Eine Bilanz über die Resultate bisheriger Ausschreibungen finden Sie hier

Ausschreibung Österreichischer Solarpreis
Der Österreichische und Europäische Solarpreis wird von EUROSOLAR an Gemeinden, kommunale Unternehmen, Privatpersonen, Ingenieure, Architekten, Eigentümer von Anlagen sowie an Organisationen und Journalisten vergeben, die sich um die Nutzung der Sonnenenergie verdient gemacht und damit neue Anstöße zur Breiteneinführung gegeben haben.

Es werden besonders innovative Projekte und Initiativen für die Anwendung aller Arten von erneuerbaren Energien (Solarthermie, Photovoltaik, Wind, Biomasse ... ) in verschiedenen Preiskategorien ausgezeichnet.

Hier finden Sie das Anmeldeformular für die Ausschreibung: www.waltner.co.at/pdf/anmeldung-2005.pdf.

Neues aus Niederösterreich

Hier finden Sie den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.

Neues aus Oberösterreich
Hier erfahren Sie Neues von der ÖkoBeratung.
Neues aus Salzburg

Hier finden Sie weitere News des Umwelt.Service.Salzburg.

Neues aus der Steiermark

Neue Broschüre: Unternehmen und ihre gesellschaftliche Verantwortung

Gesellschaftlich verantwortliches Handeln, also langfristiges Wirtschaften, Risikominimierung, Transparenz und Glaubwürdigkeit, wird von Unternehmen immer mehr als Wettbewerbsvorteil gesehen. Im Rahmen dieser Broschüre werden steirische Unternehmen, die sich dieser Verantwortung stellen, vor den Vorhang geholt. Die Broschüre kann unter www.oeko.at (weiter zu Service - Publikationen) kostenlos angefordert werden.

Elektronische Abfall- und Recyclingbörse

Die Bundesabfall- und Recyclingbörse ist eine Vermittlungsstelle für Unternehmungen zur Verwertung von bei der Produktion zwangsläufig anfallenden Produktionsrückständen bzw. von Reststoffen, wie Verpackungsmaterialien, für die im eigenen Betrieb keine weitere Verwertungsmöglichkeit gegeben ist. Die "Elektronische Abfallbörse" steht ab sofort als Internetapplikation zur Verfügung und wurde in Kooperation mit der WKO und Wirtschaftsinitiative NACHHALTIGKEIT umgesetzt.

Nähere Informationen unter www.oeko.at (Interaktive Dienste).

Neues aus Wien
Neues vom ÖkoBusinessPlan Wien lesen Sie hier.
Veranstaltungen

Betriebliche Energieeffizienz und solare Prozesswärme
Tagung

Die Tagung zeigt auf, wie mit einem Energiekonzept Energiekosten in produzierenden Betrieben (durch die Kombination der Maßnahmen verbesserte Energieeffizienz - beispielsweise durch Wärmerückgewinnung - einerseits,  und dem Einsatz von thermischen Solaranlagen) eingespart werden können.  

Veranstalter: AEE INTEC, Joanneum Research ForschungsgesmbH - JOINTS und Technische Universität Graz - RNS
Termin: 04.05.2005
Ort:
Technische Universität Graz, Inffeldgasse 21a, 8010 Graz
Teilnahmegebühr: EUR 70 (EUR 50 für Mitglieder der AEE Intec)
Weitere Informationen und Anmeldung: www.grazer-ea.at

Gewinn mit Klimaschutz
Seminar

Ziel des Seminars ist es aufzuzeigen, dass Klimaschutzmaßnahmen auch wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen können. Es werden unter Anderem die Themen "Wirtschaftliche und soziale Folgen des Klimawandels und die Unwirksamkeit von Gegenmaßnahmen", "Energie- und klimaschutzrelevante rechtliche Bestimmungen und finanzielle Anreize" und "Gewinn mit Klimaschutz: Fallbeispiele für betriebliche Lösungen" besprochen.
Am zweiten Tag finden Workshops zu Klimaschutz in den Bereichen Anlagentechnik und Gebäudetechnik statt.

Veranstalter: Umwelt Management Austria
Termin: 10.-11.05.2005
Ort: Seminarhotel Springer Schlössl, Tivoligasse 73, 1120 Wien  
Teinahmegebühr: EUR 380 (kostenlos für Ökomanagement NÖ-Club Mitglieder) 
Einladung

Ökoeffizienz-Erfahrungsaustausch für EMAS-Organisationen/Betriebe
Workshopreihe

Der Ökoeffizienz-Erfahrungsaustausch soll Vertretern vom EMAS-Organisationen die Möglichkeit bieten, fachliches Wissen auszutauschen. Darüber hinaus sollen die Beziehungen zwischen Organisationen sowie der Verwaltung gestärkt werden. Im Rahmen der Workshopreihe werden eintägige Workshops zum Thema "Neuerungen im Umweltrecht" und "EMAS/ISO 14001 (Kosten-/Nutzenbetrachtung)" angeboten. Die Teilnahme ist an einem oder beiden Workshops möglich.

