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Editorial

Der aktuelle Ökonetzwerk-Newsletter widmet sich unter Anderem neuen Entwicklungen auf dem Gebiet EMAS: Kürzlich ist das Handbuch "Interne Umweltaudits" erschienen, das Hilfestellung bei der Umsetzung von internen Prüfungen im Rahmen von UMS - insbesondere ISO14001 und EMAS - bieten soll. Auch der prestigeträchtige EMAS-Preis wird bald vergeben - höchste Zeit also, sich mit der eigenen Umwelterklärung an der Ausschreibung zu beteiligen. Ebenso können sich nach EMAS validierte europäische Unternehmen seit einigen Wochen in einer zentralen Datenbank der EU präsentieren - nähere Informationen zur Datenbank finden Sie in dieser Ausgabe.
Im vorliegenden Newsletter widmen wir uns auch REACH, dem Vorschlag zur neuen Chemikaliengesetzgebung der EU, der kürzlich dem EU-Parlament vorgelegt wurde. Zum kontroversen Gesetzesvorschlag, der den gesamten Chemikalienmarkt der Union neu regeln soll, lesen Sie in dieser Ausgabe einen ausführlichen Hintergrundbericht.
Weitere Berichte zur aktuellen EU-Umweltpolitk beschäftigen sich mit der Biotreibstoff-Richtlinie, die seit 2005 in Europa umgesetzt wird, sowie mit der kürzlich präsentierten Klimaschutzstrategie der Europäischen Union, die vor allem mit anspruchsvolleren Forderungen an USA und Entwicklungsländer, die weltweiten Klimaschutzbestrebungen stärker als bisher mitzutragen, aufhorchen lässt.

Ihr Ökomanagement NÖ-Club

Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

EU-Klimaschutzstrategie vorgestellt

Im Februar dieses Jahres wurde ein Arbeitspapier zur Klimaschutzstrategie der EU für die Zeit ab 2012, nach der ersten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls, vorgestellt.

Darin bekennt sich die EU dazu, dass der Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur auf höchstens 2°C begrenzt werden soll, um dramatische Umweltauswirkungen zu vermeiden. Um dieses Ziel zu erreichen, nennt der Arbeitsbericht nennt unter Anderem folgende Maßnahmen:

  • Zusätzliche Fördergelder und -programme für die Forschung sollen zur Entwicklung klimafreundlicher Technologien beitragen und gewährleisten, dass die richtigen Entscheidungen bei langfristigen Investitionen in den Bereichen Energie-, Transport- und Gebäudeinfrastruktur getroffen werden.

  • Neue Partner sollen stärker in die Klimaschutzbestrebungen einbezogen werden. Besonders die "großen" Emissionsverursacher wie USA und Australien, aber auch einige Schwellenländer (wie China und Indien) sollen sich zu Reduktionsverpflichtungen bekennen.

  • Andere Politikbereiche, vor allem die Luft- und Schifffahrt, sowie die Forstwirtschaft müssen in die Klimastrategie (z.B. über Besteuerung der Luftfahrt, Aufforstung etc.) einbezogen werden.

  • Marktorientierte und flexible Instrumente, wie z.B. das Emissionshandelssystem der EU, sollen auch weiterhin bevorzugt zur Senkung der Emissionen in der EU und weltweit eingesetzt werden.

  • Es sollen verstärkt Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel getroffen werden.

NGOs kritisieren am neuen Arbeitspapier, dass daraus nicht klar hervorgehe, welche Maßnahmen nötig sind, um die Klimaerwärmung auf 2° zu beschränken – es werden im Gegensatz zur Periode 2008-2012 auch keine konkreten Emissionsreduktionsverpflichtungen genannt.

Als Grund dafür nennt die Kommission, dass künftige Verpflichtungen der EU von der Art und dem Ausmaß der Beteiligung anderer großer Emittenten abhängen und daher noch keine spezifischen Maßnahmen beschlossen wurden. Denn sollte die EU weiterhin ohne Unterstützung den Kampf gegen den weltweiten Klimawandel anführen, könnten die Kosten dafür auf das Zwei- bis Dreifache ansteigen.

Die EU-Webseite zur Klimastrategie nach 2012 finden Sie hier.

Kyoto in Kraft: Zukunftsaussichten

Am 16.02.2005 trat, mit fast 13 Jahren Verspätung, das Kyoto-Protokoll offiziell in Kraft. Ausschlaggebend dafür war die Ratifizierung des Protokolls durch Russland im Dezember letzten Jahres.

Das weltweite Klimaschutzabkommen, an dem 141 Nationen teilnehmen, ist somit für die Mitglieder legal bindend geworden. Ziel der ersten Verpflichtungsperiode ist es, den Treibhausgasausstoß der teilnehmenden Nationen um 5,2% gegenüber 1990 zu senken.
Der weltgrößte Emittent unter den Industriestaaten, die USA, nimmt nicht teil. Die Vereinigten Staaten zogen sich bereits 2001 mit dem Argument, das Abkommen sei zu teuer und außerdem wegen des Ausschlusses von Entwicklungsländern fehlgeleitet, von Kyoto zurück.

Doch auch die erste Bilanz innerhalb der Staaten, die den Vertrag ratifiziert haben, fällt nicht allzu positiv aus: So liegen Spanien und Portugal derzeit 40% über ihren Reduktionszielen, Irland und Griechenland über 25%, und Österreich immerhin 16%. Auch Kanada und Japan geben an, ihre Ziele nicht zu schaffen.
Selbst wenn die angepeilte Reduktion der Treibhausgase um 5,2% erreicht werden sollte, so reicht dies lange nicht aus, um die Klimaänderung zu stoppen und kann nur als ein erster Schritt angesehen werden.
Beobachter sehen die erste Phase des Protokolls jedoch als kritisch für dessen Fortbestehen: Sollte die EU es bewerkstelligen, ihr Emissionsreduktionsziel ohne nennenswerte wirtschaftliche Einbußen zu erreichen, so wäre das ein sehr positives Zeichen, das auch andere Staaten zu einer Beteiligung bewegen könnte.
Ist dem nicht der Fall, so besteht ein reales Risiko, dass das Abkommen nach 2012 zerfällt. Nach 2012 sei es jedenfalls undenkbar, das Abkommen ohne die Teilnahme der USA, Indiens und Chinas fortzusetzen, so die in letzter Zeit vermehrt geäußerte Meinung von Europas Politikern.

In jedem Fall hätte Kyoto die weltweite Einstellung zur Klimapolitik nachhaltig geprägt – es wurde erstmals eine Verpflichtung zum Klimaschutz von Ländern, in denen etwa zwei Drittel der Erdbevölkerung leben, erreicht.
Sollte Kyoto 2012 enden, so müsste man mit freiwilligen Abmachungen, bilateralen Abkommen und Handelspartnerschaften weitermachen, sagte Italiens Umweltminister Alteo Matteoli beim Weltklimagipfel im Dezember.

REACH: Lösungen für Umsetzung des Chemikalien-Programms gesucht

Der Vorschlag der europäischen Kommission zur Registrierung, Bewertung und Autorisierung von Chemikalien (REACH) wird derzeit vom Parlament begutachtet. REACH, das am 29. Oktober 2003 von der Kommission öffentlich vorgeschlagen wurde, kommt damit in die nächste, entscheidende Phase.
Das neue, umfassende Gesetz soll die 60 Verordnungen und Richtlinien, die derzeit den europäischen Chemikalienmarkt regeln, ersetzen.