Veranstalter: Lebensministerium
Termin: 12.05.2005, 14.06.2005,  22.06.2005 (Workshop 1); 06.10.2005, 13.10.2005, 20.10.2005 (Workshop 2)
Ort:
Innsbruck - Graz - Linz
Teilnahmegebühr: kostenlos
Einladung 

Umsetzung der neuen EG-Umwelthaftungs-Richtlinie
Tagung

Die am 30. April 2004 in Kraft getretene neue EG-Umwelthaftungsrichtlinie ist von den Mitgliedsstaaten und damit auch von Österreich bis zum 30. April 2007 umzusetzen. Bestimmte Umweltschäden (bezüglich Biodiversität, Wasser und Böden) sind danach zu vermeiden und im Schadenfall vom Verursacher zu sanieren.
Bei der Tagung stehen diesbezüglich folgende Fragen im Vordergrund: Welche Umweltschäden sind konkret erfasst? Welche Tätigkeiten unterliegen der verschuldens- unabhängigen Haftung? Wie groß ist der Gestaltungsspielraum der Mitgliedsstaaten? Wie kann ein sinnvolles Deckungsvorsorgesystem aufgebaut werden (Frage der Versicherbarkeit)? Wie ist das Verhältnis zwischen öffentlich-rechtlicher und zivilrechtlicher Haftung?

Veranstalter: Land Oberösterreich, Institut für Umweltrecht, Johannes Kepler Universität Linz
Termin: 24.05.2005
Ort:
Redoutensäle, Promenade 39, 4020 Linz
Teilnahmegebühr: EUR 75
Weitere Informationen und Anmeldung: www.land-oberoesterreich.gv.at

EMAS-Konferenz
Konferenz

Die Konferenz befasst sich unter Anderem mit den Themen "Zukunft des Umweltmanagementsystems EMAS", "konsolidierter Genehmigungsbescheid" sowie "Umweltpakt - Modell für Österreich?". Es werden ebenfalls die EMAS-Preise 2005 verliehen; auch eine Betriebsbesichtigung von Infineon Technologies Austria steht auf dem Programm. 

Veranstalter: Lebensministerium, Amt der Kärntner Landesregierung
Termin: 01.-02.06.2005
Ort:
Congress-Center Villach, Europaplatz 1, 9500 Villach
Teilnahmegebühr: kostenlos
Einladung

Verwertungs- und Entsorgungstag 2005 
Informationsveranstaltung

An diesem Tag werden die wesentlichen Gesetzesänderungen, die jedes Unternehmen betreffen, erläutert und Auswirkungen auf die Unternehmenspraxis dargestellt. Die Themen umfassen die ElektroaltgeräteVO, die AWG-Novelle, die AbfallverzeichnisVO und EDM (elektronisches Datenmanagement). Für alle Teilnehmer kostenlos ist der Gutwin-Rechtsänderungsdienst "Abfall" 1.Halbjahr 2005.

Veranstalter: Gutwinski Management
Termin: 02.06.2005
Ort: ACV - Austria Center Vienna, 1220 Wien
Teilnahmegebühr:
EUR 250  exkl. USt
Weitere Informationen und Anmeldung
: www.gutwinski.at

Serbien-Montenegro: Umwelt, Energie, Wasserwirtschaft
Marktinformationsveranstaltung

Im Zuge der Internationalisierungsoffensive findet ein Branchenseminar zum Thema "Umwelttechnik in Serbien - Montenegro" statt. Das Ziel der Veranstaltung ist es, österreichischen Unternehmen umfassende Informationen über diesen Wachstumsmarkt zu vermitteln und die konkreten Marktchancen in den Bereichen Umwelt, Energie und Wasserwirtschaft aufzuzeigen.

Veranstalter: AWO-IO
Termin: 07.06.2005 / 08.06.2005
Ort: Wirtschaftskammer Steiermark, Körblergasse 111-113 / Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung:
www.go-international.at, portal.wko.at

Anleitung die Betriebsanlagenprüfung selbst durchzuführen
Seminar

Mit 1.1.2004 haben Gewerbebetriebe wiederum eine § 82b Überprüfung durchzuführen. Die Erfahrung zeigt, dass es für das Unternehmen zweckmäßiger ist, wenn die § 82b GewO Überprüfung vom Unternehmen selbst durchgeführt wird. Die Veranstaltung gibt Anleitungen, wie der Aufwand hierfür minimiert und Nutzen aus der Überprüfung gezogen werden kann.

Veranstalter: Gutwinski Management
Termin: 09.06.2005
Ort: Hotel Böck, Wiener Straße 196, 2345 Brunn am Gebirge
Teilnahmegebühr: EUR 395 exkl. USt
Weitere Informationen und Anmeldung:
www.gutwinski.at 

Aktuelle Rechtsinformation
Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter www.europa.eu.int/eur-lex abrufen.
Impressum

 

Herausgeber: Ökomanagement NÖ-Club
Im Auftrag des Bundesministeriums für Land-
und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Design: Fa. PROCONCEPT
Chefredaktion: Anna Podovalova
Geschäftsführer: Hans Günter Plescher MAS
Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien
Tel./Fax: 01 / 714 5690
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2721 Bad Fischau-Brunn
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