Anlässlich der ersten Lesung im Parlament fand eine öffentliche Diskussion statt, an der mehr als 1000 Vertreter von Unternehmen, NGOs, sowie interessierte Bürger teilnahmen.
Einigkeit besteht zum Auftakt der Parlamentsdiskussion darüber, dass mit REACH eine balancierte Lösung angestrebt wird: Der zu erreichende gesundheitlichen Nutzen und die Umweltverbesserungen sollen die Wettbewerbsfähigkeit des EU-Raumes – und insbesondere die von KMU – nicht gefährden.
Allerdings bestehen sehr unterschiedliche Auffassungen von den Auswirkungen des geplanten Chemikaliengesetzes: Branchenvertreter behaupteten bei der öffentlichen Anhörung, dass das REACH-System hohe Kosten verursache, bürokratische Hürden aufwerfe und zum Verlust von Arbeitsplätzen führen würde. Zudem wird das quantitative Registrierungssystem von REACH (alle Chemikalien, von denen über eine Tonne jährlich produziert wird, müssen registriert werden) kritisiert, da es kein risikobasiertes Instrument wäre und sich nicht auf die gefährlichen Chemikalien konzentrieren würde. Mitglieder der Kommission hielten dem entgegen, dass die neue Gesetzgebung erstmals eine lückenlose Informationsbasis über alle Chemikalien schaffe und zudem eine quantitative Registrierung den unbefangenen und fairen Ansatz schaffe. Die Kosten für die Industrie wären außerdem nicht so groß, dass Abbau von Arbeitsplätzen bzw. Standortverlagerungen zu befürchten wären.
NGOs und Vertreter der Wissenschaft verglichen die voraussichtlichen Kosten des Systems zudem mit den potentiellen Gewinnen: So werden die Gesamtkosten des Chemikaliengesetzes für die Industrie mit etwa 4 Mrd. Euro im Laufe der nächsten 11 Jahre beziffert – obwohl darüber sehr unterschiedliche Meinungen bestehen und die Schätzungen von 2 bis über 20 Mrd. reichen –, demgegenüber stehen mögliche Gewinne durch Krankheitsvorbeugung und Umweltschutz von über 283 Mrd. Euro über einen Zeitraum von 30 Jahren.
Allgemein wird die Meinung vertreten, dass noch Vereinfachungen bei der Registrierung der Chemikalien sowie weitere Erleichterungen für KMU in den Gesetzesentwurf aufgenommen werden müssen, um die Kosten von REACH für die Industrie zu senken. Auch sollten Wege gefunden werden, damit die im Rahmen von REACH durchgeführten Analysen ohne Tierversuche auskommen.
Trotz Aufrufen von Wirtschaftsvertretern und NGOs machte die Kommission klar, dass sie ihren Vorschlag nicht abändern würde, bevor  sich das Parlament offiziell dazu geäußert habe. Ein erstes Statement des Parlaments wird vielleicht bereits im Frühling, möglicherweise aber auch erst im Herbst 2005 vorliegen.

Hier finden Sie einen Hintergrundbericht zu den Inhalten und erwarteten Auswirkungen von REACH. Die Reden der öffentlichen Anhörung vom 19. Januar 2005 finden Sie hier.

Biotreibstoffe: Verbrauch steigt an, doch EU-Ziele schwer zu erreichen

Die Zahl der in den letzten Jahren und Monaten unternommenen Biotreibstoffprojekte in der EU steigen rasch an, doch von den vorgegebenen Zielen für 2005 sind die meisten EU-Länder weit entfernt.

So hat Frankreich kürzlich Pläne, seine Biokraftstoffproduktion fast zu verdreifachen, veröffentlicht, kündigte jedoch ebenfalls an, die von der EU vorgegebene Grenze von 2,5% am gesamten Treibstoffverbrauch im Verkehr nicht zu erreichen.
Auch in Großbritannien vervielfachen sich die Projekte zur Herstellung von Biotreibstoffen. Allerdings ist das Ziel, das sich der Staat abweichend von den EU-Vorgaben gesetzt hat, deutlich bescheidener: 2005 sollen Biotreibstoffe 0,3% am Gesamtverbrauch erreichen.
Lediglich Deutschland meint, die Vorgabe umsetzen zu können. Seine Biodieselproduktion stieg bereits 2004 um 30%, eine weitere Steigerung von bis zu 40% auf 1,6 Millionen Tonnen wird für 2005 erwartet.
Laut EU-Biotreibstoff-Richtlinie sollen Biotreibstoffe als Ersatz zu Benzin und Diesel verstärkt eingesetzt werden, um die Umweltfolgen des Verkehrs zu mindern: So liegt das Ziel des Biotreibstoffeinsatzes gemessen am Gesamtverbrauch bei 2,5% für 2005; der Anteil soll bis 2008 auf 5,7% erhöht werden. 

Zur Erreichung der Zielvorgaben hat Österreich in der Novelle der Kraftstoffverordnung jene Stellen, die Treibstoffe in Verkehr bringen (z.B. OMV) dazu verpflichtet, ab 1. Oktober 2005 2,5% der gesamten in Verkehr gebrachten Energiemenge durch Biotreibstoffe zu ersetzen. Dieser Anteil erhöht sich gemäß EU-Richtlinie auf 5,7% im Jahr 2008. Zusätzlich sind Treibstoffe mit Biospritanteil steuerlich begünstigt.
Mit den bestehenden Technologien, die relativ niedrige Beimischgrenzen von Biotreibstoff zu Benzin und Diesel implizieren, ist diese Vorgabe jedoch nicht zu erreichen. Für eine 5,7%-ige Substitution durch Biokraftstoffe müssten diese daher in höherem Ausmaß zugemischt bzw. in reiner Form verwendet werden, was eine Umstellung der Motorentechnologien verlangt.
Zudem werden Biotreibstoffe in Österreich derzeit in ungenügenden Mengen hergestellt: 2003 wurden ca. 55.000 Tonnen Biodiesel – vor allem aus Sonnenblumen und Raps – produziert, benötigt würden für die Erreichung des 2,5%-Ziels jedoch 221.000 Tonnen. Bioethanol, das etwa aus Weizen oder Zuckerrüben hergestellt wird und Benzin zugemischt werden kann, wird in Österreich bisher gar nicht hergestellt. 90% der österreichischen Biodieselproduktion wurden 2003 exportiert, da im Ausland im Moment bessere Preise zu erzielen sind.

Mehr zur EU-Biotreibstoff-Richtlinie finden Sie hier. Den Bericht „Biokraftstoffe im Verkehrssektor in Österreich 2004“ können Sie hier nachlesen.

klima:aktiv-Programm „Betriebliches Mobilitätsmanagement“ gestartet

Das Anfang dieses Jahres gestartete klima:aktiv-Programm „Betriebliches Mobilitätsmanagement“ hat sich zum Ziel gesetzt, Mobilitätsmanagement in bedeutend mehr Betrieben als bisher in Österreich zu verankern und umzusetzen.

Das neue Programm trägt dem Umstand Rechnung, dass im Bereich Verkehr bisher noch viele unausgeschöpfte Potentiale zur CO2-Reduktion liegen: Durch eine breite Implementierung betrieblicher Verkehrsmaßnahmen (wie z.B. Umstellung von Transportsystemen und Fuhrparks, Implementierung von Verkehrsinformations- und Logistiksystemen, Anschaffung von Tourenoptimierungssystemen sowie betriebliche Investitionen zur Forcierung des öffentlichen Verkehrs sowie des Rad- und Fußgängerverkehrs etc.) sollen bis Ende des Jahres 2006 zusätzliche 35.000 t CO2/Jahr eingespart werden.
Betriebliches Mobilitätsmanagement unterstützt Organisationen unter Anderem mit Informationen, der Beratung bei der Erstellung von betrieblichen Mobilitätskonzepten, Marketing und Qualitätssicherung sowie bei der Suche nach Förderungen und der Einreichung von Förderanträgen.

Nach den 2004 bereits angelaufenen Programmen ecofacility (ein Programm für Sanierung von Dienstleistungsgebäuden und für Energiecontracting), solarwärme (zur Forcierung der Solarenergienutzung) und e5 (zur Unterstützung energieeffizienter Gemeinden) ist dies bereits das vierte Programm des Umweltministeriums. Ziel der klima:aktiv-Programme ist die Förderung von Beratungsangeboten, Dienstleistungen und klimaschonenden Technologien auf den klimarelevanten Märkten.

Hier lesen Sie mehr über Betriebliches Mobilitätsmanagement. Mehr Informationen zu allen klima:aktiv-Programmen finden Sie unter www.klimaaktiv.at/index-programme.

Handbuch Interne Umweltaudits und Management Review

Kürzlich ist ein Handbuch zu Internen Umweltaudits nach EMAS/ISO 14001 und Management Review erschienen.

Interne Umweltaudits und das Management Review sind bewährte Instrumente die sicherstellen, dass ein Umweltmanagement tatsächlich funktioniert und Umweltpolitik, Ziele und Maßnahmen des Umweltprogramms auch umgesetzt werden. Mit einem internen Umweltaudit können auch Verbesserungsmöglichkeiten erkannt und die MitarbeiterInnen für den betrieblichen Umweltschutz motiviert werden. Nur so kann der Anforderung nach EMAS laufend kontinuierliche Verbesserungen zu erzielen, nachgekommen werden. Das Management Review bietet die Möglichkeit, die oberste Leitung über den Stand des Umweltmanagements zu informieren, die notwendigen Maßnahmen abzustimmen und festzulegen, als auch die dafür benötigten Mittel zur Umsetzung sicherzustellen.

Das Handbuch soll Betriebe und Organisationen unterstützen, die internen Umweltaudits und das Management Review erfolgreich, ressourcen- und zeitsparend umzusetzen.

Das Handbuch ist auf emas.gv.at als Download verfügbar.

EMAS-Konferenz 2005

Die Zahl der EMAS-Teilnehmer in der EU steigt nach einer Phase des leichten Rückgangs wieder an. Auch in Österreich konnte der Rückgang der Registrierungen gestoppt werden. Mit der heuer beginnenden Revision der EMAS-Verordnung soll die Zukunft des betrieblichen Umweltmanagements in der EU neu gestaltet werden. Diesem Thema wird sich auch die EMAS-Konferenz 2005 widmen.

Die EMAS-Konferenz wird am 1. und 2. Juni im Congress-Center Villach stattfinden und gemeinsam vom Lebensministerium und dem Amt der Kärntner Landesregierung veranstaltet. Im Rahmen der Konferenz wird Umweltminister Josef Pröll auch die EMAS-Preise 2005, für die besten österreichischen Umwelterklärungen verleihen.

Aktuelles zur EMAS-Konferenz finden Sie auf emas.gv.at.

EMAS-Preis 2005

Im Rahmen der EMAS-Konferenz 2005 wird auch heuer der EMAS-Preis 2005 des Lebensministeriums an österreichische EMAS-Betriebe mit den besten Umwelterklärungen verliehen. Alle EMAS-registrierten Betriebe in Österreich, die eine Umwelterklärung im Jahre 2004 (neu, konsolidierte oder aktualisierte Umwelterklärung) erstellt haben, sind zur Teilnahme berechtigt.
Die eingereichten Umwelterklärungen werden durch eine Fachjury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung bewertet. Die besten Umwelterklärungen werden durch HBM DI Pröll auf der Konferenz ausgezeichnet und die Preisträger im Wirtschaftsmagazin „Gewinn“ präsentiert. 
Für die Teilnahme senden Unternehmen jeweils 3 Exemplare der validierten Umwelterklärung 2004 an das BMLFUW, z.H. Hrn. Mag. Armin Pecher, Stubenbastei 5, 1010 Wien, (Stichwort „EMAS-Preis 2005“). Einsendeschluss ist der 31. März 2005.

Für weitere Fragen wenden sich Interessierte an Hrn. Mag. Armin Pecher, 01/51522-1646 od. armin.pecher@lebensministerium.at.

Start der EU-Umweltbericht-Datenbank: 150 Berichte online

Die EU hat vor kurzem eine EMAS-Online-Bibliothek mit Umweltberichten europäischer Unternehmen gestartet.

Die Kommission hat vor, Umweltberichte zu sammeln, um einen bessere Information der Öffentlichkeit über die Umweltleistungen europäischer Unternehmen zu gewährleisten und mehr Transparenz gegenüber Interessensgruppen und Konsumenten zu erreichen. Zusätzlich sollen die Berichte als Benchmark für andere Unternehmen dienen.

Die Datenbank kann nach Mitgliedsstaat, Unternehmensname, Branche (NACE) und Veröffentlichungsjahr durchsucht werden.
Auf die EMAS-Datenbank kann hier zugegriffen werden.

MSC-Lehrgang „Management und Umwelt“

Am 27.06.2005 startet der nächste Master-Lehrgang „Management und Umwelt“.
Der berufsbegleitende Intensivlehrgang von Umwelt Management Austria vermittelt abteilungsübergreifendes Know-How für Umweltschutz in Betrieben und hilft in dieser Weise Kernarbeitskräften nachhaltig agierender Unternehmen, sich auf neue Herausforderungen einzustellen.
Zu den behandelten Disziplinen gehören unter Anderem Energie- und Mobilitätsmanagement, Abfallbehandlung, Umwelt-, Verfahrens- und Anlagenrecht, sowie auch Kommunikationstraining und Öffentlichkeitsarbeit.
Die unmittelbare Anwendung des erlernten Wissens wird durch Projektarbeiten an Firmenstandorten gesichert. Die Ergebnisse dieser Projekte können sich sehen lassen – die Zufriedenheit der Unternehmen und Absolventen mit dem Lehrgang wurde wiederholt bestätigt. Unternehmen wie Mondi Business Paper, Brau Union, Umdasch AG, Frisch & Frost und Autohaus Eckl zählen ebenso zu den zufriedenen Partnern wie der Magistrat St. Pölten oder das Österreichische Bundesheer.
Die hohe Qualität der Ausbildung wird seit 2005 auch durch die Bezeichnung „Lehrgang universitären Charakters“ sowie den akademischen Grad MSc – Master of Science (Environmental Management) für die Absolventen unterstrichen.

Informationen zum aktuellen Lehrveranstaltungsangebot finden Sie hier. Mehr zu Management und Umwelt können Sie unter dieser Adresse nachlesen: www.uma.or.at.

Portal zum Elektronischen Datenmanagement in Betrieb

Das Portal zum elektronischen Datenmanagement des Lebensministeriums ist seit Jänner 2005 in Betrieb.
Dieses ermöglicht es Abfallsammlern und -behandlern sowie Herstellern (einschließlich Importeuren) von Elektroaltgeräten,  Ihrer Registrierungs- und Meldepflicht nachzukommen und dementsprechend ihre abfallwirtschaftlichen Stammdaten zu übermitteln und zu aktualisieren.

Das Portal ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung AWG-Novelle im Jahr 2004, das die Einführung eines international und national abgestimmten, in sich konsistenten und möglichst effizienten Gesamtvorhabens „Elektronisches Datenmanagement“ für den Bereich Abfallwirtschaft betrifft. Dabei soll ein bundesweit einheitliches Register mit abfallwirtschaftlichen Stammdaten mit Schnittstellen zu anderen Ministerien und Behörden und anderen Registern (z.B. Firmenbuchregister, Zentrales Gewerberegister, Vereinsregister, ...) geschaffen werden.
Überdies besteht über das Portal die Möglichkeit einer Abfrage bereits registrierter Personen und relevanter Informationen (z.B. Listen zu Abfallarten, Anlagentypen, Behandlungsverfahren etc.).
Sammler und Behandler mit aufrechter Tätigkeit müssen die Registrierung bis 31.07.2005 vornehmen.

Hier geht es zum Online-Portal zum Elektronischen Datenmanagement (EDM): https://www2.ubavie.gv.at/edm_portal/index.jsp.

Neues aus Niederösterreich

Hier finden Sie den Newsletter des Ökomanagement NÖ-Club.

Neues aus Oberösterreich
Hier erfahren Sie Neues von der ÖkoBeratung.
Neues aus Salzburg

Hier finden Sie weitere News des Umwelt.Service.Salzburg.

Neues aus der Steiermark: WIN Businesstraining

Zunehmende Globalisierung, hoher Konkurrenzdruck und rasch wechselnde Kundenforderungen sorgen für scharfen Wind in der steirischen Wirtschaft. Damit steht jedes Unternehmen vor der großen Aufgabe das eigene Profil zu schärfen und eine einzigartige Marktposition zu erarbeiten. Nur so ist es möglich im steigenden Wettbewerb als Unternehmen nicht bloß bestehen zu können, sondern einen langfristigen Mehrwert für sich, das eigene Unternehmen, die Kunden und das Umfeld zu schaffen. Die Wirtschafts-Initiative Nachhaltigkeit WIN bietet dazu ein ganz spezielles Weiterbildungsprogramm an - das WIN Business Training - und unterstützt damit innovative UnternehmerInnen und Führungskräfte. Das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung wurde für diese einzigartige Positionierung genutzt und in einem schriftlichen Zukunftskonzept für das eigene Unternehmen verdichtet.

Durch die fachkundige Betreuung und die intensive Zusammenarbeit der TeilnehmerInnen miteinander werden im WIN Business Training mehrere Ziele gleichzeitig erreicht:

  • Im Rahmen der Klausuren wird durch Vorträge und den bewussten Austausch zwischen den TeilnehmerInnen ein einzigartiges Entwicklungs- und Lernfeld geschaffen;

  • Jede(r) TeilnehmerIn kann die eigenen Ideen und Vorstellungen während des WIN-Business-Trainings in einem stimmigen Unternehmens-Zukunftskonzept niederschreiben ("schwarz auf weiß");

  • Jede(r) TeilnehmerIn bearbeitet während der Laufzeit des WIN-Business Trainings ein Durchbruchsprojekt - Erfolge wollen sofort gespürt werden.

Das Wichtigste aber ist die Möglichkeit am langfristigen wirtschaftlichen Erfolg im Einklang mit der Umwelt und im Bewusstsein der sozialen Verantwortung gegenüber den Mitmenschen zu arbeiten und damit an der einzigartigen Positionierung des Unternehmens.

Das nächste WIN Businesstraining findet im März 2005 statt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Neues aus Wien
Neues vom ÖkoBusinessPlan Wien lesen Sie hier.
Veranstaltungen

Corporate Responsibility in the Marketplace
Workshop und Abendveranstaltung 

Der interaktive Workshop beinhaltet zwei Referate zum Thema CSR von Mallen Baker, Entwicklungsleiter von Business in the Community, UK. Als einer der kreativsten Vordenker von CSR ist Baker ein weltweit gefragter Redner und Autor. In den Vorträgen werden alle Fragen rund um Corporate Responsibility für Produkte und Märkte beleuchtet. Im Anschluss daran diskutieren österreichische ManagerInnen und NPO VertreterInnen Ihren Zugang zum Thema und die Schwerpunkte im Unternehmen. Weiters besteht für alle Teilnehmer und Gäste die Möglichkeit einer Besichtigung der Ausstellung im "Das FutureHome: Ein Zuhause der Zukunft".

Veranstalter: zwei:und:drei Corporate Citizenship Consulting, Initiative CSR Austria
Termin: 10.03.2005
Ort: Telekom Austria Unternehmenszentrale, Lassallestraße 9, 1020 Wien
Teilnahmegebühr:
 Unternehmensvertreter: EUR 300 (netto), NPO-Vertreter: EUR 200
Weitere Informationen und Anmeldung
: www.csr-austria.at, Tel.: 01/ 71135 2395

Einspar-Contracting
Projektworkshop

Im Zuge
eines Projektes zum Thema  „Entwicklung eines Konzepts zur Einführung einer Energiespar-Contracting-Plattform für KMU“ ist es vorgesehen, die Zielgruppen einer solchen Plattform (zukünftige NutzerInnen Contractoren, „Datenlieferanten“ = EnergieberaterInnen für Betriebe sowie potenzielle Plattform-Betreiber) an zwei Stellen in Form von Workshops einzubinden. Der erste dieser Workshops widmet sich den Themen "Durchführung von Contracting-Projekten in KMU – Hemmnisse, Chancen und Risiken" und "Pooling von Maßnahmen: in welcher Form möglich?".

Veranstalter: Klimabündnis, Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik – ÖGUT
Termin: 16.03.2005
Ort:
wird noch bekanntgegeben
Weitere Informationen und Anmeldung: www.oegut.at 

Ausbildung zum eco:facility-Sanierungsberater
Lehrgang

Gebäudeverantwortlichen wird in Österreich ein flächendeckendes Netzwerk von unabhängigen Sanierungsberatern zur Seite stehen. Im Rahmen des Programms "eco:facility" werden kompetente Berater für thermisch-energetische Sanierungen ausgebildet.

Im ersten Kurs stehen die Themen "Akquisition und Eignungsprüfung von Projekten" im Vordergrund. Die Fragen: "Wie überzeuge ich den Gebäudeeigentümer von den Vorteilen einer thermisch-energetischen Sanierung?", "Wie erstelle ich eine aussagekräftige Entscheidungsgrundlage"? und "Rechnet sich dieses Projekt überhaupt für den Gebäudeverantwortlichen?" werden deshalb Schwerpunkte sein.
Die Inhalte des Aufbaukurses werden direkt an den 1. Kurs anschließen, weshalb die Kenntnisse aus dem ersten Kurs Voraussetzung sind
.

Veranstalter: Energieverwertungsagentur
Termin: 06.-08.04.2005 / 11.-13.05.2005
Ort:
Wien / Kufstein
Teilnahmegebühr: 350 pro Kurs
Weitere Informationen und Anmeldung: www.eva.ac.at 

Elektroaltgeräte-Verordnung
Informationsveranstaltung

Die Veranstaltung erörtert die EAG-VO und die Rechte und Pflichten der Hersteller und Importeure. Ebenso werden Maßnahmen und Lösungen für Produzenten und Importeure, sowie Kommunen und Entsorger vorgestellt.

Veranstalter: ÖWAV, Lebensministerium
Termin: 07.04.2005
Ort: Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 230 exkl. USt / 180 exkl. USt (ÖWAV-, WKO-Mitglieder, Kunden des ARA-Systems)
Weitere Informationen und Anmeldung:
www.oewav.at

Seminar Abfallwirtschaft
Workshop

Der Worshop behandelt Themen rund um das Abfallwirtschaftsgesetz (Novelle 2004). Es werden die neuen gesetzlichen Bestimmungen und Wege zu ihrer Umsetzung in die Praxis vorgestellt. Es besteht die Möglichkeit, spezielle Fragen mit zwei Experten des Sektors zu besprechen und Erfahrungen mit anderen Teilnehmern auszutauschen.

Veranstalter: Umwelt Management Austria
Termin: 13.04.2005
Ort:
Berghof Tulbingerkogel, 3001 Mauerbach bei Wien
Teilnahmegebühr: EUR 298
Weitere Informationen und Anmeldung: www.uma.or.at 

Österreichische Energietage in der Tschechischen Republik
Workshop 

Die Österreichischen Energietage bieten Österreichischen Unternehmen aus den Bereichen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien die Möglichkeit, ihre Produkte und Leistungen zu präsentieren. Tschechische Teilnehmer stellen ihrerseits Projekte vor. In bilateralen Gesprächen können die Unternehmen potenzielle Projektpartner kennen lernen und künftige Kooperationen konkretisieren.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der "District Heating Days + Renewable Energy Sources" statt.

Veranstalter: Energieverwertungsagentur, WKO Außenhandelsstelle Prag, Österreichische Botschaft in Prag, PAREXPO
Termin: 26.-27.04.2005
Ort: Konferenzzentrum Aldis, Elišcino nábrezí 375, Hradec Králové, Tschechische Republik
Weitere Informationen und Anmeldung: www.eva.ac.at

13. Internationales Baustoff-Recycling Forum
Fachforum

Alle 2 Jahre findet in Europa der Internationale Baustoff-Recycling-Kongress statt. Die Themen in diesem Jahr sind EU-Osterweiterung, Umweltverträglichkeit und neue Technologien im Recycling.

Veranstalter: Österreichischer Baustoff-Recycling Verband
Termin: 28-29.04.2005
Ort: Bezirksvertretung 8. Bezirk, Schlesingerplatz 2, 1080 Wien
Teilnahmegebühr: EUR 215 / 165 (Studenten, Behördenvertreter, jeder weitere Teilnehmer einer Organisation)
Weitere Informationen und Anmeldung:
www.brv.at

Uni-Präsentationen "MSC-Lehrgang Management und Umwelt"
Informationsveranstaltungen

Der MSc-Lehrgang MANAGEMENT & UMWELT stellt sich im
März und April 2005 an den Universitäten in Wien, Linz, Graz und Salzburg vor. Inhalte, Methoden, Teilnahmevoraussetzungen, Förderungsmöglichkeiten, Nutzen für Entsender und Absolventen werden dabei vorgestellt und diskutiert.
Den Interessenten wird zudem die Möglichkeit geboten, in einem Schnupperseminar Details zum MSc-Lehrgang und zum Umweltmanagement in der Praxis zu erfahren.

Veranstalter: Umwelt Management Austria
Termin: verschiedene Termine
Ort:
Graz, Wien, Salzburg, Linz
Teilnahmegebühr: kostenlos
Weitere Informationen und Anmeldung: www.uma.or.at

Aktuelle Rechtsinformation
Aktuelle österreichische Gesetzblätter, Bundes- und Landesrecht können Sie unter www.ris.bka.gv.at, EU-Rechtsakte unter www.europa.eu.int/eur-lex abrufen.
Impressum

 

Herausgeber: Ökomanagement NÖ-Club
Im Auftrag des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Design: Fa. PROCONCEPT
Chefredaktion: Anna Podovalova
Geschäftsführer: Hans Günter Plescher MAS
Schwarzenbergplatz 4, 1030 Wien
Tel./Fax: 01 / 714 5690
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2721 Bad Fischau-Brunn
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